Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Ich frage mich generell, was dieses "Wir Ultras führen momentan keine Gespräche mit der Vereinsführung" überhaupt in irgendeiner Form bringen soll.
Ich empfehle jedem sich einmal die Themen durchzulesen mit denen sich die Harlekins so beschäftigen. Viele Worte - wenig Inhalt.
Es sollte sich aber jeder selbst nochmal ein Bild machen.
Am Ende sollte jeder mal Bilanz ziehen und schauen in wie vielen Punkten der Verein ihnen bereits entgegen gekommen ist.
Und das Wort "Richtigstellung" meine ich zuletzt auch irgendwo gelesen zu haben.
Es sollte sich aber jeder selbst nochmal ein Bild machen.
Am Ende sollte jeder mal Bilanz ziehen und schauen in wie vielen Punkten der Verein ihnen bereits entgegen gekommen ist.
Und das Wort "Richtigstellung" meine ich zuletzt auch irgendwo gelesen zu haben.
Wenn ich das hier so lese, bekomme ich langsam das Gefühl, das kaum einer Ahnung von der wirklichen Fanszene von Hertha oder deren Entstehung hat.
Es gab schon vor den Ultras eine Fanszene. Teilweise intensiver als bei den Ultras.
Wer kennt denn den Namen "PEPE" noch ?? Die wenigsten nehm ich mal an ... einige werden googeln müssen. Kurz vorweg. Bekanntester und langjährigster Hertha-Fan der Bundesrepublik.
Denn schon da entstand die Kluft zw. dem Verein Hertha und seinen Fans. Jeder in der Geschäftsleitung kannte PEPE. Jeder Spieler kannte PEPE.
Ich geb mal nen Tip. Die Hertha-Frösche waren die ERSTEN die sich zum organisierten Fan-Club etablierten.
Dagegen sind die Ultras ne Kindegartentruppe. Die Frösche waren Bundesweit gefürchtet.
Die schlimmsten waren der Hertha-Fanclub ENDSIEG
Die Frösche fingen ende der 60er an ... "Glanzzeit" waren die 70er und 80er ... nach dem Mauerfall lösten sie sich, teils auch Altersbedingt, so langsam auf. Seit ca. 2002 existieren sie offiziel nicht mehr.
Nachfolger wurden die Ultras. Dazwischen gab es wie in vielen Vereinen der Buli leider die Hools. Davon distanzieren sich die Ultras, wollten mit dieser Art von Gewalt nix zu tun haben und es gab sogar handgreifliche Auseinandersetzungen mit ihnen um sie in die Schranken zu weisen und um ihnen klar zu machen das es um Fußball geht und nicht um Verabredungen zur brutalen Schlägerei.
Jeder hier fordert und will was anderes. Jeder will eine Wirkung haben aufgrund des Vorfalles in Dortmund.
Ehrlich Leutz, der "Vorfall" wird durch die Presse so hochgeschaukelt als wenn dort nen Bürgerkrieg stattfand. Ich will es nicht gutheißen, aber man sollte es eher differenzieren was die Presse schreibt oder was die wirkliche Ursache war. OK, wir wissen im inneren alle das die Medien übertreiben, Dinge verschweigen oder auch Tatsachen verfälschen bis man es als Wahrheit empfindet. Aber das was dort stattfand, war PillePalle was die Hertha-Frösche damals taten.
Um aber wieder auf die Ultras zu kommen. Es ist auch keine Deutsche Erfindung. Entstanden sind sie in Italien. Und zwar beim AC Turin. Die ersten Ultras entstanden bei Fortuna Köln.
Sorry, bin ein wenig abgedriftet.
Nun weiter. - Aber keiner kennt die wirkliche Ursache warum sich die Ultras momentan nicht mit Hertha an einen Tisch setzen wollen. Denn da müßte man ja sehr weit zurückgehen. Genauer gesagt bis etwa 2003. Es wurde nur über Jahre hinweg totgeschwiegen. In den letzten Monaten keimte sie wieder auf. Es ist die Kluft zw. Verein und Fans. Der Verein vergißt einfach das die Fans nicht nur ZAHLENDE Fans sind, sondern den Verein finanziel mittragen. ICH sag nur Dauerkarten, Mitgliedschaftsbeiträge, Fanartikel usw.
Dafür wollen sie als kleines Dankeschön etwas mitspracherecht wie sie ihren Support ausleben dürfen.
Früher hatte der Verein die Fansclubs gefragt was möglich gemacht werden könnte.
