| Geburtsdatum | 08.07.1978 |
|---|---|
| Alter | 48 |
| Nat. |
Griechenland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
29.05.2020 - 10:21 Uhr
Die ganze Trainer Diskussion ist eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass alle Beteiligten (Fans, Spieler, Trainer und Vereinsverantwortliche) am Besten erst gegen Ende der Saison die Lage/ Leistung des Vereins und deren Beteiligten beurteilen sollten, so fern nicht wirklich gravierende Dinge vorliegen, die ein Eingreifen zu einem früheren Zeitpunkt notwendig machen. Bei uns hatte ich nie das Gefühl diese Saison, insbesondere in der Hinrunde mit teils desolaten Spielen, dass zwischen Mannschaft und Trainerteam schlechte Stimmung herrscht und das dies auch bei den Verantwortlichen so gesehen wurde.
Das es mit der Verlängerung nicht geklappt hat, was unter Umständen ein kurioses Ende haben könnte, hatte m.E. eher mit Dimi und den von aussen (Medien) herangebrachten Druck zu tun, unbedingt zu verlängern. Das Angebot seitens des Vereins war in Ordnung, da zu diesem Zeitpunkt keiner so richtig wusste, ob es rauf, runter oder irgendwiesoweiter geht. Zudem sollte auch ein Newbee wie Dimi eine gewisse Demut haben und Dankbarkeit gegenüber dem Verein zeigen, der ihm den Sprung in den Profifussball geebnet hat. Von daher bin ich ganz auf der Vereinsseite, die hier in meinen Augen verantwortungsbewusst dem Verein gegenüber gehandelt hat. Hätte man während des Lockdowns oder danach verhandelt, würde nächstes Jahr wohl Dimi weiterhin auf der Trainerbank sitzen...
Ich gehöre sicherlich zu denen, die Dimi nicht gleich in die Wüste schicken wollten Ende letzten Jahres, aber jammere jetzt auch nicht rum, weil er uns verlässt. That's business!
Mit M. Anfang hat der Verein eine spannende Personalie zu guten Konditionen gewonnen, die unabhängig vom Ausgang dieser Saison Lust auf die Neue macht!
Das es mit der Verlängerung nicht geklappt hat, was unter Umständen ein kurioses Ende haben könnte, hatte m.E. eher mit Dimi und den von aussen (Medien) herangebrachten Druck zu tun, unbedingt zu verlängern. Das Angebot seitens des Vereins war in Ordnung, da zu diesem Zeitpunkt keiner so richtig wusste, ob es rauf, runter oder irgendwiesoweiter geht. Zudem sollte auch ein Newbee wie Dimi eine gewisse Demut haben und Dankbarkeit gegenüber dem Verein zeigen, der ihm den Sprung in den Profifussball geebnet hat. Von daher bin ich ganz auf der Vereinsseite, die hier in meinen Augen verantwortungsbewusst dem Verein gegenüber gehandelt hat. Hätte man während des Lockdowns oder danach verhandelt, würde nächstes Jahr wohl Dimi weiterhin auf der Trainerbank sitzen...
Ich gehöre sicherlich zu denen, die Dimi nicht gleich in die Wüste schicken wollten Ende letzten Jahres, aber jammere jetzt auch nicht rum, weil er uns verlässt. That's business!
Mit M. Anfang hat der Verein eine spannende Personalie zu guten Konditionen gewonnen, die unabhängig vom Ausgang dieser Saison Lust auf die Neue macht!
12.06.2020 - 10:59 Uhr
Selbstverständlich gibt es hier unterschiedliche Sichtweisen zu den Vorgängen um den Abgang von Grammozis. Das ist wie immer legitim.
Begriffe in diesem Zusammenhang wie " saudumm" aber ebenso illegitim!
Für mich bleibt es dabei, daß Grammozis hier auch mit einem zunächst nur um ein weiteres Jahr verlängertem Vertrag hätte langfristig etwas aufbauen können. Noch dazu wo, bei entsprechend fortschreitender Entwicklung eine frühzeitige weitere Verlängerung avisiert war.
Vor dem Hintergrund zu dieser Zeit insgesamt 3 Trainerteams auf der Gehaltsliste gehabt zu haben inkl. des unsäglichen "Rentenvertrages" von Frings war eine zunächst jährliche Fortschreibung des Vertrages vor dem Hintergrund der damaligen sportlichen Lage und der Vita von Grammozis absolut nachvollziehbar.
Das Grammozis das unbedingt als Mißtrauensvotum verstehen wollte war wohl nicht zu ändern.
Es gibt gute Beispiele von Trainern die im Glauben an die eigene Arbeit damit überhaupt kein Problem haben.
Hätte Grammozis weiterhin gute Arbeit geleistet wären die von ihm angekündigten aufkommenden Diskussionen um eine weitere Verlängerung leicht zu moderieren gewesen - bei Mißerfolg hätte man sich sauber und zeitnah trennen können.
Was wollte er? Weiterbezahlung nach Beurlaubung? Oder Kündigungsschutz aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen?
Er hätte einfach nur weiterhin gute Arbeit leisten müssen und das Vertragsthema wäre nie eines gewesen!
Für mich wirkt seine Entscheidung zur Trennung weiterhin leicht beleidigt.
Das ein vermutlich begehrter Trainer wie Anfang, in seiner Entwicklung schon einen Schritt weiter, einen Zweijahresvertrag bekommen hat ist ein völlig eigenständiges Thema!
Begriffe in diesem Zusammenhang wie " saudumm" aber ebenso illegitim!
