Financial Fair Play (FFP)
01.01.2013 - 19:25 Uhr
18.09.2014 - 10:24 Uhr
Zitat von Zinedine
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
Das das FFP gegen EU Recht verstößt ist nun keine neue Erkenntnis. Insgesamt ist dieser Bericht aber eher schwach, allgemeiner Tenor ist deutsche Vereine gut, ausländische böse.
18.09.2014 - 13:40 Uhr
Zitat von Zinedine
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
Interessanter Beitrag. Zum Verstoß gegen EU Recht gibt hier ein Anwalt seine Meinung wieder. Hierzu fällt mir der Spruch ein: Fragst Du 2 Anwälte bekommst Du 3 Meinungen.
Es wird aber sicher kein Spaziergang national, sowie international einen fairen Wettbewerb hinzubekommen. Die Trickser und Betrüger haben diverse Möglichkeiten die Regeln zu umgehen und tun dies schamlos. Und die Entscheider in DFB, DFL und UEFA sind auch gleichzeitig Profiteure.
Aus meiner Sicht muss das Regelwerk einfach und transparent sein. Vor allem die externen Zuflüsse (Sponsoring etc.) müssen reglementiert werden und sollten ein Cap bekommen, dass sich an den Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, Merchandising orientiert. Jede Einnahmequelle für sich muss auch wieder ein Cap bekommen, um nicht hier zu manipulieren. Ist der Etat erst einmal halbwegs fair, bleibt das Thema Leihgeschäfte. Für diese muss es auch eine Bewertung geben, die sich möglicherweise an den tatsächlichen Einkünften des Spielers bemisst. Die Ablösesumme wird dann dem Verein anteilig zugerechnet, für den der Spieler tatsächlich tätig ist.
18.09.2014 - 15:05 Uhr
Zitat von Fleckensalz
Interessanter Beitrag. Zum Verstoß gegen EU Recht gibt hier ein Anwalt seine Meinung wieder. Hierzu fällt mir der Spruch ein: Fragst Du 2 Anwälte bekommst Du 3 Meinungen.
Es wird aber sicher kein Spaziergang national, sowie international einen fairen Wettbewerb hinzubekommen. Die Trickser und Betrüger haben diverse Möglichkeiten die Regeln zu umgehen und tun dies schamlos. Und die Entscheider in DFB, DFL und UEFA sind auch gleichzeitig Profiteure.
Aus meiner Sicht muss das Regelwerk einfach und transparent sein. Vor allem die externen Zuflüsse (Sponsoring etc.) müssen reglementiert werden und sollten ein Cap bekommen, dass sich an den Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, Merchandising orientiert. Jede Einnahmequelle für sich muss auch wieder ein Cap bekommen, um nicht hier zu manipulieren. Ist der Etat erst einmal halbwegs fair, bleibt das Thema Leihgeschäfte. Für diese muss es auch eine Bewertung geben, die sich möglicherweise an den tatsächlichen Einkünften des Spielers bemisst. Die Ablösesumme wird dann dem Verein anteilig zugerechnet, für den der Spieler tatsächlich tätig ist.
Zitat von Zinedine
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
Interessanter Beitrag. Zum Verstoß gegen EU Recht gibt hier ein Anwalt seine Meinung wieder. Hierzu fällt mir der Spruch ein: Fragst Du 2 Anwälte bekommst Du 3 Meinungen.
Es wird aber sicher kein Spaziergang national, sowie international einen fairen Wettbewerb hinzubekommen. Die Trickser und Betrüger haben diverse Möglichkeiten die Regeln zu umgehen und tun dies schamlos. Und die Entscheider in DFB, DFL und UEFA sind auch gleichzeitig Profiteure.
