Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
31.05.2025 - 08:25 Uhr
Die hier genannte These, dass Marco Antwerpens Verhältnis zu großen Teilen der Lauterer Mannschaft am Ende zerrüttet gewesen war, wage ich stark anzuzweifeln. Dafür gab es nach dem Aufstieg zu viele Stimmen von Spielern, die ausdrücklich seinen großen Anteil am Erfolg betonten und denen seine Erwähnung als "Mit-Vater" des Erfolgs ganz offensichtlich eine Herzensangelegenheit gewesen war.
Wenn eine Mannschaft froh ist, einen Trainer endlich los zu sein, dann schickt sie ihm - auch im überschwänglichen Erfolg - nach dem Ende der Zusammenarbeit nicht solche warmen Worte hinterher.
Zerrüttet war vermutlich viel mehr sein Verhältnis zum Vorstand - und das dürfte tatsächlich das Muster sein, das sich immer wieder wie ein roter Faden durch seine ganze Laufbahn zieht. Da scheint es ihm ganz offensichtlich an der notwendigen Kompatibilität im Umgang mit Vorgesetzten zu fehlen - was schade ist, denn rein sportlich betrachtet finde auch ich ihn für die 3. Liga eindeutig überqualifiziert.
Dass bei seiner letzten Station zwischen ihm und der Osnabrücker Mannschaft nicht mehr stimmte, mag ich hingegen gerne glauben - weil es so offen kommuniziert worden war. Auf früheren Stationen von ihm hat man hingegen von solchen Zerwürfnissen zumindest öffentlich nie irgendwas gehört. Und da es in den meisten Vereinen ein paar Akteure gibt, die ganz hübsch nachkarten können, hätte man von solchen Zerwürfnissen gehört, wenn es sie gegeben hätte.
Wie dem auch sei - ich wünsche ihm, dass es ihm beim nächsten Verein, wo er das Feuer löschen darf, gelingt, auch durch sein internes Auftreten die Bedingungen für ein endlich längeres erfolgreiches Zusammenarbeiten mitgestalten zu können. Ich bin ihm immer noch dankbar für alles, was er für unseren FCK getan hat und würde ihm diesen langfristigen Erfolg von Herzen gönnen.
Wenn eine Mannschaft froh ist, einen Trainer endlich los zu sein, dann schickt sie ihm - auch im überschwänglichen Erfolg - nach dem Ende der Zusammenarbeit nicht solche warmen Worte hinterher.
Zerrüttet war vermutlich viel mehr sein Verhältnis zum Vorstand - und das dürfte tatsächlich das Muster sein, das sich immer wieder wie ein roter Faden durch seine ganze Laufbahn zieht. Da scheint es ihm ganz offensichtlich an der notwendigen Kompatibilität im Umgang mit Vorgesetzten zu fehlen - was schade ist, denn rein sportlich betrachtet finde auch ich ihn für die 3. Liga eindeutig überqualifiziert.
Dass bei seiner letzten Station zwischen ihm und der Osnabrücker Mannschaft nicht mehr stimmte, mag ich hingegen gerne glauben - weil es so offen kommuniziert worden war. Auf früheren Stationen von ihm hat man hingegen von solchen Zerwürfnissen zumindest öffentlich nie irgendwas gehört. Und da es in den meisten Vereinen ein paar Akteure gibt, die ganz hübsch nachkarten können, hätte man von solchen Zerwürfnissen gehört, wenn es sie gegeben hätte.
Wie dem auch sei - ich wünsche ihm, dass es ihm beim nächsten Verein, wo er das Feuer löschen darf, gelingt, auch durch sein internes Auftreten die Bedingungen für ein endlich längeres erfolgreiches Zusammenarbeiten mitgestalten zu können. Ich bin ihm immer noch dankbar für alles, was er für unseren FCK getan hat und würde ihm diesen langfristigen Erfolg von Herzen gönnen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 31.05.2025 um 08:26 Uhr bearbeitet
31.05.2025 - 09:05 Uhr
Oder, es sind nur unzufriedene Spieler, da viele Menschen heute mit klaren Ansagen nichts anfangen können. Eine Handvoll kann da ja reichen.
Zu Döpper: ein Bekannter war mit dem beim Trainerlehrgang. Er sagte es ungefähr so, dass er nur Party im Kopf hatte, höflich ausgedrückt. Auch die Umgangsformen waren wohl wenig „gebräuchlich“. Jedoch weiß ich nicht, wie lange das her ist.
