Diskussionsthemen Dynamo Dresden
25.02.2011 - 10:29 Uhr
Hallo liebe Forumsgemeinschaft- habe dieses Thema mal angelegt um die momentanen Diskussionen bei Dynamo offen zu diskutieren.
Wie zb.
Einschätzungen
Stellungnahmen
und und und...
Lasst eurer Feder freien lauf!
Hier kommt alles rein, was sonst keinen Platz findet.
Liebe grüße euer Pauli
Wie zb.
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und und und...
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Hier kommt alles rein, was sonst keinen Platz findet.
Liebe grüße euer Pauli
Dieser Beitrag wurde zuletzt von plato60 am 28.02.2011 um 14:01 Uhr bearbeitet
10.11.2011 - 16:03 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
Wer von den aktuell 11 327 Dynamo-Mitgliedern (Stand 1. November) am 19. November (10 Uhr) zur Jahreshauptversammlung in die Margon-Arena kommt, der kann mitentscheiden, wie Präsidium, Ehren- und Jugendrat des Fußball-Zweitligisten künftig besetzt sein werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wahl des Präsidiums, für das laut Satzung drei Plätze vorgesehen sind, von denen allerdings derzeit nur zwei auch besetzt sind. Vier Kandidaten gehen diesmal ins Rennen. Präsident Andreas Ritter und seine Stellvertreterin Diana Schantin treten wieder an (DNN berichteten), dazu der Radebeuler Unternehmer Michael Winkler (Metallbau Winkler) und der Freitaler Sören Glaser, ein Flötist und Musikpädagoge.
"Metallbau Winkler" und ein Flötist? klingt beim ersten Lesen etwas komisch, aber Vorurteile beiseite: vielleicht denkt man hier pragmatisch?
-> der Metallbauer kann Stadionschäden schnell und unbürokratisch reparieren
-> der Musikpädagoge spielt neben Lehmi auf dem Zaun Flöte und wird zur Fanarbeit eingesetzt
23.12.2011 - 15:09 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
SC Borea: Dynamo oder "Rote Bullen"?
(Morgenpost) Die Dynamos wollen ihr Trainingsgelände aus dem Großen Garten in den Jägerpark verlagern – doch was sagt der SC Borea dazu? Schließlich gehört den „Nordlichtern“ das Gelände für 99 Jahre per Erbpachtvertrag. Die Borea-Mitglieder stellten auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung in dieser Woche zwar fest, dass der Verein ohne einen starken Kooperationspartner auf Dauer nicht existieren kann. Doch Gespräche laufen da in alle Richtungen. Die Mitglieder werden im Februar entscheiden, ob man mit den sicherlich favorisierten Dynamos oder einem anderen Verein kooperativ zusammenarbeiten wird. Denn: Auch RB Leipzig ist ein Kandidat. Die „Roten Bullen“ sind scharf auf die Talente und das langjährige System – und sind finanzkräftiger als die Schwarz-Gelben. Das Vereinsgelände müsste – sollte Dynamo Flächen zur Nutzung anmieten wollen – aufwendig umgebaut werden. Andreas Rieger, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Ostsächsischen Sparkasse, die als Kreditgeber und Sponsor bei Borea eingebunden ist: „Wir sind bereit, den Verein weiterhin zu unterstützen, aber als Kreditinstitut sind wir vorrangig unseren Kunden rechenschaftspflichtig. Und das bedeutet, das Schulden zurückgezahlt werden müssen – ohne wenn und aber!“ Die Sparkasse hatte Vereinskonten sperren lassen und einen Wirtschaftsprüfer eingesetzt, weil „die geforderten Unterlagen der Bank trotz mehrmaliger Aufforderung nicht eingereicht wurden“, wie es auf der Vereinsseite von Borea zu lesen ist. Im Klartext: Dynamo müsste selbst investieren. Bei Borea wartet man diesbezüglich auf Angebote. In die andere Richtung floss in den letzten Jahren zwar kein Geld – aber Spieler wie Robert Koch, der derzeitige Dynamo-Kapitän.
Oha! RB-Filiale in DD? (Morgenpost) Die Dynamos wollen ihr Trainingsgelände aus dem Großen Garten in den Jägerpark verlagern – doch was sagt der SC Borea dazu? Schließlich gehört den „Nordlichtern“ das Gelände für 99 Jahre per Erbpachtvertrag. Die Borea-Mitglieder stellten auf ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung in dieser Woche zwar fest, dass der Verein ohne einen starken Kooperationspartner auf Dauer nicht existieren kann. Doch Gespräche laufen da in alle Richtungen. Die Mitglieder werden im Februar entscheiden, ob man mit den sicherlich favorisierten Dynamos oder einem anderen Verein kooperativ zusammenarbeiten wird. Denn: Auch RB Leipzig ist ein Kandidat. Die „Roten Bullen“ sind scharf auf die Talente und das langjährige System – und sind finanzkräftiger als die Schwarz-Gelben. Das Vereinsgelände müsste – sollte Dynamo Flächen zur Nutzung anmieten wollen – aufwendig umgebaut werden. Andreas Rieger, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Ostsächsischen Sparkasse, die als Kreditgeber und Sponsor bei Borea eingebunden ist: „Wir sind bereit, den Verein weiterhin zu unterstützen, aber als Kreditinstitut sind wir vorrangig unseren Kunden rechenschaftspflichtig. Und das bedeutet, das Schulden zurückgezahlt werden müssen – ohne wenn und aber!“ Die Sparkasse hatte Vereinskonten sperren lassen und einen Wirtschaftsprüfer eingesetzt, weil „die geforderten Unterlagen der Bank trotz mehrmaliger Aufforderung nicht eingereicht wurden“, wie es auf der Vereinsseite von Borea zu lesen ist. Im Klartext: Dynamo müsste selbst investieren. Bei Borea wartet man diesbezüglich auf Angebote. In die andere Richtung floss in den letzten Jahren zwar kein Geld – aber Spieler wie Robert Koch, der derzeitige Dynamo-Kapitän.
05.01.2012 - 00:59 Uhr
Quelle: www.bild.de
Erster Ärger im neuen Jahr
Wird Beuchel bei Dynamo gefeuert?
Von TIM SCHLEGEL und STEFFEN HOFMANN
Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon gibt‘s den ersten Ärger bei Dynamo. Der Job vom bisherigen Team-Manager René Beuchel (38) steht auf der Kippe. Möglich, dass der frühere Bundesliga-Profi sogar gefeuert wird.
Fakt ist: Dienstagabend wurde Beuchel zum Gespräch mit Geschäftsführer Volker Oppitz bestellt. Auch Chefcoach Ralf Loose und Sportdirektor Steffen Menze sollen dabei gewesen sein.