Für mich bleibt es dabei, daß Grammozis hier auch mit einem zunächst nur um ein weiteres Jahr verlängertem Vertrag hätte langfristig etwas aufbauen können. Noch dazu wo, bei entsprechend fortschreitender Entwicklung eine frühzeitige weitere Verlängerung avisiert war.
Vor dem Hintergrund zu dieser Zeit insgesamt 3 Trainerteams auf der Gehaltsliste gehabt zu haben inkl. des unsäglichen "Rentenvertrages" von Frings war eine zunächst jährliche Fortschreibung des Vertrages vor dem Hintergrund der damaligen sportlichen Lage und der Vita von Grammozis absolut nachvollziehbar.
Das Grammozis das unbedingt als Mißtrauensvotum verstehen wollte war wohl nicht zu ändern.
Es gibt gute Beispiele von Trainern die im Glauben an die eigene Arbeit damit überhaupt kein Problem haben.
Hätte Grammozis weiterhin gute Arbeit geleistet wären die von ihm angekündigten aufkommenden Diskussionen um eine weitere Verlängerung leicht zu moderieren gewesen - bei Mißerfolg hätte man sich sauber und zeitnah trennen können.
Was wollte er? Weiterbezahlung nach Beurlaubung? Oder Kündigungsschutz aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen?
Er hätte einfach nur weiterhin gute Arbeit leisten müssen und das Vertragsthema wäre nie eines gewesen!
Für mich wirkt seine Entscheidung zur Trennung weiterhin leicht beleidigt.
Das ein vermutlich begehrter Trainer wie Anfang, in seiner Entwicklung schon einen Schritt weiter, einen Zweijahresvertrag bekommen hat ist ein völlig eigenständiges Thema!
12.06.2020 - 15:19 Uhr
Bei mir persönlich ist das Thema mittlerweile durch; den Vorgang betrachte ich vollkommen emotionslos. Man hat keine gemeinsame Basis für eine weitere Zusammenarbeit gefunden. Wer da nun im Endeffekt "schuld" ist, spielt keine Rolle. Bei uns geht es mit Anfang weiter. Ob er im Endeffekt dann erfolgreicher sein wird, zeigt sich später auf dem Platz. Ich wage keine Prognose. Denn man kann auch nicht wirklich behaupten, dass Grammozis gar nix auf die Kette gebracht hat.
14.06.2020 - 17:34 Uhr
Stimme Dir voll zu, habe dieses Theater um die Verlängerung auch intensiv verfolgt. Einem Trainer, der die Mannschaft als Scherbenhaufen übernommen hat, sie aus der Gefahrenregion führt, sie diese Saison ebenfalls aus der „Misere“ herauspusht... (schwierige Situationen mit Vereinsikone Kempe bewältigt) und das Team zeitweise bis auf 3 Punkte zu einem Aufstiegsrang führt sowie überwiegend spielerisch ansprechenden Fussball spielen hat lassen für einen (ja das sage ich bewusset) „Mittelklasse Zweitligaclub“, keinen 2-Jahresvertrag zu geben, hat mir gezeigt dass die Verantwortlichen keinen wirklichen Plan haben wie die Zukunft gestaltet werden soll. Grammozis wurde ganz klar als „Wundertüte“ geholt, ohne Profitrainererfahrung. Er hat bewiesen, dass er‘s kann! Diesen fünften Platz hätte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht jeder Trainer geschafft bei diesem Spielerpersonal!
Man sollte dem Trainerteam den verdienten Respekt erweisen und nächste Saison aus seinen Fehlern lernen. Grammozis hat in einem Interview klipp und klar gesagt, dass es ihm nicht ums Geld ging ( der hat 10 Jahre Bundesliga gekickt und sollte abgesichert sein). Er wollte die Zeit bekommen um etwas aufzubauen. Das hat er nicht gesagt als es schlecht lief, sondern als der Aufschwung klar nach oben zeigte! Er hätte pokern können und sich nicht äußern brauchen mit der Hoffnung, dass ein größerer Verein kommt! Glaubt hier jemand wirklich, dass Anfang es für weniger Geld macht? Ich denke der wird mindestens das doppelte bekommen, da er schon Erfahrung vorweist! Er war ja auch in einer guten Verhandlungsposition. Sei‘s ihm gegönnt.
Ich sehe SVD98 im Normalfall nächstes Jahr trotzdem leider höchstens im Mittelfeld rumdümpeln.
Schade... Es hätte sich etwas entwickeln können!
Wehlmann und Co. werden sich nächste Saison -wenn Anfang nicht liefert- in den Hintern beißen wollen! Sie haben sich jetzt schon unclever verhalten indem sie eine vielverprechende Zukunft aufs Spiel gesetzt haben und neues Risiko starten!
Grammozis hingegen wird sich für höheres empfehlen können... Hoffenheim? Schalke? Hamburg? Die Liste ist lang und ich denke bei 50 % die mir im Kopf herumschwirren wird er auch eine Alternative darstellen! Er kann ein Team pushen und sie bis zur letzten Sekunde kämpfen lassen... und wie oben erwähnt ist es spielerisch seit langem mal wieder ansehnlich.
In diesem Sinne, alles Gute für den Rest der Saison, Dimi. Und vielleicht drückt auch der Markus Anfang die Daumen, damit er nächstes Jahr einen Erstligaverein übernimmt!
