Carsten Schmidt
17.09.2020 - 15:42 Uhr
12.10.2021 - 17:00 Uhr
Selbst die Bild spekuliert nicht über interne Streitereien und Zerwürfnisse, sondern schließt diese aus. Gäbe es für diese Theorie den kleinsten Ansatz, dann würde dieses Blatt doch damit aufmachen.
12.10.2021 - 17:01 Uhr
Carsten, Alle Gute und viel Kraft dir und deiner Familie. Da ist dann alles andere sowas von nichtig!
Mit ihm verlieren wir nach kurzer Zeit einen top Mann! Das wird uns intern echt schmerzen und wohl auch in der Ausrichtung wieder zurückwerfen. Zudem war er vor dem ganzen Chaos gekommen. Ob sich jetzt ein neuer fähiger Mann das antut, wage ich zu bezweifeln.
Mit ihm verlieren wir nach kurzer Zeit einen top Mann! Das wird uns intern echt schmerzen und wohl auch in der Ausrichtung wieder zurückwerfen. Zudem war er vor dem ganzen Chaos gekommen. Ob sich jetzt ein neuer fähiger Mann das antut, wage ich zu bezweifeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla89 am 12.10.2021 um 17:02 Uhr bearbeitet
12.10.2021 - 17:11 Uhr
Man kann Herrn Schmidt und seiner Familie nur alles Gute, viel Kraft und Zuversicht für die Zukunft wünschen.
Seinen Beitrag zum Klassenerhalt in der letzten Saison kann man wahrscheinlich gar nicht groß genug einschätzen. Ohne einen Mann wie ihn wäre hier vermutlich bereits letzte Saison viel schlimmeres passiert.
Seine Visionen, Projekte und Philosophien müssen nun leider andere vollenden.
Schmidt war hier in kürzester Zeit eine sehr beliebte Figur, immer authentisch, ehrlich und vor allem auch selbstkritisch. Sein souveränes Auftreten nach außen wird uns fehlen.
Fakt ist aber: das ist alles Nebensache! Gesundheit und Familie kommen an erster Stelle. Wir sollten Respekt vor ihm, seiner Familie, seinen Leistungen und seinen Entscheidungen haben.
Nochmal alles Gute für die Zukunft und Danke für 110% Einsatz in jeder Minute.
Seinen Beitrag zum Klassenerhalt in der letzten Saison kann man wahrscheinlich gar nicht groß genug einschätzen. Ohne einen Mann wie ihn wäre hier vermutlich bereits letzte Saison viel schlimmeres passiert.
Seine Visionen, Projekte und Philosophien müssen nun leider andere vollenden.
Schmidt war hier in kürzester Zeit eine sehr beliebte Figur, immer authentisch, ehrlich und vor allem auch selbstkritisch. Sein souveränes Auftreten nach außen wird uns fehlen.
Fakt ist aber: das ist alles Nebensache! Gesundheit und Familie kommen an erster Stelle. Wir sollten Respekt vor ihm, seiner Familie, seinen Leistungen und seinen Entscheidungen haben.
Nochmal alles Gute für die Zukunft und Danke für 110% Einsatz in jeder Minute.
12.10.2021 - 17:16 Uhr
Carsten, alles Gute und viel Gesundheit Dir und deiner Familie! Du warst eine der besten und coolsten Persönlichkeiten, die wir hatten. Es ist wirklich schade. Du warst mein letzter Lichtblick der Vision.
12.10.2021 - 17:34 Uhr
Ich lese das jetzt erst. Was für eine Katastrophe
12.10.2021 - 17:40 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
(...)
Dass das ein bisschen geflunkert war, müssen zumindest die entscheidenden Personen bei Hertha längst gewusst haben. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte Schmidt ihnen bereits eröffnet, dass er den Verein wieder verlassen will – nach gerade mal einem Dreivierteljahr im Amt. Aus persönlichen Gründen zieht es ihn zurück nach München.(...)
Die Aufgaben des bisherigen CEOs werden von den beiden Geschäftsführerkollegen Ingo Schiller (Finanzen) und Fredi Bobic (Sport) übernommen. Ob, wann und mit wem die Stelle wiederbesetzt wird, die erst mit Schmidts Einstellung zum 1. Dezember 2020 geschaffen worden war, ist noch unklar. Aus dem Verein heißt es, dass die Geschäftsführung auch dank Bobic so stabil aufgestellt sei, dass ein Schnellschuss nicht nötig sei – selbst wenn die ersten Reaktionen auf die Nachricht von Schmidts Weggang etwas anderes vermuten lassen.
Der Weggang passt zum Bild von Hertha BSC(...)
Zitat von Tagesspiegel
...)Unabhängig von dessen Beweggründen passt sein Rückzug schließlich in das Bild, das der Berliner Fußball-Bundesligist gerade abgibt: Sportlich läuft es nicht, dazu kommen die Reibereien der Klubführung um Präsident Gegenbauer mit dem Investor Lars Windhorst, und nun ruckelt es auch noch in der Geschäftsführung ganz gewaltig.
