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Die Kurve

07.04.2008 - 15:26 Uhr
Die Kurve |#341
28.09.2008 - 16:28 Uhr
Zitat von nordwolf:
Zitat
27.09.2008 - 17:10
Der F.C. Hansa verurteilt Ausschreitungen

Der F.C. Hansa Rostock verurteilt mit aller Entschiedenheit die im Umfeld des Zweitligaspiels gegen den FC St. Pauli durch Hansa-Anhänger verursachten Ausschreitungen. „Angriffe auf Gästefans und Polizeibeamte sind nicht hinnehmbar. Die in den vergangenen Wochen und Monaten unternommenen Anstrengungen von Verein, Fans und Polizei, das Image des F.C. Hansa und seiner Anhänger zu fördern, sind durch die von Unbelehrbaren initiierten Vorfälle mit Füßen getreten worden. Wir werden jetzt alles unternehmen, um Beteiligte zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen“, erklärt Hansa-Vorstandsvorsitzender Dirk Grabow.
Der F.C. Hansa und die Rostocker Polizei werden nach Auswertung des vorliegenden Video- und Fotomaterials am kommenden Mittwoch auf einer Pressekonferenz über den Stand der Ermittlungen und eventuelle erste Ergebnisse informieren.

Ist gut, dass Hansa sich sofort öffentlich distanziert !
http://www.fc-hansa.de/index.php?id=154&oid=6799
Die Kurve |#342
28.09.2008 - 18:24 Uhr
Zitat von nik999:
Ich finde das hier die Vorgänge vom Freitag ziemlich verharmlost werden. Und eigentlich sollte man als Fanszene, denen nicht noch indirekt den Rücken decken, sondern zusehen dass man solchen ***** en in den eigenen Reihen keine Plattform bietet!
Als in Dänemark randaliert wurde, waren hier doch auch alle empört! Ich setze mich jedenfalls nicht nochmal Stunden in einen Zug, um Hansa zu unterstützten, um mir dann schon im Zug diese dummen Nazihackfressen anzugucken. Bei deren Gesängen ist mir echt schlecht geworden.
Keine Sorge das war hier mein letzter Beitrag, hab schon bemerkt, dass das hier anscheinend das falsche Forum für mich ist. Hoffe nur, das es auch irgendwo Hansafans gibt die mutig genug sind denen die Stirn zu bieten! Tschüss...


Die Beiträge die du hier schreibst sind absolut unterstes Niveau!
Genauso wie du hier die Hansafans als Nazis hinstellst versuchst du doch ebenso die Fans des FC St.Pauli als Unschuldslämmer und Friedensengel einen Märtyrerstatus zu verleihen.
Die Paulianer die durch die Lande reisen um dem gemeinen Pöbel mit ihren fadenscheinigen Linksparolen die Grundwerte des Kommunismus näher zu bringen und wiedererwartend dafür nicht mit Myrrhe und Salbei empfangen werden!
Schlimm!
Das es eine belastete Rivalität zwischen Hansa und Paulifans gibt ist hinreichend bekannt und das es in beiden Fanlgern gewaltbereite und gewaltsuchende Idividuen gibt hat jeder sehen können.
Nun aber die Krawallpropaganda diverser sog. "Medien" hier aufzugreifen und darum die Masse der Hansafans als "Nazis" oder sonstiges hinzustellen entspricht dem gleichen Niveau wie sich einige Paulifans nunmal benehmen!
Wer mit propagandistischen Devotionalien schon wie eine Horde Verrückter ins Stadion einzieht der provoziert vorsätzlich das es zu Auseinandersetzungen zwischen Hirnlosen kommt. Ich heiße dabei nicht gut, dass sich Fans aus unseren Reihen auf sowas einlassen!

Die Krönung sind nun aber, genau wie die einschlägige Krawallpresse gleich wieder Vorfälle aus dem Jahr 1993 herauskehrt, hier solche Vorfälle wie in Dänemark dieses Jahr passiert als Beispiele vorzubringen!
Hätte dies ein Essener Fan oder ein Braunschweiger geschrieben dann könnte ich dies durchaus nachvollziehen aber nicht wenn dies aus dem Hamburger Stadtteil kommt!