Der Ex-Verteidiger (162 Erst-, Zweit-, und Drittligaspiele für Dynamo) soll als Team-Manager freigestellt worden sein. Offenbar wird dieser Posten eingespart.
Beuchel und Oppitz waren gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nur Sportdirektor Menze äußerte sich, wenn auch sehr zugeknöpft: „Aussagekräftig ist in diesem Fall Volker Oppitz. Soweit ich weiß, soll es noch ein weiteres Gespräch geben.“
Das ist nach BILD-Informationen für heute angesetzt. Dabei könnten Beuchel alternative Job-Angebote im Verein unterbreitet werden.
Sollte Beuchel von Oppitz tatsächlich gefeuert werden, bliebe ein verdammt fader Beigeschmack. Immerhin kickten beide jahrelang in einem Team, stiegen als Spieler zweimal gemeinsam auf. Mit Beuchel müsste außerdem einer der letzten Dynamo-Urgesteine gehen...
habe ich gerade hier entdeckt: Wird Beuchel bei Dynamo gefeuert?
Von TIM SCHLEGEL und STEFFEN HOFMANN
Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon gibt‘s den ersten Ärger bei Dynamo. Der Job vom bisherigen Team-Manager René Beuchel (38) steht auf der Kippe. Möglich, dass der frühere Bundesliga-Profi sogar gefeuert wird.
Fakt ist: Dienstagabend wurde Beuchel zum Gespräch mit Geschäftsführer Volker Oppitz bestellt. Auch Chefcoach Ralf Loose und Sportdirektor Steffen Menze sollen dabei gewesen sein.
Der Ex-Verteidiger (162 Erst-, Zweit-, und Drittligaspiele für Dynamo) soll als Team-Manager freigestellt worden sein. Offenbar wird dieser Posten eingespart.
Beuchel und Oppitz waren gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nur Sportdirektor Menze äußerte sich, wenn auch sehr zugeknöpft: „Aussagekräftig ist in diesem Fall Volker Oppitz. Soweit ich weiß, soll es noch ein weiteres Gespräch geben.“
Das ist nach BILD-Informationen für heute angesetzt. Dabei könnten Beuchel alternative Job-Angebote im Verein unterbreitet werden.
Sollte Beuchel von Oppitz tatsächlich gefeuert werden, bliebe ein verdammt fader Beigeschmack. Immerhin kickten beide jahrelang in einem Team, stiegen als Spieler zweimal gemeinsam auf. Mit Beuchel müsste außerdem einer der letzten Dynamo-Urgesteine gehen...
http://www.transfermarkt.de/de/rene-beuchel-vor-entlassung-bei-dynamo-dresden/topic/ansicht_84_39454_seite1.html
06.01.2012 - 10:17 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
Die Zukunft von René Beuchel beim Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ist auch nach einem Gespräch mit Geschäftsführer Volker Oppitz ungeklärt. Von seinen Aufgaben als Teammanager der Profi-Mannschaft bleibt der 38-Jährige weiter freigestellt. Ob er in einer anderen Funktion weiter für den Verein arbeiten oder sein unbefristeter Vertrag aufgelöst werden soll, wollte der Verein nicht beantworten. Zu internen Personalangelegenheiten werde er öffentlich keine Stellungnahme abgeben, ließ Oppitz auf Nachfrage ausrichten. Nach Informationen der SZ sollen sich Trainer Ralf Loose und Sportchef Steffen Menze gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Beuchel ausgesprochen haben. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.
Loose und Menze sollen sich also gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Beuchel ausgesprochen haben. Irgendwas muss da vorgefallen sein.
09.01.2012 - 19:42 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
Erklärung der SG Dynamo Dresden aus aktuellem Anlass
Die SG Dynamo Dresden hat gegen die Herren Bernd Maas, Ralf Minge und Markus Hendel einen Mahnbescheid beantragt um einen möglichen Anspruch im Zusammenhang mit Prämienzahlungen an Spieler aus Ihrer Zeit der Geschäftsführung nicht verjähren zu lassen.
Die SG Dynamo Dresden bedauert, dass es im Vorfeld durch den Verein nicht gelungen ist eine anderweitige Möglichkeit der sogenannten Verjährungsunterbrechung herbeizuführen, so dass der Mahnbescheid zwar die letzte aber nicht die optimale Lösung zur Unterbrechung der Verjährung war.
Die SG Dynamo betont, dass die persönliche Integrität der betroffenen Herren für den Verein nicht in Frage steht und die ihre Ehrenhaftigkeit für die SG Dynamo außer Frage steht. Es handelt sich jedoch bei der Verfolgung von Ansprüchen um einen klaren Auftrag der Mitgliederversammlung über die AG Aufarbeitung, der umzusetzen war.
Vor einer abschließenden juristischen Klärung, die jetzt ohne Zeitdruck in gegenseitigem persönlichen Respekt vor den Handelnden erfolgen wird, werden keine weitere Erklärungen zu diesen Fragen durch den Verein und seine Gremien abgegeben.
oh je! Die SG Dynamo Dresden hat gegen die Herren Bernd Maas, Ralf Minge und Markus Hendel einen Mahnbescheid beantragt um einen möglichen Anspruch im Zusammenhang mit Prämienzahlungen an Spieler aus Ihrer Zeit der Geschäftsführung nicht verjähren zu lassen.
Die SG Dynamo Dresden bedauert, dass es im Vorfeld durch den Verein nicht gelungen ist eine anderweitige Möglichkeit der sogenannten Verjährungsunterbrechung herbeizuführen, so dass der Mahnbescheid zwar die letzte aber nicht die optimale Lösung zur Unterbrechung der Verjährung war.
Die SG Dynamo betont, dass die persönliche Integrität der betroffenen Herren für den Verein nicht in Frage steht und die ihre Ehrenhaftigkeit für die SG Dynamo außer Frage steht. Es handelt sich jedoch bei der Verfolgung von Ansprüchen um einen klaren Auftrag der Mitgliederversammlung über die AG Aufarbeitung, der umzusetzen war.
Vor einer abschließenden juristischen Klärung, die jetzt ohne Zeitdruck in gegenseitigem persönlichen Respekt vor den Handelnden erfolgen wird, werden keine weitere Erklärungen zu diesen Fragen durch den Verein und seine Gremien abgegeben.
10.01.2012 - 15:29 Uhr
Quelle: www.bild.de
Skandal bei Dynamo
Was läuft da für ein fieses Spiel mit Minge?
