FC Carl Zeiss Jena
17.08.2021 - 09:37 Uhr
17.08.2025 - 15:09 Uhr
Glanzloser Sieg mit vier Toren gegen Weida. Erst nach der Unterzahl des Gegners konnten wir den Sack zumachen. Noch dazu blieben von einem zumindest von den Heimfans geforderten Elfmeter beim Stand von 1:0 verschont.
Auf unserer Seite wiederum gab es genau den gewünschten Pfiff sehr früh in der Partie, doch Seidemann setzte den Ball an den Pfosten. Talabidi machte es ca. zehn Minuten später besser und versenkte die Pille zur Führung. Danach hatte man die Spielkontrolle, aber fand nur wenig konkrete Mittel bis ganz vors Tor des Gegners. Erst nach besagter Unterzahl konnten Prokopenko, Eshele und Hoppe den Endstand herstellen. Pflichtaufgabe erfüllt!
Mit der Aufstellung hatte ich übrigens was Härting angeht, recht.
zudem kamen Hehne, Seidemann, Osazee, Burmeister und Hoppe zum Einsatz. Osazee musste allerdings verletzt runter. Und bei Härting hat der Einsatz der U19 keinen Nachteil verschafft, man gewann 2:0 gegen Worms.
Auf unserer Seite wiederum gab es genau den gewünschten Pfiff sehr früh in der Partie, doch Seidemann setzte den Ball an den Pfosten. Talabidi machte es ca. zehn Minuten später besser und versenkte die Pille zur Führung. Danach hatte man die Spielkontrolle, aber fand nur wenig konkrete Mittel bis ganz vors Tor des Gegners. Erst nach besagter Unterzahl konnten Prokopenko, Eshele und Hoppe den Endstand herstellen. Pflichtaufgabe erfüllt!
Mit der Aufstellung hatte ich übrigens was Härting angeht, recht.
zudem kamen Hehne, Seidemann, Osazee, Burmeister und Hoppe zum Einsatz. Osazee musste allerdings verletzt runter. Und bei Härting hat der Einsatz der U19 keinen Nachteil verschafft, man gewann 2:0 gegen Worms.
17.08.2025 - 18:59 Uhr
Zitat von xbader
Mit der Aufstellung hatte ich übrigens was Härting angeht, recht.
zudem kamen Hehne, Seidemann, Osazee, Burmeister und Hoppe zum Einsatz. Osazee musste allerdings verletzt runter. Und bei Härting hat der Einsatz der U19 keinen Nachteil verschafft, man gewann 2:0 gegen Worms.
Mit der Aufstellung hatte ich übrigens was Härting angeht, recht.
zudem kamen Hehne, Seidemann, Osazee, Burmeister und Hoppe zum Einsatz. Osazee musste allerdings verletzt runter. Und bei Härting hat der Einsatz der U19 keinen Nachteil verschafft, man gewann 2:0 gegen Worms.Meine Kritik daran bezog sich ja auch nicht auf dich sondern auf Uluc, der Härtings Aufstellung ja vorher schon angekündigt hatte.
21.08.2025 - 10:40 Uhr
Das nächste Freitags- und Auswärtsspiel steht an, dieses mal beim FSV Zwickau. Nachdem sich bei einem Teil der (erfolgsverwöhnten) Fanszene nach der Niederlage gegen Altglienicke bereits Ernüchterung breit gemacht hat, gilt es für unsere Farben sich bei einer schwierigen Auswärtspartie zu beweisen. Unsere jüngste Statistik gegen die Schwäne ist wirklich nicht prickelnd, vor allem nicht in der Regionalliga. Hier gab es in zwölf Aufeinandertreffen gerade mal einen Sieg für den FCC, ausgerechnet auswärts.
Eine Verbesserung dieser Statistik ist ausdrücklich gewünscht, aber das wird ein ziemliches Pfund.
Spiele gegen Zwickau habe ich ähnlich unangenehm in Erinnerung wie gegen Altglienicke. Dabei steht die Partie rein von ihrer Bedeutung in einem gänzlich anderem Licht, findet man hier einen Ostklassiker vor. Trabbi vs. ZEISS, oder so ähnlich.
Die Duelle mit Zwickau sind stets geprägt von Kampf und Leidenschaft, spielerische Leckerbissen waren es in der Regel nicht. Dem FSV seinerseits wurden in dieser Saison durchaus Chancen im Aufstiegskampf eingeräumt, wenn auch nicht als direkter Favorit. Der Kader konnte gut zusammengehalten werden und man hofft darauf, dass die Truppe aus der Vorsaison weitestgehend eingespielt ist. Bisher stottert der Motor noch etwas, auf ein Remis zum Saisonauftakt beim Ligaprimus der Vorsaison, Lok, folgte eine unerwartete Niederlage gegen Eilenburg, die glatt mit drei Toren Differenz verloren wurde. Allerdings konnte man gegen Babelsberg Selbstvertrauen tanken und befindet sich aktuell mit vier Punkten auf Platz zehn wieder. Selbstverständlich möchte man gegen Jena anknüpfen und den nächsten Dreier einsacken. Letzte Woche gab es im Testspiel gegen den Drittligisten Ingolstadt weiteren Auftrieb mit einem 1:0-Sieg.
