DFB-Pokal 2021 / 2022
01.07.2021 - 15:58 Uhr
13.05.2022 - 13:43 Uhr
Dem würde ich mich mal anschließen...
- Für mich wäre auch vorstellbar mit Kolunji (unbekannterweise) (oder KingDaxXxezZz aus dem anderen Thread) zusammen Tickets zu kaufen, falls jemand mehr als eins los werden wollte...
Ganz allgemein in die Runde gefragt: War jemand schon einmal bei einem DFB Finalspiel? Wie schätzt ihr die Möglichkeit ein, dass vor Ort noch Karten zu anständigen Preisen verkauft werden? Wäre zu befürchten, dass mehrere hundert Leute ohne Ticket sich vor dem Stadion herum treiben? In meiner Naivität hätte ich ja die Hoffnung, dass bei einem SC-Bayernspiel (in FR) eine grössere Menge an Menschen auf Verdacht zur Arena fahren, als eine so weite Anreise nach Berlin (erfolglos) in Kauf zu nehmen...?!
(wobei Leipzig natürlich nicht ganz so weit weg ist..)
Bei dem bekannten Onlineauktionshaus wurden mir mittlerweile auf hoch angesetzte Offerten Rabatte zugesendet bzw. entsprechende Angebote werden sogar teilweise gar nicht verkauft. Es scheint zumindest so, dass die Hardcore-Fans nicht mehr bereits sind jeden Preis zu bezahlen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hamplvili am 13.05.2022 um 13:44 Uhr bearbeitet
13.05.2022 - 15:36 Uhr
Glaube in der Hinsicht auf die weite Reise werden nicht all zu viele ohne Ticket nach Berlin fahren. (Höchstens es war schon alles gebucht)
Zudem hab ich aus Leipziger Kreisen schon eine hohe Anzahl an Tickets auf dem Markt gesehen. Würde an deiner Stelle aber dann ohne SC Shirt, sondern einfach in neutralem roten Shirt gehen.
Zudem hab ich aus Leipziger Kreisen schon eine hohe Anzahl an Tickets auf dem Markt gesehen. Würde an deiner Stelle aber dann ohne SC Shirt, sondern einfach in neutralem roten Shirt gehen.
13.05.2022 - 15:50 Uhr
Hallo, gibt es schon einen Treffpunkt oder für alle SC Fans in Berlin? Habe gesehen dass viele bisherigen Finalisten eine Art Fantag in Berlin abgehalten haben. Ist in diese Richtung was vorgesehen?
13.05.2022 - 16:05 Uhr
Also die Leipziger machen ihr Fanfest jetzt wohl am Funkturm....daher wird dem SC wohl doch der Kudamm zur Verfügung stehen.
Mit dem Versenden der (Papier)Tickets hat es der SC irgendwie nicht so drauf. Die können doch nicht davon ausgehen das die Leute nur zum Spiel nach Berlin Fahren.
Ein Unding wenn man eine Woche vorher immernoch nicht die Karten in den Händen hat und auf mitte Finalwoche vertröstet wird.
Mit dem Versenden der (Papier)Tickets hat es der SC irgendwie nicht so drauf. Die können doch nicht davon ausgehen das die Leute nur zum Spiel nach Berlin Fahren.
Ein Unding wenn man eine Woche vorher immernoch nicht die Karten in den Händen hat und auf mitte Finalwoche vertröstet wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SCNuddel am 13.05.2022 um 16:09 Uhr bearbeitet
13.05.2022 - 19:26 Uhr
Zitat von zipfelkappebur
Mit "gewöhnlichem Produkt" meinst Du einen Gegenstand, der alleine durch dem Umstand, dass er weniger Wertschätzung erfährt, auch geldlich entwertet wird. Dies ist in der Regel der Fall, es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie beispielsweise Antiquitäten oder Ersatzteile. Also stimmt schon der Denkansatz nicht in seiner generalisierten Form. Du steigst also schon von der falschen Seite aufs Ross bevor Du es noch gesattelt hast.
