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Corona - Sammelthread

11.03.2020 - 08:05 Uhr
Corona - Sammelthread |#71
11.03.2020 - 11:55 Uhr
Zitat von Marioo
Zitat von DaBaLe

Zitat von Borsigplatz

Die Leute, die in den Fabriken oder im Büro arbeiten, haben diesen Kontakt zu Menschen nicht und dadurch eine geringere Infektions- und Verbreitungsgefahr. Die komplette Wirtschaft können wir nicht herunter fahren bzw. sollte das der aller letzte Ausweg sein. Auf Fußballspiele kann man da in der Gemeinschaft schon besser verzichten, auch wenn das natürlich für Einzelschicksale auch bitter ist.


Und wie kommen die Leute in die Fabriken oder ins Büro?

Genau, ÖPNV -> Viele tausend Menschen, dicht gedrängt, teils essend, unfreiwillig mit Körperkontakt zum Nebenmann, der in der Gegend rumhustet etc., also fast wie im Konzert oder Stadion ugly

Ob der jetzt ins Büro fährt oder ins Stadion oder ins Konzert.....der Weg dorthin bleibt der gleiche mit dem Unterschied, dass das Virus im ÖPNV deutlich leichter weitergetragen wird als im Stadion.

Kommt das Virus ins Stadion, ist es im ÖPNV schon längst unterwegs.

Deswegen, wie ich schon schrieb:

- Aussetzung der Umweltzonen, so dass AN, welche zwingend arbeiten müssen im eigenen PKW anfahren können

- Aussetzen nicht lebensnotwendiger Arbeiten für ca. 2 Wochen, um jeglichen Kontakt, vorwiegend im ÖPNV zu vermeiden

Alles andere ist nur ich will, kann aber nicht


Wie kommen die Leute denn ins Stadion oder zu Großveranstaltungen?

Desto öfter man ÖPNV nutzt desto mehr Möglichkeiten gibt es sich oder andere anzustecken. Dabei ist das eine Arbeit, das andere Freizeit.


Schon klar dass das eine Arbeit ist, und das andere Freizeit. Trotzdem nutze ich für beides das gleiche Transportmittel. Und hier lauert eben meiner Meinung nach das größte Gefahrenpotenzial.

Ist das gleiche wie z.B. mit Umweltzonen.

Straße 1 mach ich dicht weil zu viel Verkehr und damit zuviel Dreck.
Was passiert: Der Verkehr verlagert sich in andere Straßen, der Dreck bleibt.
Was sollte eigentlich passieren: Der Dreck soll weniger werden. Das erreiche ich aber nicht durch einzelne Verbote sondern nur durch umweltfreundlichere Autos.

Um diesen Kollegen zu zitieren:

Zitat von Baskball
Ein simples Rechenszenario reicht eigentlich aus um zu verdeutlichen wie dämlich es ist in der aktuellen Lage noch Spiele vor vollem Publikum zu veranstalten.

Nehmen wir mal an, dass in jedem Stadion nur ein infizierter Zuschauer ist, der bei dem Stadionbesuch 5 Personen ansteckt. Die 5 angesteckten Personen wiederum stecken innerhalb einer Woche durchschnittlich 5 weitere Personen an (lt. Virologenmeinungen scheinbar ein realistischer Durchschnitt). Dann haben wir nach einer Woche 25 Infizierte. Nach zwei Wochen 125 Infizierte. Nach drei Wochen 625 Infizierte. Nach einem Monat über 3.000 zusätzlich Infizierte pro Stadiongänger, der lediglich 5 Personen ansteckt. Lass dann mal 30 Spiele am Wochenende stattfinden (circa 1te bis 3te Liga) und wir sind bei 90.000 zusätzlich Infizierten binnen eines Monats nur aufgrund der Austragung dieser 20 Spiele, mit je nur einem Infizierten im Publikum.


Jetzt ersetz einfach mal Stadion mit ÖPNV, mit dem deutlich mehr Menschen zur Arbeit fahren als in ein Stadion, da man ins Stadion nur nach der Arbeit fährt, also das 2. mal ÖPNV nach dem Arbeitsweg nutzt.

Ich sag ja nicht, dass Geisterspiele sch*** sind. Nur sind sie eben auch erstmal die einfachste aber meiner Meinung nach nicht sinnvollste Lösung.

Denn der Großteil der Stadionbesucher hat am selben Tag vorher schonmal den vollbesetzten ÖPNV genutzt. Daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung auf dem Weg zum Stadion größer sein, als im Stadion selber.