Auf unserer Seite hat man hoffentlich die Niederlage in Berlin verdaut und konnte seine Lehren aus dem 4:0-Sieg im Pokal ziehen. Die Spielanlage hat gestimmt, nur die Durchschlagskraft hat man teilweise vermisst. Am Freitag wird es ganz bestimmt deutlich weniger Räume und Freiheiten in Gegners Hälfte geben, sodass es auf Präzision und Effizienz ankommen wird. Zudem muss man stabil stehen und eine selbstbewusste Körpersprache auf dem Platz zeigen. Sehr achten müssen wir auf Zimmermann, gegen den wir seit jeher so unsere Probleme haben. Bisher habe ich aber keine Information, ob wir "dank" seines Dienstplans seines Arbeitgebers dieses Mal vor ihm verschont bleiben. Weitere Charaktere, die Eindruck machen könn(t)en, sind Martens, Dobruna und Möbius. Ex-RWE-Kapitän Startsev wird die Partie gelbrot-gesperrt verpassen.
Spielerisch können wir größtenteils aus dem Vollen schöpfen. Osazee fehlt nach Verletzung aus dem Spiel gegen Weida, Krämer und Ackermann kehren laut tm wohl in den nächsten zwei bis drei Wochen zurück. Hessel und Werner scheinen wieder eine Option zu sein. Ich bin gespannt, wer auf dem Platz stehen wird. Das Spiel gegen Altglienicke hat doch gezeigt, dass man sich schwer tut, aus dem Spiel heraus gegen kompakt stehende und teilweise giftigere Gegner etwas zu kreieren. Zu stark rotieren würde ich erst einmal nicht, allerdings würde ich Seidemann in die Startelf rücken, dafür erst einmal Lankford raus. Eshele bietet weiterhin die einzige Spitze auf, doch hier muss man genauer hinsehen, ob das so zukunftsträchtig ist. Bisher tut er sich noch schwer, die Bälle richtig fest zu machen und Freiraum für seine Mitspieler zu schaffen. Bleibt das mittelfristig dabei, muss Uluc an der Taktik etwas ändern, gg. Doppelspitze. Im defensiven Verband würde ich alles beim Alten lassen, sofern Hessel 100%ig belastbar ist.
Eine Verbesserung dieser Statistik ist ausdrücklich gewünscht, aber das wird ein ziemliches Pfund. Spiele gegen Zwickau habe ich ähnlich unangenehm in Erinnerung wie gegen Altglienicke. Dabei steht die Partie rein von ihrer Bedeutung in einem gänzlich anderem Licht, findet man hier einen Ostklassiker vor. Trabbi vs. ZEISS, oder so ähnlich.
Die Duelle mit Zwickau sind stets geprägt von Kampf und Leidenschaft, spielerische Leckerbissen waren es in der Regel nicht. Dem FSV seinerseits wurden in dieser Saison durchaus Chancen im Aufstiegskampf eingeräumt, wenn auch nicht als direkter Favorit. Der Kader konnte gut zusammengehalten werden und man hofft darauf, dass die Truppe aus der Vorsaison weitestgehend eingespielt ist. Bisher stottert der Motor noch etwas, auf ein Remis zum Saisonauftakt beim Ligaprimus der Vorsaison, Lok, folgte eine unerwartete Niederlage gegen Eilenburg, die glatt mit drei Toren Differenz verloren wurde. Allerdings konnte man gegen Babelsberg Selbstvertrauen tanken und befindet sich aktuell mit vier Punkten auf Platz zehn wieder. Selbstverständlich möchte man gegen Jena anknüpfen und den nächsten Dreier einsacken. Letzte Woche gab es im Testspiel gegen den Drittligisten Ingolstadt weiteren Auftrieb mit einem 1:0-Sieg. Auf unserer Seite hat man hoffentlich die Niederlage in Berlin verdaut und konnte seine Lehren aus dem 4:0-Sieg im Pokal ziehen. Die Spielanlage hat gestimmt, nur die Durchschlagskraft hat man teilweise vermisst. Am Freitag wird es ganz bestimmt deutlich weniger Räume und Freiheiten in Gegners Hälfte geben, sodass es auf Präzision und Effizienz ankommen wird. Zudem muss man stabil stehen und eine selbstbewusste Körpersprache auf dem Platz zeigen. Sehr achten müssen wir auf Zimmermann, gegen den wir seit jeher so unsere Probleme haben. Bisher habe ich aber keine Information, ob wir "dank" seines Dienstplans seines Arbeitgebers dieses Mal vor ihm verschont bleiben. Weitere Charaktere, die Eindruck machen könn(t)en, sind Martens, Dobruna und Möbius. Ex-RWE-Kapitän Startsev wird die Partie gelbrot-gesperrt verpassen.
Spielerisch können wir größtenteils aus dem Vollen schöpfen. Osazee fehlt nach Verletzung aus dem Spiel gegen Weida, Krämer und Ackermann kehren laut tm wohl in den nächsten zwei bis drei Wochen zurück. Hessel und Werner scheinen wieder eine Option zu sein. Ich bin gespannt, wer auf dem Platz stehen wird. Das Spiel gegen Altglienicke hat doch gezeigt, dass man sich schwer tut, aus dem Spiel heraus gegen kompakt stehende und teilweise giftigere Gegner etwas zu kreieren. Zu stark rotieren würde ich erst einmal nicht, allerdings würde ich Seidemann in die Startelf rücken, dafür erst einmal Lankford raus. Eshele bietet weiterhin die einzige Spitze auf, doch hier muss man genauer hinsehen, ob das so zukunftsträchtig ist. Bisher tut er sich noch schwer, die Bälle richtig fest zu machen und Freiraum für seine Mitspieler zu schaffen. Bleibt das mittelfristig dabei, muss Uluc an der Taktik etwas ändern, gg. Doppelspitze. Im defensiven Verband würde ich alles beim Alten lassen, sofern Hessel 100%ig belastbar ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von xbader am 21.08.2025 um 10:42 Uhr bearbeitet
24.08.2025 - 14:17 Uhr
Quelle: www.mdr.de
Beim FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt kochen die Emotionen hoch. Es geht um gegebene und nicht gegebene Elfmeter, Platzverweise und das Gefühl, seit Wochen benachteiligt zu werden.
