FC. Trikot
02.06.2012 - 14:31 Uhr
05.04.2025 - 17:04 Uhr
Zitat von Stimpy
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Meine Vermutung: Das hat mehr mit dir zu tun, als mit dem Sondertrikot.
05.04.2025 - 19:35 Uhr
Zitat von Schlucke
Meine Vermutung: Das hat mehr mit dir zu tun, als mit dem Sondertrikot.
Zitat von Stimpy
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Meine Vermutung: Das hat mehr mit dir zu tun, als mit dem Sondertrikot.

This.
Ich bin oft skeptisch bei SO vielen Trikots die wir rausbringen, aber ausgerechnet beim Regenbogen kommen jedes Mal die Alpha-Massen aus ihren Löchern und machen viel mehr draus, als es ist. Wenn wir dagegen ein LP-Trikot rausbringen, kann es nicht genug davon geben. Insofern bin ich dem FC dankbar, dass er das Ding rausgebracht hat und bin gegen Hertha sehr optimistisch. Solang wir Reese aus dem Spiel nehmen, kann das gut werden.
05.04.2025 - 20:38 Uhr
Zitat von Hennes1910
This.
Ich bin oft skeptisch bei SO vielen Trikots die wir rausbringen, aber ausgerechnet beim Regenbogen kommen jedes Mal die Alpha-Massen aus ihren Löchern und machen viel mehr draus, als es ist. Wenn wir dagegen ein LP-Trikot rausbringen, kann es nicht genug davon geben. Insofern bin ich dem FC dankbar, dass er das Ding rausgebracht hat und bin gegen Hertha sehr optimistisch. Solang wir Reese aus dem Spiel nehmen, kann das gut werden.
Zitat von Schlucke
Meine Vermutung: Das hat mehr mit dir zu tun, als mit dem Sondertrikot.
Zitat von Stimpy
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Meine Vermutung: Das hat mehr mit dir zu tun, als mit dem Sondertrikot.

This.
Ich bin oft skeptisch bei SO vielen Trikots die wir rausbringen, aber ausgerechnet beim Regenbogen kommen jedes Mal die Alpha-Massen aus ihren Löchern und machen viel mehr draus, als es ist. Wenn wir dagegen ein LP-Trikot rausbringen, kann es nicht genug davon geben. Insofern bin ich dem FC dankbar, dass er das Ding rausgebracht hat und bin gegen Hertha sehr optimistisch. Solang wir Reese aus dem Spiel nehmen, kann das gut werden.
Wenn man sich mal die Kommentare bei Instagram liest, fragt man sich echt was die Leute beim FC verloren haben. Da wird irgendwas konstruiert von wegen "das Wappen darf nicht bunt sein". Sind auch ausschließlich Männer die sowas schreiben, solln se doch Dynamofans werden, da gibt's noch die "echte Männlichkeit" nach der sie sich sehnen. Deshalb bisschen schade, dass das Trikot so limitiert gedruckt wurde.
05.04.2025 - 21:16 Uhr
Zitat von ColoniaLombard
Wenn man sich mal die Kommentare bei Instagram liest, fragt man sich echt was die Leute beim FC verloren haben. Da wird irgendwas konstruiert von wegen "das Wappen darf nicht bunt sein". Sind auch ausschließlich Männer die sowas schreiben, solln se doch Dynamofans werden, da gibt's noch die "echte Männlichkeit" nach der sie sich sehnen. Deshalb bisschen schade, dass das Trikot so limitiert gedruckt wurde.
Zitat von Hennes1910
This.
Ich bin oft skeptisch bei SO vielen Trikots die wir rausbringen, aber ausgerechnet beim Regenbogen kommen jedes Mal die Alpha-Massen aus ihren Löchern und machen viel mehr draus, als es ist. Wenn wir dagegen ein LP-Trikot rausbringen, kann es nicht genug davon geben. Insofern bin ich dem FC dankbar, dass er das Ding rausgebracht hat und bin gegen Hertha sehr optimistisch. Solang wir Reese aus dem Spiel nehmen, kann das gut werden.
Zitat von Schlucke
Meine Vermutung: Das hat mehr mit dir zu tun, als mit dem Sondertrikot.
