Diskussionsthemen Dynamo Dresden
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Stellungnahmen
und und und...
Lasst eurer Feder freien lauf!
Hier kommt alles rein, was sonst keinen Platz findet.
Liebe grüße euer Pauli
Dieser Beitrag wurde zuletzt von plato60 am 28.02.2011 um 14:01 Uhr bearbeitet Da ich in Hamburg lebe, kriege ich durchaus auch Aktionen von bspw. Paulianern hinter den Kulissen mit. Was meint ihr wohl, welche Fangruppierungen sich zum Beispiel am Sonntag wieder zusammenfinden, um Polizisten mit Steinen und Flaschen zu bewerfen? :rolleyes
...und auch auf Pauli werfen sie öfters mal was aufs Spielfeld. Was war das denn noch gleich gegen Kaiserslautern, als Tiffert nach dem Spiel ein Interview gegeben hat, na? Während des Schalkespiels wurde übrigens öfter mal versucht, den Schiri-Assistent, als auch Spieler von Schalke mit Feuerzeugen zu bewerfen.
Diesen Müll mit "Im Osten gibts die gefährlichsten Hooligans"...ich kanns nicht mehr ab. Recherchiert doch einfach im Netz ein wenig genauer nach genau diesen Themen und ihr werdet feststellen, dass auch im Westen Deutschlands ein gewisses Gewaltpotential herrscht, siehe Eintracht Frankfurt, Kaiserslautern, St. Pauli, HSV, etc.
Außerdem Guerti, schonmal daran gedacht, dass die Sicherheitskosten auch einfach so hoch sind, weil zu jeden Spiel mindestens 1.000 Fans anrücken? Ist doch logisch, dass es niederklassige Vereine dann schwer haben, sich um diese auch zu kümmern, zumal die Spielstätten oftmals total von der benötigten Ausstattung befreit sind. Diese Kosten kommen auch Zustande, wenn nicht gegen Dynamo gespielt wird. Selbst gegen Chemnitz oder RB Leipzig hätte Markleeberg nie im Leben antreten können, zumindest nicht mit dem Bolzplatz, den se haben...
Aber gut, es liegt natürlich an den Dynamofans, die ALLE gewaltbereit ins Stadion gehen, sich vorher noch schnell ne Glatze rasieren und vor Abfahrt noch ihre Springer aus dem Keller holen... :ugly
Ich verstehe nicht was mancher hier so schreibt. Auf der einen Seite werden Trainer und Sportdirektor (letze Saison) arg kritisiert das nur neue Leute geholt werden und unseren Nachwuchs damit die Chance verbaut wird sich zu zeigen. Aber kaum sind die Leute die dem Nachwuchs die Chance verbauten weg, wird schon wieder nach Spielern geschrieen die es woanders nicht gebacken bekommen haben (zB Fetsch), die aber aufgrund ihrer Erfahrung einen kleinen Vorsprung gegenüber den Jungspunden haben und somit den Talenten wieder den Weg verbauen.
Wird aber eine junge Mannschaft aufgebaut welche den "Braunschweiger Weg" ghen soll werden sofort Stimmen laut die nach Spielern rufen die schon Erfahrung haben. Nur was für Erfahrungen das sind wird nicht hinterfragt. Meist sind es die von der Bank oder der Tribüne der letzten Jahre und eines Jahres in grauer Vorzeit als sie wirklich gut waren. In der Musikszene heissen die, glaube ich, One Hit Wonder.
Für mich haben wir zur Zeit mit den letzten Verpflichtungen von Tekerci und Zeldenrust einen Kader zusammen mit den man seine Ziele in dieser Saison erreichen kann. Was aber nicht heissen soll, das man diese Ziele im Winter auch noch korrigieren kann, und dann am Kader etwas verändert.
Und falls es der Teufel will, das in der Hinrunde (bis zur Wintertransferzeit) uns der halbe Kader wegbricht und nicht halbwegs mit unsenem Nachwuchs ersetzt werden kann gib es ja immer noch die vertragslosen Profispieler. Da ist sicher der eine oder andere dabei der sich verzockt hat und somit eine Chance bekommt, oder bei uns sieht, sich wieder ins Gespräch zu bringen ehe er in vergessenheit gerät.
Klar ist Ibrahimovics Verhalten nicht in Ordnung, aber seine Leistungen auf dem Platz sind so vorbildhaft, dass kein Trainer der Welt (Ausnahme Guardiola) auf ihn verzichten würde, was man über egal welchen unserer Spieler nicht behaupten kann.