Daher MUSS meiner Meinung nach der ÖPNV soweit wie möglich eingestellt werden, den hier herrscht die größte Verbreitung.

Wie bereits schon geschrieben: Man muss nicht die gesamte Wirtschaft lam legen. Allerdings sollte man diese Bereiche, die nicht "Lebensnotwendig" sind, soweit wie möglich mal für 2 Wochen aussetzen.

Meine Meinung, und die muss nicht immer richtig sein und die soll auch niemand aufgezwungen werden, sondern soll lediglich zum nachdenken anregen und eine Alternative aufzeigen.

•     •     •

Gruß Jürgen
Corona - Sammelthread |#72
11.03.2020 - 12:00 Uhr
Zitat von GelsenHandy

Zitat von timpop

Was die Basel Fans angeht. Wieso, geht auch woanders, bekommen die dann kein Stadt-Verbot? Eine Kontrolle bei der Einreise in die Stadt, oder sogar schon an der Grenze, ist doch ebenfalls möglich.
Wo ein Wille, auch ein Weg, auch wenn das sicher nicht einfach ist, aber in solchen Zeiten durchaus zu stemmen, vor allem, wenn es um die Gesundheit der Bevölkerung het


Da hast du natürlich auch Recht und bin ich bin völlig deiner Meinung, dass man aktuell kein Spiel mit Zuschauern abhalten sollte.
Inwiefern ein Stadtverbot umsetzbar ist, ist ja dann auch immer die Frage. Aber du hast schon recht, Marseille hat das gegenüber den Frankfurt Fans ja auch durchgesetzt bekommen. Ob das rechtlich mit EU Recht vereinbar ist, halte ich für kritisch, aber bis dagegen ne Klage durch ist, ist das Spiel halt auch schon 5x gespielt und Corona hoffentlich in Vergessenheit.

Jedenfalls, was ich sagen wollte, die Argumentation oben ist eben die, die ich von Baseler Seite aus gehört hatte zur Spielbsage (statt Geisterspiel) und wollte nur darlegen, dass man in Frankfurt jetzt vielleicht in ähnlichen Mustern denkt und deshalb das Spiel (mit Zuschauern) durchziehen will.


daumen-hoch

Wer weiß, ob das Spiel morgen überhaupt noch Relevanz hat, es könnte durchaus auch so laufen, wie im Eishockey. Ich würde meine Hand nichts in Feuer legen, dass Ligen/Wettbewerbe noch zu Ende gespielt werden, auch wenn da viel Geld dran hängt, aber auch die Mannschaften werden von Infektionen nicht verschont bleiben, wie man jetzt bereits bei Olympiakos sehen kann. Betrifft dann sofort noch andere Klubs usw.

•     •     •

<<<< Das erste Tor von Erling Haaland wird in doppelter Hinsicht für eine Erlösung sorgen >>>>

Dieser Beitrag wurde zuletzt von timpop am 11.03.2020 um 12:00 Uhr bearbeitet
Corona - Sammelthread |#73
11.03.2020 - 12:05 Uhr
Zitat von DaBaLe
Zitat von Marioo

Zitat von DaBaLe

Zitat von Borsigplatz

Die Leute, die in den Fabriken oder im Büro arbeiten, haben diesen Kontakt zu Menschen nicht und dadurch eine geringere Infektions- und Verbreitungsgefahr. Die komplette Wirtschaft können wir nicht herunter fahren bzw. sollte das der aller letzte Ausweg sein. Auf Fußballspiele kann man da in der Gemeinschaft schon besser verzichten, auch wenn das natürlich für Einzelschicksale auch bitter ist.


Und wie kommen die Leute in die Fabriken oder ins Büro?

Genau, ÖPNV -> Viele tausend Menschen, dicht gedrängt, teils essend, unfreiwillig mit Körperkontakt zum Nebenmann, der in der Gegend rumhustet etc., also fast wie im Konzert oder Stadion ugly

Ob der jetzt ins Büro fährt oder ins Stadion oder ins Konzert.....der Weg dorthin bleibt der gleiche mit dem Unterschied, dass das Virus im ÖPNV deutlich leichter weitergetragen wird als im Stadion.

Kommt das Virus ins Stadion, ist es im ÖPNV schon längst unterwegs.

