Dorfplatzrunde
12.05.2013 - 12:53 Uhr
13.09.2013 - 13:58 Uhr
Zitat von Bassmann:
Aber ist das wirklich die Aussage? Wenn ich mir das gesamte "Interview" der SZ anschaue, dann geht es grade bei dem Punkt um was ganz anderes. Die Frage war: "Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi - um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?"
Und seine Antwort darauf der Mittelfinger. Weil er - meiner Meinung nach zu Recht - davon genervt ist, dass es viel zu oft in der Politik und erst recht im Wahlkampf um Nebensächlichkeiten anstatt um Inhalte geht. Sei es die "Deutschland-Kette" von Fr. Merkel, ihre "Rautenhände" (die als großes Wahlkampfplakat in Berlin hängen) oder eben irgendwelcher Kleinkram, den Steinbrück so nebenbei von sich gegeben hat.
Nur stehen seine Spitznamen eben auch für Kritik. Er ist nunmal in jedes Fettnäpfchen getreten und hat sich damit eben auch oftmals in der Öffentlichkeit blamiert. Ich kaufe ihm durch seine/diese Aussagen eben nicht den SPD-Mann ab, dem Mindestlohn und andere soziale Dinge so wichtig sind. Ein gutes Beispiel dazu war der große Minuspunkt beim TV-Duell, in dem sich für die Renten der Arbeiter-Klasse stark macht, aber Beamte mit teilweise niedrigen Gehältern (Lehrer, Polizisten) z.T. dann gänzlich vergisst. Da merkt man dann, dass das eben auch alles nur Wahlkampf ist.
Und auf solche Kritik dann mit dem Mittelfinger zu antworten finde ich nicht okay. Unabhängig davon kann man auch Ecken und Kanten haben ohne beleidigend zu werden.
Zitat
Gut ist auch der Kommentar von n-tv dazu.
http://www.n-tv.de/politik/Klarer-Finger-Steinbrueck-article11361481.html
"Richtig ist, dass Steinbrück kein Rocker ist und für einen Moment die bürgerlichen Umgangsformen hat vermissen lassen. Zumindest einem Teil der Wähler dürfte Steinbrück jedoch aus der Seele gestikuliert haben. Denn wenn wir ehrlich sind, dann haben wir doch alle jene Politiker satt, die jeden Satz auf die diplomatische Goldwaage legen und jede halbwegs kontroverse Äußerung von ihren Pressesprechern aus Interviews streichen lassen. Was um alles in der Welt ist schlimm daran, wenn ein Politiker endlich einmal andere Gefühle zeigt, als am Wahlabend die geheuchelte Dankbarkeit vor dem Wähler oder beim Großen Zapfenstreich die Ergriffenheit über die eigene Größe?"
Das ironische ist halt, dass auch Steinbrück eigentlich einer von denen ist, die mal gerne bestimmte Aussagen auf die Goldwaage legen und schnell mal einen Rücktritt fordern. Nun, gegen Ende des Wahlkampfes, sich selbst nocheinmal als einer der Bürgerlichen und doch ganz "anders" zu präsentieren, wirkt schon sehr aufgesetzt und riecht nach sehr viel "Zufall". Ich glaube, das ist auch einer der großen Pluspunkte von Merkel: Unaufgeregt, volksnah und eigentlich auch ehrlich, während sich Nahles, Gabriel, Steinmeier, Trittin, Seehofer und Co gegenseitig immer selbst veralbern. Wobei ich sagen muss, dass mir Steinbrück nach Merkel momentan noch lieber als so ziemlich alle anderen potenziellen Kandidaten ist.
Aber ist das wirklich die Aussage? Wenn ich mir das gesamte "Interview" der SZ anschaue, dann geht es grade bei dem Punkt um was ganz anderes. Die Frage war: "Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi - um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?"
Und seine Antwort darauf der Mittelfinger. Weil er - meiner Meinung nach zu Recht - davon genervt ist, dass es viel zu oft in der Politik und erst recht im Wahlkampf um Nebensächlichkeiten anstatt um Inhalte geht. Sei es die "Deutschland-Kette" von Fr. Merkel, ihre "Rautenhände" (die als großes Wahlkampfplakat in Berlin hängen) oder eben irgendwelcher Kleinkram, den Steinbrück so nebenbei von sich gegeben hat.
