Chile (Nationalmannschaft) - La Roja
12.07.2007 - 17:24 Uhr
30.06.2010 - 17:03 Uhr
Okay Ooqbar, ich denk mir bis dahin was nettes aus :p
Schade, dass es nicht weiter gereicht hat. Brasilien war einfach zu ausgebufft und sowieso der Angstgegner der Chilenos. Ich bin mir sicher, dass man gegen viele andere Mannschaften weitergekommen wäre..
Schade, dass es nicht weiter gereicht hat. Brasilien war einfach zu ausgebufft und sowieso der Angstgegner der Chilenos. Ich bin mir sicher, dass man gegen viele andere Mannschaften weitergekommen wäre..
03.07.2010 - 23:50 Uhr
Marcelo Bielsa ist für mich einer der sympathischsten Typen des Weltfußballs. Seine offensive Auffassung des Spiels werden außerdem durch seine politisch-soziale Intelligenz ergänzt.
Er steht meiner Meinung nach in einer Reihe mit weiteren "linken Fußballintellektuellen" wie Luis Cesar Menotti oder Angel Cappa.
Hier verweigert er dem ekelhaften neoliberalistischem Präsidenten von Chile, Sebastian Pinera, beinahe den Handschlag. Aber sein kalter Abklatscher sagt einiges: Solch schöner Fußball darf sich nicht instrumentalisieren lassen von der Politik; erst Recht nicht von einem, für den nur das Geld zählt.
http://www.3tv.cl/index.php?m=video&v=12688
Hoffentlich verlängert "el loco" seinen Vertrag.
Er steht meiner Meinung nach in einer Reihe mit weiteren "linken Fußballintellektuellen" wie Luis Cesar Menotti oder Angel Cappa.
Hier verweigert er dem ekelhaften neoliberalistischem Präsidenten von Chile, Sebastian Pinera, beinahe den Handschlag. Aber sein kalter Abklatscher sagt einiges: Solch schöner Fußball darf sich nicht instrumentalisieren lassen von der Politik; erst Recht nicht von einem, für den nur das Geld zählt.
http://www.3tv.cl/index.php?m=video&v=12688
Hoffentlich verlängert "el loco" seinen Vertrag.
04.07.2010 - 00:27 Uhr
Zitat von chorizo:
"Linke Fußballintelektuelle"
...
:rolleyes
Das soll 'was' aussagen? Bezweifelst du,
a) die Zuordnung von Bielsa zu dieser Gruppe
b) die (sicherlich nicht ideale, daher in "...") Formulierung
c) die Existenz einer solchen "Strömung"
d) die gesamte Ideologie ???
PS:
Ich hab mich bezüglich dieses mini-Eklats ein wenig informiert. Pinera war angepisst, Bielsa hat sich mit einem öffentlichen Brief entschuldigt, eher aber beim chilenischen Volk als beim Präsi. Wieder alles richtig gemacht, Loco... Sos un grande.
"Linke Fußballintelektuelle"
...
:rolleyes
Das soll 'was' aussagen? Bezweifelst du,
a) die Zuordnung von Bielsa zu dieser Gruppe
b) die (sicherlich nicht ideale, daher in "...") Formulierung
c) die Existenz einer solchen "Strömung"
d) die gesamte Ideologie ???
PS:
Ich hab mich bezüglich dieses mini-Eklats ein wenig informiert. Pinera war angepisst, Bielsa hat sich mit einem öffentlichen Brief entschuldigt, eher aber beim chilenischen Volk als beim Präsi. Wieder alles richtig gemacht, Loco... Sos un grande.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vitoco am 04.07.2010 um 00:28 Uhr bearbeitet
04.07.2010 - 01:13 Uhr
Zitat von chorizo:
Ich finde es nur unnötig sich zum politischen Helden aufzuspielen, weil man den Präses für nen pöhsen Neoliberalisten hält. Das ist einfach nur unnötig. Der Herr Bielsa ist mit Sicherheit ein guter Trainer, und ich fände es auch exzellent wenn er weiterhin für den chilenischen Verband tätig wäre, aber es muss gelten: "Schuster, bleib bei Deinen Leisten!"
Ich habe keine Lust auf die politische Vereinnahmung des Fußballs. Sei es jetzt gegen pöhse Kapitalisten oder wegen der Integrationspolitik, die Linke benutzt den Fußball gerne und früher auch die Südamerika-Diktaturen. Und der Begriff "linker Fußballintelektueller" ist für mich trotzdem der Spruch des Tages, was haben die Leute vor, Millionen für eine bessere Welt verdienen? Menottis Handeln damals war mutig und legitim, aber das jetzt mit Bielsa zu vergleichen ist doch mal ganz ehrlich schmarrn!