Der Verein fordert von ihm die kompletten Spieler-Prämien von 2008 zurück. Insgesamt 270 000 Euro
Skandal bei Dynamo Dresden
GESCHOCKT! Ausgerechnet der Verein seines Herzens schickte Ralf Minge eiskalt einen unverschämten Mahnbescheid
Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, aber bei Dynamo geht es schon wieder drunter und drüber. Jetzt gibt´s den nächsten handfesten Skandal. Der Zweitligist fordert von Idol Ralf Minge (51) satte 270 000 Euro - und zwar per gerichtlichem Mahnbescheid!
BILD erfuhr: Der Bescheid wurde am vergangenen Freitag vom Amtsgericht Aschersleben zugestellt und vom Dynamo-Aufsichtsrat in Auftrag gegeben. Es geht bei der Summe offenbar um die kompletten Prämien, die die an Profis für die Drittliga-Qualifikation 2008 gezahlt wurde. Damals war Minge als Sportdirektor tätig.
Wieso soll der Ex-Stürmer die Kohle jetzt plötzlich aus seiner eigenen Tasche zurück zahlen?
„Ich kann es mir nicht erklären. Denn es ist keine Begründung zu finden“, ringt Minge, dem der Mahnbescheid am Freitag zugestellt wurde um Worte.
Was ihn besonders getroffen hat: Es gab keine Anzeichen für so eine Forderung. Keine Erklärung seitens des Vereins, kein Gespräch. Nichts. Nur die horrende Geldforderung. Minge fassungslos: „Das ist ja eine existenzielle Summe.“
Was läuft da für ein fieses Spiel mit Minge?
In einer gestern Abend eiligst zusammengeschusterten Presseerklärung schreibt der Verein, dass der Mahnbescheid nur beantragt wurde, „um einen möglichen Anspruch im Zusammenhang mit Prämienzahlungen an Spieler aus ihrer Zeit als Geschäftsführer nicht verjähren zu lassen.“
Ein konkreter Verdacht liegt gegen Minge also gar nicht vor. Das grenzt schon an Rufmord!
Fakt ist: Mit dieser Nummer hat sich Dynamo mal wieder einen Bärendienst erwiesen, die Negativ-Schlagzeilen sind vorprogrammiert.
Neben Minge haben den ominösen Mahnbescheid auch der damalige Geschäftsführer Bernd Maas (41) und Marketing-Chef Markus Hendel (30) erhalten. Also die komplette damalige Geschäftsführung.
Auch Hendel ist entsetzt: „Die Art und Weise ist gewöhnungsbedürftig. Das ist schon sehr starker Tobak.“ Und irgendwie typisch Dynamo...
Bild stellt schonmal klar, wer die "Guten" und wer die "Bösen" sind... Was läuft da für ein fieses Spiel mit Minge?
Der Verein fordert von ihm die kompletten Spieler-Prämien von 2008 zurück. Insgesamt 270 000 Euro
Skandal bei Dynamo Dresden
GESCHOCKT! Ausgerechnet der Verein seines Herzens schickte Ralf Minge eiskalt einen unverschämten Mahnbescheid
Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, aber bei Dynamo geht es schon wieder drunter und drüber. Jetzt gibt´s den nächsten handfesten Skandal. Der Zweitligist fordert von Idol Ralf Minge (51) satte 270 000 Euro - und zwar per gerichtlichem Mahnbescheid!
BILD erfuhr: Der Bescheid wurde am vergangenen Freitag vom Amtsgericht Aschersleben zugestellt und vom Dynamo-Aufsichtsrat in Auftrag gegeben. Es geht bei der Summe offenbar um die kompletten Prämien, die die an Profis für die Drittliga-Qualifikation 2008 gezahlt wurde. Damals war Minge als Sportdirektor tätig.
Wieso soll der Ex-Stürmer die Kohle jetzt plötzlich aus seiner eigenen Tasche zurück zahlen?
„Ich kann es mir nicht erklären. Denn es ist keine Begründung zu finden“, ringt Minge, dem der Mahnbescheid am Freitag zugestellt wurde um Worte.
Was ihn besonders getroffen hat: Es gab keine Anzeichen für so eine Forderung. Keine Erklärung seitens des Vereins, kein Gespräch. Nichts. Nur die horrende Geldforderung. Minge fassungslos: „Das ist ja eine existenzielle Summe.“
Was läuft da für ein fieses Spiel mit Minge?
In einer gestern Abend eiligst zusammengeschusterten Presseerklärung schreibt der Verein, dass der Mahnbescheid nur beantragt wurde, „um einen möglichen Anspruch im Zusammenhang mit Prämienzahlungen an Spieler aus ihrer Zeit als Geschäftsführer nicht verjähren zu lassen.“
Ein konkreter Verdacht liegt gegen Minge also gar nicht vor. Das grenzt schon an Rufmord!
Fakt ist: Mit dieser Nummer hat sich Dynamo mal wieder einen Bärendienst erwiesen, die Negativ-Schlagzeilen sind vorprogrammiert.
Neben Minge haben den ominösen Mahnbescheid auch der damalige Geschäftsführer Bernd Maas (41) und Marketing-Chef Markus Hendel (30) erhalten. Also die komplette damalige Geschäftsführung.
Auch Hendel ist entsetzt: „Die Art und Weise ist gewöhnungsbedürftig. Das ist schon sehr starker Tobak.“ Und irgendwie typisch Dynamo...
11.01.2012 - 15:49 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
Prämienstreit sorgt für Aufregung
Dynamo fordert per Mahnbescheid 270000 Euro von Ex-Geschäftsführern Maas, Minge und Hendel
Alles klar. Dynamo fordert per Mahnbescheid 270000 Euro von Ex-Geschäftsführern Maas, Minge und Hendel
Grundfrage also: War die Qualifikation zur 3. Liga ein "Aufstieg", der zur Bezahlung von "Aufstiegsprämien" berechtigt?
Die "Aufarbeitungskommission" von Mitgliedern bezweifelt das. Minge und Co. verteidigen sich. Das Vorgehen findet keiner prima - war aber auch großer Zeitdruck, kurz vor Jahresschluss.
Und die Bild-Leute werden zum Praktikum bei der DNN geschickt, um ein paar Grundkenntnisse "Journalimus für Einsteiger" zu erwerben.