Nur stehen seine Spitznamen eben auch für Kritik. Er ist nunmal in jedes Fettnäpfchen getreten und hat sich damit eben auch oftmals in der Öffentlichkeit blamiert. Ich kaufe ihm durch seine/diese Aussagen eben nicht den SPD-Mann ab, dem Mindestlohn und andere soziale Dinge so wichtig sind. Ein gutes Beispiel dazu war der große Minuspunkt beim TV-Duell, in dem sich für die Renten der Arbeiter-Klasse stark macht, aber Beamte mit teilweise niedrigen Gehältern (Lehrer, Polizisten) z.T. dann gänzlich vergisst. Da merkt man dann, dass das eben auch alles nur Wahlkampf ist.
Und auf solche Kritik dann mit dem Mittelfinger zu antworten finde ich nicht okay. Unabhängig davon kann man auch Ecken und Kanten haben ohne beleidigend zu werden.
Zitat
Gut ist auch der Kommentar von n-tv dazu.
http://www.n-tv.de/politik/Klarer-Finger-Steinbrueck-article11361481.html
"Richtig ist, dass Steinbrück kein Rocker ist und für einen Moment die bürgerlichen Umgangsformen hat vermissen lassen. Zumindest einem Teil der Wähler dürfte Steinbrück jedoch aus der Seele gestikuliert haben. Denn wenn wir ehrlich sind, dann haben wir doch alle jene Politiker satt, die jeden Satz auf die diplomatische Goldwaage legen und jede halbwegs kontroverse Äußerung von ihren Pressesprechern aus Interviews streichen lassen. Was um alles in der Welt ist schlimm daran, wenn ein Politiker endlich einmal andere Gefühle zeigt, als am Wahlabend die geheuchelte Dankbarkeit vor dem Wähler oder beim Großen Zapfenstreich die Ergriffenheit über die eigene Größe?"
Das ironische ist halt, dass auch Steinbrück eigentlich einer von denen ist, die mal gerne bestimmte Aussagen auf die Goldwaage legen und schnell mal einen Rücktritt fordern. Nun, gegen Ende des Wahlkampfes, sich selbst nocheinmal als einer der Bürgerlichen und doch ganz "anders" zu präsentieren, wirkt schon sehr aufgesetzt und riecht nach sehr viel "Zufall". Ich glaube, das ist auch einer der großen Pluspunkte von Merkel: Unaufgeregt, volksnah und eigentlich auch ehrlich, während sich Nahles, Gabriel, Steinmeier, Trittin, Seehofer und Co gegenseitig immer selbst veralbern. Wobei ich sagen muss, dass mir Steinbrück nach Merkel momentan noch lieber als so ziemlich alle anderen potenziellen Kandidaten ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fmr87 am 13.09.2013 um 14:01 Uhr bearbeitet
13.09.2013 - 14:14 Uhr
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
13.09.2013 - 15:24 Uhr
Zitat von Forchemer:
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Rot-rot-grün gewinnt die Wahl und Claudia Roth wird Außenministerin. :p :ugly
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Rot-rot-grün gewinnt die Wahl und Claudia Roth wird Außenministerin. :p :ugly
13.09.2013 - 15:28 Uhr
Zitat von Bassmann:
Und die FDP regt sich medial scheinbar am lautesten drüber auf - ausgerechnet eine Partei, deren Spitzenkandidat nach Feierabend gern mal Journalistinnen dumm anmacht.
Eine bekannte Journalisten hat das so kommentiert : "Dann mach' halt die Bluse zu !"
Die eine fasst so was als Kompliment auf - je nachdem auch, wer das sagt und wie sie zu diesem steht - ne andere eben nicht und lässt das im Wahlkampf dann ein Jahr später raus.
Ich habe das Gefühl, bei Peer Steinbrück würdest du das anders werten. Stinkefinger ist sicher nicht anders zu bewerten. Aber der darf das - und wenn das Angela Merkel gemacht hätte, was würdest du dann sagen ?
Und die FDP regt sich medial scheinbar am lautesten drüber auf - ausgerechnet eine Partei, deren Spitzenkandidat nach Feierabend gern mal Journalistinnen dumm anmacht.
Eine bekannte Journalisten hat das so kommentiert : "Dann mach' halt die Bluse zu !"
Die eine fasst so was als Kompliment auf - je nachdem auch, wer das sagt und wie sie zu diesem steht - ne andere eben nicht und lässt das im Wahlkampf dann ein Jahr später raus.
Ich habe das Gefühl, bei Peer Steinbrück würdest du das anders werten. Stinkefinger ist sicher nicht anders zu bewerten. Aber der darf das - und wenn das Angela Merkel gemacht hätte, was würdest du dann sagen ?