Heute wird über deren Köpfe hinwegentschieden. Ich sag nur ... Keuter, Einlaufhymne usw. nur um das aktuellste mal in den Sinn zu rufen.
Das sind nur einige Punkte die geklärt werden sollten und MÜSSEN !!
Bevor ich mir noch mehr Luft mache und ich von Höckchen auf Stöckchen komme, schließe ich das hier lieber und lasse euch mal insichkehrend in Gedanken zurück.
Das mußte jetzt mal so raus. Nur um euch oder den ein oder anderen daran zu erinnern das es schon vor den Ultras eine organisierte Fanszene gab.
Habe fertig

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BlueWhite92 am 05.11.2018 um 00:24 Uhr bearbeitet
Ich habe lange überlegt ob ich mich überhaupt äußere zu den derzeitigen Gegebenheiten. Bin am Ende aber zu dem Entschluss gekommen meine Meinungen niederzuschreiben.
Dann fange ich Mal mit den Erlebnissen in Dortmund an und den daraus resultierenden Ereignissen heute.
Zuerst möchte ich betonen daß ich jegliche Form von Gewalt und Sachbeschädigung absolut verurteile und mich für die Vorkommnisse in Dortmund auch als unbeteiligter Herthaner schäme.
Ich habe mich intensiv mit den Vorgängen beschäftigt und Gespräche mit verschiedenen Personen (Ultra, Pressemitarbeiter und "normaler" Auswärtsfahrer) über die Geschehnisse in Dortmund unterhalten.
Klar ist das es noch einiges an potentielle Pyrotechnik auf "Halde" gab, die zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz kommen sollte. Zum Zeitpunkt der Eskalation lag das Banner definitiv im Zwischenraum von Tribüne und Platz und sollte auch im weiteren Verlauf nach Aussage nicht zum "verstecken" genutzt werden.
Denn dies war ja angeblich die größte Sorge der Einsatzkräfte und das wollte man bekanntlich ja verhindern. Es ist für mich einfach unerklärlich wie man als Einsatzleiter solch ein Befehl geben kann und ein Banner einer Ultragruppierung einkassieren will. Ich steche doch nicht in ein Wespennest und gehe davon aus es erfolgt keine Gegenreaktion. Das nun natürlich dem Pulk Tür und Tor geöffnet wurde war jedem klar. In solchen Situationen gewinnt immer die Schwarm-Intelligenz. Beide Parteien zeigten sich nun von einer unmenschlichen Seite, während die Ultras ihre Wut auf die Polizei kanalisierten, und hirnverbrannt auf alles einschlugen was sich bewegte, sorgte die Polizei mit ihrem willkürlichen Pfefferspray Einsatz für mehr Verletzungen von Unbeteiligten, als es die Pyro an diesem Tag geschafft hatte. Der große Nachteil von Pfefferspray ist nämlich der Radius in dem sich das Gas im Nachhinein verteilt.
Ich verstehe den Reflex sich gegen Angreifer zu wehren und bin prinzipiell auch für eine bessere Handhabe unserer Polizei, aber wie ungezielt mit dem Spray umgegangen wurde ist genauso gefährlich wie der Einsatz von Pyro.
Abschließend muss man zu den Ereignissen in Dortmund sagen, dass dies absolut vermeidbar gewesen wäre. Es sollte den Szene-kundigen Beamten im Vorfeld bekannt gewesen sein, dass in Dortmund 15 Jahre Hauptstadtmafia gefeiert werden soll und wie Ultras solche Sachen zelebrieren ist nun bekannt. Eine bessere Einsatzleitung wäre aus dieser Sache glimpflich rausgekommen und hätte einiges verhindern können. Gestern In Düsseldorf zeigte die Polizei den richtigen Umgang mit der Situation. Düsseldorf zündete mehrmals Pyro ab und niemand stürmte den Block oder kassierte Fanutensilien ein. Statt dessen nutzte Brych die Möglichkeit eines Spielabbruchs und diese Drohung zeigte Wirkung bei den Fans und man unterließ folgend die Pyro. Wenn die Vereine Mal dazu verdonnert werden würden, 2-3€ mehr die Stunde für besseres Personal aufzuwenden, wären die Personenkontrollen an den Einlässen nicht so amateurhaft und solch eine Masse an Pyro würde nie den Weg in die Stadien finden.
Konsequenzen für das Leipzig-Spiel!
Nach allem was in Dortmund passiert ist, haben die ausgesprochenen Kollektivstrafen nur zu Verschlimmerung der Beziehungen zwischen Hertha und seinen Fans gesorgt.