Zitat von Stimpy
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Hab immer bisschen Angst vor den Spieltagen mit Sondertrikot. Gefühlt geht das oft in die Hose. Viel Brimborium darum vor dem Anpfiff, und für Spieler der Sorte Leistner ist gerade ein Diversity-Trikot sicher nochmal eine zusätzliche Motivation, auch wenn der Gedanke dahinter sicher nicht verkehrt ist.
Mir ist das trotzdem zuviel Ablenkung vor dem Spiel, gerade jetzt in der entscheidenden Phase der Saison.
Meine Vermutung: Das hat mehr mit dir zu tun, als mit dem Sondertrikot.

This.
Ich bin oft skeptisch bei SO vielen Trikots die wir rausbringen, aber ausgerechnet beim Regenbogen kommen jedes Mal die Alpha-Massen aus ihren Löchern und machen viel mehr draus, als es ist. Wenn wir dagegen ein LP-Trikot rausbringen, kann es nicht genug davon geben. Insofern bin ich dem FC dankbar, dass er das Ding rausgebracht hat und bin gegen Hertha sehr optimistisch. Solang wir Reese aus dem Spiel nehmen, kann das gut werden.
Wenn man sich mal die Kommentare bei Instagram liest, fragt man sich echt was die Leute beim FC verloren haben. Da wird irgendwas konstruiert von wegen "das Wappen darf nicht bunt sein". Sind auch ausschließlich Männer die sowas schreiben, solln se doch Dynamofans werden, da gibt's noch die "echte Männlichkeit" nach der sie sich sehnen. Deshalb bisschen schade, dass das Trikot so limitiert gedruckt wurde.
Es ist erschreckend, was da teilweise geschrieben wird. Das schwarze Trikot damals haben alle abgefeiert, da war das schwarze Logo gar kein Ding. Und auch dieser Bullsh*t, dass Toleranz und so nix mit den Werten des FC zu tun hätten - wir haben ne Charta seit ca 15 Jahren, wo genau das festgeschrieben ist und Köln an sich ist zurecht stolz darauf, ein Hotspot der Schwulencommunity zu sein etc. Dass da irgendwelche Vollpfosten dad alles so heftig schlecht reden, da wird einem beim Lesen echt übel.
PS: Auch das Argument, man solle Politik da rauslassen, ist Unfug. Menschenrechte sind keine Politik, sondern einfach ein Grundsatz zum Zusammenleben. Und dass so viele Menschen das anderen offenbar nicht zugestehen wollen, stimmt echt nachdenklich. Aber wehe, ihre persönlichen Probleme werden mal nicht gewürdigt, dann ist aber was los..
06.04.2025 - 10:05 Uhr
Da ich familiär bedingt mit dem FC eng verbandelt bin und mehrere Homosexuelle in meinem Umfeld habe wollte ich mal meine Erfahrungen mit euch teilen.
Da ich nicht aus Köln komme, kommt dementsprechend mein Umfeld auch nicht von dort.
Rund um das Outing von Hitzelsberger haben mehrere aus der Community das Gespräch mit mir gesucht (da ich als recht weltoffen gelte) und gefragt was ich davon halte.
Lange Rede kurzer Sinn, ich war vom Tenor meiner Bekannten sehr überrascht. Sinngemäß lautete er unisono in etwa so:
"Wir möchten doch einfach als normaler Teil der Gesellschaft anerkannt sein. Wie soll das jemals funktionieren, wenn aus allem, was dieses Thema betrifft etwas Besonderes gemacht wird? Ein Outing wird zu etwas Besonderem stilisiert, in der Werbung sieht man dauernd homosexuelle Paare (war zu der Zeit schon recht aiffällig), Überall Regenbogentrikots und Fahnen (die gab es damals auch schon)." Und am Ende kam eine Aussage, die mich irgendwie ein bisschen schockiert hat, weil es eben aus deren Mündern kam: "Wir möchten doch nur in Ruhe in der Mitte der Gesellschaft leben, denn nur so können wir als normale MENSCHEN (fernab von Sexualität) wahrgenommen werden. Selbst uns nervt es, dass wir ständig homosexuelle Themen vor Augen geführt bekommen. Warum sollte es anderen Menschen anders gehen?"