25.08.2025 - 09:07 Uhr
Einen Punkt nehmen wir aus Zwickau mit. Entgegen vieler FCC-Fans bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden und auf die Art und Weise wie wir aufgetreten sind, lässt sich aufbauen. Allerdings gibt es so einige aber, die ich nicht unterschlagen kann.
Zuerst einmal haben wir mächtig Glück, dass unsere Schläfrigkeit zu Anfang der Partie nicht ins Gewicht fiel. Zwickau war sofort da und hatte mehrere (richtig) gute Chancen. Eine Mischung aus in den finalen Momenten wegverteidigt und Unvermögen/Pech des Gegners erspart uns hier mindestens einen Gegentreffer. Wäre der Gefallen, wäre es ganz, ganz schwer geworden. Ironischerweise beklagt sich Uluc unter der Woche noch, dass die Mannschaft solche Gesichter zeigt wo gar nichts geht und möchte das nicht mehr sehen, und genau so knüpft man aber leider zum Start an.
Danach werden wir spielbestimmender und erarbeiten uns einige Chancen. Trotz teilweise sehr aussichtsreicher Positionen sind die meisten Abschlüsse allerdings zu zentriert und stellen nicht wirklich ein Problem für Hiemann und seine Vorderleute dar. Ich finde es gut, dass man vermehrt aus der Halbdistanz den Abschluss gesucht hat, doch keiner der Schützen konnte den Ball mal richtig gefährlich auf den Kasten bringen. Hier hätte ich mir mehr spielerische Ansätze gewünscht, auch wenn es sicherlich schwierig gegen die kompakt stehenden Zwickauer ist. Nach der Pause drücken wir der Partie gänzlich unseren Stempel auf und melden den FSV fast vollständig ab. Chancen sind hier und da vorhanden, werden aber zu schludrig zu Ende gespielt. Leider verweigert zudem der Schiedsrichter einen glasklaren Elfer nach Foul an Hessel, das hätte definitiv ein Türöffner werden können. Allerdings finde ich es von Uluc im Nachhinein viel zu billig, sich insgesamt über die Schiedsrichter zu beschweren und darüber zu sinnieren, ob man aufgrund der Querelen zwischen Verband und Verein eventuell auf dem Rücken der Unparteiischen benachteiligt werde. Das kannst du einfach nicht bringen und es ist nicht so, als würden die Schiedsrichter (vielleicht mit Ausnahme von H. Müller
) die Punkte kosten. Das führt zum nächsten Punkt...
...nämlich einer der letzten Schlüsselszenen: Wir starten in der Nachspielzeit zum Konter. Eshele ist durch und legt den Ball in die Mitte zum eingewechselten Kratzenberg. Dieser steht gut, aber nicht perfekt, Hiemann direk vor ihm. Kratze entscheidet sich für den Pass zum nebenstehenden Hoppe, der allerdings nicht mehr verwerten kann. Eine Überzahlsituation verpufft und eine glasklare Chance, die eigentlich im späten Lucky Punch enden kann, geht ohne solchen zu Ende. Wo sich einige über Kratzenberg im Nachhinein beschweren oder auch Uluc und selbst unser Kapitän Butzen darüber im Interview äußern, kann ich nur den Kopf schütteln. Genau sowas ist das Resultat, wenn die jungen Spieler keine Minuten bekommen. Kratzenberg bekommt exkl. Nachspielzeit in dieser Partie ganze sieben Minuten, wie soll sich denn ein Spieler mit diesen Zahlen irgendwie an die Liga gewöhnen und etablieren? Die Muqajs, El Haijas oder Hessels dieser Welt wären nicht da, wo sie sind, wenn sie nur der Luckenfüller für die letzten Minuten gewesen wären. Wer weiß, hätte Kratze je eine Halbzeit spielen dürfen in den ersten drei Punktspielen, vielleicht hätte er den dann reingemacht? Weniger Selbstvertrauen hätte er definitiv nicht gehabt. Also muss man entweder damit leben, dass nach der 100. Einwechslung von Burmeister und Hoppe nicht erwartet werden kann, dass der Jugendspieler, der kurz vor Ultimo kommt, das Ruder rumreißen kann oder man realisiert, dass es eben JugendARBEIT ist und man nicht damit fertig ist, nur weil die Jungs dann im Kader stehen.
Das wäre dann auch der letzte Kritikpunkt am Spiel, es sind immer die gleichen Wechsel und man hat nicht das Gefühl, dass unser System derzeit variabel angepasst werden kann/angepasst wird. So wird man für jeden Gegner ausrechenbar sein und ich kann mir vorstellen, dass man einige Spiele mehr sehen wird, wo uns der Gegner den Ball überlässt, aber wir vorne die Pille dann nicht unterkriegen. Daher erwarte ich leider gegen Zehlendorf auch keine Veränderungen und man muss sich fragen, wie lange das mit Uluc noch gut gehen wird. Zudem hat er sich durch seine eigenen Aussagen selbst in die Lage gebracht, liefern zu müssen. Der Abstand zum Tabellenführer ist mir nicht wichtig und das ist keine Kennzahl, die man betrachten muss aktuell. Wenn der Trainer allerdings in den Top drei dabei sein will, sollte man die entsprechende Handschrift sehen - und das tue ich derzeit nicht.
