| Geburtsdatum | 29.10.1983 |
|---|---|
| Alter | 42 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SV Wehen Wiesbaden |
Daniel Scherning [Trainer]
07.11.2023 - 14:31 Uhr
29.03.2025 - 11:14 Uhr
ich weis natürlich auch nicht ob da ein Coach im Einsatz ist. Was ich aber meine beurteilen zu können, das wenn es einen Mentaltrainer gibt er entweder zu Spät oder nicht geeignet dafür ist, die Mannschaft wieder aufzurichten.
Ich bin felsenfest davon überzeugt das diese Truppe besser spielen könnte als sie es in weiten Teilen dieser Saison gezeigt hat. Und da kommt der Trainer der in der Hauptverantwortung ist, wieder ins Spiel.
Jetzt nach jeden schlechten bzw. verlorenen Spiel den Trainerkopf zu fordern ist in meinen Augen viel zu spät weil uns einfach die Spiele ausgehen werden. Der Zug ist abgefahren das einzige was bleibt ist die Hoffnung auf ein Fussballwunder! Mir persönlich ist das zu wenig und ganz einfach ein ganz schwacher Auftritt der gesamten Vereinsführung. Wenn man wenigstens nach Spiel X gesagt hätte die nächsten Spiele müsst ihr was holen ansonsten wird Herr Scherning freigestellt, aber stattdessen hat man an den erfolglosen Konzept festgehalten und ja nicht noch mehr Druck aufzubauen.
Ich bin felsenfest davon überzeugt das diese Truppe besser spielen könnte als sie es in weiten Teilen dieser Saison gezeigt hat. Und da kommt der Trainer der in der Hauptverantwortung ist, wieder ins Spiel.
Jetzt nach jeden schlechten bzw. verlorenen Spiel den Trainerkopf zu fordern ist in meinen Augen viel zu spät weil uns einfach die Spiele ausgehen werden. Der Zug ist abgefahren das einzige was bleibt ist die Hoffnung auf ein Fussballwunder! Mir persönlich ist das zu wenig und ganz einfach ein ganz schwacher Auftritt der gesamten Vereinsführung. Wenn man wenigstens nach Spiel X gesagt hätte die nächsten Spiele müsst ihr was holen ansonsten wird Herr Scherning freigestellt, aber stattdessen hat man an den erfolglosen Konzept festgehalten und ja nicht noch mehr Druck aufzubauen.
30.03.2025 - 15:31 Uhr
0,7 xG gegen die Übermannschaft aus Münster. Dabei 2,7 xG für Münster. Nun 5 von 6 Spiele gegen die Aufsteiger ohne einen einzigen Sieg.
Wir müssen wohl erst als 18. absteigen, damit es der Letzte in Braunschweig, vor allem im Vorstand, verstanden hat.
Ganz schwach Woche für Woche in Richtung Abstieg, aber die Hauptsache ist ja, man macht die Dinge anders als andere Vereine ...
Wir müssen wohl erst als 18. absteigen, damit es der Letzte in Braunschweig, vor allem im Vorstand, verstanden hat.
Ganz schwach Woche für Woche in Richtung Abstieg, aber die Hauptsache ist ja, man macht die Dinge anders als andere Vereine ...
30.03.2025 - 15:39 Uhr
Schade, dass es so endet, aber es muss jetzt enden. Ich hoffe man hat die letzten Wochen genutzt, um sich in der Chefetage auf einen Feuerwehrmann zu einigen für den Rest der Saison. Das muss meiner Meinung nach das letzte Spiel für Scherning gewesen sein.
30.03.2025 - 16:04 Uhr
Es wird sowieso nichts passieren und die Leistung wird wieder schön geredet. Ich habe keine Mannschaft gesehen, die sich für den Trainer zerrissen hat und unbedingt den Sieg wollte. Aber man wird müde, da sich sowieso nichts ändert. Ich wollte den Trainerwechsel bereits nach den Düsseldorf Spiel in der Hinserie. Es funktioniert so einfach nicht mehr. Zu viel Friede, Freude, Eierkuchen.
30.03.2025 - 17:55 Uhr
"Wir haben weiterhin alles in unserer Hand"
Wow, was ein Statement. Was genau haben wir nach diesem Spiel in der eigenen Hand? Also den direkten Klassenerhalt schonmal nicht...
Da wird sich scheinbar schon mit der Relegation zufrieden gegeben.
Wow, was ein Statement. Was genau haben wir nach diesem Spiel in der eigenen Hand? Also den direkten Klassenerhalt schonmal nicht...
Da wird sich scheinbar schon mit der Relegation zufrieden gegeben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Torkanone67 am 30.03.2025 um 17:57 Uhr bearbeitet
30.03.2025 - 19:03 Uhr
….und darum ist die Aussage ja trotzdem richtig.