Mir ist absolut bewusst, dass das nicht für alle gelten wird. Genau so weiß ich, was für ein heikles Thema das ist. Aber es sind die Erfahrungen meines Umfelds und die wollte ich einfach mal mit euch teilen. Aus meiner Erfahrung heraus waren meine Bekannten damals eher genervt.
Dadurch, dass dieses Thema aber wieder mehr und mehr in die Öffentlichkeit gerückt wird ändert sich deren Haltung weg von genervt und wendet sich in Richtung sauer bishin zu resigniert. Eben weil sie in ihrem Leben keine positiven Auswirkungen hin zur Normalität spüren, als vielmehr Ablehnung. Nach deren Erfahrungen sind die Leute nämlich zunehmend genervt von der öffentlichen Fokusierung und Omnipräsenz dieses Themas.
O-Ton: "Vor 15 Jahren haben wir weniger Sprüche für unsere Sexualität gedrückt bekommen!"
Warum erzähle ich das? Die Ablehnung solch eines Trikots hat nicht zwingend etwas mit falscher Maskulinität zu tun.
Ich lehne solche Trikots (nicht nur vom FC) aus den eben beschriebenen Gründen ab. Für mich sind grundsätzlich erst einmal alle Menschen gleich und unsere Taten machen uns aus. Nicht unsere Sexualität, nicht unser Glauben, nicht unsere Hautfarbe, nicht unsere Herkunft, sondern einzig und alleine wie wir uns unseren Mitmenschem gegenüber verhalten sind ein Indikator dafür, wer oder was wir sind. Wir sind zuallererst alle Menschen. Das heißt nicht, dass man sich nicht streiten darf (Gerade auch hier in einem Fußballforum
).
Ich respektiere es, wenn man pro solchen Aktionen ist, aber umgekehrt finde ich es nicht richtig alle abzukanzeln, die dieses Trikot ablehnen, sofern man es eben begründen kann.
Wenn man sich das Kölner Stadion anschaut, dann sieht man dort den Querschnitt der Gesellschaft. Nirgendwo habe ich es öfter erlebt als in einem Stadion, dass sich fremde Menschen, egal wie unterschiedlich sie sein mögen, bei einem Tor in den Armen lagen und gefeiert haben.
Was sagt mir das? Die Farben rot und weiß des FC verbinden die Menschen stärker, repräsentieren so die Werte des Clubs und deren Charta weitaus besser und intensiver als es solch eine vermeintliche Solidaritätsbekundung es jemals könnte. Da darf es mMn. schon hinterfragt werden, ob solch eine Aktion einen positiven Effekt mit sich bringt, eher polarisert, oder im schlimmsten Fall einfach die Verkaufszahlen hochtreiben soll. Aber das möchte ich dem FC nicht unterstellen.
Ich wünsche uns allen eine weiterhin erfolgreiche Saison und einen hoffentlich baldigen Aufstieg!
Einen schönen Sonntag euch allen.
Da ich nicht aus Köln komme, kommt dementsprechend mein Umfeld auch nicht von dort.
Rund um das Outing von Hitzelsberger haben mehrere aus der Community das Gespräch mit mir gesucht (da ich als recht weltoffen gelte) und gefragt was ich davon halte.
Lange Rede kurzer Sinn, ich war vom Tenor meiner Bekannten sehr überrascht. Sinngemäß lautete er unisono in etwa so:
"Wir möchten doch einfach als normaler Teil der Gesellschaft anerkannt sein. Wie soll das jemals funktionieren, wenn aus allem, was dieses Thema betrifft etwas Besonderes gemacht wird? Ein Outing wird zu etwas Besonderem stilisiert, in der Werbung sieht man dauernd homosexuelle Paare (war zu der Zeit schon recht aiffällig), Überall Regenbogentrikots und Fahnen (die gab es damals auch schon)." Und am Ende kam eine Aussage, die mich irgendwie ein bisschen schockiert hat, weil es eben aus deren Mündern kam: "Wir möchten doch nur in Ruhe in der Mitte der Gesellschaft leben, denn nur so können wir als normale MENSCHEN (fernab von Sexualität) wahrgenommen werden. Selbst uns nervt es, dass wir ständig homosexuelle Themen vor Augen geführt bekommen. Warum sollte es anderen Menschen anders gehen?"