Zuerst einmal haben wir mächtig Glück, dass unsere Schläfrigkeit zu Anfang der Partie nicht ins Gewicht fiel. Zwickau war sofort da und hatte mehrere (richtig) gute Chancen. Eine Mischung aus in den finalen Momenten wegverteidigt und Unvermögen/Pech des Gegners erspart uns hier mindestens einen Gegentreffer. Wäre der Gefallen, wäre es ganz, ganz schwer geworden. Ironischerweise beklagt sich Uluc unter der Woche noch, dass die Mannschaft solche Gesichter zeigt wo gar nichts geht und möchte das nicht mehr sehen, und genau so knüpft man aber leider zum Start an.
Danach werden wir spielbestimmender und erarbeiten uns einige Chancen. Trotz teilweise sehr aussichtsreicher Positionen sind die meisten Abschlüsse allerdings zu zentriert und stellen nicht wirklich ein Problem für Hiemann und seine Vorderleute dar. Ich finde es gut, dass man vermehrt aus der Halbdistanz den Abschluss gesucht hat, doch keiner der Schützen konnte den Ball mal richtig gefährlich auf den Kasten bringen. Hier hätte ich mir mehr spielerische Ansätze gewünscht, auch wenn es sicherlich schwierig gegen die kompakt stehenden Zwickauer ist. Nach der Pause drücken wir der Partie gänzlich unseren Stempel auf und melden den FSV fast vollständig ab. Chancen sind hier und da vorhanden, werden aber zu schludrig zu Ende gespielt. Leider verweigert zudem der Schiedsrichter einen glasklaren Elfer nach Foul an Hessel, das hätte definitiv ein Türöffner werden können. Allerdings finde ich es von Uluc im Nachhinein viel zu billig, sich insgesamt über die Schiedsrichter zu beschweren und darüber zu sinnieren, ob man aufgrund der Querelen zwischen Verband und Verein eventuell auf dem Rücken der Unparteiischen benachteiligt werde. Das kannst du einfach nicht bringen und es ist nicht so, als würden die Schiedsrichter (vielleicht mit Ausnahme von H. Müller
) die Punkte kosten. Das führt zum nächsten Punkt... ...nämlich einer der letzten Schlüsselszenen: Wir starten in der Nachspielzeit zum Konter. Eshele ist durch und legt den Ball in die Mitte zum eingewechselten Kratzenberg. Dieser steht gut, aber nicht perfekt, Hiemann direk vor ihm. Kratze entscheidet sich für den Pass zum nebenstehenden Hoppe, der allerdings nicht mehr verwerten kann. Eine Überzahlsituation verpufft und eine glasklare Chance, die eigentlich im späten Lucky Punch enden kann, geht ohne solchen zu Ende. Wo sich einige über Kratzenberg im Nachhinein beschweren oder auch Uluc und selbst unser Kapitän Butzen darüber im Interview äußern, kann ich nur den Kopf schütteln. Genau sowas ist das Resultat, wenn die jungen Spieler keine Minuten bekommen. Kratzenberg bekommt exkl. Nachspielzeit in dieser Partie ganze sieben Minuten, wie soll sich denn ein Spieler mit diesen Zahlen irgendwie an die Liga gewöhnen und etablieren? Die Muqajs, El Haijas oder Hessels dieser Welt wären nicht da, wo sie sind, wenn sie nur der Luckenfüller für die letzten Minuten gewesen wären. Wer weiß, hätte Kratze je eine Halbzeit spielen dürfen in den ersten drei Punktspielen, vielleicht hätte er den dann reingemacht? Weniger Selbstvertrauen hätte er definitiv nicht gehabt. Also muss man entweder damit leben, dass nach der 100. Einwechslung von Burmeister und Hoppe nicht erwartet werden kann, dass der Jugendspieler, der kurz vor Ultimo kommt, das Ruder rumreißen kann oder man realisiert, dass es eben JugendARBEIT ist und man nicht damit fertig ist, nur weil die Jungs dann im Kader stehen.
Das wäre dann auch der letzte Kritikpunkt am Spiel, es sind immer die gleichen Wechsel und man hat nicht das Gefühl, dass unser System derzeit variabel angepasst werden kann/angepasst wird. So wird man für jeden Gegner ausrechenbar sein und ich kann mir vorstellen, dass man einige Spiele mehr sehen wird, wo uns der Gegner den Ball überlässt, aber wir vorne die Pille dann nicht unterkriegen. Daher erwarte ich leider gegen Zehlendorf auch keine Veränderungen und man muss sich fragen, wie lange das mit Uluc noch gut gehen wird. Zudem hat er sich durch seine eigenen Aussagen selbst in die Lage gebracht, liefern zu müssen. Der Abstand zum Tabellenführer ist mir nicht wichtig und das ist keine Kennzahl, die man betrachten muss aktuell. Wenn der Trainer allerdings in den Top drei dabei sein will, sollte man die entsprechende Handschrift sehen - und das tue ich derzeit nicht.
