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Daniel Brinkmann
Geburtsdatum 29.01.1986
Alter 40
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein FC Hansa Rostock

Daniel Brinkmann [Trainer]

02.11.2024 - 18:50 Uhr
Daniel Brinkmann [Trainer] |#61
04.11.2024 - 15:27 Uhr
Ohne unsere Co-Trainer jetzt in den Himmel zu loben, scheinen sie jedoch ein gutes Gefühl für die Mannschaft zu haben und diese auch erreichen zu können. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Brinkmann von sich aus gleich klar gesagt hat, dass er diese auch mit einbeziehen möchte. Denn das hat Hollerbach, wenn man bei den Interviews nach dem letzten Spiel mal genau hingehört hat, nicht gemacht. Ohne ein gewisses Teamwork geht es meiner Ansicht nach aber nicht.

Ansonsten gehe ich völlig ohne Vorurteile oder Vorschusslorbeeren in die nächsten Wochen. Ich finde die Entscheidung für einen jungen, unverbrauchten Trainer aber vom Bauchgefühl her erst einmal gut.

Viel Erfolg und herzlich willkommen.

•     •     •

"Der F.C. Hansa hat so gespielt, wie es sich für eine gute Fußball-Elf gehört" (Helenio Herrera)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von espadin am 04.11.2024 um 15:27 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#62
04.11.2024 - 18:56 Uhr
Ich mochte Hollerbach, als Typ. Kann mir aber gut vorstellen, bzw. war das auch zu sehen, dass er nicht der innovativste und modernste Trainer ist. Das entspricht auch nicht seinem Naturell. Ich bin weiterhin überzeugt, dass uns die unter ihm erarbeitete Kondition, im Laufe der Saison, noch zu gute kommen wird.
Er ist ein Trainer alter Schule, der leider zu dem Kader, der erst nach und nach vervollständigt wurde, nicht mehr passte. Dankbar bin ich ihm trotzdem. Bei unserer Situation im Frühsommer haben bestimmt einige Kandidaten abgewunken.

Klar kann man sagen, dass DER moderne Trainertyp , dem" älteren" aktuell den Rang abläuft. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es nur gute und weniger gute Trainer gibt. Egal welchem Typ sie zuzuordnen sind.
Es wird immer wieder Vereine, Mannschaften und Situationen geben, in dem Erfahrung, Härte, mehr Anspruch an Disziplin und das Festhalten an einfachen, sicheren Spielsystemem , angebracht und notwendig sind.

Bei alle Lockerheit, dem Nähe an der Mannschaft und den jungen Spielern zu sein, ihnen Freiheiten zu geben, bleibt der Trainer, der Chef. Der, der letztendlich die Verantwortung trägt und wenn es nicht läuft, als erster und alleiniger den Kopf hinhalten muss.
Und es gibt auch immer wieder Spieler, den keine Streicheleinheiten, Verständnis und Lösungen brauchen, sondern den Tritt in den Allerwertesten. Und Training muss auch hart sein, Schaft es doch Grundlagen.

Wenn mir zB Dresden anschaue. Der neue Trainer Stamm kommt von Freiburg, das durch gute Jugendarbeit und gute Weiterentwicklung junger Trainer bekannt ist. Er scheint sehr talentiert und hat eine klare Idee von Fussball. Das ist gut.
Und doch kommt es mir so vor, dass die Mannschaften gerade unter den jungen, modernen Trainern, oft nicht mehr die Kondition haben, die es gerade in den letzten 10 Minuten plus Nachspielzeit braucht, um noch einmal zuzulegen.Die ein oder andere spielentscheidende Aktion konzentriert und mit der dafür notwendigen körperlichen Verfassung, durchzuführen.
Dresden ist hier nur exemplarisch.

Was ich damit meine. Moderne Trainingsmethoden, mit Freiheiten und vllt. mit mehr spielerischen Ansätzen , schließen ja, ein diszipliniertes, hartes, ( den Medizinball ) und häufigeres Training nicht aus. Hier soll und muss der Trainer den Spagat zwischen alten und neuen Methoden machen. Gelingt ihm das, wird er erfolgreich sein.