Deswegen, wie ich schon schrieb:

- Aussetzung der Umweltzonen, so dass AN, welche zwingend arbeiten müssen im eigenen PKW anfahren können

- Aussetzen nicht lebensnotwendiger Arbeiten für ca. 2 Wochen, um jeglichen Kontakt, vorwiegend im ÖPNV zu vermeiden

Alles andere ist nur ich will, kann aber nicht


Wie kommen die Leute denn ins Stadion oder zu Großveranstaltungen?

Desto öfter man ÖPNV nutzt desto mehr Möglichkeiten gibt es sich oder andere anzustecken. Dabei ist das eine Arbeit, das andere Freizeit.


Schon klar dass das eine Arbeit ist, und das andere Freizeit. Trotzdem nutze ich für beides das gleiche Transportmittel. Und hier lauert eben meiner Meinung nach das größte Gefahrenpotenzial.

Ist das gleiche wie z.B. mit Umweltzonen.

Straße 1 mach ich dicht weil zu viel Verkehr und damit zuviel Dreck.
Was passiert: Der Verkehr verlagert sich in andere Straßen, der Dreck bleibt.
Was sollte eigentlich passieren: Der Dreck soll weniger werden. Das erreiche ich aber nicht durch einzelne Verbote sondern nur durch umweltfreundlichere Autos.

Um diesen Kollegen zu zitieren:

Zitat von Baskball

Ein simples Rechenszenario reicht eigentlich aus um zu verdeutlichen wie dämlich es ist in der aktuellen Lage noch Spiele vor vollem Publikum zu veranstalten.

Nehmen wir mal an, dass in jedem Stadion nur ein infizierter Zuschauer ist, der bei dem Stadionbesuch 5 Personen ansteckt. Die 5 angesteckten Personen wiederum stecken innerhalb einer Woche durchschnittlich 5 weitere Personen an (lt. Virologenmeinungen scheinbar ein realistischer Durchschnitt). Dann haben wir nach einer Woche 25 Infizierte. Nach zwei Wochen 125 Infizierte. Nach drei Wochen 625 Infizierte. Nach einem Monat über 3.000 zusätzlich Infizierte pro Stadiongänger, der lediglich 5 Personen ansteckt. Lass dann mal 30 Spiele am Wochenende stattfinden (circa 1te bis 3te Liga) und wir sind bei 90.000 zusätzlich Infizierten binnen eines Monats nur aufgrund der Austragung dieser 20 Spiele, mit je nur einem Infizierten im Publikum.


Jetzt ersetz einfach mal Stadion mit ÖPNV, mit dem deutlich mehr Menschen zur Arbeit fahren als in ein Stadion, da man ins Stadion nur nach der Arbeit fährt, also das 2. mal ÖPNV nach dem Arbeitsweg nutzt.

Ich sag ja nicht, dass Geisterspiele sch*** sind. Nur sind sie eben auch erstmal die einfachste aber meiner Meinung nach nicht sinnvollste Lösung.

Denn der Großteil der Stadionbesucher hat am selben Tag vorher schonmal den vollbesetzten ÖPNV genutzt. Daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung auf dem Weg zum Stadion größer sein, als im Stadion selber.

Daher MUSS meiner Meinung nach der ÖPNV soweit wie möglich eingestellt werden, den hier herrscht die größte Verbreitung.

Wie bereits schon geschrieben: Man muss nicht die gesamte Wirtschaft lam legen. Allerdings sollte man diese Bereiche, die nicht "Lebensnotwendig" sind, soweit wie möglich mal für 2 Wochen aussetzen.

Meine Meinung, und die muss nicht immer richtig sein und die soll auch niemand aufgezwungen werden, sondern soll lediglich zum nachdenken anregen und eine Alternative aufzeigen.


Jeder der den ÖPNV nicht braucht, kann ja gerne und freiwillig darauf verzichten. Es gibt aber Menschen, die darauf angewiesen sind, und da kann man den nicht einfach einstellen.
Corona - Sammelthread |#74
11.03.2020 - 12:05 Uhr
Der italienische Fußballverband FIGC hofft, dass die Serie A trotz der Unterbrechung wegen der Coronavirus-Krise zu Ende gespielt werden kann, prüft jedoch auch andere Lösungen. So wird der Abbruch der Saison 2019/20 nicht ausgeschlossen, das geht aus einem vom Verband veröffentlichten Statement hervor. Der Verband denkt über Play-offs zwischen den vier bestplatzierten Mannschaften und möglichen Relegationsspielen unter den letzten vier Klubs in Sachen Abstieg nach. Ein Abbruch mit Juventus als neuerlichem Meister, oder ohne einen Meister zu küren, sei ebenfalls möglich. All diese Lösungen solle am 23. März diskutiert werden.

