Das Bochumer Trainer- und Vorstandsteam
So jetzt schwarz auf weiß. Hat einer Lust, darüber zu diskutieren?
Erstmal hab ich Bauchschmerzen, wenn Villis schon jeden Stein umdrehen will. Hört sich nicht gerade danach an, als ob der Verein noch nennenswerte Reserve hätte. Trotz Goretza, trotz der anderen Spieler, die (Weiterveräußerungs-) Erlöse erzielen.
Zweite Sache: Diese Sale-and-lease-back-Scheiße, die vor zehn Jahren tierisch in war und durch die zahlreiche Kommunen in NRW und Deutschland in die Haushaltssicherung gekommen sind. Man verkauft, was einem gehört, und mietet es wieder an. Hört sich schlau an, war aber bisher nur ein Luftbläschen: Man stelle sich vor, man verkauft sein Pkw für 1.000 € und mietet es über vier Jahre zu je 250 € an. Am Anfang hat man natürlich das Geld, mit der Zeit entwickelt sich dies aber nach unten und ab dem vierten Jahr zahlt man drauf.
Sprich: Kurzfristige Geldbeschaffung und wenn das dann nicht klappt... Dann hat man echt gar nix mehr. Typischer Weg, um seine Bilanz zu frisieren. Mir ist Angst und Bange. Hoffentlich hat man da eine ruhige Hand.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ostkurve_Bochum am 03.06.2014 um 21:24 Uhr bearbeitet Aber wenn es am Ende mit diesen Worten endet, werden sicherlich alle zufrieden sein
Ich sehe den Artikel ansich positiv. Es steht ja auch deutlich drin, dass man "kein Harakiri begehen wird". Das versucht werden soll, mehr Geld für den Kader "herauszupressen", finde ich völlig legitim und auch wünschenswert.
Solange alles im Rahmen bleibt, völlig ok...
Mit nem Strohhalm fängt man ne Capri Sonne. Den Satz wollte ich hören. Vllt werden manche finanziellen Details auch erst nochmal mit dem "Neuen" besprochen bevor man vllt wirklich was von den 500.000 € in die Hände nimmt.
So jetzt schwarz auf weiß. Hat einer Lust, darüber zu diskutieren?
Erstmal hab ich Bauchschmerzen, wenn Villis schon jeden Stein umdrehen will. Hört sich nicht gerade danach an, als ob der Verein noch nennenswerte Reserve hätte. Trotz Goretza, trotz der anderen Spieler, die (Weiterveräußerungs-) Erlöse erzielen.
Zweite Sache: Diese Sale-and-lease-back-Scheiße, die vor zehn Jahren tierisch in war und durch die zahlreiche Kommunen in NRW und Deutschland in die Haushaltssicherung gekommen sind. Man verkauft, was einem gehört, und mietet es wieder an. Hört sich schlau an, war aber bisher nur ein Luftbläschen: Man stelle sich vor, man verkauft sein Pkw für 1.000 € und mietet es über vier Jahre zu je 250 € an. Am Anfang hat man natürlich das Geld, mit der Zeit entwickelt sich dies aber nach unten und ab dem vierten Jahr zahlt man drauf.
Sprich: Kurzfristige Geldbeschaffung und wenn das dann nicht klappt... Dann hat man echt gar nix mehr. Typischer Weg, um seine Bilanz zu frisieren. Mir ist Angst und Bange. Hoffentlich hat man da eine ruhige Hand.
Wobei der bilanzielle Effekt bei einem Sale-and-Lease-Back des Stadion-Centers arg gering sein dürfte bei uns. Das DIngen ist noch relativ frisch und normalerweise werden solche Gebäude mit einer Lebensdauer von +-30 Jahren abgeschrieben. Man würde praktisch nur die Bilanz-Positionen Sachanlagen in Liquidie Mittel umschichten. Anderen Vereinen, wie zB. Hansa Rostock, mag das mehr helfen, da dort dann die Geschäftsstelle über Buchwert verkauft wird, sprich die stille Reserve in der BIlanz liquidiert wird. Hilft auch nur, wenn man weiß, was man mit dem Geld anstellen möchte -> Und wenn man keine LIqidität für die Sicherung der Lizenz braucht heißt das im Umkehrschluss, dass man bereit ist, ein gigantisches Risiko zu gehen, um Spieler zu kaufen mit dem Geld aus dem Verkauf des Tafelsilbers.
So jetzt schwarz auf weiß. Hat einer Lust, darüber zu diskutieren?
Erstmal hab ich Bauchschmerzen, wenn Villis schon jeden Stein umdrehen will. Hört sich nicht gerade danach an, als ob der Verein noch nennenswerte Reserve hätte. Trotz Goretza, trotz der anderen Spieler, die (Weiterveräußerungs-) Erlöse erzielen.