Zu Döpper: ein Bekannter war mit dem beim Trainerlehrgang. Er sagte es ungefähr so, dass er nur Party im Kopf hatte, höflich ausgedrückt. Auch die Umgangsformen waren wohl wenig „gebräuchlich“. Jedoch weiß ich nicht, wie lange das her ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NR-10 am 31.05.2025 um 09:07 Uhr bearbeitet
31.05.2025 - 09:08 Uhr
Antwerpen hat auf sechs von sieben Stationen die Ziele seines jeweiligen Arbeitgebers erreicht. Das ist eine sehr gute Quote. Allerdings sollte man auch sehen, wie er das jeweils umgesetzt hat. Und dabei rede ich nicht von den kolportierten „atmosphärischen Störungen“.
Mit Ausnahme von Münster hat er jeweils einen gemessen an der Aufgabe individuell gut besetzten Kader vorgefunden, der aus unterschiedlichen Gründen seine PS nicht auf die Straße bekommen hat. Antwerpen ist dem inhaltlich immer mit einer Stabilisierung der Defensive und einer Erhöhung der Grundfitness begegnet. Die offensiven Spielmuster waren eher simpel - und er konnte sich da häufig auf die individuelle Qualität seiner Spieler verlassen (Kobylanski, Pourié, Wunderlich, Boyd, Kehl). In taktischer Hinsicht verbessert wurde allerdings häufig die Besetzung des gegnerischen Strafraums.
Alles in allem war das für den neutralen Zuschauer selten schön anzuschauen, mit Blick auf die ja in aller Regel vorhandene Grundqualität seiner Kader aber in hohem Maße erfolgreich.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass neben Unstimmigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich auch des Öfteren ein Thema gewesen sein könnte, welche Perspektiven man sich von Antwerpen mittelfristig versprochen hat. Wie gesagt: Meiner Meinung nach ist er herausragend darin, eine Mannschaft im Leistungsbereich Dritte Liga ihre vorhandene Qualität abzurufen zu lassen. Die wenigsten Vereine können die individuelle Qualität ihres Kaders aber immer weiter hochskalieren. Die sind im Gegenteil darauf angewiesen, dass eine Mannschaft nachhaltig entwickelt wird und Spieler nachhaltig besser gemacht werden. Das halte ich nun nicht gerade für Antwerpens Stärke.
An sich sollte das aber auch kein Problem sein. Ständig geraten Vereine, deren Kader unter ihren individuellen Möglichkeiten bleiben, in die Krise. Jedenfalls auf Drittliganiveau ist Antwerpens Rettungsquote dabei unschlagbar. Da sollte er immer eine Anstellung finden.
Wünschen würde ich dem Typen Marco Antwerpen, dass er so eine Mission auch mal in der zweiten Liga angehen darf. Ob es dort reichen würde, weiß ich allerdings nicht. Ich erinnere mich doch noch an das ein oder andere FCK-Spiel unter seiner Leitung, in dem seiner Mannschaft taktisch gehörig „der Zahn gezogen wurde“. Aber es mag auch gut sein, dass er sich als Trainer inzwischen entsprechend weiterentwickelt hat.
Ganz generell hat er, gerade als Type, bei mir anhaltend einen großen Stein im Brett. Unter seiner Anleitung wurde eine jahrelange Aneinanderreihung hochblamabler, trantütiger und blutleerer Auftritte endlich beendet und hat der FCK in seiner Gesamtentwicklung eine mühsame Kehrtwende vollzogen. Die Mannschaft der Saison 21/22 hat mir als Fan so viel Freude bereitet wie vermutlich seit 10/11 keine mehr. Und ja, ich fand es gut, dass Antwerpen in einer Liga, in der in Richtung des FCK jeder, der sich dazu berufen *fühlte*, „merkwürdige“ Kommentare abließ, nicht auf Kuschelkurs gegangen ist. Dazu verkörperte er einen unbedingten Siegeswillen, den ich im Sport sehr gerne sehe und der mir bei anderen Ex-Trainern bisweilen fehlte.
