Diskussionsthemen Dynamo Dresden
25.02.2011 - 10:29 Uhr
26.05.2019 - 18:58 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Na dann Neunundfünfziger habe ich den Profifußball jetzt richtig verstanden. Es macht also allein die Mannschaft. Das ist zweifellos in der ersten Betrachtung richtig, nur dann liegen wir seit Jahren mit unserer Mannschaft zumindest ansatzweise daneben. Und natürlich, lieber Neunundfünfziger kaufen wir uns keine Spieler ein, auch nicht die Unterschiedsspieler. Davon gibt es aber nun einmal nicht so viele. Koné würde ich gerade noch dazu zählen, dann wird´s aber eng. Ich würde mal denken, wenn wir könnten, wie wir wollten, würden wir auch anders einkaufen, aber da fehlt es schlichtweg am Geld.
Verstehe ich das dann auch richtig, dass Du Deine wahrscheinlich eher kleine Firma mit einem Mittelständler wie Dynamo vergleichen willst, der dazu Ambitionen auf die Belle Etage des Deutschen Fußball hegt und sogar davon träumt international zu spielen? Die Mannschaft ist zweifellos wichtig, doch sie macht es nicht allein. Erst muss das Geld verdient werden, um eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, um letztlich nicht Kanonenfutter im Haifischbecken der ersten Bundesliga zu werden. Soviel Realismus müsste doch vorhanden sein, oder?
Nicht umsonst meinte in der letzten Woche Steffen Baumgart, dass er sich keine Illusionen macht, und seine Truppe im nächsten Jahr zu den Absteigern gehört. Der selbe Realismus bei den Unionern - wir machen ein Jahr lang Urlaub in der Bundesliga, wenn wir denn aufsteigen sollten.
Aber in Dresden meint man unter den Fans, man könnte diese Gesetzmäßigkeiten, dass Geld im Profifußball eben doch in der Regel Tore schießt, umgehen.
Im Übrigen ist auch Fremdkapital für Dynamo und auch die Unioner ein Mittel gewesen, um heute in der 2. Liga überhaupt noch zu spielen. Beide hatten Kredite bei Herrn Kölmel. Ohne Kölmel wäre Union und sicherlich auch Dynamo nicht mehr im bezahlten Fußball. Die Unioner haben das sogar genau so formuliert. Ohne das Ostwestpfählische Bündnis aus verschiedenen Unternehmern, die das Bielefelder Stadion gekauft haben, wäre Bielefeld heute sicherlich insolvent.
Und ein Letztes, als Dynamo vor 7 Jahren aufgestiegen ist, spielten zwei Spieler in den Dynamoreihen, nämlich der Kollege Esswein und der Kollege Schahin. Beide haben den Aufstieg fast im Alleingang fabriziert, und beide waren, wenn ich mich nicht völlig irre z.T. fremdfinanziert und das ohne einen Oligarchen und ohne einen Scheich. Man mag es nicht glauben, dass so etwas im bezahlten Fußball auch möglich ist.
Im Übrigen, dass war´s jetzt von mir, und es war tatsächlich nur eine Antwort auf den Post des Neunundfünfzigers, denn darauf musste ich antworten, um aus meiner Sicht noch einiges gerade zu rücken. Das ist eben auch das Problem der Gluckscheisser, dass sie immer etwas gerade zu rücken haben, und den Mainstream eher meiden.
Na dann Neunundfünfziger habe ich den Profifußball jetzt richtig verstanden. Es macht also allein die Mannschaft. Das ist zweifellos in der ersten Betrachtung richtig, nur dann liegen wir seit Jahren mit unserer Mannschaft zumindest ansatzweise daneben. Und natürlich, lieber Neunundfünfziger kaufen wir uns keine Spieler ein, auch nicht die Unterschiedsspieler. Davon gibt es aber nun einmal nicht so viele. Koné würde ich gerade noch dazu zählen, dann wird´s aber eng. Ich würde mal denken, wenn wir könnten, wie wir wollten, würden wir auch anders einkaufen, aber da fehlt es schlichtweg am Geld.