Des Weiteren schadete man sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Die Strafe wirkt auf mich eher wie eine Entschuldigung an den DFB/DFL, nach dem Motto "bitte bestraft uns nicht zu sehr, wir haben schon Konsequenzen gezogen". Ich gehe seit fast 20 Jahren als Dauerkarteninhaber zu jedem Heimspiel und habe selten danach geflucht überhaupt ins Stadion gegangen zu sein, doch gestern war es dann soweit. Das Stadionerlebnis lebt von der Interaktion auf den Rängen, ohne Support kann ich mich auch vor den TV setzen und mein kühles Blondes da genießen. Die Kombination von toten Stille auf den Rängen und totem Fussball auf dem Platz sorgte sicherlich nicht für einen Zuschauerrun auf die nächsten Heimspieltickets.
In meinen Augen verliert der Verein einfach das Gefühl für die Bedürfnisse seiner Fans. Es ist schön und gut neue Fans akquirieren zu wollen. Allerdings sollte man dabei die alten Fans nicht vergessen und das tut Hertha massiv. Hymne weggenommen, Einsingphase gestrichen und heute Supportutensilien eingeschränkt. Erst nach enormen Druck kam man bei Hertha auf den Trichter die Hymne doch da zulassen wo sie hingehört. Das sind alles Entscheidungen in den die Vereinsführung keinen guten Eindruck hinterlassen kann.
Die Doppelmoral der anderen Fans nervt mich dann auch ein wenig. Zum einen wird hier häufig geschrieben, das die Ultras doch dann bitte dem Verein fern bleiben sollen, aber wenn sie einem stillen Protest nachgehen, wird hier gemeckert das man die Mannschaft nicht bedingungslos unterstützt. So war es auch Samstag im Stadion, als aber dann das 3:0 gefallen ist, leerte sich die Gegengerade und angrenzenden Blöcke blitzartig. Die Ostkurve inkl. meiner Person stand noch nach dem Spiel in der Kurve und munterte die Mannschaft auf.
Gestern hat man gemerkt wie intensiv der Support aller Fangruppen das Stadionerlebnis beeinflusst. Der Verein und die Ultras sollten schnellstmöglich die Lösung in dem seit Jahren
schwelenden Konflikt finden, denn noch 1-2x so ein Abend und das Stadion ist trotz kostenlosen Tedi-Karten leer.
Dann fange ich Mal mit den Erlebnissen in Dortmund an und den daraus resultierenden Ereignissen heute.
Zuerst möchte ich betonen daß ich jegliche Form von Gewalt und Sachbeschädigung absolut verurteile und mich für die Vorkommnisse in Dortmund auch als unbeteiligter Herthaner schäme.
Ich habe mich intensiv mit den Vorgängen beschäftigt und Gespräche mit verschiedenen Personen (Ultra, Pressemitarbeiter und "normaler" Auswärtsfahrer) über die Geschehnisse in Dortmund unterhalten.
Klar ist das es noch einiges an potentielle Pyrotechnik auf "Halde" gab, die zu einem späteren Zeitpunkt zum Einsatz kommen sollte. Zum Zeitpunkt der Eskalation lag das Banner definitiv im Zwischenraum von Tribüne und Platz und sollte auch im weiteren Verlauf nach Aussage nicht zum "verstecken" genutzt werden.
Denn dies war ja angeblich die größte Sorge der Einsatzkräfte und das wollte man bekanntlich ja verhindern. Es ist für mich einfach unerklärlich wie man als Einsatzleiter solch ein Befehl geben kann und ein Banner einer Ultragruppierung einkassieren will. Ich steche doch nicht in ein Wespennest und gehe davon aus es erfolgt keine Gegenreaktion. Das nun natürlich dem Pulk Tür und Tor geöffnet wurde war jedem klar. In solchen Situationen gewinnt immer die Schwarm-Intelligenz. Beide Parteien zeigten sich nun von einer unmenschlichen Seite, während die Ultras ihre Wut auf die Polizei kanalisierten, und hirnverbrannt auf alles einschlugen was sich bewegte, sorgte die Polizei mit ihrem willkürlichen Pfefferspray Einsatz für mehr Verletzungen von Unbeteiligten, als es die Pyro an diesem Tag geschafft hatte. Der große Nachteil von Pfefferspray ist nämlich der Radius in dem sich das Gas im Nachhinein verteilt.