Mir ist absolut bewusst, dass das nicht für alle gelten wird. Genau so weiß ich, was für ein heikles Thema das ist. Aber es sind die Erfahrungen meines Umfelds und die wollte ich einfach mal mit euch teilen. Aus meiner Erfahrung heraus waren meine Bekannten damals eher genervt.
Dadurch, dass dieses Thema aber wieder mehr und mehr in die Öffentlichkeit gerückt wird ändert sich deren Haltung weg von genervt und wendet sich in Richtung sauer bishin zu resigniert. Eben weil sie in ihrem Leben keine positiven Auswirkungen hin zur Normalität spüren, als vielmehr Ablehnung. Nach deren Erfahrungen sind die Leute nämlich zunehmend genervt von der öffentlichen Fokusierung und Omnipräsenz dieses Themas.
O-Ton: "Vor 15 Jahren haben wir weniger Sprüche für unsere Sexualität gedrückt bekommen!"
Warum erzähle ich das? Die Ablehnung solch eines Trikots hat nicht zwingend etwas mit falscher Maskulinität zu tun.
Ich lehne solche Trikots (nicht nur vom FC) aus den eben beschriebenen Gründen ab. Für mich sind grundsätzlich erst einmal alle Menschen gleich und unsere Taten machen uns aus. Nicht unsere Sexualität, nicht unser Glauben, nicht unsere Hautfarbe, nicht unsere Herkunft, sondern einzig und alleine wie wir uns unseren Mitmenschem gegenüber verhalten sind ein Indikator dafür, wer oder was wir sind. Wir sind zuallererst alle Menschen. Das heißt nicht, dass man sich nicht streiten darf (Gerade auch hier in einem Fußballforum
). Ich respektiere es, wenn man pro solchen Aktionen ist, aber umgekehrt finde ich es nicht richtig alle abzukanzeln, die dieses Trikot ablehnen, sofern man es eben begründen kann.
Wenn man sich das Kölner Stadion anschaut, dann sieht man dort den Querschnitt der Gesellschaft. Nirgendwo habe ich es öfter erlebt als in einem Stadion, dass sich fremde Menschen, egal wie unterschiedlich sie sein mögen, bei einem Tor in den Armen lagen und gefeiert haben.
Was sagt mir das? Die Farben rot und weiß des FC verbinden die Menschen stärker, repräsentieren so die Werte des Clubs und deren Charta weitaus besser und intensiver als es solch eine vermeintliche Solidaritätsbekundung es jemals könnte. Da darf es mMn. schon hinterfragt werden, ob solch eine Aktion einen positiven Effekt mit sich bringt, eher polarisert, oder im schlimmsten Fall einfach die Verkaufszahlen hochtreiben soll. Aber das möchte ich dem FC nicht unterstellen.
Ich wünsche uns allen eine weiterhin erfolgreiche Saison und einen hoffentlich baldigen Aufstieg!
Einen schönen Sonntag euch allen.
06.04.2025 - 14:48 Uhr
Zitat von Fahrstuhl_Team
Da ich familiär bedingt mit dem FC eng verbandelt bin und mehrere Homosexuelle in meinem Umfeld habe wollte ich mal meine Erfahrungen mit euch teilen.
Da ich nicht aus Köln komme, kommt dementsprechend mein Umfeld auch nicht von dort.
Rund um das Outing von Hitzelsberger haben mehrere aus der Community das Gespräch mit mir gesucht (da ich als recht weltoffen gelte) und gefragt was ich davon halte.
Lange Rede kurzer Sinn, ich war vom Tenor meiner Bekannten sehr überrascht. Sinngemäß lautete er unisono in etwa so:
"Wir möchten doch einfach als normaler Teil der Gesellschaft anerkannt sein. Wie soll das jemals funktionieren, wenn aus allem, was dieses Thema betrifft etwas Besonderes gemacht wird? Ein Outing wird zu etwas Besonderem stilisiert, in der Werbung sieht man dauernd homosexuelle Paare (war zu der Zeit schon recht aiffällig), Überall Regenbogentrikots und Fahnen (die gab es damals auch schon)." Und am Ende kam eine Aussage, die mich irgendwie ein bisschen schockiert hat, weil es eben aus deren Mündern kam: "Wir möchten doch nur in Ruhe in der Mitte der Gesellschaft leben, denn nur so können wir als normale MENSCHEN (fernab von Sexualität) wahrgenommen werden. Selbst uns nervt es, dass wir ständig homosexuelle Themen vor Augen geführt bekommen. Warum sollte es anderen Menschen anders gehen?"