26.08.2025 - 08:02 Uhr
Nachdem die Amateure der "großen" Hertha unsere ersten Gäste in dieser Saison gewesen sind, folgt nun als zweiter Gast die "kleine" Hertha aus Zehlendorf. Die Zehlendorfer sind derzeit das Schlusslicht der Liga und zusammen mit Chemie Leipzig bilden sie das Duett der bisher punktlosen Vereine. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Berliner mit Lok Leipzig, Halle und Altglienicke ein wirkliches knackiges Auftaktprogramm hatten. Aufstoßen wird aber vor allem die Niederlage gegen den vermeintlich direkten Konkurrenten BFC Preußen. Man wird sichtlich daran interessiert sein, zählbares aus unserer sportlichen Heimat mitzunehmen.
Heute werden zwei Mannschaften aufeinander treffen, deren Gesichter sich deutlich verändert haben. Das sieht man allein schon mit Blick auf die Torschützen der letzten Aufeinandertreffen: Keiner ist mehr bei seinem Verein an Bord. Zehlendorf wird aber wohl nicht unglücklich sein, explizit Weinhauer nicht mehr antreffen zu müsse.
Für uns heißt es ein bisschen durchatmen mit Blick auf ihre veräußerten Spieler Polat und Baro, die nun beide beim HFC kicken (Polat bereits in der Rückrunde 24/25). Also ganz aus der Welt sind sie nicht für uns.
Die jüngsten Partien gegen die Hertha waren geprägt von offensivem Fußball auf beiden Seiten. Und der Gegner hat definitiv gezeigt, dass er unsere Schwächen in der Abwehr ausnutzen kann. Trotz der Tabellensituation wird das ein hartes Stück Arbeit und vor allem muss vorne mehr Zug zum Tor rein. Die Wunschaufstellung spare ich mir, da ich nicht glaube, dass Uluc etwas ändern wird.
Heute werden zwei Mannschaften aufeinander treffen, deren Gesichter sich deutlich verändert haben. Das sieht man allein schon mit Blick auf die Torschützen der letzten Aufeinandertreffen: Keiner ist mehr bei seinem Verein an Bord. Zehlendorf wird aber wohl nicht unglücklich sein, explizit Weinhauer nicht mehr antreffen zu müsse.
Für uns heißt es ein bisschen durchatmen mit Blick auf ihre veräußerten Spieler Polat und Baro, die nun beide beim HFC kicken (Polat bereits in der Rückrunde 24/25). Also ganz aus der Welt sind sie nicht für uns. Die jüngsten Partien gegen die Hertha waren geprägt von offensivem Fußball auf beiden Seiten. Und der Gegner hat definitiv gezeigt, dass er unsere Schwächen in der Abwehr ausnutzen kann. Trotz der Tabellensituation wird das ein hartes Stück Arbeit und vor allem muss vorne mehr Zug zum Tor rein. Die Wunschaufstellung spare ich mir, da ich nicht glaube, dass Uluc etwas ändern wird.
27.08.2025 - 10:34 Uhr
Vier Tore erzielt, keins gefangen - ungefährdeter Sieg gegen Zehlendorf. Diese haben ehrlicherweise nicht die Gegengewehr geleistet, die ich erwartet habe. Ein früher Fehlpass unter Druck eröffnet Eshele die Möglichkeit zum 1:0, welche er auch nutzt. Mitte der ersten Halbzeit vollendet Hessel nach einer Ecke den Abpraller eiskalt. Jena dominiert das Spiel, hat aber offensiv weiterhin seine Probleme. Das Zusammenspiel wirkt noch nicht ganz synergetisch. Oft sind es lange und hohe Bälle oder mal ein schneller Antritt von Prokopenko. In Halbzeit zwei ist es dann wieder ein Standard, den Fritz nach Kopfballverlängerung von Eshele einköpft. Den Deckel macht Burmeister nach seiner Einwechslung drauf. Dazwischen haben u.a. Schau und Lankford beste Möglichkeiten zum Einschuss, aber Dedidis verhindert glänzend.
In der Aufstellung gab es tatsächlich eine Veränderung: Lankford nahm auf der Bank Platz und Hoppe startete. Anscheinend spielten wir mit Dreierkette, Hoppe und Butzen rückten auf den Außen weiter vor. Trotz der deutlichen Führung zur 60. Minute gab es danach wieder nur die klassischen Einwechsler, immerhin konnte Burmeister seine Jokerrolle diesmal bestätigen. Ich denke, ich werde mir an der Stelle kommende Kritik bzgl. der taktischen Entscheidungen sparen. Uluc hat seinen Plan und der passt offensichtlich nicht zum Zukunftskonzept, was man damit macht, soll Sache der Vereinsverantwortlichen sein. Hessel in seiner aktuellen Form und mit seiner unglaublichen Flexibilität könnte der nächste Abgang aus der Jugend werden und damit vielleicht sogar der letzte Repräsentant der erfolgreichen Nachwuchsarbeit, da man andere Nachzügler vergeblich sucht aufgrund fehlender Einsatzzeiten bisher.
Aus fünf Spielen stehen zehn Punkt zu Buche und man ist zwar bereits fünf Punkte vom HFC weg, aber befindet sich dennoch (sofern Lok heute nichts daran ändert
) im Spitzentrio. Man sieht uns die Probleme in der Offensive sichtlich an, aber ich muss zugute halten, dass die Abwehr dafür sicherer aussieht. Beides äußert sich mit Blick auf die Vorsaison, wo man zwar sieben Tore mehr geschossen, aber auch drei mehr kassiert hat. Auffällig ist zudem, dass man bei Standards nun deutlich gefährlicher und erfolgreicher ist. Spielerisch und optisch mag unsere Art und Weise des Fußballs derzeit ein Downgrade sein, aber ich denke man wird so sportlich in der Regionalliga durchaus mitmischen können. Auch wenn ich glaube, dass es für den Spitzenkampf nicht reichen wird.