Zweite Sache: Diese Sale-and-lease-back-Scheiße, die vor zehn Jahren tierisch in war und durch die zahlreiche Kommunen in NRW und Deutschland in die Haushaltssicherung gekommen sind. Man verkauft, was einem gehört, und mietet es wieder an. Hört sich schlau an, war aber bisher nur ein Luftbläschen: Man stelle sich vor, man verkauft sein Pkw für 1.000 € und mietet es über vier Jahre zu je 250 € an. Am Anfang hat man natürlich das Geld, mit der Zeit entwickelt sich dies aber nach unten und ab dem vierten Jahr zahlt man drauf.
Sprich: Kurzfristige Geldbeschaffung und wenn das dann nicht klappt... Dann hat man echt gar nix mehr. Typischer Weg, um seine Bilanz zu frisieren. Mir ist Angst und Bange. Hoffentlich hat man da eine ruhige Hand.
Wobei der bilanzielle Effekt bei einem Sale-and-Lease-Back des Stadion-Centers arg gering sein dürfte bei uns. Das DIngen ist noch relativ frisch und normalerweise werden solche Gebäude mit einer Lebensdauer von +-30 Jahren abgeschrieben. Man würde praktisch nur die Bilanz-Positionen Sachanlagen in Liquidie Mittel umschichten. Anderen Vereinen, wie zB. Hansa Rostock, mag das mehr helfen, da dort dann die Geschäftsstelle über Buchwert verkauft wird, sprich die stille Reserve in der BIlanz liquidiert wird. Hilft auch nur, wenn man weiß, was man mit dem Geld anstellen möchte -> Und wenn man keine LIqidität für die Sicherung der Lizenz braucht heißt das im Umkehrschluss, dass man bereit ist, ein gigantisches Risiko zu gehen, um Spieler zu kaufen mit dem Geld aus dem Verkauf des Tafelsilbers.
Bei solchen Überlegungen wird es auch eher um die liquiden Mittel gehen, bspw. um den Verein zu entschulden. Kurzfristig würde das helfen, denn der Betrag X, der jede Saison in den Schuldenabbau geht könnte dann komplett in die Mannschaft gesteckt werden, abzüglich der dann zu zahlenden Miete natürlich. Mittelfristig bringt das natürlich wenig bis gar nichts. Der Käufer will natürlich auch Geld an dem Geschäft verdienen, also wird man am Ende drauf zahlen. Wäre nur dann zu verkraften, wenn die Abwärtsspirale dadurch umgekehrt wird und es wieder aufwärts geht. Wenn die zu zahlende Miete durch höhere TV-Gelder wieder reinkommen sollte, lohnt sich so ein Geschäft evtl. am Ende trotzdem.
Bin ich froh, dass ich von dem ganzen Finanzkram keine Ahnung habe. Ich freue mich, dass der Verein versucht, aus dem Gesamtetat mehr für die Profiabteilung rauszuholen und das ohne jede Bedenken.
Mich wundert bei so Verkäufen nur immer, dass es am Ende Käufer gibt, die im schlimmsten Fall auf einer Immobilie sitzen, mit der man nix anfangen kann. Ich mein damit nicht unser Stadioncenter, es gab da ja auch schon noch andere "Dinge" mit viel spezifischerer Nutzung, die verkauft und zurückgemietet wurden von Unternehmen.
Mich wundert bei so Verkäufen nur immer, dass es am Ende Käufer gibt, die im schlimmsten Fall auf einer Immobilie sitzen, mit der man nix anfangen kann. Ich mein damit nicht unser Stadioncenter, es gab da ja auch schon noch andere "Dinge" mit viel spezifischerer Nutzung, die verkauft und zurückgemietet wurden von Unternehmen.
Naja, auch in solchen Fällen wird halt betriebswirtschaftlich kalkuliert.
Je höher das Ausfallrisiko ist, alternative Nutzungsmöglichkeiten begrenzt sind und auch ein Weiterverkauf nur mit massiven Verlusten realisiert werden kann, desto höher fällt auch die Verzinsung aus. 
Außer es ist eine Stadt im Spiel: Die handeln in der Regel blind um ihren ortsansässigen Sportverein zu retten 
So jetzt schwarz auf weiß. Hat einer Lust, darüber zu diskutieren?
Erstmal hab ich Bauchschmerzen, wenn Villis schon jeden Stein umdrehen will. Hört sich nicht gerade danach an, als ob der Verein noch nennenswerte Reserve hätte. Trotz Goretza, trotz der anderen Spieler, die (Weiterveräußerungs-) Erlöse erzielen.
Zweite Sache: Diese Sale-and-lease-back-Scheiße, die vor zehn Jahren tierisch in war und durch die zahlreiche Kommunen in NRW und Deutschland in die Haushaltssicherung gekommen sind. Man verkauft, was einem gehört, und mietet es wieder an. Hört sich schlau an, war aber bisher nur ein Luftbläschen: Man stelle sich vor, man verkauft sein Pkw für 1.000 € und mietet es über vier Jahre zu je 250 € an. Am Anfang hat man natürlich das Geld, mit der Zeit entwickelt sich dies aber nach unten und ab dem vierten Jahr zahlt man drauf.
