Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
01.10.2022 - 10:58 Uhr
Zitat von elbepower
Ich verstehe deine Intention.
Aber und da finde ich sollte man schon unterscheiden.Dass er sich bei uns wohl gefühlt hat,nehme ich ihm absolut ab,denn dass hat man auch als Fan gespürt.Ich habe ihn als pragmatisch gesehen,der dem Erfolg Alles unterordnet,auch dass er immer den Fokus auf sich lenkt,um Mannschaft und Verein zu schützen.
So wie er mit den Medien,gegnerischen Trainern und Fans umgegangen ist,zeigt dass er sich nicht von seinem Weg abbringen lässt.Zu diesem Weg zählt auch ein Vertrag den er bei uns unterschrieben hat und der beinhaltet nun mal Zahlungen die ihm zustehen und die fordert er nun ein.
Ich finde er handelt so,wie es von ihm zu erwarten war.
Zitat von Hassabamba
Ich bin da bisschen altmodisch und mit Vereinsbrille ausgestattet. Im Sport1-Interview so, im Gerichtssaal so. Kann ich nicht so viel damit anfangen und verstärkt mein Eindruck, dass er zuallererst an sich denkt und seine vielgepriesene Authentizität ggf. auch Mittel zum Zweck ist….
Zitat von elbepower
Unsere Verantwortlichen sollen sich mal vor Augen führen,wer uns aus dem Tal der Tränen heraus geholt hat und wer auch dafür gesorgt hat,dass wir wieder von den Honigtöpfen schlecken dürfen.Dann fällts vermulich leichter,diese Taten auch anständig zu vergüten.
Unsere Verantwortlichen sollen sich mal vor Augen führen,wer uns aus dem Tal der Tränen heraus geholt hat und wer auch dafür gesorgt hat,dass wir wieder von den Honigtöpfen schlecken dürfen.Dann fällts vermulich leichter,diese Taten auch anständig zu vergüten.
Ich bin da bisschen altmodisch und mit Vereinsbrille ausgestattet. Im Sport1-Interview so, im Gerichtssaal so. Kann ich nicht so viel damit anfangen und verstärkt mein Eindruck, dass er zuallererst an sich denkt und seine vielgepriesene Authentizität ggf. auch Mittel zum Zweck ist….
Ich verstehe deine Intention.
Aber und da finde ich sollte man schon unterscheiden.Dass er sich bei uns wohl gefühlt hat,nehme ich ihm absolut ab,denn dass hat man auch als Fan gespürt.Ich habe ihn als pragmatisch gesehen,der dem Erfolg Alles unterordnet,auch dass er immer den Fokus auf sich lenkt,um Mannschaft und Verein zu schützen.
So wie er mit den Medien,gegnerischen Trainern und Fans umgegangen ist,zeigt dass er sich nicht von seinem Weg abbringen lässt.Zu diesem Weg zählt auch ein Vertrag den er bei uns unterschrieben hat und der beinhaltet nun mal Zahlungen die ihm zustehen und die fordert er nun ein.
Ich finde er handelt so,wie es von ihm zu erwarten war.
Nur damit ich es richtig verstehe: Antwerpen bekommt 100% seines Grundgehalts bis zum Saisonende, auch wenn er morgen bei Bayer Leverkusen anheuert und will trotzdem zusätzlich eine 80%ige Abfindung? Richtig?
Auf was beziehen sich die 80%?
01.10.2022 - 11:07 Uhr
Ich habe es so verstanden, dass er 100 % Grundgehalt erhält. Sollte er den Vertrag vorzeitig auflösen um zu wechseln, wird aus 100% Grundgehalt eine Abfindung in Höhe von 80%.
Somit würden wir für die Restlaufzeit des Vertrages 20% sparen.
Somit würden wir für die Restlaufzeit des Vertrages 20% sparen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pasi11 am 01.10.2022 um 11:09 Uhr bearbeitet
01.10.2022 - 11:10 Uhr
Wenn Antwerpen woanders anfangen will, muss der bisherige Arbeitsvertrag aufgelöst werden. Damit entfällt auch die Fortzahlung seines monatlichen Lohns, die bisher ganz normal erfolgt - bis auf den Unterschied, dass er im Gegensatz zur Zeit vor seiner Freistellung keine Prämien mehr bekommt.