Dazu fällt mir ein wunderbar passendes Zitat ein!

Johannes-Evangelium 8,7
Zitat
Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.


Kleine Nachhilfestunde gefällig?

22.05.2007 FC St.Pauli - Dynamo Dresden
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,485126,00.html
Zitat
500 St.-Pauli-Fans, darunter 200 Randalierer aus der linksextremen Szene, zählte die Polizei. Bei den Krawallen wurden sowohl Fans als auch Polizisten verletzt. Es gab mehrere Festnahmen.


03.04.2006 FC St. Pauli - Chemanitzer FC
http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/hh1958.html
Zitat
Vor den Zufahrten versammelten sich jedoch hunderte Anhänger des Hamburger Vereins, die sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten.


03.02.2008 1.FC Köln - FC St.Pauli
http://www.ksta.de/html/artikel/1201184433551.shtml
Zitat
Schon vor dem Spiel hatten Hamburger Fans am Stadion an einer Bierbude randaliert. Ein St.-Pauli-Anhänger mit bundesweitem Stadionverbot bekam eine Anzeige.


Ich spare mir jetzt weitere Beispiele um das Märchen des armen St.Paulifans vom Millerntor der den Weltfrieden mit der Che Guevara Flagge ins Stadion transportieren will nicht vollkommen zu zerstören!

Was ich mit diesem Beitrag ausdrücken will ist lediglich das Pauschalverurteilungen gewiss immer die Falschen treffen und das auch das Absingen der Schmährufe "Schei** St. Pauli" gewiss kein Anzeichen ist für irgendeine Partei- oder Politikzugehörigkeit!
Genauso wenig wurde das Wort Bildung vom Wort Bild hergeleitet! Auch wenn manche hier gern eine Ausnahme darstellen wollen! :D

•     •     •

________Um die Liebe zur Heimat________
_______zum Meer und zum Strand________
__________mit dir zu verbinden__________
___wirst du OSTSEESTADION genannt !___
Die Kurve |#343
28.09.2008 - 18:35 Uhr
sehr sehr sehr guter Beitrag:)
das sollte nun auch den Schlusspunkt zu diesem Thema vom Freitag darstellen....wie ich finde;)

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Wir lassen Hansa niemals im Stich - NIEMALS
Die Kurve |#344
28.09.2008 - 18:39 Uhr
Zitat von baltic_storm:
sehr sehr sehr guter Beitrag:)
das sollte nun auch den Schlusspunkt zu diesem Thema vom Freitag darstellen....wie ich finde;)


Derart Brisantes einfach so abzuschließen halte ich für gefährlich. Vielleicht sollten wir es langsam auslaufen lassen...
Die Kurve |#345
28.09.2008 - 23:15 Uhr
"Hoffe nur, das es auch irgendwo Hansafans gibt die mutig genug sind denen die Stirn zu bieten! Tschüss..."

ähhh..was sollen wir jetzt tun? durch rostock laufen und an jeder tür klingeln und fragen ob ein böser schläger vom hansa-pauli spiel da ist???
wir haben hier alle die vorkommnisse verurteilt, aber auch klargestellt dass die hansafans das nicht alleine in gang gesetzt haben und es unwahr und nicht gerecht empfinden den hansafans alleine die schuld zu geben.
mehr können wir doch einfach nicht tun oder sollen wir nächstes mal friedenspfeifen mitbringen dazu nelson mandela, mutter theresa und papst t-shirts verteilen? eventuell ein noch ein mobiles sozialbetreungslager inklusive unterricht über korrektes benehmen mit anschließender diskussionsrunde?`danach dann noch einen wisch unterschreiben lassen dass man mutti blumen nach hause bringt und den pauli fans beim nächsten mal ein körbchen eier als entschuldigung überreicht?
Die Kurve |#346
29.09.2008 - 00:15 Uhr
Zitat
BILD-Reporterin Nina Willborn fuhr mit den Fans nach Rostock Ich war mitten in der Randale

Neun verwundete Fans, sechs verletzte Polizisten. Das schlimme „Ergebnis“ eines Fußball-Abends. Pauli verliert bei Hansa Rostock 0:3 – aber das sportliche Geschehen ist plötzlich Nebensache. Hansa-Hooligans greifen die Paulianer an.