Mit Ausnahme von Münster hat er jeweils einen gemessen an der Aufgabe individuell gut besetzten Kader vorgefunden, der aus unterschiedlichen Gründen seine PS nicht auf die Straße bekommen hat. Antwerpen ist dem inhaltlich immer mit einer Stabilisierung der Defensive und einer Erhöhung der Grundfitness begegnet. Die offensiven Spielmuster waren eher simpel - und er konnte sich da häufig auf die individuelle Qualität seiner Spieler verlassen (Kobylanski, Pourié, Wunderlich, Boyd, Kehl). In taktischer Hinsicht verbessert wurde allerdings häufig die Besetzung des gegnerischen Strafraums.
Alles in allem war das für den neutralen Zuschauer selten schön anzuschauen, mit Blick auf die ja in aller Regel vorhandene Grundqualität seiner Kader aber in hohem Maße erfolgreich.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass neben Unstimmigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich auch des Öfteren ein Thema gewesen sein könnte, welche Perspektiven man sich von Antwerpen mittelfristig versprochen hat. Wie gesagt: Meiner Meinung nach ist er herausragend darin, eine Mannschaft im Leistungsbereich Dritte Liga ihre vorhandene Qualität abzurufen zu lassen. Die wenigsten Vereine können die individuelle Qualität ihres Kaders aber immer weiter hochskalieren. Die sind im Gegenteil darauf angewiesen, dass eine Mannschaft nachhaltig entwickelt wird und Spieler nachhaltig besser gemacht werden. Das halte ich nun nicht gerade für Antwerpens Stärke.
An sich sollte das aber auch kein Problem sein. Ständig geraten Vereine, deren Kader unter ihren individuellen Möglichkeiten bleiben, in die Krise. Jedenfalls auf Drittliganiveau ist Antwerpens Rettungsquote dabei unschlagbar. Da sollte er immer eine Anstellung finden.
Wünschen würde ich dem Typen Marco Antwerpen, dass er so eine Mission auch mal in der zweiten Liga angehen darf. Ob es dort reichen würde, weiß ich allerdings nicht. Ich erinnere mich doch noch an das ein oder andere FCK-Spiel unter seiner Leitung, in dem seiner Mannschaft taktisch gehörig „der Zahn gezogen wurde“. Aber es mag auch gut sein, dass er sich als Trainer inzwischen entsprechend weiterentwickelt hat.
Ganz generell hat er, gerade als Type, bei mir anhaltend einen großen Stein im Brett. Unter seiner Anleitung wurde eine jahrelange Aneinanderreihung hochblamabler, trantütiger und blutleerer Auftritte endlich beendet und hat der FCK in seiner Gesamtentwicklung eine mühsame Kehrtwende vollzogen. Die Mannschaft der Saison 21/22 hat mir als Fan so viel Freude bereitet wie vermutlich seit 10/11 keine mehr. Und ja, ich fand es gut, dass Antwerpen in einer Liga, in der in Richtung des FCK jeder, der sich dazu berufen *fühlte*, „merkwürdige“ Kommentare abließ, nicht auf Kuschelkurs gegangen ist. Dazu verkörperte er einen unbedingten Siegeswillen, den ich im Sport sehr gerne sehe und der mir bei anderen Ex-Trainern bisweilen fehlte.
31.05.2025 - 09:57 Uhr
Jede einzelne Anstellung von MA muss man als Pyrrhus-Sieg für ihn bezeichnen. Auf dem Papier erfolgreich und die Ziele erreicht, aber aufgrund der Art und Weise weiß jeder, dass er sich mit jeder Anstellung mehr und mehr schadet. Solange er sich charakterlich und oder in seinen Methoden (die offensichtlich zu viel zwischenmenschlichen Verschleiß fordern) ändert, wird er die 2. Liga auf keinen Fall, und irgendwann auch die 3. Liga immer seltener, erleben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von domatidi am 31.05.2025 um 09:58 Uhr bearbeitet
31.05.2025 - 14:08 Uhr
Zitat von domatidi
Jede einzelne Anstellung von MA muss man als Pyrrhus-Sieg für ihn bezeichnen. Auf dem Papier erfolgreich und die Ziele erreicht, aber aufgrund der Art und Weise weiß jeder, dass er sich mit jeder Anstellung mehr und mehr schadet. Solange er sich charakterlich und oder in seinen Methoden (die offensichtlich zu viel zwischenmenschlichen Verschleiß fordern) ändert, wird er die 2. Liga auf keinen Fall, und irgendwann auch die 3. Liga immer seltener, erleben.