Aber klar, lassen wir die Spieler ruhig machen.
-Pacult spricht ihnen zu wenig - weg mit dem
-Jansen labert zu viel, -weg mit dem
-Böger zu belehrend, - weg mit dem.
Ganz ehrlich so gehts nicht.
Und das ausgerechnet Peter Nemeth, bei dem die Spieler momentan nicht mal wissen auf welcher Position sie spielen dies hinbiegen soll, danach siehts absolut nicht aus.
... eines ist auf dem Platz für jedermann sichtbar.
Es gibt bei uns kein erkennbares Spielsystem. Weder gibt es einen gescheiten Spielaufbau noch erkennbare Positionen. Tobias Müller gegen Großaspach spielt irgendwo im Nirgendwo, aber weder im Sturmzentrum noch auf dem Flügel, noch sonstwo.
Gegen Wehen und Großaspach stürzt Hefele vorn im Sturm rum, obwohl er als Abwehrchef nach hinten gehört. Gegen Mainz wird Sabah als Torjäger eingewechselt. Gegen Großaspach kommt Kreuzer fürs linke Mittelfeld und stürzt anschließend vorn im Sturmzentrum rum. Wiegers geht mit nach vorne und fängt an der Mittelinie an zu dribbeln als Torwart! Also bei aller Liebe, aber wenn das die Taktik ist, die Nemeth vorgibt, dann wäre das ein Armutszeugnis. Wenn die Mannschaft dies von selbst entscheidet, noch schlimmer.
Bei der Diskussion, inwieweit ein Spielsystem fehlt, sollten wir nicht nur über den Einfluss des Trainers sprechen, sondern auch die miesen Trainingsbedingungen im Blick behalten. Abgesehen von der schlechten Qualität der Trainingswiese –von Rasen mag man kaum sprechen- hat der Platz ja noch nicht einmal die richtigen Abmaße von 105 x 68 m. Wie will man da ein Spielsystem einstudieren, welches sich am WE auf einen Platz mit richtigen Abmaßen reproduzieren lässt? Ich glaube, es war Thorsten Schulz, der letzte Saison sagte, dass Flanken, die im Training beim Mitspieler landen, im Wettkampf mehrere Meter zu kurz geraten. Einfach deshalb, weil der Trainingsplatz schmaler als die üblichen 68m ist. Das Problem betrifft nicht nur Flanken, sondern vor allem auch die Abstände der Mitspieler untereinander. Was auf dem Trainingsplatz kompakt wirkt, erweist sich im Spiel als löchrig. Man mag jetzt einwenden, dass Dynamo in den 70-ern unter noch mieseren Bedingungen einen viel gepflegteren und vor allem äußerst erfolgreichen Ball spielte. Aber das Problem liegt nicht daran, dass bei Dynamo die Trainingsbedingungen seit Jahren unverändert schlecht sind, sondern dass sie sich bei der Konkurrenz flächendeckend entscheidend verbessert haben. Früher trainierten alle unter gleich schlechten Bedingungen. Vielleicht waren andere Vereine sogar noch schlechter dran als Dynamo damals. Heute haben die meisten Profivereine Trainingsplätze, die ganzjährig deutlich besser sind als unser Acker im RHS und um Lichtjahre besser als das, was wir Trainingsplatz nennen. Die Konkurrenz hat die infrastrukturellen Voraussetzungen, um wirklich ein System einzustudieren und dieses im Idealfall ab der C-Jugend von allen Großfeldmannschaften spielen zu lassen. Wir haben also im sportlichen Bereich einen gravierenden und konstanten Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Und je länger eine Saison dauert und je mehr in den Mannschaften die Automatismen greifen sollten, desto deutlicher dürfte dieser Nachteil im Verlaufe jeder Saison zu Buche schlagen.
Um infrastrukturell mit der Konkurrenz mithalten zu können, wird es also höchste Zeit für ein neues Trainingsgelände. Sobald das Kölmeldarlehen geklärt ist, MUSS dies das nächste Projekt sein. Und es bleibt zu hoffen, dass beim sportlich Notwendigen keine Rücksicht auf romantische Befindlichkeiten, wie z.B., dass Dynamo an die Lennestraße gehöre und nichts auf verhasstem DSC-Gebiet zu suchen habe, genommen wird.