Sie haben es in der eigenen Hand, immer noch.
Auch wenn es aktuell die Relegation werden würde.
Sie haben es in der eigenen Hand, immer noch.
Auch wenn es aktuell die Relegation werden würde.
30.03.2025 - 19:50 Uhr
die schaffen das 💟
30.03.2025 - 20:40 Uhr
Zitat von Prill
….und darum ist die Aussage ja trotzdem richtig.
Sie haben es in der eigenen Hand, immer noch.
Auch wenn es aktuell die Relegation werden würde.
….und darum ist die Aussage ja trotzdem richtig.
Sie haben es in der eigenen Hand, immer noch.
Auch wenn es aktuell die Relegation werden würde.
Die Wahrscheinlichkeit das der Zweiligist die Relegation gewinnt, liegt bei 25 % in den letzten 16 Jahren.
31.03.2025 - 05:32 Uhr
Zitat von Fan1973
Die Wahrscheinlichkeit das der Zweiligist die Relegation gewinnt, liegt bei 25 % in den letzten 16 Jahren.
Zitat von Prill
….und darum ist die Aussage ja trotzdem richtig.
Sie haben es in der eigenen Hand, immer noch.
Auch wenn es aktuell die Relegation werden würde.
….und darum ist die Aussage ja trotzdem richtig.
Sie haben es in der eigenen Hand, immer noch.
Auch wenn es aktuell die Relegation werden würde.
Die Wahrscheinlichkeit das der Zweiligist die Relegation gewinnt, liegt bei 25 % in den letzten 16 Jahren.
das kann durchaus sein.
Trotzdem ist die Aussage ja richtig.
Aktuell haben sie es immer noch in der Hand, selbst wenn es die Religation wird ( was noch nicht sicher ist) und die Wahrscheinlichkeit gegen den Zweitligisten spricht.
Sie haben es immer noch in der Hand.
31.03.2025 - 07:54 Uhr
Zitat von tusler-1909
In dem Punkt bin ich auch vollkommen bei euch.
Zumal ich davon ausgehe, dass "die Köpfe" das Hauptproblem sind.
Aber wir wissen es nun mal nicht, ob ein Mentalcoach hinzugezogen wird/worden ist.
Das muss man ja auch nicht zwingend an die große Glocke hängen.
Zitat von Prill
Du hast recht, ein Mentaltrainer kann wahre Wunder bewirken, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Ich weiß nicht, ob ein Mentalcoach im Einsatz ist oder war oder ob komplett darauf verzichtet wurde/wird.
Dann würden mich aber tatsächlich die Gründe dafür interessieren.
Du hast recht, ein Mentaltrainer kann wahre Wunder bewirken, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Ich weiß nicht, ob ein Mentalcoach im Einsatz ist oder war oder ob komplett darauf verzichtet wurde/wird.
Dann würden mich aber tatsächlich die Gründe dafür interessieren.
In dem Punkt bin ich auch vollkommen bei euch.
Zumal ich davon ausgehe, dass "die Köpfe" das Hauptproblem sind.
Aber wir wissen es nun mal nicht, ob ein Mentalcoach hinzugezogen wird/worden ist.
Das muss man ja auch nicht zwingend an die große Glocke hängen.
Sehr interessantes Thema, was ihr hier aufmacht, m.E. auch ein sehr wichtiges und häufig unterschätztes Thema. Ich würde diesen Komplex noch um das Thema „Motivation“und „Druck“ ergänzen:
(1) Mentalität
Das Thema „Mentalität“, eigentlich genauer die sog. „Fehlende Mentalität“ wurde in den letzten Jahren und auch aktuell immer wieder als Begründung herangezogen, insbesondere, wenn die sportlichen Erwartungen der Fans nicht erfüllt werden.
Ich finde Lothar Matthäus hat es mal ganz gut ausgedrückt: „Bei schönem Wetter spielen alle gut. Das bedeutet nicht viel. Wenn es schlecht läuft, muss man Signale setzen, denn in schweren Zeiten zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann und wer bereit ist, sich zu quälen!“. Da ist m.E. viel wahres enthalten und entspricht auch dem Gefühl und den Erfahrungen aus meiner Zeit als aktiver Amateur-Fußballer, aber auch aus dem Berufsleben. Xhaka von Leverkusen ist so ein Spieler, insofern hat Mentalität nicht immer, aber häufig auch etwas mit Leader-Qualitäten zu tun.
