Datenpflege
04.11.2007 - 12:52 Uhr
Tm wächst und gedeiht....und dieses liegt vor allem auch an vielen fleißigen User, welche alle möglichen Daten zusammentragen und so für stetige Verbesserung des hiesigen Datenbestandes sorgen.
Damit dieser tolle Input auch in Zukunft so bleibt bzw. noch besser wird, sind in letzter Zeit einige Möglichkeiten der Beteiligungen an der Datenpflege für jeden User dazugekommen.
Das nachfolgende Tutorial informiert darüber, wo und wie man sich an der Datenpflege beteiligen kann bzw. an wem man sich bei bestimmten Aspekten wenden kann.
Datenpflege-FAQ:
http://www.transfermarkt.de/de/information/basics/kontaktformular.html
Kategorie: Datenpflege
Datenpflege: "gewünschten Punkt auswählen"
Wenn noch irgendwelche Fragen und Unklarheiten bestehen, dann stellt sie ohne Scheu. :)
Damit dieser tolle Input auch in Zukunft so bleibt bzw. noch besser wird, sind in letzter Zeit einige Möglichkeiten der Beteiligungen an der Datenpflege für jeden User dazugekommen.
Das nachfolgende Tutorial informiert darüber, wo und wie man sich an der Datenpflege beteiligen kann bzw. an wem man sich bei bestimmten Aspekten wenden kann.
Datenpflege-FAQ:
http://www.transfermarkt.de/de/information/basics/kontaktformular.html
Kategorie: Datenpflege
Datenpflege: "gewünschten Punkt auswählen"
Wenn noch irgendwelche Fragen und Unklarheiten bestehen, dann stellt sie ohne Scheu. :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 03.09.2014 um 18:43 Uhr bearbeitet
04.11.2007 - 13:01 Uhr
So einige Datenpflege-Sachen sind aktuell noch offen und über Hilfe freue ich mich natürlich immer:
- Verletzungen:
Verletzungen bei Nicht-Stammspielern und U23 Spielern (Ede, Traore, Wallschläger, Hoeneß etc.) sind noch nachzutragen
- Stadionbilder:
Amateurstadion Sitzplatzansicht, Hueppeplatz, Friedrich-Ludwig-Jahnstadion
- Daten & Fakten -> Geschichte
- Spielerbilder/Trainerbilder:
Mir ist bekannt, dass es noch ein paar Nicht-Aktualisierte gibt. Leider warte ich immer noch darauf, dass diese auf der Hertha-HP erscheinen. Von anderen Quellen (Kicker etc.) sollte man aus rechtlichen Gründen sicherheitshalber Abstand nehmen.
- Formationsgraphik bei U-23 und A-Jugend Spielen:
Wenn es einen Kenner gibt, der sicher weiß in welcher Anfangsformation sie spielen, dann nur her damit.
- Verletzungen:
Verletzungen bei Nicht-Stammspielern und U23 Spielern (Ede, Traore, Wallschläger, Hoeneß etc.) sind noch nachzutragen
- Stadionbilder:
Amateurstadion Sitzplatzansicht, Hueppeplatz, Friedrich-Ludwig-Jahnstadion
- Daten & Fakten -> Geschichte
- Spielerbilder/Trainerbilder:
Mir ist bekannt, dass es noch ein paar Nicht-Aktualisierte gibt. Leider warte ich immer noch darauf, dass diese auf der Hertha-HP erscheinen. Von anderen Quellen (Kicker etc.) sollte man aus rechtlichen Gründen sicherheitshalber Abstand nehmen.
- Formationsgraphik bei U-23 und A-Jugend Spielen:
Wenn es einen Kenner gibt, der sicher weiß in welcher Anfangsformation sie spielen, dann nur her damit.
04.11.2007 - 20:46 Uhr
Zitat von Spaetzle:
- Daten & Fakten -> Geschichte
Diese Funktion ist ja von casinho noch nicht abgearbeitet worden, wird wohl auch noch laut O-Ton ein bisschen dauern...
Jedoch sollten wir vielleicht schon einmal einen Text vorschreiben und gemeinsam berichtigen, damit er dann zeitig eingefügt werden kann...
Dann kommt ja noch in diesen Tagen, oder Wochen eine Angabe für die Spielereigenschaften (z.B. Freistoßspezialist etc.), da sollten wir schon mal die möglichen Angaben den Spielern zuordnen und besprechen...
- Daten & Fakten -> Geschichte
Diese Funktion ist ja von casinho noch nicht abgearbeitet worden, wird wohl auch noch laut O-Ton ein bisschen dauern...
Jedoch sollten wir vielleicht schon einmal einen Text vorschreiben und gemeinsam berichtigen, damit er dann zeitig eingefügt werden kann...
Dann kommt ja noch in diesen Tagen, oder Wochen eine Angabe für die Spielereigenschaften (z.B. Freistoßspezialist etc.), da sollten wir schon mal die möglichen Angaben den Spielern zuordnen und besprechen...
04.11.2007 - 20:50 Uhr
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von heizinger am 04.11.2007 um 20:54 Uhr bearbeitet
04.11.2007 - 20:57 Uhr
Zitat von heizinger:
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Die Bilder schickt könnt ihr an mich schicken, ich bearbeite sie dann richtig...brauche dazu eines für die Innenansicht, Außenansicht und am Besten einen Stadionplan...
E-mail siehe Profil...
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Die Bilder schickt könnt ihr an mich schicken, ich bearbeite sie dann richtig...brauche dazu eines für die Innenansicht, Außenansicht und am Besten einen Stadionplan...
E-mail siehe Profil...
04.11.2007 - 21:05 Uhr
Zitat von MuliBrut:
Gehört zwar nicht hier hin,aber kann man dich auch mit Bildern und Fakten vom Stadion Lichterfelde beliefern?
Klar, mit jedem Stadion...
Die Fakten kannst du ja ohne Probleme selbst eingeben, sofern das Stadion hier in der Datenbank vorhanden ist...wenn nicht, dann könnte ich es auch neu erstellen...
Gehört zwar nicht hier hin,aber kann man dich auch mit Bildern und Fakten vom Stadion Lichterfelde beliefern?
Klar, mit jedem Stadion...
Die Fakten kannst du ja ohne Probleme selbst eingeben, sofern das Stadion hier in der Datenbank vorhanden ist...wenn nicht, dann könnte ich es auch neu erstellen...
04.11.2007 - 21:05 Uhr
Zitat von PES:
Zitat von heizinger:
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Den eigtl Link zu finden, war ja nicht das Problem, sondern über welchen Pfad kommt man zu dem Link kommt. Das hab ich wie gesagt nur über Google geschafft.
Zitat von heizinger:
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Den eigtl Link zu finden, war ja nicht das Problem, sondern über welchen Pfad kommt man zu dem Link kommt. Das hab ich wie gesagt nur über Google geschafft.
04.11.2007 - 21:07 Uhr
Zitat von heizinger:
Zitat von PES:
Zitat von heizinger:
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Den eigtl Link zu finden, war ja nicht das Problem, sondern über welchen Pfad kommt man zu dem Link kommt. Das hab ich wie gesagt nur über Google geschafft.
Achso...
Das ist leider noch nicht möglich, muss derzeit manuell gehandhabt werde...
Werde es trotzdem mal an Casinho weiterleiten...vielleicht könnte man dann auch Stadien in die Suchfunktion mit einbauen (Die Suchfunktion wird ja eh neu gemacht...).