P.S.: Hier noch die Mopo: http://www.dynamo-dresden.de/de/aktuelles/presse/details/artikel/ohne-ruecksicht-auf-idole-minge-existenz-angst-wegen-dynamo.html
Und noch ein Filmchen vom Sachsenspiegel: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video33628.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zinedine am 11.01.2012 um 15:58 Uhr bearbeitet
30.01.2012 - 17:05 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
Dynamos Possenspiele - alles andere als lustig
(Morgenpost) Es gab mal eine DDR-Musikgruppe namens Possenspiel, die als Spaßkapelle in die Geschichte einging. Die derzeitigen Dynamo-Possenspiele sind allerdings alles andere als lustig. Fast täglich gibt es eine neue schwarz-gelbe Story aus der Kategorie „Das darf doch nicht wahr sein.“ Ein Grund dafür: Teammanager Rene Beuchel, der sich in den letzten Jahren ums Drumherum gekümmert hatte, wurde Anfang 2012 ins Nachwuchsleistungszentrum „abgeschoben“. Los ging´s mit der dritten Testspielabsage wegen schlechten Wetters binnen drei Wochen. Die Partie in Senftenberg, die am Freitag dann zurück nach Dresden verlegt wurde, war daei bereits die zweitem bei der die Dresdner trotzdem anreisen, obwohl sich an den bedingungen in den Stunden davor nichts geändert hatte. Am gleichen Tag wurden von Dynamo bestellte Fitnessgeräte angeliefert, die aber durch keine Tür passten. Jüngster (vermeidbarer) Fauxpas: Die bei Sponsor IKK classic beim Dresdner ReiseMarkt seit acht Wochen geplante Autogrammstunde fiel am Wochenende aus, weil keiner der beiden angekündigten Kicker erschien. Mehr als 100 Fans gingen traurig wieder nach Hause. Genau wie unverrichteter Dinge der von der Versicherung engagierte Fotograf sowie Hostessen, die die Aktion begleiten sollten. Auch wenn der IKK ein Ersatztermin zugesichert wurde – Sponsoren-Betreuung sieht anders aus.
Thomas Schmidt
hm... (Morgenpost) Es gab mal eine DDR-Musikgruppe namens Possenspiel, die als Spaßkapelle in die Geschichte einging. Die derzeitigen Dynamo-Possenspiele sind allerdings alles andere als lustig. Fast täglich gibt es eine neue schwarz-gelbe Story aus der Kategorie „Das darf doch nicht wahr sein.“ Ein Grund dafür: Teammanager Rene Beuchel, der sich in den letzten Jahren ums Drumherum gekümmert hatte, wurde Anfang 2012 ins Nachwuchsleistungszentrum „abgeschoben“. Los ging´s mit der dritten Testspielabsage wegen schlechten Wetters binnen drei Wochen. Die Partie in Senftenberg, die am Freitag dann zurück nach Dresden verlegt wurde, war daei bereits die zweitem bei der die Dresdner trotzdem anreisen, obwohl sich an den bedingungen in den Stunden davor nichts geändert hatte. Am gleichen Tag wurden von Dynamo bestellte Fitnessgeräte angeliefert, die aber durch keine Tür passten. Jüngster (vermeidbarer) Fauxpas: Die bei Sponsor IKK classic beim Dresdner ReiseMarkt seit acht Wochen geplante Autogrammstunde fiel am Wochenende aus, weil keiner der beiden angekündigten Kicker erschien. Mehr als 100 Fans gingen traurig wieder nach Hause. Genau wie unverrichteter Dinge der von der Versicherung engagierte Fotograf sowie Hostessen, die die Aktion begleiten sollten. Auch wenn der IKK ein Ersatztermin zugesichert wurde – Sponsoren-Betreuung sieht anders aus.
Thomas Schmidt
27.02.2012 - 13:35 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
"Riesenkompliment für Ritter"
(Morgenpost) Das DFB-Sportgerichts-Urteil sorgt bei Dynamo für viel Wirbel und Kritik am Präsidenten Ritter. Jetzt äußert sich Ex-Berater Reiner Calmund dazu. „Über einige Dresdner, die nach dem Urteilsspruch Präsident Andreas Ritter zum Buhmann machen wollen, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Ritter ist ehrenamtlich mit einem unwahrscheinlichen Zeitaufwand und viel Herzblut rund um die Uhr für Dynamo tätig. Er hat sich eine große Anerkennung bei den Verbänden und Vereinen erworben. DFB-Funktionäre lobten Ritters Aufritt beim Sportgericht.“ Die Sachlage vor dem DFB-Sportgericht war klar. Schon nach der Qualifikation in Osnabrück wollten einige Dynamo-Fan-Gruppierungen nicht den Aufstieg feiern. Die Chaoten bevorzugten Ausschreitungen mit Sachschaden und Körperverletzungen. Die Sportrichter drückten damals alle Augen und Hühneraugen zu, nach dem Statut wäre damals schon Platzsperre oder Punkteabzug fällig gewesen. Nach dem Chaos beim DFB-Pokal in Dortmund waren dann Strafen logisch. Belastende Aussagen und vor allem grässliche Videos waren nicht zu widerlegen. Der DFB-Ankläger forderte in der Berufung mindestens zwei Spiele Sperre und sehr hohe Geldstrafen. Nur durch die ausgezeichnete Verteidigung und Strategie von Star-Anwalt Christoph Schickhardt und dem großartigen Auftritt von Präsident Ritter kam Dynamo mit einem blauen Auge davon. Schickhardt nach der Verhandlung: „Das waren in punkto Krawalle meine bisher schwersten Stunden vor einem Tribunal mit dem bestmöglichen Ausgang für meinen Verein.“ Auch Schickhardt ist Mitglied bei Dynamo. Besonders angetan war der Anwalt vom Auftreten des Dresdner Präsidenten. „Herr Ritter hat ein Riesenkompliment verdient. Er hat sich in kürzester Zeit eingearbeitet und mit seiner ruhigen, besonnenen Art viel Verständnis für Dynamo herausgeholt. Wenn jetzt noch einer das Urteil und Herrn Ritter kritisiert, kann ich nur sagen – unverschämt und hoffnungslos.“ Calmund: „Ich weiß ja, mit wieviel Hingabe jeder Dynamo-Fan bedingungslos hinter seinem Verein steht. Doch die Selbstzerfleischung innerhalb einer großen, einmaligen Familie stört mich gewaltig.“