Jede einzelne Anstellung von MA muss man als Pyrrhus-Sieg für ihn bezeichnen. Auf dem Papier erfolgreich und die Ziele erreicht, aber aufgrund der Art und Weise weiß jeder, dass er sich mit jeder Anstellung mehr und mehr schadet. Solange er sich charakterlich und oder in seinen Methoden (die offensichtlich zu viel zwischenmenschlichen Verschleiß fordern) ändert, wird er die 2. Liga auf keinen Fall, und irgendwann auch die 3. Liga immer seltener, erleben.
Ich frage mich, was die Leute, die solche Kommentare hinterlassen, über Felix Magath denken.
Während fast alle Anschuldigungen gegen Marco Antwerpen auf Vermutungen beruhen, weil wir von ihm noch nie eine einzige unhöfliche oder beleidigende Bemerkung über irgendjemanden gehört haben, auch nach seinen Entlassungen, wissen wir alles über den "harten Hund" Quälix Magath und seine Methoden, aber aus irgendeinem Grund kommt es keinem in den Sinn, ihn in einem so harschen Stil zu kritisieren, obwohl er in seiner Karriere mehr Misserfolge als Erfolge hatte und extrem gnadenlos war. Und wenn einige ehemalige Möchtegern-Sternchen, die Magath auf die Bank gesetzt hat, später böse Dinge über ihn sagen, kommt es niemandem in den Sinn, sie zu wiederholen. Fußball ist doch Leistungssport, in dem kein Platz für mimosenhafte Gestalten ist, Erfolg macht sexy, Sieger verurteilt man nicht
Zum Zeitpunkt der Übernahme von VfL Osnabrück durch MA stand der Verein mit 11 Punkten aus 17 Spielen auf dem letzten Platz der 3. Liga und mit 1,5 Beinen in der Regionalliga, mit 8 Punkten Abstand von dem ersten Nichtabstiegsplatz.
Am Ende hat man 48 Punkte nach 38 Spielen, d.h. MA hat 37 Punkte in 21 Spielen, Punkteschnitt 1,8 ist für einen fast Absteiger sensationell, dabei hat man noch im Winter ein paar Leistungsträger verloren. Der Aufsteigen Dynamo Dresden hat 1,84, Saarbrücken auf dem Relegationsplatz 1,71.
Wenn man solche Erfolge hat, muss man auch das Sagen haben, nicht zufällig heißen die Trainer in der Premier League Team Manager und haben das letzte Wort, sie und nicht irgendwelche mimosenhafte Funktionäre mit einem aufgeblähten Ego, die nicht den Erfolg der Mannschaft in den Vordergrund stellen, sondern die persönliche Einstellung des Trainers gegenüber diesen Funktionären, die meist nichts vom Fußball verstehen.
01.06.2025 - 00:25 Uhr
01.06.2025 - 01:32 Uhr
Zitat von AdlerInNot
...
Fußball ist doch Leistungssport, in dem kein Platz für mimosenhafte Gestalten ist...
...
Fußball ist doch Leistungssport, in dem kein Platz für mimosenhafte Gestalten ist...
Sorry für den dummen Spruch von mir, das ist ein 11er ohne Torwart:
Leben wir in der gleichen Zeit und schauen den gleichen Sport? 😜
Fußball ist für mich teilweise bzw mittlerweile der INBEGRIFF für mimosenhafte Gestalten. Nicht ausschließlich aber gerade in der absoluten Spitze erstaunlich häufig.
Aber davon ganz abgesehen, weiß ich ganz genau was du meinst und frage mich auch mit aller Regelmäßigkeit was da mit/um Ante leider immer wieder schief läuft?! Gerade wir in Lautern sehen gerne solche Typen auf der Trainerbank und könnten mit einem Trainertyp a la Wenger oder Hitzfeld wohl weniger anfangen (was mir zugegebenermaßen auch häufig in der Seele weh tut, da es ja zweifelsohne absolute Top-Trainer sind). Trotzdem scheint es dann doch jedes mal zu viel "des Guten" zu sein. Irgendwie wirklich schade aber das kennt wohl jeder: manchmal reißt man selbst am schlimmsten mit dem A.... ein, was man vorher mühsam aufgebaut hat. Und einige haben die "Gabe" dies auch immer und immer zu wiederholen, ohne (zumindest sichtlich) draus zu lernen...