Aus meiner Sicht muss das Regelwerk einfach und transparent sein. Vor allem die externen Zuflüsse (Sponsoring etc.) müssen reglementiert werden und sollten ein Cap bekommen, dass sich an den Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, Merchandising orientiert. Jede Einnahmequelle für sich muss auch wieder ein Cap bekommen, um nicht hier zu manipulieren. Ist der Etat erst einmal halbwegs fair, bleibt das Thema Leihgeschäfte. Für diese muss es auch eine Bewertung geben, die sich möglicherweise an den tatsächlichen Einkünften des Spielers bemisst. Die Ablösesumme wird dann dem Verein anteilig zugerechnet, für den der Spieler tatsächlich tätig ist.
Es ist aber nicht die Meinung eines einzelnen Anwaltes sondern wird von vielen so gesehen.
Dazu noch das Meca-MEdina Urteil des EUGH in dem klar definiert wird das die Verbandshoheit sich auf rein sportliche Belange beschränkt und ansonsten die EU Wettberbsregeln bindend sind, die Aussage das die EU Kommission das FFP im Bezug auf staatliche Beihilfen befürwortet (was von der UEFA als EU Kommission ünterstützt FFP verkauft wurde) aber kein Wort zu den wettbewerbsrechtlichen Punkten des FFP und dazu noch die Verweigerung der Ausnahmegenehmigung durch die EU Kommission welche zumindestens einige Punkte des Wettbewerbsrechtes für die UEFA im Zuge des FFP außer Kraft gesetzt hätte.
Alles das zusammen ergibt schon ein sehr deutliches Signal in die Richtung das das FFP nicht mit EU Recht konform ist. Sagt einem auch bereits der gesunde Menschenverstand das man keinem Unternehmen verbieten kann Geld in das Unternehmen zu investieren oder die Investitionen zu beschränken.
18.09.2014 - 19:11 Uhr
Zitat von Disastermaster
Alles das zusammen ergibt schon ein sehr deutliches Signal in die Richtung das das FFP nicht mit EU Recht konform ist. Sagt einem auch bereits der gesunde Menschenverstand das man keinem Unternehmen verbieten kann Geld in das Unternehmen zu investieren oder die Investitionen zu beschränken.
Alles das zusammen ergibt schon ein sehr deutliches Signal in die Richtung das das FFP nicht mit EU Recht konform ist. Sagt einem auch bereits der gesunde Menschenverstand das man keinem Unternehmen verbieten kann Geld in das Unternehmen zu investieren oder die Investitionen zu beschränken.
Das Zünglein an der Waage dürfte der Punkt "Investitionen in Nachwuchs und Infrastruktur" sein. Wenn man die uneingeschränkten Investitionsmöglichkeiten in diesem Punkt als ausreichend im erachtet, könnte das FFP überleben. Es gibt ja in solchen Fällen immer Interpretationsspielraum.
19.09.2014 - 11:55 Uhr
Zitat von Disastermaster
Es ist aber nicht die Meinung eines einzelnen Anwaltes sondern wird von vielen so gesehen.
Dazu noch das Meca-MEdina Urteil des EUGH in dem klar definiert wird das die Verbandshoheit sich auf rein sportliche Belange beschränkt und ansonsten die EU Wettberbsregeln bindend sind, die Aussage das die EU Kommission das FFP im Bezug auf staatliche Beihilfen befürwortet (was von der UEFA als EU Kommission ünterstützt FFP verkauft wurde) aber kein Wort zu den wettbewerbsrechtlichen Punkten des FFP und dazu noch die Verweigerung der Ausnahmegenehmigung durch die EU Kommission welche zumindestens einige Punkte des Wettbewerbsrechtes für die UEFA im Zuge des FFP außer Kraft gesetzt hätte.
Alles das zusammen ergibt schon ein sehr deutliches Signal in die Richtung das das FFP nicht mit EU Recht konform ist. Sagt einem auch bereits der gesunde Menschenverstand das man keinem Unternehmen verbieten kann Geld in das Unternehmen zu investieren oder die Investitionen zu beschränken.