Calli und Schickhardt über Ritter (Morgenpost) Das DFB-Sportgerichts-Urteil sorgt bei Dynamo für viel Wirbel und Kritik am Präsidenten Ritter. Jetzt äußert sich Ex-Berater Reiner Calmund dazu. „Über einige Dresdner, die nach dem Urteilsspruch Präsident Andreas Ritter zum Buhmann machen wollen, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Ritter ist ehrenamtlich mit einem unwahrscheinlichen Zeitaufwand und viel Herzblut rund um die Uhr für Dynamo tätig. Er hat sich eine große Anerkennung bei den Verbänden und Vereinen erworben. DFB-Funktionäre lobten Ritters Aufritt beim Sportgericht.“ Die Sachlage vor dem DFB-Sportgericht war klar. Schon nach der Qualifikation in Osnabrück wollten einige Dynamo-Fan-Gruppierungen nicht den Aufstieg feiern. Die Chaoten bevorzugten Ausschreitungen mit Sachschaden und Körperverletzungen. Die Sportrichter drückten damals alle Augen und Hühneraugen zu, nach dem Statut wäre damals schon Platzsperre oder Punkteabzug fällig gewesen. Nach dem Chaos beim DFB-Pokal in Dortmund waren dann Strafen logisch. Belastende Aussagen und vor allem grässliche Videos waren nicht zu widerlegen. Der DFB-Ankläger forderte in der Berufung mindestens zwei Spiele Sperre und sehr hohe Geldstrafen. Nur durch die ausgezeichnete Verteidigung und Strategie von Star-Anwalt Christoph Schickhardt und dem großartigen Auftritt von Präsident Ritter kam Dynamo mit einem blauen Auge davon. Schickhardt nach der Verhandlung: „Das waren in punkto Krawalle meine bisher schwersten Stunden vor einem Tribunal mit dem bestmöglichen Ausgang für meinen Verein.“ Auch Schickhardt ist Mitglied bei Dynamo. Besonders angetan war der Anwalt vom Auftreten des Dresdner Präsidenten. „Herr Ritter hat ein Riesenkompliment verdient. Er hat sich in kürzester Zeit eingearbeitet und mit seiner ruhigen, besonnenen Art viel Verständnis für Dynamo herausgeholt. Wenn jetzt noch einer das Urteil und Herrn Ritter kritisiert, kann ich nur sagen – unverschämt und hoffnungslos.“ Calmund: „Ich weiß ja, mit wieviel Hingabe jeder Dynamo-Fan bedingungslos hinter seinem Verein steht. Doch die Selbstzerfleischung innerhalb einer großen, einmaligen Familie stört mich gewaltig.“
28.02.2012 - 20:39 Uhr
Quelle: www.dynamo-dresden.de
Die SG Dynamo Dresden hat in den Tagen seit dem Urteil des DFB-Bundesgerichtes viele Diskussionen in der Mitgliedschaft, in der Fanszene und in den Medien erlebt. Der Verein und seine Repräsentanten haben für das Vorgehen und das erzielte Resultat Zuspruch, aber auch Kritik geerntet. Nachdem am Montag die verantwortlichen Mitarbeiter und die Gremien des Vereins mit einigen Tagen Abstand noch einmal zur Sache diskutiert haben, drücken die Mitglieder aller Gremien dem Präsidenten Andreas Ritter und Interimsgeschäftsführer Stefan Henke ihren Dank und Respekt dafür aus, dass sie die SG Dynamo Dresden vor Gericht würdevoll vertreten und die damit verbundenen schweren Entscheidungen für den Verein nach bestem Wissen und Gewissen getroffen haben.
Gleichzeitig nimmt die Sportgemeinschaft zu aktuellen Fragen rund um das Urteil wie folgt Stellung:
Was bedeutet die Strafe wirtschaftlich für den Verein?
Die SG Dynamo Dresden muss für das „Geisterspiel“ gegen den FC Ingolstadt die entgangenen Gewinne aus Tageskarten und jene Aufwendungen für die Austragung des Spiels in Betracht ziehen, die unabhängig von der Zuschauerzahl zu tragen sind. Insgesamt dürfte sich diese Belastung bei etwa 300.000 Euro bewegen. Hinzu kommen 100.000 Euro Geldstrafe, die einer gemeinnützigen Stiftung des DFB bzw. der DFL zugeführt und somit einem fußballbezogenen Zweck zukommen werden, sowie eine Kompensation für Eintracht Frankfurt für die entgangenen Einnahmen aus Gästetickets bei dem gemeinsamen Spiel am 16. März. Über die genaue Höhe wird noch verhandelt, zu rechnen ist mit mehreren zehntausend Euro.
Dem gegenüber steht eine Einnahme aus der zentralen TV- und Werbevermarktung und Zuschauereinnahmen der 1. Runde des DFB-Pokals in Höhe von mindestens 125.000 Euro, mit der Dynamo Dresden nun für das nächste Jahr wieder planen kann. Diese Summe ist zwar rechnerisch für die laufende Saison nicht relevant, wirkt sich jedoch in der nächsten Spielzeit und somit bei der Etatplanung, insbesondere im Hinblick auf die Personalkosten der 1. Mannschaft, positiv aus und bietet zudem die eindeutige Chance auf finanzielle Mehrerträge – erst recht bei sportlichem Erfolg im Pokalwettbewerb.
Zudem wurde von den Verantwortlichen aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht bereits direkt nach den Vorfällen beim Pokalspiel in Dortmund im Oktober eine Strafsumme in sechsstelliger Höhe in die laufende Planungsrechnung eingestellt. Nicht zuletzt wurden mit dem Urteil alle noch ausstehenden Sportgerichtsverfahren eingestellt, für die weitere Strafen in Höhe von insgesamt mehreren zehntausend Euro zu erwarten waren.
Die oben umrissene Größenordnung der letztlichen Strafe ist demnach noch immer sehr schmerzhaft für die Sportgemeinschaft, wird durch diese drei Effekte jedoch abgefedert. Dem kompletten Ausfall von Einnahmen aus dem DFB-Pokal steht nun die Chance gegenüber, ähnlich wie in der laufenden Saison in diesem Wettbewerb erhebliche ungeplante Einnahmen zu erzielen.
Warum hat der Verein diese harte Strafe anerkannt?
Es ist unstrittig, dass in Dortmund von Teilen der Dresdner Anhänger diverse Regeln, auch selbst auferlegte, eklatant gebrochen wurden. Sowohl vor als auch im Stadion legten Unverbesserliche dramatische Gewaltbereitschaft an den Tag und sorgten mit dem Einsatz und Werfen von Pyrotechnik, dem Zielen mit Laserpointern auf Dortmunder Spieler, diversen Sachbeschädigungen und tätlichen Angriffen auf Zuschauer, Ordner und Polizisten dafür, dass das Spiel mehrfach unterbrochen werden musste bzw. kurz vor dem Abbruch stand. Die SG Dynamo Dresden hat dadurch an diesem Abend ein ganz schlechtes Bild abgegeben und musste nicht nur einen schweren Imageschaden, sondern auch einen schweren Rückschlag in der positiven Entwicklung ihrer Zusammenarbeit mit der Fanszene hinnehmen. Dafür war eine Strafe zu erwarten und gerechtfertigt. Die Verantwortung für das Geschehen an diesem Abend und seine Folgen tragen weder der Verein, noch Borussia Dortmund oder der DFB, sondern allein jene, von denen diese Aggressionen ausgingen! Die Konsequenzen treffen jedoch den Verein und damit die gesamte Fanszene.
