Die Kurve
16.08.2012 - 20:46 Uhr
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Und bei allem was da durch Hansafans verbockt wird, möchte ich nicht das irgendjemand unschuldigem durch sowas der Spaß an der Sache verdorben wird oder ein Spielbesuch unmöglich wird. Erst recht nicht durch rechtlich fragwürdige Prozedere.
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Zitat von Tomminho:
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Nein, auch der nicht. Aufgrund welcher Grundlage denn? Weil irgendwo in Deutschland Mist gebaut wurde? Außerdem zeig mir mal in Liga 3 einen Verein der auf die Gelder verzichtet die durch Hansafans eingenommen werden? Da kommen bekanntermaßen mehr als ein Dutzend.
;)
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Nein, auch der nicht. Aufgrund welcher Grundlage denn? Weil irgendwo in Deutschland Mist gebaut wurde? Außerdem zeig mir mal in Liga 3 einen Verein der auf die Gelder verzichtet die durch Hansafans eingenommen werden? Da kommen bekanntermaßen mehr als ein Dutzend.
;)
Unglaublich, finde ich, ist die Tatsache das es Leuten gelingt einem Verein (Unternehmen) Schaden in 3 bis 4 stelliger Höhe zuzufügen und damit auch noch ungestraft davon kommen. Wo gibt es denn so etwas? Wieso passiert hier nichts? Diese Leute lachen sich doch kaputt über unser Rechtssystem, über den Verein und auch über uns "Gutmenschen". Und das ganze scheint sich nicht zu ändern, obwohl die Probleme bekannt sind. Ich verstehe es nicht...
Viel schlimmer finde ich eigentlich aber die Frage nach dem "Warum" diese Leute das erst machen? Ich könnte das alles nie so bewusst in Kauf nehmen, ich würde mich in Grund und Boden schämen würde ich meinem Verein so schaden. :angry
Viel schlimmer finde ich eigentlich aber die Frage nach dem "Warum" diese Leute das erst machen? Ich könnte das alles nie so bewusst in Kauf nehmen, ich würde mich in Grund und Boden schämen würde ich meinem Verein so schaden. :angry
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Nein, auch der nicht. Aufgrund welcher Grundlage denn? Weil irgendwo in Deutschland Mist gebaut wurde? Außerdem zeig mir mal in Liga 3 einen Verein der auf die Gelder verzichtet die durch Hansafans eingenommen werden? Da kommen bekanntermaßen mehr als ein Dutzend.
;)
Ich stelle mir als Rechtsgrundlage ein zeitweiliges Verbot von Auswärtsfans des FC Hansa vor, welches Hansa selbst beim DFB beantragt.
Normalerweise bekommen die Vereine selbst noch Strafen, weil sie ja nicht die Poritze jedes Gästefans abgetastet haben. Nimmt man dazu noch das erhöhte Sicherheitsaufkommen, wenn der FCH zu Gast ist, bin ich mir sicher, dass die Vereine gern auf uns verzichten!
Zitat von Tomminho:
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Nein, auch der nicht. Aufgrund welcher Grundlage denn? Weil irgendwo in Deutschland Mist gebaut wurde? Außerdem zeig mir mal in Liga 3 einen Verein der auf die Gelder verzichtet die durch Hansafans eingenommen werden? Da kommen bekanntermaßen mehr als ein Dutzend.
;)
Ich stelle mir als Rechtsgrundlage ein zeitweiliges Verbot von Auswärtsfans des FC Hansa vor, welches Hansa selbst beim DFB beantragt.
Normalerweise bekommen die Vereine selbst noch Strafen, weil sie ja nicht die Poritze jedes Gästefans abgetastet haben. Nimmt man dazu noch das erhöhte Sicherheitsaufkommen, wenn der FCH zu Gast ist, bin ich mir sicher, dass die Vereine gern auf uns verzichten!
Oh man, und schon wieder ist Hansa durch "seine Fans" negativ in den Shclagzeilen.