•     •     •

---WESTFALENSTADION---
Corona - Sammelthread |#75
11.03.2020 - 12:15 Uhr
Zitat von DortmunderJunge
Der italienische Fußballverband FIGC hofft, dass die Serie A trotz der Unterbrechung wegen der Coronavirus-Krise zu Ende gespielt werden kann, prüft jedoch auch andere Lösungen. So wird der Abbruch der Saison 2019/20 nicht ausgeschlossen, das geht aus einem vom Verband veröffentlichten Statement hervor. Der Verband denkt über Play-offs zwischen den vier bestplatzierten Mannschaften und möglichen Relegationsspielen unter den letzten vier Klubs in Sachen Abstieg nach. Ein Abbruch mit Juventus als neuerlichem Meister, oder ohne einen Meister zu küren, sei ebenfalls möglich. All diese Lösungen solle am 23. März diskutiert werden.



Ich würde alles absagen , jede Liga und dann die EM. Sollte sich bis dato die Lage beruhigt haben könnte man statt EM die liga zu Ende spielen.
Man sollte Bedenken das 1957 gar nichts unternommen wurde gegen die Asien Grippe und diese forderte 30000 Tote. Es wurde sogar verharmlost. Ich bin kein Arzt und auch kein Virologe aber jedes Leben das wir so schützen können ist bedeutender als irgendein Sport oder Veranstaltung.
Es fällt zwar schwer aber da müssen wir durch.

•     •     •

Entscheidend ist nicht was man sagt, sondern was man tut.
Corona - Sammelthread |#76
11.03.2020 - 12:17 Uhr
Coole Idee mit diesem Thread.
Vor allem die Einleitung mit Aluhut, auch wenn ich den Hintergrund nicht ganz verstanden habe.
Echt kreativ. I like.
OT Ende
Corona - Sammelthread |#77
11.03.2020 - 12:18 Uhr
Zitat von DaBaLe

Zitat von Marioo

Zitat von DaBaLe

Zitat von Borsigplatz

Die Leute, die in den Fabriken oder im Büro arbeiten, haben diesen Kontakt zu Menschen nicht und dadurch eine geringere Infektions- und Verbreitungsgefahr. Die komplette Wirtschaft können wir nicht herunter fahren bzw. sollte das der aller letzte Ausweg sein. Auf Fußballspiele kann man da in der Gemeinschaft schon besser verzichten, auch wenn das natürlich für Einzelschicksale auch bitter ist.


Und wie kommen die Leute in die Fabriken oder ins Büro?

Genau, ÖPNV -> Viele tausend Menschen, dicht gedrängt, teils essend, unfreiwillig mit Körperkontakt zum Nebenmann, der in der Gegend rumhustet etc., also fast wie im Konzert oder Stadion ugly

Ob der jetzt ins Büro fährt oder ins Stadion oder ins Konzert.....der Weg dorthin bleibt der gleiche mit dem Unterschied, dass das Virus im ÖPNV deutlich leichter weitergetragen wird als im Stadion.

Kommt das Virus ins Stadion, ist es im ÖPNV schon längst unterwegs.

Deswegen, wie ich schon schrieb:

- Aussetzung der Umweltzonen, so dass AN, welche zwingend arbeiten müssen im eigenen PKW anfahren können

- Aussetzen nicht lebensnotwendiger Arbeiten für ca. 2 Wochen, um jeglichen Kontakt, vorwiegend im ÖPNV zu vermeiden

Alles andere ist nur ich will, kann aber nicht


Wie kommen die Leute denn ins Stadion oder zu Großveranstaltungen?

Desto öfter man ÖPNV nutzt desto mehr Möglichkeiten gibt es sich oder andere anzustecken. Dabei ist das eine Arbeit, das andere Freizeit.


Schon klar dass das eine Arbeit ist, und das andere Freizeit. Trotzdem nutze ich für beides das gleiche Transportmittel. Und hier lauert eben meiner Meinung nach das größte Gefahrenpotenzial.

Ist das gleiche wie z.B. mit Umweltzonen.

Straße 1 mach ich dicht weil zu viel Verkehr und damit zuviel Dreck.
Was passiert: Der Verkehr verlagert sich in andere Straßen, der Dreck bleibt.
Was sollte eigentlich passieren: Der Dreck soll weniger werden. Das erreiche ich aber nicht durch einzelne Verbote sondern nur durch umweltfreundlichere Autos.

