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Dimitrios Grammozis
Geburtsdatum 08.07.1978
Alter 48
Nat. Griechenland  Griechenland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos
Zeige Ergebnisse 21-30 von 80.
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#21
24.09.2019 - 08:57 Uhr
Zitat von Bieber98

]Lass es das bringt nichts. Wir träumen einfach weiter davon das alles gut wird. Die Kritik, die schon spätestens nach dem Osnabrück und dem Dresden Spiel aufkam ist schon wieder vergessen. Wir geben uns mit einem Unentschieden gegen Nürnberg, wo mal die Offensive funktioniert hat aber dann die Defensive nicht funktioniert hat zufrieden und eine Niederlage gegen Heidenheim. Die ganzen Statistiken von unseren Spielen zeigt, dass die Mannschaft nicht fit ist. Klar dafür sind nur zuständig rolleyes. Bzgl. der genannten Zielstrebigkeit habe ich wahrscheinlich auch andere Spiele gesehen. B. T. W. Selbst unser Genie D. G. Hat das ja schon öfters in seinen PKs bemångelt. Soviel zu den gewünschten Fakten. Ah und Trainer sind genügend auf dem Markt.


Natürlich bringt es etwas, solange es verständlich formuliert wird und diskutiert werden kann. Wieso hier jetzt irgendwas Träumerei sein soll, verstehe ich nicht. Ich denke jeder hier ist Realist genug um Positives und Negatives auseinander halten zu können, nur überwiegt bei dem einen dies und beim anderen das.

Ich finde es erstaunlich, wie sich das Fitness-Thema hier auf einen Schlag breit gemacht hat.
Irgendjemand hatte glaube ich die Laufleistungen "untersucht" und daraufhin beschlossen, dass die Mannschaft nicht fit ist. Punkt. Ein gefundenes Fressen für so manchen, egal ob genießbar oder nicht.
Das Laufleistungen und gegangene Wege aber beispielsweise auch situativ sind, wird gar nicht beachtet.

Für mich scheint es so, als ob einige Grammozis über diesen subjektiven empfundenen "Fitnessrückstand" abstrafen wollen, weil sie eigentlich gar keine echten Argumente für einen Rauswurf (zu diesem Zeitpunkt) haben.

Ich möchte zu bedenken geben, dass Fußball nicht die einzige Sportart ist, für die man beispielsweise Ausdauer braucht, für die man in der Saisonvorbereitung den Grundstein legen muss. Nichts Neues, oder?
Aber, es gibt so gut wie keine Sportart, bei der man zu Beginn der Saison bereits die 100% Leistungsfähigkeit anstrebt, sondern fast immer sollte die Trainingssteuerung so verlaufen, dass im Verlauf der Saison eine kontinuierliche Steigerung stattfinden kann. Je kontinuierlicher dies geschieht, desto länger kann man später das Maximum halten und desto weniger sind auch Verletzungen zu erwarten.
Das man hier natürlich die einzelnen "Etappen" nicht verpennen darf ist klar, nur sehe ich auch nichts was irgendwie bereits jetzt darauf hindeutet, dass dies so ist.
Ein neuer Trainer wird dies auch nicht von heute auf morgen auf den Kopf stellen können und wollen, das wäre grob fahrlässig.

Für das Thema Fitness ist in meinen Augen zudem primär Kai-Peter Schmitz verantwortlich. Der ist nun mal schon seit einigen Jahren in Darmstadt und sollte die Sache eigentlich im Griff haben. Wenn nicht: "Trainer sind genügend auf dem Markt."

•     •     •

Huch, ich glaub ich bin im falschen Forum ..... ist hier nicht Alphornblasen für Anfänger?
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#22
24.09.2019 - 12:02 Uhr
Zitat von Heiner81

@salvatore98 Du sprichst die Themen Fitness und Trainingssteuerung an. Die Anzahl der Muskelverletzungen ist schon ein guter Anhaltspunkt für die Güte der Fitness oder Trainingssteuerung. Wenn man dann von gut informierten Fans entsprechende Statements erhält und die Performance im Spiel berücksichtigt, kann man 1 und 1 zusammen zählen. Finde deinen Beitrag daher erstaunlich ignorant.