Sprich: Kurzfristige Geldbeschaffung und wenn das dann nicht klappt... Dann hat man echt gar nix mehr. Typischer Weg, um seine Bilanz zu frisieren. Mir ist Angst und Bange. Hoffentlich hat man da eine ruhige Hand.
Wobei der bilanzielle Effekt bei einem Sale-and-Lease-Back des Stadion-Centers arg gering sein dürfte bei uns. Das DIngen ist noch relativ frisch und normalerweise werden solche Gebäude mit einer Lebensdauer von +-30 Jahren abgeschrieben. Man würde praktisch nur die Bilanz-Positionen Sachanlagen in Liquidie Mittel umschichten. Anderen Vereinen, wie zB. Hansa Rostock, mag das mehr helfen, da dort dann die Geschäftsstelle über Buchwert verkauft wird, sprich die stille Reserve in der BIlanz liquidiert wird. Hilft auch nur, wenn man weiß, was man mit dem Geld anstellen möchte -> Und wenn man keine LIqidität für die Sicherung der Lizenz braucht heißt das im Umkehrschluss, dass man bereit ist, ein gigantisches Risiko zu gehen, um Spieler zu kaufen mit dem Geld aus dem Verkauf des Tafelsilbers.
Bei solchen Überlegungen wird es auch eher um die liquiden Mittel gehen, bspw. um den Verein zu entschulden. Kurzfristig würde das helfen, denn der Betrag X, der jede Saison in den Schuldenabbau geht könnte dann komplett in die Mannschaft gesteckt werden, abzüglich der dann zu zahlenden Miete natürlich. Mittelfristig bringt das natürlich wenig bis gar nichts. Der Käufer will natürlich auch Geld an dem Geschäft verdienen, also wird man am Ende drauf zahlen. Wäre nur dann zu verkraften, wenn die Abwärtsspirale dadurch umgekehrt wird und es wieder aufwärts geht. Wenn die zu zahlende Miete durch höhere TV-Gelder wieder reinkommen sollte, lohnt sich so ein Geschäft evtl. am Ende trotzdem.
Wir sprechen hier von einer beschränkt anders nutzbaren Immobilie. Egal wer das Dingen kauft wird sich dieses Risiko, dass der VfL als potenzieller Mieter durch zB. einer Insolvenz ausfällt und die Weitervermietbarkeit relativ eingeschränkt ist, teuer bezahlen lassen. Ich denke des weiteren, dass zwischen jährlicher potenzieller Miete und der Tilgung plus Zinszahlungen für das Gebäude keine Welten liegen dürften, sprich man sich nur minimal mehr Luft zum atmen verschafft - und das auch nur kurzfristig.
Bilanziell findet durch diesen Prozess eine Umschichtung inklusive Auflösung von stillen Reserven (die man in der BIlanz ja nicht sieht) von Sachanlagen hin zu Liqidität bzw. Spielerverträgen, wenn wir jetzt mal hypothethisch davon ausgehen, dass ein gewisser Betrag davon in den Kader fließen soll.Kurzfrisitig sieht es so aus, als wäre der Verein nun vermögender, da man durch die stillen Reserven wesentlich an Liqidität in die Kasse bekommt als man es durch das Gebäude in der BIlanz hatte. Langfristig hat man das Problem, dass die Selbstbestimmung ein Stück weit eingeschröänkt ist, da einem das Gebäude nicht mehr gehört und man an potenziellen Wersteigerungen nicht mehr partizipiert (Innenstadtgrundstück).
Tragbar wäre für mich höchstens eine Variante, mit der man das Dingen veräußert, sich aber gleichzeitig eine Rückkaufsoption sichert zum steuerlichen Restbuchwert nach Vertragsende (beispielsweise 10 oder 15 Jahre). In so einem Modell wäre die Mietzahlung natürlich relativ hoch, irgendwo muss ja potenzielle Rendite des Käufers herkommen, aber man würde das Zepter trotzdem in der Hand behaltn.
Wer lange genug bei einem größeren Laden gearbeitet hat weiß auch, daß ein Villis sich im Verein ein Machtzentrum aufbauen will. Und wie macht man dieses: man tauscht an den verantwortlichen Stellen die Leute und holt sich willfähige Mitarbeiter.
Ich will nicht behaupten, der Engelbrecht kann nichts. Aber ist er einer, der seinen Vorstandsposten und die Möglichektien, die sich hier ergeben auch ausnutzt und durchsetzt?
Ich behaupte mal, daß man einen recht unerfahrenen - sicherlich fachlich guten - Mann geholt hat, ist System. Villis hat nun einen Vorstand, der sicherlich "eng" mit ihm zusammenarbeitet. 
Im übrigen muß sich zeigen, ob sich Engelbrecht freischwimmen kann. Hoffen wir's.
Ich halte es da mit Goethe: "ich höre zwar die Worte, allein mir fehlt der Glaube".