Verstehe ich das dann auch richtig, dass Du Deine wahrscheinlich eher kleine Firma mit einem Mittelständler wie Dynamo vergleichen willst, der dazu Ambitionen auf die Belle Etage des Deutschen Fußball hegt und sogar davon träumt international zu spielen? Die Mannschaft ist zweifellos wichtig, doch sie macht es nicht allein. Erst muss das Geld verdient werden, um eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, um letztlich nicht Kanonenfutter im Haifischbecken der ersten Bundesliga zu werden. Soviel Realismus müsste doch vorhanden sein, oder?
Nicht umsonst meinte in der letzten Woche Steffen Baumgart, dass er sich keine Illusionen macht, und seine Truppe im nächsten Jahr zu den Absteigern gehört. Der selbe Realismus bei den Unionern - wir machen ein Jahr lang Urlaub in der Bundesliga, wenn wir denn aufsteigen sollten.
Aber in Dresden meint man unter den Fans, man könnte diese Gesetzmäßigkeiten, dass Geld im Profifußball eben doch in der Regel Tore schießt, umgehen.
Im Übrigen ist auch Fremdkapital für Dynamo und auch die Unioner ein Mittel gewesen, um heute in der 2. Liga überhaupt noch zu spielen. Beide hatten Kredite bei Herrn Kölmel. Ohne Kölmel wäre Union und sicherlich auch Dynamo nicht mehr im bezahlten Fußball. Die Unioner haben das sogar genau so formuliert. Ohne das Ostwestpfählische Bündnis aus verschiedenen Unternehmern, die das Bielefelder Stadion gekauft haben, wäre Bielefeld heute sicherlich insolvent.
Und ein Letztes, als Dynamo vor 7 Jahren aufgestiegen ist, spielten zwei Spieler in den Dynamoreihen, nämlich der Kollege Esswein und der Kollege Schahin. Beide haben den Aufstieg fast im Alleingang fabriziert, und beide waren, wenn ich mich nicht völlig irre z.T. fremdfinanziert und das ohne einen Oligarchen und ohne einen Scheich. Man mag es nicht glauben, dass so etwas im bezahlten Fußball auch möglich ist.
Im Übrigen, dass war´s jetzt von mir, und es war tatsächlich nur eine Antwort auf den Post des Neunundfünfzigers, denn darauf musste ich antworten, um aus meiner Sicht noch einiges gerade zu rücken. Das ist eben auch das Problem der Gluckscheisser, dass sie immer etwas gerade zu rücken haben, und den Mainstream eher meiden.
Ich glaube Fielos Gehalt wurde damals zum Teil auch aus dem Pool finanziert.
Überhaupt fand ich die Grundidee hinter dem Sponsoren-Pool damals nicht schlecht. Verschiedene Gönner zahlen in einen Pool eine beliebige Summe ein, da gabs nichtmal ne Mindestsumme, wenn ich mich recht errinnere. Davon konnte der Verein, wenn er wollte, Geld benutzen um Ablöse für bestimmte Spieler zu bezahlen. Zurückgezahlt werden musste das Geld aber nur durch Transfererlöse.
Das Problem war damals, aber a) Ne ziemlich schlechte Kommunikation und b) der Initiator saß im Aufsichtsrat und c) war man aufgrund des bestehenden Kölmeldarlehens von Mitgliederseite weiterem Risiko mit externen Geldgebern und damit weiteren Schulden sehr kritisch gegenüber.
26.05.2019 - 19:44 Uhr
Hast Du gut gemacht, Striker. Ich gehe stark davon aus, dass wir ohne diesen Pool in diesem Jahr nicht aufgestiegen wären. Auch in der Relegation waren diese beiden Unterschiedsspieler der 3. Liga ein Garant dafür, dass wir damals letztlich auch aufgestiegen sind. Ohne sie wäre der Zeitstrahl eines Aufstieges zweifellos länger geworden.