... das interessiert mich ... was genau ignoriert er denn jetzt? (... ernst gemeinte Frage ...)

... denn wenn ich mich nicht komplett täusche, sind alle aktuellen Verletzungen bei Spielern zu finden (-Platte) die neu sind ... dazu sind es alles recht junge Spieler, wo man sich dann auch fragen darf, ob bei ihrem vorherigen Verein vielleicht etwas nicht ganz richtig gelaufen ist, oder ob sie übermotiviert und unerfahren vielleicht selbst zu viel gemacht haben / mit an der Verletzung schuld sind ...

Ich persönlich finde das Thema Fitness hier irgendwie auch leicht an den Haaren herbei gezogen, jedenfalls leuchtet mir nicht ein, wie man als Außenstehender einen fairen und belastbaren Vergleich anstellen will ... auch würde ich mich da auch nur ungern auf die subjektiven Aussagen von Laien verlassen, wenn ich die Aussagen dann als Fakt verwende ...

... und zum Thema Performance - tja wenn Chancenverwertung mit dazu gehört, dann hast du Recht, aber wir haben beide bisher noch keine Lilie rum-Griechen (haha) sehen, während die Gegner noch am rennen waren ... oder? zwinker
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kallinski am 24.09.2019 um 12:03 Uhr bearbeitet
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#23
24.09.2019 - 18:51 Uhr
Zitat von salvatore98

Irgendjemand hatte glaube ich die Laufleistungen "untersucht" und daraufhin beschlossen, dass die Mannschaft nicht fit ist. Punkt. Ein gefundenes Fressen für so manchen, egal ob genießbar oder nicht.
Das Laufleistungen und gegangene Wege aber beispielsweise auch situativ sind, wird gar nicht beachtet.


Ja, sorry, ich hatte die Laufleistung im Spieltagsthread angesprochen, mir ging es da aber gar nicht um die Fitness, das hat sich irgendwie verselbständigt. Mir ging es eher um die Anzahl der Sprints, die Geschwindigkeit im Umschaltspiel in beide Richtungen.

Um das besser einordnen zu können, wir haben im Moment mit 112,96 km pro Spiel im Schnitt die gleiche absolute Laufleistung wie in der letzten Saison. Da hat die konditionellen Grundlagen noch Schuster gelegt.
Aktuell sind die laufstärksten Teams Bochum und Kiel, scheint auch nicht zu helfen.

Das Thema Geschwindigkeit im Umschaltspiel hatten wir glaube ich letztes Jahr auch schon, da haben wir insgesamt 2 Kontertore erzielt, dieses Jahr noch keins.

Und den Eindruck, dass wir am Ende der Spiele konditionell abbauen, habe ich eher nicht. Wir haben z.b. in Sandhausen eine Halbzeit mit 10 Mann gespielt und trotzdem bis zum Schluss Druck gemacht und Chancen auf den Ausgleich gehabt.

Das Verletzungsthema sollte man mit 4 verletzten Spielern vielleicht nicht so hoch hängen. Das ist ja auch eine Frage der Spielertypen. Muskelverletzungen sind bei Spielern die über die Schnellkraft kommen halt häufiger, den Spielertypen hatten wir zuletzt eher weniger im Kader. Das hat man in anderen Vereinen auch, in Bayern sind Coman und Gnabry verletzungsanfällig, Robben war das immer, während Müller noch nie eine Muskelverletzung hatte. Das hat nicht prinzipiell etwas mit Belastungssteuerung zu tun. Dann spielen da auch noch medizinische Betreuung und Ernährung eine Rolle, die Grammozis gar nicht zu verantworten hat

Man darf und muss das aber analysieren. Auch , ob der Wechsel im Trainingsrhythmus von 2 Einheiten täglich auf eine lange Einheit sich bewährt hat, außer dadurch, dass die Spieler dann nachmittags frei haben.