Zitat von PES:
Zitat von heizinger:
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Den eigtl Link zu finden, war ja nicht das Problem, sondern über welchen Pfad kommt man zu dem Link kommt. Das hab ich wie gesagt nur über Google geschafft.
Achso...
Das ist leider noch nicht möglich, muss derzeit manuell gehandhabt werde...
Werde es trotzdem mal an Casinho weiterleiten...vielleicht könnte man dann auch Stadien in die Suchfunktion mit einbauen (Die Suchfunktion wird ja eh neu gemacht...).
04.11.2007 - 23:32 Uhr
Zitat von PES:
Zitat von heizinger:
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Die Bilder schickt könnt ihr an mich schicken, ich bearbeite sie dann richtig...brauche dazu eines für die Innenansicht, Außenansicht und am Besten einen Stadionplan...
E-mail siehe Profil...
Stadionplan des Jahn-Stadions hatte ich schon bearbeitet und eingeschickt.
Grundsätzlich zu Stadionbildern:
Zitat
Die Bildgröße sollte 350 (breit) x ca. 230 (hoch) Pixel betragen.
Das Bildformat ist JPG.
Aufbau Dateiname: st_VEREINID_TYP.jpg
Der Typ des Bildes ist entweder s1,s2,b oder a.
- s1 soll ein Bild vom Stadion sein
- s2 kann ein Bild vom Stadion sein oder von den Fans in der Kurve oder ein anderes, welches euch zusagt
- b soll die Blockskizze des Stadions sein
- a soll eine Skizze der Anfahrt sein
Beispiel für Hertha BSC: st_44_s2.jpg
Die Fotos bitte an info@transfermarkt.de senden
Zitat von heizinger:
Wie finde ich denn das Jahn Sportpark Stadion ? (Habe es nur über google gefunden)
Edit: Also ich meine natürlich die Tm-Seite über das Jahn Sportpark Stadion... ;)
Hier:
http://www.transfermarkt.de/de/verein/584/berlinankarasporkuluebue07/stadion/uebersicht.html
Ist jedoch schon Datenmäßig auf dem aktuellen Stand soweit ich das sehe...
Die Bilder schickt könnt ihr an mich schicken, ich bearbeite sie dann richtig...brauche dazu eines für die Innenansicht, Außenansicht und am Besten einen Stadionplan...
E-mail siehe Profil...
Stadionplan des Jahn-Stadions hatte ich schon bearbeitet und eingeschickt.
Grundsätzlich zu Stadionbildern:
Zitat
Die Bildgröße sollte 350 (breit) x ca. 230 (hoch) Pixel betragen.
Das Bildformat ist JPG.
Aufbau Dateiname: st_VEREINID_TYP.jpg
Der Typ des Bildes ist entweder s1,s2,b oder a.
- s1 soll ein Bild vom Stadion sein
- s2 kann ein Bild vom Stadion sein oder von den Fans in der Kurve oder ein anderes, welches euch zusagt
- b soll die Blockskizze des Stadions sein
- a soll eine Skizze der Anfahrt sein
Beispiel für Hertha BSC: st_44_s2.jpg
Die Fotos bitte an info@transfermarkt.de senden
06.11.2007 - 21:05 Uhr
Zitat von Spaetzle:
So einige Datenpflege-Sachen sind aktuell noch offen und über Hilfe freue ich mich natürlich immer:
- Daten & Fakten -> Geschichte
So, habe mal einen Text ausgearbeitet, der in Teilen auch an den früheren Hertha-Geschichts-Artikel von tm.de angelehnt ist. Hoffe er gefällt euch, Anmerkungen hab ich ans Ende gepackt.
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Die Gründung
Wir schreiben das Jahr 1892. Am 25. Juli sitzen die 16- und 17-jährigen Brüderpaare Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz bei einem kühlen Bier auf dem Arkonaplatz im Berliner Norden zusammen und haben eine Idee: Sie wollen einen Fußballverein gründen, da es ihnen nicht mehr ausreicht nur mit den eigenen Kameraden zu kicken. Bei der Suche nach einem gut klingenden Vereinsnamen kommt Fritz Lindner plötzlich der Einfall. Er nimmt einen großen Schluck aus der Flasche und meint: „Na Jungs, Hertha natürlich“. Die anderen sind einverstanden: „Na dann Prost! Auf unsere Hertha!“ Fritz erinnerte sich dabei an eine kurz vorher unternommene Dampferfahrt mit seinem Vater. Der Dampfer trug den Namen Hertha, war blau-weiß angestrichen, und so wurden, glaubt man dieser Legende, die Vereinsfarben gleich mitgeliefert. Wie es sich genau zugetragen hat, lässt sich heute nicht mehr genau rekonstruieren, aber so oder so ähnlich muss es stattgefunden haben. An diesem Tage war der Berliner Fußball-Club Hertha 1892 geboren.
Erst 1923 fusionierte der BFC Hertha 1892 dann mit dem Berliner SC, woraus der bis heute gültige Vereinsname Hertha BSC hervorgeht.
Die ersten Spielstätten bis zur Plumpe
In den ersten Jahren wurden die Heimspiele auf dem Exerzierplatz des Alexander-Regiments im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ausgetragen. Wenig später folgte der Umzug an den Schebera-Platz beim Bahnhof Gesundbrunnen in Berlin-Wedding. Hier feierte Hertha 92 auch seinen ersten großen Erfolg, den Gewinn der Berliner Meisterschaft 1906. Kurz nach der Fusion mit dem Berliner SC, begann der Bau einer neuen Sportstätte auf dem Gelände des ehemaligen BSC, die legendäre Plumpe (eingeweiht 1924). Im Jahr 1931 fasste das Stadion 35.239 Zuschauerplätze, davon 2642 Sitzplätze.
Auch wenn das Stadion während des Zweiten Weltkriegs vollkommen zerstört wurde, blieb es bis 1963 weiterhin die Heimat der Berliner Hertha. Bereits im Juni 1946 begann erneut der Spielbetrieb an der Plumpe. Die beliebte Sportstätte wurde nach Kriegsende wieder aufgebaut und bot dem Klub noch bis zur Geburtsstunde der Fußball-Bundesliga eine Heimat. Hierfür erfüllte sie allerdings nicht mehr die notwendigen Bedingungen. Der DFB schrieb für Bundesliga-Spiele nämlich Stadien mit einem Fassungsvermögen von mindestens 35.000 Plätzen vor. Nach dem Wiederaufbau aber passten nicht mehr annähernd so viele Zuschauer in die Plumpe. Hertha musste infolgedessen zähneknirschend ins Berliner Olympiastadion umziehen. 1974 musste die Plumpe aus finanziellen Gründen verkauft werden und wurde vom neuen Eigentümer abgerissen, der Wohngebäude auf dem Geländer errichten wollte.
Die 20er Jahre: viermal Vize
1919 war ein Jahr, das den Klub auf dem Weg dorthin auch noch weit zurück warf. Da einige Spieler illegale Gelder kassiert haben sollen, wurde Hertha 92 vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Auch wenn man sich innerhalb Berlins nach und nach zu einer großen Mannschaft entwickelte, blieb der ganz große Erfolg, sprich die Deutsche Meisterschaft, aus. Höhepunkt waren die glücklosen Jahre 1926-1929, in denen Hertha viermal nacheinander die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft verlor. 1929 trennten sich die Fußballer wieder vom Berliner SC, durften aber gegen Zahlung einer Abfindung in Höhe von 75.000 Reichsmark den Sportplatz und den mittlerweile auch außerhalb der Stadtgrenzen bekannt gewordenen Beinamen „BSC“ behalten.