Nochmals, herzlich Willkommen und viel Erfolg bei Hansa.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hansainrbg am 04.11.2024 um 18:57 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#63
04.11.2024 - 19:30 Uhr
Zitat von hansainrbg
Ich mochte Hollerbach, als Typ. Kann mir aber gut vorstellen, bzw. war das auch zu sehen, dass er nicht der innovativste und modernste Trainer ist. Das entspricht auch nicht seinem Naturell. Ich bin weiterhin überzeugt, dass uns die unter ihm erarbeitete Kondition, im Laufe der Saison, noch zu gute kommen wird.
Er ist ein Trainer alter Schule, der leider zu dem Kader, der erst nach und nach vervollständigt wurde, nicht mehr passte. Dankbar bin ich ihm trotzdem. Bei unserer Situation im Frühsommer haben bestimmt einige Kandidaten abgewunken.

Klar kann man sagen, dass DER moderne Trainertyp , dem" älteren" aktuell den Rang abläuft. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es nur gute und weniger gute Trainer gibt. Egal welchem Typ sie zuzuordnen sind.
Es wird immer wieder Vereine, Mannschaften und Situationen geben, in dem Erfahrung, Härte, mehr Anspruch an Disziplin und das Festhalten an einfachen, sicheren Spielsystemem , angebracht und notwendig sind.

Bei alle Lockerheit, dem Nähe an der Mannschaft und den jungen Spielern zu sein, ihnen Freiheiten zu geben, bleibt der Trainer, der Chef. Der, der letztendlich die Verantwortung trägt und wenn es nicht läuft, als erster und alleiniger den Kopf hinhalten muss.
Und es gibt auch immer wieder Spieler, den keine Streicheleinheiten, Verständnis und Lösungen brauchen, sondern den Tritt in den Allerwertesten. Und Training muss auch hart sein, Schaft es doch Grundlagen.

Wenn mir zB Dresden anschaue. Der neue Trainer Stamm kommt von Freiburg, das durch gute Jugendarbeit und gute Weiterentwicklung junger Trainer bekannt ist. Er scheint sehr talentiert und hat eine klare Idee von Fussball. Das ist gut.
Und doch kommt es mir so vor, dass die Mannschaften gerade unter den jungen, modernen Trainern, oft nicht mehr die Kondition haben, die es gerade in den letzten 10 Minuten plus Nachspielzeit braucht, um noch einmal zuzulegen.Die ein oder andere spielentscheidende Aktion konzentriert und mit der dafür notwendigen körperlichen Verfassung, durchzuführen.
Dresden ist hier nur exemplarisch.

Was ich damit meine. Moderne Trainingsmethoden, mit Freiheiten und vllt. mit mehr spielerischen Ansätzen , schließen ja, ein diszipliniertes, hartes, ( den Medizinball ) und häufigeres Training nicht aus. Hier soll und muss der Trainer den Spagat zwischen alten und neuen Methoden machen. Gelingt ihm das, wird er erfolgreich sein.

Nochmals, herzlich Willkommen und viel Erfolg bei Hansa.


Sorry, dass ich nur auf diesen kleinen Absatz eingehe, aber der Ansatz "härter und öfter" trainieren ist eben genau der, den ein Trainer der alten Schule ausmacht. Allerdings hat "härter und öfter" ja überhaupt keine Aussagekraft bezüglich der Qualität des Trainings. Sportwissenschaftlich ist dieser Ansatz ohnehin schon länger überholt. Für mich sind deine Aussagen typisches, veraltetes Stammtisch-Bla-Bla, denen sich unser Cheftrainer in meinen Augen auch viel zu häufig bedient hat (intern wie extern).