Mir ist absolut bewusst, dass das nicht für alle gelten wird. Genau so weiß ich, was für ein heikles Thema das ist. Aber es sind die Erfahrungen meines Umfelds und die wollte ich einfach mal mit euch teilen. Aus meiner Erfahrung heraus waren meine Bekannten damals eher genervt.
Dadurch, dass dieses Thema aber wieder mehr und mehr in die Öffentlichkeit gerückt wird ändert sich deren Haltung weg von genervt und wendet sich in Richtung sauer bishin zu resigniert. Eben weil sie in ihrem Leben keine positiven Auswirkungen hin zur Normalität spüren, als vielmehr Ablehnung. Nach deren Erfahrungen sind die Leute nämlich zunehmend genervt von der öffentlichen Fokusierung und Omnipräsenz dieses Themas.
O-Ton: "Vor 15 Jahren haben wir weniger Sprüche für unsere Sexualität gedrückt bekommen!"
Warum erzähle ich das? Die Ablehnung solch eines Trikots hat nicht zwingend etwas mit falscher Maskulinität zu tun.
Ich lehne solche Trikots (nicht nur vom FC) aus den eben beschriebenen Gründen ab. Für mich sind grundsätzlich erst einmal alle Menschen gleich und unsere Taten machen uns aus. Nicht unsere Sexualität, nicht unser Glauben, nicht unsere Hautfarbe, nicht unsere Herkunft, sondern einzig und alleine wie wir uns unseren Mitmenschem gegenüber verhalten sind ein Indikator dafür, wer oder was wir sind. Wir sind zuallererst alle Menschen. Das heißt nicht, dass man sich nicht streiten darf (Gerade auch hier in einem Fußballforum
).
Ich respektiere es, wenn man pro solchen Aktionen ist, aber umgekehrt finde ich es nicht richtig alle abzukanzeln, die dieses Trikot ablehnen, sofern man es eben begründen kann.
Wenn man sich das Kölner Stadion anschaut, dann sieht man dort den Querschnitt der Gesellschaft. Nirgendwo habe ich es öfter erlebt als in einem Stadion, dass sich fremde Menschen, egal wie unterschiedlich sie sein mögen, bei einem Tor in den Armen lagen und gefeiert haben.
Was sagt mir das? Die Farben rot und weiß des FC verbinden die Menschen stärker, repräsentieren so die Werte des Clubs und deren Charta weitaus besser und intensiver als es solch eine vermeintliche Solidaritätsbekundung es jemals könnte. Da darf es mMn. schon hinterfragt werden, ob solch eine Aktion einen positiven Effekt mit sich bringt, eher polarisert, oder im schlimmsten Fall einfach die Verkaufszahlen hochtreiben soll. Aber das möchte ich dem FC nicht unterstellen.
Ich wünsche uns allen eine weiterhin erfolgreiche Saison und einen hoffentlich baldigen Aufstieg!
Einen schönen Sonntag euch allen.
Da ich familiär bedingt mit dem FC eng verbandelt bin und mehrere Homosexuelle in meinem Umfeld habe wollte ich mal meine Erfahrungen mit euch teilen.
Da ich nicht aus Köln komme, kommt dementsprechend mein Umfeld auch nicht von dort.
Rund um das Outing von Hitzelsberger haben mehrere aus der Community das Gespräch mit mir gesucht (da ich als recht weltoffen gelte) und gefragt was ich davon halte.