Man sollte dem Trainerteam den verdienten Respekt erweisen und nächste Saison aus seinen Fehlern lernen. Grammozis hat in einem Interview klipp und klar gesagt, dass es ihm nicht ums Geld ging ( der hat 10 Jahre Bundesliga gekickt und sollte abgesichert sein). Er wollte die Zeit bekommen um etwas aufzubauen. Das hat er nicht gesagt als es schlecht lief, sondern als der Aufschwung klar nach oben zeigte! Er hätte pokern können und sich nicht äußern brauchen mit der Hoffnung, dass ein größerer Verein kommt! Glaubt hier jemand wirklich, dass Anfang es für weniger Geld macht? Ich denke der wird mindestens das doppelte bekommen, da er schon Erfahrung vorweist! Er war ja auch in einer guten Verhandlungsposition. Sei‘s ihm gegönnt.
Ich sehe SVD98 im Normalfall nächstes Jahr trotzdem leider höchstens im Mittelfeld rumdümpeln.
Schade... Es hätte sich etwas entwickeln können!
Wehlmann und Co. werden sich nächste Saison -wenn Anfang nicht liefert- in den Hintern beißen wollen! Sie haben sich jetzt schon unclever verhalten indem sie eine vielverprechende Zukunft aufs Spiel gesetzt haben und neues Risiko starten!
Grammozis hingegen wird sich für höheres empfehlen können... Hoffenheim? Schalke? Hamburg? Die Liste ist lang und ich denke bei 50 % die mir im Kopf herumschwirren wird er auch eine Alternative darstellen! Er kann ein Team pushen und sie bis zur letzten Sekunde kämpfen lassen... und wie oben erwähnt ist es spielerisch seit langem mal wieder ansehnlich.
In diesem Sinne, alles Gute für den Rest der Saison, Dimi. Und vielleicht drückt auch der Markus Anfang die Daumen, damit er nächstes Jahr einen Erstligaverein übernimmt!
14.06.2020 - 20:56 Uhr
Ich lass dich dann mal nicht unterinformiert sterben:
Es läge sicher nicht im Interesse Dimis um 5 Jahre zu verlängern nach 4 Spieltagen! Dafür ist Grammozis zu hoch veranlagt mMn. und wird wohl auch zu gut beraten. Für die Top 4 reicht es jedoch sicher noch nicht, hat auch niemand behauptet.
Soviel zum Thema was Geschwätz angeht...
Ich kann mir sicher nicht als einziger sehr gut vorstellen, dass man als Trainer auch eine gewisse Wertschätzung empfindet wenn man von seinem Arbeitgeber das Vertrauen bekommt, dass man sogar noch mehr bewirken kann, nachdem man SVD98 letztes Jahr souverän vor dem Abstieg gerettet hat und dieses Jahr- wenn auch recht spät- im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat, dazu noch mit realer rechnerischer Aussicht auf den Aufstieg.
Ich bin mir nicht genau sicher für wieviele Trainer man momentan Gehälter zahlt, die in den letzten Jahren nach dem Abstieg absolut nichts gebracht haben... sind es um die vier? Frings und Schuster fallen mir grad sofort ein... wobei Frings‘ Gehalt dem eines unteren Bundesligisten entsprach. Btw... dafür konnte Wehlmann nichts muss man dazu sagen der Fairness halber.
Und jetzt mal die Frage an alle die hier denken dass der Verein sich gut verkauft hat:
Was würdet ihr tun, wenn ihr euren Arbeitgeber mit dem ihr euch auch noch identifiziert und loyal bleiben wollt vor dem Abstieg retten würdet, im Jahr darauf fast um den Aufstieg mitspielt und jemand anderes einen längerfristigen Vertrag bekommen würde als man selbst? Ich persönlich würde mich vera....t vorkommen! Das ist es was ich auch aus Grammozis‘ Interviews rauslesen konnte.
Ich hab versucht mir auszudenken was den Verein dazu getrieben haben könnte ihm keinen Zweijahres Vertrag zu geben. Ich habe mich immer wieder im Kreis gedreht mit dem Fazit, dass man ihn hätte austauschen können wenn es bei der nächsten kleinen Krise nicht passt, da man ihn nur bis Ende der Saison bezahlen hätte müssen. Man kann es drehen und wenden wie man will. Beim Thema Vertrauen gehören immer mindestens zwei Parteien dazu. Grammozis hat nichts unlegitimes getan... der Verein auch nicht. Nun frage ich mich aber trotzdem, wer den kürzeren gezogen hat und wer mehr Risiko trägt ab Herbst.
Es läge sicher nicht im Interesse Dimis um 5 Jahre zu verlängern nach 4 Spieltagen! Dafür ist Grammozis zu hoch veranlagt mMn. und wird wohl auch zu gut beraten. Für die Top 4 reicht es jedoch sicher noch nicht, hat auch niemand behauptet.
Soviel zum Thema was Geschwätz angeht...
Ich kann mir sicher nicht als einziger sehr gut vorstellen, dass man als Trainer auch eine gewisse Wertschätzung empfindet wenn man von seinem Arbeitgeber das Vertrauen bekommt, dass man sogar noch mehr bewirken kann, nachdem man SVD98 letztes Jahr souverän vor dem Abstieg gerettet hat und dieses Jahr- wenn auch recht spät- im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat, dazu noch mit realer rechnerischer Aussicht auf den Aufstieg.
Ich bin mir nicht genau sicher für wieviele Trainer man momentan Gehälter zahlt, die in den letzten Jahren nach dem Abstieg absolut nichts gebracht haben... sind es um die vier? Frings und Schuster fallen mir grad sofort ein... wobei Frings‘ Gehalt dem eines unteren Bundesligisten entsprach. Btw... dafür konnte Wehlmann nichts muss man dazu sagen der Fairness halber.