Eine Eintrittskarte für ein zeitgebundenes Ereignis ist aber eh kein "gewöhnliches Produkt" im oben genannten Unsinn, sondern ein zeitbezogenes Produkt mit eigebautem Entwertungsdatum. Es verliert auch bis zum Eintritt des Ereignisses möglicherweise an Wert, im konkreten Fall eines Tickets für das DFB Pokalfinale gehe ich (und vermutlich 99,99 % aller Anwesenden) davon aus, dass die Nachfrage sich nicht ändern wird und das Ticket preisstabil bleibt. In der Realität ist der erzielbare Marktpreis für dieses Ticket bis kurz vor dem Ereignis vermutlich sogar höher als der Kaufpreis inklusive VVK-Gebühr und Versandkosten. Nach dem Ereignis ist der Wert der Eintrittskarte gleich Null, es sei denn es gibt ein Sammlerinteresse für die physische Manifestation der Eintrittskarte.
Das hat nun aber auch gar nichts damit zu tun, dass es in jedem Fall legal und ethisch gerechtfertigt ist, eine solche Eintrittskarte zu den Gestehungskosten, also zum Verkaufspreis plus VVK-Gebühr plus Versandkosten wieder zu verkaufen. Durch solch eine Transaktion stellt sich der Zweitkäufer nicht schlechter als wenn er Erstkäufer wäre und der Erstkäufer hat weder materiellen Verlust noch Gewinn. Wenn Du diese Argumentation nicht teilen möchtest ist dir das unbenommen. Ich glaube aber, dass es dann um dich herum ganz schön einsam werden wird.
Was Du hier noch argumentativ einführst sind illegale Praktiken. Die sind genau das, nämlich illegal und darüber musst Du auch nicht mir mir streiten. Dass diese Praktiken in unserer Gesellschaft nicht durchweg als unethisch betrachtet werden, kannst Du gerne beklagen. Aber klage nicht mich an, wenn ich meine Karte zu Selbstkosten anbieten will.
Zitat von Dolla
Bei jedem gewöhnlichen Artikel, den Du erwirbst, aber dann doch nicht nutzen kannst, darfst Du froh sein, wenn Du beim Wiederverkauf einen Erlös erzielst, der möglichst nah an Deinen Kaufpreis heran kommt. Es gibt keinerlei Grund, dass dies bei erworbenen Veranstaltungstickets anders sein sollte, ausser eben man möchte daraus ein Geschäftsmodell kreieren.
Wenn man nicht weiss, ob man die Tickets nutzen kann oder möchte, kauft man sie nicht, und lässt sie diejenigen erwerben, die sie auch nutzen, anstatt ins Blaue hinein zu kaufen, mit dem Hintergedanken sie andernfalls ohne Verlust, eventuell sogar mit Gewinn weiter zu verkaufen. Eigentlich ganz einfach!
Zitat von zipfelkappebur
Beispielsweise werden beim Pokal-Finale für zwei Tickets à 101 Euro zusammen 18 Euro VVK-Gebühr und 3 Euro Versand aufgeschlagen. Das sind dann aber ganz locker 10 % des Ticketpreises, Moment bitte, gerechnet und gerundet sind es 10,4 %. Ein Ticket fürs Finale mit 10 % Aufschlag anzubieten, entspräche also in meinem Fall noch nicht einmal den Selbstkosten.
Zitat von SCNuddel
Selbst beim SC Resale kommen 10% drauf.
Zitat von Dolla
Mir erschliesst sich kein Grund, der einen Aufschlag von 10-20% rechtfertigt.
Zitat von uwe_wassmer
Als Verein würde ich da sowieso ein verstärktes Auge darauf werfen, wer sich an Tickets bereichert, die über den SC rausgehen. Dass man da 10 oder meinetwegen 20% aufschlägt, von mir aus, aber allen, die das weiter ausreizen, gehört eigentlich die Mitgliedschaft und/oder die Dauerkarte gekündigt.
Zitat von kopfnikka67
https://www.facebook.com/groups/scfreiburgstammtischticketboerse/permalink/1046086339370093/
Hier haben ja einige Connection zum
SC F...kann den wer melden !?
Geht um nen Michael Heer der 4 Tickets gegen Gebot anbietet...Geldmacherei
https://www.facebook.com/groups/scfreiburgstammtischticketboerse/permalink/1046086339370093/
Hier haben ja einige Connection zum
SC F...kann den wer melden !?