Um diesen Kollegen zu zitieren:

Zitat von Baskball

Ein simples Rechenszenario reicht eigentlich aus um zu verdeutlichen wie dämlich es ist in der aktuellen Lage noch Spiele vor vollem Publikum zu veranstalten.

Nehmen wir mal an, dass in jedem Stadion nur ein infizierter Zuschauer ist, der bei dem Stadionbesuch 5 Personen ansteckt. Die 5 angesteckten Personen wiederum stecken innerhalb einer Woche durchschnittlich 5 weitere Personen an (lt. Virologenmeinungen scheinbar ein realistischer Durchschnitt). Dann haben wir nach einer Woche 25 Infizierte. Nach zwei Wochen 125 Infizierte. Nach drei Wochen 625 Infizierte. Nach einem Monat über 3.000 zusätzlich Infizierte pro Stadiongänger, der lediglich 5 Personen ansteckt. Lass dann mal 30 Spiele am Wochenende stattfinden (circa 1te bis 3te Liga) und wir sind bei 90.000 zusätzlich Infizierten binnen eines Monats nur aufgrund der Austragung dieser 20 Spiele, mit je nur einem Infizierten im Publikum.


Jetzt ersetz einfach mal Stadion mit ÖPNV, mit dem deutlich mehr Menschen zur Arbeit fahren als in ein Stadion, da man ins Stadion nur nach der Arbeit fährt, also das 2. mal ÖPNV nach dem Arbeitsweg nutzt.

Ich sag ja nicht, dass Geisterspiele sch*** sind. Nur sind sie eben auch erstmal die einfachste aber meiner Meinung nach nicht sinnvollste Lösung.

Denn der Großteil der Stadionbesucher hat am selben Tag vorher schonmal den vollbesetzten ÖPNV genutzt. Daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung auf dem Weg zum Stadion größer sein, als im Stadion selber.

Daher MUSS meiner Meinung nach der ÖPNV soweit wie möglich eingestellt werden, den hier herrscht die größte Verbreitung.

Wie bereits schon geschrieben: Man muss nicht die gesamte Wirtschaft lam legen. Allerdings sollte man diese Bereiche, die nicht "Lebensnotwendig" sind, soweit wie möglich mal für 2 Wochen aussetzen.

Meine Meinung, und die muss nicht immer richtig sein und die soll auch niemand aufgezwungen werden, sondern soll lediglich zum nachdenken anregen und eine Alternative aufzeigen.


Natürlich ist ÖPNV ein sehr großer Risikofaktor. Deswegen muss man diesen auch so gut wie es geht einschränken und z.B. Leute nicht mit der S5/S8 und Re 4 durch ganz NRW nach Gladbach pilgern lassen zusätzlich zum Arbeitsverkehr.

Du kannst den ÖPNV aber nicht komplett einstellen. Dieser ist lebensnotwendig für viele Leute. Gerade z.B. im Rhein-Ruhr Gebiet. Ich habe etliche Freunde die kein Auto besitzen, aber trotzdem eben arbeiten müssen. Ich besitze z.B. auch kein Auto. Bin in Elternzeit, aber ansonsten müssten meine Freundin und ich eben auch durch NRW reisen.

Durch weniger Freizeitaktivitäten sind aber schon mal weniger Menschen unterwegs, auch in den ÖPNV.

Digitalisierung hätte hier viel mehr geholfen. Manche Jobs gehen prima im Home Office. Im Notfall müsste es virtuelle Klassenzimmer etc geben. Damit könnte man Pendler schon mal enorm vermindern.

Der Vorschlag mit den Umweltspuren ist sicherlich auch einer den man bedenken könnte.

•     •     •

Und wir werden immer Borussen sein, es gibt nie nie einen anderen Verein!

Forza Napoli sempre!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marioo am 11.03.2020 um 12:20 Uhr bearbeitet
Corona - Sammelthread |#78
11.03.2020 - 12:18 Uhr
Das Berliner Derby am 21.03. wird auch ohne Zuschauer stattfinden.

https://twitter.com/MKrekel_BILDde/status/1237697743864373248

•     •     •

---WESTFALENSTADION---
Corona - Sammelthread |#79
11.03.2020 - 12:19 Uhr
Zitat von DaBaLe
Zitat von Marioo

Zitat von DaBaLe

Zitat von Borsigplatz

Die Leute, die in den Fabriken oder im Büro arbeiten, haben diesen Kontakt zu Menschen nicht und dadurch eine geringere Infektions- und Verbreitungsgefahr. Die komplette Wirtschaft können wir nicht herunter fahren bzw. sollte das der aller letzte Ausweg sein. Auf Fußballspiele kann man da in der Gemeinschaft schon besser verzichten, auch wenn das natürlich für Einzelschicksale auch bitter ist.