Lange Rede kurzer Sinn, ich war vom Tenor meiner Bekannten sehr überrascht. Sinngemäß lautete er unisono in etwa so:
"Wir möchten doch einfach als normaler Teil der Gesellschaft anerkannt sein. Wie soll das jemals funktionieren, wenn aus allem, was dieses Thema betrifft etwas Besonderes gemacht wird? Ein Outing wird zu etwas Besonderem stilisiert, in der Werbung sieht man dauernd homosexuelle Paare (war zu der Zeit schon recht aiffällig), Überall Regenbogentrikots und Fahnen (die gab es damals auch schon)." Und am Ende kam eine Aussage, die mich irgendwie ein bisschen schockiert hat, weil es eben aus deren Mündern kam: "Wir möchten doch nur in Ruhe in der Mitte der Gesellschaft leben, denn nur so können wir als normale MENSCHEN (fernab von Sexualität) wahrgenommen werden. Selbst uns nervt es, dass wir ständig homosexuelle Themen vor Augen geführt bekommen. Warum sollte es anderen Menschen anders gehen?"
Mir ist absolut bewusst, dass das nicht für alle gelten wird. Genau so weiß ich, was für ein heikles Thema das ist. Aber es sind die Erfahrungen meines Umfelds und die wollte ich einfach mal mit euch teilen. Aus meiner Erfahrung heraus waren meine Bekannten damals eher genervt.
Dadurch, dass dieses Thema aber wieder mehr und mehr in die Öffentlichkeit gerückt wird ändert sich deren Haltung weg von genervt und wendet sich in Richtung sauer bishin zu resigniert. Eben weil sie in ihrem Leben keine positiven Auswirkungen hin zur Normalität spüren, als vielmehr Ablehnung. Nach deren Erfahrungen sind die Leute nämlich zunehmend genervt von der öffentlichen Fokusierung und Omnipräsenz dieses Themas.
O-Ton: "Vor 15 Jahren haben wir weniger Sprüche für unsere Sexualität gedrückt bekommen!"
Warum erzähle ich das? Die Ablehnung solch eines Trikots hat nicht zwingend etwas mit falscher Maskulinität zu tun.
Ich lehne solche Trikots (nicht nur vom FC) aus den eben beschriebenen Gründen ab. Für mich sind grundsätzlich erst einmal alle Menschen gleich und unsere Taten machen uns aus. Nicht unsere Sexualität, nicht unser Glauben, nicht unsere Hautfarbe, nicht unsere Herkunft, sondern einzig und alleine wie wir uns unseren Mitmenschem gegenüber verhalten sind ein Indikator dafür, wer oder was wir sind. Wir sind zuallererst alle Menschen. Das heißt nicht, dass man sich nicht streiten darf (Gerade auch hier in einem Fußballforum
). Ich respektiere es, wenn man pro solchen Aktionen ist, aber umgekehrt finde ich es nicht richtig alle abzukanzeln, die dieses Trikot ablehnen, sofern man es eben begründen kann.
Wenn man sich das Kölner Stadion anschaut, dann sieht man dort den Querschnitt der Gesellschaft. Nirgendwo habe ich es öfter erlebt als in einem Stadion, dass sich fremde Menschen, egal wie unterschiedlich sie sein mögen, bei einem Tor in den Armen lagen und gefeiert haben.
Was sagt mir das? Die Farben rot und weiß des FC verbinden die Menschen stärker, repräsentieren so die Werte des Clubs und deren Charta weitaus besser und intensiver als es solch eine vermeintliche Solidaritätsbekundung es jemals könnte. Da darf es mMn. schon hinterfragt werden, ob solch eine Aktion einen positiven Effekt mit sich bringt, eher polarisert, oder im schlimmsten Fall einfach die Verkaufszahlen hochtreiben soll. Aber das möchte ich dem FC nicht unterstellen.
Ich wünsche uns allen eine weiterhin erfolgreiche Saison und einen hoffentlich baldigen Aufstieg!
Einen schönen Sonntag euch allen.
2 Tokens:
1. In meinem Umfeld mache ich exakt die gleichen Erfahrungen.
2. Bei der Aktion und dem Trikot ging es gar nicht um homosexualität sondern um Inklusion. Schwerpunkt waren z.b. Menschen mit down Syndrom. Es ging insgesamt darum, wirklich jeden einzuschließen, egal aus welcher Gruppe. Das betrifft eben insbesondere auch Behinderungen oder z.b. auch Frauen im fußball. Unglücklicherweise wurde das, wenn man nicht so nah dran war, durch das Regenbogentrikot und den Namen diversity das, was beides für viele eben in die ltgbq Bewegung geht, ziemlich verdeckt und falsch verstanden...