Wie viele hier fordern, muss endlich etwas (mehr) getan werden, damit der Ruf (soweit es noch einen positiven Ruf) von Hansa nicht weiter beschädigt wird. Dies ist leider nicht so einfach.
Erst einmal sollte man vorsichtig sein, und hier nicht pauschalisieren und alle über einen Kamm scherren. Beispielsweise die Pyro-Aktion an diesem Wochenende. Hier muss man die "Hansafans" im Gästeblock ganz klar in drei Gruppen teilen, zum einen die I***, welche gezündet haben, dann die "Unterstützer/ Befürworter/Schützer" dieser I***, und zum dritten, diejenigen, die es ablehnen, jedoch nichts sgaen können/ wollen, aus welchen Gründen auch immer.
Wie kann man diese Aktionen nun unterbinden und die Täter zur Rechenschaft ziehen? Eine Identität durch Videoaufnahmen ist meist unmöglich, da die Täter sich meist vermummen und danach in der Masse verschwinden. Und ich denke, hier muss angesetzt werden. Es gibt in Deutschland ein Vermummungsverbot, welches auch in Fussballstadien greift.
[...Das gesetzliche Vermummungsverbot gilt grundsätzlich auch in Fußballstadien, obwohl das Fußballstadion dem Hausrecht des Veranstalters unterliegt. Hat aber zum Fußballstadion prinzipiell jedermann Zugang, was abgesehen vom Geisterspiel fast immer der Fall ist, liegt keine „Privatveranstaltung“, sondern eine „sonstige öffentliche Veranstaltung“ i. S. von § 17 a VersG vor. Das bloße Mitführen von Gegenständen, die der Vermummung dienen könnten, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit höchstens 1.000,00 DM (heute also: 511,29 EUR) Bußgeld geahndet werden kann (§ 29 Abs. 1 Nr. 1 a VersG). Kommt es tatsächlich zu einer Vermummung, liegt eine Straftat vor (§ 27 Abs. 2 Nr. 2 VersG). In der Praxis verzichtet die Polizei jedoch häufig trotz bestehenden Legalitätsprinzips auf das Einschreiten gegen vermummte Fußfallfans, solange sie sich ruhig verhalten und es nicht aus anderen Gründen Anlass zu einem polizeilichen Tätigwerden gibt. Die im Zuge der Föderalismusreform in Kraft getretenen Landesversammlungsgesetze haben das Vermummungsverbot der (Bundes-)Versammlungsgesetzes übernommen (vgl. derzeit Art. 18 Bay. VersG, § 9 Nieders. VersG, § 15 Sachs.-Anh. VersG)...]
Das Problem ist, dass nicht der Verein dieses alleine durchsetzen kann, sondern der Staat in Form der Polzei mehr durchgreifen muss. Vielleicht muss man sogar zu solch drastischen Maßnahmen greifen, dass bei Auswärtsspielen die Gästefans keine Fanutensilien mehr tragen durfen, mit denen man sich vermummen kann. Solche Dinge wie Schals, Fahnen, Mützen usw. müssten vorerst verboten werden. Und wer sich nicht daran hält, müsste schneller und schärfer gesetzlich belangt werden.
Dies ist nur eine kleine Idee, welche mir durch den Kopf schwirrt. Natürlich, wie bei vielen Ideen, ist es schwer mit der Umsetzung. Jedoch muss endlich von allen Seiten mehr gehandelt werden und zusammen gearbeitet werden. Es muss aufhören, sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben zwischen Bund, Land und Vereinen.
Wie viele hier fordern, muss endlich etwas (mehr) getan werden, damit der Ruf (soweit es noch einen positiven Ruf) von Hansa nicht weiter beschädigt wird. Dies ist leider nicht so einfach.