Im Sportgerichtsverfahren des DFB wurde immer wieder deutlich, dass sich die SG Dynamo Dresden in der Vorbereitung und Abwicklung des Spiels keines Fehlverhaltens schuldig gemacht hat. Die Verantwortlichen des Vereins hatten sich zu der Partie so professionell und verantwortungsbewusst verhalten wie zu allen anderen Spielen des Vereins, die seit Jahren penibel und standardisiert vor- und nachbereitet werden, was zur von allen Beteiligten als vorbildhaft bewerteten positiven Entwicklung bei Heimspielen geführt hat und auch bei schwierigen Auswärtsspielen immer öfter Früchte trägt.
Der Einfluss des Gastvereins ist bei Auswärtsspielen jedoch nach wie vor begrenzt. Dessen ungeachtet unterliegt Dynamo wie alle anderen Profi-Vereine Deutschlands der Sportgerichtsbarkeit des DFB, die mit dem Grundsatz der „verschuldensunabhängigen Haftung“ arbeitet. Die Vereine haben sich also für das Geschehen im Gästeblock zu verantworten, egal, in welchem Maße sie sich in die Vorbereitung eines Spiels eingebracht haben oder wie sie im Verlaufe der Geschehnisse eingreifen können. Im §9 Nr. 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB heißt es hierzu: „Vereine und Tochtergesellschaften sind für das Verhalten ihrer Spieler, Offiziellen, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen, Mitglieder, Anhänger, Zuschauer und weiterer Personen, die im Auftrag des Vereins eine Funktion während des Spiels ausüben, verantwortlich.“
Auf Grundlage dieses Paragraphen wurde Dynamo Dresden verurteilt. Die Anerkennung der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist Teil der Lizenzierung, alle Vereine akzeptieren mit Einreichung ihrer Lizenzierungsunterlagen die auch vom internationalen Sportgerichtshof CAS gedeckte Verfahrensweise der „verschuldensunabhängigen Haftung“ und den Umstand, dass sie auf dieser Basis belangt werden können.
In einer außerordentlichen Sitzung verständigten sich die Gremienvertreter der SG Dynamo Dresden am Montag darauf, im geeigneten Rahmen Diskussionen mit den anderen Vereinen und dem Verband anzuregen, ob diese Handhabung in der angewandten Form noch zweckmäßig ist oder Anpassungen möglich sind. Auch ein verbindlicher Strafenkatalog wurde erneut befürwortet.
Die beteiligten Verantwortlichen und der Verein mussten aber im Laufe des Verfahrens und bei der Berufungsverhandlung akzeptieren, dass eine harte Verurteilung – auch angesichts der aufgelaufenen Vorstrafen – im derzeitigen rechtlichen Rahmen nicht abzuwenden war.
Warum wertet der Verein das Urteil als milder als den Pokal-Ausschluss?
In diese Bewertung fließen mehrere Umstände ein:
Nach dem ersten Urteil im November herrschte im Verein und im Umfeld Einigkeit darüber, dass ein Pokal-Ausschluss unter allen Umständen abgewendet werden muss. Dieses Ziel wurde erreicht.
Dynamo hat eine Berufung angestrengt und diese Berufung war erfolgreich. Am Verein wurde kein Exempel statuiert, sondern das Bundesgericht ist dank der vom Verein und seinem Anwalt Christoph Schickhardt vorgetragenen Argumente zur Überzeugung gekommen, dass die ursprüngliche Strafe zu hart war.
Das Urteil entkoppelt den sportlichen Wettbewerb von der Bewertung des Fanverhaltens. Sprich: Die Mannschaft wird nicht bestraft und darf an allen Wettbewerben teilnehmen, für die sie qualifiziert ist, und sich dort beweisen.
Dynamo Dresden entgeht damit dem Umstand, als erster Verein aus dem DFB-Pokal ausgeschlossen zu werden. Dies hätte einen enormen Imageschaden bedeutet, der wirtschaftlich nicht kalkulierbar ist, aber auch finanziell vermutlich erheblich gewesen wäre.
Der Verein bewahrt sich damit die Chance, im ideell äußerst bedeutenden DFB-Pokal erneut durch Überstehen der ersten und weiterer Runden sportliche Erfolge und wirtschaftliche Gewinne zu erzielen.
Im Verlaufe der Verhandlung wurde klar, dass eine Verurteilung zu zwei „Geisterspielen“ die realistischste Option für den Fall wäre, dass zwischen den beteiligten Parteien kein Konsens gefunden wird. Dies hätte größere Einschränkungen für deutlich mehr Dresdner Fans und höhere finanzielle Einbußen für den Verein mit sich gebracht.
Unbestritten bleibt, dass das Urteil äußerst hart ist und den Verein sehr schmerzt. Dennoch kamen die Verantwortlichen in Übereinstimmung mit Anwalt Schickhardt zur Überzeugung, dass es nach dem aufreibenden und aufwändigen Anfechten des ersten Urteils, unter den geschilderten Umständen und in den bestehenden rechtlichen Grenzen die einzige Lösung ist und daher auch auf weitere Rechtsmittel verzichtet wird.
Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen hinsichtlich der vom Urteil betroffenen Spiele gegen Ingolstadt und Frankfurt?
Die Verantwortlichen des Vereins haben am Montag das ausformulierte Urteil des Bundesgerichts entgegengenommen. Nun laufen Absprachen mit der DFL über die im Detail zu treffenden Vorkehrungen für die Ausrichtung des Heimspiels unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen Ingolstadt. Gleichzeitig wurden mit Eintracht Frankfurt bereits Absprachen zur Abwicklung des Spiels am 16. März getroffen (organisatorische Infos hier).
Der Verein beobachtet dankbar, dass ihn viele Fans trotz des Ausschlusses der Öffentlichkeit beim Heimspiel am 11. März unterstützen möchten. Welche rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten hier bestehen, wird derzeit geprüft. Fakt ist, dass alle denkbaren Aktionen mit dem Urteil und seinen Konsequenzen vereinbar sein müssen. Hierauf werden die DFL und der DFB, aber auch der Verein im eigenen Interesse achten.
Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden appellieren an ihre Anhänger, das Urteil ebenfalls zu akzeptieren. Unmutsäußerungen, Protest oder sportpolitisches Engagement sind legitim und möglich, solange sie inner- und außerhalb der Stadien demokratisch, friedlich und im Rahmen der geltenden Regeln vorgetragen werden. Festzuhalten bleibt aber auch, dass sich der entscheidende Protest aller Mitglieder und Freunde unseres Vereins vor allem und mit aller Kraft gegen jene richten muss, die Dynamo mit ihrem Verhalten immer wieder und insbesondere an jenem Abend in Dortmund gewaltigen Schaden zugefügt haben. So diskutabel manche Begleitumstände, mediale Berichterstattungen oder rechtliche Fragen auch sein mögen – wenige hundert Chaoten haben neben den gewaltigen Einschnitten durch das Urteil auch dafür gesorgt, dass sich der Verein bei weiteren Verfehlungen existenziellen Folgen gegenübersieht. Angesichts drohender Punktabzüge mit allen sportlichen und wirtschaftlichen Folgen und in letzter Konsequenz gar drohender Lizenzverweigerung durch DFL oder DFB sind alle Dynamo-Fans aufgerufen, ihren Umgang mit den bestehenden Regeln zu hinterfragen und durch klare Abgrenzung von Gewalt und aggressivem Verhalten dabei zu helfen, dass der Verein zukünftig nicht noch einmal durch das Verhalten einer kleinen Minderheit derart Schaden nimmt. Alle Mitarbeiter, Verantwortliche und Gremienmitglieder der SG Dynamo Dresden werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um auch ihrerseits darauf hinzuwirken und den Rückschritt in der positiven Entwicklung des Vereins und seiner Fanszene wieder aufzuholen.
Eine Pressemitteilung der Gremien der SGD welche erläutern soll, weshalb das neue Urteil angenommen wurde, welche Folgen es hat und welche Bitte man an die Fans richtet. Gleichzeitig nimmt die Sportgemeinschaft zu aktuellen Fragen rund um das Urteil wie folgt Stellung:
Was bedeutet die Strafe wirtschaftlich für den Verein?
Die SG Dynamo Dresden muss für das „Geisterspiel“ gegen den FC Ingolstadt die entgangenen Gewinne aus Tageskarten und jene Aufwendungen für die Austragung des Spiels in Betracht ziehen, die unabhängig von der Zuschauerzahl zu tragen sind. Insgesamt dürfte sich diese Belastung bei etwa 300.000 Euro bewegen. Hinzu kommen 100.000 Euro Geldstrafe, die einer gemeinnützigen Stiftung des DFB bzw. der DFL zugeführt und somit einem fußballbezogenen Zweck zukommen werden, sowie eine Kompensation für Eintracht Frankfurt für die entgangenen Einnahmen aus Gästetickets bei dem gemeinsamen Spiel am 16. März. Über die genaue Höhe wird noch verhandelt, zu rechnen ist mit mehreren zehntausend Euro.
Dem gegenüber steht eine Einnahme aus der zentralen TV- und Werbevermarktung und Zuschauereinnahmen der 1. Runde des DFB-Pokals in Höhe von mindestens 125.000 Euro, mit der Dynamo Dresden nun für das nächste Jahr wieder planen kann. Diese Summe ist zwar rechnerisch für die laufende Saison nicht relevant, wirkt sich jedoch in der nächsten Spielzeit und somit bei der Etatplanung, insbesondere im Hinblick auf die Personalkosten der 1. Mannschaft, positiv aus und bietet zudem die eindeutige Chance auf finanzielle Mehrerträge – erst recht bei sportlichem Erfolg im Pokalwettbewerb.
Zudem wurde von den Verantwortlichen aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht bereits direkt nach den Vorfällen beim Pokalspiel in Dortmund im Oktober eine Strafsumme in sechsstelliger Höhe in die laufende Planungsrechnung eingestellt. Nicht zuletzt wurden mit dem Urteil alle noch ausstehenden Sportgerichtsverfahren eingestellt, für die weitere Strafen in Höhe von insgesamt mehreren zehntausend Euro zu erwarten waren.
Die oben umrissene Größenordnung der letztlichen Strafe ist demnach noch immer sehr schmerzhaft für die Sportgemeinschaft, wird durch diese drei Effekte jedoch abgefedert. Dem kompletten Ausfall von Einnahmen aus dem DFB-Pokal steht nun die Chance gegenüber, ähnlich wie in der laufenden Saison in diesem Wettbewerb erhebliche ungeplante Einnahmen zu erzielen.
Warum hat der Verein diese harte Strafe anerkannt?
Es ist unstrittig, dass in Dortmund von Teilen der Dresdner Anhänger diverse Regeln, auch selbst auferlegte, eklatant gebrochen wurden. Sowohl vor als auch im Stadion legten Unverbesserliche dramatische Gewaltbereitschaft an den Tag und sorgten mit dem Einsatz und Werfen von Pyrotechnik, dem Zielen mit Laserpointern auf Dortmunder Spieler, diversen Sachbeschädigungen und tätlichen Angriffen auf Zuschauer, Ordner und Polizisten dafür, dass das Spiel mehrfach unterbrochen werden musste bzw. kurz vor dem Abbruch stand. Die SG Dynamo Dresden hat dadurch an diesem Abend ein ganz schlechtes Bild abgegeben und musste nicht nur einen schweren Imageschaden, sondern auch einen schweren Rückschlag in der positiven Entwicklung ihrer Zusammenarbeit mit der Fanszene hinnehmen. Dafür war eine Strafe zu erwarten und gerechtfertigt. Die Verantwortung für das Geschehen an diesem Abend und seine Folgen tragen weder der Verein, noch Borussia Dortmund oder der DFB, sondern allein jene, von denen diese Aggressionen ausgingen! Die Konsequenzen treffen jedoch den Verein und damit die gesamte Fanszene.
Im Sportgerichtsverfahren des DFB wurde immer wieder deutlich, dass sich die SG Dynamo Dresden in der Vorbereitung und Abwicklung des Spiels keines Fehlverhaltens schuldig gemacht hat. Die Verantwortlichen des Vereins hatten sich zu der Partie so professionell und verantwortungsbewusst verhalten wie zu allen anderen Spielen des Vereins, die seit Jahren penibel und standardisiert vor- und nachbereitet werden, was zur von allen Beteiligten als vorbildhaft bewerteten positiven Entwicklung bei Heimspielen geführt hat und auch bei schwierigen Auswärtsspielen immer öfter Früchte trägt.