Ich verstehe den Reflex sich gegen Angreifer zu wehren und bin prinzipiell auch für eine bessere Handhabe unserer Polizei, aber wie ungezielt mit dem Spray umgegangen wurde ist genauso gefährlich wie der Einsatz von Pyro.
Abschließend muss man zu den Ereignissen in Dortmund sagen, dass dies absolut vermeidbar gewesen wäre. Es sollte den Szene-kundigen Beamten im Vorfeld bekannt gewesen sein, dass in Dortmund 15 Jahre Hauptstadtmafia gefeiert werden soll und wie Ultras solche Sachen zelebrieren ist nun bekannt. Eine bessere Einsatzleitung wäre aus dieser Sache glimpflich rausgekommen und hätte einiges verhindern können. Gestern In Düsseldorf zeigte die Polizei den richtigen Umgang mit der Situation. Düsseldorf zündete mehrmals Pyro ab und niemand stürmte den Block oder kassierte Fanutensilien ein. Statt dessen nutzte Brych die Möglichkeit eines Spielabbruchs und diese Drohung zeigte Wirkung bei den Fans und man unterließ folgend die Pyro. Wenn die Vereine Mal dazu verdonnert werden würden, 2-3€ mehr die Stunde für besseres Personal aufzuwenden, wären die Personenkontrollen an den Einlässen nicht so amateurhaft und solch eine Masse an Pyro würde nie den Weg in die Stadien finden.
Konsequenzen für das Leipzig-Spiel!
Nach allem was in Dortmund passiert ist, haben die ausgesprochenen Kollektivstrafen nur zu Verschlimmerung der Beziehungen zwischen Hertha und seinen Fans gesorgt.
Des Weiteren schadete man sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Die Strafe wirkt auf mich eher wie eine Entschuldigung an den DFB/DFL, nach dem Motto "bitte bestraft uns nicht zu sehr, wir haben schon Konsequenzen gezogen". Ich gehe seit fast 20 Jahren als Dauerkarteninhaber zu jedem Heimspiel und habe selten danach geflucht überhaupt ins Stadion gegangen zu sein, doch gestern war es dann soweit. Das Stadionerlebnis lebt von der Interaktion auf den Rängen, ohne Support kann ich mich auch vor den TV setzen und mein kühles Blondes da genießen. Die Kombination von toten Stille auf den Rängen und totem Fussball auf dem Platz sorgte sicherlich nicht für einen Zuschauerrun auf die nächsten Heimspieltickets.
In meinen Augen verliert der Verein einfach das Gefühl für die Bedürfnisse seiner Fans. Es ist schön und gut neue Fans akquirieren zu wollen. Allerdings sollte man dabei die alten Fans nicht vergessen und das tut Hertha massiv. Hymne weggenommen, Einsingphase gestrichen und heute Supportutensilien eingeschränkt. Erst nach enormen Druck kam man bei Hertha auf den Trichter die Hymne doch da zulassen wo sie hingehört. Das sind alles Entscheidungen in den die Vereinsführung keinen guten Eindruck hinterlassen kann.
Die Doppelmoral der anderen Fans nervt mich dann auch ein wenig. Zum einen wird hier häufig geschrieben, das die Ultras doch dann bitte dem Verein fern bleiben sollen, aber wenn sie einem stillen Protest nachgehen, wird hier gemeckert das man die Mannschaft nicht bedingungslos unterstützt. So war es auch Samstag im Stadion, als aber dann das 3:0 gefallen ist, leerte sich die Gegengerade und angrenzenden Blöcke blitzartig. Die Ostkurve inkl. meiner Person stand noch nach dem Spiel in der Kurve und munterte die Mannschaft auf.
Gestern hat man gemerkt wie intensiv der Support aller Fangruppen das Stadionerlebnis beeinflusst. Der Verein und die Ultras sollten schnellstmöglich die Lösung in dem seit Jahren
schwelenden Konflikt finden, denn noch 1-2x so ein Abend und das Stadion ist trotz kostenlosen Tedi-Karten leer.
Boss von Fortuna kündigt Konsequenzen an
Das kann ja was werden
Das kann ja was werden
@Lusti23
Ich respektiere deine Meinung aber muss dir trotzdem in einigen Punkten widersprechen.
1. Beim Stand von 3:0 verließen einige auf der Tribüne sofort das Stadion - soweit richtig. Was nicht fair ist, ist das Unterschlagen der Information, dass auch nicht wenige Personen aus der Ostkurve in Grüppchen ihren Standort ebenfalls verließen und den Heimweg antraten. Auch dort gibt es anscheinend einige die es nicht für notwendig erachteten bis zum Schluß zu bleiben. Ich saß in Block A und hatte daher auch eine ganz gut Sicht.