Nun wird darüber verhandelt, was Antwerpen als Einmalzahlung bekommt, wenn er heute eine neue Tätigkeit aufnimmt bzw. einen Arbeitsvertrag mit einem neuen Club abschließt.
Antwerpen will 80 % des von heute bis zum 30. Juni 2023 ausstehenden Gehalts; Hengen bietet 70 %.
Es geht also nicht um 100 % FCK-Grundgehalt plus x % Abfindung.
Vielmehr entfiele mit dem Auflösungsvertrag der Anspruch auf das FCK-Grundgehalt - stattdessen kriegt Antwerpen dann eben Gehalt von seinem neuen Club. Da dieser neue Vertrag aber mutmaßlich schlechter dotiert sein wird als Antwerpens FCK-Zweitligavertrag, will er halt einen Teil des noch ausstehenden FCK-Gehalts als Einmalzahlung bekommen.
Nun wird darüber verhandelt, was Antwerpen als Einmalzahlung bekommt, wenn er heute eine neue Tätigkeit aufnimmt bzw. einen Arbeitsvertrag mit einem neuen Club abschließt.
Antwerpen will 80 % des von heute bis zum 30. Juni 2023 ausstehenden Gehalts; Hengen bietet 70 %.
Es geht also nicht um 100 % FCK-Grundgehalt plus x % Abfindung.
Vielmehr entfiele mit dem Auflösungsvertrag der Anspruch auf das FCK-Grundgehalt - stattdessen kriegt Antwerpen dann eben Gehalt von seinem neuen Club. Da dieser neue Vertrag aber mutmaßlich schlechter dotiert sein wird als Antwerpens FCK-Zweitligavertrag, will er halt einen Teil des noch ausstehenden FCK-Gehalts als Einmalzahlung bekommen.
01.10.2022 - 11:14 Uhr
Zitat von walldorf u stadler
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Zitat von Foegli
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Zitat von Nasenkarl
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Ich habe meine Job noch nie gewechselt, daher bin ich da wohl nicht so erfahren
So wie ich das lese gehts ja auch nicht darum, dass es eine Sprinterklausel gibt, sondern darum, dass MA für diesen Fall einen sehr hohen Anteil des ausstehenden Gehalts kassieren will (80%?)
Ein guter Deal sollte aber dann doch beide Seiten zufrieden stellen, sonst sagst der FCK halt irgendwann "dann kassiere halt den restilches Grundgehalt, aber vor dem 01.06.2023 arbeitest du nicht wonders."
In solchen hohen Forderungen von MA spielt dann (nachvollziehbar) die Kränkung und der Frust seiner Entlassung kurz vor dem Ziel eine Rolle.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Foegli am 01.10.2022 um 11:16 Uhr bearbeitet
01.10.2022 - 11:42 Uhr
Zitat von Foegli
Ich habe meine Job noch nie gewechselt, daher bin ich da wohl nicht so erfahren
So wie ich das lese gehts ja auch nicht darum, dass es eine Sprinterklausel gibt, sondern darum, dass MA für diesen Fall einen sehr hohen Anteil des ausstehenden Gehalts kassieren will (80%?)
Ein guter Deal sollte aber dann doch beide Seiten zufrieden stellen, sonst sagst der FCK halt irgendwann "dann kassiere halt den restilches Grundgehalt, aber vor dem 01.06.2023 arbeitest du nicht wonders."
In solchen hohen Forderungen von MA spielt dann (nachvollziehbar) die Kränkung und der Frust seiner Entlassung kurz vor dem Ziel eine Rolle.
Zitat von walldorf u stadler
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Zitat von Foegli
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Zitat von Nasenkarl
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Ich habe meine Job noch nie gewechselt, daher bin ich da wohl nicht so erfahren
So wie ich das lese gehts ja auch nicht darum, dass es eine Sprinterklausel gibt, sondern darum, dass MA für diesen Fall einen sehr hohen Anteil des ausstehenden Gehalts kassieren will (80%?)
Ein guter Deal sollte aber dann doch beide Seiten zufrieden stellen, sonst sagst der FCK halt irgendwann "dann kassiere halt den restilches Grundgehalt, aber vor dem 01.06.2023 arbeitest du nicht wonders."
