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Ex-Lautrer

31.07.2015 - 09:17 Uhr
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Ex-Lautrer |#71
03.11.2016 - 18:28 Uhr
Zitat von Topa1987
Quelle: www.spox.com
In Lautern habe ich nicht nur wegen der härteren Gangart eine schwierige Zeit erlebt. Viele Spieler waren nur zur Leihe dort und wollten danach wieder zurück, es gab kein richtiges Teamgefüge. Aber durch dieses Jahr bin ich härter, selbstständiger und reifer geworden.
Amin Younes im Interview

Ganz interessant die Passage über seinen Aufenthalt bei uns.


Mit dem mangelnden Teamgeist hat Amin sicher recht. Dass das kein harmonisches und zusammengeschweißtes Team war, hat man ja an der Art und Weise gesehen, wie der Aufstieg in den letzten vier Spielen der Saison 2014/15 fast schon sensationell verspielt wurde.

Allerdings hat es einen eigenartigen Beigeschmack, wenn ausgerechnet derjenige von den Leihspielern, der am wenigsten Einsatz zeigte und am meisten enttäuschte, sich derart kritisch äußert. Sich an die eigene Nase packen funktioniert ein bisschen anders....

•     •     •

"And what can I tell you, my brother, my killer?
What can I possibly say?
I guess that I'll miss you. I guess, I'll forgive you.
I'm glad you stood in my way.
If you ever come by here for Jane or for me -
Well, your enemy's sleeping. And his woman is free.
Yes, and thanks for the trouble you took from her eyes.
I thought it was there for good - so I never tried."
(Leonard Cohen)
Ex-Lautrer |#72
04.11.2016 - 02:40 Uhr
Zitat von Bertikoks
Mal ernsthaft, wer schaut sich so einen Scheiß an? Okay von mir mal abgesehen, ich habe schließlich auch auf den Link geklickt. Aber wer tut das im "richtigen Leben"? Wie sieht die Zielgruppe aus? Wer gehört dazu?

Gruß Berti

Man könnte meinen, dass die Zielgruppe der WWE hauptsächlich Kinder im Alter von acht bis 16 sind. Weit gefehlt. Zuschaueranalysen zeigen, dass die größte Gruppe aus Männern zwischen 30 und 50 besteht. Und zwar quer durch alle sozialen Schichten.

Ich gehöre auch dazu.

Dass man Schaukampf als »Scheiß« bezeichnet, naja, damit hab ich mich abgefunden. Zeugt halt in den meisten Fällen nur von a) wenig Ahnung und b) begrenztem Horizont. Dass es nicht jedermanns Geschmack ist, wenn erwachsene Männer und Frauen vortäuschen, sich gegenseitig die Fresse einzuschlagen, das ist vollkommen klar. Ob es aber besser bzw. weniger Scheiße ist, wenn sich erwachsene Männer und Frauen wirklich die Fresse einschlagen, das sei dahin gestellt. Oder wenn ein Haufen Irrer in rollenden Benzinfässern im Kreis rum fährt. Oder wenn 22 Leute einem Ball hinterher rennen.

Faszination ist irrational.

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Autoritäre Herrschaft braucht keine Superschurken, die sie von langer Hand planen. Sie ist schlichtweg die bequemste Art, Komplexität zu reduzieren.
•••
Das Leben ist die Schule, der Schmerz ist der Lehrer.
Ex-Lautrer |#73
07.11.2016 - 21:43 Uhr
Sympathie oder Antipathie sollten natürlich keine Gründe für oder gegen eine Entlastung sein. Allerdings muss für eine Nichtentlastung nicht zwangsläufig ein justiziables Vergehen vorliegen. Die Nichtentlastung ist z.B. der übliche Weg, einen Vorstand vor Ende seiner Amtszeit los zu werden. Im Fall von Kuntz und Grünewalt fällt das natürlich flach. Auf der anderen Seite fände ich es sehr schade, wenn das Maß an Unwahrheiten und Verheimlichungen, das Kuntz und Grünewalt den Mitgliedern über Jahre angedeihen ließen, ohne weitere Konsequenz blieben. Dabei ziehe ich in keinster Weise in Zweifel, dass Kuntz den FCK voran bringen wollte und der Verein für ihn eine Herzensangelegenheit war und ist. Mit der Art und Weise, in der er den Verein geführt hat, bin ich trotzdem in hohem Maße unzufrieden.