Hat mir in Erfurt gefallen und weiß auch nicht, warum er dort beurlaubt wurde. Könnte ihn mir durchaus bei uns an der Seitenlinie vorstellen.
Sicher ist unsere Situation komfortabel und ansehnlich. Aber man sollte bei aller Euphorie und allen Siegen nicht vergessen, dass wir immer noch in der dritten Liga sind und vom Klassenerhalt in der zweiten Liga weiter weg sind, als Paderborn.
Sicherlich muss man die Leistung anerkennen und sicherlich sollte man vielleicht auch den Moment genießen, aber Stillstand durch ein Kritikverbot hat uns in die dritte Liga gebracht.
Und da bin ich auch wieder bei der Anmerkung von Neuhaus bzgl. des Trainingsgeländes.
Das Gelände ist Dreck und wenn man sich dieser Realität nicht stellt, dann werden wir 2018 ohne Trainingszentrum dastehen. Man Stelle sich vor die Geschäftsführung würde ähnlich denken. (btw: Solche Führungskräfte hatten wir ja auch schon gehabt und irgendwie haben die uns keinen Meter voran gebracht)
Und ja: Wenn man nicht die Möglichkeit hat auch mal ein Geheimtraining zu machen, dann kann man den Scouts der Konkurrenz die Taktik auch gleich per Mail zusenden.
Ich erinnere auch daran, dass wir in einigen Wintern durch Dresden tingeln und KREISLIGISTEN anbetteln mussten, damit man auf deren Gelände halbwegs ein vernünftiges Training veranstalten konnte.
In meinen Augen scheint es, und das iat nicht despektierlich gemeint, dass einige noch in der guten alten Zeit stecken.
Uns bringt der größte Einsatz nix, wenn die Profis unter miserablen Bedingungen trainieren müssen.
Und dieses kritisierte Ballgeschiebe hat uns zumindest 53 Punkte und zehn Punkte Vorsprung auf Aue gebracht.
Ergo ist das was Neuhaus mit den Jungs veranstaltet also nicht falsch.
Wichtig ist jedoch, dass man die Grundlage bringt damit die Jungs sich verbessern können und das funktioniert nicht wenn man nur 2 Rasenplätze hat, welche nicht mal zu 100% zur Verfügung stehen.
In der Formel Eins trainiert man auch nicht mit einem Trabant auf einem Schotterplatz.
Wenn wir dahin wollen wo uns einige schon sehen, dann müssen wir uns auch in allen Bereichen verbessern.
P.s.: der beste Kader bringt nix, wenn man aus diesem nichts rausholen kann. Der Beweis ist auch noch nicht all zu lange her.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 14.02.2016 um 20:15 Uhr bearbeitet Die einzigen, die nicht gut mit dem Erfolg umgehen können, sind die Deppen, die nach 20min. anfangen zu pfeifen und das Stadion vorzeitig zu verlassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stiegener am 15.02.2016 um 22:09 Uhr bearbeitet Wir können mMn locker und entspannt bleiben.
Die Entwicklung im Verein in den letzten Jahren ist ohne wenn und aber sehr positiv.
Ralf Minge sagt, dass der Prozess zyklisch verläuft. Insbesondere sportlich wird es immer ein auf und ab geben. Dieses ist aber auch die Würze und das Spannende am Fußballsport.
Dynamo muss kommerziell erfolgreich sein, um sportlich mithalten zu können. Dabei wird es nicht immer aufwärts gehen. Wir haben dabei unsere Grenzen, denn die Einnahmequellen z.B. über Zuschauereinnahmen sind begrenzt und werden sich in Liga 2 nicht erhöhen lassen.
Im Gegenteil, da gibt es schon einmal zwei Heimspiele weniger ...
Lieber @F1953, ich bin mir nicht sicher, ob wir so locker und entspannt bleiben können, und ehrlich gesagt, ist die Aussage wir müssen kommerziell erfolgreich sein, zwar richtig, aber auch ein klitzekleines Bischen blauäugig
Das Stadion wird uns offensichtlich noch länger im Weg stehen. Trainigsplatz hatte ich bereits mehrfach erwähnt. Wachstumsraten sehe ich nur bei der Akquirierung von noch viel mehr Mitgliedern, aber auch das dürfte nicht auf ewig so weiter gehen. Bleiben die Zuschauer - das Stadion hat jetzt bereits im Schnitt 24.000 Zuschauer. In der 2. Liga würde man bestimmt 40.000 Karten los werden, wenn, ja wenn, das Stadion ausgebaut werden würde. Zu klären wäre - ist es überhaupt ausbaufähig - ich meine ja, in der heutigen Zeit geht fast alles, mit viel Geld. Nächste Frage - Wer soll es mit welchem Geld ausbauen?