01.06.2025 - 08:09 Uhr
@AdlerInNot
Man kann natürlich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen von allen bisherigen Vereinen Antwerpens gegen ihn verschworen haben. Oder Mimosen sind. Oder man gesteht sich einfach ein, dass ein Mensch, der überall aneckt (sowohl in emotionalen Umfeld als auch in ruhigerem Fahrwasser wie Osnabrück), vielleicht nicht so toll ist wie man es durch seine eigene emotionalisierte Sicht vermutet. Ganz nach dem Motto „Wenn alle Leute die du triffst ***** sind, bist du das ***** “.
Und so ganz verstanden hast du meinen Kommentar scheinbar nicht, sonst würdest du nicht auf seine unbestrittenen sportlichen Erfolge eingehen. Vielleicht mal googlen, was ein Pyrrhus-Sieg ist, dann verstehst du auch, wovon ich rede.
PS: du hast dich ja gefragt was ich von Magath halte, sag ich dir natürlich gerne: wenig, da komplett aus der Zeit gefallen. Das weiß er aber auch selbst.
Man kann natürlich davon ausgehen, dass sich die Verantwortlichen von allen bisherigen Vereinen Antwerpens gegen ihn verschworen haben. Oder Mimosen sind. Oder man gesteht sich einfach ein, dass ein Mensch, der überall aneckt (sowohl in emotionalen Umfeld als auch in ruhigerem Fahrwasser wie Osnabrück), vielleicht nicht so toll ist wie man es durch seine eigene emotionalisierte Sicht vermutet. Ganz nach dem Motto „Wenn alle Leute die du triffst ***** sind, bist du das ***** “.
Und so ganz verstanden hast du meinen Kommentar scheinbar nicht, sonst würdest du nicht auf seine unbestrittenen sportlichen Erfolge eingehen. Vielleicht mal googlen, was ein Pyrrhus-Sieg ist, dann verstehst du auch, wovon ich rede.
PS: du hast dich ja gefragt was ich von Magath halte, sag ich dir natürlich gerne: wenig, da komplett aus der Zeit gefallen. Das weiß er aber auch selbst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von domatidi am 01.06.2025 um 08:16 Uhr bearbeitet
01.06.2025 - 14:56 Uhr
Jochen Seitz kämpft als Trainer von Lok Leipzig gerade um den Aufstieg in die 3.Liga.Es geht im Rückspiel jetzt gegen den TSV Havelse....Wer schauen möchte.... MDR
01.06.2025 - 15:06 Uhr
Zitat von AdlerInNot
Ich frage mich, was die Leute, die solche Kommentare hinterlassen, über Felix Magath denken.
Während fast alle Anschuldigungen gegen Marco Antwerpen auf Vermutungen beruhen, weil wir von ihm noch nie eine einzige unhöfliche oder beleidigende Bemerkung über irgendjemanden gehört haben, auch nach seinen Entlassungen, wissen wir alles über den "harten Hund" Quälix Magath und seine Methoden, aber aus irgendeinem Grund kommt es keinem in den Sinn, ihn in einem so harschen Stil zu kritisieren, obwohl er in seiner Karriere mehr Misserfolge als Erfolge hatte und extrem gnadenlos war. Und wenn einige ehemalige Möchtegern-Sternchen, die Magath auf die Bank gesetzt hat, später böse Dinge über ihn sagen, kommt es niemandem in den Sinn, sie zu wiederholen. Fußball ist doch Leistungssport, in dem kein Platz für mimosenhafte Gestalten ist, Erfolg macht sexy, Sieger verurteilt man nicht
Zum Zeitpunkt der Übernahme von VfL Osnabrück durch MA stand der Verein mit 11 Punkten aus 17 Spielen auf dem letzten Platz der 3. Liga und mit 1,5 Beinen in der Regionalliga, mit 8 Punkten Abstand von dem ersten Nichtabstiegsplatz.
Am Ende hat man 48 Punkte nach 38 Spielen, d.h. MA hat 37 Punkte in 21 Spielen, Punkteschnitt 1,8 ist für einen fast Absteiger sensationell, dabei hat man noch im Winter ein paar Leistungsträger verloren. Der Aufsteigen Dynamo Dresden hat 1,84, Saarbrücken auf dem Relegationsplatz 1,71.
Wenn man solche Erfolge hat, muss man auch das Sagen haben, nicht zufällig heißen die Trainer in der Premier League Team Manager und haben das letzte Wort, sie und nicht irgendwelche mimosenhafte Funktionäre mit einem aufgeblähten Ego, die nicht den Erfolg der Mannschaft in den Vordergrund stellen, sondern die persönliche Einstellung des Trainers gegenüber diesen Funktionären, die meist nichts vom Fußball verstehen.