Ok, du hast grundsätzlich Recht, dass man die Bereich Politik und Fußball trennen sollte. Ist aber bei der heutigen Bedeutung des Fußballs eigentlich nicht nötig.
Bei Bielsa könnte ich mir auch vorstellen, dass er mit diesem Verhalten gegenüber Pinera keine Stimmung machen wollte, sondern einfach nur unbewusst seinem Gefühl folgte.
Natürlich liegen zwischen Bielsa und Menotti diesbezüglich noch Welten. Ebenso kann ich mich jetzt spontan an keine Äußerungen von Bielsa erinnern, die ihn definitiv politisch kategorisieren liese.
Dennoch sehe ich Parallelen. Einerseits, wie erwähnt bei der taktischen Auffassung des Fußballs*, andererseits auch neben dem Platz. Was ich hier nur relativ platt raushauen kann, ist, dass zum Beispiel der Bruder von Bielsa Minister in der ersten Kirchner-Regierung war. Außerdem hat Marcelo Bielsa sich aktiv für die Demokratisierung seines Heimatvereins Newell's Old Boys eingesetzt, nachdem dieser jahrelang von einem Despoten beherrscht wurde.
OK, von "demokratisch" bis "links" kann es ein weiter Weg sein. Aber in Südamerika manchmal weniger als man denkt.
*was das direkt mit Philosophie zu tun hat, musst du bei Angel Cappa nachlesen.
Ich finde es nur unnötig sich zum politischen Helden aufzuspielen, weil man den Präses für nen pöhsen Neoliberalisten hält. Das ist einfach nur unnötig. Der Herr Bielsa ist mit Sicherheit ein guter Trainer, und ich fände es auch exzellent wenn er weiterhin für den chilenischen Verband tätig wäre, aber es muss gelten: "Schuster, bleib bei Deinen Leisten!"
Ich habe keine Lust auf die politische Vereinnahmung des Fußballs. Sei es jetzt gegen pöhse Kapitalisten oder wegen der Integrationspolitik, die Linke benutzt den Fußball gerne und früher auch die Südamerika-Diktaturen. Und der Begriff "linker Fußballintelektueller" ist für mich trotzdem der Spruch des Tages, was haben die Leute vor, Millionen für eine bessere Welt verdienen? Menottis Handeln damals war mutig und legitim, aber das jetzt mit Bielsa zu vergleichen ist doch mal ganz ehrlich schmarrn!
Ok, du hast grundsätzlich Recht, dass man die Bereich Politik und Fußball trennen sollte. Ist aber bei der heutigen Bedeutung des Fußballs eigentlich nicht nötig.
Bei Bielsa könnte ich mir auch vorstellen, dass er mit diesem Verhalten gegenüber Pinera keine Stimmung machen wollte, sondern einfach nur unbewusst seinem Gefühl folgte.
Natürlich liegen zwischen Bielsa und Menotti diesbezüglich noch Welten. Ebenso kann ich mich jetzt spontan an keine Äußerungen von Bielsa erinnern, die ihn definitiv politisch kategorisieren liese.
Dennoch sehe ich Parallelen. Einerseits, wie erwähnt bei der taktischen Auffassung des Fußballs*, andererseits auch neben dem Platz. Was ich hier nur relativ platt raushauen kann, ist, dass zum Beispiel der Bruder von Bielsa Minister in der ersten Kirchner-Regierung war. Außerdem hat Marcelo Bielsa sich aktiv für die Demokratisierung seines Heimatvereins Newell's Old Boys eingesetzt, nachdem dieser jahrelang von einem Despoten beherrscht wurde.
OK, von "demokratisch" bis "links" kann es ein weiter Weg sein. Aber in Südamerika manchmal weniger als man denkt.
*was das direkt mit Philosophie zu tun hat, musst du bei Angel Cappa nachlesen.