Nun gut, lasst uns das ohne Fremdkapital probieren, weil das momentan noch in Beton gemeißelt ist.
Ich fürchte nur, das Konzept wird vor dem eher finanzschwachen, ostdeutschen Hintergrund nicht tragfähig sein, und mehr als ein Urlaubsjahr in der 1. Liga wird nicht herausspringen. Und ein wenig fürchte ich mich auch vor dem Absturz, wenn der nicht hinreichend finanziell abgefedert wird.
Nun gut, lasst uns das ohne Fremdkapital probieren, weil das momentan noch in Beton gemeißelt ist.
Ich fürchte nur, das Konzept wird vor dem eher finanzschwachen, ostdeutschen Hintergrund nicht tragfähig sein, und mehr als ein Urlaubsjahr in der 1. Liga wird nicht herausspringen. Und ein wenig fürchte ich mich auch vor dem Absturz, wenn der nicht hinreichend finanziell abgefedert wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 26.05.2019 um 20:00 Uhr bearbeitet
12.06.2019 - 14:14 Uhr
Quelle: www.saechsische.de
Ex-Capo Lehmi: Mein Traum von Dynamo
Warum soll die SGD eigentlich nur Fußball sein? Der frühere Anführer der Fanszene hat einen ganz anderen, neuen, einen spektakulären Plan.
Artikel verbirgt sich jetzt leider plötzlich hinter der Abo-Schranke Warum soll die SGD eigentlich nur Fußball sein? Der frühere Anführer der Fanszene hat einen ganz anderen, neuen, einen spektakulären Plan.
Der darin geäußerte Kerngedanke geht dabei hin zu einem "Großverein", der nahezu alle im Raum Dresden praktizierten Sportarten in der "Sportgemeinschaft" bündelt. Angefangen halt beim Fussball, über Basket-, Hand- und Volleyball, bis hin zu balllosen Sprtarten wie Leichtathletik, Judo, Rudern, Schwimmen, etc. Und das ganze auf einem allumfassenden Vereinsgelände (Dynamo-Campus) mit verschiedensten Sporteinrichtungen, Museum, Mensa, Hotel und eigenem Elb-Anschluss (bspw. für die Ruderer). Ziel soll dabei sein, noch mehr Interessenten für die Belange und Bedürfnisse der SG-Dynamo zu gewinnen, die dem bisherigen reinen Fusssballverein, eher desinteressiert bis ablehnend gegenüberstanden.
Also quasi getreu dem Motto: "Dynamo ist Dresden und Dresden ist Dynamo"
Das solcherlei Überlegungen scheinbar auch nicht gänzlich aus der Luft gegriffen scheinen, wird jeder bestätigen können, der die Mitglieder-Umfrage schon gemacht hat.
Frohes Debattieren !
Meiner Meinung nach ist der Grundgedanke einer Bündelung aller Dresdner Sportinteressen unter dem Banner der SGD zwar irgendwo einleuchtend, aber irgendwie auch eine eher utopische, wenn nicht gar illusorische, Vision einer sehr fernen Zukunft. Denn dies würde ja schlichtweg bedeuten, dass man zwangsläufig andere, in ihren jeweiligen Sportarten etablierte, Vereine in die SGD aufnehmen müsste, was in manchen Fällen, wohl eher einer ungewollten Übernahme gleichkäme.Ich bezweifle insbesondere, dass Vereine wie der DSC (Volleyball), die Eislöwen(Eishockey), die Monarchs (A.Football) oder der HC Elbflorenz (Handball) so ohne weiteres ihre Eigenständigkeit aufgeben würden.
Vielleicht sollten wir da erstmal klein anfangen und unser Spektrum erstmal auf den Frauenfussball und ggf. Futsal erweitern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MarCop73 am 12.06.2019 um 14:36 Uhr bearbeitet
12.06.2019 - 14:32 Uhr
SZ mal wieder
Danke für die gute Zusammenfassung.