Und wie kommen die Leute in die Fabriken oder ins Büro?

Genau, ÖPNV -> Viele tausend Menschen, dicht gedrängt, teils essend, unfreiwillig mit Körperkontakt zum Nebenmann, der in der Gegend rumhustet etc., also fast wie im Konzert oder Stadion ugly

Ob der jetzt ins Büro fährt oder ins Stadion oder ins Konzert.....der Weg dorthin bleibt der gleiche mit dem Unterschied, dass das Virus im ÖPNV deutlich leichter weitergetragen wird als im Stadion.

Kommt das Virus ins Stadion, ist es im ÖPNV schon längst unterwegs.

Deswegen, wie ich schon schrieb:

- Aussetzung der Umweltzonen, so dass AN, welche zwingend arbeiten müssen im eigenen PKW anfahren können

- Aussetzen nicht lebensnotwendiger Arbeiten für ca. 2 Wochen, um jeglichen Kontakt, vorwiegend im ÖPNV zu vermeiden

Alles andere ist nur ich will, kann aber nicht


Wie kommen die Leute denn ins Stadion oder zu Großveranstaltungen?

Desto öfter man ÖPNV nutzt desto mehr Möglichkeiten gibt es sich oder andere anzustecken. Dabei ist das eine Arbeit, das andere Freizeit.


Schon klar dass das eine Arbeit ist, und das andere Freizeit. Trotzdem nutze ich für beides das gleiche Transportmittel. Und hier lauert eben meiner Meinung nach das größte Gefahrenpotenzial.

Ist das gleiche wie z.B. mit Umweltzonen.

Straße 1 mach ich dicht weil zu viel Verkehr und damit zuviel Dreck.
Was passiert: Der Verkehr verlagert sich in andere Straßen, der Dreck bleibt.
Was sollte eigentlich passieren: Der Dreck soll weniger werden. Das erreiche ich aber nicht durch einzelne Verbote sondern nur durch umweltfreundlichere Autos.

Um diesen Kollegen zu zitieren:

Zitat von Baskball

Ein simples Rechenszenario reicht eigentlich aus um zu verdeutlichen wie dämlich es ist in der aktuellen Lage noch Spiele vor vollem Publikum zu veranstalten.

Nehmen wir mal an, dass in jedem Stadion nur ein infizierter Zuschauer ist, der bei dem Stadionbesuch 5 Personen ansteckt. Die 5 angesteckten Personen wiederum stecken innerhalb einer Woche durchschnittlich 5 weitere Personen an (lt. Virologenmeinungen scheinbar ein realistischer Durchschnitt). Dann haben wir nach einer Woche 25 Infizierte. Nach zwei Wochen 125 Infizierte. Nach drei Wochen 625 Infizierte. Nach einem Monat über 3.000 zusätzlich Infizierte pro Stadiongänger, der lediglich 5 Personen ansteckt. Lass dann mal 30 Spiele am Wochenende stattfinden (circa 1te bis 3te Liga) und wir sind bei 90.000 zusätzlich Infizierten binnen eines Monats nur aufgrund der Austragung dieser 20 Spiele, mit je nur einem Infizierten im Publikum.


Jetzt ersetz einfach mal Stadion mit ÖPNV, mit dem deutlich mehr Menschen zur Arbeit fahren als in ein Stadion, da man ins Stadion nur nach der Arbeit fährt, also das 2. mal ÖPNV nach dem Arbeitsweg nutzt.

Ich sag ja nicht, dass Geisterspiele sch*** sind. Nur sind sie eben auch erstmal die einfachste aber meiner Meinung nach nicht sinnvollste Lösung.

Denn der Großteil der Stadionbesucher hat am selben Tag vorher schonmal den vollbesetzten ÖPNV genutzt. Daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung auf dem Weg zum Stadion größer sein, als im Stadion selber.

Daher MUSS meiner Meinung nach der ÖPNV soweit wie möglich eingestellt werden, den hier herrscht die größte Verbreitung.

Wie bereits schon geschrieben: Man muss nicht die gesamte Wirtschaft lam legen. Allerdings sollte man diese Bereiche, die nicht "Lebensnotwendig" sind, soweit wie möglich mal für 2 Wochen aussetzen.