2. Keine Pyro - kein Polizeieinsatz. Ziel des Eingriffs : das verhindern einer Wiederholung - Ziel erreicht. Denn anscheinend sollte noch einmal gezündelt werden, wie du in deinem Text selbst schreibst.
3. Das nicht mitnehmen der langjährigen Fans: Es wurden Kieztrainings gefordert und diese wurden auch wieder eingeführt. Es wurden günstigere tickets gefordert und dies wurde diese Saisom umgesetzt. Das Problem der schwindenden Zuschauerzahlen im Olympiastadion wurde und wird angegangen. Bislang mit Erfolg. Das verlagern der Hymne zum ersten Saisonspiel sehe ich ebenfalls als falsch an. Doch die Geschäftsführung knickte, entgegem einiger Aussagen, sofort ein, ruderte zurück und intensiverte die Kooperation mit Fank Zander. Seit dem bewegt er seine Lippen zum Playback öfters Live im Stadion. Das nennt sich dann Einsicht von Seiten des Vereins.
4. Kollektivstrafe: wohl ein Reizthema. Meiner einer steht hinter der Entscheidung des Vereins. An Fahnenstangen sollen Fahnen hängen und keine Polizeibeamte. Das ist eine Missanwendung. Wenn Menschen Argumente liefern diese Utensilien als Risikofaktor zu betrachten, kann der Veranstalter und Hausherr einschreiten und diese verbieten. Daher sind in meinen Augen die Menschen das Problem die die Freiheiten die sie bekommen missbrauchen. Es sind die Menschen von denen sich bislang keine einzige Gruppierung öffentlich distanziert hat, obwohl sie in der Regel sehr schnell sind wenn es darum geht sich mitzuteilen. Stattdessen protestieren sie gegen Kollektivstrafen, statt die eigenen Reihen zu säubern und das Problem somit zu beheben.
5. Stiller Protest: Ich gehöre nicht zu den Vertretern die der Meinung sind, dass die Kurve dazu verpflichtet ist Stimmung zu machen. Sie tuen das freiwillig und es ist deren gutes Recht dies zu unterlassen. In einer Sache haben sie Recht - jeder kann das Stadionerlebnis auf den Tribünen beeinflussen. Ich bin nicht der Typ der es schafft Menschen zu animieren so etwas zu tun - vielleicht fehlt mit auch der Mumm. Aber der Erste der einstimmen wird.
Schade allerdings das sich plötzlich alle der Macht ihrer Stimme erst bewusst wurden als es gegen den Verein ging und nicht bereits eine Woche zuvor sich darauf besinnen konnten. Denn auch diese Aktion (in Dortmund) wird ihren Teil dazu beitragen, dass Menschen es sich zweimal überlegen, ob sie denn ins Olympiastadion gehen.
Ich respektiere deine Meinung aber muss dir trotzdem in einigen Punkten widersprechen.
1. Beim Stand von 3:0 verließen einige auf der Tribüne sofort das Stadion - soweit richtig. Was nicht fair ist, ist das Unterschlagen der Information, dass auch nicht wenige Personen aus der Ostkurve in Grüppchen ihren Standort ebenfalls verließen und den Heimweg antraten. Auch dort gibt es anscheinend einige die es nicht für notwendig erachteten bis zum Schluß zu bleiben. Ich saß in Block A und hatte daher auch eine ganz gut Sicht.
2. Keine Pyro - kein Polizeieinsatz. Ziel des Eingriffs : das verhindern einer Wiederholung - Ziel erreicht. Denn anscheinend sollte noch einmal gezündelt werden, wie du in deinem Text selbst schreibst.
3. Das nicht mitnehmen der langjährigen Fans: Es wurden Kieztrainings gefordert und diese wurden auch wieder eingeführt. Es wurden günstigere tickets gefordert und dies wurde diese Saisom umgesetzt. Das Problem der schwindenden Zuschauerzahlen im Olympiastadion wurde und wird angegangen. Bislang mit Erfolg. Das verlagern der Hymne zum ersten Saisonspiel sehe ich ebenfalls als falsch an. Doch die Geschäftsführung knickte, entgegem einiger Aussagen, sofort ein, ruderte zurück und intensiverte die Kooperation mit Fank Zander. Seit dem bewegt er seine Lippen zum Playback öfters Live im Stadion. Das nennt sich dann Einsicht von Seiten des Vereins.