M.E. sollte Dynamo ein Fußballverein bleiben. Wenn Bedarf an Mädchen/Frauenfußball bestehen sollte, warum nicht. Aber Handball, Volleyball, Eishockey? Dafür gibt es Vereine in DD, die das teilweise sehr gut machen.
Wer mal in einem allgemeinen Sportverein drin war, der weiß, dass dort ein ständiger Kampf der Abteilungen herrscht und sich ey alle vom Fußball dominiert fühlen. Warum sollen sich die Volleyballerinnen das antun - und was spricht dagegen, dass es in DD eine Volleyballbundesligamannschaft außerhalb unserer geliebten SGD gibt.
Schuster bleib bei deinen Leisten. Konzentrieren wir uns auf den Fußball und bringen die SGD dorthin wo sie hingehört, in die Bundesliga!
12.06.2019 - 14:42 Uhr
Bei der Umfrage waren mir zwei dinge tatsächlich wichtig die nun genannt wurden.
1. Frauenfußball. mit der Eröffnung unseres Trainingszentrums sollten wir das in Angriff nehmen da hier im Osten kein großer Frauen Fußballverein existiert. Damit würden wir dann hoffentlich vor den Dosen uns als Nummer im Osten für Frauenfußball auftun.
2. Ein Dynamo Museum. Bisher hat unsere Tradition nur das Stadion als Pilgerstätte. Hier wäre ein Museum ein muss was Fußball Touristen anziehen würde.
Diese beiden Sachen sind für mich ein absolutes MUSS! Der Rest dagegen ist mMn quatsch da sowieso eine art "Sport Bündnis" in Dresden herrscht und so können auch alle in Frieden miteinander leben.
1. Frauenfußball. mit der Eröffnung unseres Trainingszentrums sollten wir das in Angriff nehmen da hier im Osten kein großer Frauen Fußballverein existiert. Damit würden wir dann hoffentlich vor den Dosen uns als Nummer im Osten für Frauenfußball auftun.
2. Ein Dynamo Museum. Bisher hat unsere Tradition nur das Stadion als Pilgerstätte. Hier wäre ein Museum ein muss was Fußball Touristen anziehen würde.
Diese beiden Sachen sind für mich ein absolutes MUSS! Der Rest dagegen ist mMn quatsch da sowieso eine art "Sport Bündnis" in Dresden herrscht und so können auch alle in Frieden miteinander leben.
12.06.2019 - 14:59 Uhr
Zitat von Nomad
Bei der Umfrage waren mir zwei dinge tatsächlich wichtig die nun genannt wurden.
1. Frauenfußball. mit der Eröffnung unseres Trainingszentrums sollten wir das in Angriff nehmen da hier im Osten kein großer Frauen Fußballverein existiert. Damit würden wir dann hoffentlich vor den Dosen uns als Nummer im Osten für Frauenfußball auftun.
2. Ein Dynamo Museum. Bisher hat unsere Tradition nur das Stadion als Pilgerstätte. Hier wäre ein Museum ein muss was Fußball Touristen anziehen würde.
Diese beiden Sachen sind für mich ein absolutes MUSS! Der Rest dagegen ist mMn quatsch da sowieso eine art "Sport Bündnis" in Dresden herrscht und so können auch alle in Frieden miteinander leben.
Bei der Umfrage waren mir zwei dinge tatsächlich wichtig die nun genannt wurden.
1. Frauenfußball. mit der Eröffnung unseres Trainingszentrums sollten wir das in Angriff nehmen da hier im Osten kein großer Frauen Fußballverein existiert. Damit würden wir dann hoffentlich vor den Dosen uns als Nummer im Osten für Frauenfußball auftun.
2. Ein Dynamo Museum. Bisher hat unsere Tradition nur das Stadion als Pilgerstätte. Hier wäre ein Museum ein muss was Fußball Touristen anziehen würde.