Sie versuchen, den Fan-Block zu stürmen. Da stehe auch ich, die BILD-Reporterin. Zehn Minuten nach Abpfiff warten die Paulianer aus Sicherheitsgründen noch darauf, von der Tribüne gelassen zu werden. Aber die Hansa-Anhänger im Block nebenan warten auch...

Plötzlich sehe ich, wie die Ordner zwischen den Blöcken weggehen. Und bevor ich mich versehe, bin ich mitten in der Randale.

Weniger als dreißig Meter von mir entfernt beginnen Hansa-Anhänger, über die Plexiglas-Scheibe zum Gäste-Bereich zu klettern. Paulis Fans wehren sich mit Fahnenstöcken. Bierbecher und Feuerzeuge fliegen. Ich sehe, wie Fans mit Gürteln aufeinander einprügeln. Dazu brüllen die Rostocker wie schon während des Spiels immer wieder „Scheiß St. Pauli! Scheiß St. Pauli!“ Provozierende Gesten, selbst ***** -Grüße sind zu sehen. Paulis Antwort ist laut: „Nazis raus!“
Nina Willborn: Ich war mitten in der Randale
Hansa-„Fans“ wollen zehn Minuten nach Abpfiff den Pauli-Fanblock stürmen
Foto: Firo
3/3
BILD-Reporterin
Nina Willborn
in Rostock
Rostocker Hooligans versuchen den Gäste-Block zu stürmen
Schwere Krawalle
bei Rostock
gegen Pauli

Erst nach langen 20 Minuten bahnen sich Beamte der Bundespolizei den Weg in die Hansa-Kurve. Ich sehe, wie die Beamten die wütenden Hools zurückdrängen – und atme auf. Während gleichzeitig draußen zwei Wasserwerfer und Tränengas-Einsatz über 100 Hansa-Irre in Schach halten.

Ich denke: „Ob es die richtige Polizei-Strategie war, dieses Spiel nicht als Sicherheits-Begegnung einzustufen?“ Der Plan: Die Fan-Gruppen sollten sich nicht begegnen. Aber schon bei der Ankunft des Fan-Sonderzuges aus Hamburg finden Hansa-Chaoten Lücken in der „Sicherheits-Zone“. Erste Steine und Flaschen fliegen.

Genau wie vor dem Einlass. Die Hamburger Fans und ich werden von einem Gitterzaun und einer Reihe Polizisten „geschützt“. Aber hinter dem Zaun pöbeln die Rostocker (52 werden festgenommen) – und werfen minutenlang unbehelligt alles, was sie zu fassen bekommen.

Mir passiert nichts. Aber wirklich sicher fühle ich mich erst, als der Sonderzug in Richtung Hamburg abfährt...

Bei Hansa Rostock ermitteln jetzt Polizei und Verein. Mittwoch soll es eine Erklärung geben. Paulis Sicherheits-Chef Sven Brux, Geschäftsführer Michael Meeske und Team-Manager Christin Bönig tagen heute. Bönig: „Wir reden über eine Beschwerde bei der DFL. Diese Vorfälle dürfen nicht verschwiegen werden.“


http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2008/09/29/st-pauli-randale/bild-reporterin-nina-willborn-war-in-rostock.html
Die Kurve |#347
29.09.2008 - 09:20 Uhr
Zitat
Sieg mit üblem Nachspiel


OZ v. 29.09.2008

Kompletter Artikel im Pressethread
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansainhamburg am 29.09.2008 um 09:20 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#348
29.09.2008 - 10:41 Uhr
Nicht nur die Bild versucht sich in "Schwarz-Weiß-Malerei". :(

Ich verurteile das ganze auch, wie bereits mehrfach erwähnt.
Doch ich hasse auch Verallgemeinerungen und Polemik.