Meine Meinung, und die muss nicht immer richtig sein und die soll auch niemand aufgezwungen werden, sondern soll lediglich zum nachdenken anregen und eine Alternative aufzeigen.


Dein Ansatz ist ja verständlich. Lass uns das mal weiterspinnen.

Welche Bereiche würdest du denn als "nicht lebensnotwendig" betrachten?
Nehmen wir mal den Einzelhandel (und auf wirtschaftliche Folgen, will ich jetzt gar nicht eingehen)
Sagen wir, du schließt alle Geschäfte für zwei Wochen. Dann musst du das natürlich mit Vorlauf ankündigen, denn die Leute, so wie ich, die nicht panisch Hamsterkäufe auf Verdacht gemacht haben, werden diese dann tätigen müssen, da der Bedarf in dem Fall ja gerechtfertigt ist. Noch dazu kommen die vorherigen Hamsterkäufer, weil man deren Panik dann noch inflationär verstärkt.
Die Folge ist: ALLE Menschen gehen zeitgleich einkaufen. Die Märkte sind so einem Ansturm auch gar nicht gewappnet. Zudem würden die Leute, die meisten zumindest, nicht nur ihren Bedarf für zwei Wochen decken, sondern für 4,6,8 Wochen.
Dann hast du hier bürgerkriegsähnliche Zustände. Sämtliche Geschäften wären gedrungen voll mit Menschen, die sich zudem noch um Produkte prügeln. Wie die Infektionskette dann aussieht, muss ich wohl nicht vorrechnen.

Solltest du den Handel ausgenommen haben, wäre meine Argumentation natürlich obsolet.
Kino, Theater, Diskotheken, Gastronomie etc kann man, wirtschaftliche Aspekte unberücksichtigt, sicherlich aussetzen. Die meisten Behörden könnte man auf ein Minimum reduzieren. Alles richtig.

Man darf dabei aber nicht vergessen, dass man auch viele treffen würde, an deren Existenzgrundlage man gewaltig kratzen würde und darüber hinaus.

Die Verhältnismäßigkeit fehlt mir da einfach. Schaden verursachen, um Schaden abzuwenden, darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

•     •     •

Diplomatie ist die Kunst, mit tausend Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte. - Victor Hugo

"Manchmal hab ich das Gefühl, hier wird nur noch auf die Zahlen statt auf das Feld geschaut." -dasistdochdumm

Corona - Sammelthread |#80
11.03.2020 - 12:28 Uhr
Zitat von emes10

Zitat von DaBaLe

Zitat von Marioo

Zitat von DaBaLe

Zitat von Borsigplatz

Die Leute, die in den Fabriken oder im Büro arbeiten, haben diesen Kontakt zu Menschen nicht und dadurch eine geringere Infektions- und Verbreitungsgefahr. Die komplette Wirtschaft können wir nicht herunter fahren bzw. sollte das der aller letzte Ausweg sein. Auf Fußballspiele kann man da in der Gemeinschaft schon besser verzichten, auch wenn das natürlich für Einzelschicksale auch bitter ist.


Und wie kommen die Leute in die Fabriken oder ins Büro?

Genau, ÖPNV -> Viele tausend Menschen, dicht gedrängt, teils essend, unfreiwillig mit Körperkontakt zum Nebenmann, der in der Gegend rumhustet etc., also fast wie im Konzert oder Stadion ugly

Ob der jetzt ins Büro fährt oder ins Stadion oder ins Konzert.....der Weg dorthin bleibt der gleiche mit dem Unterschied, dass das Virus im ÖPNV deutlich leichter weitergetragen wird als im Stadion.

Kommt das Virus ins Stadion, ist es im ÖPNV schon längst unterwegs.

Deswegen, wie ich schon schrieb:

- Aussetzung der Umweltzonen, so dass AN, welche zwingend arbeiten müssen im eigenen PKW anfahren können

- Aussetzen nicht lebensnotwendiger Arbeiten für ca. 2 Wochen, um jeglichen Kontakt, vorwiegend im ÖPNV zu vermeiden

Alles andere ist nur ich will, kann aber nicht


Wie kommen die Leute denn ins Stadion oder zu Großveranstaltungen?

Desto öfter man ÖPNV nutzt desto mehr Möglichkeiten gibt es sich oder andere anzustecken. Dabei ist das eine Arbeit, das andere Freizeit.


Schon klar dass das eine Arbeit ist, und das andere Freizeit. Trotzdem nutze ich für beides das gleiche Transportmittel. Und hier lauert eben meiner Meinung nach das größte Gefahrenpotenzial.