In solchen hohen Forderungen von MA spielt dann (nachvollziehbar) die Kränkung und der Frust seiner Entlassung kurz vor dem Ziel eine Rolle.
Das spielt mit Sicherheit bei Marco Antwerpen eine Rolle. Allerdings unterscheidet er sich hier nicht von Millionen anderer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gerade, wenn du von deinem Unternehmen bzw. deinem Verein entlassen wirst, spielt Sentimentalität keine Rolle bzw. darf einfach keine Rolle spielen. Es ist dein gutes Recht die dir zustehenden Gelder einzufordern. Ich möchte die- oder denjenigen sehen, der nach seiner Entlassung zugeflüstert bekommt, dass er auf einen Teil der ihm zustehenden Gelder verzichten soll, weil es ihm doch so gut gefallen hat und er doch allseits beliebt war. Nee, das wird niemand machen. Und auch das Argument, dass man dem Unternehmen bzw. hier dem Verein doch auch einiges zu verdanken hat, ist für mich keins. Hier gilt auch immer der umgekehrte Fall. Auch das Unternehmen hat dem Angestellten mitunter viel zu verdanken. Und im Fall von Marco Antwerpen definitiv sogar ein bisschen mehr.
01.10.2022 - 12:08 Uhr
Ganz normaler Vorgang. Arbeitgeber und Arbeitnehmer feilschen um die Höhe der Ablösesumme.
Antwerpen bietet 20% Nachlass, Hengen will 30% Nachlass.
Tribun hat es erklärt; was gibt es daran nicht zu verstehen ?
Antwerpen bietet 20% Nachlass, Hengen will 30% Nachlass.
Tribun hat es erklärt; was gibt es daran nicht zu verstehen ?
01.10.2022 - 12:22 Uhr
Zitat von bahli77
Das spielt mit Sicherheit bei Marco Antwerpen eine Rolle. Allerdings unterscheidet er sich hier nicht von Millionen anderer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gerade, wenn du von deinem Unternehmen bzw. deinem Verein entlassen wirst, spielt Sentimentalität keine Rolle bzw. darf einfach keine Rolle spielen. Es ist dein gutes Recht die dir zustehenden Gelder einzufordern. Ich möchte die- oder denjenigen sehen, der nach seiner Entlassung zugeflüstert bekommt, dass er auf einen Teil der ihm zustehenden Gelder verzichten soll, weil es ihm doch so gut gefallen hat und er doch allseits beliebt war. Nee, das wird niemand machen. Und auch das Argument, dass man dem Unternehmen bzw. hier dem Verein doch auch einiges zu verdanken hat, ist für mich keins. Hier gilt auch immer der umgekehrte Fall. Auch das Unternehmen hat dem Angestellten mitunter viel zu verdanken. Und im Fall von Marco Antwerpen definitiv sogar ein bisschen mehr.
Zitat von Foegli
Ich habe meine Job noch nie gewechselt, daher bin ich da wohl nicht so erfahren
So wie ich das lese gehts ja auch nicht darum, dass es eine Sprinterklausel gibt, sondern darum, dass MA für diesen Fall einen sehr hohen Anteil des ausstehenden Gehalts kassieren will (80%?)
Ein guter Deal sollte aber dann doch beide Seiten zufrieden stellen, sonst sagst der FCK halt irgendwann "dann kassiere halt den restilches Grundgehalt, aber vor dem 01.06.2023 arbeitest du nicht wonders."
In solchen hohen Forderungen von MA spielt dann (nachvollziehbar) die Kränkung und der Frust seiner Entlassung kurz vor dem Ziel eine Rolle.
Zitat von walldorf u stadler
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Zitat von Foegli
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Zitat von Nasenkarl
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Ich habe meine Job noch nie gewechselt, daher bin ich da wohl nicht so erfahren
So wie ich das lese gehts ja auch nicht darum, dass es eine Sprinterklausel gibt, sondern darum, dass MA für diesen Fall einen sehr hohen Anteil des ausstehenden Gehalts kassieren will (80%?)
Ein guter Deal sollte aber dann doch beide Seiten zufrieden stellen, sonst sagst der FCK halt irgendwann "dann kassiere halt den restilches Grundgehalt, aber vor dem 01.06.2023 arbeitest du nicht wonders."