Erst einmal sollte man vorsichtig sein, und hier nicht pauschalisieren und alle über einen Kamm scherren. Beispielsweise die Pyro-Aktion an diesem Wochenende. Hier muss man die "Hansafans" im Gästeblock ganz klar in drei Gruppen teilen, zum einen die I***, welche gezündet haben, dann die "Unterstützer/ Befürworter/Schützer" dieser I***, und zum dritten, diejenigen, die es ablehnen, jedoch nichts sgaen können/ wollen, aus welchen Gründen auch immer.
Wie kann man diese Aktionen nun unterbinden und die Täter zur Rechenschaft ziehen? Eine Identität durch Videoaufnahmen ist meist unmöglich, da die Täter sich meist vermummen und danach in der Masse verschwinden. Und ich denke, hier muss angesetzt werden. Es gibt in Deutschland ein Vermummungsverbot, welches auch in Fussballstadien greift.
[...Das gesetzliche Vermummungsverbot gilt grundsätzlich auch in Fußballstadien, obwohl das Fußballstadion dem Hausrecht des Veranstalters unterliegt. Hat aber zum Fußballstadion prinzipiell jedermann Zugang, was abgesehen vom Geisterspiel fast immer der Fall ist, liegt keine „Privatveranstaltung“, sondern eine „sonstige öffentliche Veranstaltung“ i. S. von § 17 a VersG vor. Das bloße Mitführen von Gegenständen, die der Vermummung dienen könnten, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit höchstens 1.000,00 DM (heute also: 511,29 EUR) Bußgeld geahndet werden kann (§ 29 Abs. 1 Nr. 1 a VersG). Kommt es tatsächlich zu einer Vermummung, liegt eine Straftat vor (§ 27 Abs. 2 Nr. 2 VersG). In der Praxis verzichtet die Polizei jedoch häufig trotz bestehenden Legalitätsprinzips auf das Einschreiten gegen vermummte Fußfallfans, solange sie sich ruhig verhalten und es nicht aus anderen Gründen Anlass zu einem polizeilichen Tätigwerden gibt. Die im Zuge der Föderalismusreform in Kraft getretenen Landesversammlungsgesetze haben das Vermummungsverbot der (Bundes-)Versammlungsgesetzes übernommen (vgl. derzeit Art. 18 Bay. VersG, § 9 Nieders. VersG, § 15 Sachs.-Anh. VersG)...]
Das Problem ist, dass nicht der Verein dieses alleine durchsetzen kann, sondern der Staat in Form der Polzei mehr durchgreifen muss. Vielleicht muss man sogar zu solch drastischen Maßnahmen greifen, dass bei Auswärtsspielen die Gästefans keine Fanutensilien mehr tragen durfen, mit denen man sich vermummen kann. Solche Dinge wie Schals, Fahnen, Mützen usw. müssten vorerst verboten werden. Und wer sich nicht daran hält, müsste schneller und schärfer gesetzlich belangt werden.
Dies ist nur eine kleine Idee, welche mir durch den Kopf schwirrt. Natürlich, wie bei vielen Ideen, ist es schwer mit der Umsetzung. Jedoch muss endlich von allen Seiten mehr gehandelt werden und zusammen gearbeitet werden. Es muss aufhören, sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben zwischen Bund, Land und Vereinen.
Zitat von Tomminho:
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Nein, auch der nicht. Aufgrund welcher Grundlage denn? Weil irgendwo in Deutschland Mist gebaut wurde? Außerdem zeig mir mal in Liga 3 einen Verein der auf die Gelder verzichtet die durch Hansafans eingenommen werden? Da kommen bekanntermaßen mehr als ein Dutzend.
;)
Ich stelle mir als Rechtsgrundlage ein zeitweiliges Verbot von Auswärtsfans des FC Hansa vor, welches Hansa selbst beim DFB beantragt.
Normalerweise bekommen die Vereine selbst noch Strafen, weil sie ja nicht die Poritze jedes Gästefans abgetastet haben. Nimmt man dazu noch das erhöhte Sicherheitsaufkommen, wenn der FCH zu Gast ist, bin ich mir sicher, dass die Vereine gern auf uns verzichten!