Für unsere Männer geht es nächste Woche Diensttag beim nächsten Kellerkind weiter. Chemie konnte an der Ausgangslage wie auch Zehlendorf nichts ändern und bleibt weiterhin punktlos.
In der Aufstellung gab es tatsächlich eine Veränderung: Lankford nahm auf der Bank Platz und Hoppe startete. Anscheinend spielten wir mit Dreierkette, Hoppe und Butzen rückten auf den Außen weiter vor. Trotz der deutlichen Führung zur 60. Minute gab es danach wieder nur die klassischen Einwechsler, immerhin konnte Burmeister seine Jokerrolle diesmal bestätigen. Ich denke, ich werde mir an der Stelle kommende Kritik bzgl. der taktischen Entscheidungen sparen. Uluc hat seinen Plan und der passt offensichtlich nicht zum Zukunftskonzept, was man damit macht, soll Sache der Vereinsverantwortlichen sein. Hessel in seiner aktuellen Form und mit seiner unglaublichen Flexibilität könnte der nächste Abgang aus der Jugend werden und damit vielleicht sogar der letzte Repräsentant der erfolgreichen Nachwuchsarbeit, da man andere Nachzügler vergeblich sucht aufgrund fehlender Einsatzzeiten bisher.
Aus fünf Spielen stehen zehn Punkt zu Buche und man ist zwar bereits fünf Punkte vom HFC weg, aber befindet sich dennoch (sofern Lok heute nichts daran ändert
) im Spitzentrio. Man sieht uns die Probleme in der Offensive sichtlich an, aber ich muss zugute halten, dass die Abwehr dafür sicherer aussieht. Beides äußert sich mit Blick auf die Vorsaison, wo man zwar sieben Tore mehr geschossen, aber auch drei mehr kassiert hat. Auffällig ist zudem, dass man bei Standards nun deutlich gefährlicher und erfolgreicher ist. Spielerisch und optisch mag unsere Art und Weise des Fußballs derzeit ein Downgrade sein, aber ich denke man wird so sportlich in der Regionalliga durchaus mitmischen können. Auch wenn ich glaube, dass es für den Spitzenkampf nicht reichen wird. Für unsere Männer geht es nächste Woche Diensttag beim nächsten Kellerkind weiter. Chemie konnte an der Ausgangslage wie auch Zehlendorf nichts ändern und bleibt weiterhin punktlos.
02.09.2025 - 08:05 Uhr
Zitat von xbader
Für unsere Männer geht es nächste Woche Diensttag beim nächsten Kellerkind weiter. Chemie konnte an der Ausgangslage wie auch Zehlendorf nichts ändern und bleibt weiterhin punktlos.
Für unsere Männer geht es nächste Woche Diensttag beim nächsten Kellerkind weiter. Chemie konnte an der Ausgangslage wie auch Zehlendorf nichts ändern und bleibt weiterhin punktlos.
Man könnte sagen, das Schneckenrennen ist langsam gestartet. Zehlendorf ist nach dem Punkt am Wochenende gegen Herthas Zweite nicht mehr das Schlusslicht. Somit treffen wir zweimal in Folge auf den Halter der roten Laterne.
Partien in Leutzsch sind meist umkämpft, auch wenn die letzte Saison eine Ausnahme dargestellt hat. Wir sollten an das Spiel gegen Zehlendorf anknüpfen: In der Abwehr stabil stehen und vorne ggf. über Standards gefährliche Situationen erzwingen.
Ein Sieg sollte Pflicht sein und darüber hinaus würde der helfen, den Fokus ins Sportliche zu lenken. Derzeit gibt es (leider wieder einmal) mehrere Störfeuer mit der gestern veröffentlichten Doku der öffentlich-rechtlichen Sender über unsere Ultraszene sowie die Posse um Sezer Nichtverpflichtung. Dieser ist seit gestern bei Zwickau untergekommen.
03.09.2025 - 08:43 Uhr
Mit einem 2:0-Auswärtssieg schließt der FCC den sechsten Spieltag der Regionalliga Nordost ab. Es war die erwartet intensive Partie. Glücklicherweise haben die Chemiker nicht wörtlich genommen, was ihr Trainer gefordert hat, daher gab es auf beiden Seiten keine Verletzten zu beklagen.
In Halbzeit eins haben wir mindestens drei Hochkaräter, zwei davon versiegen am Aluminium. Jena ist die bessere und zwingendere Mannschaft, Chemie hält aber mit allem dagegen, was sie haben. Mitte der ersten Halbzeit kommt dann Leipzig allmählich mal vor unser Tor, kann die Chance aber nicht vollends zu Ende spielen. Am Ende geht es torlos in die Pause und man überlegt ein wenig, ob sich die Chancenverwertung rächen könnte. Kurz nach Wiederanpfiff widerlegt dies aber Lankford, der nach einem halblangen Ball von Reddemann an den Ball kommt, da der gegnerische Verteidiger das Bein nicht hoch genug bekommt nach einem Stellungsfehler. Mit der Pike bugsiert er den Ball unterm Torwart vorbei, der nur knapp zu spät kommt. Nach dem Gegentreffer scheint Leipzig aktiver zu werden, doch Jena kann durch einen sehr schönen Spielzug nachlegen, nachdem erst Lankford und Eshele einen Doppelpass spielen und letzterer per Hacke auf Weihrauch ablegt, der seinen ersten Saisontreffer erzielt. Danach verwalten die Zeisser das Ergebnis, Chemie kommt nun zwar öfter vors Tor, aber die beste Chance von Kießling kann nicht eingenetzt werden.