Die erste Deutsche Meisterschaft 1930
Nach vier vergeblichen Anläufen war die Hertha 1929 wieder einmal auf dem Weg zum Titel. Im Halbfinale, das in Leipzig ausgetragen wurde, wartete der 1. FC Nürnberg. Etwa 1000 Berliner Schlachtenbummler wurden zum Sonderpreis von 8,60 Mark per Expresszug nach Sachsen gebracht. Mit ihrer Unterstützung gelang den Herthanern um „Männe“ Hahn ein sensationeller 6:3-Erfolg. Das fünfte Finale rief! Diesmal hieß der Gegner Holstein Kiel. Hanne Sobek schilderte später seine Eindrücke vom Spiel: „Unsere Mannschaft arbeitete wie eine Maschine. Unser hartnäckiger Gegner wehrte sich verzweifelt, aber vergebens. Wir gingen das erste Mal in Führung 4:3. Den Kielern gelang der Ausgleich. Ein kalter Schauer jagte mir den Rücken herauf. Nein! Nun erst recht! Endlich lief unsere Maschine wieder auf vollen Touren. Und acht Minuten vor Schluss fiel das fünfte Tor zum 5:4 für uns!“ Hertha hatte es geschafft zum ersten Mal Deutscher Meister zu werden.
In einer Zeit, in der Düsseldorf noch weit weg war und der Großteil der Berliner nicht die Möglichkeit besaß, den Spielverlauf an einem Rundfunkgerät zu verfolgen, sprach sich der Erfolg zuerst nur sehr langsam herum. Erst am darauf folgenden Tag stürmten sie endlich die Straßen und schwenkten die blau-weißen Fahnen. Beim triumphalen Empfang der Spieler kam der Verkehr um den Berliner Bahnhof Friedrichstraße vollkommen zum Erliegen. Alle Berliner realisierten nun: Der deutsche Meistertitel ging erstmals an die Plumpe!
1931: Hertha legt mit dem zweiten Meistertitel nach
Der nächste Erfolg sollte nicht lange auf sich warten lassen. Diesmal stieg das Finale in Köln vor einer Kulisse von ca. 50.000 Zuschauern. In einem ähnlich nervenaufreibenden Spiel rannte Hertha bis zur 75. Minute einem 1:2-Rückstand hinterher. Hanne Sobek, der schon das 1:1 erzielte, konnte auch zum 2:2 ausgleichen, ehe der Stürmer Kirsei eine Minute vor Schluss den 3:2 Siegtreffer markierte.
Nun muss man wissen, dass Fußball damals anders „funktionierte“ als heutzutage. Spieler wechselten zwar die Vereine, aber meist innerhalb ihrer Heimatstadt. Man musste Rücksicht auf den Beruf nehmen. Die Fußballer waren keine Profis, sondern normale Arbeitnehmer, die im richtigen Leben Handwerker, Arbeiter oder Angestellte waren.
In den Vorkriegsjahren feierte Hertha seine größten Erfolge. Erfolge, die bis heute nicht wiederholt werden konnten (seitdem erreichte man kein Finalspiel um die Meisterschaft mehr). Zu jener Zeit gab es weder Namen noch Rückennummern auf den Trikots, genau so wenig wie Fanshops. Hätte es sie gegeben, das Trikot von Sobek wäre der Renner gewesen. Johannes Sobek (1900-1989), von allen „Hanne“ genannt, war der Star der Mannschaft und mit Abstand der beliebteste Spieler Berlins. Sobek blieb bis 1939 als Spieler aktiv, außerdem absolvierte er zehn Länderspiele und 104 Spiele für die Berliner Stadtauswahl.
II. Weltkrieg: Hertha bricht auseinander
Zur Zeit des Dritten Reichs wurde Hertha BSC gleichgeschaltet. Die regelmäßigen Vereinssitzungen wurden vom neuen Präsident, Hans Pfeiffer, abgeschafft.
Der Weltkrieg hatte die Stadiongebäude an der Plumpe weitgehend zerstört, die Tribünen waren verbrannt, Nebengebäude lagen in Trümmern. Hertha lag für viele Monate auf Eis und die neue Stadtliga startete 1945/46 ohne den letzten Berliner Meister. Kurzzeitig mußte man sich in „SG Gesundbrunnen“ umtaufen. Mühsam wurde Hertha wieder Leben eingehaucht. Man tingelte über die Dörfer, spielte hier und dort. Am 28. Februar 1950 genehmigte Bürgermeister Ernst Reuter endlich die Wiederzulassung von Hertha BSC.
Der lange Weg zurück zu Berlins Fußballmannschaft Nr. 1
Hertha schaffte es auf einen Schlag eine Reihe brillanter Spieler zu gewinnen, da die Spieler des erfolgreichen Dresdner SC sich weigerten, weiter in der korrupten DDR-Liga zu spielen und Hertha die abgewanderten Spieler beschäftigte. Aber die Sachsen fühlten sich nicht recht wohl am Gesundbrunnen und dem Verein ging langsam das Geld aus. Zu einem Heimspiel im Jahre 1953 kamen nur 2000 zahlende Zuschauer, die sportlichen Erfolge blieben aus. Der Abstieg in die Amateurliga folgte, das war der Tiefpunkt. Plötzlich kamen sie wieder an die Plumpe und Fußball-Berlin erlebte Amateurligaspiele mit 10.000 blau-weißen Fans. Und der Erfolg kehrte zurück: Nach dem schnellen Wiederaufstieg in die Regionalliga folgte 1957 die erste Oberliga-Meisterschaft (die Oberliga stellten in einzelnen Regionen die höchste Spielklasse dar). Nur auf Bundesebene blieb man eine graue Maus.
1959 hatte man tatsächlich vorgeschlagen, die beiden Vereine Tennis Borussia und Hertha BSC zu vereinen. Die Vereinsmitglieder stimmten mit 264 zu 3 Stimmen gegen die Fusion.
Ab Anfang der 1960er Jahre kristallisierten sich aus der Oberliga drei dominierende Berliner Mannschaften heraus: Tennis Borussia Berlin, Tasmania 1900 Berlin und Hertha BSC Berlin. Drei Jahre vor Einführung der Fußball-Bundesliga kämpften sie in der heutigen Bundeshauptstadt um die Vorherrschaft und insbesondere auch um die Aufnahme in diese noch zu gründende höchste deutsche Spielklasse. Die letzte ausgespielte Berliner Oberliga-Meisterschaft sicherte sich Hertha BSC.
Einführung der Bundesliga
1963 begann die erste Bundesligasaison mit damals noch 16 Mannschaften. Hertha hatte sich u.a. mit Otto Rehagel, der zuvor bei Rot-Weiß Essen verteidigte, verstärkt. Sogar international musste die Hertha antreten. Im Messecup (Vorläufer des UEFA-Cups) wurde man gesetzt, verlor jedoch schon in der ersten Runde gegen AS Rom mit 3:1.
Das erste Bundesligajahr verlief mittelprächtig, einige schoben die Schuld auf den Vorstand, die Schuld der Fans war es jedenfalls nicht, das Stadion gut ausgelastet (im Schnitt 34.687 Zuschauer). Am Ende fand sich Hertha auf Platz 14 wieder, einen Punkt vor Absteiger Preußen Münster. Im Folgejahr erreichte man wiederum Rang 14.