In solchen hohen Forderungen von MA spielt dann (nachvollziehbar) die Kränkung und der Frust seiner Entlassung kurz vor dem Ziel eine Rolle.
Das spielt mit Sicherheit bei Marco Antwerpen eine Rolle. Allerdings unterscheidet er sich hier nicht von Millionen anderer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gerade, wenn du von deinem Unternehmen bzw. deinem Verein entlassen wirst, spielt Sentimentalität keine Rolle bzw. darf einfach keine Rolle spielen. Es ist dein gutes Recht die dir zustehenden Gelder einzufordern. Ich möchte die- oder denjenigen sehen, der nach seiner Entlassung zugeflüstert bekommt, dass er auf einen Teil der ihm zustehenden Gelder verzichten soll, weil es ihm doch so gut gefallen hat und er doch allseits beliebt war. Nee, das wird niemand machen. Und auch das Argument, dass man dem Unternehmen bzw. hier dem Verein doch auch einiges zu verdanken hat, ist für mich keins. Hier gilt auch immer der umgekehrte Fall. Auch das Unternehmen hat dem Angestellten mitunter viel zu verdanken. Und im Fall von Marco Antwerpen definitiv sogar ein bisschen mehr.
Ach herrje ich will euch euren Standpunkt doch garnicht nehmen. Sehe es nur anders.
Wenn es heuzutage jeder so macht, ein Maximum des rechtlich Erstreitbaren aus der Sache rauszuholen, dann mag das sicherlich so sein. Und wenn ich dann Dank eines neuen Jobs mit einem Plus aus der ganzen Geschichte rausgehe, natürlich umso versönlicher für MA persönlich.
Wenn MA parallel dazu ein Interview gibt, wie toll der FCK doch für ihn war, passt das für mich halt nicht komplett zusammen.
01.10.2022 - 16:13 Uhr
Zitat von Foegli
Ach herrje ich will euch euren Standpunkt doch garnicht nehmen. Sehe es nur anders.
Wenn es heuzutage jeder so macht, ein Maximum des rechtlich Erstreitbaren aus der Sache rauszuholen, dann mag das sicherlich so sein. Und wenn ich dann Dank eines neuen Jobs mit einem Plus aus der ganzen Geschichte rausgehe, natürlich umso versönlicher für MA persönlich.
Wenn MA parallel dazu ein Interview gibt, wie toll der FCK doch für ihn war, passt das für mich halt nicht komplett zusammen.
Zitat von bahli77
Das spielt mit Sicherheit bei Marco Antwerpen eine Rolle. Allerdings unterscheidet er sich hier nicht von Millionen anderer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gerade, wenn du von deinem Unternehmen bzw. deinem Verein entlassen wirst, spielt Sentimentalität keine Rolle bzw. darf einfach keine Rolle spielen. Es ist dein gutes Recht die dir zustehenden Gelder einzufordern. Ich möchte die- oder denjenigen sehen, der nach seiner Entlassung zugeflüstert bekommt, dass er auf einen Teil der ihm zustehenden Gelder verzichten soll, weil es ihm doch so gut gefallen hat und er doch allseits beliebt war. Nee, das wird niemand machen. Und auch das Argument, dass man dem Unternehmen bzw. hier dem Verein doch auch einiges zu verdanken hat, ist für mich keins. Hier gilt auch immer der umgekehrte Fall. Auch das Unternehmen hat dem Angestellten mitunter viel zu verdanken. Und im Fall von Marco Antwerpen definitiv sogar ein bisschen mehr.
Zitat von Foegli
Ich habe meine Job noch nie gewechselt, daher bin ich da wohl nicht so erfahren
So wie ich das lese gehts ja auch nicht darum, dass es eine Sprinterklausel gibt, sondern darum, dass MA für diesen Fall einen sehr hohen Anteil des ausstehenden Gehalts kassieren will (80%?)
Ein guter Deal sollte aber dann doch beide Seiten zufrieden stellen, sonst sagst der FCK halt irgendwann "dann kassiere halt den restilches Grundgehalt, aber vor dem 01.06.2023 arbeitest du nicht wonders."
In solchen hohen Forderungen von MA spielt dann (nachvollziehbar) die Kränkung und der Frust seiner Entlassung kurz vor dem Ziel eine Rolle.