Jena gewinnt in meinen Augen souverän und verdient. Offensiv sieht es nach wie vor noch nicht ganz so flüssig aus, aber die Abwehr steht. Gegen Leipzig waren vor allem die (halb)längen Bälle aus der Abwehr heraus in die Spitze auffällig. Für uns geht es direkt am Wochenende im Thüringenpokal gegen Greiz weiter, eine Woche später folgt dann das Heimspiel gegen Eilenburg. Danach wird es mit Lok einen nächsten Härtetest geben, der zeigen wird, wo wir aktuell im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Unser Defensivverhalten sieht bisher gut aus und könnte die Stärke der Saison werden, doch muss man erstmal beweisen, wie es gegen die Offensivfeuerwerke dieser Liga, aktuell HFC und RWE, aussehen wird.
Darüber hinaus hat man laut tm.de und OTZ Emeka Oduah unter Vertrag genommen. Er war zuletzt in Emden aktiv, hat dort aber nur zwei Monate verbracht und wurde in der Folge suspendiert. Ein Transfer, der für mich Fragen aufwirft, aber ist bei der aktuellen Auslegung des "Zukunftskonzeptes" leider kein Wunder mehr.
In Halbzeit eins haben wir mindestens drei Hochkaräter, zwei davon versiegen am Aluminium. Jena ist die bessere und zwingendere Mannschaft, Chemie hält aber mit allem dagegen, was sie haben. Mitte der ersten Halbzeit kommt dann Leipzig allmählich mal vor unser Tor, kann die Chance aber nicht vollends zu Ende spielen. Am Ende geht es torlos in die Pause und man überlegt ein wenig, ob sich die Chancenverwertung rächen könnte. Kurz nach Wiederanpfiff widerlegt dies aber Lankford, der nach einem halblangen Ball von Reddemann an den Ball kommt, da der gegnerische Verteidiger das Bein nicht hoch genug bekommt nach einem Stellungsfehler. Mit der Pike bugsiert er den Ball unterm Torwart vorbei, der nur knapp zu spät kommt. Nach dem Gegentreffer scheint Leipzig aktiver zu werden, doch Jena kann durch einen sehr schönen Spielzug nachlegen, nachdem erst Lankford und Eshele einen Doppelpass spielen und letzterer per Hacke auf Weihrauch ablegt, der seinen ersten Saisontreffer erzielt. Danach verwalten die Zeisser das Ergebnis, Chemie kommt nun zwar öfter vors Tor, aber die beste Chance von Kießling kann nicht eingenetzt werden.
Jena gewinnt in meinen Augen souverän und verdient. Offensiv sieht es nach wie vor noch nicht ganz so flüssig aus, aber die Abwehr steht. Gegen Leipzig waren vor allem die (halb)längen Bälle aus der Abwehr heraus in die Spitze auffällig. Für uns geht es direkt am Wochenende im Thüringenpokal gegen Greiz weiter, eine Woche später folgt dann das Heimspiel gegen Eilenburg. Danach wird es mit Lok einen nächsten Härtetest geben, der zeigen wird, wo wir aktuell im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Unser Defensivverhalten sieht bisher gut aus und könnte die Stärke der Saison werden, doch muss man erstmal beweisen, wie es gegen die Offensivfeuerwerke dieser Liga, aktuell HFC und RWE, aussehen wird.
Darüber hinaus hat man laut tm.de und OTZ Emeka Oduah unter Vertrag genommen. Er war zuletzt in Emden aktiv, hat dort aber nur zwei Monate verbracht und wurde in der Folge suspendiert. Ein Transfer, der für mich Fragen aufwirft, aber ist bei der aktuellen Auslegung des "Zukunftskonzeptes" leider kein Wunder mehr.
03.09.2025 - 09:38 Uhr
Zitat von xbader
Mit einem 2:0-Auswärtssieg schließt der FCC den sechsten Spieltag der Regionalliga Nordost ab. Es war die erwartet intensive Partie. Glücklicherweise haben die Chemiker nicht wörtlich genommen, was ihr Trainer gefordert hat, daher gab es auf beiden Seiten keine Verletzten zu beklagen.
In Halbzeit eins haben wir mindestens drei Hochkaräter, zwei davon versiegen am Aluminium. Jena ist die bessere und zwingendere Mannschaft, Chemie hält aber mit allem dagegen, was sie haben. Mitte der ersten Halbzeit kommt dann Leipzig allmählich mal vor unser Tor, kann die Chance aber nicht vollends zu Ende spielen. Am Ende geht es torlos in die Pause und man überlegt ein wenig, ob sich die Chancenverwertung rächen könnte. Kurz nach Wiederanpfiff widerlegt dies aber Lankford, der nach einem halblangen Ball von Reddemann an den Ball kommt, da der gegnerische Verteidiger das Bein nicht hoch genug bekommt nach einem Stellungsfehler. Mit der Pike bugsiert er den Ball unterm Torwart vorbei, der nur knapp zu spät kommt. Nach dem Gegentreffer scheint Leipzig aktiver zu werden, doch Jena kann durch einen sehr schönen Spielzug nachlegen, nachdem erst Lankford und Eshele einen Doppelpass spielen und letzterer per Hacke auf Weihrauch ablegt, der seinen ersten Saisontreffer erzielt. Danach verwalten die Zeisser das Ergebnis, Chemie kommt nun zwar öfter vors Tor, aber die beste Chance von Kießling kann nicht eingenetzt werden.