Der Zwangsabstieg
Am 18. Mai 1965 platzte die Bombe. Wegen schwerer Verstöße gegen die DFB-Statuten wurde der Verein nach Saisonende strafweise in die Regionalliga zurückversetzt. Hertha hatte Spieler mit Handgeldern an die Spree gelockt. Diese heute allgemein übliche Vorgehensweise war damals strikt verboten. Die Verurteilung führte zur Überprüfung aller Vereine (und tatsächlich wurden fast überall überhöhte Gehälter gezahlt) und löste Diskussionen aus, die letztendlich zu einem Umdenken des DFB bezüglich solcher Prämien führte. Für Hertha kam diese Einsicht zu spät. Der Lizenzentzug kurz nach dem Bundesligastart sollte nicht der einzige Paukenschlag bleiben und war nach 1919 bereits der zweite Ausschluss vom Spielbetrieb.
Zurück in der Bundesliga
In der Regionalliga traf man auf keine gleichwertigen Gegner und siegte unaufhörlich. Der Trainer Helmut Kronsbein war bei der Mannschaft geblieben. Nach drei Spielzeiten, die mit 58:2, 57:3 und 55:5 Punkten abgeschlossen wurden schaffte die Mannschaft den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Die Rückkehr in Deutschlands Elite-Liga war geglückt. Am 18. April 1970 gelang gegen Borussia Dortmund - immerhin mit Platz 5 direkter Tabellennachbar – ein glatter 9:1-Sieg, auch aktuell noch immer der höchste Erfolg eines Hertha-Teams in der Bundesliga-Geschichte. 1970 und 1971 erklomm das Team jeweils den dritten Platz, im UEFA-Cup scheiterte man erst im Viertelfinale an Inter Mailand.
Bestechungsgelder
Nach Saisonende sorgte jedoch nur ein Team für Furore: Arminia Bielefeld. Um den Abstieg zu entgehen, hatten die Bielefelder mehrere Dutzend Spieler und Trainer von Schalke, Stuttgart und Hertha bestochen. Um die Strafen zu mildern, wurden die Empfänger der Schmiergelder verraten. Jetzt half auch kein Leugnen mehr und so konnte der DFB etlichen Spielern, darunter auch Herthaspielern solche Manipulationen nachweisen. Die überführten Spieler wurden gesperrt und mussten zum Teil empfindliche Geldbußen zahlen.
Hertha und Tennis Borussia
Der Lokalrivale der Hertha war einst die Mannschaft von Tennis Borussia. Zehn Jahre nach Hertha als „Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft Borussia“ gegründet, boten sich beide Klubs immer packende Derbys. Eine Blamage, als man 1941 im Schlagerspiel den Lila-Weißen mit 2:8 unterlag. Auch im Berliner Vereinspokal („Morgenpostpokal“) spielte mindestens einer der Traditionsklubs meistens vorne mit. In den 70er Jahren stand endlich das erste Bundesliga-Derby an. Im ausverkauften Olympiastadion verteidigte TeBe mit Mann und Maus, beide Teams kämpften als ginge es um die Meisterschale. Nach 90 Minuten ging der Favorit durch zwei Tore von Erich Beer und ein Tor von Gerd Grau mit 3:0 als Sieger vom Platz.
Erfolgreiche Zeiten in den 70ern
Doch auch in schweren Zeiten konnte Hertha mit seinen Fans rechnen. In den 70er Jahren sahen die „Hertha-Frösche“ endlich wieder eine Elf, die begeisterte. Jedes Kind kannte Holger Brück und „Hanne“ Weiner, Wolfgang Sidka und Uwe Kliemann, Michael Sziedat und Norbert Nigbur im Tor, Dieter Nüssing und Jörgen Kristensen, Karl-Heinz Granitza und natürlich Erich „Ete“ Beer. Der Kapitän war Vorbild für alle. Wenn andere längst aufgaben, „Ete“ rackerte bis zum Schlusspfiff. Er bestritt 253 Bundesligaspiele, 24 Länderspiele und nahm 1978 an der WM in Argentinien teil. Diese Mannschaft unter Trainern wie „Fifi“ Kronsbein, „Sir“ Georg Kessler und Kuno Klötzer konnte es mit jedem aufnehmen.
1975 hatte man die Sensation fast erreicht, aber es langte schließlich „nur“ zur Vizemeisterschaft. Gegen Ende der 70er rutschte Hertha in der Bundesliga ins Mittelmaß, dafür wurde man mehr und mehr zu einer Pokalmannschaft. Im DFB-Pokal-Wettbewerb waren die Berliner vom Pech verfolgt: 1977 mußte man sich im Finale gegen den 1.FC Köln erst im Wiederholungsspiel geschlagen geben, 1979 ging Fortuna Düsseldorf nach der Verlängerung als Sieger vom Platz. Nie wieder hat Hertha BSC seitdem im Endspiel dieses Wettbewerbs gestanden. Im Gegensatz zu ihrer eigenen Amateur-Mannschaft (liebevoll „Hertha-Bubis“ genannt), die im Finale um den DFB-Pokal 1993 der favorisierten Elf von Bayer Leverkusen nach großem Kampf nur knapp mit 0:1 unterlag. Nachdem im Viertelfinale des UEFA-Pokals Dukla Prag bezwungen werden konnte und man in der nächsten Runde 0:1 in Belgrad gegen Roter Stern unterlegen war, ging es im Rückspiel um alles oder nichts. Das Aufeinandertreffen in Berlin begann glänzend. Roter Stern wurde kalt erwischt und 70 Minuten lang hieß es 2:0 für Hertha. Das Finale war zum Greifen nahe. Dann die Ernüchterung. Kurz vor Schluss schießt Sestic das entscheidende Auswärtstor für die Jugoslawen. Hertha war ausgeschieden. Laut Insiderberichten sollen über 90.000 Zuschauer bei strömenden Regen dieses Spiel besucht haben. Der ganz große Titel, als verdienter Lohn für die Leistung eines ganzen Jahrzehnts, blieb aus.
Sportlicher Niedergang in den 80ern
Jeder Höhenflug hat mal ein Ende und so musste auch Hertha BSC im Jahre 1980 wieder zurück in die 2. Bundesliga, punktgleich mit Bayer 05 Uerdingen, aber mit einer um zwei Toren schlechteren Tordifferenz. Was nun folgte war ein Auf und Ab, das auch die treuesten Anhänger bisweilen verzweifeln ließ. 1982 Aufstieg, 1983 Abstieg, 1986 sogar Abstieg in die Oberliga (damalige dritte Liga), Aufstiegsrunde verpatzt (1:3 gegen BVL Remscheid), 1989 Aufstieg in die 2. Liga, dann nur Rang 13. 1990 Wiederaufstieg in die Bundesliga und gleich wieder Abstieg. In Zeiten der Drittklassigkeit wurden die Heimspiele im sanierungsbedürftigen Poststadion ausgetragen. Trotzdem besuchten durchschnittlich ca. 2.000 Fans die Partien, beim Topspiel gegen Türkiyemspor kamen sogar 12.000 ins Stadion. Es folgten lange zermürbende Jahre der Zweitklassigkeit mit überschaubarer Zuschauerresonanz (3.000 Anhänger im Schnitt), die im dafür viel zu großen Olympiastadion für eine Geisterkulisse sorgten. Schrittweise konnten die Zuschauerzahlen gesteigert werden. Den unvergesslichen Höhepunkt stellte am 7. April 1997 das Heimspiel gegen den aus 1. FC Kaiserslautern (2:0) dar, bei dem mit 75.000 Zuschauern der bis jetzt gültige Zuschauerrekord für die eingleisige 2. Fußball-Bundesliga aufgestellt wurde. Beide Teams sollten nach dieser Spielzeit wieder erstklassig sein.