Und jetzt mal die Frage an alle die hier denken dass der Verein sich gut verkauft hat:
Was würdet ihr tun, wenn ihr euren Arbeitgeber mit dem ihr euch auch noch identifiziert und loyal bleiben wollt vor dem Abstieg retten würdet, im Jahr darauf fast um den Aufstieg mitspielt und jemand anderes einen längerfristigen Vertrag bekommen würde als man selbst? Ich persönlich würde mich vera....t vorkommen! Das ist es was ich auch aus Grammozis‘ Interviews rauslesen konnte.
Ich hab versucht mir auszudenken was den Verein dazu getrieben haben könnte ihm keinen Zweijahres Vertrag zu geben. Ich habe mich immer wieder im Kreis gedreht mit dem Fazit, dass man ihn hätte austauschen können wenn es bei der nächsten kleinen Krise nicht passt, da man ihn nur bis Ende der Saison bezahlen hätte müssen. Man kann es drehen und wenden wie man will. Beim Thema Vertrauen gehören immer mindestens zwei Parteien dazu. Grammozis hat nichts unlegitimes getan... der Verein auch nicht. Nun frage ich mich aber trotzdem, wer den kürzeren gezogen hat und wer mehr Risiko trägt ab Herbst.
25.06.2020 - 19:07 Uhr
Mich nervt diese Überhöhung der Leistung Grammozis´und das in Frage stellen, der Entscheidung der Verantwortlichen tierisch.
In der Hinrunde mussten wir doch wirklich fußballerische Magerkost ertragen. Angsthasenfußball, teilweise leblose Auftritte, Zweifel an der Fitness der Spieler, kein Erkennbares Offensivkonzept, erst im November gegen Regensburg und dann in Hannover eine HZ lang habe ich so etwas wie Pressing gesehen.
Wir haben hier ununterbrochen über Grammozis diskutiert und auch ich, als einer der Befürworter der Kontinuität, hatte so meine Zweifel. Das war irgendwie immer zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig.
Letztlich hatte es Grammozis den zwei starken kämpferischen Leistungen gegen Stuttgart und den HSV zu verdanken, dass er nicht schon im Winter gehen musste.
Und da Verantwortliche eine Vereins ja nicht planlos in den Tag hinein leben können, wird man im Winter die Situation analysiert haben und schon da beschlossen haben, dass man sich die ersten Spiele nach der Winterpause anschaut und dann maximal um ein Jahr verlängert. Und obwohl die Ergebnisse passten, richtig überzeugend war das für mich auch bis zur Corona-Pause nicht.
Überrascht hat Grammozis mich nach dem Auftritt in Karlsruhe. Erst jetzt wurde der Fußball ansehnlich, erst jetzt wurde die Breite des Kaders genutzt, erst jetzt bekam Manu eine Chance, Pfeiffer, später gar Arslan und erst jetzt spielte Schnellhardt statt Stark auf der 6. Allein diese Entscheidung symbolisiert für mich die Veränderung, fast Verwandlung, des Dimitrios Grammozis. Fußballerische Qualität statt defensive Stabilität.
Ich weiß nicht, ob das die Erkenntnis war, nichts mehr zu verlieren zu haben. Der Druck war weg, da war fast eine Befreiung spürbar
Auf mich wirkte es fast so, als würde Grammozis an seiner Bewerbungsmappe arbeiten. Da stand bisher nichts zum Thema Offensivfußball, da stand nichts zum Thema Systemwechsel, da stand nichts zum Thema Entwicklung junger Spieler. Und aufeinmal packt Dimi die Rotation aus, überrascht Gegner mit seiner Aufstellung, wo er vorher maximal auf 1-2 Positionen gewechselt hat. Er packt die 3er/5er-Kette aus, jetzt sogar erstmals 2 Spitzen von Beginn an und baut auch noch einen Jugendspieler ein.
Ich weiß nicht, ob er bei einer Entlassung im Winter genug vorzuweisen gehabt hätte, oder ob er mit Frings angeln gegangen wäre. Jetzt sieht das alles schon ganz anders aus und ich wünsch ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.
Ich will nicht nachtreten, ich erkenne wirklich an, dass er sich weiter entwickelt hat. Und vielleicht ist genau das der Vorteil eine jungen Trainers, der bereit ist sich zu entwickeln, dass er sich nicht so schnell verbraucht. Aus heutiger Sicht, wäre es daher spannend gewesen die Entwicklung weiter zu verfolgen.
Und doch halte ich die Entscheidung Wehlmanns und der anderen Verantwortlichen für absolut richtig, bis zu diesem Zeitpunkt war das nicht überzeugend. Und wer weiß, vielleicht war diese Saison mit diesem Kader sogar mehr drin. Ich hatte ja vor der Saison schon von diesem Platz im Verfolgerfeld geträumt und so, wie wir zuletzt aufgetreten sind, brauchen wir uns vor Heidenheim sicher nicht verstecken.
Egal, nächstes Jahr greifen wir an und Dimi, tu Dir den HSV nicht an, da wirst Du nicht über ein Jahr Zeit bekommen um etwas zu entwickeln.
In der Hinrunde mussten wir doch wirklich fußballerische Magerkost ertragen. Angsthasenfußball, teilweise leblose Auftritte, Zweifel an der Fitness der Spieler, kein Erkennbares Offensivkonzept, erst im November gegen Regensburg und dann in Hannover eine HZ lang habe ich so etwas wie Pressing gesehen.