4. Kollektivstrafe: wohl ein Reizthema. Meiner einer steht hinter der Entscheidung des Vereins. An Fahnenstangen sollen Fahnen hängen und keine Polizeibeamte. Das ist eine Missanwendung. Wenn Menschen Argumente liefern diese Utensilien als Risikofaktor zu betrachten, kann der Veranstalter und Hausherr einschreiten und diese verbieten. Daher sind in meinen Augen die Menschen das Problem die die Freiheiten die sie bekommen missbrauchen. Es sind die Menschen von denen sich bislang keine einzige Gruppierung öffentlich distanziert hat, obwohl sie in der Regel sehr schnell sind wenn es darum geht sich mitzuteilen. Stattdessen protestieren sie gegen Kollektivstrafen, statt die eigenen Reihen zu säubern und das Problem somit zu beheben.
5. Stiller Protest: Ich gehöre nicht zu den Vertretern die der Meinung sind, dass die Kurve dazu verpflichtet ist Stimmung zu machen. Sie tuen das freiwillig und es ist deren gutes Recht dies zu unterlassen. In einer Sache haben sie Recht - jeder kann das Stadionerlebnis auf den Tribünen beeinflussen. Ich bin nicht der Typ der es schafft Menschen zu animieren so etwas zu tun - vielleicht fehlt mit auch der Mumm. Aber der Erste der einstimmen wird.
Schade allerdings das sich plötzlich alle der Macht ihrer Stimme erst bewusst wurden als es gegen den Verein ging und nicht bereits eine Woche zuvor sich darauf besinnen konnten. Denn auch diese Aktion (in Dortmund) wird ihren Teil dazu beitragen, dass Menschen es sich zweimal überlegen, ob sie denn ins Olympiastadion gehen.
Zitat von ber-olymp
@Lusti23
Ich respektiere deine Meinung aber muss dir trotzdem in einigen Punkten widersprechen.
1. Beim Stand von 3:0 verließen einige auf der Tribüne sofort das Stadion - soweit richtig. Was nicht fair ist, ist das Unterschlagen der Information, dass auch nicht wenige Personen aus der Ostkurve in Grüppchen ihren Standort ebenfalls verließen und den Heimweg antraten. Auch dort gibt es anscheinend einige die es nicht für notwendig erachteten bis zum Schluß zu bleiben. Ich saß in Block A und hatte daher auch eine ganz gut Sicht.
2. Keine Pyro - kein Polizeieinsatz. Ziel des Eingriffs : das verhindern einer Wiederholung - Ziel erreicht. Denn anscheinend sollte noch einmal gezündelt werden, wie du in deinem Text selbst schreibst.
3. Das nicht mitnehmen der langjährigen Fans: Es wurden Kieztrainings gefordert und diese wurden auch wieder eingeführt. Es wurden günstigere tickets gefordert und dies wurde diese Saisom umgesetzt. Das Problem der schwindenden Zuschauerzahlen im Olympiastadion wurde und wird angegangen. Bislang mit Erfolg. Das verlagern der Hymne zum ersten Saisonspiel sehe ich ebenfalls als falsch an. Doch die Geschäftsführung knickte, entgegem einiger Aussagen, sofort ein, ruderte zurück und intensiverte die Kooperation mit Fank Zander. Seit dem bewegt er seine Lippen zum Playback öfters Live im Stadion. Das nennt sich dann Einsicht von Seiten des Vereins.
4. Kollektivstrafe: wohl ein Reizthema. Meiner einer steht hinter der Entscheidung des Vereins. An Fahnenstangen sollen Fahnen hängen und keine Polizeibeamte. Das ist eine Missanwendung. Wenn Menschen Argumente liefern diese Utensilien als Risikofaktor zu betrachten, kann der Veranstalter und Hausherr einschreiten und diese verbieten. Daher sind in meinen Augen die Menschen das Problem die die Freiheiten die sie bekommen missbrauchen. Es sind die Menschen von denen sich bislang keine einzige Gruppierung öffentlich distanziert hat, obwohl sie in der Regel sehr schnell sind wenn es darum geht sich mitzuteilen. Stattdessen protestieren sie gegen Kollektivstrafen, statt die eigenen Reihen zu säubern und das Problem somit zu beheben.