1996 wurde dann die „neue“ Hertha aus der Taufe gehoben und mit Jürgen Röber ein engagierter Trainer verpflichtet. Dieter Hoeneß wurde Manager. Eine neue Ära sollte eingeleitet werden...
Wiederaufstieg in die Bundesliga
1997 der Wiederaufstieg in die Bundesliga, namhafte Spieler wechselten zu Hertha. Mit einer sehenswerten Siegesserie konnte die Klasse gehalten werden. Nachdem sich die Einnahmen aus den Heimspielen und den hohen Umsätzen aus den Verkäufen von Fanartikeln (Merchandising) sowie den Finanzhilfen der UFA (jetzt sportfive) kontinuierlich steigerten, wurden im Jahre 2002 wesentliche Teile des Vereins auf eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ausgegliedert, um einerseits die Haftung des Vereins zu minimieren und anderereseits steuerliche Vorteile ausnutzen zu können.
Trotz einiger Erfolge in der Bundesliga sowie im UEFA-Pokal und sogar einer Champions-League-Teilnahme 1999/2000 (mit Siegen gegen Chelsea London und den AC Mailand) verschlechterte sich Herthas finanzielle Lage zunehmend. Nach 6 Jahren wurde Jürgen Röber am 6. Februar 2002 entlassen. Als dessen Nachfolger agierte Falko Götz in Funktion des Imterimstrainers 13 Spiele lang recht erfolgreich, Hertha wurde Vierter. Huub Stevens trat zum 1. Juli 2002 den Posten als neuer Trainer an. Die Mannschaft agierte meist erfolg- und glücklos, so dass Stevens zum 4. Dezember 2003 beurlaubt wurde. Für Hans Meyer galt es nun, den drohenden Abstieg zu vermeiden. Mit Saisonplatz 12 gelang das dem Coach eindrucksvoll. Vor der nun folgenden Saison 2004/05 wurde von der Vereinsführung durch die Vorgabe eher bescheidener Saisonziele (einstelliger Tabellenplatz) geschickt der Erwartungsdruck vom neuen, alten Trainer Falko Götz und seinen Spielern genommen, sodass dieses Spieljahr, trotz des Ausscheidens im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten Eintracht Braunschweig (2:3), mit Rang 4 und einer daraus erfolgenden Startberechtigung für den nächsten UEFA-Cup-Wettbewerb wesentlich erfolgreicher als das vorangegangene abgeschlossen werden konnte. Mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Hannover 96 (0:0) hätte sogar noch Platz 3 und damit die Qualifikation für die Champions League erreicht werden können.
Auch während der Saison 2005/06 trug Falko Götz die sportliche Verantwortung. Herthas Ziel, erneut in den UEFA-Cup einzuziehen, musste laut Manager Hoeneß schon aus finanziellen Gründen erreicht werden. Den ersten Dämpfer bekam man durch das überraschende Ausscheiden im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Regionalligisten FC St. Pauli (3:4 n. V.). Auch im UEFA-Pokal scheiterte Hertha BSC an Rapid Bukarest: In der Bundesliga mussten die Berliner darüber hinaus eine Krise mit neun sieglosen Spielen in Folge überwinden. Nach dem blamablen 2:4 am 4. März 2006 im Heimspiel gegen den Tabellenletzten 1. FC Köln, der zuvor selbst schon 18 Spiele sieglos war, standen Falko Götz und Manager Dieter Hoeneß zur Diskussion. Mit einem überraschenden 3:0-Sieg bei Werder Bremen konnten die Verantwortlichen die Lage stückweise beruhigen. Hertha BSC stand am Ende der Saison 2005/06 auf dem 6. Platz.
[...Saison 2006/07...]
Man hat noch viel vor in Berlin...
..............................................
Wer Ideen hat, Formulierungen ändern will, Passagen überflüssig findet, andere interessante Fakts auf Lager hat, oder einfach so im Text rumdoktern möchte, nur zu, keine falsche Scheu. :)
Würde mich sehr freuen, wenn ihr auch eure eigenen Ideen einbringt.
Was mir noch fehlt sind ein paar Zeilen über
a) die Fanfreundschaft mit dem KSC
b) den Grund der Antipathie ggüber Schalke
c) Marcelinho als einer der genialsten Spieler von Hertha (steht ja auch was über Hanne Sobek und Ete Beer drin)
d) die Saison 06/07 und die Verpflichtung Favres.
Die würde ich noch irgendwo einbauen, hatte nur eben wirklich keine Lust mehr dazu... ;)
Die Überschriften zu den einzelnen Abschnitten kann man bestimmt auch noch peppiger gestalten.
Auch den letzten Abschnitt (ab 1997) sollte man noch überarbeiten. Da sind manche Sätze komplett von Wikipedia kopiert (auch zwischendrin mal). Habe aber versucht, nur sehr wenig zu übernehmen. Das sollte man in der Endversion auch vermeiden. Der Text soll ja schließlich auch ein Alleinstellungsmerkmal haben.
So einige Datenpflege-Sachen sind aktuell noch offen und über Hilfe freue ich mich natürlich immer:
- Daten & Fakten -> Geschichte
So, habe mal einen Text ausgearbeitet, der in Teilen auch an den früheren Hertha-Geschichts-Artikel von tm.de angelehnt ist. Hoffe er gefällt euch, Anmerkungen hab ich ans Ende gepackt.
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Die Gründung
Wir schreiben das Jahr 1892. Am 25. Juli sitzen die 16- und 17-jährigen Brüderpaare Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz bei einem kühlen Bier auf dem Arkonaplatz im Berliner Norden zusammen und haben eine Idee: Sie wollen einen Fußballverein gründen, da es ihnen nicht mehr ausreicht nur mit den eigenen Kameraden zu kicken. Bei der Suche nach einem gut klingenden Vereinsnamen kommt Fritz Lindner plötzlich der Einfall. Er nimmt einen großen Schluck aus der Flasche und meint: „Na Jungs, Hertha natürlich“. Die anderen sind einverstanden: „Na dann Prost! Auf unsere Hertha!“ Fritz erinnerte sich dabei an eine kurz vorher unternommene Dampferfahrt mit seinem Vater. Der Dampfer trug den Namen Hertha, war blau-weiß angestrichen, und so wurden, glaubt man dieser Legende, die Vereinsfarben gleich mitgeliefert. Wie es sich genau zugetragen hat, lässt sich heute nicht mehr genau rekonstruieren, aber so oder so ähnlich muss es stattgefunden haben. An diesem Tage war der Berliner Fußball-Club Hertha 1892 geboren.
Erst 1923 fusionierte der BFC Hertha 1892 dann mit dem Berliner SC, woraus der bis heute gültige Vereinsname Hertha BSC hervorgeht.
Die ersten Spielstätten bis zur Plumpe
In den ersten Jahren wurden die Heimspiele auf dem Exerzierplatz des Alexander-Regiments im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ausgetragen. Wenig später folgte der Umzug an den Schebera-Platz beim Bahnhof Gesundbrunnen in Berlin-Wedding. Hier feierte Hertha 92 auch seinen ersten großen Erfolg, den Gewinn der Berliner Meisterschaft 1906. Kurz nach der Fusion mit dem Berliner SC, begann der Bau einer neuen Sportstätte auf dem Gelände des ehemaligen BSC, die legendäre Plumpe (eingeweiht 1924). Im Jahr 1931 fasste das Stadion 35.239 Zuschauerplätze, davon 2642 Sitzplätze.