Aber dafür muss man schon näher dran sein und die Analyse sollte ergebnisoffen sein. Man sollte nicht das Ergebnis "Grammozis raus" schon unter dem Strich stehen haben und sich dann die passende Analyse dazu basteln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAvorne am 24.09.2019 um 18:52 Uhr bearbeitet
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#24
28.09.2019 - 21:14 Uhr
Zitat von RWD-B2

Stimmt natürlich. Aber wenn ein potentiell neuer Trainer gegen den KSC nur einen Punkt holt, dann könnte man genauso gut argumentieren, dass gerade dieses Spiel den Abstieg verursacht hat. Diese Argumentation ist demnach natürlich absurd.
Gegen den KSC müssen aber definitiv wieder drei Punkte her. Hoffe auf Berko statt Heller und Honsak statt Skarke auf den Außen. Vielleicht auch Ozzy statt Mehlem


Diese Argumentation ist dann absurd, wenn man aus sportlichen (und nicht fußballromantischen) Gründen noch davon überzeugt (hoffen ist zu wenig) ist, dass es wieder aufwärts gehen kann. Was natürlich stimmt. Es gibt nie Garantien nach einem Wechsel.

Vielleicht können aber die Grammozis-Fans ein paar Dinge erläutern, die mir nicht klar sind: Was sind zum Beispiel die sportlichen Gründe dafür, dass die letzte Saison sehr starken Honsak und Berko aktuell kaum Einsatzzeit bekommen, sowie der torgefährliche Kempe nichtmal eine Option auf der Bank für Grammozis sind? Wie oft haben Kempes Standards geholfen, bzw. hat er das auch im Sandhausen Test gezeigt.

Welchen Plan oder Reaktion des Trainers habt ihr gesehen, dass ihr noch davon überzeugt seid, dass man warten sollte? Ok, es wurde in der Startformation zwischen dem formschwachen Heller und dem formschwachen Mehlem gewechselt. Und sonst?

Man hat in ähnlichen Situationen bei Frings und Schuster gewartet. Beide Male konnte gelang es nicht mehr in die Spur zu finden. Was kam am Ende heraus?

Es geht mir rein um eine sportliche Bewertung. Vielleicht seht ihr ja aktuell etwas, dass ich nicht sehe.

P.S: bin unbedingt für Berko und Honsak auf den Außen und Ozzy als Stürmer neben Dursun, bzw. alternativ auch Berko neben Dursun und Honsak mit Skarke auf den Außen... nur wer erklärt das Grammozis?

PPs: nicht das es wer falsch versteht. Sollte Grammozis Trainer bleiben, hoffe ich natürlich, dass er mich und sicher auch andere eines besseren belehrt und wieder in die Spur findet mit dem Team!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CopyPaste am 28.09.2019 um 21:16 Uhr bearbeitet
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#25
29.09.2019 - 17:04 Uhr
Zitat von FOSESP
Quatsch gewinnen. Der Weg ist der richtige. Gestern die zweite Halbzeit war super. Der Serdar hatte ne Chance und der Dimi findet alles supi.
Beim 17. Einen Punkt holen ist super. Denkt doch mal dran wo wir herkommen! Die paar Jahre Bundesliga und Millionen Fernsehgelder... Pah. Endlich haben wir Dimi, der mal geilen Fussball in Darmstadt einführt!
Und bitte ein bisschen Demut. Andere Vereine würden sich freuen nächstes Jahr dritte Liga zu spielen....


Ach Mensch FOSESP, dein Sarkasmus ist doch nicht zielführend ... wenn dir die Kommentare von anderen Usern so richtig schön auf den Sack gehen, nimm dir die Freiheit und lies doch einfach mal drüber hinweg ... wenn ich das kann, kannst du das bestimmt schon lange ... grins

Om mani padme hum ...
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#26
29.09.2019 - 17:28 Uhr
@Tafelberg:
Grundsätzlich halte ich es (auch) für richtig, nicht sofort bei einer Schwächeperiode den Trainer vor die Tür zu setzen.
Sicherlich kann man dem Trainer einige Fehler vorhalten, gerade was Wechsel und Aufstellung betrifft - zumindest aus subjektiver Fanperspektive - , aber er kann auch nicht für alles herhalten. Niemand verbietet den Spielern, über 90 Minuten Gas zu geben! Es kann doch nicht sein, dass die Akteure in der Halbzeit gepusht werden müssen. Die Ausgangslage war klar. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.
Aber die Uhr tickt für Grammozis. Es müssen jetzt Punkte her und zwar schon am Freitag!
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#27
05.10.2019 - 16:32 Uhr
Die die Diskussion auch sehr mit subjektiven Aussagen geführt wird, habe ich mir erlaubt einige Fakten zu Grammozis zu liefern:

Wie lange ist der SVD unter Grammozis ohne Sieg in der 2. Bundesliga?