Dass Schmidts Abschied als dramatisch eingeschätzt wird, hängt auch mit den Hoffnungen zusammen, die mit seiner Anstellung verbunden waren. Der erfahrene Manager kam im vergangenen Herbst vom Pay-TV-Sender Sky, für den er insgesamt 20 Jahre tätig gewesen war. Bei seinem neuen Arbeitgeber hatte er als Vorstandsvorsitzender nicht nur die Gesamtverantwortung für das Unternehmen Hertha BSC, er war auch explizit für die Themen Marketing, Vertrieb, Strategie, Unternehmenskommunikation und Internationalisierung zuständig.(...)Schmidt ging mit viel Elan zu Werke, für seine offene und anpackende Art wurde er auf der Geschäftsstelle sehr geschätzt. Dass er im Zweifel aber auch anders kann, bewies er Ende Januar, als er nach nicht einmal zwei Monaten im Amt, eine einschneidende Personalentscheidung traf: Michael Preetz, seit einem Vierteljahrhundert für Hertha BSC tätig, musste wegen anhaltender sportlicher Erfolglosigkeit seinen Posten als Geschäftsführer räumen.
Ambitionierter sein, das war Schmidts Anspruch
Die Entscheidung fügte sich in den Veränderungsprozess, den Schmidt anstoßen sollte. Den Verein neu aufstellen, ihm moderne Strukturen verpassen und für diese Veränderungen auch die Angestellten auf der Geschäftsstelle begeistern – all das wurde von ihm erwartet. Im Juli stellte Schmidt gemeinsam mit seinen Geschäftsführerkollegen Schiller und Bobic das Projekt Goldelse vor. Über mehrere Monate und mit externer Beratung (Kosten: mehr als 600.000 Euro) waren die Zustände im Verein analysiert worden – um daraus konkrete Handlungsanweisungen für die Zukunft zu entwickeln.
Der Tenor: Der Verein will auf allen Ebenen deutlich ambitionierter werden. Zu Schmidts Eifer für die Sache passte auch seine Reaktion auf das Gerücht, dass die Deutsche Fußball-Liga ihn als möglichen Nachfolger für ihren Geschäftsführer Christian Seifert ins Auge gefasst habe. Wie seriös das Interesse tatsächlich war, ist schwer einzuschätzen. Doch Hertha verbreitete im Juni eine Mitteilung, in der Schmidt wie folgt zitiert wurde: „Meine Zukunft liegt in Berlin bei Hertha BSC. Wir wollen hier alle gemeinsam etwas aufbauen.“
Zuletzt aber wurde Fredi Bobic, offiziell seit dem 1. Juni im Amt, immer mehr als Herthas eigentlicher CEO wahrgenommen. Schmidt trat öffentlich nur noch selten in Erscheinung. Auch Bobic steht für Veränderung, für Innovationen und ein ausgeprägtes Leistungsdenken. Führungslos ist Hertha BSC daher auch nach dem Weggang des Geschäftsführers Carsten Schmidt nicht.
...)Unabhängig von dessen Beweggründen passt sein Rückzug schließlich in das Bild, das der Berliner Fußball-Bundesligist gerade abgibt: Sportlich läuft es nicht, dazu kommen die Reibereien der Klubführung um Präsident Gegenbauer mit dem Investor Lars Windhorst, und nun ruckelt es auch noch in der Geschäftsführung ganz gewaltig.
Dass Schmidts Abschied als dramatisch eingeschätzt wird, hängt auch mit den Hoffnungen zusammen, die mit seiner Anstellung verbunden waren. Der erfahrene Manager kam im vergangenen Herbst vom Pay-TV-Sender Sky, für den er insgesamt 20 Jahre tätig gewesen war. Bei seinem neuen Arbeitgeber hatte er als Vorstandsvorsitzender nicht nur die Gesamtverantwortung für das Unternehmen Hertha BSC, er war auch explizit für die Themen Marketing, Vertrieb, Strategie, Unternehmenskommunikation und Internationalisierung zuständig.(...)Schmidt ging mit viel Elan zu Werke, für seine offene und anpackende Art wurde er auf der Geschäftsstelle sehr geschätzt. Dass er im Zweifel aber auch anders kann, bewies er Ende Januar, als er nach nicht einmal zwei Monaten im Amt, eine einschneidende Personalentscheidung traf: Michael Preetz, seit einem Vierteljahrhundert für Hertha BSC tätig, musste wegen anhaltender sportlicher Erfolglosigkeit seinen Posten als Geschäftsführer räumen.
Ambitionierter sein, das war Schmidts Anspruch
Die Entscheidung fügte sich in den Veränderungsprozess, den Schmidt anstoßen sollte. Den Verein neu aufstellen, ihm moderne Strukturen verpassen und für diese Veränderungen auch die Angestellten auf der Geschäftsstelle begeistern – all das wurde von ihm erwartet. Im Juli stellte Schmidt gemeinsam mit seinen Geschäftsführerkollegen Schiller und Bobic das Projekt Goldelse vor. Über mehrere Monate und mit externer Beratung (Kosten: mehr als 600.000 Euro) waren die Zustände im Verein analysiert worden – um daraus konkrete Handlungsanweisungen für die Zukunft zu entwickeln.
