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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#1071
15.05.2016 - 11:28 Uhr
Zitat von Andras

Stimmt das eigentlich, wie in dem Bericht behauptet, dass der FCK 2008 vor Kuntz mit positivem Eigenkapital und de facto ohne Verbindlichkeiten da stand? Wenn ja, dann ist Kuntz der mit Abstand größte Versager in der Geschichte aller Vorstandsvorsitzenden des FCK.


'Von Michael Ashelm UND Andreas Erb .....' Wobei bei dem zweiten Namen handfeste Interessen dahinter stecken dem FCK kräftig ans Bein zu pinkeln.

Stand 2008 ohne Verbindlichkeiten? Nein. Da gab es allerlei Altlasten. Nicht zuletzt durch Buchholz/Göbel. Private Kredite, zwei grosse Steuerprüfungen ... Das Vereinsvermögen zum 30. Juni 2008 betrug 0,7 Millionen Euro.

Vielleicht noch zwei Anmerkungen zu dem Artikel. Wie sich Buchholz als Gralshüter aufspielt ist unerträglich. Er hat (zusammen mit Göbel) Bauckhage, Schönberg und Toppmöller zu verantworten. Ich schätze ihn als Sponsor und Fan, aber bitte nie wieder in einer Funktion beim FCK.
Hätte damals den ganzen Laden Ostermann übernommen, wären wir heute nicht mehr da.

Also wenn du wirklich die größten Versager beim FCK suchen willst, hätte ich da weitaus bessere als Kuntz für dich ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Oszillator am 15.05.2016 um 11:36 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1072
15.05.2016 - 12:01 Uhr
Zitat von Andras
Stimmt das eigentlich, wie in dem Bericht behauptet, dass der FCK 2008 vor Kuntz mit positivem Eigenkapital und de facto ohne Verbindlichkeiten da stand? Wenn ja, dann ist Kuntz der mit Abstand größte Versager in der Geschichte aller Vorstandsvorsitzenden des FCK.


Nein, das stimmt nicht. Dazu kommt, dass es noch eine nachträgliche Steuerprüfung gab, die nochmals eine Nachzahlung (aus einen bereits vergangenem Jahr) in Millionenhöhe gab.
Trotzdem hat SK, soweit ich mich erinnern kann, ca. 10 MIO Euro Schulden zusätzlich aufgebaut, von ca. 7 auf heute 17 MIO Euro. Man kann sich wahrscheinlich auch hier im Forum die Arbeit machen und in alten Finazthreads rumsuchen, um die Bilanzsummen von 2008 zu ermitteln...um den Ausgangswert zu prüfen und um die Höhe der Steuernachzahlung (ich meine damals ca. 2 MIO Euro) zu ermitteln.

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"Wenn wir schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt" (R.Rüssmann)
Finanzen |#1073
15.05.2016 - 12:31 Uhr
Nun, jeder schreibt da ohnehin irgendetwas anderes...insofern war meine Frage vielleicht auch blöde...eine exakte Antwort wird schwierig zu geben sein.

Mir ging´s mehr um eine Einschätzung Eurerseits...

Trotzdem danke Gutgolf.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Andras am 15.05.2016 um 12:31 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1074
15.05.2016 - 12:43 Uhr
Der FCK hatte 2008 ein geringes positives Eigenkapital, aber keine ausreichende Liquidität, um die Saison zu Ende zu spielen. Das strukturelle Minus lag in etwa in der gleichen Höhe wie unser aktuelles. Zudem wurde auch an anderer Stelle schlecht gemanaged. So musste man z.B. die Basketballer wegen anstehender Verluste im sechsstelligen Bereich ausgliedern. 2008 war definitiv Gefahr im Verzug.

Über die Verbindlichkeiten mache ich mir im Übrigen weniger Gedanken als um das negative Eigenkapital.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#1075
15.05.2016 - 13:10 Uhr
Zitat von Lullaby

Über die Verbindlichkeiten mache ich mir im Übrigen weniger Gedanken als um das negative Eigenkapital.

Ich mache mir auch über die Verbindlichkeiten Gedanken. Denn auch wenn die angeblich nicht bei einer Bank aufgenommen sind, so muss man sie irgendwann einmal bedienen, sprich einfach ausgedrückt: Zurückzahlen.

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Finanzen |#1076
15.05.2016 - 13:12 Uhr
Zitat von Gutgolf
Zitat von Lullaby

Über die Verbindlichkeiten mache ich mir im Übrigen weniger Gedanken als um das negative Eigenkapital.

Ich mache mir auch über die Verbindlichkeiten Gedanken. Denn auch wenn die angeblich nicht bei einer Bank aufgenommen sind, so muss man sie irgendwann einmal bedienen, sprich einfach ausgedrückt: Zurückzahlen.


Im Jahre 2100 vielleicht! Also nicht unser Problem geschweige das der aktuell Verantwortlichen!grins
Finanzen |#1077
15.05.2016 - 13:42 Uhr
Zitat von Gutgolf
Zitat von Lullaby

Über die Verbindlichkeiten mache ich mir im Übrigen weniger Gedanken als um das negative Eigenkapital.

Ich mache mir auch über die Verbindlichkeiten Gedanken. Denn auch wenn die angeblich nicht bei einer Bank aufgenommen sind, so muss man sie irgendwann einmal bedienen, sprich einfach ausgedrückt: Zurückzahlen.


Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ein großer Teil der Verbindlichkeiten kurzfristiger Natur, wobei diesen auch kurzfristig fällig werdende Forderungen entgegen stehen. Man darf mich an der Stelle aber gerne korrigieren.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#1078
15.05.2016 - 13:48 Uhr
Zitat von Gutgolf
Zitat von Lullaby

Über die Verbindlichkeiten mache ich mir im Übrigen weniger Gedanken als um das negative Eigenkapital.

Ich mache mir auch über die Verbindlichkeiten Gedanken. Denn auch wenn die angeblich nicht bei einer Bank aufgenommen sind, so muss man sie irgendwann einmal bedienen, sprich einfach ausgedrückt: Zurückzahlen.


Aus Erfahrung kann ich sagen, nicht alle, nicht immer.
Finanzen |#1079
15.05.2016 - 13:54 Uhr
Bei Fußballvereinen steht, noch stärker als bei anderen Unternehmen, die Liquidität im Vordergrund. Solang diese für eine Saison gesichert ist, erhält man auch eine Lizenz usw.
Deshalb war die Situation im Jahr 2008 auch deutlich bedrohlicher, als die Bilanzdaten es suggerierten. Man hat positives Eigenkapital und weniger bilanzierte Verbindlichkeiten, als in der letzten Bilanz. Kunzt hatte deshalb einen sehr engen Spielraum, weil ihm die finanziellen Mittel fehlten.
Btw.: Eine der besten Entscheidungen zur Steigerung der Liquidität war die Einführung der elektronischen Zahlungskarten.

Aktuell hat man weniger Eigenkapital und mehr Verbindlichkeiten, dafür ist die Liquiditätssituation besser. Der FAZ-Artikel stellt zwar die Fakten korrekt dar (EK u. Verbindlichkeiten zum Amtsantritt bzw. -ende von Kuntz) ordnet sie aber nicht richtig ein.
Gleichwohl kann man natürlich nicht von einer positiven Vereinsentwicklung sprechen, wenn sich die Bilanz-Kennzahlen derart verschlechtert haben. Unsere Liquiditätssituation ist weniger bedrohlich, dafür ist die wirtschaftliche Situation mittelfristig ungefähr gleich geblieben.

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"I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars - the rest I just squandered"


"Winning isn´t everything. It´s the only thing!"- Vince Lombardi
Finanzen |#1080
18.05.2016 - 15:15 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Zitat von Oszillator
Zitat von Lauterer85
Löcher müssen aber auch gestopft werden. Bevor man das Geld richtig investieren kann, muß man operative Kosten senken, um nicht auf die Transfererlöse angewiesen zu sein.

Das ist ein strukturelles Problem. Man könnte es morgen beheben, müsste aber dann vermutlich zuviel aufgeben, das man sich hart erarbeitet hat. Eine Abwägungssache.

Das wäre?


Zitat von parkthebus92
Zitat von Lullaby
Zitat von Lauterer85
Frag ich mich auch. Wenn man uns mit anderen 2.ligisten vergleicht, sind unsere Ausgaben utopisch. 40 Mio Gesamtetat und davon "nur" 10 Mio Kaderkosten. Sollte eigentlich umgekehrt sein.

*Das* ist das strukturelle Problem, oder zumindest das zentrale Symptom.

Ich sehe auch nicht, dass man irgend etwas dafür aufgeben müsste, das man sich hart erarbeitet hat. Die "harte" Arbeit hat uns in den letzten eineinhalb Jahrzehnten von einem Spitzenclub mit soliden Finanzen zu einem mittelmäßigen Zweitligisten mit millionenschwerem strukturellen Defizit gemacht. Da müssen eher die Kostenstrukturen in der Verwaltung überarbeitet sowie neue Sponsoren acquiriert werden. Und das muss ganz unabhängig von sportlichem Erfolg und Transferüberschüssen passieren.

Beste Grüße
Lullaby

Sollten die übrigen 30 Mio wirklich für Verwaltung, Gastronomie und sonstige Nebenprojekte ausgegeben werden, müssten hier wirklich MASSIV Einsparungen gemacht werden! Davon hört man aber nichts bzw. kriegt keine Einsicht?

Hat hier überhaupt jemand einen Überblick? Diese Kostenstruktur wäre für einen Zweitligisten nicht nur ungewöhnlich, sondern sehr unprofessionell und legt ggf. sogar Gedanken an Veruntreuung nahe...

Richtig, wir wissen es nicht. Maximal über die GuV, sofern sie für Mitglieder ausliegt, kann man den Umsatz entsprechend den Posten zuweisen.


Wir wissen nicht, was im Lizenzspieler-Etat, den ominösen nun nur noch 9 Mio enthalten ist. Sind das nur Gehälter incl. Prämien von Spieler und Trainer? Was ist mit Scouting? Medizinisches Personal? Die Kohle die fürs Trainerlager und Hotels, Mannschaftsbus? Aus welchem Topf kommen Ablösesummen?
Gepflegte 8-10 Mio pro Saison kann man wohl auf die Kostenstelle Stadion rechnen.
Nachwuchs und Amatuerabteilung kosten Geld.
Verwaltung- und Kaufmännische Apparate musst du unterhalten.
Unser Pressestelle, incl. Betze-TV und Homepage will bezahlt werden.
Fanshops, Stadiongastro.... und und und

Man kann sicher überall einsparen bzw. kucken, ob das was wir uns leisten für einen (mittelmäßigen) Zweitligisten angemessen ist.

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Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 18.05.2016 um 16:40 Uhr bearbeitet
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