Diese beiden Sachen sind für mich ein absolutes MUSS! Der Rest dagegen ist mMn quatsch da sowieso eine art "Sport Bündnis" in Dresden herrscht und so können auch alle in Frieden miteinander leben.
zu 1.) Wenn man "Größe" nur an der Mitgliederzahl misst, magst du recht haben. Wenn man allerdings auch gewisse Erfolge mit einbezieht, sollte man zumindest die Turbine aus Potsdam nicht untern Tisch fallen lassen.
zu 2.)War ja soweit ich mich entsinne im Rahmen der Steinhaus-Thematik eingeplant.
Möchte an dieser Stelle noch mal darauf hinweisen, dass der SZ-Artikel diesbzüglich ein Kapitel aus Lehmis Buch: „Capo – Meine Stimme für Dynamo Dresden“ aufarbeitet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MarCop73 am 12.06.2019 um 15:01 Uhr bearbeitet
12.06.2019 - 17:25 Uhr
Ich finde die Idee prinzipiell sehr gut und unterstützenswert.
Ich sehe aber vornehmlich einen anderen Grund warum das verfolgt werden sollte, denn die höhere Breite bei den Sportarten würde den gemeinnützigen Charakter eines e.V. deutlich mehr gerecht werden als der aktuelle Status.
Die Frage wäre halt, ob es eine Möglichkeit gibt die Namen der Vereine beizubehalten, aber gleichzeitig sie unter einem Dach zu bündeln ohne das nach zwei Jahren jemand sagt "Alles gut und schön, aber wir machen doch lieber unser eigenes Ding."
Denn etwas sollte uns klar sein: Als einer der größten Geldempfänger im Dresdner Sport, sollten wir uns der Situation bewusst sein, dass nicht jeder Dynamo für gut befindet, denn der Verein hat in Dresden durchaus eine politische Lobby.
Die Situation wäre eine andere, wenn wir unter dem Namen SG Dynamo Dresden auch anderen Vereinen helfen könnten, denn trotz der guten Arbeit die in den anderen Vereinen geleistet wird, ist man gerade in diesen Sportarten nicht davor gefeit plötzlich vorm Scherbenhaufen zu stehen (siehe HSV Handball).
Ich sehe aber vornehmlich einen anderen Grund warum das verfolgt werden sollte, denn die höhere Breite bei den Sportarten würde den gemeinnützigen Charakter eines e.V. deutlich mehr gerecht werden als der aktuelle Status.
Die Frage wäre halt, ob es eine Möglichkeit gibt die Namen der Vereine beizubehalten, aber gleichzeitig sie unter einem Dach zu bündeln ohne das nach zwei Jahren jemand sagt "Alles gut und schön, aber wir machen doch lieber unser eigenes Ding."
Denn etwas sollte uns klar sein: Als einer der größten Geldempfänger im Dresdner Sport, sollten wir uns der Situation bewusst sein, dass nicht jeder Dynamo für gut befindet, denn der Verein hat in Dresden durchaus eine politische Lobby.
Die Situation wäre eine andere, wenn wir unter dem Namen SG Dynamo Dresden auch anderen Vereinen helfen könnten, denn trotz der guten Arbeit die in den anderen Vereinen geleistet wird, ist man gerade in diesen Sportarten nicht davor gefeit plötzlich vorm Scherbenhaufen zu stehen (siehe HSV Handball).
12.06.2019 - 22:33 Uhr
Zitat von Nomad
Bei der Umfrage waren mir zwei dinge tatsächlich wichtig die nun genannt wurden.
1. Frauenfußball. mit der Eröffnung unseres Trainingszentrums sollten wir das in Angriff nehmen da hier im Osten kein großer Frauen Fußballverein existiert. Damit würden wir dann hoffentlich vor den Dosen uns als Nummer im Osten für Frauenfußball auftun.