Selbst mit Strafe und vielleicht erhöhtem Sicherheitsaufkommen, gewinnen die Vereine noch.
Der DFB wird einer selbst beantragten Strafe kaum zustimmen, schon weil die Vergangenheit gezeigt hat dass es kaum etwas bringt.
Desweiteren sägt BH dann an dem Ast auf dem er sitzt. Nicht viele wären mit solch einer Entscheidung einverstanden zumal sie das Problem nicht löst. Ich möchte nicht auf Auswärtsfahrten verzichten, zumal ich eh schon nicht so viele machen kann.
Das Problem muss anders angepackt werden.
Als erstes sollte man eventuell offener mit den Zahlen spielen. Welchen Schaden haben die Helden tatsächlich angerichtet. Es sind ja nicht nur die Strafzahlungen sondern auch die Geisterspiele. Dann muss auch offen nach draußen getragen welchen Imageschaden der Verein und auch die vernünftigen Fans davongetragen haben. Den Leuten muss ins Bewusstsein gerufen werden dass sie teilweise selber Schuld sind wenn sie den Leuten "Schutz" gewähren in der Massen wenn sie sich nicht physisch von Pyro und auch Randale trennen. Ich vermisse einfach die Kommunikation mit den vernünftigen Fans, die Kommunikation über eben diese Schäden.
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Zitat von lusor:
Zitat von Tomminho:
Wer im Stadion ist, wird rausgesammelt und bekommt ein Bußgeld.
Tommi, das ist Nonsens. Nur weil Hansa auf Auswärtskarten verzichtet heißt das nicht dass man nicht ins Stadion darf! Das wäre ein Verbot und das kann nicht Hansa aussprechen.
Aber der gastgebende Verein.
Nein, auch der nicht. Aufgrund welcher Grundlage denn? Weil irgendwo in Deutschland Mist gebaut wurde? Außerdem zeig mir mal in Liga 3 einen Verein der auf die Gelder verzichtet die durch Hansafans eingenommen werden? Da kommen bekanntermaßen mehr als ein Dutzend.
;)
Ich stelle mir als Rechtsgrundlage ein zeitweiliges Verbot von Auswärtsfans des FC Hansa vor, welches Hansa selbst beim DFB beantragt.
Normalerweise bekommen die Vereine selbst noch Strafen, weil sie ja nicht die Poritze jedes Gästefans abgetastet haben. Nimmt man dazu noch das erhöhte Sicherheitsaufkommen, wenn der FCH zu Gast ist, bin ich mir sicher, dass die Vereine gern auf uns verzichten!
Selbst mit Strafe und vielleicht erhöhtem Sicherheitsaufkommen, gewinnen die Vereine noch.
Der DFB wird einer selbst beantragten Strafe kaum zustimmen, schon weil die Vergangenheit gezeigt hat dass es kaum etwas bringt.
Desweiteren sägt BH dann an dem Ast auf dem er sitzt. Nicht viele wären mit solch einer Entscheidung einverstanden zumal sie das Problem nicht löst. Ich möchte nicht auf Auswärtsfahrten verzichten, zumal ich eh schon nicht so viele machen kann.
Das Problem muss anders angepackt werden.
Als erstes sollte man eventuell offener mit den Zahlen spielen. Welchen Schaden haben die Helden tatsächlich angerichtet. Es sind ja nicht nur die Strafzahlungen sondern auch die Geisterspiele. Dann muss auch offen nach draußen getragen welchen Imageschaden der Verein und auch die vernünftigen Fans davongetragen haben. Den Leuten muss ins Bewusstsein gerufen werden dass sie teilweise selber Schuld sind wenn sie den Leuten "Schutz" gewähren in der Massen wenn sie sich nicht physisch von Pyro und auch Randale trennen. Ich vermisse einfach die Kommunikation mit den vernünftigen Fans, die Kommunikation über eben diese Schäden.
Zitat von HansaKnut:
Oh man, und schon wieder ist Hansa durch "seine Fans" negativ in den Shclagzeilen.