Dem neuen Coach wünsche ich alles Gute. Verbal mit einer wahnsinnigen Präsenz. Ich würde als Spieler gerne zuhören, wenn er mir etwas erklärt.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#64
04.11.2024 - 20:33 Uhr
Zitat von HansaNB
Zitat von hansainrbg

Ich mochte Hollerbach, als Typ. Kann mir aber gut vorstellen, bzw. war das auch zu sehen, dass er nicht der innovativste und modernste Trainer ist. Das entspricht auch nicht seinem Naturell. Ich bin weiterhin überzeugt, dass uns die unter ihm erarbeitete Kondition, im Laufe der Saison, noch zu gute kommen wird.
Er ist ein Trainer alter Schule, der leider zu dem Kader, der erst nach und nach vervollständigt wurde, nicht mehr passte. Dankbar bin ich ihm trotzdem. Bei unserer Situation im Frühsommer haben bestimmt einige Kandidaten abgewunken.

Klar kann man sagen, dass DER moderne Trainertyp , dem" älteren" aktuell den Rang abläuft. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es nur gute und weniger gute Trainer gibt. Egal welchem Typ sie zuzuordnen sind.
Es wird immer wieder Vereine, Mannschaften und Situationen geben, in dem Erfahrung, Härte, mehr Anspruch an Disziplin und das Festhalten an einfachen, sicheren Spielsystemem , angebracht und notwendig sind.

Bei alle Lockerheit, dem Nähe an der Mannschaft und den jungen Spielern zu sein, ihnen Freiheiten zu geben, bleibt der Trainer, der Chef. Der, der letztendlich die Verantwortung trägt und wenn es nicht läuft, als erster und alleiniger den Kopf hinhalten muss.
Und es gibt auch immer wieder Spieler, den keine Streicheleinheiten, Verständnis und Lösungen brauchen, sondern den Tritt in den Allerwertesten. Und Training muss auch hart sein, Schaft es doch Grundlagen.

Wenn mir zB Dresden anschaue. Der neue Trainer Stamm kommt von Freiburg, das durch gute Jugendarbeit und gute Weiterentwicklung junger Trainer bekannt ist. Er scheint sehr talentiert und hat eine klare Idee von Fussball. Das ist gut.
Und doch kommt es mir so vor, dass die Mannschaften gerade unter den jungen, modernen Trainern, oft nicht mehr die Kondition haben, die es gerade in den letzten 10 Minuten plus Nachspielzeit braucht, um noch einmal zuzulegen.Die ein oder andere spielentscheidende Aktion konzentriert und mit der dafür notwendigen körperlichen Verfassung, durchzuführen.
Dresden ist hier nur exemplarisch.

Was ich damit meine. Moderne Trainingsmethoden, mit Freiheiten und vllt. mit mehr spielerischen Ansätzen , schließen ja, ein diszipliniertes, hartes, ( den Medizinball ) und häufigeres Training nicht aus. Hier soll und muss der Trainer den Spagat zwischen alten und neuen Methoden machen. Gelingt ihm das, wird er erfolgreich sein.

Nochmals, herzlich Willkommen und viel Erfolg bei Hansa.


Sorry, dass ich nur auf diesen kleinen Absatz eingehe, aber der Ansatz "härter und öfter" trainieren ist eben genau der, den ein Trainer der alten Schule ausmacht. Allerdings hat "härter und öfter" ja überhaupt keine Aussagekraft bezüglich der Qualität des Trainings. Sportwissenschaftlich ist dieser Ansatz ohnehin schon länger überholt. Für mich sind deine Aussagen typisches, veraltetes Stammtisch-Bla-Bla, denen sich unser Cheftrainer in meinen Augen auch viel zu häufig bedient hat (intern wie extern).

Dem neuen Coach wünsche ich alles Gute. Verbal mit einer wahnsinnigen Präsenz. Ich würde als Spieler gerne zuhören, wenn er mir etwas erklärt.