2. Ein Dynamo Museum. Bisher hat unsere Tradition nur das Stadion als Pilgerstätte. Hier wäre ein Museum ein muss was Fußball Touristen anziehen würde.
Bei der Umfrage waren mir zwei dinge tatsächlich wichtig die nun genannt wurden.
1. Frauenfußball. mit der Eröffnung unseres Trainingszentrums sollten wir das in Angriff nehmen da hier im Osten kein großer Frauen Fußballverein existiert. Damit würden wir dann hoffentlich vor den Dosen uns als Nummer im Osten für Frauenfußball auftun.
2. Ein Dynamo Museum. Bisher hat unsere Tradition nur das Stadion als Pilgerstätte. Hier wäre ein Museum ein muss was Fußball Touristen anziehen würde.
zu 1) Haben wir die Infrastruktur, um auch Frauenfußball integrieren zu können? Meiner Meinung nach müssten dafür zusätzliche Plätze gemietet werden, da ansonsten zumindest das NLZ schon vor Eröffnung zu klein wäre.
zu 2) Ein Museum hat den Nachteil, dass die meisten Fans nur einmal dort sein werden. Es sei denn, es wird kein reines Museum, sondern auch Begegnungs- und Veranstaltungsstätte.
29.06.2019 - 17:12 Uhr
Ich verschiebe das Thema mal hierher. (@Champi1982 )
Das Gehaltsgefüge steigt aber nun mal nicht so schnell wie du es dir wünschst und forderst.
Wenn die derzeitigen Leistungsträger 500.000 p.a. verdienen, kann der nächste Neuzugang nicht plötzlich 750.000 Euro bekommen, nur weil uns die Konkurrenz dazu "genötigt" hat.
Ich folge euch nicht mit der Logik, dass teurere Spieler im Kader automatisch alle Spieler auf lange Sicht teurer machen. Das reguliert die eigene Leistung und der Markt. Das ist von der Landesliga bis zur CL gleich...
Ich hole nochmals das Beispiel mit dem Arbeitskollegen raus, der neu bei dir anfängt aber nur 25% besser ist wie du. Wenn du siehst, dass er deutlich mehr bekommt, wirst auch du automatisch mehr verlangen für deine Arbeit.
Die Qualität eines Spielers und wie wichtig dieser für die Mannschaft und den Verein ist, lässt sich aber nicht 1:1 vergleichen. Rein spielerisch mag Burnic besser sein, als die genannten. Rein von der Erfahrung und der Mannschaftsführung her ist ein Hartmann aber nun mal deutlich besser als ein Burnic.
Und genau hier hinkt deine Forderung extrem: Du schließt aus dem spielerischen Können eines Spielers automatisch sein Gehalt und forderst, dass dieser ruhig mehr Geld bekommen darf und muss als der langjährige Kapitän, welcher das Team auf dem Feld aber anführen muss.
Und genau an dieser Stelle ist auch das Gehaltsgefüge exorbitant wichtig: Gibt es innerhalb des Teams nämlich Stress wegen dem Geld, dann hört der einzelne Spieler nicht auf den Kapitän, weil er ihn als nicht ebenbürtig betrachtet. Das kann passieren. Das ist auch schon bei uns mal passiert. Das passiert auch bei anderen Vereinen.
Spieler sind nun mal Menschen und die viele Menschen sind neidisch und missgünstig.
Ah.. Albern.
Du meinst also nicht, dass wenn man den Etat erstellt sich Gedanken macht welche Kategorie Spieler was verdienen darf und kann?
Und welches Budget im Verein ist denn ein hoher sechsstelliger Betrag? Der Spieleretat kann es nicht sein, ebenso wie das einzelne Gehalt eines Spielers.
Also meinst du man sollte im Sommer alles ausgeben, damit man im Winter nicht mehr reagieren kann und wieder bei Sponsoren bettelt?
Du überschätzt maßlos unser Standing in Deutschland.