Der Tenor: Der Verein will auf allen Ebenen deutlich ambitionierter werden. Zu Schmidts Eifer für die Sache passte auch seine Reaktion auf das Gerücht, dass die Deutsche Fußball-Liga ihn als möglichen Nachfolger für ihren Geschäftsführer Christian Seifert ins Auge gefasst habe. Wie seriös das Interesse tatsächlich war, ist schwer einzuschätzen. Doch Hertha verbreitete im Juni eine Mitteilung, in der Schmidt wie folgt zitiert wurde: „Meine Zukunft liegt in Berlin bei Hertha BSC. Wir wollen hier alle gemeinsam etwas aufbauen.“
Zuletzt aber wurde Fredi Bobic, offiziell seit dem 1. Juni im Amt, immer mehr als Herthas eigentlicher CEO wahrgenommen. Schmidt trat öffentlich nur noch selten in Erscheinung. Auch Bobic steht für Veränderung, für Innovationen und ein ausgeprägtes Leistungsdenken. Führungslos ist Hertha BSC daher auch nach dem Weggang des Geschäftsführers Carsten Schmidt nicht.
12.10.2021 - 18:00 Uhr
Zitat von Panik1892
Es ist wie es immer ist. Bei Hertha klappt einfach niemals etwas. Wir sind endgültig der mit Abstand peinlichste Bundesligist. Ob die offizielle Begründung stimmt? Oder möchte da jemand seinen Ruf retten, nachdem ihm seine Aufgabe als völlig unlösbar klar wurde? Man weiß es nicht.
Eines ist klar: übernehmen tatsächlich langfristig Bobic und Schiller seine Aufgaben, dann können wir bald den Neuanfang in der Berliner Bezirksliga planen.
Es ist wie es immer ist. Bei Hertha klappt einfach niemals etwas. Wir sind endgültig der mit Abstand peinlichste Bundesligist. Ob die offizielle Begründung stimmt? Oder möchte da jemand seinen Ruf retten, nachdem ihm seine Aufgabe als völlig unlösbar klar wurde? Man weiß es nicht.
Eines ist klar: übernehmen tatsächlich langfristig Bobic und Schiller seine Aufgaben, dann können wir bald den Neuanfang in der Berliner Bezirksliga planen.
Die Spekulationen bringen doch überhaupt nichts. So eine Begründung erfindet man nicht einfach, um seinen Ruf zu retten. Man kann ihm und seiner Familie nur das Beste wünschen, Gesundheit ist schließlich das wichtigste im Leben.
Für Hertha ist es natürlich trotzdem dramatisch und stößt uns noch weiter in die Krise, die immer mehr wie ein Strudel wirkt aus dem es keine Entkommen gäbe. Nach allem, was bisher passiert ist, würde es inzwischen wirklich nicht mehr verwundern, wenn am Ende dieser Saison der Abstieg stehen würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DonRoxy am 12.10.2021 um 18:01 Uhr bearbeitet
12.10.2021 - 18:00 Uhr
Reisende soll man nicht aufhalten, alles gute für die Zukunft. Mal sehen ob dann im nächsten Jahr vielleicht schon der nächste Umbruch ansteht wenn Bobic das Ruder im Winter nicht rumreißt. Wäre schön wenn es mal wieder positive Nachrichten geben würde, gerne auch im sportlichen Bereich.
12.10.2021 - 18:10 Uhr
Zitat von Panik1892
Ob die offizielle Begründung stimmt? Oder möchte da jemand seinen Ruf retten, nachdem ihm seine Aufgabe als völlig unlösbar klar wurde? Man weiß es nicht.
Ob die offizielle Begründung stimmt? Oder möchte da jemand seinen Ruf retten, nachdem ihm seine Aufgabe als völlig unlösbar klar wurde? Man weiß es nicht.
Du glaubst also, dass jemand eine schwere Krankheit in seiner Familie nur erfindet, um seinen Ruf zu retten? Ganz im Ernst, bei so viel bodenloser Dummheit fehlen mir echt die Worte. Das ist auf so vielen Ebenen respektlos, dass einem da echt nicht viel zu einfallen kann.
Schade, dass das Kapitel endet, bevor man seine Arbeit beurteilen kann. Alles erdenklich gute für die Zukunft, Gesundheit ist das wichtigste!
12.10.2021 - 18:20 Uhr
Die Medien sind auch wirklich das letzte. Schmidt gibt folgendes Statement ab und sagt bewusst nicht, um wen es sich handelt und in den Medien liest man quasi im selben Satz, um welche Person es geht. Widerlich. Das geht doch keine Sau etwas an.
Zitat von Schmidt
Es sind ausschließlich unauflösbare private Gründe aufgrund von Krankheit in meinem direkten familiären Umfeld ...
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