Wir haben hier ununterbrochen über Grammozis diskutiert und auch ich, als einer der Befürworter der Kontinuität, hatte so meine Zweifel. Das war irgendwie immer zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig.
Letztlich hatte es Grammozis den zwei starken kämpferischen Leistungen gegen Stuttgart und den HSV zu verdanken, dass er nicht schon im Winter gehen musste.
Und da Verantwortliche eine Vereins ja nicht planlos in den Tag hinein leben können, wird man im Winter die Situation analysiert haben und schon da beschlossen haben, dass man sich die ersten Spiele nach der Winterpause anschaut und dann maximal um ein Jahr verlängert. Und obwohl die Ergebnisse passten, richtig überzeugend war das für mich auch bis zur Corona-Pause nicht.
Überrascht hat Grammozis mich nach dem Auftritt in Karlsruhe. Erst jetzt wurde der Fußball ansehnlich, erst jetzt wurde die Breite des Kaders genutzt, erst jetzt bekam Manu eine Chance, Pfeiffer, später gar Arslan und erst jetzt spielte Schnellhardt statt Stark auf der 6. Allein diese Entscheidung symbolisiert für mich die Veränderung, fast Verwandlung, des Dimitrios Grammozis. Fußballerische Qualität statt defensive Stabilität.
Ich weiß nicht, ob das die Erkenntnis war, nichts mehr zu verlieren zu haben. Der Druck war weg, da war fast eine Befreiung spürbar
Auf mich wirkte es fast so, als würde Grammozis an seiner Bewerbungsmappe arbeiten. Da stand bisher nichts zum Thema Offensivfußball, da stand nichts zum Thema Systemwechsel, da stand nichts zum Thema Entwicklung junger Spieler. Und aufeinmal packt Dimi die Rotation aus, überrascht Gegner mit seiner Aufstellung, wo er vorher maximal auf 1-2 Positionen gewechselt hat. Er packt die 3er/5er-Kette aus, jetzt sogar erstmals 2 Spitzen von Beginn an und baut auch noch einen Jugendspieler ein.
Ich weiß nicht, ob er bei einer Entlassung im Winter genug vorzuweisen gehabt hätte, oder ob er mit Frings angeln gegangen wäre. Jetzt sieht das alles schon ganz anders aus und ich wünsch ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.
Ich will nicht nachtreten, ich erkenne wirklich an, dass er sich weiter entwickelt hat. Und vielleicht ist genau das der Vorteil eine jungen Trainers, der bereit ist sich zu entwickeln, dass er sich nicht so schnell verbraucht. Aus heutiger Sicht, wäre es daher spannend gewesen die Entwicklung weiter zu verfolgen.
Und doch halte ich die Entscheidung Wehlmanns und der anderen Verantwortlichen für absolut richtig, bis zu diesem Zeitpunkt war das nicht überzeugend. Und wer weiß, vielleicht war diese Saison mit diesem Kader sogar mehr drin. Ich hatte ja vor der Saison schon von diesem Platz im Verfolgerfeld geträumt und so, wie wir zuletzt aufgetreten sind, brauchen wir uns vor Heidenheim sicher nicht verstecken.
Egal, nächstes Jahr greifen wir an und Dimi, tu Dir den HSV nicht an, da wirst Du nicht über ein Jahr Zeit bekommen um etwas zu entwickeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAvorne am 25.06.2020 um 19:10 Uhr bearbeitet
29.06.2020 - 11:48 Uhr
Jetzt hat der Trainer also wohl doch noch den Schuster Punkte Rekord gebrochen und trotzdem stört mich sein erneutes Nachtreten im Statement dem Echo gegenüber gegen den Verein.
Das ist meine Meinung und ich lasse denen die dies nicht so empfinden ihre!
"Vielleicht hätte die nächsten Jahre was wachsen können. Dieses Gefühl hatten wir als Trainerteam auch. Daher wollten wir auch längerfristiger bleiben, um das begleiten zu können. Aber der Verein hatte andere Vorstellungen - daher endet jetzt diese schöne Reise", sagt Grammozis.
Bei kontinuierlicher Entwicklung hätte der Verein sich wohl kaum vom Trainerteam getrennt. Für überhastete Trainerentlassungen steht man in Darmstadt zuletzt sicher nicht.
Nein! Der Verein hatte keinerlei anderen Vorstellungen! Sie haben nach allem was man hört die Brocken hingeworfen. Der Verein wollte zum Zeitpunkt des Scheiterns der Verhandlungen unter Berücksichtigung der damals durchwachsenen Zwischenbilanz einfach nur wirtschaftlich vernünftig handeln.
Sie wollten das aber unbedingt als Mißtrauensvotum interpretieren!
Die Vertragsfrage, hätte eine langfristige Entwicklung in keinster Weise beeinträchtigen müssen!
Solange Grammozis sich in dieser Form äußerst werde ich seiner Darstellung der Dinge auch widersprechen.
Das ist meine Meinung und ich lasse denen die dies nicht so empfinden ihre!
"Vielleicht hätte die nächsten Jahre was wachsen können. Dieses Gefühl hatten wir als Trainerteam auch. Daher wollten wir auch längerfristiger bleiben, um das begleiten zu können. Aber der Verein hatte andere Vorstellungen - daher endet jetzt diese schöne Reise", sagt Grammozis.
Bei kontinuierlicher Entwicklung hätte der Verein sich wohl kaum vom Trainerteam getrennt. Für überhastete Trainerentlassungen steht man in Darmstadt zuletzt sicher nicht.