06.04.2025 - 15:06 Uhr
Finds ein bisschen befremdlich, den Einsatz für Toleranz und Diversität in Zeiten von 25 % AfD Umfrageergebnissen für überflüssig zu erklären.
Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Natürlich soll man nicht zum Beispiel Schwule auf ein Podest heben und sicher führt der Wunsch von Unternehmen, Diversity-Sympathien abzugreifen, zu einer Geballtheit an medialer Repräsentation. Aber deshalb sollte unser Verein sicher nicht die Regenbogenbinde weglassen oder ein Sondertrikot lieber wieder pechschwarz gestalten.
Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Natürlich soll man nicht zum Beispiel Schwule auf ein Podest heben und sicher führt der Wunsch von Unternehmen, Diversity-Sympathien abzugreifen, zu einer Geballtheit an medialer Repräsentation. Aber deshalb sollte unser Verein sicher nicht die Regenbogenbinde weglassen oder ein Sondertrikot lieber wieder pechschwarz gestalten.
06.04.2025 - 15:52 Uhr
Zitat von Hennessy89
Finds ein bisschen befremdlich, den Einsatz für Toleranz und Diversität in Zeiten von 25 % AfD Umfrageergebnissen für überflüssig zu erklären.
Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Natürlich soll man nicht zum Beispiel Schwule auf ein Podest heben und sicher führt der Wunsch von Unternehmen, Diversity-Sympathien abzugreifen, zu einer Geballtheit an medialer Repräsentation. Aber deshalb sollte unser Verein sicher nicht die Regenbogenbinde weglassen oder ein Sondertrikot lieber wieder pechschwarz gestalten.
Finds ein bisschen befremdlich, den Einsatz für Toleranz und Diversität in Zeiten von 25 % AfD Umfrageergebnissen für überflüssig zu erklären.
Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Natürlich soll man nicht zum Beispiel Schwule auf ein Podest heben und sicher führt der Wunsch von Unternehmen, Diversity-Sympathien abzugreifen, zu einer Geballtheit an medialer Repräsentation. Aber deshalb sollte unser Verein sicher nicht die Regenbogenbinde weglassen oder ein Sondertrikot lieber wieder pechschwarz gestalten.
Seh ich exakt genauso. Solange diese ganzen Anti-Kommentare die deutliche Mehrzahl darstellen und die AfD von Erfolg zu Erfolg läuft, ist es absolut notwendig und ich feier den FC dafür, dass er da Haltung zeigt. Könnte in den Kommentaren meiner Meinung nach noch ein bisschen deutlicher auftreten, dass sie Homophobie, Misogynie etc nicht dulden, aber so oder so ist das schon gut, sich da in den Gegenwind zu stellen.
Ich kenne übrigens auch Leute, die nicht so viel von ZU viel Regenbogen halten - ich kenne aber auch im Gegenteil Leute aus der LGBTQ-Community, die immer noch sagen, dass der Kampf um Gleichberechtigung eben Sichtbarkeit braucht. Da gibt es eben - wie fast immer - verschiedene Perspektiven, was aber grundsätzlich nicht heißt, dass der FC sich nicht dafür einsetzen sollte.
06.04.2025 - 18:42 Uhr
Zitat von Hennessy89
Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Aus meinen persönlichen Erfahrungen nach: Indem man sie normal behandelt und nicht ständig als besonders hervorhebt. Das ist nämlich genau das Gegenteil von normal. Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Genau wie, als man hervorgehoben hat, dass Kompany der erste schwarze Bayern-Trainer ist. Da ist mir erstmal aufgefallen, dass er schwarz ist. Ich hab ihn immer nur als Bayern-Trainer gesehen, bis man sein Schwarz-Sein besonders herausgestellt hat, um zu zeigen, dass es normal ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haui_FC am 06.04.2025 um 18:43 Uhr bearbeitet
06.04.2025 - 21:04 Uhr
Zitat von Hennessy89
Finds ein bisschen befremdlich, den Einsatz für Toleranz und Diversität in Zeiten von 25 % AfD Umfrageergebnissen für überflüssig zu erklären.
Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Natürlich soll man nicht zum Beispiel Schwule auf ein Podest heben und sicher führt der Wunsch von Unternehmen, Diversity-Sympathien abzugreifen, zu einer Geballtheit an medialer Repräsentation. Aber deshalb sollte unser Verein sicher nicht die Regenbogenbinde weglassen oder ein Sondertrikot lieber wieder pechschwarz gestalten.