Zwischen dem Erfolg gegen Kiel und dem nächsten Ligaspiel in dieser Saison liegen rd. 75 Tage bzw. rd. 2,5 Monate.

Zum Vergleich lag der letzte Sieg von Schuster mit dem SVD am Tage seiner Entlassung in 2019 nur knapp über 15 Tage zurück.

Faktencheck, Dimi setzt auf junge Spieler:

Gestern betrug das Alter der Startaufstellung 27,8 Jahre. Das Durchschnittsalter der Aufstellungen betrug un dieser Saison 26,5 bis 28 Jahre (HSV-Match). Das entspricht meiner Meinung nach absolut keinem Fokus auf junge Spieler.

Zum Vergleich das Vorjahr unter Schuster. Hier war der Altersdurchschnitt im Herbst ähnlich bzw. meistens knapp unter 27,8 Jahren. Eine Verjüngung hat somit vielleicht im Kader von Wehlmann stattgefunden, nicht jedoch in Dimis Startelf.

Im übrigen. Das Durchschnittsalter der Startelf im Aufstiegsjahr in der 2. Bundesliga unter Schuster lag im Herbst oft unter 27 Jahren. Insgesamt gab es unter Schuster 13 Mal in Aufstiegsjahr eine Startelf unter 27 Jahren. Unter Grammozis diese Saison erst 3 Mal. Da die Spieler im Laufe der Saison immer älter werden, steigt auch das Durchschnittsalter, sofern man auf die gleichen Spieler setzt.

Faktencheck Punkte. Kategorie Punkte nach eigener Sommervorbereitung und 9 Spieltagen in den letzten 3 Jahren.

Grammozis: 8 Punkte
Schuster: 10 Punkte
Frings: 15 Punkte

Faktencheck Punkteschnitt bei Entlassung in der jeweiligen Saison:

Schuster 1,05
Frings 1,06

Aktueller Punkteschnitt Grammozis: 0,89


Ich weiß, dass die harten Fakten oft weh tun. Sie sagen aber oft mehr aus als subjektive Einschätzungen. Gerne können die Grammozis-Fans diesen Faktencheck mit Daten wiederlegen, ich kann mich auch beim Nachlesen auf transfermarkt.de wo geirrt haben.

Bitte um Verständnis an die Grammozis-Fans, dass einige nicht wollen, dass der SVD einfach so Richtung Liga 3 marschiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CopyPaste am 05.10.2019 um 16:42 Uhr bearbeitet
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#28
02.11.2019 - 16:15 Uhr
Das Osnabrück-Syndrom

Lange war ich im Zweifel, ob ich für Grammozis noch eine Zukunft am Bölle sehe oder nicht. Einerseits waren unter dem damals noch neuen Coach durchaus Fortschritte zu erkennen, auch wenn das schon länger her ist und immer mehr in Vergessenheit gerät. Und es bleiben natürlich auch die grundsätzlichen Zweifel an der dauerhaften Wirksamkeit eines Trainerwechsels. Andererseits haben wir alle seit dem dritten Spieltag dermaßen feige und erbärmliche Grottenkicks ertragen müssen, dass es kaum noch mit anzusehen, geschweige denn auszuhalten ist. Seit dem dritten Spieltag: der 0:4-Packung in Osnabrück.

Der Gedanke ist kürzlich in einem Beitrag irgendwo hier im Forum bereits angeklungen. Diese Partie war der Knackpunkt. Nicht für die Mannschaft, sondern für den Trainer. Von diesem Debakel hat sich Grammozis offensichtlich bis heute nicht erholt. Das ist für mich die nächstliegende Erklärung für die jämmerlichen Darbietungen ohne jeden Mumm, ohne Selbstvertrauen, ohne Zug zum Tor. Für mich ist die Diagnose klar: Unser Trainer leidet am Osnabrück-Syndrom. Das muss schnellstens abgestellt werden. Wenn er das nicht umgehend schafft, dann muss er selbst abgestellt werden.