Beste Grüße
Lullaby
Ex-Lautrer |#74
08.11.2016 - 12:04 Uhr
Kuntz betreibt Zahlenbingo, indem er das Vorhandensein der Anleihe auf den Bilanzstichtag reduziert. Wenn ich sehe, in welcher Höhe wir nach 2013 Sondererlöse erwirtschaftet haben durch die Halbfinalteilnahme im DFB-Pokal sowie die Verkäufe von Zoller, Torrejón, Heintz, Orban, Hofmann, Zimmer, Müller und Bödvarsson, dann kann auch entweder die Planung mit einem Fehlbetrag von 1,5 Millionen nicht stimmen, oder ein großer Teil der Sondererlöse ging direkt für Prämien und ähnliches drauf. Wir reden hier immerhin von einem Transferplus von 18,5 Millionen Euro in den letzten 4 Jahren sowie einer DFB-Pokal-Halbfinalteilnahme, einer Achtelfinalteilnahme und einem Zweitrundenaus in München, das ebenfalls ordentlich Kohle brachte. Dem stünde ja laut Kuntz eine Unterdeckung von gerade mal 6 Millionen Euro gegenüber. Es fehlen also, selbst wenn man von den Transfers die Beraterzahlungen abzieht und davon ausgeht, dass ein Teil der Pokaleinnahmen als Prämien an die Spieler ging, immer noch schätzungsweise 15 Millionen Euro zwischen Sommer 2012 und Sommer 2016. Wo die hin gekommen sind, würde mich in der Tat interessieren.

Was mich darüber hinaus deutlich mehr ärgert, ist die billige Rechtfertigung seiner Transferpolitik mit der angeblichen Notwendigkeit, Transfererlöse zu erzielen. Die teuren Verpflichtungen diverser Altstars passen da genauso wenig rein wie die Käufe zweitklassiger Talente auf Wunsch des jeweiligen Trainers. Hätte man mal statt Köhler, Drazan, Occéan, Ziegler, Pich und Piossek auf Talente gesetzt oder wenigstens auf Spieler, bei denen nicht absehbar war, dass Preis und Leistung nicht zusammen passen.

Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 08.11.2016 um 12:10 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#75
08.11.2016 - 17:55 Uhr
Zitat von Hassabamba

Zitat von Lullaby


Was mich darüber hinaus deutlich mehr ärgert, ist die billige Rechtfertigung seiner Transferpolitik mit der angeblichen Notwendigkeit, Transfererlöse zu erzielen. Die teuren Verpflichtungen diverser Altstars passen da genauso wenig rein wie die Käufe zweitklassiger Talente auf Wunsch des jeweiligen Trainers. Hätte man mal statt Köhler, Drazan, Occéan, Ziegler, Pich und Piossek auf Talente gesetzt oder wenigstens auf Spieler, bei denen nicht absehbar war, dass Preis und Leistung nicht zusammen passen.

Beste Grüße
Lullaby


Das ist für mich der entscheidende Punkt. Nimmt man noch Bunjaku, Yahia, Azaouagh, Simunek, Matmour und Lakic (das 2. Mal), usw. dazu, dann war die Philosophie, den Aufstieg mit hohem Risiko zu ermöglichen. Ist ja auch irgendwo okay, solange man die hohen Kosten mit hohen Einnahmen einigermaßen kompensieren kann. Hat letzte Saison halt nimmer geklappt. Bis dahin aber nicht so schlecht und mit ein bisschen mehr Glück und daraus resultierendem Aufstieg, wäre die Philosophie perfekt gewesen.


Ich halte die Strategie bis zu einem bestimmten Punkt für valide. Mit Blick auf die Zahlungsströme aus Zu- und Abgängen sowie den Erfolg im DFB-Pokal wurde hier aber ein extremes Vabanquespiel betrieben. Wie an anderer Stelle beschrieben, entweder der geplante Fehlbetrag lag deutlich über 1,5 Millionen oder ein achtstelliger Betrag aus den Sondererlösen ist effektiv versickert. Beides ist meines Erachtens nicht tolerabel.

Davon abgesehen ist es eine Sache, teure und gute Spieler zu verpflichten, und eine andere, überteuerte, überalterte Bankspieler und Nicht-Talente Marke Drazan zu holen. Wenn man eine Strategie fährt, die auf Sondererlöse abzielt, muss man neben einem Korsett an Leistungsträgern auf eine gute Relation bei Einkaufs- und Wiederverkaufspreis achten. Schaut man die Zukäufe an, so haben wir lediglich mit Zoller, Torrejón, Hofmann und Bödvarsson Kasse gemacht. Die anderen Abgänge, die unsere Kasse aufpoliert haben, waren Eigengewächse. Was uns Azaouagh, Drazan, Köhler, Occéan, Ede, Ziegler, Pich und Piossek an Ablösen und Gehältern kosten bzw. gekostet haben und was auf der anderen Seite an erbrachter Leistung steht, dann kann man nur feststellen, dass mit einer besseren Kaderplanung entweder sportlich mehr drin oder ein deutlich geringeres finanzielles Risiko notwendig gewesen wäre.

Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 08.11.2016 um 17:55 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#76
08.01.2017 - 14:51 Uhr
Zitat von HorstEckel

Zitat von MattBuckner

Schjönberg und Kadlec waren ja auch wirklich als Lautsprecher bzw Menschen die vor der Kamera was zu sagen haben bekannt.


Und deine Kandidaten sind...?


Soll ich ehrlich sein?

Was soll so ein Posten bewirken? Du willst hier damit scheinbar den zweiten vor dem ersten Schritt machen.Wir sind ein biederer, praktisch insolventer Zweitligist der dies noch auf Jahre bleiben wird. Wir haben wahrlich andere, dringendere Baustellen.In Sachen öffentliche Präsentation würde ich erstmal den Posten des Pressesprechers neu besetzen.

Btw. Du nennst Namen von Spielern die du früher toll fandest und argumentierst in keinster Weise ob die Leute überhaupt für so eine Position geeignet wären.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MattBuckner am 08.01.2017 um 14:54 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#77
08.01.2017 - 21:46 Uhr
Der FCK hat zur Zeit ganz andere Probleme als ein "Gesicht" zu finden. Es gibt doch schon den Teufelsrat, es gibt genug Ex-Spieler im und um den Verein. Da braucht es nicht noch einen (bezahlten) Grüßaugust, wenn es einen Thomas Gries gibt, der diese Rolle gut ausfüllt. Stöver, Klatt und Meier (hoffentlich mal wieder eine längere Beschäftigung wie zuletzt Runjaic?) und auch Gerry Ehrmann sind schon mehr als genug Gesichter.

Die Fans sollten sich sowieso mehr von Konzepten und seriösem, transparenten Wirtschaften sowie dem was auf dem Platz geboten wird abgeholt fühlen als von altbekannten Gesichtern. Sponsoren und Investoren werden durch Marketing- und Finanzfachleute auch besser zurecht kommen als mit Ex-Fußballern ohne Abitur...

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Ex-Lautrer |#78
09.01.2017 - 09:26 Uhr
Zitat von michel71
Zitat von dieGraetschenFrage

Zitat von parkthebus92

Der FCK hat zur Zeit ganz andere Probleme als ein "Gesicht" zu finden. Es gibt doch schon den Teufelsrat, es gibt genug Ex-Spieler im und um den Verein. Da braucht es nicht noch einen (bezahlten) Grüßaugust, wenn es einen Thomas Gries gibt, der diese Rolle gut ausfüllt. Stöver, Klatt und Meier (hoffentlich mal wieder eine längere Beschäftigung wie zuletzt Runjaic?) und auch Gerry Ehrmann sind schon mehr als genug Gesichter.

Die Fans sollten sich sowieso mehr von Konzepten und seriösem, transparenten Wirtschaften sowie dem was auf dem Platz geboten wird abgeholt fühlen als von altbekannten Gesichtern. Sponsoren und Investoren werden durch Marketing- und Finanzfachleute auch besser zurecht kommen als mit Ex-Fußballern ohne Abitur...


Ich stimme dir in allen Punkten zu. Wir brauchen Tore und keine Gesichter!

Ich stimme nicht in allen Punkten zu. Die genannten Personen sind alle in ausführenden Positionen, die haben gar keine Zeit, den "Grüßaugust" zu machen. Und ich würde auch drauf wetten, das ein Sponsor bei ner Gala oder sonstigen Veranstaltung statt eines Marketing- oder Finanzfachmann wie Gries und Klatt lieber einen bekannten Fussballer wie Ballack und Brehme oder einen Weltschiri wie Merk neben sich präsentieren würde.
So abgedroschen es ist, aber mit "Männern von Welt" öffnet man Türen, nicht mit hart arbeitenden Managern. Und schlußendlich gehts darum, "Sonsorentüren" zu öffnen, sonst reichen auch deine Tore nicht zum überleben. Den die macht man auch nur, wenn man die entsprechenden Spieler zur Verfügung hat. Was wäre den aus dem FCK ohne das "Gesicht Fritz Walter " geworden?