Geht um nen Michael Heer der 4 Tickets gegen Gebot anbietet...Geldmacherei
Als Verein würde ich da sowieso ein verstärktes Auge darauf werfen, wer sich an Tickets bereichert, die über den SC rausgehen. Dass man da 10 oder meinetwegen 20% aufschlägt, von mir aus, aber allen, die das weiter ausreizen, gehört eigentlich die Mitgliedschaft und/oder die Dauerkarte gekündigt.
Mir erschliesst sich kein Grund, der einen Aufschlag von 10-20% rechtfertigt.
Selbst beim SC Resale kommen 10% drauf.
Beispielsweise werden beim Pokal-Finale für zwei Tickets à 101 Euro zusammen 18 Euro VVK-Gebühr und 3 Euro Versand aufgeschlagen. Das sind dann aber ganz locker 10 % des Ticketpreises, Moment bitte, gerechnet und gerundet sind es 10,4 %. Ein Ticket fürs Finale mit 10 % Aufschlag anzubieten, entspräche also in meinem Fall noch nicht einmal den Selbstkosten.
Bei jedem gewöhnlichen Artikel, den Du erwirbst, aber dann doch nicht nutzen kannst, darfst Du froh sein, wenn Du beim Wiederverkauf einen Erlös erzielst, der möglichst nah an Deinen Kaufpreis heran kommt. Es gibt keinerlei Grund, dass dies bei erworbenen Veranstaltungstickets anders sein sollte, ausser eben man möchte daraus ein Geschäftsmodell kreieren.
Wenn man nicht weiss, ob man die Tickets nutzen kann oder möchte, kauft man sie nicht, und lässt sie diejenigen erwerben, die sie auch nutzen, anstatt ins Blaue hinein zu kaufen, mit dem Hintergedanken sie andernfalls ohne Verlust, eventuell sogar mit Gewinn weiter zu verkaufen. Eigentlich ganz einfach!
Mit "gewöhnlichem Produkt" meinst Du einen Gegenstand, der alleine durch dem Umstand, dass er weniger Wertschätzung erfährt, auch geldlich entwertet wird. Dies ist in der Regel der Fall, es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie beispielsweise Antiquitäten oder Ersatzteile. Also stimmt schon der Denkansatz nicht in seiner generalisierten Form. Du steigst also schon von der falschen Seite aufs Ross bevor Du es noch gesattelt hast.
Eine Eintrittskarte für ein zeitgebundenes Ereignis ist aber eh kein "gewöhnliches Produkt" im oben genannten Unsinn, sondern ein zeitbezogenes Produkt mit eigebautem Entwertungsdatum. Es verliert auch bis zum Eintritt des Ereignisses möglicherweise an Wert, im konkreten Fall eines Tickets für das DFB Pokalfinale gehe ich (und vermutlich 99,99 % aller Anwesenden) davon aus, dass die Nachfrage sich nicht ändern wird und das Ticket preisstabil bleibt. In der Realität ist der erzielbare Marktpreis für dieses Ticket bis kurz vor dem Ereignis vermutlich sogar höher als der Kaufpreis inklusive VVK-Gebühr und Versandkosten. Nach dem Ereignis ist der Wert der Eintrittskarte gleich Null, es sei denn es gibt ein Sammlerinteresse für die physische Manifestation der Eintrittskarte.
Das hat nun aber auch gar nichts damit zu tun, dass es in jedem Fall legal und ethisch gerechtfertigt ist, eine solche Eintrittskarte zu den Gestehungskosten, also zum Verkaufspreis plus VVK-Gebühr plus Versandkosten wieder zu verkaufen. Durch solch eine Transaktion stellt sich der Zweitkäufer nicht schlechter als wenn er Erstkäufer wäre und der Erstkäufer hat weder materiellen Verlust noch Gewinn. Wenn Du diese Argumentation nicht teilen möchtest ist dir das unbenommen. Ich glaube aber, dass es dann um dich herum ganz schön einsam werden wird.
Was Du hier noch argumentativ einführst sind illegale Praktiken. Die sind genau das, nämlich illegal und darüber musst Du auch nicht mir mir streiten. Dass diese Praktiken in unserer Gesellschaft nicht durchweg als unethisch betrachtet werden, kannst Du gerne beklagen. Aber klage nicht mich an, wenn ich meine Karte zu Selbstkosten anbieten will.
Was ich mit gewöhnlichem Gegenstand meine, darfst Du gerne mir überlassen, anstatt selbst eine Definition festzulegen, diese mir unterzuschieben und dann als Unsinn zu titulieren.