Auch wenn das Stadion während des Zweiten Weltkriegs vollkommen zerstört wurde, blieb es bis 1963 weiterhin die Heimat der Berliner Hertha. Bereits im Juni 1946 begann erneut der Spielbetrieb an der Plumpe. Die beliebte Sportstätte wurde nach Kriegsende wieder aufgebaut und bot dem Klub noch bis zur Geburtsstunde der Fußball-Bundesliga eine Heimat. Hierfür erfüllte sie allerdings nicht mehr die notwendigen Bedingungen. Der DFB schrieb für Bundesliga-Spiele nämlich Stadien mit einem Fassungsvermögen von mindestens 35.000 Plätzen vor. Nach dem Wiederaufbau aber passten nicht mehr annähernd so viele Zuschauer in die Plumpe. Hertha musste infolgedessen zähneknirschend ins Berliner Olympiastadion umziehen. 1974 musste die Plumpe aus finanziellen Gründen verkauft werden und wurde vom neuen Eigentümer abgerissen, der Wohngebäude auf dem Geländer errichten wollte.
Die 20er Jahre: viermal Vize
1919 war ein Jahr, das den Klub auf dem Weg dorthin auch noch weit zurück warf. Da einige Spieler illegale Gelder kassiert haben sollen, wurde Hertha 92 vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Auch wenn man sich innerhalb Berlins nach und nach zu einer großen Mannschaft entwickelte, blieb der ganz große Erfolg, sprich die Deutsche Meisterschaft, aus. Höhepunkt waren die glücklosen Jahre 1926-1929, in denen Hertha viermal nacheinander die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft verlor. 1929 trennten sich die Fußballer wieder vom Berliner SC, durften aber gegen Zahlung einer Abfindung in Höhe von 75.000 Reichsmark den Sportplatz und den mittlerweile auch außerhalb der Stadtgrenzen bekannt gewordenen Beinamen „BSC“ behalten.
Die erste Deutsche Meisterschaft 1930
Nach vier vergeblichen Anläufen war die Hertha 1929 wieder einmal auf dem Weg zum Titel. Im Halbfinale, das in Leipzig ausgetragen wurde, wartete der 1. FC Nürnberg. Etwa 1000 Berliner Schlachtenbummler wurden zum Sonderpreis von 8,60 Mark per Expresszug nach Sachsen gebracht. Mit ihrer Unterstützung gelang den Herthanern um „Männe“ Hahn ein sensationeller 6:3-Erfolg. Das fünfte Finale rief! Diesmal hieß der Gegner Holstein Kiel. Hanne Sobek schilderte später seine Eindrücke vom Spiel: „Unsere Mannschaft arbeitete wie eine Maschine. Unser hartnäckiger Gegner wehrte sich verzweifelt, aber vergebens. Wir gingen das erste Mal in Führung 4:3. Den Kielern gelang der Ausgleich. Ein kalter Schauer jagte mir den Rücken herauf. Nein! Nun erst recht! Endlich lief unsere Maschine wieder auf vollen Touren. Und acht Minuten vor Schluss fiel das fünfte Tor zum 5:4 für uns!“ Hertha hatte es geschafft zum ersten Mal Deutscher Meister zu werden.
In einer Zeit, in der Düsseldorf noch weit weg war und der Großteil der Berliner nicht die Möglichkeit besaß, den Spielverlauf an einem Rundfunkgerät zu verfolgen, sprach sich der Erfolg zuerst nur sehr langsam herum. Erst am darauf folgenden Tag stürmten sie endlich die Straßen und schwenkten die blau-weißen Fahnen. Beim triumphalen Empfang der Spieler kam der Verkehr um den Berliner Bahnhof Friedrichstraße vollkommen zum Erliegen. Alle Berliner realisierten nun: Der deutsche Meistertitel ging erstmals an die Plumpe!
1931: Hertha legt mit dem zweiten Meistertitel nach
Der nächste Erfolg sollte nicht lange auf sich warten lassen. Diesmal stieg das Finale in Köln vor einer Kulisse von ca. 50.000 Zuschauern. In einem ähnlich nervenaufreibenden Spiel rannte Hertha bis zur 75. Minute einem 1:2-Rückstand hinterher. Hanne Sobek, der schon das 1:1 erzielte, konnte auch zum 2:2 ausgleichen, ehe der Stürmer Kirsei eine Minute vor Schluss den 3:2 Siegtreffer markierte.
Nun muss man wissen, dass Fußball damals anders „funktionierte“ als heutzutage. Spieler wechselten zwar die Vereine, aber meist innerhalb ihrer Heimatstadt. Man musste Rücksicht auf den Beruf nehmen. Die Fußballer waren keine Profis, sondern normale Arbeitnehmer, die im richtigen Leben Handwerker, Arbeiter oder Angestellte waren.
In den Vorkriegsjahren feierte Hertha seine größten Erfolge. Erfolge, die bis heute nicht wiederholt werden konnten (seitdem erreichte man kein Finalspiel um die Meisterschaft mehr). Zu jener Zeit gab es weder Namen noch Rückennummern auf den Trikots, genau so wenig wie Fanshops. Hätte es sie gegeben, das Trikot von Sobek wäre der Renner gewesen. Johannes Sobek (1900-1989), von allen „Hanne“ genannt, war der Star der Mannschaft und mit Abstand der beliebteste Spieler Berlins. Sobek blieb bis 1939 als Spieler aktiv, außerdem absolvierte er zehn Länderspiele und 104 Spiele für die Berliner Stadtauswahl.
II. Weltkrieg: Hertha bricht auseinander
Zur Zeit des Dritten Reichs wurde Hertha BSC gleichgeschaltet. Die regelmäßigen Vereinssitzungen wurden vom neuen Präsident, Hans Pfeiffer, abgeschafft.
Der Weltkrieg hatte die Stadiongebäude an der Plumpe weitgehend zerstört, die Tribünen waren verbrannt, Nebengebäude lagen in Trümmern. Hertha lag für viele Monate auf Eis und die neue Stadtliga startete 1945/46 ohne den letzten Berliner Meister. Kurzzeitig mußte man sich in „SG Gesundbrunnen“ umtaufen. Mühsam wurde Hertha wieder Leben eingehaucht. Man tingelte über die Dörfer, spielte hier und dort. Am 28. Februar 1950 genehmigte Bürgermeister Ernst Reuter endlich die Wiederzulassung von Hertha BSC.
Der lange Weg zurück zu Berlins Fußballmannschaft Nr. 1
Hertha schaffte es auf einen Schlag eine Reihe brillanter Spieler zu gewinnen, da die Spieler des erfolgreichen Dresdner SC sich weigerten, weiter in der korrupten DDR-Liga zu spielen und Hertha die abgewanderten Spieler beschäftigte. Aber die Sachsen fühlten sich nicht recht wohl am Gesundbrunnen und dem Verein ging langsam das Geld aus. Zu einem Heimspiel im Jahre 1953 kamen nur 2000 zahlende Zuschauer, die sportlichen Erfolge blieben aus. Der Abstieg in die Amateurliga folgte, das war der Tiefpunkt. Plötzlich kamen sie wieder an die Plumpe und Fußball-Berlin erlebte Amateurligaspiele mit 10.000 blau-weißen Fans. Und der Erfolg kehrte zurück: Nach dem schnellen Wiederaufstieg in die Regionalliga folgte 1957 die erste Oberliga-Meisterschaft (die Oberliga stellten in einzelnen Regionen die höchste Spielklasse dar). Nur auf Bundesebene blieb man eine graue Maus.