Zitat von domatidi
Jede einzelne Anstellung von MA muss man als Pyrrhus-Sieg für ihn bezeichnen. Auf dem Papier erfolgreich und die Ziele erreicht, aber aufgrund der Art und Weise weiß jeder, dass er sich mit jeder Anstellung mehr und mehr schadet. Solange er sich charakterlich und oder in seinen Methoden (die offensichtlich zu viel zwischenmenschlichen Verschleiß fordern) ändert, wird er die 2. Liga auf keinen Fall, und irgendwann auch die 3. Liga immer seltener, erleben.
Jede einzelne Anstellung von MA muss man als Pyrrhus-Sieg für ihn bezeichnen. Auf dem Papier erfolgreich und die Ziele erreicht, aber aufgrund der Art und Weise weiß jeder, dass er sich mit jeder Anstellung mehr und mehr schadet. Solange er sich charakterlich und oder in seinen Methoden (die offensichtlich zu viel zwischenmenschlichen Verschleiß fordern) ändert, wird er die 2. Liga auf keinen Fall, und irgendwann auch die 3. Liga immer seltener, erleben.
Ich frage mich, was die Leute, die solche Kommentare hinterlassen, über Felix Magath denken.
Während fast alle Anschuldigungen gegen Marco Antwerpen auf Vermutungen beruhen, weil wir von ihm noch nie eine einzige unhöfliche oder beleidigende Bemerkung über irgendjemanden gehört haben, auch nach seinen Entlassungen, wissen wir alles über den "harten Hund" Quälix Magath und seine Methoden, aber aus irgendeinem Grund kommt es keinem in den Sinn, ihn in einem so harschen Stil zu kritisieren, obwohl er in seiner Karriere mehr Misserfolge als Erfolge hatte und extrem gnadenlos war. Und wenn einige ehemalige Möchtegern-Sternchen, die Magath auf die Bank gesetzt hat, später böse Dinge über ihn sagen, kommt es niemandem in den Sinn, sie zu wiederholen. Fußball ist doch Leistungssport, in dem kein Platz für mimosenhafte Gestalten ist, Erfolg macht sexy, Sieger verurteilt man nicht
Zum Zeitpunkt der Übernahme von VfL Osnabrück durch MA stand der Verein mit 11 Punkten aus 17 Spielen auf dem letzten Platz der 3. Liga und mit 1,5 Beinen in der Regionalliga, mit 8 Punkten Abstand von dem ersten Nichtabstiegsplatz.
Am Ende hat man 48 Punkte nach 38 Spielen, d.h. MA hat 37 Punkte in 21 Spielen, Punkteschnitt 1,8 ist für einen fast Absteiger sensationell, dabei hat man noch im Winter ein paar Leistungsträger verloren. Der Aufsteigen Dynamo Dresden hat 1,84, Saarbrücken auf dem Relegationsplatz 1,71.
Wenn man solche Erfolge hat, muss man auch das Sagen haben, nicht zufällig heißen die Trainer in der Premier League Team Manager und haben das letzte Wort, sie und nicht irgendwelche mimosenhafte Funktionäre mit einem aufgeblähten Ego, die nicht den Erfolg der Mannschaft in den Vordergrund stellen, sondern die persönliche Einstellung des Trainers gegenüber diesen Funktionären, die meist nichts vom Fußball verstehen.
Verstehe nicht was eine Mimosendiskussion damit zu tun hat.
Spätestens nach dem Rauswurf bei uns hätte sich Antwerpen doch mal hinterfragen müssen warum man ihn das dritte Mal trotz guten Ergebnissen hinausgeworfen bzw. eine weitere Zusammenarbeit abgelehnt hat. Dazu kommen Antwerpens Aussagen, dass er gerne mal längerfristig irgendwo arbeiten will und das Etikett Feuerwehrmann nicht haben möchte.
Aber er macht genauso weiter, und es passieren dann halt auch wieder die gleichen Dinge. Vll kann er nicht anders, was ja auch legitim ist.
Aber die gesamte Grenze so zu verschieben, dass Antwerpen normal und das gesamte Fussballbusiness Mimosenhast ist, halte ich für den falschen Ansatz.
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