Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Potsdam1892
Finde die Aussage sehr schwachsinnig und dann noch der Begriff "Fangesangs-Geiselhaft" man kann es auch übertreiben.. Jedem ist frei wo auch immer er ist im Stadion ein "HA HO HE" etc. zu singen.
War es das Leipzig Spiel vor einem Jahr, wo die Ultras ein Boykott aufgerufen haben ?
Da hat man ja auch gesehen wie die Stimmung ohne sie aussehe oder beim 125 Jahre Spiel gegen Liverpool..
Habe immer ein gutes Verhältnis zu den Ultras, weil ich find, dass unsere Fanszene extrem viel auch soziale Projekte unterstützt, sei es die Becherspenden, Kleiderspenden im Winter oder vor kurzem Wasserspenden für Obdachlose...
Zitat von Dicksen_Paule
Man sollte aber auch nicht vergessen, dass das das erste Heimspiel seit über einem halben Jahr war und dadurch die Anwesenden alle ein bisschen Nachholbedarf hatten.
Das letzte mal, dass die Ultras längere Zeit abwesend waren, ist jetzt auch schon wieder über 12 Jahre her, aber damals hat man den Unterschied schon gemerkt. Ich glaube auch Auswärts wäre es ein anderes Feeling, wenn es keine Ultras bei uns mehr geben würde. Anders muss aber natürlich nicht schlechter bedeuten, das ist Empfindungssache.
Zitat von Basti77
Eine interessante Feststellung die Axel Kruse im Hauptstadt Podcast gemacht hat war, dass die Ultras aktuell ihre Daseinsberechtigung quasi verlieren. Kruse schwärmte davon, dass anstatt des monotonen Singsangs einfach Stimmung passend zum Spiel am Freitag gab. Endlich mal wieder.
Und ich konnte das am TV, mal unabhängig vom Spiel und dem Ergebnis, sogar richtig nachvollziehen. Spannend ist auch, dass Kruse klar die Ultras von der Ostkurve trennt.
Zitat" Die Ultras nehmen sich manchmal zu wichtig. Und, dass es ohne sie keine Stimmung gibt, wird gerade widerlegt."
Ich persönlich bin ja schon seit Jahren kritisch gegenüber der Macht von ein paar hundert, die quasi den rest in Fangesangs-Geiselhaft nehmen. Und genau das, was Kruse kritisiert, tat ich auch schon vor Monaten. Das die Ultras nicht mehr Stimmung passend dem Spielverlauf machen, sondern stumpf ihre Playlist absingen. Egal wie unpassend das auch ist.
Eine interessante Feststellung die Axel Kruse im Hauptstadt Podcast gemacht hat war, dass die Ultras aktuell ihre Daseinsberechtigung quasi verlieren. Kruse schwärmte davon, dass anstatt des monotonen Singsangs einfach Stimmung passend zum Spiel am Freitag gab. Endlich mal wieder.
Und ich konnte das am TV, mal unabhängig vom Spiel und dem Ergebnis, sogar richtig nachvollziehen. Spannend ist auch, dass Kruse klar die Ultras von der Ostkurve trennt.
Zitat" Die Ultras nehmen sich manchmal zu wichtig. Und, dass es ohne sie keine Stimmung gibt, wird gerade widerlegt."
Ich persönlich bin ja schon seit Jahren kritisch gegenüber der Macht von ein paar hundert, die quasi den rest in Fangesangs-Geiselhaft nehmen. Und genau das, was Kruse kritisiert, tat ich auch schon vor Monaten. Das die Ultras nicht mehr Stimmung passend dem Spielverlauf machen, sondern stumpf ihre Playlist absingen. Egal wie unpassend das auch ist.
Man sollte aber auch nicht vergessen, dass das das erste Heimspiel seit über einem halben Jahr war und dadurch die Anwesenden alle ein bisschen Nachholbedarf hatten.
Das letzte mal, dass die Ultras längere Zeit abwesend waren, ist jetzt auch schon wieder über 12 Jahre her, aber damals hat man den Unterschied schon gemerkt. Ich glaube auch Auswärts wäre es ein anderes Feeling, wenn es keine Ultras bei uns mehr geben würde. Anders muss aber natürlich nicht schlechter bedeuten, das ist Empfindungssache.
Finde die Aussage sehr schwachsinnig und dann noch der Begriff "Fangesangs-Geiselhaft" man kann es auch übertreiben.. Jedem ist frei wo auch immer er ist im Stadion ein "HA HO HE" etc. zu singen.
War es das Leipzig Spiel vor einem Jahr, wo die Ultras ein Boykott aufgerufen haben ?
Da hat man ja auch gesehen wie die Stimmung ohne sie aussehe oder beim 125 Jahre Spiel gegen Liverpool..
Habe immer ein gutes Verhältnis zu den Ultras, weil ich find, dass unsere Fanszene extrem viel auch soziale Projekte unterstützt, sei es die Becherspenden, Kleiderspenden im Winter oder vor kurzem Wasserspenden für Obdachlose...
Der Begriff der Geiselhaft ist sehr wohl ausgesucht und nach meiner Erfahrung berechtigt. Denn wenn du dir das Recht rausnimmst, was anderes singen zu wollen musst damit rechnen von manchen Ultras Schläge angedroht zu bekommen. Da ist sich dann der tolle schwarze Block, der unsere Farben nicht trägt, einig. Selbst erlebt und würde hier ja auch schon von anderen bestätigt. Noch extremer bei Auswärtsspielen.