Wie viele hier fordern, muss endlich etwas (mehr) getan werden, damit der Ruf (soweit es noch einen positiven Ruf) von Hansa nicht weiter beschädigt wird. Dies ist leider nicht so einfach.
Erst einmal sollte man vorsichtig sein, und hier nicht pauschalisieren und alle über einen Kamm scherren. Beispielsweise die Pyro-Aktion an diesem Wochenende. Hier muss man die "Hansafans" im Gästeblock ganz klar in drei Gruppen teilen, zum einen die I***, welche gezündet haben, dann die "Unterstützer/ Befürworter/Schützer" dieser I***, und zum dritten, diejenigen, die es ablehnen, jedoch nichts sgaen können/ wollen, aus welchen Gründen auch immer.
Wie kann man diese Aktionen nun unterbinden und die Täter zur Rechenschaft ziehen? Eine Identität durch Videoaufnahmen ist meist unmöglich, da die Täter sich meist vermummen und danach in der Masse verschwinden. Und ich denke, hier muss angesetzt werden. Es gibt in Deutschland ein Vermummungsverbot, welches auch in Fussballstadien greift.
[...Das gesetzliche Vermummungsverbot gilt grundsätzlich auch in Fußballstadien, obwohl das Fußballstadion dem Hausrecht des Veranstalters unterliegt. Hat aber zum Fußballstadion prinzipiell jedermann Zugang, was abgesehen vom Geisterspiel fast immer der Fall ist, liegt keine „Privatveranstaltung“, sondern eine „sonstige öffentliche Veranstaltung“ i. S. von § 17 a VersG vor. Das bloße Mitführen von Gegenständen, die der Vermummung dienen könnten, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit höchstens 1.000,00 DM (heute also: 511,29 EUR) Bußgeld geahndet werden kann (§ 29 Abs. 1 Nr. 1 a VersG). Kommt es tatsächlich zu einer Vermummung, liegt eine Straftat vor (§ 27 Abs. 2 Nr. 2 VersG). In der Praxis verzichtet die Polizei jedoch häufig trotz bestehenden Legalitätsprinzips auf das Einschreiten gegen vermummte Fußfallfans, solange sie sich ruhig verhalten und es nicht aus anderen Gründen Anlass zu einem polizeilichen Tätigwerden gibt. Die im Zuge der Föderalismusreform in Kraft getretenen Landesversammlungsgesetze haben das Vermummungsverbot der (Bundes-)Versammlungsgesetzes übernommen (vgl. derzeit Art. 18 Bay. VersG, § 9 Nieders. VersG, § 15 Sachs.-Anh. VersG)...]
Das Problem ist, dass nicht der Verein dieses alleine durchsetzen kann, sondern der Staat in Form der Polzei mehr durchgreifen muss. Vielleicht muss man sogar zu solch drastischen Maßnahmen greifen, dass bei Auswärtsspielen die Gästefans keine Fanutensilien mehr tragen durfen, mit denen man sich vermummen kann. Solche Dinge wie Schals, Fahnen, Mützen usw. müssten vorerst verboten werden. Und wer sich nicht daran hält, müsste schneller und schärfer gesetzlich belangt werden.
Dies ist nur eine kleine Idee, welche mir durch den Kopf schwirrt. Natürlich, wie bei vielen Ideen, ist es schwer mit der Umsetzung. Jedoch muss endlich von allen Seiten mehr gehandelt werden und zusammen gearbeitet werden. Es muss aufhören, sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben zwischen Bund, Land und Vereinen.
Vermummen kannst du dich auch mit einem Kapuzenpullover. Und was willst du im Winter machen? Leuten ne Mütze verbieten?
Die Polizei kann nichts machen. Ihr Spielraum im Stadion ist begrenzt und bis sie im Block wären, um einen Vermummten zu greifen, wäre er es eh nicht mehr. Außerdem müsste man schon etwas lebensmüde als Polizist sein, da mit 2 oder 3 Leuten reinzugehen. Gehst du mit mehr rein, ist wieder Massenpanikgefahr und letztlich werden die Polizisten verklagt, weil sie vielleicht auch einen Unbeteiligten angegriffen haben.