Nicht nur die Fans sind das Problem. Schau mal auf die Karte wo wir uns befinden und wo sich nächste Saison unsere Konkurrenten befinden werden.
Das hätte ich gerne etwas weiter ausgeführt, da beispielsweise Bochum in den letzten Jahren immer deutlich mehr Masse an Spielern im Kader hatte als wir.
Zitat von oehmschi
@cookie & @Ch19r53is
Über dieses Thema sollte man sich lieber mdl. unterhalten als Texte zu schreiben. Das 1x1 ist mir bewußt. Es ist logisch, dass Spieler bei Vertragsverlängerungen im Zweifelsfall mehr verdienen. Ob jetzt nach der dritten Verlängerung von Hartmann und Kreuzer mehr Geld fließt ist spekulativ. Leistung und Liga haben sich seit der zweiten Verlängerung nicht „verbessert“....Es ist auch logisch das bei längerer Ligazugehörigkeit entsprechend der Einnahmen auch das Gehaltsgefüge steigt.
@cookie & @Ch19r53is
Über dieses Thema sollte man sich lieber mdl. unterhalten als Texte zu schreiben. Das 1x1 ist mir bewußt. Es ist logisch, dass Spieler bei Vertragsverlängerungen im Zweifelsfall mehr verdienen. Ob jetzt nach der dritten Verlängerung von Hartmann und Kreuzer mehr Geld fließt ist spekulativ. Leistung und Liga haben sich seit der zweiten Verlängerung nicht „verbessert“....Es ist auch logisch das bei längerer Ligazugehörigkeit entsprechend der Einnahmen auch das Gehaltsgefüge steigt.
Das Gehaltsgefüge steigt aber nun mal nicht so schnell wie du es dir wünschst und forderst.
Wenn die derzeitigen Leistungsträger 500.000 p.a. verdienen, kann der nächste Neuzugang nicht plötzlich 750.000 Euro bekommen, nur weil uns die Konkurrenz dazu "genötigt" hat.
Ich folge euch nicht mit der Logik, dass teurere Spieler im Kader automatisch alle Spieler auf lange Sicht teurer machen. Das reguliert die eigene Leistung und der Markt. Das ist von der Landesliga bis zur CL gleich...
Ich hole nochmals das Beispiel mit dem Arbeitskollegen raus, der neu bei dir anfängt aber nur 25% besser ist wie du. Wenn du siehst, dass er deutlich mehr bekommt, wirst auch du automatisch mehr verlangen für deine Arbeit.
Burnic ist deutlich besser als beispielsweise ein Hartmann, Ebert, Nikolau oder Müller. Somit sollte er auch mehr verdienen! Das ist eine grundlegende Entscheidung. Möchte ich Geld „sparen“ und mich in Zweifelsfall in Liga drei wieder finden oder hebe ich die Qualität an. Gerade in Liga zwei können zwei, drei Unterschiedsspieler darüber entscheiden ob man absteigt oder eben nicht.
Die Qualität eines Spielers und wie wichtig dieser für die Mannschaft und den Verein ist, lässt sich aber nicht 1:1 vergleichen. Rein spielerisch mag Burnic besser sein, als die genannten. Rein von der Erfahrung und der Mannschaftsführung her ist ein Hartmann aber nun mal deutlich besser als ein Burnic.
Und genau hier hinkt deine Forderung extrem: Du schließt aus dem spielerischen Können eines Spielers automatisch sein Gehalt und forderst, dass dieser ruhig mehr Geld bekommen darf und muss als der langjährige Kapitän, welcher das Team auf dem Feld aber anführen muss.
Und genau an dieser Stelle ist auch das Gehaltsgefüge exorbitant wichtig: Gibt es innerhalb des Teams nämlich Stress wegen dem Geld, dann hört der einzelne Spieler nicht auf den Kapitän, weil er ihn als nicht ebenbürtig betrachtet. Das kann passieren. Das ist auch schon bei uns mal passiert. Das passiert auch bei anderen Vereinen.