04.07.2010 - 01:29 Uhr
Vorgeschichte: Piñera hat Bielsa beim Abschied kurz vor Abflug einfach mal als "loco" angesprochen, dass sollte man einfach nicht machen, vorllaem wenn man genau das Gegenteil verkörpert was Sozialpolitik angeht. Isla hat er zudem mit "huaso cósmico" (kosmischer Bauer, sein Spitzname in Chile auf Grund seiner Herkunft) angeredet und hat von dem an nächsten Tag sofort einen Rüffel bekommen. Piñera ist eben einfach ein Clown, der keine Witze machen kann... :/:
Gestern geb dar Vater Bielsas ein Interview und meinte zum Thema:"Mein Sohnist eben ein Verrückter... aber keiner, der Glas frisst!" ;)
Gestern geb dar Vater Bielsas ein Interview und meinte zum Thema:"Mein Sohnist eben ein Verrückter... aber keiner, der Glas frisst!" ;)
12.07.2010 - 11:37 Uhr
Zitat von wetteran:
Hallo, ich habe eine Fragen an die Experten hier. Warum hat Chile für die WM 1994 keine Quali gespielt?
http://www.am-ball-der-zeit.de/main/wms/anekdoten
Zitat
Ein Eklat gab es beim Qualifikationsspiel für die WM 1990 zwischen Brasilien und Chile. Das Spiel wurde beim Stand von 1:0 für Brasilien abgebrochen, weil der chilenische Torwart vorgetäuscht hatte, von einer Leuchtrakete aus dem Publikum getroffen worden zu sein und blutend vom Spielfeld ging. Seine Mannschaft weigerte sich daraufhin weiterzuspielen. TV-Aufzeichnungen bewiesen jedoch später, dass der Torwart sich die Wunde selbst beigebracht hatte. Das Spiel wurde mit 2:0 für Brasilien gewertet und der chilenischen Mannschaft wurde zur Strafe von der FIFA die Teilnahme an der WM 1994 verweigert.
Hallo, ich habe eine Fragen an die Experten hier. Warum hat Chile für die WM 1994 keine Quali gespielt?
http://www.am-ball-der-zeit.de/main/wms/anekdoten
Zitat
Ein Eklat gab es beim Qualifikationsspiel für die WM 1990 zwischen Brasilien und Chile. Das Spiel wurde beim Stand von 1:0 für Brasilien abgebrochen, weil der chilenische Torwart vorgetäuscht hatte, von einer Leuchtrakete aus dem Publikum getroffen worden zu sein und blutend vom Spielfeld ging. Seine Mannschaft weigerte sich daraufhin weiterzuspielen. TV-Aufzeichnungen bewiesen jedoch später, dass der Torwart sich die Wunde selbst beigebracht hatte. Das Spiel wurde mit 2:0 für Brasilien gewertet und der chilenischen Mannschaft wurde zur Strafe von der FIFA die Teilnahme an der WM 1994 verweigert.
14.07.2010 - 17:25 Uhr
El Loco macht scheinbar weiter (wenn ich den Artikel richtig verstehe), zudem ist Chile nun 10. in der neuen FIFA-Weltrangliste!
http://www.golgolgol.net/Colombia/Sudafrica_2010/Copa_Mundial_de_la_FIFA/Noticias/Marcelo_Bielsa_continuaria_con_la_Seleccion_de_Chile_343-86687.html
http://www.golgolgol.net/Colombia/Sudafrica_2010/Copa_Mundial_de_la_FIFA/Noticias/Marcelo_Bielsa_continuaria_con_la_Seleccion_de_Chile_343-86687.html
20.07.2010 - 00:52 Uhr
Bin auf der Suche nach Informationen über Jorge Enrique Amaya, 58 Jahre alt, Chilene. Angeblich soll er 2002/03 die Rechte hand von Pellegrini bei River Plate gwesen sein. Und war auch schon als Trainer tätig bei Colo Colo.
Seit letztem WOE ist er Trainer in Thailand bei BEC-Tero Sasana. Bisherhige Recherschen im INet brachten nicht wirklich was zutage.
Seit letztem WOE ist er Trainer in Thailand bei BEC-Tero Sasana. Bisherhige Recherschen im INet brachten nicht wirklich was zutage.
07.09.2010 - 23:14 Uhr
Chile verliert 2-1 im Freundschaftsspiel gegen Ukraine.
Estrada mit dem tor.
Estrada mit dem tor.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von QuietStorm am 07.09.2010 um 23:15 Uhr bearbeitet
14.10.2010 - 00:50 Uhr
Der ehemalige Olympiaqualifikationsauswahlspieler Franklin Lobos wurde soeben aus der Mine in Copiapó gerettet. Er hat bis zum Einsturz als LKW-Fahrer in der Mine gearbeitet.
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