Deine Selbstkosten und deren Höhe sind Dein rein persönliches Problem. Daran ändern auch Deine persönlichen ethischen Grundsätze, Deine Sorgen um mein Sozialleben oder die feine Hausarbeit über die Einführungsveranstaltung BWL für jedermann nichts.
Der Ticketweiterverkauf ist offiziell geregelt. So wird auch klar kommuniziert, dass es im Interesse des Clubs und der Zuschauer liegt, die Weitergabe von Tickets einzuschränken, um der Erhaltung einer möglichst breiten Versorgung der Fans mit Tickets zu sozialverträglichen Preisen Sorge zu tragen. Hierbei geht es nicht nur darum den kommerziellen Weiterverkauf zu unterbinden, die offiziellen Regelungen seitens des Veranstalters sollen Menschen, denen ein unerwartetes Ereignis die Nutzung des Tickets unmöglich macht, beispielsweise eine Krankheit, die Möglichkeit bieten nicht zusätzlich auf dem Kaufpreis sitzen zu bleiben. Die Philosophie "ich kaufe einfach mal, und wenn ich es nicht nutze möchte, verkaufe ich es eben weiter, ich bekomme ja sowieso alle Kosten ersetzt" wird ausdrücklich nicht unterstützt, das verhindert auch schon ATGB 10.2 c).
Die Regelung besagt auch unmissverständlich was beim Weiterkauf auf den Erstkaufpreis aufgeschlagen werden darf, und diese Regelung umfasst nicht die kompletten Selbstkosten des Erstkäufers, sondern diese lediglich bis max. 10 Prozent des Ticketpreises.
Auch im vom SC bereitgestellten Zweitmarkt erwirbt der vorherige Ticketinhaber (Zweitmarktanbieter) lediglich den Anspruch auf Erstattung des von ihm beim Erwerb des weiterveräußerten Tickets gezahlten Ticketkaufpreises, inkl. MwSt. und ggf. gezahlte Gebühren, nicht jedoch Versand- und Bearbeitungskosten des Clubs oder Dritter, also ebenfalls nicht generell die kompletten Selbstkosten.
13.05.2022 - 20:04 Uhr
Zitat von SCNuddel
Also die Leipziger machen ihr Fanfest jetzt wohl am Funkturm....daher wird dem SC wohl doch der Kudamm zur Verfügung stehen.
Mit dem Versenden der (Papier)Tickets hat es der SC irgendwie nicht so drauf. Die können doch nicht davon ausgehen das die Leute nur zum Spiel nach Berlin Fahren.
Ein Unding wenn man eine Woche vorher immernoch nicht die Karten in den Händen hat und auf mitte Finalwoche vertröstet wird.
Also die Leipziger machen ihr Fanfest jetzt wohl am Funkturm....daher wird dem SC wohl doch der Kudamm zur Verfügung stehen.
Mit dem Versenden der (Papier)Tickets hat es der SC irgendwie nicht so drauf. Die können doch nicht davon ausgehen das die Leute nur zum Spiel nach Berlin Fahren.
Ein Unding wenn man eine Woche vorher immernoch nicht die Karten in den Händen hat und auf mitte Finalwoche vertröstet wird.
Gibt es jetzt einen offiziellen Fan-Treffpunkt bzw. Fan-Marsch? Wenn ja, wann und wo?
Mit dem Ticketversand läuft es wirklich nicht besonders. Musste lachen, lt. SC HP bis Mitte nächster Woche......
Meine Tickets sind Heute eingetroffen, Gott sei Dank.
13.05.2022 - 21:26 Uhr
Zitat von Dolla
Was ich mit gewöhnlichem Gegenstand meine, darfst Du gerne mir überlassen, anstatt selbst eine Definition festzulegen, diese mir unterzuschieben und dann als Unsinn zu titulieren.
Deine Selbstkosten und deren Höhe sind Dein rein persönliches Problem. Daran ändern auch Deine persönlichen ethischen Grundsätze, Deine Sorgen um mein Sozialleben oder die feine Hausarbeit über die Einführungsveranstaltung BWL für jedermann nichts.