13.09.2013 - 15:42 Uhr
Zitat von ChampionChris:
Zitat von Forchemer:
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Rot-rot-grün gewinnt die Wahl und Claudia Roth wird Außenministerin. :p :ugly
oder Petra Pau von den linken :D
Zitat von Forchemer:
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Rot-rot-grün gewinnt die Wahl und Claudia Roth wird Außenministerin. :p :ugly
oder Petra Pau von den linken :D
13.09.2013 - 15:49 Uhr
Zitat von ChampionChris:
Zitat von Forchemer:
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Rot-rot-grün gewinnt die Wahl und Claudia Roth wird Außenministerin. :p :ugly
Dann würde ich meine ohnehin laufenden Planungen für einen Wohnortwechsel aber mal sowas von forcieren.... :/: :ugly :ugly
Zitat von Forchemer:
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Rot-rot-grün gewinnt die Wahl und Claudia Roth wird Außenministerin. :p :ugly
Dann würde ich meine ohnehin laufenden Planungen für einen Wohnortwechsel aber mal sowas von forcieren.... :/: :ugly :ugly
13.09.2013 - 17:12 Uhr
Zitat von CA1942:
Zitat von Bassmann:
Und die FDP regt sich medial scheinbar am lautesten drüber auf - ausgerechnet eine Partei, deren Spitzenkandidat nach Feierabend gern mal Journalistinnen dumm anmacht.
Eine bekannte Journalisten hat das so kommentiert : "Dann mach' halt die Bluse zu !"
Die eine fasst so was als Kompliment auf - je nachdem auch, wer das sagt und wie sie zu diesem steht - ne andere eben nicht und lässt das im Wahlkampf dann ein Jahr später raus.
Ich habe das Gefühl, bei Peer Steinbrück würdest du das anders werten. Stinkefinger ist sicher nicht anders zu bewerten. Aber der darf das - und wenn das Angela Merkel gemacht hätte, was würdest du dann sagen ?
Ich würde es bei Steinbrück anders werten, wenn er Frauen dumm und plump anmachen würde? Nö. Das ist einfach was, was überhaupt gar nicht geht. Ich finde das ein Unding - aber bei der FDP findet man das scheinbar normal, regt sich aber in gespielter Empörung über einen ausgestreckten Mittelfinger in einem "pantomimischen Interview" auf, der in dem Fall vor allem der Tatsache galt, dass im Wahlkampf alle möglichen Dinge betrachtet werden - bis auf die Inhalte.
Bei Angie fände ich den Mittelfinger eigenartig - weil ich es wenig authentisch fände. Bei Peer wirkt es echt, er scheint ja generell sein Herz etwas mehr auf der Zunge zu tragen.
Und da muss man sich als Wähler eben entscheiden - ob man weiterhin 4 Jahre tatenlose Merkel-Raute mit Aussitzfaktor will, oder ob man der SPD eine Chance geben will, wo der Kanzlerkandidat eine gewisse Tatkraft versprüht und sicher das ein oder andere anpacken wird, wenn auch mit der Gefahr, dass er eben mal aneckt.
Zitat von Bassmann:
Und die FDP regt sich medial scheinbar am lautesten drüber auf - ausgerechnet eine Partei, deren Spitzenkandidat nach Feierabend gern mal Journalistinnen dumm anmacht.
Eine bekannte Journalisten hat das so kommentiert : "Dann mach' halt die Bluse zu !"
Die eine fasst so was als Kompliment auf - je nachdem auch, wer das sagt und wie sie zu diesem steht - ne andere eben nicht und lässt das im Wahlkampf dann ein Jahr später raus.
Ich habe das Gefühl, bei Peer Steinbrück würdest du das anders werten. Stinkefinger ist sicher nicht anders zu bewerten. Aber der darf das - und wenn das Angela Merkel gemacht hätte, was würdest du dann sagen ?
Ich würde es bei Steinbrück anders werten, wenn er Frauen dumm und plump anmachen würde? Nö. Das ist einfach was, was überhaupt gar nicht geht. Ich finde das ein Unding - aber bei der FDP findet man das scheinbar normal, regt sich aber in gespielter Empörung über einen ausgestreckten Mittelfinger in einem "pantomimischen Interview" auf, der in dem Fall vor allem der Tatsache galt, dass im Wahlkampf alle möglichen Dinge betrachtet werden - bis auf die Inhalte.