@ lusor:
Das halte ich alles für richtig, nur fürchte ich, dass es uns in den nächsten Monaten/ Jahren nicht helfen wird, weil es eher langfristig angelegte Maßnahmen sind. Würde man aber erstmal das Verbot durchsetzen und dann nach und nach wieder Karten an Fanklubs verteilen, mit denen man in guten Gesprächen steht und denen man vertraut, könnte ich mir vorstellen, dass das erfolgsversprechend wäre.
Oh man, und schon wieder ist Hansa durch "seine Fans" negativ in den Shclagzeilen.
Wie viele hier fordern, muss endlich etwas (mehr) getan werden, damit der Ruf (soweit es noch einen positiven Ruf) von Hansa nicht weiter beschädigt wird. Dies ist leider nicht so einfach.
Erst einmal sollte man vorsichtig sein, und hier nicht pauschalisieren und alle über einen Kamm scherren. Beispielsweise die Pyro-Aktion an diesem Wochenende. Hier muss man die "Hansafans" im Gästeblock ganz klar in drei Gruppen teilen, zum einen die I***, welche gezündet haben, dann die "Unterstützer/ Befürworter/Schützer" dieser I***, und zum dritten, diejenigen, die es ablehnen, jedoch nichts sgaen können/ wollen, aus welchen Gründen auch immer.
Wie kann man diese Aktionen nun unterbinden und die Täter zur Rechenschaft ziehen? Eine Identität durch Videoaufnahmen ist meist unmöglich, da die Täter sich meist vermummen und danach in der Masse verschwinden. Und ich denke, hier muss angesetzt werden. Es gibt in Deutschland ein Vermummungsverbot, welches auch in Fussballstadien greift.
[...Das gesetzliche Vermummungsverbot gilt grundsätzlich auch in Fußballstadien, obwohl das Fußballstadion dem Hausrecht des Veranstalters unterliegt. Hat aber zum Fußballstadion prinzipiell jedermann Zugang, was abgesehen vom Geisterspiel fast immer der Fall ist, liegt keine „Privatveranstaltung“, sondern eine „sonstige öffentliche Veranstaltung“ i. S. von § 17 a VersG vor. Das bloße Mitführen von Gegenständen, die der Vermummung dienen könnten, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit höchstens 1.000,00 DM (heute also: 511,29 EUR) Bußgeld geahndet werden kann (§ 29 Abs. 1 Nr. 1 a VersG). Kommt es tatsächlich zu einer Vermummung, liegt eine Straftat vor (§ 27 Abs. 2 Nr. 2 VersG). In der Praxis verzichtet die Polizei jedoch häufig trotz bestehenden Legalitätsprinzips auf das Einschreiten gegen vermummte Fußfallfans, solange sie sich ruhig verhalten und es nicht aus anderen Gründen Anlass zu einem polizeilichen Tätigwerden gibt. Die im Zuge der Föderalismusreform in Kraft getretenen Landesversammlungsgesetze haben das Vermummungsverbot der (Bundes-)Versammlungsgesetzes übernommen (vgl. derzeit Art. 18 Bay. VersG, § 9 Nieders. VersG, § 15 Sachs.-Anh. VersG)...]
Das Problem ist, dass nicht der Verein dieses alleine durchsetzen kann, sondern der Staat in Form der Polzei mehr durchgreifen muss. Vielleicht muss man sogar zu solch drastischen Maßnahmen greifen, dass bei Auswärtsspielen die Gästefans keine Fanutensilien mehr tragen durfen, mit denen man sich vermummen kann. Solche Dinge wie Schals, Fahnen, Mützen usw. müssten vorerst verboten werden. Und wer sich nicht daran hält, müsste schneller und schärfer gesetzlich belangt werden.