Der Ticketweiterverkauf ist offiziell geregelt. So wird auch klar kommuniziert, dass es im Interesse des Clubs und der Zuschauer liegt, die Weitergabe von Tickets einzuschränken, um der Erhaltung einer möglichst breiten Versorgung der Fans mit Tickets zu sozialverträglichen Preisen Sorge zu tragen. Hierbei geht es nicht nur darum den kommerziellen Weiterverkauf zu unterbinden, die offiziellen Regelungen seitens des Veranstalters sollen Menschen, denen ein unerwartetes Ereignis die Nutzung des Tickets unmöglich macht, beispielsweise eine Krankheit, die Möglichkeit bieten nicht zusätzlich auf dem Kaufpreis sitzen zu bleiben. Die Philosophie "ich kaufe einfach mal, und wenn ich es nicht nutze möchte, verkaufe ich es eben weiter, ich bekomme ja sowieso alle Kosten ersetzt" wird ausdrücklich nicht unterstützt, das verhindert auch schon ATGB 10.2 c).
Die Regelung besagt auch unmissverständlich was beim Weiterkauf auf den Erstkaufpreis aufgeschlagen werden darf, und diese Regelung umfasst nicht die kompletten Selbstkosten des Erstkäufers, sondern diese lediglich bis max. 10 Prozent des Ticketpreises.
Auch im vom SC bereitgestellten Zweitmarkt erwirbt der vorherige Ticketinhaber (Zweitmarktanbieter) lediglich den Anspruch auf Erstattung des von ihm beim Erwerb des weiterveräußerten Tickets gezahlten Ticketkaufpreises, inkl. MwSt. und ggf. gezahlte Gebühren, nicht jedoch Versand- und Bearbeitungskosten des Clubs oder Dritter, also ebenfalls nicht generell die kompletten Selbstkosten.
Zitat von zipfelkappebur
Mit "gewöhnlichem Produkt" meinst Du einen Gegenstand, der alleine durch dem Umstand, dass er weniger Wertschätzung erfährt, auch geldlich entwertet wird. Dies ist in der Regel der Fall, es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie beispielsweise Antiquitäten oder Ersatzteile. Also stimmt schon der Denkansatz nicht in seiner generalisierten Form. Du steigst also schon von der falschen Seite aufs Ross bevor Du es noch gesattelt hast.
Eine Eintrittskarte für ein zeitgebundenes Ereignis ist aber eh kein "gewöhnliches Produkt" im oben genannten Unsinn, sondern ein zeitbezogenes Produkt mit eigebautem Entwertungsdatum. Es verliert auch bis zum Eintritt des Ereignisses möglicherweise an Wert, im konkreten Fall eines Tickets für das DFB Pokalfinale gehe ich (und vermutlich 99,99 % aller Anwesenden) davon aus, dass die Nachfrage sich nicht ändern wird und das Ticket preisstabil bleibt. In der Realität ist der erzielbare Marktpreis für dieses Ticket bis kurz vor dem Ereignis vermutlich sogar höher als der Kaufpreis inklusive VVK-Gebühr und Versandkosten. Nach dem Ereignis ist der Wert der Eintrittskarte gleich Null, es sei denn es gibt ein Sammlerinteresse für die physische Manifestation der Eintrittskarte.
Das hat nun aber auch gar nichts damit zu tun, dass es in jedem Fall legal und ethisch gerechtfertigt ist, eine solche Eintrittskarte zu den Gestehungskosten, also zum Verkaufspreis plus VVK-Gebühr plus Versandkosten wieder zu verkaufen. Durch solch eine Transaktion stellt sich der Zweitkäufer nicht schlechter als wenn er Erstkäufer wäre und der Erstkäufer hat weder materiellen Verlust noch Gewinn. Wenn Du diese Argumentation nicht teilen möchtest ist dir das unbenommen. Ich glaube aber, dass es dann um dich herum ganz schön einsam werden wird.
Was Du hier noch argumentativ einführst sind illegale Praktiken. Die sind genau das, nämlich illegal und darüber musst Du auch nicht mir mir streiten. Dass diese Praktiken in unserer Gesellschaft nicht durchweg als unethisch betrachtet werden, kannst Du gerne beklagen. Aber klage nicht mich an, wenn ich meine Karte zu Selbstkosten anbieten will.