Zitat von Fleckensalz
Interessanter Beitrag. Zum Verstoß gegen EU Recht gibt hier ein Anwalt seine Meinung wieder. Hierzu fällt mir der Spruch ein: Fragst Du 2 Anwälte bekommst Du 3 Meinungen.
Es wird aber sicher kein Spaziergang national, sowie international einen fairen Wettbewerb hinzubekommen. Die Trickser und Betrüger haben diverse Möglichkeiten die Regeln zu umgehen und tun dies schamlos. Und die Entscheider in DFB, DFL und UEFA sind auch gleichzeitig Profiteure.
Aus meiner Sicht muss das Regelwerk einfach und transparent sein. Vor allem die externen Zuflüsse (Sponsoring etc.) müssen reglementiert werden und sollten ein Cap bekommen, dass sich an den Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, Merchandising orientiert. Jede Einnahmequelle für sich muss auch wieder ein Cap bekommen, um nicht hier zu manipulieren. Ist der Etat erst einmal halbwegs fair, bleibt das Thema Leihgeschäfte. Für diese muss es auch eine Bewertung geben, die sich möglicherweise an den tatsächlichen Einkünften des Spielers bemisst. Die Ablösesumme wird dann dem Verein anteilig zugerechnet, für den der Spieler tatsächlich tätig ist.
Zitat von Zinedine
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
in diesem Bericht wird (eher am Ende) gesagt, dass FFP wohl gegen EU-Recht verstößt, weil Investoren nicht beschtränkt werden dürfen (es gibt auch schon Klagen):
http://www.ardmediathek.de/tv/Sport-inside/Financial-Fairplay-des-Europ%C3%A4ischen-Fu%C3%9F/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23496568&bcastId=1493328
Interessanter Beitrag. Zum Verstoß gegen EU Recht gibt hier ein Anwalt seine Meinung wieder. Hierzu fällt mir der Spruch ein: Fragst Du 2 Anwälte bekommst Du 3 Meinungen.
Es wird aber sicher kein Spaziergang national, sowie international einen fairen Wettbewerb hinzubekommen. Die Trickser und Betrüger haben diverse Möglichkeiten die Regeln zu umgehen und tun dies schamlos. Und die Entscheider in DFB, DFL und UEFA sind auch gleichzeitig Profiteure.
Aus meiner Sicht muss das Regelwerk einfach und transparent sein. Vor allem die externen Zuflüsse (Sponsoring etc.) müssen reglementiert werden und sollten ein Cap bekommen, dass sich an den Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, Merchandising orientiert. Jede Einnahmequelle für sich muss auch wieder ein Cap bekommen, um nicht hier zu manipulieren. Ist der Etat erst einmal halbwegs fair, bleibt das Thema Leihgeschäfte. Für diese muss es auch eine Bewertung geben, die sich möglicherweise an den tatsächlichen Einkünften des Spielers bemisst. Die Ablösesumme wird dann dem Verein anteilig zugerechnet, für den der Spieler tatsächlich tätig ist.
Es ist aber nicht die Meinung eines einzelnen Anwaltes sondern wird von vielen so gesehen.
Dazu noch das Meca-MEdina Urteil des EUGH in dem klar definiert wird das die Verbandshoheit sich auf rein sportliche Belange beschränkt und ansonsten die EU Wettberbsregeln bindend sind, die Aussage das die EU Kommission das FFP im Bezug auf staatliche Beihilfen befürwortet (was von der UEFA als EU Kommission ünterstützt FFP verkauft wurde) aber kein Wort zu den wettbewerbsrechtlichen Punkten des FFP und dazu noch die Verweigerung der Ausnahmegenehmigung durch die EU Kommission welche zumindestens einige Punkte des Wettbewerbsrechtes für die UEFA im Zuge des FFP außer Kraft gesetzt hätte.
Alles das zusammen ergibt schon ein sehr deutliches Signal in die Richtung das das FFP nicht mit EU Recht konform ist. Sagt einem auch bereits der gesunde Menschenverstand das man keinem Unternehmen verbieten kann Geld in das Unternehmen zu investieren oder die Investitionen zu beschränken.