Ja, es ist passiert. Ich habe mich entschieden. Hab‘ zugegebenermaßen länger dafür gebraucht als andere. Die Gründe dafür: Siehe oben. Denn so schlecht ist der Kader nicht, den Wehlmann zusammengestellt hat. So schlecht kann er gar nicht sein. Darin herrschte nicht zuletzt auch hier im Forum in der Sommerpause nahezu geschlossene Einigkeit. Wenn unser Trainer sich und der Mannschaft dann aber nichts zutraut, dann kommen solche Anti-Fußballspiele heraus, wie wir sie seit Wochen ertragen müssen. Mal trotz allem mit dem Glück auf unserer Seite (St. Pauli, Aue), mal nicht (wie zuletzt Karlsruhe und Fürth).

Tatsache ist aber: Wer so blutleer und verzagt auftritt (und eigentlich immer nur den Gegner zum Angriff einlädt), der braucht sich nicht zu wundern, wenn der Ball irgendwann im eigenen Tor zappelt. Höchstwahrscheinlich ist, dass sehr viele andere Trainer (und gewiss auch ein von seinem Syndrom befreiter Grammozis) aus diesem Kader mehr herausholen könnten als das Kaninchen vor der Schlange, das uns schon viel zu lange zugemutet wird.

•     •     •

Wer etwas will, findet Wege - wer etwas nicht will, findet Gründe.
www.dumusstkaempfen.de
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#29
04.11.2019 - 07:58 Uhr
Wir sind in einer ähnlichen Situation, wie schon unter Schuster, oder Frings. Es springt noch ab und zu ein glücklicher Sieg raus, einige meinen, man soll am Trainer festhalten. Seine grundlegende Spielidee, siehe letzte Rückrunde ist ja auch keine Schlechte. Aber man sieht wirklich keinerlei Situationen auf dem Platz, die einem Hoffnung auf Besserung geben würden. Zwei dreckigen Siegen die eigentlich Auftrieb geben sollten, folgte ein blutleerer Auftritt im Pokal und eine totale Aufgabe in Fürth. Unser Offensivspiel ist des Namens nicht würdig und der Trainer hat keine Idee, dieses Problem zu lösen.

Tut mir wirklich Leid für ihn, aber ich habe keine Hoffnung mehr, das er das Ruder noch rum reißen wird. Und wenn wir ehrlich sind, wann ist das in so einer Situation zuletzt bei einem Verein schon mal passiert? Bei uns schon gar nicht. Fragt sich nur, wie lange kriegt er noch? So schnell wie die Bayern werden wir wohl nicht handeln. Also wird er wohl noch Regensburg kriegen. Denke spätestens nach dem Hannover Spiel war's das. Schade, aber besser so.
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#30
25.11.2019 - 12:59 Uhr
Hallo,
Es ist jetzt relativ nahe an den Feiertagen und zum Jahresende. Deshalb drängt es mich ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem Verein zu berichten. Insbesondere, weil ich einGefühl entwickelt habe, das mir völlig neu ist. Nämlich eine echte Abneigung gegenüber dem Team und seinem Auftreten. Aber der Reihe nach.
Endlich wird jetzt am Stadion gebaut bzw. begonnene Bauten werden fortgesetzt und auch beendet. Bedenkt man den jahrelangen Hickhack ist das eine tolle Sache und des uneingeschränkten Lobes wert.

Selbst die traditionellen Heiner-Knoderrer finden nicht viel zu kritisieren. Das Funktionsgebäude steht, die Nord- und Südtribüne existieren schon lange und die Gegengerade wird gerade fertig. Toll! Die Fertigstellung der Haupttribüne wird auch noch klappen.

Auch der Verein hat sich neu aufgestellt. Ein Sportdirektor ist gekommen, der unserem Trainer eine – wie ich finde – ausgewogene Mannschaft hingestellt hat. Also: Oiss happy around, wie man hier in Bayern sagt. Weit gefehlt. Die Mannschaft spielt einen Stuss zusammen, der mich langsam verzweifeln lässt. Dabei ist die Tabellensituation noch recht entspannt aussehend und unsere Lilien immer noch mitten in einem großen Pulk von Mannschaften, die in die Mitte und vor allem nach unten schauen.