Zitat von Dolla
Bei jedem gewöhnlichen Artikel, den Du erwirbst, aber dann doch nicht nutzen kannst, darfst Du froh sein, wenn Du beim Wiederverkauf einen Erlös erzielst, der möglichst nah an Deinen Kaufpreis heran kommt. Es gibt keinerlei Grund, dass dies bei erworbenen Veranstaltungstickets anders sein sollte, ausser eben man möchte daraus ein Geschäftsmodell kreieren.
Wenn man nicht weiss, ob man die Tickets nutzen kann oder möchte, kauft man sie nicht, und lässt sie diejenigen erwerben, die sie auch nutzen, anstatt ins Blaue hinein zu kaufen, mit dem Hintergedanken sie andernfalls ohne Verlust, eventuell sogar mit Gewinn weiter zu verkaufen. Eigentlich ganz einfach!
Zitat von zipfelkappebur
Beispielsweise werden beim Pokal-Finale für zwei Tickets à 101 Euro zusammen 18 Euro VVK-Gebühr und 3 Euro Versand aufgeschlagen. Das sind dann aber ganz locker 10 % des Ticketpreises, Moment bitte, gerechnet und gerundet sind es 10,4 %. Ein Ticket fürs Finale mit 10 % Aufschlag anzubieten, entspräche also in meinem Fall noch nicht einmal den Selbstkosten.
Zitat von SCNuddel
Selbst beim SC Resale kommen 10% drauf.
Zitat von Dolla
Mir erschliesst sich kein Grund, der einen Aufschlag von 10-20% rechtfertigt.
Zitat von uwe_wassmer
Als Verein würde ich da sowieso ein verstärktes Auge darauf werfen, wer sich an Tickets bereichert, die über den SC rausgehen. Dass man da 10 oder meinetwegen 20% aufschlägt, von mir aus, aber allen, die das weiter ausreizen, gehört eigentlich die Mitgliedschaft und/oder die Dauerkarte gekündigt.
Zitat von kopfnikka67
https://www.facebook.com/groups/scfreiburgstammtischticketboerse/permalink/1046086339370093/
Hier haben ja einige Connection zum
SC F...kann den wer melden !?
Geht um nen Michael Heer der 4 Tickets gegen Gebot anbietet...Geldmacherei
https://www.facebook.com/groups/scfreiburgstammtischticketboerse/permalink/1046086339370093/
Hier haben ja einige Connection zum
SC F...kann den wer melden !?
Geht um nen Michael Heer der 4 Tickets gegen Gebot anbietet...Geldmacherei
Als Verein würde ich da sowieso ein verstärktes Auge darauf werfen, wer sich an Tickets bereichert, die über den SC rausgehen. Dass man da 10 oder meinetwegen 20% aufschlägt, von mir aus, aber allen, die das weiter ausreizen, gehört eigentlich die Mitgliedschaft und/oder die Dauerkarte gekündigt.
Mir erschliesst sich kein Grund, der einen Aufschlag von 10-20% rechtfertigt.
Selbst beim SC Resale kommen 10% drauf.
Beispielsweise werden beim Pokal-Finale für zwei Tickets à 101 Euro zusammen 18 Euro VVK-Gebühr und 3 Euro Versand aufgeschlagen. Das sind dann aber ganz locker 10 % des Ticketpreises, Moment bitte, gerechnet und gerundet sind es 10,4 %. Ein Ticket fürs Finale mit 10 % Aufschlag anzubieten, entspräche also in meinem Fall noch nicht einmal den Selbstkosten.
Bei jedem gewöhnlichen Artikel, den Du erwirbst, aber dann doch nicht nutzen kannst, darfst Du froh sein, wenn Du beim Wiederverkauf einen Erlös erzielst, der möglichst nah an Deinen Kaufpreis heran kommt. Es gibt keinerlei Grund, dass dies bei erworbenen Veranstaltungstickets anders sein sollte, ausser eben man möchte daraus ein Geschäftsmodell kreieren.
Wenn man nicht weiss, ob man die Tickets nutzen kann oder möchte, kauft man sie nicht, und lässt sie diejenigen erwerben, die sie auch nutzen, anstatt ins Blaue hinein zu kaufen, mit dem Hintergedanken sie andernfalls ohne Verlust, eventuell sogar mit Gewinn weiter zu verkaufen. Eigentlich ganz einfach!