Spieler sind nun mal Menschen und die viele Menschen sind neidisch und missgünstig.
Cookie deine albernen Vergleiche und deine polemische Budget Aussage sind nicht zielführend. Warum? Weil wir beim Budget von einem großen 6 stelligen Betrag reden. Weil DU bei ebay ein Budget hast und nur einen Posten bei den Ausgaben. Bei Spielern (Menschen) ist das anders! Weil Du als Verein zwar auch nur ein Gesamtbudget hast aber die Ausgaben Seite weitaus komplexer ist. Variable und feste Gehaltsanteile, Beraterhonorare, Ablösen welche über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden, mgl. Wertsteigerungen bei Spielern, etc.
Ah.. Albern.
Du meinst also nicht, dass wenn man den Etat erstellt sich Gedanken macht welche Kategorie Spieler was verdienen darf und kann?
Und welches Budget im Verein ist denn ein hoher sechsstelliger Betrag? Der Spieleretat kann es nicht sein, ebenso wie das einzelne Gehalt eines Spielers.
Und ja ich werfe Minge vor, das er sein Budget nicht ausreizt. Das heißt nicht überziehen. Wer wenig hat sollte nicht noch anfangen mit sparen um sich dann in Liga drei wieder zu finden! Denn dann verliert man mehr als 9 Mio Euro. Diese Rechnung ist einfach!
Der beinah Abstieg unter Neuhaus sollte allen die Augen geöffnet haben....die Qualität im Kader zu verbessern.
Der beinah Abstieg unter Neuhaus sollte allen die Augen geöffnet haben....die Qualität im Kader zu verbessern.
Also meinst du man sollte im Sommer alles ausgeben, damit man im Winter nicht mehr reagieren kann und wieder bei Sponsoren bettelt?
Wir sind auch keine graue Maus! Es gibt aber auch Spieler denen das hektische Dynamo Umfeld nicht gut tun würde und lieber in sandhausen unterschreiben. Da werden Spieler nicht blöde auf der Straße angemacht. Entscheidungen sind multifaktoriell und eine Komponente ist eben auch die Kohle.
Du überschätzt maßlos unser Standing in Deutschland.
Nicht nur die Fans sind das Problem. Schau mal auf die Karte wo wir uns befinden und wo sich nächste Saison unsere Konkurrenten befinden werden.
Bochum und Heidenheim haben deutlich höhere TV Einnahmen weil sie eben nicht jedes Jahr mit Masse anstatt Klasse gegen den Abstieg spielen....Henne und Ei Prinzip. In gute Spieler investieren heißt nicht automatisch das Budget überziehen.....
Das hätte ich gerne etwas weiter ausgeführt, da beispielsweise Bochum in den letzten Jahren immer deutlich mehr Masse an Spielern im Kader hatte als wir.
29.06.2019 - 19:12 Uhr
@Cookie_Monster
Ob nun Bochum und die zuvor von dir im anderen Fred von dir benannten wirklich mehr Möglichkeiten haben wage ich dann doch latent zu bezweifeln.
Und zumindest bei Arminia weiß ich das dem nicht so ist. Schau dir bitte mal unsere Transferbilanz der letzten Jahre an. Inklusive das hier und jetzt.
Nebenbei bemerkt hätte man diese Diskussion, weil doch sachbezogen geführt, durchaus weiterhin locker im eigentlichen Thread weiter führen können.
Ob nun Bochum und die zuvor von dir im anderen Fred von dir benannten wirklich mehr Möglichkeiten haben wage ich dann doch latent zu bezweifeln.
Und zumindest bei Arminia weiß ich das dem nicht so ist. Schau dir bitte mal unsere Transferbilanz der letzten Jahre an. Inklusive das hier und jetzt.
Nebenbei bemerkt hätte man diese Diskussion, weil doch sachbezogen geführt, durchaus weiterhin locker im eigentlichen Thread weiter führen können.
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