Letzlich entscheind ist, was die Politik will. Soll ein symbolträchtiger Bereich, wie der Fußball, freien Marktkräften ausgesetzt sein oder will man einen fairen sportlichen Wettbewerb.
Im übrigen gibt es überall Beschränkungen, insbesondere im Kartellrecht.
22.09.2014 - 18:49 Uhr
In dem Zusammenhang will ich natürlich auch nochmal auf einen hervorragenden Podcast zum Thema Financial Fair Play und der wirtschaftlichen Entwicklung im europäischen Fußball hinweisen.
https://soundcloud.com/christoph-fetzer/forecheck-episode-58-extrapod-financial-fair-play
https://soundcloud.com/christoph-fetzer/forecheck-episode-58-extrapod-financial-fair-play
22.09.2014 - 19:49 Uhr
Zitat von usernick
Alles das zusammen ergibt schon ein sehr deutliches Signal in die Richtung das das FFP nicht mit EU Recht konform ist. Sagt einem auch bereits der gesunde Menschenverstand das man keinem Unternehmen verbieten kann Geld in das Unternehmen zu investieren oder die Investitionen zu beschränken.
Alles das zusammen ergibt schon ein sehr deutliches Signal in die Richtung das das FFP nicht mit EU Recht konform ist. Sagt einem auch bereits der gesunde Menschenverstand das man keinem Unternehmen verbieten kann Geld in das Unternehmen zu investieren oder die Investitionen zu beschränken.
Grundsätzlich ist das sicherlich richtig. Allerdings verbietet ja die UEFA niemandem in ein Unternehmen zu investieren. Man lässt sie schlicht nicht an einem Wettbewerb teilnehmen bei dem sie gewisse Regeln vorgeben.
Eine Firma kann einem Subunternehmer auch nicht vorschreiben was er seinen Arbeitern zu zahlen hat. Es steht ihr aber frei diesen dann nicht mit einem Auftrag zu versehen.
Ich gehe mal davon aus das man sich mit der Verbandsmitgliedschaft den Regeln und der Gerichtsbarkeit des Verbandes unterwirft.
"Klar kannst du dich schlecht benehmen, aber zu meiner Party bist du dann nicht eingeladen."
23.09.2014 - 17:02 Uhr
Zitat von Pilleberlin
Ich gehe mal davon aus das man sich mit der Verbandsmitgliedschaft den Regeln und der Gerichtsbarkeit des Verbandes unterwirft.
"Klar kannst du dich schlecht benehmen, aber zu meiner Party bist du dann nicht eingeladen."
Ich gehe mal davon aus das man sich mit der Verbandsmitgliedschaft den Regeln und der Gerichtsbarkeit des Verbandes unterwirft.
"Klar kannst du dich schlecht benehmen, aber zu meiner Party bist du dann nicht eingeladen."
Die Verbandshoheit beschränkt sich nur auf rein sportliche Aspekte siehe Meca-Medina
http://de.wikipedia.org/wiki/Meca-Medina-Entscheidung
Was auch logisch ist, den geltendes Recht kann auch nicht durch irgendwelche Verbände außer Kraft gesetzt werden, nach dem Motto wir verbieten was wir nicht verbieten dürfen und wenn euch das nicht pass dann kommt ihr eben nicht rein.
24.09.2014 - 10:12 Uhr
Zitat von Disastermaster
Was auch logisch ist, den geltendes Recht kann auch nicht durch irgendwelche Verbände außer Kraft gesetzt werden, nach dem Motto wir verbieten was wir nicht verbieten dürfen und wenn euch das nicht pass dann kommt ihr eben nicht rein.
Was auch logisch ist, den geltendes Recht kann auch nicht durch irgendwelche Verbände außer Kraft gesetzt werden, nach dem Motto wir verbieten was wir nicht verbieten dürfen und wenn euch das nicht pass dann kommt ihr eben nicht rein.