Mit "gewöhnlichem Produkt" meinst Du einen Gegenstand, der alleine durch dem Umstand, dass er weniger Wertschätzung erfährt, auch geldlich entwertet wird. Dies ist in der Regel der Fall, es gibt allerdings auch Ausnahmen, wie beispielsweise Antiquitäten oder Ersatzteile. Also stimmt schon der Denkansatz nicht in seiner generalisierten Form. Du steigst also schon von der falschen Seite aufs Ross bevor Du es noch gesattelt hast.
Eine Eintrittskarte für ein zeitgebundenes Ereignis ist aber eh kein "gewöhnliches Produkt" im oben genannten Unsinn, sondern ein zeitbezogenes Produkt mit eigebautem Entwertungsdatum. Es verliert auch bis zum Eintritt des Ereignisses möglicherweise an Wert, im konkreten Fall eines Tickets für das DFB Pokalfinale gehe ich (und vermutlich 99,99 % aller Anwesenden) davon aus, dass die Nachfrage sich nicht ändern wird und das Ticket preisstabil bleibt. In der Realität ist der erzielbare Marktpreis für dieses Ticket bis kurz vor dem Ereignis vermutlich sogar höher als der Kaufpreis inklusive VVK-Gebühr und Versandkosten. Nach dem Ereignis ist der Wert der Eintrittskarte gleich Null, es sei denn es gibt ein Sammlerinteresse für die physische Manifestation der Eintrittskarte.
Das hat nun aber auch gar nichts damit zu tun, dass es in jedem Fall legal und ethisch gerechtfertigt ist, eine solche Eintrittskarte zu den Gestehungskosten, also zum Verkaufspreis plus VVK-Gebühr plus Versandkosten wieder zu verkaufen. Durch solch eine Transaktion stellt sich der Zweitkäufer nicht schlechter als wenn er Erstkäufer wäre und der Erstkäufer hat weder materiellen Verlust noch Gewinn. Wenn Du diese Argumentation nicht teilen möchtest ist dir das unbenommen. Ich glaube aber, dass es dann um dich herum ganz schön einsam werden wird.
Was Du hier noch argumentativ einführst sind illegale Praktiken. Die sind genau das, nämlich illegal und darüber musst Du auch nicht mir mir streiten. Dass diese Praktiken in unserer Gesellschaft nicht durchweg als unethisch betrachtet werden, kannst Du gerne beklagen. Aber klage nicht mich an, wenn ich meine Karte zu Selbstkosten anbieten will.
Was ich mit gewöhnlichem Gegenstand meine, darfst Du gerne mir überlassen, anstatt selbst eine Definition festzulegen, diese mir unterzuschieben und dann als Unsinn zu titulieren.
Deine Selbstkosten und deren Höhe sind Dein rein persönliches Problem. Daran ändern auch Deine persönlichen ethischen Grundsätze, Deine Sorgen um mein Sozialleben oder die feine Hausarbeit über die Einführungsveranstaltung BWL für jedermann nichts.
Der Ticketweiterverkauf ist offiziell geregelt. So wird auch klar kommuniziert, dass es im Interesse des Clubs und der Zuschauer liegt, die Weitergabe von Tickets einzuschränken, um der Erhaltung einer möglichst breiten Versorgung der Fans mit Tickets zu sozialverträglichen Preisen Sorge zu tragen. Hierbei geht es nicht nur darum den kommerziellen Weiterverkauf zu unterbinden, die offiziellen Regelungen seitens des Veranstalters sollen Menschen, denen ein unerwartetes Ereignis die Nutzung des Tickets unmöglich macht, beispielsweise eine Krankheit, die Möglichkeit bieten nicht zusätzlich auf dem Kaufpreis sitzen zu bleiben. Die Philosophie "ich kaufe einfach mal, und wenn ich es nicht nutze möchte, verkaufe ich es eben weiter, ich bekomme ja sowieso alle Kosten ersetzt" wird ausdrücklich nicht unterstützt, das verhindert auch schon ATGB 10.2 c).
Die Regelung besagt auch unmissverständlich was beim Weiterkauf auf den Erstkaufpreis aufgeschlagen werden darf, und diese Regelung umfasst nicht die kompletten Selbstkosten des Erstkäufers, sondern diese lediglich bis max. 10 Prozent des Ticketpreises.