Zitat von walldorf u stadler
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Zitat von Foegli
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Zitat von Nasenkarl
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Witzig ist, dass hier von jemandem erwartet wird, weil ihm der Verein so Herzen liegt, auf ein vertraglich vereinbartes Entgelt zu verzichten. Würde ja jeder hier so
machen bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Und nein da ist der FCK als Fußballverein eben keine Ausnahme. Er ist für Antwerpen ein Arbeitgeber und dazu noch einer, der nicht besonders zimperlich mit ihm umgegangen ist. Warum sollte er da auf irgendetwas verzichten, unabhängig davon wie er privat finanziell aufgestellt ist. Ihm jetzt weniger Herzblut für den Fussballverein FCK zu unterstellen finde ich schon ein wenig lächerlich.
Auch wenn man brereits einen neuen Job hat darauf zu bestehen das Geld vom alten Job noch dazuzubekommen kann man machen, wieso das aber jetzt ne Selbstverständlichkeit sein soll verstehe ich nicht.
Weil das bei der Verhandlung über die Modalitäten zur Auflösung eines Arbeitsverhältnisses nicht unüblich ist. Solche Vereinbarungen, i.d.R. in der Form einer Sprinter Klausel, sind Gang und Gäbe. Herr Antwerpen verlangt nur das, was ihm zusteht (Fortzahlung bis Vertragsende) und eine Sprinter Klausel wenn er früher in ein neues Arbeitsverhältnis geht. Würde ich exakt genau so machen.
Ich habe meine Job noch nie gewechselt, daher bin ich da wohl nicht so erfahren
So wie ich das lese gehts ja auch nicht darum, dass es eine Sprinterklausel gibt, sondern darum, dass MA für diesen Fall einen sehr hohen Anteil des ausstehenden Gehalts kassieren will (80%?)
Ein guter Deal sollte aber dann doch beide Seiten zufrieden stellen, sonst sagst der FCK halt irgendwann "dann kassiere halt den restilches Grundgehalt, aber vor dem 01.06.2023 arbeitest du nicht wonders."
In solchen hohen Forderungen von MA spielt dann (nachvollziehbar) die Kränkung und der Frust seiner Entlassung kurz vor dem Ziel eine Rolle.
Das spielt mit Sicherheit bei Marco Antwerpen eine Rolle. Allerdings unterscheidet er sich hier nicht von Millionen anderer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gerade, wenn du von deinem Unternehmen bzw. deinem Verein entlassen wirst, spielt Sentimentalität keine Rolle bzw. darf einfach keine Rolle spielen. Es ist dein gutes Recht die dir zustehenden Gelder einzufordern. Ich möchte die- oder denjenigen sehen, der nach seiner Entlassung zugeflüstert bekommt, dass er auf einen Teil der ihm zustehenden Gelder verzichten soll, weil es ihm doch so gut gefallen hat und er doch allseits beliebt war. Nee, das wird niemand machen. Und auch das Argument, dass man dem Unternehmen bzw. hier dem Verein doch auch einiges zu verdanken hat, ist für mich keins. Hier gilt auch immer der umgekehrte Fall. Auch das Unternehmen hat dem Angestellten mitunter viel zu verdanken. Und im Fall von Marco Antwerpen definitiv sogar ein bisschen mehr.
Ach herrje ich will euch euren Standpunkt doch garnicht nehmen. Sehe es nur anders.
Wenn es heuzutage jeder so macht, ein Maximum des rechtlich Erstreitbaren aus der Sache rauszuholen, dann mag das sicherlich so sein. Und wenn ich dann Dank eines neuen Jobs mit einem Plus aus der ganzen Geschichte rausgehe, natürlich umso versönlicher für MA persönlich.
Wenn MA parallel dazu ein Interview gibt, wie toll der FCK doch für ihn war, passt das für mich halt nicht komplett zusammen.
Naja, sieh es doch mal so. Selbst n Gerry Ehrmann, dem der Verein sicher nochmal ganz anders am Herzen liegt, hat gerichtlich noch das maximale für sich herausgeholt.