Nichts anderes liest man in dirversen Medien.
Das ist wirklich traurig. Und Subjektivität fehlt zum großen Teil.

http://www.welt.de/welt_print/article2506317/Der-Skandal-von-Rostock.html
Die Kurve |#349
29.09.2008 - 12:37 Uhr
Zitat von bild.de:
Ich war mitten in der Randale

Neun verwundete Fans, sechs verletzte Polizisten. Das schlimme „Ergebnis“ eines Fußball-Abends. Pauli verliert bei Hansa Rostock 0:3 – aber das sportliche Geschehen ist plötzlich Nebensache. Hansa-Hooligans greifen die Paulianer an.

Sie versuchen, den Fan-Block zu stürmen. Da stehe auch ich, die BILD-Reporterin. Zehn Minuten nach Abpfiff warten die Paulianer aus Sicherheitsgründen noch darauf, von der Tribüne gelassen zu werden. Aber die Hansa-Anhänger im Block nebenan warten auch...

Plötzlich sehe ich, wie die Ordner zwischen den Blöcken weggehen. Und bevor ich mich versehe, bin ich mitten in der Randale.

Weniger als dreißig Meter von mir entfernt beginnen Hansa-Anhänger, über die Plexiglas-Scheibe zum Gäste-Bereich zu klettern. Paulis Fans wehren sich mit Fahnenstöcken. Bierbecher und Feuerzeuge fliegen. Ich sehe, wie Fans mit Gürteln aufeinander einprügeln. Dazu brüllen die Rostocker wie schon während des Spiels immer wieder „Scheiß St. Pauli! Scheiß St. Pauli!“ Provozierende Gesten, selbst ***** -Grüße sind zu sehen. Paulis Antwort ist laut: „Nazis raus!“

Erst nach langen 20 Minuten bahnen sich Beamte der Bundespolizei den Weg in die Hansa-Kurve. Ich sehe, wie die Beamten die wütenden Hools zurückdrängen – und atme auf. Während gleichzeitig draußen zwei Wasserwerfer und Tränengas-Einsatz über 100 Hansa-Irre in Schach halten.

Ich denke: „Ob es die richtige Polizei-Strategie war, dieses Spiel nicht als Sicherheits-Begegnung einzustufen?“ Der Plan: Die Fan-Gruppen sollten sich nicht begegnen. Aber schon bei der Ankunft des Fan-Sonderzuges aus Hamburg finden Hansa-Chaoten Lücken in der „Sicherheits-Zone“. Erste Steine und Flaschen fliegen.

Genau wie vor dem Einlass. Die Hamburger Fans und ich werden von einem Gitterzaun und einer Reihe Polizisten „geschützt“. Aber hinter dem Zaun pöbeln die Rostocker (52 werden festgenommen) – und werfen minutenlang unbehelligt alles, was sie zu fassen bekommen.

Mir passiert nichts. Aber wirklich sicher fühle ich mich erst, als der Sonderzug in Richtung Hamburg abfährt...

Bei Hansa Rostock ermitteln jetzt Polizei und Verein. Mittwoch soll es eine Erklärung geben. Paulis Sicherheits-Chef Sven Brux, Geschäftsführer Michael Meeske und Team-Manager Christin Bönig tagen heute. Bönig: „Wir reden über eine Beschwerde bei der DFL. Diese Vorfälle dürfen nicht verschwiegen werden.“


http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/zweite-liga/2008/09/29/st-pauli-randale/bild-reporterin-nina-willborn-war-in-rostock.html