5. Stiller Protest: Ich gehöre nicht zu den Vertretern die der Meinung sind, dass die Kurve dazu verpflichtet ist Stimmung zu machen. Sie tuen das freiwillig und es ist deren gutes Recht dies zu unterlassen. In einer Sache haben sie Recht - jeder kann das Stadionerlebnis auf den Tribünen beeinflussen. Ich bin nicht der Typ der es schafft Menschen zu animieren so etwas zu tun - vielleicht fehlt mit auch der Mumm. Aber der Erste der einstimmen wird.
Schade allerdings das sich plötzlich alle der Macht ihrer Stimme erst bewusst wurden als es gegen den Verein ging und nicht bereits eine Woche zuvor sich darauf besinnen konnten. Denn auch diese Aktion (in Dortmund) wird ihren Teil dazu beitragen, dass Menschen es sich zweimal überlegen, ob sie denn ins Olympiastadion gehen.
@Lusti23
Ich respektiere deine Meinung aber muss dir trotzdem in einigen Punkten widersprechen.
1. Beim Stand von 3:0 verließen einige auf der Tribüne sofort das Stadion - soweit richtig. Was nicht fair ist, ist das Unterschlagen der Information, dass auch nicht wenige Personen aus der Ostkurve in Grüppchen ihren Standort ebenfalls verließen und den Heimweg antraten. Auch dort gibt es anscheinend einige die es nicht für notwendig erachteten bis zum Schluß zu bleiben. Ich saß in Block A und hatte daher auch eine ganz gut Sicht.
2. Keine Pyro - kein Polizeieinsatz. Ziel des Eingriffs : das verhindern einer Wiederholung - Ziel erreicht. Denn anscheinend sollte noch einmal gezündelt werden, wie du in deinem Text selbst schreibst.
3. Das nicht mitnehmen der langjährigen Fans: Es wurden Kieztrainings gefordert und diese wurden auch wieder eingeführt. Es wurden günstigere tickets gefordert und dies wurde diese Saisom umgesetzt. Das Problem der schwindenden Zuschauerzahlen im Olympiastadion wurde und wird angegangen. Bislang mit Erfolg. Das verlagern der Hymne zum ersten Saisonspiel sehe ich ebenfalls als falsch an. Doch die Geschäftsführung knickte, entgegem einiger Aussagen, sofort ein, ruderte zurück und intensiverte die Kooperation mit Fank Zander. Seit dem bewegt er seine Lippen zum Playback öfters Live im Stadion. Das nennt sich dann Einsicht von Seiten des Vereins.
4. Kollektivstrafe: wohl ein Reizthema. Meiner einer steht hinter der Entscheidung des Vereins. An Fahnenstangen sollen Fahnen hängen und keine Polizeibeamte. Das ist eine Missanwendung. Wenn Menschen Argumente liefern diese Utensilien als Risikofaktor zu betrachten, kann der Veranstalter und Hausherr einschreiten und diese verbieten. Daher sind in meinen Augen die Menschen das Problem die die Freiheiten die sie bekommen missbrauchen. Es sind die Menschen von denen sich bislang keine einzige Gruppierung öffentlich distanziert hat, obwohl sie in der Regel sehr schnell sind wenn es darum geht sich mitzuteilen. Stattdessen protestieren sie gegen Kollektivstrafen, statt die eigenen Reihen zu säubern und das Problem somit zu beheben.
5. Stiller Protest: Ich gehöre nicht zu den Vertretern die der Meinung sind, dass die Kurve dazu verpflichtet ist Stimmung zu machen. Sie tuen das freiwillig und es ist deren gutes Recht dies zu unterlassen. In einer Sache haben sie Recht - jeder kann das Stadionerlebnis auf den Tribünen beeinflussen. Ich bin nicht der Typ der es schafft Menschen zu animieren so etwas zu tun - vielleicht fehlt mit auch der Mumm. Aber der Erste der einstimmen wird.
Schade allerdings das sich plötzlich alle der Macht ihrer Stimme erst bewusst wurden als es gegen den Verein ging und nicht bereits eine Woche zuvor sich darauf besinnen konnten. Denn auch diese Aktion (in Dortmund) wird ihren Teil dazu beitragen, dass Menschen es sich zweimal überlegen, ob sie denn ins Olympiastadion gehen.
Inhaltlich: +1
Hinzu kommt, dass bewiesen wurde, dass Stimmung machen auch durch Einzelne erreicht werden kann.
Schließlich hätte man dem hell gekleideten Jungen im P Block nur noch ein Megafon geben müssen.
@bw_hertha
Nun ja, Stimmung war es nicht. Da er sonst ein Ostkurve Gänger ist, wusste er das es nur kurz klappt. Er hatte heute ein Interview bei der Berliner Morgenpost und hat auch die Vereinsführung scharf kritisiert. Da sieht man wie Tief die Gräben sind und nicht nur bei den Ultras.