Ist das gleiche wie z.B. mit Umweltzonen.

Straße 1 mach ich dicht weil zu viel Verkehr und damit zuviel Dreck.
Was passiert: Der Verkehr verlagert sich in andere Straßen, der Dreck bleibt.
Was sollte eigentlich passieren: Der Dreck soll weniger werden. Das erreiche ich aber nicht durch einzelne Verbote sondern nur durch umweltfreundlichere Autos.

Um diesen Kollegen zu zitieren:

Zitat von Baskball

Ein simples Rechenszenario reicht eigentlich aus um zu verdeutlichen wie dämlich es ist in der aktuellen Lage noch Spiele vor vollem Publikum zu veranstalten.

Nehmen wir mal an, dass in jedem Stadion nur ein infizierter Zuschauer ist, der bei dem Stadionbesuch 5 Personen ansteckt. Die 5 angesteckten Personen wiederum stecken innerhalb einer Woche durchschnittlich 5 weitere Personen an (lt. Virologenmeinungen scheinbar ein realistischer Durchschnitt). Dann haben wir nach einer Woche 25 Infizierte. Nach zwei Wochen 125 Infizierte. Nach drei Wochen 625 Infizierte. Nach einem Monat über 3.000 zusätzlich Infizierte pro Stadiongänger, der lediglich 5 Personen ansteckt. Lass dann mal 30 Spiele am Wochenende stattfinden (circa 1te bis 3te Liga) und wir sind bei 90.000 zusätzlich Infizierten binnen eines Monats nur aufgrund der Austragung dieser 20 Spiele, mit je nur einem Infizierten im Publikum.


Jetzt ersetz einfach mal Stadion mit ÖPNV, mit dem deutlich mehr Menschen zur Arbeit fahren als in ein Stadion, da man ins Stadion nur nach der Arbeit fährt, also das 2. mal ÖPNV nach dem Arbeitsweg nutzt.

Ich sag ja nicht, dass Geisterspiele sch*** sind. Nur sind sie eben auch erstmal die einfachste aber meiner Meinung nach nicht sinnvollste Lösung.

Denn der Großteil der Stadionbesucher hat am selben Tag vorher schonmal den vollbesetzten ÖPNV genutzt. Daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung auf dem Weg zum Stadion größer sein, als im Stadion selber.

Daher MUSS meiner Meinung nach der ÖPNV soweit wie möglich eingestellt werden, den hier herrscht die größte Verbreitung.

Wie bereits schon geschrieben: Man muss nicht die gesamte Wirtschaft lam legen. Allerdings sollte man diese Bereiche, die nicht "Lebensnotwendig" sind, soweit wie möglich mal für 2 Wochen aussetzen.

Meine Meinung, und die muss nicht immer richtig sein und die soll auch niemand aufgezwungen werden, sondern soll lediglich zum nachdenken anregen und eine Alternative aufzeigen.


Jeder der den ÖPNV nicht braucht, kann ja gerne und freiwillig darauf verzichten. Es gibt aber Menschen, die darauf angewiesen sind, und da kann man den nicht einfach einstellen.


Ich möchte ja auch nicht, dass der ÖPNV eingestellt wird.......man sollte nur Leuten, die für den unbedingten Erhalt der Wirtschaft nicht zwingend notwendig sind, frei geben und so die Anzahl der ÖPNV Nutzer bestmöglich reduzieren.

Kleines Bsp:
Die Tante um die Ecke, die mit ÖPNV zum Arbeiten ins Krankenhaus fährt kann den ÖPNV weiter nutzen. Der Onkel um die Ecke, der mit ÖPNV ins Planungsbüro fährt, um dort dein Haus weiterzuplanen, kann entweder HomeOffice machen, oder die Planung auch mal für 2 Wochen sein lassen und zu Hause bleiben und den ÖPNV als meiner Meinung nach Hauptübertragungsquelle nicht nutzen.

Wenn dein Haus 2 Wochen später fertig wird, deswegen wird die Welt nicht untergehen (Stichwort Einzelschicksal). Jedoch wird dadurch vermieden, dass der Onkel sich anstecken kann und weitere dann ansteckt, nur weil du dein Haus fertig haben willst.

Meine Vorschläge sollen die Wirtschaft nicht zum erliegen bringen. Sie sollen lediglich alles nutzlose erstmal aussetzen.

•     •     •

Gruß Jürgen

Dieser Beitrag wurde zuletzt von DaBaLe am 11.03.2020 um 12:29 Uhr bearbeitet
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