In meinen Augen eine stark einseitige Darstellung der Vorfälle, nach welcher die Paulianer lediglich reagiert haben sollen. Eines zeigt dieser Bericht aber ganz deutlich: Das Versagen der Polizei...:/:
Die Kurve |#350
29.09.2008 - 13:28 Uhr
Ich war am Freitag im Stadion auf der Nordtribüne, kann deshalb nicht viel dazu sagen, was sich hinter der Südtribüne abgespielt hat.Ich möchte denen das Passierte als Augenzeuge, und Fan schildern, die sich nur ihre Meinung aus Zeitungen bzw Presse, Medien bilden können , die nicht dabei waren.Ich möchte also einfach etwas Objektivität reinbringen.Deshalb kann es auch dazu führen das der Beitrag etwas lang wird.Also nichts für Ungut Leute.
Die Ankunft der ST. Pauli Fans in der Parkstraße, konnte ich aus kurzer Entfernung live miterleben, denn ich befand mich zu der Zeit bei Freunden, die direkt gegenüber der Haltestelle "Parkstraße" wohnen.Nachdem alle ausgestiegen waren und sich zu einen Mob sammelten ging man angeführt von einen Kamerateam und einigen Ordnungskräften in Richtung Schillingallee.Auf der linken Seite des Gleises befindet sich ein Wohnblock der mit Hinterhöfen bzw Gärten direkt am Gleis endet.Ich konnte erkennen das sich dort eine Meute von "HANSAfans" versammelte.Nachdem der Mob ca 200m Fußweg zurückgelegt hatte, flogen aus diesen miteinmal Flaschen und Steine.Sofort stürmten einige Paulifans über das Gleis und warfen mit besagten Gegenständen zurück.Die Beamten vor Ort konnten jedoch Schlimmeres verhindern, sodass sich die Fans weiter in Richtung Stadion aufmachten.Das es auf dem Weg dorthin noch an der Kneipe Schlägereien gab, wurde mir erst später mitgeteilt.
Wir, also 4 Männer und 3 Frauen, machten uns also gegen 17.30Uhr auf dem Weg ins Stadion, was 5min Fußweg von uns weg war.
Alle freuten sich auf dieses Derby und gingen optimistisch und freudig ins Stadion.Keiner konnte zu diesen Zeitpunkt ahnen, dass sich nach dem Spiel kriegsähnliche Zustände auf dem Stadionvorplatz der Nordtribüne abspielen würden, wir mitten drin und unser eigentlicher Fußweg nach Hause, von 5min, sich auf 2 1/2 Stunden ausweiten sollte.
Wir verließen gegen ca 20.15uhr das Stadion und machten uns auf nach Hause in Richtung Schillingallee.Unten an den Stadionkassen konnte man sehen das die Polizei diesen Weg gleich vorne am Stadion absperrte und man nicht die Möglichkeit hatte dort durchzukommen.Die Polizei teilte uns mit, dass sich die Blockkade auflösen würde, wenn die Paulifans die Schillingalle passiert hätten, im Zug wären und die anderen Hamburger, angereist mit Bus, von der Osttribünenseite weggefahren sind.Uns wurde mitgeteilt, das es keine Möglichkeit gab sich momentan nach Hause zu bewegen.Wir warteten also an den Stadionkassen was direkt vor der Absprerrung war und namen dieses NOCH mit Verständnis auf.Logisch, wär hatte schon Lust auf Prügelorgien zwischen Hansa-und Paulifans.Ich ging dann kurz in Richtung Holbeinplatz um zu schauen ob da die Möglichkeit besteht nach hause zu kommen, dort allerdings wurde ich von Polizisten empfangen die mir Gleiches erzählten, wie die am Stadion.Nach etwa einer halben Stunde sammelten sich dort immer mehr Leute an, ich schätze um die 300 Leute, der Großteil Schaulustige und der andere Teil so wie wir, der einfach nur nach Hause wollte um den Abend und das Spiel endspannt ausklingen zu lassen.Nach und nach wurden es immer mehr Leute und die Stimmung wurde langsam unruhiger, da es von Seiten der Polizei keine genauen Angaben mehr gab wie lange es noch dauern würde bis sich alles