Jena gewinnt in meinen Augen souverän und verdient. Offensiv sieht es nach wie vor noch nicht ganz so flüssig aus, aber die Abwehr steht. Gegen Leipzig waren vor allem die (halb)längen Bälle aus der Abwehr heraus in die Spitze auffällig. Für uns geht es direkt am Wochenende im Thüringenpokal gegen Greiz weiter, eine Woche später folgt dann das Heimspiel gegen Eilenburg. Danach wird es mit Lok einen nächsten Härtetest geben, der zeigen wird, wo wir aktuell im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Unser Defensivverhalten sieht bisher gut aus und könnte die Stärke der Saison werden, doch muss man erstmal beweisen, wie es gegen die Offensivfeuerwerke dieser Liga, aktuell HFC und RWE, aussehen wird.
Darüber hinaus hat man laut tm.de und OTZ Emeka Oduah unter Vertrag genommen. Er war zuletzt in Emden aktiv, hat dort aber nur zwei Monate verbracht und wurde in der Folge suspendiert. Ein Transfer, der für mich Fragen aufwirft, aber ist bei der aktuellen Auslegung des "Zukunftskonzeptes" leider kein Wunder mehr.
Mit einem 2:0-Auswärtssieg schließt der FCC den sechsten Spieltag der Regionalliga Nordost ab. Es war die erwartet intensive Partie. Glücklicherweise haben die Chemiker nicht wörtlich genommen, was ihr Trainer gefordert hat, daher gab es auf beiden Seiten keine Verletzten zu beklagen.
In Halbzeit eins haben wir mindestens drei Hochkaräter, zwei davon versiegen am Aluminium. Jena ist die bessere und zwingendere Mannschaft, Chemie hält aber mit allem dagegen, was sie haben. Mitte der ersten Halbzeit kommt dann Leipzig allmählich mal vor unser Tor, kann die Chance aber nicht vollends zu Ende spielen. Am Ende geht es torlos in die Pause und man überlegt ein wenig, ob sich die Chancenverwertung rächen könnte. Kurz nach Wiederanpfiff widerlegt dies aber Lankford, der nach einem halblangen Ball von Reddemann an den Ball kommt, da der gegnerische Verteidiger das Bein nicht hoch genug bekommt nach einem Stellungsfehler. Mit der Pike bugsiert er den Ball unterm Torwart vorbei, der nur knapp zu spät kommt. Nach dem Gegentreffer scheint Leipzig aktiver zu werden, doch Jena kann durch einen sehr schönen Spielzug nachlegen, nachdem erst Lankford und Eshele einen Doppelpass spielen und letzterer per Hacke auf Weihrauch ablegt, der seinen ersten Saisontreffer erzielt. Danach verwalten die Zeisser das Ergebnis, Chemie kommt nun zwar öfter vors Tor, aber die beste Chance von Kießling kann nicht eingenetzt werden.
Jena gewinnt in meinen Augen souverän und verdient. Offensiv sieht es nach wie vor noch nicht ganz so flüssig aus, aber die Abwehr steht. Gegen Leipzig waren vor allem die (halb)längen Bälle aus der Abwehr heraus in die Spitze auffällig. Für uns geht es direkt am Wochenende im Thüringenpokal gegen Greiz weiter, eine Woche später folgt dann das Heimspiel gegen Eilenburg. Danach wird es mit Lok einen nächsten Härtetest geben, der zeigen wird, wo wir aktuell im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Unser Defensivverhalten sieht bisher gut aus und könnte die Stärke der Saison werden, doch muss man erstmal beweisen, wie es gegen die Offensivfeuerwerke dieser Liga, aktuell HFC und RWE, aussehen wird.
Darüber hinaus hat man laut tm.de und OTZ Emeka Oduah unter Vertrag genommen. Er war zuletzt in Emden aktiv, hat dort aber nur zwei Monate verbracht und wurde in der Folge suspendiert. Ein Transfer, der für mich Fragen aufwirft, aber ist bei der aktuellen Auslegung des "Zukunftskonzeptes" leider kein Wunder mehr.
Oduah bekommt einen Vertrag bis Sommer mit der Option auf ein weiteres Jahr. Ich bin gespannt wie man ihn einplant. Ich hoffe er ist wirklich ein guter Mittelstürmer, für die Flügel haben wir eigentlich genug.
Mein Highlight gestern: die Auswechslungen. Da fühlte sich Uluc nach der deutlichen Kritik der letzten Wochen wohl auf den Schlips getreten und wollte erst recht demonstrieren, wer die Entscheidungen trifft. Der erste Wechsel in Minute 81, die Jugend kam erneut erst kurz vorm Schlusspfiff. Des Trainers Reaktion als Kratzenberg nach einer tollen Aktion doch noch den Ball verliert spricht Bände. Der Mann hat null Vertrauen in die Jungs. Mit jeder Verpflichtung und jedem wieder genesenen Spieler, wird die Einsatzchance für die Jugend noch weiter sinken.
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