Wenn man das so sieht wie ich, dann könnte man des Weiteren definieren, dass Mentalitätsspieler sich auf die Erreichung individueller und mannschaftlicher Erfolge („gewinnen wollen“) auszurichten und diese Ziele konsequent zu verfolgen. Um diesen Anforderungen auch gerecht werden zu können, bedarf es vieler Attribute wie z.B. körperlicher und geistiger Fitness, Eigenmotivation und -initiative sowie Leistungswillen und nicht zuletzt einer gewissen Offenheit im Allgemeinen und für eine Fehlerkultur, um von anderen und aus Fehlern zu lernen.
Dies alles ist natürlich nicht jedem in die Wiege gelegt und erklärt auch, warum es eben so viele junge Spieler eben nicht nach oben schaffen. Spieler wie Xhaka sind sicher stark internistisch motiviert. Aber waren sie es schon als Jugendspieler?
Grundvoraussetzung ist eben auch, dass neben dem Trainieren des Fußballerischen auch früh an diesen individuell persönlichen Eigenschaften wie Selbstbewußtsein oder Willensstärke „gearbeitet“ wird. Es geht also darum den „Kopf“ ebenfalls zu trainieren. Ohne die Fitness im Kopf wird man keine sportlichen Erfolge erzielen. Bezogen auf Scherning habe ich bisher nie wahrgenommen, ob er Maßnahmen zur Stärkung der Mentalität umsetzt. Ganz anders z.B. bei Polzin vom HSV, der z.B. in den ersten Spielen versucht hat durch Videos zu den individuellen Stärken der einzelnen Stärken diese (Sieger-)Mentalität zu fördern. Letztlich kommt hier zum Ausdruck, dass es bei der Förderung der Mentalität Einzelner auch unterschiedliche Herangehensweise gibt und die jeweilige Individualität zu beachten ist.
(2) Druck
Häufig wird i.Z.m. sportlichem Scheitern und schlechten Leistungen von Spielern das Thema „Druck“ aufgemacht. Druck gibt es im Leistungssport natürlich regelmäßig, in Abstiegssituationen natürlich besonders. Druck kann es geben von
- der Presse
- den Fans
- aus den Gremien
- von ehemaligen Spielern.
Druck haben die Spieler aktuell aus de sportlich unbefriedigenden Situation, aber ansonsten ist es im Braunschweiger Umfeld sehr ruhig, vielleicht zu ruhig.
(3) Mentalcoach
Woche für Woche hören wir vom Trainer , aber auch von den Spielern „das man eine Reaktion zeige wolle“ u.ä. Statements, nur auf dem Rasen sieht man dies zu selten, viele Spieler scheinen neben der mangelnden Qualität auch eine mangelnde Druckresistenz zu haben.
Dass Leistungssportler Ziele ausrufen wie es auch viele Spieler der Eintracht regelmäßig getan haben, ist ebenfalls normal und richtig, Was wäre denn die Alternative? Man muss sich wie bei den Verantwortlichen höchstens fragen, ob die Zielerreichung realistisch ist. Setzt man die Ziel auf ein unrealistisches Level, dann sind Probleme vorprogrammiert.
Das besonders im Fußball ist zum eine die Schnelllebigkeit, jedes Wochenende stehen die Spieler unter Beobachtung, viel Emotionen sind im Spiel, Kontinuität ist eher ein Fremdwort, Menschen sind sehr unterschiedlich. Insofern hat der Klub eine hohe Verantwortung sich den Thema psychische und mentale Gesundheit zu stellen. Es verwundert deshalb auch, dass bei der Eintracht wohl auf einen Sportpsychologen oder einen Mentalcoach verzichtet wird, zumindest erhält man keine Ergebnisse, wenn man danach googlet, den aktuellen Stand kenne ich nicht. Die in München gelebte „mia-sind mia-Mentalität“ hilft sicher auch eine Druckresistenz zu entwickeln und damit das Kollektiv und den Einzelnen besser auf die wichtigen Situationen vorzubereiten. Es verwundert mich auch, dass diese Bereiche im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten im Fußball deutlich unterentwickelt sind. Wichtig erscheint mir vielmehr, dass die Arbeit mit einem Sportpsychologen als langfristigen Prozess verstanden wird und optimalerweise wird Mentaltraining auch kontinuierlich und nicht nur in Krisensituationen angeboten.
Zum Thema gibt es interessante und kompetentere Gesprächspartner, auf die ich beispielhaft verweise:
https://www.youtube.com/watch?v=EpO5Oj6dPLQ
https://www.youtube.com/watch?v=O_izUbuCdxg
„Auf Topniveau ist der Kopf die wichtigste Komponente. Warum trainieren wir ihn dann so wenig?“, fragte u.a. Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste in einem dieser Podcasts.
Auch dieser Themenkomplex zeigt auf, dass das Umfeld bei der Eintracht noch nicht die notwendige Professionalität in allen relevanten Komplexen erreicht zu haben scheint.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fanbeauftragter am 31.03.2025 um 07:59 Uhr bearbeitet
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