Auch im vom SC bereitgestellten Zweitmarkt erwirbt der vorherige Ticketinhaber (Zweitmarktanbieter) lediglich den Anspruch auf Erstattung des von ihm beim Erwerb des weiterveräußerten Tickets gezahlten Ticketkaufpreises, inkl. MwSt. und ggf. gezahlte Gebühren, nicht jedoch Versand- und Bearbeitungskosten des Clubs oder Dritter, also ebenfalls nicht generell die kompletten Selbstkosten.
Puh. Ganz echt, puh. Du kannst es nicht sein lassen. Weder hier noch im anderen Fred.
13.05.2022 - 21:44 Uhr
Ich denke, jeder hat euren Standpunkte jetzt gelesen.
Sorry, es reicht, Danke.
Sorry, es reicht, Danke.
13.05.2022 - 21:55 Uhr
Zitat von Hamplvili
Ganz allgemein in die Runde gefragt: War jemand schon einmal bei einem DFB Finalspiel? Wie schätzt ihr die Möglichkeit ein, dass vor Ort noch Karten zu anständigen Preisen verkauft werden? Wäre zu befürchten, dass mehrere hundert Leute ohne Ticket sich vor dem Stadion herum treiben? In meiner Naivität hätte ich ja die Hoffnung, dass bei einem SC-Bayernspiel (in FR) eine grössere Menge an Menschen auf Verdacht zur Arena fahren, als eine so weite Anreise nach Berlin (erfolglos) in Kauf zu nehmen...?!
(wobei Leipzig natürlich nicht ganz so weit weg ist..)
Ganz allgemein in die Runde gefragt: War jemand schon einmal bei einem DFB Finalspiel? Wie schätzt ihr die Möglichkeit ein, dass vor Ort noch Karten zu anständigen Preisen verkauft werden? Wäre zu befürchten, dass mehrere hundert Leute ohne Ticket sich vor dem Stadion herum treiben? In meiner Naivität hätte ich ja die Hoffnung, dass bei einem SC-Bayernspiel (in FR) eine grössere Menge an Menschen auf Verdacht zur Arena fahren, als eine so weite Anreise nach Berlin (erfolglos) in Kauf zu nehmen...?!
(wobei Leipzig natürlich nicht ganz so weit weg ist..)
Ich kenne folgende Szenerie bei größeren Konzerten: Du wirst Gruppen von professionellen Händlern sehen, die weit vor dem Stadion oder schon bei der Bahn mit "Suche Tickets" Schildern herumlaufen um billig Tickets zu bekommen und diese später selbst oder von Kollegen vor dem Stadion teurer zu verkaufen. Mit ein wenig Menschenkenntnis kann man die erkennen. Am besten diese Leute meiden. Allerhöchstens dann nutzen, wenn die Preise kurz vor oder bereits zu Spielbeginn runter gehen, und auch die etwas nervös werden. Leider verkaufen auch einige Leute immer an diese Typen weil sie die Karte schnell los werden wollen.
Ich würde bereits am Vorabend oder am Tag des Spiels in der Stadt aktiv auf offensichtliche SC Fans zugehen. Es gibt immer noch viele kurzfristige Corona Ausfälle. Zeige dich als SC Fan, dann gibt es auch die Chance dass du günstig an ne Karte kommst. Orginalpreis + Aufpreis in Getränken ist meist eine gute Währung um einen guten zwischenmenschlichen Deal hinzubekommen. Glück und Geduld braucht man. Alternative kann auch der (Fan-) Busparkplatz sein und dann einfach bei Ankunft gleich die ankommenden zu fragen. Ich weiß halt nicht wie viele Busse überhaupt fahren.
Viel Glück.
Alternative ist halt neutral aufzutreten und hochdeutsch oder noch besser, sächsisch zu reden.
14.05.2022 - 00:36 Uhr
Wer noch ein Transfer braucht (ausgefallener Sonderzug), schaut mal bei https://www.steiert-reisen.de vorbei..
(Hoffe ich verstosse nicht gegen TM-Regeln...).
Möchte keine Werbung machen, nur falls es noch jemand so geht wie mir.....
(Hoffe ich verstosse nicht gegen TM-Regeln...).
Möchte keine Werbung machen, nur falls es noch jemand so geht wie mir.....

Dieser Beitrag wurde zuletzt von ganderson am 14.05.2022 um 00:39 Uhr bearbeitet
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