Dies ist nur eine kleine Idee, welche mir durch den Kopf schwirrt. Natürlich, wie bei vielen Ideen, ist es schwer mit der Umsetzung. Jedoch muss endlich von allen Seiten mehr gehandelt werden und zusammen gearbeitet werden. Es muss aufhören, sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben zwischen Bund, Land und Vereinen.
Vermummen kannst du dich auch mit einem Kapuzenpullover. Und was willst du im Winter machen? Leuten ne Mütze verbieten?
Die Polizei kann nichts machen. Ihr Spielraum im Stadion ist begrenzt und bis sie im Block wären, um einen Vermummten zu greifen, wäre er es eh nicht mehr. Außerdem müsste man schon etwas lebensmüde als Polizist sein, da mit 2 oder 3 Leuten reinzugehen. Gehst du mit mehr rein, ist wieder Massenpanikgefahr und letztlich werden die Polizisten verklagt, weil sie vielleicht auch einen Unbeteiligten angegriffen haben.
@ lusor:
Das halte ich alles für richtig, nur fürchte ich, dass es uns in den nächsten Monaten/ Jahren nicht helfen wird, weil es eher langfristig angelegte Maßnahmen sind. Würde man aber erstmal das Verbot durchsetzen und dann nach und nach wieder Karten an Fanklubs verteilen, mit denen man in guten Gesprächen steht und denen man vertraut, könnte ich mir vorstellen, dass das erfolgsversprechend wäre.
Zitat von Tomminho:
@ lusor:
Das halte ich alles für richtig, nur fürchte ich, dass es uns in den nächsten Monaten/ Jahren nicht helfen wird, weil es eher langfristig angelegte Maßnahmen sind. Würde man aber erstmal das Verbot durchsetzen und dann nach und nach wieder Karten an Fanklubs verteilen, mit denen man in guten Gesprächen steht und denen man vertraut, könnte ich mir vorstellen, dass das erfolgsversprechend wäre.
Das ist aber nicht durchsetzbar. Wo kommen wir da hin wenn man "verpflichtet" wird gute Gespräche zu führen?
Und nochmal, geht BH zum DFB um ein Verbot für Auswärtsfahrten zu beantragen, rollt sein Kopf. Ich persönlich bin nicht bereit mich bestrafen zu lassen nur weil es keine kurzfristige Lösung gibt. Außerdem kann ich mir bildlich vorstellen wie die Fanszene solch eine Aktion für sich nutzt und, was noch viel schlimmer ist, damit sehr erfolgreich sein würde.
Es gibt einfach keine ad hoc Lösung Tommi.
Zu den von mir oben genannten Punkten ist es ratsam eine noch bessere Kameraüberwachung in allen Stadien durchzuführen.
@ lusor:
Das halte ich alles für richtig, nur fürchte ich, dass es uns in den nächsten Monaten/ Jahren nicht helfen wird, weil es eher langfristig angelegte Maßnahmen sind. Würde man aber erstmal das Verbot durchsetzen und dann nach und nach wieder Karten an Fanklubs verteilen, mit denen man in guten Gesprächen steht und denen man vertraut, könnte ich mir vorstellen, dass das erfolgsversprechend wäre.
Das ist aber nicht durchsetzbar. Wo kommen wir da hin wenn man "verpflichtet" wird gute Gespräche zu führen?
Und nochmal, geht BH zum DFB um ein Verbot für Auswärtsfahrten zu beantragen, rollt sein Kopf. Ich persönlich bin nicht bereit mich bestrafen zu lassen nur weil es keine kurzfristige Lösung gibt. Außerdem kann ich mir bildlich vorstellen wie die Fanszene solch eine Aktion für sich nutzt und, was noch viel schlimmer ist, damit sehr erfolgreich sein würde.
Es gibt einfach keine ad hoc Lösung Tommi.
Zu den von mir oben genannten Punkten ist es ratsam eine noch bessere Kameraüberwachung in allen Stadien durchzuführen.
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