Als Kruse für Hertha gespielt hat gabs Ultras in der Form auch nicht und die Stimmung war besser. Aber das können die natürlich nicht wissen. Über die Italiener mit ihren Megafonen hat man damals nur müde gelächelt.
Zitat von Potsdam1892
Habe immer ein gutes Verhältnis zu den Ultras, weil ich find, dass unsere Fanszene extrem viel auch soziale Projekte unterstützt, sei es die Becherspenden, Kleiderspenden im Winter oder vor kurzem Wasserspenden für Obdachlose...
Habe immer ein gutes Verhältnis zu den Ultras, weil ich find, dass unsere Fanszene extrem viel auch soziale Projekte unterstützt, sei es die Becherspenden, Kleiderspenden im Winter oder vor kurzem Wasserspenden für Obdachlose...
Aktive Fanszene ist nicht gleich Ultras. Viele soziale Aktionen, bspw. die Wasserspenden für Obdachlose oder auch die Aktion Herthakneipe, kommen von Fanklub-Mitgliedern, wie etwa der Axel-Kruse-Jugend oder aktiven Einzelpersonen, die sicherlich nicht Ultras sind. Da muss man schon differenzieren.
Natürlich kommt auch sehr viel gutes und lobenswertes vom Förderkreis Ostkurve und den Ultras.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerrThaner am 29.09.2020 um 14:06 Uhr bearbeitet Zitat von HerrThaner
Aktive Fanszene ist nicht gleich Ultras. Viele soziale Aktionen, bspw. die Wasserspenden für Obdachlose oder auch die Aktion Herthakneipe, kommen von Fanklub-Mitgliedern, wie etwa der Axel-Kruse-Jugend oder aktiven Einzelpersonen, die sicherlich nicht Ultras sind. Da muss man schon differenzieren.
Natürlich kommt auch sehr viel gutes und lobenswertes vom Förderkreis Ostkurve und den Ultras.
Zitat von Potsdam1892
Habe immer ein gutes Verhältnis zu den Ultras, weil ich find, dass unsere Fanszene extrem viel auch soziale Projekte unterstützt, sei es die Becherspenden, Kleiderspenden im Winter oder vor kurzem Wasserspenden für Obdachlose...
Habe immer ein gutes Verhältnis zu den Ultras, weil ich find, dass unsere Fanszene extrem viel auch soziale Projekte unterstützt, sei es die Becherspenden, Kleiderspenden im Winter oder vor kurzem Wasserspenden für Obdachlose...
Aktive Fanszene ist nicht gleich Ultras. Viele soziale Aktionen, bspw. die Wasserspenden für Obdachlose oder auch die Aktion Herthakneipe, kommen von Fanklub-Mitgliedern, wie etwa der Axel-Kruse-Jugend oder aktiven Einzelpersonen, die sicherlich nicht Ultras sind. Da muss man schon differenzieren.
Natürlich kommt auch sehr viel gutes und lobenswertes vom Förderkreis Ostkurve und den Ultras.
Wo habe ich den bitte erwähnt, dass die Ultras alles organisieren.. ? Ich habe nur erwähnt, dass ich zu ihnen ein eher positives Verhältnis habe und unsere Fanszene(Fans,Fanclubs, Ultras etc.) allgemein sehr viele soziale Projekte unterstützten.. Bitte mir keiner Wörter in den Mund legen, die ich nie gesagt habe
Quelle: hb98.de
Stellungnahme zur aktuellen Situation
bei Hertha BSC
bei Hertha BSC
Sie haben mit vielem recht, was sie das sagen, ABER beim Schlussabsatz rollen sich mir die Fußnägel hoch. Dass Ultras immer so tun müssen, als ob einzig und allein sie die Marschrichtung eines Vereins vorzugeben haben und alles andere, womit sie nicht konform gehen, wird als falsch dargestellt und würde nicht den Werten von Hertha BSC entsprechen.
Zumal diese Herren auch nicht immer die Werte unseres Vereins wiedergeben, wenn ich da an letzte Saison denke, als die ach so tollen Ultras diverse Feuerwerkskörper aufs Feld und Richtung gegnerische Trainerbank geschossen haben.
Zitat von Kacar1705
Sie haben mit vielem recht, was sie das sagen, ABER beim Schlussabsatz rollen sich mir die Fußnägel hoch. Dass Ultras immer so tun müssen, als ob einzig und allein sie die Marschrichtung eines Vereins vorzugeben haben und alles andere, womit sie nicht konform gehen, wird als falsch dargestellt und würde nicht den Werten von Hertha BSC entsprechen.
Zumal diese Herren auch nicht immer die Werte unseres Vereins wiedergeben, wenn ich da an letzte Saison denke, als die ach so tollen Ultras diverse Feuerwerkskörper aufs Feld und Richtung gegnerische Trainerbank geschossen haben.
Sie haben mit vielem recht, was sie das sagen, ABER beim Schlussabsatz rollen sich mir die Fußnägel hoch. Dass Ultras immer so tun müssen, als ob einzig und allein sie die Marschrichtung eines Vereins vorzugeben haben und alles andere, womit sie nicht konform gehen, wird als falsch dargestellt und würde nicht den Werten von Hertha BSC entsprechen.
Zumal diese Herren auch nicht immer die Werte unseres Vereins wiedergeben, wenn ich da an letzte Saison denke, als die ach so tollen Ultras diverse Feuerwerkskörper aufs Feld und Richtung gegnerische Trainerbank geschossen haben.
Außerhalb deren Universums interessiert das doch keine Sau. Da wird sich immer wichtig ohne Ende gemacht. In der GL sitzen die, hören sich das an, machen sich Notizen und anschließend wandert das in Ablage P.
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