Also was macht mich so fuchsig? Es ist der Trainer. Diese „Grinsekatze“, die immer alles positiv sieht und gar nicht bemerkt, dass sie einen Fehler nach dem anderen macht. Und es sind die Medien, die ihn mit Samthandschuhen anfassen anstatt wenigstens einmal gezielt nachzufragen. So geraten Pressetermine zu Kaffeekränzchen auf denen man in erster Linie Nettigkeiten austauscht und den Trainer nach seinen Befindlichkeiten vor dem oder jenem Zusammentreffen fragt. Wären da nicht die Fragen nach der Fitness der Spieler, man könnte sich den Termin getrost schenken.

Aber. Was ist denn so anders unter Grammozis, was mich immer öfter Spiele versäumen lässt? Es ist seine bräsige Art, wie er immer wieder Dinge schönredet und seine schreckliche Einstellung, die er den Spielern – offensichtlich – mitgibt. Lustloses Ballgeschiebe vor der Abwehr ohne wirklichen Zug nach vorne. Bewusstes Spekulieren auf ein knappes Ergebnis. Kein Feuer im Team. Alles geht im gleichen Trott. Egal wer spielt. Es bleibt alles beim selben emotionslosen Gekicke. Da muss schon ein absolutes Grottenspiel wie die Partie gegen Fürth mit zwei Eigentoren – eines durch den TW – kommen, damit ihm mal ein „jetzt bin ich enttäuscht“ rausrutscht. Man darf gespannt sein, wie die Begegnungen vor Weihnachten ausgehen. Ich schreibe bewusst jetzt. Wie soll man sich mit so einem drögen Haufen identifizieren. Da springt kein Funke über. Das Stadion leert sich allmählich.

Ein weiterer schlimmer Fehler ist, dass unser Trainer nicht in der Lage ist Dinge zu bessern. Dass die Spielweise öde und sein System längst entschlüsselt ist, ist das Eine. Dass er niemals auch nur ansatzweise anders agieren lässt, wurde oben bereits thematisiert. Aber wie ist es denn mit den Spielern selbst. Macht er die besser? Mehlem. Beinahe hätten wir ihn gewinnbringend verkauft. Unter Grammozis stagniert er. Schnellhardt. Ein guter zentraler MFS, der unter Grammozis kaum zum Einsatz kommt. Der sich auch (fussballerisch) überhaupt nicht mit Mehlem versteht. Honsack, Skarke, Berko und Ozegovic. Hoffnungsvolle Angreifer, die im Defensivsystem von Grammozis ersticken. Paik, der auch keine Bindung im MF findet, obwohl er ein Guter ist. Einzig Pallson und Dumic haben sich freigeschwommen. Erfahrene Defensivspieler. Es ist zum Mäusemelken.

Kein Spieler wurde von Grammozis besser gemacht. Noch ein Wort zu Dursun. Gut, dass wir ihn haben. Sein manchmal etwas übersteigertes Ego würde sich legen, wenn – ja wenn – denn ein anderen Stürmer mal treffen würde.

Grammozis selbst ist ein Sensibelchen, das vor allen Dingen gut aussehen will mit seinem Team. Die Niederlage in Osnabrück hat ihn tief getroffen und ihm alle Sicherheit genommen. Seither gibt es nur noch Angsthasenfussball – selbst zuhause. Da er kein Selbstvertrauen hat, hat es sein Team auch nicht. Der Heimnimbus ist das einzige, was ihm geblieben ist. Ich glaube, er glaubt selbst nicht an eine Vertragsverlängerung. Er ist die „lame duck“ im System. Ein Trainer, der nur noch defensiv denkt und agiert. Wenn man ihn eh nicht verlängern will (kann), sollte man sich nach jemand anderem umschauen, der die berühmten Eier in der Hose hat.

Ach ja. Die kommenden Spiele werden keinen endgültigen Aufschluss geben. Er wird so defensiv spielen lassen, dass er hinterher – selbst bei einer Niederlage – von Pech sprechen kann. Das Problem ist, dass „die Jungs“ immer nervöser uns verunsicherter werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vanuatu am 25.11.2019 um 13:05 Uhr bearbeitet
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