Genau darum geht es:

Um den Verein repräsentieren zu können, muss derjenige ein offizielles Amt bekleiden, ansonsten er wirklich nur ein "Grüßonkel" ist. Der Verein wird vom Vorstand repräsentiert, von der sportlichen Leitung, dem Pressesprecher und ein Stück weit von den Aufsichtsräten.
Wenn wir die Außendarstellung verbessern wollen, müßten wir dort ansetzen.

Daher war Stefan Kuntz aus Repräsentationsgesichtspunkten eine ideale Besetzung. Die Sache hat lange funktioniert, bis er seine Hauptaufgaben nicht mehr zufriedenstellend erfüllte. Auch dann hat ihn seine FCK-Vergangenheit und seine Funktion als Repräsentant noch eine Weile im Amt gehalten.

In den wichtigen Funktionen des Vereines geht es aber um weitaus wesentlichere, weil existenziellere Dinge als Repräsentation.
Daher dürfte es nicht hilfreich sein, Gries durch Briegel zu ersetzen oder Klatt mit Basler auszutauschen. Selbst Otto für Meier wäre suboptimal.

Und ohne wesentliche Funktion ist ein Repräsentant eben ein "Grüßonkel".

Ich halte diese Diskussion daher für einen Holzweg.

Gruß aus der Pfalz
Ex-Lautrer |#79
09.01.2017 - 20:02 Uhr
Zitat von running-man

Genau darum geht es:

Um den Verein repräsentieren zu können, muss derjenige ein offizielles Amt bekleiden, ansonsten er wirklich nur ein "Grüßonkel" ist. Der Verein wird vom Vorstand repräsentiert, von der sportlichen Leitung, dem Pressesprecher und ein Stück weit von den Aufsichtsräten.
Wenn wir die Außendarstellung verbessern wollen, müßten wir dort ansetzen.

Daher war Stefan Kuntz aus Repräsentationsgesichtspunkten eine ideale Besetzung. Die Sache hat lange funktioniert, bis er seine Hauptaufgaben nicht mehr zufriedenstellend erfüllte. Auch dann hat ihn seine FCK-Vergangenheit und seine Funktion als Repräsentant noch eine Weile im Amt gehalten.

In den wichtigen Funktionen des Vereines geht es aber um weitaus wesentlichere, weil existenziellere Dinge als Repräsentation.
Daher dürfte es nicht hilfreich sein, Gries durch Briegel zu ersetzen oder Klatt mit Basler auszutauschen. Selbst Otto für Meier wäre suboptimal.

Und ohne wesentliche Funktion ist ein Repräsentant eben ein "Grüßonkel".

Ich halte diese Diskussion daher für einen Holzweg.

Gruß aus der Pfalz


Wir brauchen TORE, nicht Winkewinke. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass wir auf dem 13. Platz mit Wackeldackel eher einen Sponsor/Investor bekommen, als wenn wir oben um den den Aufstieg spielen. Wir haben meiner Meinung nach keine unverbrauchten Ex-FCKler mehr, deren Strahlkraft so groß ist, dass eine Anstellung lohnen würde. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass wir uns in den letzten 20 Jahren selbst zerstört haben und jeder dieser Ex-Helden dabei mindestens einmal grinsend in die Kamera gekotzt hat.
Ich will keine Ex-Irgendwasse mehr. Ich will kompetente Vorstände und sportliche Verantwortliche, die den Finanzen des Vereins entsprechend Betze-Fußball spielen lassen. Und DANN, dann wird sich das Thema von allein lösen. Dann ist auch die Hütte voll und es wird positiv berichtet. Dann werden wir auch wieder Interessant für großzügigere Sponsoren und Investoren.

•     •     •

$ echo "Bonsoir, Elliot"
Ex-Lautrer |#80
12.01.2017 - 11:37 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927

http://www.transfermarkt.de/olcay-sahan/profil/spieler/36200

Olcay wechselt für 200 t€ nach Trabzonspor. Hatten wir nicht mal eine % Beteiligung beim Wiederverkauf?
Hat sich ja gelohnt...Weinend


War zu erwarten, das hier keine großen Summen fließen, dafür war er einfach zu unkonstant!
Daran merkt man einfach das unter anderem die türkischen MW weit ab der Realität sind hier auf TM!

Ein Fortounis wird auch keine 8-9 Mio. einbringen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-News am 12.01.2017 um 11:39 Uhr bearbeitet
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