auflösen würde.Ich ahnte schon das diese Scharade nicht mehr lange gut geht.Sprüche wie: "Wir werden nicht weichen" und "ACAB" nam ich dafür zum Anlass.Die Polizei erkannte das ebenfalls und forderte die Masse auf, sich von der Straße wegzubegeben und bei Nichtbeachten, diese mit Maßnahmen zu ahnden.Darauf hin zeigte niemand eine Reaktion und die Meute blieb stehen.Die Polizei forderte ein zweites Mal auf dieses zu tun und kündigte bei erneuten Nichtbeachtung der Aufforderung, den Einsatz des Wasserwerfers an, der in der Zwischenzeit vorgefahren war.
Es war jetzt ca 21.15Uhr, also eine geschlagene Stunde verbrachten wir jetzt schon vor dem Stadion.
Nun ging das eigentliche "Drama" los.Nachdem der Funkspruch der Polizei kam, kam es vorne zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und "Fans".In der Zwischenzeit sammelten sich einige Hools von der Südtribüne gekommen, am Parkplatz vor der Nordtribüne, wo sich Flaschencontainer befanden und sahen sich die Situation an.Ich weis das es Hooligans waren, weil ich einige kannte.Aus den hinteren Reihen des Mobs flogen nun die ersten Flaschen und Steine.Jetzt kam von Seiten der Polizei der angekündigte Wasserwerfer zum Einsatz.Die Masse wurde mit Wasser bekämpft, darunter wir die abseits standen und mit der eigentlichen Sache nichts am Hut hatten ebenso wie kleine Kinder und Frauen.Nun kamen die angesprochenen Hools zum Einsatz.Man "rottete" sich vor der Polizei und den Wasserwerfer zusammen, kippte die Flaschencontainer auf dem Parkplatz um und warf damit in unsere Richtung auf die Polizei.Nun konnte man schon echt von Lebensgefahr für uns sprechen.Verzweifelte Frauen, kleine Kinder die weinten und Männer wir wie, JA die Angst hatten.Es ging hier tatsächlich nach einen Fußballspiel um sein Leben.Panik machte sich breit, da es immer mehr Flaschen und Steinewerfer gab die völlig hirn- und geisteskrank weiter warfen.Wir konnten in keine Richtung ausweichen.Links von uns die Polizei die uns nicht durchliess und auf der anderen Seite die Werfer.Die Polizei bildete nun eine "Wand" und knüppelte uns förmlich in den Flaschenhagel rein.Unschuldige Leute, darunter immer noch vereinzelnt Kinder und Frauen, wurden vor den Kassen mit Tränengas bearbeitet.Keiner von uns konnte dieses völlig planlose und unverantwortliche Verhalten der Polizei nachvollziehen, denn niemand wollte Flaschen und Steine abbekommen.Zu dieser Zeit war der Paulimob schon wieder im Zug!Man hätte uns Anwohner also ohne irgendwelche Befürchtungen ziehen lassen können!!!Es ging lediglich um einen Fanbus der noch von der Ostribüne wegfahren musste.Dieser verliess dann gegen 21.45Uhr das Stadion.
Die Meute löste sich nach und nach auf da uns die Polizei zum einen nach vorne zum Stadionvorplatz drang und nach und nach einige Chaoten, durch kurze gezielte Sprints festnahm.
Mit gereizten Augen durch das Tränengas und anschließend festgestellte blaue Flecke, saßen wir nun am Stadionvorplatz, fix und fertig.Gespräche, wie wir nun endlich nach Hause kommen zwischen uns und der Polizei, wurde von deren Seite garnicht zugelassen.Wir hatten jetzt sprichwörtlich die Schnauze voll und gingen, zumindestens ich, erneut in Richtung Holbeinplatz.Dort lies man uns dann nach Bitten und Betteln endlich nach Hause.Es war 22.15Uhr und wir waren endlich zu Hause.Das unsere Mannschaft an diesen Tag ihre beste Saisonleistung zeigte und sich und den Fans mit 3 Punkte belohnte, war nicht mehr erwähnenswert.LEIDER. :(

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