Mmh deine Aussage ist mir auch zu pauschal. Eine gewisse Härte und auch hohe Frequenz im Training würde ich zum Beispiel auch Vereinen wie Liverpool unter Klopp oder jetzt auch Flick mit Barcelona zuschreiben und das ganze auch unter den aktuellsten sportwissenschaftlichsten Erkenntnissen. Das eine schließt das andere somit nicht aus. Wenn man sieht wieviele Kilometer Vereine in Liga 2 und 3 abspulen und wie oft Leverkusen in der letzten Saison in der Nachspielzeit nochmal nachlegen konnte, gehe ich nicht davon aus, dass das Ganze nur auf Basis von modernen Trainingsmethoden oder schönen Passübungen zustandekommen ist. Da wird schon auch was mit „hart und öfter“ im Trainingsbetrieb dabei gewesen sein.

•     •     •

Egal wie blass du bist, Kevin fehlt de Bruyne. Oder auch egal wie lange du auf der Party bleibst, Marcus ist Rashford.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#65
04.11.2024 - 21:44 Uhr
Zitat von HansaNB
Zitat von hansainrbg

Ich mochte Hollerbach, als Typ. Kann mir aber gut vorstellen, bzw. war das auch zu sehen, dass er nicht der innovativste und modernste Trainer ist. Das entspricht auch nicht seinem Naturell. Ich bin weiterhin überzeugt, dass uns die unter ihm erarbeitete Kondition, im Laufe der Saison, noch zu gute kommen wird.
Er ist ein Trainer alter Schule, der leider zu dem Kader, der erst nach und nach vervollständigt wurde, nicht mehr passte. Dankbar bin ich ihm trotzdem. Bei unserer Situation im Frühsommer haben bestimmt einige Kandidaten abgewunken.

Klar kann man sagen, dass DER moderne Trainertyp , dem" älteren" aktuell den Rang abläuft. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es nur gute und weniger gute Trainer gibt. Egal welchem Typ sie zuzuordnen sind.
Es wird immer wieder Vereine, Mannschaften und Situationen geben, in dem Erfahrung, Härte, mehr Anspruch an Disziplin und das Festhalten an einfachen, sicheren Spielsystemem , angebracht und notwendig sind.

Bei alle Lockerheit, dem Nähe an der Mannschaft und den jungen Spielern zu sein, ihnen Freiheiten zu geben, bleibt der Trainer, der Chef. Der, der letztendlich die Verantwortung trägt und wenn es nicht läuft, als erster und alleiniger den Kopf hinhalten muss.
Und es gibt auch immer wieder Spieler, den keine Streicheleinheiten, Verständnis und Lösungen brauchen, sondern den Tritt in den Allerwertesten. Und Training muss auch hart sein, Schaft es doch Grundlagen.

Wenn mir zB Dresden anschaue. Der neue Trainer Stamm kommt von Freiburg, das durch gute Jugendarbeit und gute Weiterentwicklung junger Trainer bekannt ist. Er scheint sehr talentiert und hat eine klare Idee von Fussball. Das ist gut.
Und doch kommt es mir so vor, dass die Mannschaften gerade unter den jungen, modernen Trainern, oft nicht mehr die Kondition haben, die es gerade in den letzten 10 Minuten plus Nachspielzeit braucht, um noch einmal zuzulegen.Die ein oder andere spielentscheidende Aktion konzentriert und mit der dafür notwendigen körperlichen Verfassung, durchzuführen.
Dresden ist hier nur exemplarisch.

Was ich damit meine. Moderne Trainingsmethoden, mit Freiheiten und vllt. mit mehr spielerischen Ansätzen , schließen ja, ein diszipliniertes, hartes, ( den Medizinball ) und häufigeres Training nicht aus. Hier soll und muss der Trainer den Spagat zwischen alten und neuen Methoden machen. Gelingt ihm das, wird er erfolgreich sein.

Nochmals, herzlich Willkommen und viel Erfolg bei Hansa.