Der Einfluss des Gastvereins ist bei Auswärtsspielen jedoch nach wie vor begrenzt. Dessen ungeachtet unterliegt Dynamo wie alle anderen Profi-Vereine Deutschlands der Sportgerichtsbarkeit des DFB, die mit dem Grundsatz der „verschuldensunabhängigen Haftung“ arbeitet. Die Vereine haben sich also für das Geschehen im Gästeblock zu verantworten, egal, in welchem Maße sie sich in die Vorbereitung eines Spiels eingebracht haben oder wie sie im Verlaufe der Geschehnisse eingreifen können. Im §9 Nr. 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB heißt es hierzu: „Vereine und Tochtergesellschaften sind für das Verhalten ihrer Spieler, Offiziellen, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen, Mitglieder, Anhänger, Zuschauer und weiterer Personen, die im Auftrag des Vereins eine Funktion während des Spiels ausüben, verantwortlich.“
Auf Grundlage dieses Paragraphen wurde Dynamo Dresden verurteilt. Die Anerkennung der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist Teil der Lizenzierung, alle Vereine akzeptieren mit Einreichung ihrer Lizenzierungsunterlagen die auch vom internationalen Sportgerichtshof CAS gedeckte Verfahrensweise der „verschuldensunabhängigen Haftung“ und den Umstand, dass sie auf dieser Basis belangt werden können.
In einer außerordentlichen Sitzung verständigten sich die Gremienvertreter der SG Dynamo Dresden am Montag darauf, im geeigneten Rahmen Diskussionen mit den anderen Vereinen und dem Verband anzuregen, ob diese Handhabung in der angewandten Form noch zweckmäßig ist oder Anpassungen möglich sind. Auch ein verbindlicher Strafenkatalog wurde erneut befürwortet.
Die beteiligten Verantwortlichen und der Verein mussten aber im Laufe des Verfahrens und bei der Berufungsverhandlung akzeptieren, dass eine harte Verurteilung – auch angesichts der aufgelaufenen Vorstrafen – im derzeitigen rechtlichen Rahmen nicht abzuwenden war.
Warum wertet der Verein das Urteil als milder als den Pokal-Ausschluss?
In diese Bewertung fließen mehrere Umstände ein:
Nach dem ersten Urteil im November herrschte im Verein und im Umfeld Einigkeit darüber, dass ein Pokal-Ausschluss unter allen Umständen abgewendet werden muss. Dieses Ziel wurde erreicht.
Dynamo hat eine Berufung angestrengt und diese Berufung war erfolgreich. Am Verein wurde kein Exempel statuiert, sondern das Bundesgericht ist dank der vom Verein und seinem Anwalt Christoph Schickhardt vorgetragenen Argumente zur Überzeugung gekommen, dass die ursprüngliche Strafe zu hart war.
Das Urteil entkoppelt den sportlichen Wettbewerb von der Bewertung des Fanverhaltens. Sprich: Die Mannschaft wird nicht bestraft und darf an allen Wettbewerben teilnehmen, für die sie qualifiziert ist, und sich dort beweisen.
Dynamo Dresden entgeht damit dem Umstand, als erster Verein aus dem DFB-Pokal ausgeschlossen zu werden. Dies hätte einen enormen Imageschaden bedeutet, der wirtschaftlich nicht kalkulierbar ist, aber auch finanziell vermutlich erheblich gewesen wäre.
Der Verein bewahrt sich damit die Chance, im ideell äußerst bedeutenden DFB-Pokal erneut durch Überstehen der ersten und weiterer Runden sportliche Erfolge und wirtschaftliche Gewinne zu erzielen.
Im Verlaufe der Verhandlung wurde klar, dass eine Verurteilung zu zwei „Geisterspielen“ die realistischste Option für den Fall wäre, dass zwischen den beteiligten Parteien kein Konsens gefunden wird. Dies hätte größere Einschränkungen für deutlich mehr Dresdner Fans und höhere finanzielle Einbußen für den Verein mit sich gebracht.
Unbestritten bleibt, dass das Urteil äußerst hart ist und den Verein sehr schmerzt. Dennoch kamen die Verantwortlichen in Übereinstimmung mit Anwalt Schickhardt zur Überzeugung, dass es nach dem aufreibenden und aufwändigen Anfechten des ersten Urteils, unter den geschilderten Umständen und in den bestehenden rechtlichen Grenzen die einzige Lösung ist und daher auch auf weitere Rechtsmittel verzichtet wird.
Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitungen hinsichtlich der vom Urteil betroffenen Spiele gegen Ingolstadt und Frankfurt?
Die Verantwortlichen des Vereins haben am Montag das ausformulierte Urteil des Bundesgerichts entgegengenommen. Nun laufen Absprachen mit der DFL über die im Detail zu treffenden Vorkehrungen für die Ausrichtung des Heimspiels unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen Ingolstadt. Gleichzeitig wurden mit Eintracht Frankfurt bereits Absprachen zur Abwicklung des Spiels am 16. März getroffen (organisatorische Infos hier).
Der Verein beobachtet dankbar, dass ihn viele Fans trotz des Ausschlusses der Öffentlichkeit beim Heimspiel am 11. März unterstützen möchten. Welche rechtlichen und organisatorischen Möglichkeiten hier bestehen, wird derzeit geprüft. Fakt ist, dass alle denkbaren Aktionen mit dem Urteil und seinen Konsequenzen vereinbar sein müssen. Hierauf werden die DFL und der DFB, aber auch der Verein im eigenen Interesse achten.
Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden appellieren an ihre Anhänger, das Urteil ebenfalls zu akzeptieren. Unmutsäußerungen, Protest oder sportpolitisches Engagement sind legitim und möglich, solange sie inner- und außerhalb der Stadien demokratisch, friedlich und im Rahmen der geltenden Regeln vorgetragen werden. Festzuhalten bleibt aber auch, dass sich der entscheidende Protest aller Mitglieder und Freunde unseres Vereins vor allem und mit aller Kraft gegen jene richten muss, die Dynamo mit ihrem Verhalten immer wieder und insbesondere an jenem Abend in Dortmund gewaltigen Schaden zugefügt haben. So diskutabel manche Begleitumstände, mediale Berichterstattungen oder rechtliche Fragen auch sein mögen – wenige hundert Chaoten haben neben den gewaltigen Einschnitten durch das Urteil auch dafür gesorgt, dass sich der Verein bei weiteren Verfehlungen existenziellen Folgen gegenübersieht. Angesichts drohender Punktabzüge mit allen sportlichen und wirtschaftlichen Folgen und in letzter Konsequenz gar drohender Lizenzverweigerung durch DFL oder DFB sind alle Dynamo-Fans aufgerufen, ihren Umgang mit den bestehenden Regeln zu hinterfragen und durch klare Abgrenzung von Gewalt und aggressivem Verhalten dabei zu helfen, dass der Verein zukünftig nicht noch einmal durch das Verhalten einer kleinen Minderheit derart Schaden nimmt. Alle Mitarbeiter, Verantwortliche und Gremienmitglieder der SG Dynamo Dresden werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um auch ihrerseits darauf hinzuwirken und den Rückschritt in der positiven Entwicklung des Vereins und seiner Fanszene wieder aufzuholen.
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