1959 hatte man tatsächlich vorgeschlagen, die beiden Vereine Tennis Borussia und Hertha BSC zu vereinen. Die Vereinsmitglieder stimmten mit 264 zu 3 Stimmen gegen die Fusion.
Ab Anfang der 1960er Jahre kristallisierten sich aus der Oberliga drei dominierende Berliner Mannschaften heraus: Tennis Borussia Berlin, Tasmania 1900 Berlin und Hertha BSC Berlin. Drei Jahre vor Einführung der Fußball-Bundesliga kämpften sie in der heutigen Bundeshauptstadt um die Vorherrschaft und insbesondere auch um die Aufnahme in diese noch zu gründende höchste deutsche Spielklasse. Die letzte ausgespielte Berliner Oberliga-Meisterschaft sicherte sich Hertha BSC.
Einführung der Bundesliga
1963 begann die erste Bundesligasaison mit damals noch 16 Mannschaften. Hertha hatte sich u.a. mit Otto Rehagel, der zuvor bei Rot-Weiß Essen verteidigte, verstärkt. Sogar international musste die Hertha antreten. Im Messecup (Vorläufer des UEFA-Cups) wurde man gesetzt, verlor jedoch schon in der ersten Runde gegen AS Rom mit 3:1.
Das erste Bundesligajahr verlief mittelprächtig, einige schoben die Schuld auf den Vorstand, die Schuld der Fans war es jedenfalls nicht, das Stadion gut ausgelastet (im Schnitt 34.687 Zuschauer). Am Ende fand sich Hertha auf Platz 14 wieder, einen Punkt vor Absteiger Preußen Münster. Im Folgejahr erreichte man wiederum Rang 14.
Der Zwangsabstieg
Am 18. Mai 1965 platzte die Bombe. Wegen schwerer Verstöße gegen die DFB-Statuten wurde der Verein nach Saisonende strafweise in die Regionalliga zurückversetzt. Hertha hatte Spieler mit Handgeldern an die Spree gelockt. Diese heute allgemein übliche Vorgehensweise war damals strikt verboten. Die Verurteilung führte zur Überprüfung aller Vereine (und tatsächlich wurden fast überall überhöhte Gehälter gezahlt) und löste Diskussionen aus, die letztendlich zu einem Umdenken des DFB bezüglich solcher Prämien führte. Für Hertha kam diese Einsicht zu spät. Der Lizenzentzug kurz nach dem Bundesligastart sollte nicht der einzige Paukenschlag bleiben und war nach 1919 bereits der zweite Ausschluss vom Spielbetrieb.
Zurück in der Bundesliga
In der Regionalliga traf man auf keine gleichwertigen Gegner und siegte unaufhörlich. Der Trainer Helmut Kronsbein war bei der Mannschaft geblieben. Nach drei Spielzeiten, die mit 58:2, 57:3 und 55:5 Punkten abgeschlossen wurden schaffte die Mannschaft den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Die Rückkehr in Deutschlands Elite-Liga war geglückt. Am 18. April 1970 gelang gegen Borussia Dortmund - immerhin mit Platz 5 direkter Tabellennachbar – ein glatter 9:1-Sieg, auch aktuell noch immer der höchste Erfolg eines Hertha-Teams in der Bundesliga-Geschichte. 1970 und 1971 erklomm das Team jeweils den dritten Platz, im UEFA-Cup scheiterte man erst im Viertelfinale an Inter Mailand.
Bestechungsgelder
Nach Saisonende sorgte jedoch nur ein Team für Furore: Arminia Bielefeld. Um den Abstieg zu entgehen, hatten die Bielefelder mehrere Dutzend Spieler und Trainer von Schalke, Stuttgart und Hertha bestochen. Um die Strafen zu mildern, wurden die Empfänger der Schmiergelder verraten. Jetzt half auch kein Leugnen mehr und so konnte der DFB etlichen Spielern, darunter auch Herthaspielern solche Manipulationen nachweisen. Die überführten Spieler wurden gesperrt und mussten zum Teil empfindliche Geldbußen zahlen.
Hertha und Tennis Borussia
Der Lokalrivale der Hertha war einst die Mannschaft von Tennis Borussia. Zehn Jahre nach Hertha als „Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft Borussia“ gegründet, boten sich beide Klubs immer packende Derbys. Eine Blamage, als man 1941 im Schlagerspiel den Lila-Weißen mit 2:8 unterlag. Auch im Berliner Vereinspokal („Morgenpostpokal“) spielte mindestens einer der Traditionsklubs meistens vorne mit. In den 70er Jahren stand endlich das erste Bundesliga-Derby an. Im ausverkauften Olympiastadion verteidigte TeBe mit Mann und Maus, beide Teams kämpften als ginge es um die Meisterschale. Nach 90 Minuten ging der Favorit durch zwei Tore von Erich Beer und ein Tor von Gerd Grau mit 3:0 als Sieger vom Platz.
Erfolgreiche Zeiten in den 70ern
Doch auch in schweren Zeiten konnte Hertha mit seinen Fans rechnen. In den 70er Jahren sahen die „Hertha-Frösche“ endlich wieder eine Elf, die begeisterte. Jedes Kind kannte Holger Brück und „Hanne“ Weiner, Wolfgang Sidka und Uwe Kliemann, Michael Sziedat und Norbert Nigbur im Tor, Dieter Nüssing und Jörgen Kristensen, Karl-Heinz Granitza und natürlich Erich „Ete“ Beer. Der Kapitän war Vorbild für alle. Wenn andere längst aufgaben, „Ete“ rackerte bis zum Schlusspfiff. Er bestritt 253 Bundesligaspiele, 24 Länderspiele und nahm 1978 an der WM in Argentinien teil. Diese Mannschaft unter Trainern wie „Fifi“ Kronsbein, „Sir“ Georg Kessler und Kuno Klötzer konnte es mit jedem aufnehmen.
1975 hatte man die Sensation fast erreicht, aber es langte schließlich „nur“ zur Vizemeisterschaft. Gegen Ende der 70er rutschte Hertha in der Bundesliga ins Mittelmaß, dafür wurde man mehr und mehr zu einer Pokalmannschaft. Im DFB-Pokal-Wettbewerb waren die Berliner vom Pech verfolgt: 1977 mußte man sich im Finale gegen den 1.FC Köln erst im Wiederholungsspiel geschlagen geben, 1979 ging Fortuna Düsseldorf nach der Verlängerung als Sieger vom Platz. Nie wieder hat Hertha BSC seitdem im Endspiel dieses Wettbewerbs gestanden. Im Gegensatz zu ihrer eigenen Amateur-Mannschaft (liebevoll „Hertha-Bubis“ genannt), die im Finale um den DFB-Pokal 1993 der favorisierten Elf von Bayer Leverkusen nach großem Kampf nur knapp mit 0:1 unterlag. Nachdem im Viertelfinale des UEFA-Pokals Dukla Prag bezwungen werden konnte und man in der nächsten Runde 0:1 in Belgrad gegen Roter Stern unterlegen war, ging es im Rückspiel um alles oder nichts. Das Aufeinandertreffen in Berlin begann glänzend. Roter Stern wurde kalt erwischt und 70 Minuten lang hieß es 2:0 für Hertha. Das Finale war zum Greifen nahe. Dann die Ernüchterung. Kurz vor Schluss schießt Sestic das entscheidende Auswärtstor für die Jugoslawen. Hertha war ausgeschieden. Laut Insiderberichten sollen über 90.000 Zuschauer bei strömenden Regen dieses Spiel besucht haben. Der ganz große Titel, als verdienter Lohn für die Leistung eines ganzen Jahrzehnts, blieb aus.