Sorry, dass ich nur auf diesen kleinen Absatz eingehe, aber der Ansatz "härter und öfter" trainieren ist eben genau der, den ein Trainer der alten Schule ausmacht. Allerdings hat "härter und öfter" ja überhaupt keine Aussagekraft bezüglich der Qualität des Trainings. Sportwissenschaftlich ist dieser Ansatz ohnehin schon länger überholt. Für mich sind deine Aussagen typisches, veraltetes Stammtisch-Bla-Bla, denen sich unser Cheftrainer in meinen Augen auch viel zu häufig bedient hat (intern wie extern).

Dem neuen Coach wünsche ich alles Gute. Verbal mit einer wahnsinnigen Präsenz. Ich würde als Spieler gerne zuhören, wenn er mir etwas erklärt.


Alles gut.
Stammtisch- Bla-Bla hätte es allerdings nicht sein müssen. Nun gut.

Ich wollte nicht sagen, das härter und öfter, das non plus ultra sind. Sondern, dass es mir völlig egal ist, ob ein Trainer ein moderner oder old school ist und trainiert. Es muss eben passen.
Unterschiedliche Spielertypen und Mannschaften erfordern unterschiedliche Trainingsansätze. Wenn Trainer beides beherrschen bzw. erkennen, was ein Spieler, wann braucht um besser zu werden, dann kann das durchaus in beide Richtungen gehen.
Solange man das dem jeweiligen Spieler auch entsprechend vermittelt, erklärt, ist an " alten Methoden" nichts auszusetzen.
Fruchten muss es.
Das zeichnet, mMn, einen guten Trainer aus. Egal ob alte Schule oder eben modern.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#66
05.11.2024 - 09:39 Uhr
Also ich bin weder Trainer noch Sportwissenschaftler, aber denke rein gefühlsmäßig, dass " öfter und härter" weder richtig noch falsch ist. Für mich kommt es auf den Zeitpunkt an. Während der Vorbereitung, wo es auch darum geht Kondition aufzubauen, kann das nicht falsch sein, ich fand deshalb auch toll, als BH erklärt hat, dass man an so einigen Tagen häufiger trainieren wollte, als nur einmal am Tag. Ohne Kraft und Kondition kannst Du noch so gut Fußball spielen können, das reicht dann einfach nicht aus.
Während der Saison jedoch, wo es vielleicht doch mehr darum geht, das Level zu halten, aber mehr spielerische Aspekte zu beachten sind, da wäre ich dann mit " öfter und härter" etwas vorsichtiger. Und da scheint nach meinen Informationen BH etwas übertrieben zu haben.
Es ist irgendwie so, wie bei der Einnahme von Medikamenten, die Dosis ist entscheidend.
Als damals Uwe Reinders nach Rostock kam, da hat er ganz schnell davon Abstand genommen, die Spieler den ganzen Tag im Ostseestadion beisammen zu behalten, also sowie vormittags wie nachmittags zu trainieren.
Ich dachte damals, Mensch, was soll das, die müssen doch fit sein! Das kann doch nicht gut gehen. Aber es ging gut, wir wurden Meister, Pokalsieger und sind in die Bundesliga aufgestiegen. Ich denke immer noch, dass diese Erfolge zu einem großen Teil auf die Trainingsmethoden von Reinders zurückzuführen waren.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#67
05.11.2024 - 11:29 Uhr
Zitat von spence
Also ich bin weder Trainer noch Sportwissenschaftler, aber denke rein gefühlsmäßig, dass " öfter und härter" weder richtig noch falsch ist. Für mich kommt es auf den Zeitpunkt an. Während der Vorbereitung, wo es auch darum geht Kondition aufzubauen, kann das nicht falsch sein, ich fand deshalb auch toll, als BH erklärt hat, dass man an so einigen Tagen häufiger trainieren wollte, als nur einmal am Tag. Ohne Kraft und Kondition kannst Du noch so gut Fußball spielen können, das reicht dann einfach nicht aus.
Während der Saison jedoch, wo es vielleicht doch mehr darum geht, das Level zu halten, aber mehr spielerische Aspekte zu beachten sind, da wäre ich dann mit " öfter und härter" etwas vorsichtiger. Und da scheint nach meinen Informationen BH etwas übertrieben zu haben.
Es ist irgendwie so, wie bei der Einnahme von Medikamenten, die Dosis ist entscheidend.
Als damals Uwe Reinders nach Rostock kam, da hat er ganz schnell davon Abstand genommen, die Spieler den ganzen Tag im Ostseestadion beisammen zu behalten, also sowie vormittags wie nachmittags zu trainieren.
Ich dachte damals, Mensch, was soll das, die müssen doch fit sein! Das kann doch nicht gut gehen. Aber es ging gut, wir wurden Meister, Pokalsieger und sind in die Bundesliga aufgestiegen. Ich denke immer noch, dass diese Erfolge zu einem großen Teil auf die Trainingsmethoden von Reinders zurückzuführen waren.