"Geltendes Recht" ist aber in diesem Fall nicht wirklich eindeutig definierbar - einfach weil verschiedene Rechtsnormen gegeneinanderstehen und gegeneinander aufgewogen werden müssen.
Die Enic-Entscheidung damals war z.B. deutlich in Richtung der Auslegung der Sportverbände... Ich finde es ziemlich abstrakt uneingeschränkte Beteiligungen an Fußballclubs als Recht auf freien Kapitalfluß zu sehen - aber das mag nur meine eigene Meinung sein. Das FFP übrigens gibt es in ähnlicher Form in vielen Ländern und vielen Sportarten - über den American Football bis zur Formel 1.
24.09.2014 - 13:54 Uhr
Zitat von forever_hansa
Ein wirkliches FFP gibt es nicht, es gibt Salary Caps etc. Nur funktioniert das ganze unter ganz anderen Vorraussetzungen, es handelt sich z. B. bei den US Sportarten nicht um eigenständige Unternehmen, sondern lediglich um Franchisenehmer, es gibt Tarifverträge in denen mit der Spielergewerkschaft ausgehandelt wird wie viel % der Einnahmen an die Spieler in Form von Gehältern gehen usw.
Also absolut kein Vergleich zum Fußball, bei denen es sich um eigenständige Unternehmen handelt, welche wiederum von einem anderen Unternehmen in ihrer unternehmerischen Freiheit beschnitten werden sollen.
Abgesehen davon dienen die Salary Caps usw auch nicht dazu um einen fairen Wettbewerb zu schaffen sondern um zu verhindern das zu stark steigende Spielergehälter zu niedrigeren Gewinnen führen. Die daraus resultierende "sportliche Ausgegichenheit" ist eigentlich nur ein kleiner angenehmer Nebeneffekt.
Zitat von Disastermaster
Die Enic-Entscheidung damals war z.B. deutlich in Richtung der Auslegung der Sportverbände... Ich finde es ziemlich abstrakt uneingeschränkte Beteiligungen an Fußballclubs als Recht auf freien Kapitalfluß zu sehen - aber das mag nur meine eigene Meinung sein. Das FFP übrigens gibt es in ähnlicher Form in vielen Ländern und vielen Sportarten - über den American Football bis zur Formel 1.
Die Enic-Entscheidung damals war z.B. deutlich in Richtung der Auslegung der Sportverbände... Ich finde es ziemlich abstrakt uneingeschränkte Beteiligungen an Fußballclubs als Recht auf freien Kapitalfluß zu sehen - aber das mag nur meine eigene Meinung sein. Das FFP übrigens gibt es in ähnlicher Form in vielen Ländern und vielen Sportarten - über den American Football bis zur Formel 1.
Ein wirkliches FFP gibt es nicht, es gibt Salary Caps etc. Nur funktioniert das ganze unter ganz anderen Vorraussetzungen, es handelt sich z. B. bei den US Sportarten nicht um eigenständige Unternehmen, sondern lediglich um Franchisenehmer, es gibt Tarifverträge in denen mit der Spielergewerkschaft ausgehandelt wird wie viel % der Einnahmen an die Spieler in Form von Gehältern gehen usw.
Also absolut kein Vergleich zum Fußball, bei denen es sich um eigenständige Unternehmen handelt, welche wiederum von einem anderen Unternehmen in ihrer unternehmerischen Freiheit beschnitten werden sollen.
Abgesehen davon dienen die Salary Caps usw auch nicht dazu um einen fairen Wettbewerb zu schaffen sondern um zu verhindern das zu stark steigende Spielergehälter zu niedrigeren Gewinnen führen. Die daraus resultierende "sportliche Ausgegichenheit" ist eigentlich nur ein kleiner angenehmer Nebeneffekt.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.