Finds ein bisschen befremdlich, den Einsatz für Toleranz und Diversität in Zeiten von 25 % AfD Umfrageergebnissen für überflüssig zu erklären.
Davon ab: Wie soll schwules, behindertes, schwarzes etc. Leben normal werden, wenn ihm keine Sichtbarkeit verschafft wird?
Natürlich soll man nicht zum Beispiel Schwule auf ein Podest heben und sicher führt der Wunsch von Unternehmen, Diversity-Sympathien abzugreifen, zu einer Geballtheit an medialer Repräsentation. Aber deshalb sollte unser Verein sicher nicht die Regenbogenbinde weglassen oder ein Sondertrikot lieber wieder pechschwarz gestalten.
Deinen 2 Absatz verstehe ich nicht. In wie fern wird den von dir benannten Gruppen denn keine Sichtbarkeit gegeben?
Ich sehe mehr offen lebende homosexuelle Pärchen auf den Straßen als je zuvor. Läden und Schulen, die Inklusion betreiben indem dort behinderte Menschen zum Arbeiten eingestellt werden oder gemischte Schulklassen zulassen. Die Hautfarbe spielt in "normalen" Kreisen eigentlich kaum eine Rolle in meinem Wahrnehmungsumfeld... Das Einzige, wo ich das bestätigen kann ist wenn der Nachname zB bei der Wohnungssuche nach arabischer oder türkischer Herkunft klingt. Das habe ich selbst als Deutscher (Mit deutschem Namen) miterlebt. Also nicht das es da keine Probleme mit Rassismus gibt, versteh mich da nicht falsch. Aber als jemand der in einer Multikultistadt lebt habe ich es noch nicht erlebt, dass jemand offenkundig rassistisch angegangen wurde und die besagte Person ungeschoren davon gekommen ist.
In wie weit muss hier also noch mehr Sichtbarkeit geschaffen werden, ohne aus diesen Gruppen etwas besonderes zu machen?
Zu Punkt 1 und 3: Ich bin absolut dafür offen zu zeigen, dass ein Miteinander wichtig ist. Nur fände ich es ein deutlich größeres Zeichen, wenn der Verein dann den betreffenden Menschen zeigen, wie wichtig ihnen diese gelebten Werte sind.
Auf der Homepage des FC ist zu finden, dass man um Weihnachten herum ein Seniorenheim besucht. Warum nicht regelmäßiger um Menschen, die vielleicht alleine sind dieses Gefühl der Zugehörigkeit zu geben.
Ich habe gefunden, dass der FC Herzenswünsche, auch an Menschen mit Behinderung, erfüllt. Ich fände es ein starkes Zeichen, wenn Vertreter des Vereins mal eine Behindertenwerkstadt besuchen würden. Damit würde man der Leistung dieser Menschen Tribut zollen und ihnen tatsächlich das Gefühl geben gesehen zu werden. So zollt man öffentlich nur ihren Behinderungen Tribut.
So ein Punkt, den ich immer schade finde: Fußballvereine schreiben sich oft auf die Fahne für die einzutreten, die diskriminiert sind, oder ein schweres Leben haben. Hat der FC zB schonmal ein Waisenhaus besucht oder unterstützt? Ich habe dazu nichts gefunden. Man bekommt immer wieder mit, was für Zustände in solchen Einrichtungen herrschen. Und das bei Kindern, die komplett unverschuldet in solch eine Situation geraten sind. Gerade hier fände ich es schön, wenn Fußballvereine dort deutlich mehr unterstützen würden um der nächsten Generation eine Chance zu geben.
Das sind Menschen, die Unterstützung brauchen und denen viel mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit verschafft werden müssten. Diese Menschen haben wenig bis kaum Möglichkeiten an ihrem Schicksal etwas zu ändern.
Das wären für mich Zeichen in der Öffentlichkeit, dass die Vereinswerte gelebt werden. Nicht ein buntes Trikot für knapp 100 Euro.
Eine Frage würde mich echt mal interessieren, vielleicht kann mir da jemand helfen.
Werden die Erlöse aus diesem Trikot gespendet?
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