Nein! Der Verein hatte keinerlei anderen Vorstellungen! Sie haben nach allem was man hört die Brocken hingeworfen. Der Verein wollte zum Zeitpunkt des Scheiterns der Verhandlungen unter Berücksichtigung der damals durchwachsenen Zwischenbilanz einfach nur wirtschaftlich vernünftig handeln.
Sie wollten das aber unbedingt als Mißtrauensvotum interpretieren!
Die Vertragsfrage, hätte eine langfristige Entwicklung in keinster Weise beeinträchtigen müssen!
Solange Grammozis sich in dieser Form äußerst werde ich seiner Darstellung der Dinge auch widersprechen.
30.06.2020 - 08:54 Uhr
Man soll es dabei belassen....
Nicht nachtreten...
Jetzt ist es mal gut...
Verzockt....
Zum Kotzen....
Ihr (die Trainerwechselfreunde) hört aber auch wirklich nicht auf und jetzt lese ich schon das Erste "mimimi", dass der Etat kleiner wird und jetzt alles ganz schön schwierig ist und man die letzte Saison nicht als Maßstab nehmen sollte. Nein, alle Vereine haben weniger Geld und letztes Jahr haben wir auch einen Top Innenverteidiger an H96 verloren, dessen Lücke von einem Spieler geschlossen wurde, der von Dynamo scheinbar als zu "schwach" aussortiert wurde. Diese Saison ist der Maßstab, an der man sich jetzt orientieren sollte. Mit Markus Anfang hat man einen Top-Trainer geholt, der in Kiel und Köln gute Arbeit geleistet hat und das will ich von ihm auch sehen. Er soll die Mannschaft verbessern und endlich attraktiveren Fußball spielen lassen. Er soll zeigen, dass er einen 2 Jahres Vertrag zu recht verdienet hat. Das "Frings-Gejammer" kann ich auch nicht mehr hören, weil das jetzt ja auch endlich vorbei ist. Klar ist es bitter, dass er sich keinen neuen Job gesucht hat, dafür hat man für Schuster aber auch Ablöse erhalten, als er nach Augsburg ging. Mann hat bei längerfristigen Verträgen mal Nachteile und manchmal auch Vorteile.
Bei Herrn Grammozis und seinem Team möchte ich mich für tolle 1,5 Jahre am Böllenfalltor bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Erfolg! Auswärtssiege in Köln und beim VFB, die beste 98er-Rückrunde in Liga 2 (jetzt auch aller Zeiten), einfach tolle Erlebnisse. DANKE!
Nicht nachtreten...
Jetzt ist es mal gut...
Verzockt....
Zum Kotzen....
Ihr (die Trainerwechselfreunde) hört aber auch wirklich nicht auf und jetzt lese ich schon das Erste "mimimi", dass der Etat kleiner wird und jetzt alles ganz schön schwierig ist und man die letzte Saison nicht als Maßstab nehmen sollte. Nein, alle Vereine haben weniger Geld und letztes Jahr haben wir auch einen Top Innenverteidiger an H96 verloren, dessen Lücke von einem Spieler geschlossen wurde, der von Dynamo scheinbar als zu "schwach" aussortiert wurde. Diese Saison ist der Maßstab, an der man sich jetzt orientieren sollte. Mit Markus Anfang hat man einen Top-Trainer geholt, der in Kiel und Köln gute Arbeit geleistet hat und das will ich von ihm auch sehen. Er soll die Mannschaft verbessern und endlich attraktiveren Fußball spielen lassen. Er soll zeigen, dass er einen 2 Jahres Vertrag zu recht verdienet hat. Das "Frings-Gejammer" kann ich auch nicht mehr hören, weil das jetzt ja auch endlich vorbei ist. Klar ist es bitter, dass er sich keinen neuen Job gesucht hat, dafür hat man für Schuster aber auch Ablöse erhalten, als er nach Augsburg ging. Mann hat bei längerfristigen Verträgen mal Nachteile und manchmal auch Vorteile.
Bei Herrn Grammozis und seinem Team möchte ich mich für tolle 1,5 Jahre am Böllenfalltor bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Erfolg! Auswärtssiege in Köln und beim VFB, die beste 98er-Rückrunde in Liga 2 (jetzt auch aller Zeiten), einfach tolle Erlebnisse. DANKE!
30.06.2020 - 13:42 Uhr
Zitat von gruenerFrosch5
Stimmt alles, meiner Meinung nach.
DANKE !
Zitat von malleralle
Man soll es dabei belassen....
Nicht nachtreten...
Jetzt ist es mal gut...
Verzockt....
Zum Kotzen....
Ihr (die Trainerwechselfreunde) hört aber auch wirklich nicht auf und jetzt lese ich schon das Erste "mimimi", dass der Etat kleiner wird und jetzt alles ganz schön schwierig ist und man die letzte Saison nicht als Maßstab nehmen sollte. Nein, alle Vereine haben weniger Geld und letztes Jahr haben wir auch einen Top Innenverteidiger an H96 verloren, dessen Lücke von einem Spieler geschlossen wurde, der von Dynamo scheinbar als zu "schwach" aussortiert wurde. Diese Saison ist der Maßstab, an der man sich jetzt orientieren sollte. Mit Markus Anfang hat man einen Top-Trainer geholt, der in Kiel und Köln gute Arbeit geleistet hat und das will ich von ihm auch sehen. Er soll die Mannschaft verbessern und endlich attraktiveren Fußball spielen lassen. Er soll zeigen, dass er einen 2 Jahres Vertrag zu recht verdienet hat. Das "Frings-Gejammer" kann ich auch nicht mehr hören, weil das jetzt ja auch endlich vorbei ist. Klar ist es bitter, dass er sich keinen neuen Job gesucht hat, dafür hat man für Schuster aber auch Ablöse erhalten, als er nach Augsburg ging. Mann hat bei längerfristigen Verträgen mal Nachteile und manchmal auch Vorteile.