Uwe Reinders hat damals weniger (im Vergleich zum Training zu DDR Oberliga Zeiten) trainiert, aber dafür in den Einheiten intensiver. Ich kann mich noch gut an ein Interview von Heiko März erinnern der sinngemäß meinte, dass man am Wochenende zum Punktspiel eine höhere Motivation (Energie) hatte und nicht so "platt" war.
Unter Jens Härtel hatten die Mannschaft auch immer eine intensive Vorbereitung, welche die Grundlage für die aus meiner Sicht, gute Kondition in den Spielen war.
Wie schon richtig geschrieben, ist die Belastungssteuerung im Training sehr wichtig.
Der Fußball wird immer schneller und athletischer.
„Das perfekte Zusammenspiel zwischen Be- und Entlastung ist in der Trainingswissenschaft so etwas wie der heilige Gral. Stimmt die Balance zwischen diesen beiden Polen, können Spieler ihre Leistungsfähigkeit kontinuierlich verbessern und sind auf den Punkt fit, wenn es darauf ankommt.“ Christian Klein, VBG-Sportreferent

•     •     •

F.C. Hansa Rostock
- seit 1978 -
Daniel Brinkmann [Trainer] |#68
05.11.2024 - 16:36 Uhr
Ich habe gerade den Magenta Podcast 4zu3 gehört und da war Brinkmann auch Thema. Die Experten haben sich auch noch Infos geholt.
Einer hat gelesen das zwei Trainer ihn geprägt haben.
Spielerisch - Jos Luhukay
Mannschaftsführung Rudi Bommer.

Man kann den Rostock Teil auch direkt anwählen. Es ist in Kapitel unterteilt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Draven_afdfch am 05.11.2024 um 16:38 Uhr bearbeitet
Daniel Brinkmann [Trainer] |#69
05.11.2024 - 17:08 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Ich habe gerade den Magenta Podcast 4zu3 gehört und da war Brinkmann auch Thema. Die Experten haben sich auch noch Infos geholt.
Einer hat gelesen das zwei Trainer ihn geprägt haben.
Spielerisch - Jos Luhukay
Mannschaftsführung Rudi Bommer.

Man kann den Rostock Teil auch direkt anwählen. Es ist in Kapitel unterteilt.


Steven Ruprecht meinte gehört zu haben das Daniel Brinkmann kein Teamplayer sei.
Daniel Brinkmann [Trainer] |#70
05.11.2024 - 17:17 Uhr
Zitat von JokerHRO1965

Zitat von Draven_afdfch

Ich habe gerade den Magenta Podcast 4zu3 gehört und da war Brinkmann auch Thema. Die Experten haben sich auch noch Infos geholt.
Einer hat gelesen das zwei Trainer ihn geprägt haben.
Spielerisch - Jos Luhukay
Mannschaftsführung Rudi Bommer.

Man kann den Rostock Teil auch direkt anwählen. Es ist in Kapitel unterteilt.


Steven Ruprecht meinte gehört zu haben das Daniel Brinkmann kein Teamplayer sei.

Hast du eine Quelle wo man das nachvollziehen kann, dss Ruprecht dad gesagt hat?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Draven_afdfch am 05.11.2024 um 17:17 Uhr bearbeitet
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