Was bleibt ist, warum haben so viele geschwiegen. Das sollte Hertha mal hinterfragen, woran das gelegen hat. Genauso das sich so viele andere Fans aus anderen Vereinen sich solidarisch zeigen.
2 Tage nach dem Spiel bin ich immer noch geschockt wie ruhig das war. Hätte ich wie gesagt niemals so erwartet! Genauso wenig das nicht eine einzige Zaunfahne hing.
Nun ja, Stimmung war es nicht. Da er sonst ein Ostkurve Gänger ist, wusste er das es nur kurz klappt. Er hatte heute ein Interview bei der Berliner Morgenpost und hat auch die Vereinsführung scharf kritisiert. Da sieht man wie Tief die Gräben sind und nicht nur bei den Ultras.
Was bleibt ist, warum haben so viele geschwiegen. Das sollte Hertha mal hinterfragen, woran das gelegen hat. Genauso das sich so viele andere Fans aus anderen Vereinen sich solidarisch zeigen.
2 Tage nach dem Spiel bin ich immer noch geschockt wie ruhig das war. Hätte ich wie gesagt niemals so erwartet! Genauso wenig das nicht eine einzige Zaunfahne hing.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cup-of-Tea am 05.11.2018 um 11:51 Uhr bearbeitet Zitat von Cup-of-Tea
@bw_hertha
Nun ja, Stimmung war es nicht. Da er sonst ein Ostkurve Gänger ist, wusste er das es nur kurz klappt. Er hatte heute ein Interview bei der Berliner Morgenpost und hat auch die Vereinsführung scharf kritisiert. Da sieht man wie Tief die Gräben sind und nicht nur bei den Ultras.
Was bleibt ist, warum haben so viele geschwiegen. Das sollte Hertha mal hinterfragen, woran das gelegen hat. Genauso das sich so viele andere Fans aus anderen Vereinen sich solidarisch zeigen.
2 Tage nach dem Spiel bin ich immer noch geschockt wie ruhig das war. Hätte ich wie gesagt niemals so erwartet! Genauso wenig das nicht eine einzige Zaunfahne hing.
@bw_hertha
Nun ja, Stimmung war es nicht. Da er sonst ein Ostkurve Gänger ist, wusste er das es nur kurz klappt. Er hatte heute ein Interview bei der Berliner Morgenpost und hat auch die Vereinsführung scharf kritisiert. Da sieht man wie Tief die Gräben sind und nicht nur bei den Ultras.
Was bleibt ist, warum haben so viele geschwiegen. Das sollte Hertha mal hinterfragen, woran das gelegen hat. Genauso das sich so viele andere Fans aus anderen Vereinen sich solidarisch zeigen.
2 Tage nach dem Spiel bin ich immer noch geschockt wie ruhig das war. Hätte ich wie gesagt niemals so erwartet! Genauso wenig das nicht eine einzige Zaunfahne hing.
Ich bleibe bei meinem Standpunkt und unterstütze vollends die Haltung des Vereins.
Wer im Kollektiv dauerhaft Straftäter und Vereinsschädiger deckt und beschützt, muss sich über Kollektivstrafen nicht wundern. Mich würde mal interessieren, was einzelne Fangruppen daran hindert, sich von der Gewalt in Dortmund zu distanzieren und die Gewalttäter auszusortieren oder zu benennen?
Wenn es den Leuten wirklich um Hertha geht, sollte das ja kein Problem sein. ich lese immer wieder, dass die Ultras "alles für Hertha tun würden". Genau das sehe ich aber nicht. Im Gegenteil, ich sehe momentan vermehrt, dass unsere Ultras alles tun, um Hertha in den schlechten Schlagzeilen zu halten.
Ich akzeptiere deine Meinung @Basti77
Aber wenn ich von einen moderaten Hertha-Fan dieses Interview lese, bleibe ich dabei: Der Konflikt ist so krass verhärtet und nicht nur auf Ultraseite: https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article215718049/Einsamer-Stimmungsmacher-Hertha-muss-Fans-ernster-nehmen.html
Aber wenn ich von einen moderaten Hertha-Fan dieses Interview lese, bleibe ich dabei: Der Konflikt ist so krass verhärtet und nicht nur auf Ultraseite: https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article215718049/Einsamer-Stimmungsmacher-Hertha-muss-Fans-ernster-nehmen.html
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