Bei Herrn Grammozis und seinem Team möchte ich mich für tolle 1,5 Jahre am Böllenfalltor bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Erfolg! Auswärtssiege in Köln und beim VFB, die beste 98er-Rückrunde in Liga 2 (jetzt auch aller Zeiten), einfach tolle Erlebnisse. DANKE!
Man soll es dabei belassen....
Nicht nachtreten...
Jetzt ist es mal gut...
Verzockt....
Zum Kotzen....
Ihr (die Trainerwechselfreunde) hört aber auch wirklich nicht auf und jetzt lese ich schon das Erste "mimimi", dass der Etat kleiner wird und jetzt alles ganz schön schwierig ist und man die letzte Saison nicht als Maßstab nehmen sollte. Nein, alle Vereine haben weniger Geld und letztes Jahr haben wir auch einen Top Innenverteidiger an H96 verloren, dessen Lücke von einem Spieler geschlossen wurde, der von Dynamo scheinbar als zu "schwach" aussortiert wurde. Diese Saison ist der Maßstab, an der man sich jetzt orientieren sollte. Mit Markus Anfang hat man einen Top-Trainer geholt, der in Kiel und Köln gute Arbeit geleistet hat und das will ich von ihm auch sehen. Er soll die Mannschaft verbessern und endlich attraktiveren Fußball spielen lassen. Er soll zeigen, dass er einen 2 Jahres Vertrag zu recht verdienet hat. Das "Frings-Gejammer" kann ich auch nicht mehr hören, weil das jetzt ja auch endlich vorbei ist. Klar ist es bitter, dass er sich keinen neuen Job gesucht hat, dafür hat man für Schuster aber auch Ablöse erhalten, als er nach Augsburg ging. Mann hat bei längerfristigen Verträgen mal Nachteile und manchmal auch Vorteile.
Bei Herrn Grammozis und seinem Team möchte ich mich für tolle 1,5 Jahre am Böllenfalltor bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Erfolg! Auswärtssiege in Köln und beim VFB, die beste 98er-Rückrunde in Liga 2 (jetzt auch aller Zeiten), einfach tolle Erlebnisse. DANKE!

Stimmt alles, meiner Meinung nach.
DANKE !
@malleralle - Wie schön. daß dein Beitrag hier Zustimmung findet, ich kann nichts damit anfangen!
Die abwertende Kategorisierung der "Trainerwechselfreunde" war Dir offenbar ein Bedürfnis!? Ich vermute im Umkehrschluss, daß du ein "Trainerbleibefreund" sein musst!
Ist aber auch vollkommen egal, denn Markus Anfang wird am Donnerstag unumstößlich als neuer Teainer vorgestellt und Grammozis hat heute selbstgewählt seinen letzten Arbeitstag bei den 98ern.
Du regst dich also auf, daß die "Trainerwechselfreunde" mit irgendetwas nicht aufhören! Ich vermute mal es geht dabei um die paar zusammenhanglosen Kurzitate, welche du deinem Text voran gestellt hast und welche Dir offenbar nicht passen!
Denn dann gehst du direkt dazu über eher unspezifisch ein "minimi" zu diagnostizieren, weil User sich erlaubt haben, daß es nach einer historisch besten Rückrunde vermutlich nicht unbedingt zwangsläufig so weitergeht. Schon garnicht unter den Vorzeichen eines ungeplanten Trainerwechsels, einer Etatreduzierung und merklicher Veränderungen im Kader, und deshalb vor einer übersteigerten Erwartungshaltung im Anschluss an diese letztlich erfolgreiche Saison warnen.
Selbst unter unveränderten oder gar verbesserten Vorraussetzungen ist es meistens schwierig historische Bestmarken erneut zu erreichen oder gar zu toppen! So abwegig erscheint etwas Demut im Hinblick auf die kommende Spielzeit als nicht!
Du beschreibst dann noch, daß ja alle Clubs mit reduzierten Mitteln arbeiten müssen. Richtig, dann gleicht sich ja alles wieder aus und trotzdem gibt es nur wenige Clubs, abgesehen wennüberhaupt von den Absteigern, die und der Zweiten Liga eine Saison einfach mal so bestätigen können oder sich gar weiterentwickeln.
Du beschreibst dann noch exemplarisch den Transfer von Dumic, wenn auch etwas falsch, denn ich glaube nicht, daß er vorrangig aus Leistungsgründen Dresden verlassen musste.
Trotzdem funktionieren Spieler und Trainer in unterschiedlichen Clubs und Konstellationen auch gerne mal unterschiedlich gut oder schlecht.
Es gibt abgesehen von Stars selten eine Funktionsgarantie bei Transfers im Fußball.
Deshalb ist auch bei einem Trainer mit guten Referenzen wie Anfang nicht selbstverständlich, daß er in Darmstadt vom ersten Tag problemlos funktioniert und vergangene persönliche oder Vereinserfolge einfach mal so wiederholt oder fortsetzt!
Vieles wird neu sein im Training und im Kader und es geht wieder bei null los mit Beginn der Vorbereitung und natürlich wünschen sich alle die es mit den Lilien halten den maximalen Erfolg!
Erwarten darf oder garantieren kann diesen aber keiner!