Selbst wenn Antwerpen über den Verein schwärmt und Lautern ihm sicher ans Herzen gewachsen ist, so wurde ihm eine riesige Karrierechance genommen, mit dem Aufstieg in der Relegation und als Cheftrainer in Liga 2. So wird er ziemlich wahrscheinlich es wieder bei einem 3. Ligisten versuchen müssen, das heißt weniger Geld und eine schlechtere Position. Da ist es nur verständlich, dass er dementsprechend entschädigt werden möchte, denn das wir es überhaupt erst in die Relegation geschafft haben, war der Verdienst von ihm und Döpper.
01.10.2022 - 16:48 Uhr
Zitat von schorlefrontt
... so wurde ihm eine riesige Karrierechance genommen, mit dem Aufstieg in der Relegation und als Cheftrainer in Liga 2. ...
... so wurde ihm eine riesige Karrierechance genommen, mit dem Aufstieg in der Relegation und als Cheftrainer in Liga 2. ...
Das liegt am Blickwinkel. Hätte die Mannschaft weiter geliefert, hätte er diese Chance gehabt - also von daher gehe ich mit 'wurde ihm ... genommen' nicht ganz konform. Das klingt nämlich so, als hätte Antwerpen keine Aktien dran gehabt. Die nahezu gleiche Mannschaft liefert übrigens gerade in der Zweiten Liga - also stellt sich schon die Frage, was am Ende der Saison los war. Und bei aller Dankbarkeit für das, was Antwerpen erreicht hat, sollte man das Gesamtbild im Blick behalten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Old_Icebear am 01.10.2022 um 17:02 Uhr bearbeitet
01.10.2022 - 17:00 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Wenn Antwerpen woanders anfangen will, muss der bisherige Arbeitsvertrag aufgelöst werden. Damit entfällt auch die Fortzahlung seines monatlichen Lohns, die bisher ganz normal erfolgt - bis auf den Unterschied, dass er im Gegensatz zur Zeit vor seiner Freistellung keine Prämien mehr bekommt.
Nun wird darüber verhandelt, was Antwerpen als Einmalzahlung bekommt, wenn er heute eine neue Tätigkeit aufnimmt bzw. einen Arbeitsvertrag mit einem neuen Club abschließt.
Antwerpen will 80 % des von heute bis zum 30. Juni 2023 ausstehenden Gehalts; Hengen bietet 70 %.
Es geht also nicht um 100 % FCK-Grundgehalt plus x % Abfindung.
Vielmehr entfiele mit dem Auflösungsvertrag der Anspruch auf das FCK-Grundgehalt - stattdessen kriegt Antwerpen dann eben Gehalt von seinem neuen Club. Da dieser neue Vertrag aber mutmaßlich schlechter dotiert sein wird als Antwerpens FCK-Zweitligavertrag, will er halt einen Teil des noch ausstehenden FCK-Gehalts als Einmalzahlung bekommen.
Wenn Antwerpen woanders anfangen will, muss der bisherige Arbeitsvertrag aufgelöst werden. Damit entfällt auch die Fortzahlung seines monatlichen Lohns, die bisher ganz normal erfolgt - bis auf den Unterschied, dass er im Gegensatz zur Zeit vor seiner Freistellung keine Prämien mehr bekommt.
Nun wird darüber verhandelt, was Antwerpen als Einmalzahlung bekommt, wenn er heute eine neue Tätigkeit aufnimmt bzw. einen Arbeitsvertrag mit einem neuen Club abschließt.
Antwerpen will 80 % des von heute bis zum 30. Juni 2023 ausstehenden Gehalts; Hengen bietet 70 %.
Es geht also nicht um 100 % FCK-Grundgehalt plus x % Abfindung.
Vielmehr entfiele mit dem Auflösungsvertrag der Anspruch auf das FCK-Grundgehalt - stattdessen kriegt Antwerpen dann eben Gehalt von seinem neuen Club. Da dieser neue Vertrag aber mutmaßlich schlechter dotiert sein wird als Antwerpens FCK-Zweitligavertrag, will er halt einen Teil des noch ausstehenden FCK-Gehalts als Einmalzahlung bekommen.
Ok, habe ich verstanden. Jetzt geht es also darum, wer eher einknickt. Der FCK, weil er dann zumindest 20% spart oder Antwerpen, weil er sonst, wenn er zeitnah einen neuen Verein findet, mehr als 30% einbüßt.
Oder?
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