Sportlicher Niedergang in den 80ern
Jeder Höhenflug hat mal ein Ende und so musste auch Hertha BSC im Jahre 1980 wieder zurück in die 2. Bundesliga, punktgleich mit Bayer 05 Uerdingen, aber mit einer um zwei Toren schlechteren Tordifferenz. Was nun folgte war ein Auf und Ab, das auch die treuesten Anhänger bisweilen verzweifeln ließ. 1982 Aufstieg, 1983 Abstieg, 1986 sogar Abstieg in die Oberliga (damalige dritte Liga), Aufstiegsrunde verpatzt (1:3 gegen BVL Remscheid), 1989 Aufstieg in die 2. Liga, dann nur Rang 13. 1990 Wiederaufstieg in die Bundesliga und gleich wieder Abstieg. In Zeiten der Drittklassigkeit wurden die Heimspiele im sanierungsbedürftigen Poststadion ausgetragen. Trotzdem besuchten durchschnittlich ca. 2.000 Fans die Partien, beim Topspiel gegen Türkiyemspor kamen sogar 12.000 ins Stadion. Es folgten lange zermürbende Jahre der Zweitklassigkeit mit überschaubarer Zuschauerresonanz (3.000 Anhänger im Schnitt), die im dafür viel zu großen Olympiastadion für eine Geisterkulisse sorgten. Schrittweise konnten die Zuschauerzahlen gesteigert werden. Den unvergesslichen Höhepunkt stellte am 7. April 1997 das Heimspiel gegen den aus 1. FC Kaiserslautern (2:0) dar, bei dem mit 75.000 Zuschauern der bis jetzt gültige Zuschauerrekord für die eingleisige 2. Fußball-Bundesliga aufgestellt wurde. Beide Teams sollten nach dieser Spielzeit wieder erstklassig sein.
1996 wurde dann die „neue“ Hertha aus der Taufe gehoben und mit Jürgen Röber ein engagierter Trainer verpflichtet. Dieter Hoeneß wurde Manager. Eine neue Ära sollte eingeleitet werden...
Wiederaufstieg in die Bundesliga
1997 der Wiederaufstieg in die Bundesliga, namhafte Spieler wechselten zu Hertha. Mit einer sehenswerten Siegesserie konnte die Klasse gehalten werden. Nachdem sich die Einnahmen aus den Heimspielen und den hohen Umsätzen aus den Verkäufen von Fanartikeln (Merchandising) sowie den Finanzhilfen der UFA (jetzt sportfive) kontinuierlich steigerten, wurden im Jahre 2002 wesentliche Teile des Vereins auf eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ausgegliedert, um einerseits die Haftung des Vereins zu minimieren und anderereseits steuerliche Vorteile ausnutzen zu können.
Trotz einiger Erfolge in der Bundesliga sowie im UEFA-Pokal und sogar einer Champions-League-Teilnahme 1999/2000 (mit Siegen gegen Chelsea London und den AC Mailand) verschlechterte sich Herthas finanzielle Lage zunehmend. Nach 6 Jahren wurde Jürgen Röber am 6. Februar 2002 entlassen. Als dessen Nachfolger agierte Falko Götz in Funktion des Imterimstrainers 13 Spiele lang recht erfolgreich, Hertha wurde Vierter. Huub Stevens trat zum 1. Juli 2002 den Posten als neuer Trainer an. Die Mannschaft agierte meist erfolg- und glücklos, so dass Stevens zum 4. Dezember 2003 beurlaubt wurde. Für Hans Meyer galt es nun, den drohenden Abstieg zu vermeiden. Mit Saisonplatz 12 gelang das dem Coach eindrucksvoll. Vor der nun folgenden Saison 2004/05 wurde von der Vereinsführung durch die Vorgabe eher bescheidener Saisonziele (einstelliger Tabellenplatz) geschickt der Erwartungsdruck vom neuen, alten Trainer Falko Götz und seinen Spielern genommen, sodass dieses Spieljahr, trotz des Ausscheidens im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten Eintracht Braunschweig (2:3), mit Rang 4 und einer daraus erfolgenden Startberechtigung für den nächsten UEFA-Cup-Wettbewerb wesentlich erfolgreicher als das vorangegangene abgeschlossen werden konnte. Mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Hannover 96 (0:0) hätte sogar noch Platz 3 und damit die Qualifikation für die Champions League erreicht werden können.
Auch während der Saison 2005/06 trug Falko Götz die sportliche Verantwortung. Herthas Ziel, erneut in den UEFA-Cup einzuziehen, musste laut Manager Hoeneß schon aus finanziellen Gründen erreicht werden. Den ersten Dämpfer bekam man durch das überraschende Ausscheiden im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Regionalligisten FC St. Pauli (3:4 n. V.). Auch im UEFA-Pokal scheiterte Hertha BSC an Rapid Bukarest: In der Bundesliga mussten die Berliner darüber hinaus eine Krise mit neun sieglosen Spielen in Folge überwinden. Nach dem blamablen 2:4 am 4. März 2006 im Heimspiel gegen den Tabellenletzten 1. FC Köln, der zuvor selbst schon 18 Spiele sieglos war, standen Falko Götz und Manager Dieter Hoeneß zur Diskussion. Mit einem überraschenden 3:0-Sieg bei Werder Bremen konnten die Verantwortlichen die Lage stückweise beruhigen. Hertha BSC stand am Ende der Saison 2005/06 auf dem 6. Platz.
[...Saison 2006/07...]
Man hat noch viel vor in Berlin...
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Wer Ideen hat, Formulierungen ändern will, Passagen überflüssig findet, andere interessante Fakts auf Lager hat, oder einfach so im Text rumdoktern möchte, nur zu, keine falsche Scheu. :)
Würde mich sehr freuen, wenn ihr auch eure eigenen Ideen einbringt.
Was mir noch fehlt sind ein paar Zeilen über
a) die Fanfreundschaft mit dem KSC
b) den Grund der Antipathie ggüber Schalke
c) Marcelinho als einer der genialsten Spieler von Hertha (steht ja auch was über Hanne Sobek und Ete Beer drin)
d) die Saison 06/07 und die Verpflichtung Favres.
Die würde ich noch irgendwo einbauen, hatte nur eben wirklich keine Lust mehr dazu... ;)
Die Überschriften zu den einzelnen Abschnitten kann man bestimmt auch noch peppiger gestalten.
Auch den letzten Abschnitt (ab 1997) sollte man noch überarbeiten. Da sind manche Sätze komplett von Wikipedia kopiert (auch zwischendrin mal). Habe aber versucht, nur sehr wenig zu übernehmen. Das sollte man in der Endversion auch vermeiden. Der Text soll ja schließlich auch ein Alleinstellungsmerkmal haben.
06.11.2007 - 21:15 Uhr
Marcelinho muss nicht unbedingt rein, da ich ihn nicht als Legende wie die anderen beiden sehen würde, den Grund für die Antipathie gegen Schalke empfinde ich einfach nur als lächerlich, aber man könnte es durchaus aufnehmen, genau wie auch der KSC einen Platz verdient hätte in unserer Geschichte.
Die neue Saison könnte man vielleicht in einem letzten Satz anreißen und auch Favre erwähnen.
Die neue Saison könnte man vielleicht in einem letzten Satz anreißen und auch Favre erwähnen.
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