Außerdem meintest Du doch bestimmt Anfang soll noch attraktiveren Fußball spielen und die Mannschaft noch besser machen als Grammozis das schon getan hat - oder war dieser Teil ironisch gemeint?
Du beschreibst wie sich Vor- und Nachteile bei Trainerwechseln auch mal ausgleichen. Überwiegend erleiden die Vereine aber Nachteile! Und das man diese von Vereinsseite versucht möglichst zu minimieren ist wohl nachvollziehbar.
Zum Thema Frings ist mittlerweile wirklich alles gesagt und es hat endlich ein Ende!
Zuletzt habe ich ganz überwiegend hier Glückwünsche und Dank der User für Grammozis und sein Trainerteam gelesen!
Da gibt es keine zwei Meinungen! Auch nicht bei den von Dir benannten " Trainerwechselfreunden"!
Nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht, nachdem Du deinem kritischen Post noch einen Dank angefügt hast.
Zuletzt noch aktuelles von Präsident Fritsch Geäußert gegenüber der Dpa
Er reagiert ebenfalls nochmal auf Grammozis's Abgang und hat aber auch kein Problem die Leistung des Trainerteams besonders zu würdigen...
Grammozis? "Kein Platz für eine Opferrolle"
Auf der wohl wichtigsten Position im sportlichen Bereich haben die Darmstädter frühzeitig auf die bevorstehende Trennung mit Cheftrainer Dimitrios Grammozis reagiert. Schon am Donnerstag wird Markus Anfang als neuer Coach am Böllenfalltor vorgestellt. "Wir gucken nach vorne und freuen uns auf einen sehr, sehr guten Trainer", sagte Fritsch.
Zuvor war es dem Clubboss ein Anliegen, noch einmal auf die geräuschvolle Trennung von Grammozis einzugehen. Dieser habe in der Corona-Pause einen weiteren Gesprächsversuch abgelehnt, sagte Fritsch. "Es war ganz klar seine Entscheidung. Da gibt es keinen Platz für eine Opferrolle."
Die Lilien hatten Grammozis frühzeitig eine Vertragsverlängerung um eine Saison angeboten, der Ex-Bundesligaprofi wollte zwei. Diese Diskrepanz führte letztlich zur Trennung. Dennoch spielte Darmstadt unter Grammozis seine stärkste Zweitliga-Rückrunde. "Die gesamte Arbeit, die da geleistet wurde, ist nicht selbstverständlich in dieser Konstellation", bilanzierte Fritsch. "Da kann man nur ganz klar den Hut ziehen."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Beinschuss am 30.06.2020 um 13:56 Uhr bearbeitet
04.07.2020 - 13:09 Uhr
Vielen Dank zunächst mal an diejenigen, die sich bemühen die Frage eines HSV-Anhängers hier vernünftig zu beantworten. Die Art und Weise, wie Fans anderer Vereine in unserem Forum teilweise angegangen werden, finde ich beschämend. Das hatten wir neulich schon in einem Spieltagsthread, das ganz harmlose und höflich gestellte Fragen so abgewatscht werden.
Über Grammozis gehen unsere Meinungen soweit auseinander, dass man es einem, der seine Arbeit nicht täglich verfolgt hat, nicht übel nehmen kann, dass er seine Arbeit und die Art Fußball zu spielen nicht einschätzen kann.
Er hat die Lilien stabilisiert, sehr lange stabilisiert, über ein Jahr lang ließ die Priorität der Kompaktheit eine Idee von Offensivfußball nur erahnen. Neben der Tatsache nichts mehr zu verlieren zu haben, haben sicher, wie @alen1898 sagt, auch die Möglichkeit 5 Mal wechseln zu können und der durch die Genesungen von Honsak, Manu und Platte breitere Kader dazu beigetragen, dass wir in den letzten Spielen den Fußball gesehen haben, den sich viele hier früher gewünscht hätten.
Aber auch Anfang hat bei seiner Vorstellung gesagt, dass er vielleicht in Kiel teilweise zu vorsichtig in Köln dann teilweise zu offensiv spielen ließ und nun in Darmstadt die Balance aus beidem finden möchte.
Ich wünsche Grammozis, dass er, wenn es wirklich so kommt, in Hamburg die Balance schnell findet und bin sehr gespannt, wie er mit dem vermutlich doch wesentlich höheren Druck umgeht.
Über Grammozis gehen unsere Meinungen soweit auseinander, dass man es einem, der seine Arbeit nicht täglich verfolgt hat, nicht übel nehmen kann, dass er seine Arbeit und die Art Fußball zu spielen nicht einschätzen kann.
Er hat die Lilien stabilisiert, sehr lange stabilisiert, über ein Jahr lang ließ die Priorität der Kompaktheit eine Idee von Offensivfußball nur erahnen. Neben der Tatsache nichts mehr zu verlieren zu haben, haben sicher, wie @alen1898 sagt, auch die Möglichkeit 5 Mal wechseln zu können und der durch die Genesungen von Honsak, Manu und Platte breitere Kader dazu beigetragen, dass wir in den letzten Spielen den Fußball gesehen haben, den sich viele hier früher gewünscht hätten.
Aber auch Anfang hat bei seiner Vorstellung gesagt, dass er vielleicht in Kiel teilweise zu vorsichtig in Köln dann teilweise zu offensiv spielen ließ und nun in Darmstadt die Balance aus beidem finden möchte.
Ich wünsche Grammozis, dass er, wenn es wirklich so kommt, in Hamburg die Balance schnell findet und bin sehr gespannt, wie er mit dem vermutlich doch wesentlich höheren Druck umgeht.
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