Bei Angie fände ich den Mittelfinger eigenartig - weil ich es wenig authentisch fände. Bei Peer wirkt es echt, er scheint ja generell sein Herz etwas mehr auf der Zunge zu tragen.
Und da muss man sich als Wähler eben entscheiden - ob man weiterhin 4 Jahre tatenlose Merkel-Raute mit Aussitzfaktor will, oder ob man der SPD eine Chance geben will, wo der Kanzlerkandidat eine gewisse Tatkraft versprüht und sicher das ein oder andere anpacken wird, wenn auch mit der Gefahr, dass er eben mal aneckt.
13.09.2013 - 17:19 Uhr
Zitat von Forchemer:
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Oder um es mit SAP Worten zu sagen: "Steinbrück mag eine sehr ordentliche hardware sein, alleine es läuft die falsche software" ;)
Das Problem bei Steinbrück ist für mich nicht der Mann als solcher. Mit seinen Sprüchen und Auftritten kann ich gut leben, solange man ihn nicht zum Außenminister macht ;)
Das Problem ist seine Partei !! :rolleyes :ugly
...und da wir nicht Personen, sondern letztlich Parteien wählen, wobei er in seiner Partei mit seinen ureigenen Positionen (den echten, vielfach geäußerten, nicht den aufgezwungenen vom unsäglichen Gabriel !!) nicht mehrheitsfähig ist, ist er für mich keine Alternative.
Als Finanzminister würde er sicher wieder nen ganz passablen Job machen....
Oder um es mit SAP Worten zu sagen: "Steinbrück mag eine sehr ordentliche hardware sein, alleine es läuft die falsche software" ;)
13.09.2013 - 17:53 Uhr
Zitat von Bassmann:
Und da muss man sich als Wähler eben entscheiden - ob man weiterhin 4 Jahre tatenlose Merkel-Raute mit Aussitzfaktor will, oder ob man der SPD eine Chance geben will, wo der Kanzlerkandidat eine gewisse Tatkraft versprüht und sicher das ein oder andere anpacken wird, wenn auch mit der Gefahr, dass er eben mal aneckt.
Die SPD plus Steinbrück alleine wäre nicht einmal das riesige Problem, auch wenn ich viele Aspekte deren Parteiprogramm nicht billige. Das Problem wären die beiden "Anhängsel", namentlich die Grünen und die Linken, die bei einer rot-rot-grünen Koalition mitregieren würden. Ich schätze, 4 Jahre unter dieser Koalition würde dem Wirtschaftsstandort Deutschland schädlich sein.
Und da muss man sich als Wähler eben entscheiden - ob man weiterhin 4 Jahre tatenlose Merkel-Raute mit Aussitzfaktor will, oder ob man der SPD eine Chance geben will, wo der Kanzlerkandidat eine gewisse Tatkraft versprüht und sicher das ein oder andere anpacken wird, wenn auch mit der Gefahr, dass er eben mal aneckt.
Die SPD plus Steinbrück alleine wäre nicht einmal das riesige Problem, auch wenn ich viele Aspekte deren Parteiprogramm nicht billige. Das Problem wären die beiden "Anhängsel", namentlich die Grünen und die Linken, die bei einer rot-rot-grünen Koalition mitregieren würden. Ich schätze, 4 Jahre unter dieser Koalition würde dem Wirtschaftsstandort Deutschland schädlich sein.
13.09.2013 - 19:49 Uhr
Naja, aber die Linken kommen ja nicht an die Regierung. Sollte es rechnerisch reichen, dann macht die SPD Rot-Grün. Oder eventuell eine große Koalition. Aber Rot-Rot-Grün wird's nicht geben. Das hat die SPD kategorisch ausgeschlossen, wenn man das dann doch machen würde, würde man auf Jahre die Glaubwürdigkeit verspielen. Siehe damals die Wahl in Hessen, als Ypsilanti es doch machen wollte - deren Karriere ist jetzt zu Ende. So was machen die nicht noch mal, allein schon im eigenen Interesse.
Rot-Rot-Grün ist nix weiter als ein Schreckgespenst von CDU/FDP, um die eigenen Wähler zu mobilisieren und evtl. ein paar Unentschlossene auf die eigene Seite zu ziehen.
Rot-Rot-Grün ist nix weiter als ein Schreckgespenst von CDU/FDP, um die eigenen Wähler zu mobilisieren und evtl. ein paar Unentschlossene auf die eigene Seite zu ziehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bassmann am 13.09.2013 um 19:50 Uhr bearbeitet
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