Bleiben Werbeeinnahmen, Fanartikel und die Fernsehgelder.
Summa summarum finde ich die Wachstumsraten eher übersichtlich, so dass ich erneut postuliere, ohne grundlegende Kommerzialisierung werden wir wahrscheinlich unsere Endposition in der 2. Liga erreicht haben. Rein finanziell betrachtet, sind die Aussichten auf ein Mehr aus meiner Sicht sehr übersichtlich.
So viele Pokalteilnahmen und Sonderumlagen gibt es nicht, um langfristig die Ambitionen, die viele von uns hegen, ohne grundlegende Kommerzialisierung zu erfüllen. Auch werden wir nicht so viele Spieler entwickeln können, dass die Kassen übersprudeln.
Also gibt es nur eins - kleine Brötchen backen und hoffen auf ein Wunder ala Darmstadt oder einen Masterplan, hinter dem vor allem Kapital steckt.
Das Wichtigste ist das Stadionproblem, wenn das nicht nachhaltig gelöst werden kann, dann wird uns der finanzielle Rahmen immer einen Strich durch die Rechnung machen.
Wäre ich der Vorstand von HBM und kein Dynamo Anhänger, würde ich mich in der Stadionfrage um keinen Zentimeter bewegen. Warum sollte ich das tun?
Ich habe eine Kuh durch die Dummheit anderer gefunden, die mir über Jahrzehnte zu hervorragenden Konditionen Milch, Butter und was nicht alles liefert.
Eins darf ich natürlich nicht zulassen, dass die Kuh aufgrund mangelndem Futter die Hufe hoch macht.
Interessant ist bei dem ganzen Spiel, dass Cristian Müller vor Jahren Geschäftsanteile von der Stadionprojektgesellschaft kaufen wollte, um langfristig das Stadionproblem zu lösen - aus meiner Sicht ein guter Vorschlag.
Aber Christian Müller war ja nach Meinung, derjenigen, die es schon immer ganz genau wußten, einer, der nichts konnte und nichts bewegt hat.
Komisch, dass wir sowohl in der Stadion- als auch Trainingsplatzfrage fast genau dort stehen, wo wir schon vor Christian Müller standen.
Ich habe den Eindruck, bei dem ich durchaus auch daneben liegen kann, dass Herr Schäfer sich sehr gut verkaufen konnte.
Man möge mir bitte jetzt nicht entgegnen, "aber er hat den Verein ja fast entschuldet". Sorry, dass waren in erster Linie die Mitglieder und die oft zitierten Einmaleffekte und ein fußballverrücktes Dresden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 16.02.2016 um 19:30 Uhr bearbeitet Ich kann dem adler nur bedingt recht geben. Vor allem die Gleichung ohne Investoren kein sportlicher erfolg möchte ich nicht unterschreiben, da in den letzten Jahren immer wieder vereine mit deutlich geringeren mitteln ins oberhaus eingezogen sind.
aufgrund unserer Größe und unseres Zuschauerzuspruchs werden wir auf anhieb einen kaderetat mindestens im mittelfeld der zweiten liga haben - zu geringe finanzielle mittel lasse ich als Argument daher nicht gelten. Für den weiteren sportlichen erfolg sind (auch) andere Faktoren wichtig.
Du kannst aber Vereine wie Mainz und Freiburg nicht mit uns vergleichen. Die Wirtschaft dort ist wesentlich potenter als bei uns. Die anderen Vereine wie Pauli, Fürth, Paderborn, Duisburg, Bochum, Nürnberg, Lautern,... konnten sich auch nicht in der 1. Liga halten. Realistisch gesehen ist die 2. Liga für unsere Rahmenbedingungen Endstation. Vielleicht kommt mal eine Saison 1. Liga dazu, aber auf Dauer wird das nicht zu stemmen sein. Da brauchst du als kleiner Verein schon einen Geldgeber siehe Hoffenheim, Leverkusen, Wolfsburg etc. Die große Ausnahme ist Darmstadt. Aber so etwas kommt immer seltener vor.

