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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#11431
25.07.2026 - 11:44 Uhr
Zitat von Utzel
Zitat von Irrenhaus

Zitat von Econball

Zitat von MejiaRodriguez

Zitat von Econball

Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.

Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.


Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe. zwinker Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.

Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.

Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.



Ob man dieses Netto Invest wagen will / kann steht doch überhaupt nicht fest. Man kann auch an zwei Fronten zeitgleich verhandeln. Das nennt man professionell. Es kann nämlich auch schnell ein Angebot reinkommen das man nicht ablehnen will und dann hat man die größte Vorarbeit schon gemacht. Wenn man wirklich 60 Mio Netto investieren kann frag ich mich warum man das Geld für Karetsas nicht auf den Tisch legt. Es deutet sich an das Genk von seinen Forderungen nicht (groß) abweicht. Warum mach ich dann wegen 6 Mio Rum. Ja manche sagen auch das ist Geld aber das wäre mal dein berühmtes "wagen". Oder ist man wirklich so naiv und denkt man bekommt El Mala und Karetsas für 60 Mio.


Was du "naiv" nennst, bezeichnet man als "verhandeln". Kein Mensch ist so dumm, auf einem Basar einfach die erstbeste Forderung zu bezahlen, nur weil es jemand ein "mutiges Wagnis" nennt. Manchmal frage ich mich, wie die Leute zu Hause mit ihren Finanzen umgehen - geht ihr da auch zum nächstbesten Gebrauchtwagenhändler und legt einfach auf den Tisch, was der für Preise aufruft?

Mir scheint es, dass hier vom BVB sehr professionell und fokussiert gearbeitet wird: wie im gepflegten Geschäftsleben üblich trifft man sich sogar persönlich, um einen Draht zueinander zu finden und lotet die Möglichkeiten aus. Selbstverständlich muss der BVB den für ihn besten Preis heraus verhandeln, so wie es völlig normal ist, dass das auch die Gegenseite tut.

Ist zwar für Fans schwer auszuhalten, die keine Geduld haben und vor allem nicht wissen, was da alles geredet und gemacht wird. Aber das ist auch kein Grund, die Kompetenz und Arbeit der Verantwortlichen ohne besseres Wissen zu kritisieren. Wenn es nichts wird, dann war es zu teuer. Wenn es was wird, dann werden wir den für uns bestmöglichen Preis verhandelt haben.

Wo ich dir zustimme, dass es gar nicht feststeht, ob man wirklich beide Transfers abwickeln will. Da können auch taktische Spielchen dabei sein, um Druck aufzubauen oder Signale an andere Transferziele zu senden. Letztendlich kann Köln auch nicht frei erfundene Preisschilder durchsetzen, wenn die El-Mala-Seite die PL ablehnt. Denn dann bleibt nur die BL und da zahl offenbar niemand die erhofften 50 Mio. Also entweder müssen sie dann auf eine Kaderverbreiterung verzichten oder sie müssen sich preislich bewegen und genau darauf wird man beim BVB spekulieren. Auch völlig richtig so, finde ich.


+1

Gut und richtig erklärt! Dieses “rummachen wegen ein paar Millionen” vergisst mir immer den Bezug zu der echten Welt. Das ist sehr viel Geld und wenn der BVB es schafft, 1-2 Mio. weniger zu zahlen ist das sehr gut verhandelt. Die Zeit spiel aus meiner Sicht eher für den BVB. Entsprechend wage ich nicht einzuschätzen wie die aktuellen Verhandlungen einzuschätzen sind und was das vermutliche Ergebnis sein wird. Ganz grundsätzlich sind verbriefte Verhandlungen ein gutes Zeichen.

Dann weiche ich allerdings zu dir ab. Mag sein, dass es eine Welt gibt in dem das El Mala angebot zur Verhandlungstaktik gehört und man versucht so Druck auf Gene auszuüben. So richtig Wahrscheinlich empfinde ich das nicht. El Mala ist ein anderer Spielertyp und steht nicht in unmittelbarer Konkurrenz, die finanziellen Möglichkeiten erlauben einen Transfer von beiden (der Teil war nicht überraschend) und scheinbar ist man gewillt das zu tun (das ist eben der überraschende teil). Zusätzlich ist das Angebot aus meiner Sicht nicht so abwegig als erstangebot und mit dem Spieler hat man auch schon gesprochen. Das wäre ein wenig viel für reine Verhandlungstaktik.

Allerdings hast du recht, bis die Transfers passieren ist das alles nur Kaffeesatz. zwinker
BVB - Finanzen |#11432
25.07.2026 - 12:02 Uhr
Zitat von Econball
Zitat von Utzel

Zitat von Irrenhaus

Zitat von Econball

Zitat von MejiaRodriguez

Zitat von Econball

Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.

Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.


Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe. zwinker Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.

Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.

Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.



Ob man dieses Netto Invest wagen will / kann steht doch überhaupt nicht fest. Man kann auch an zwei Fronten zeitgleich verhandeln. Das nennt man professionell. Es kann nämlich auch schnell ein Angebot reinkommen das man nicht ablehnen will und dann hat man die größte Vorarbeit schon gemacht. Wenn man wirklich 60 Mio Netto investieren kann frag ich mich warum man das Geld für Karetsas nicht auf den Tisch legt. Es deutet sich an das Genk von seinen Forderungen nicht (groß) abweicht. Warum mach ich dann wegen 6 Mio Rum. Ja manche sagen auch das ist Geld aber das wäre mal dein berühmtes "wagen". Oder ist man wirklich so naiv und denkt man bekommt El Mala und Karetsas für 60 Mio.


Was du "naiv" nennst, bezeichnet man als "verhandeln". Kein Mensch ist so dumm, auf einem Basar einfach die erstbeste Forderung zu bezahlen, nur weil es jemand ein "mutiges Wagnis" nennt. Manchmal frage ich mich, wie die Leute zu Hause mit ihren Finanzen umgehen - geht ihr da auch zum nächstbesten Gebrauchtwagenhändler und legt einfach auf den Tisch, was der für Preise aufruft?

Mir scheint es, dass hier vom BVB sehr professionell und fokussiert gearbeitet wird: wie im gepflegten Geschäftsleben üblich trifft man sich sogar persönlich, um einen Draht zueinander zu finden und lotet die Möglichkeiten aus. Selbstverständlich muss der BVB den für ihn besten Preis heraus verhandeln, so wie es völlig normal ist, dass das auch die Gegenseite tut.

Ist zwar für Fans schwer auszuhalten, die keine Geduld haben und vor allem nicht wissen, was da alles geredet und gemacht wird. Aber das ist auch kein Grund, die Kompetenz und Arbeit der Verantwortlichen ohne besseres Wissen zu kritisieren. Wenn es nichts wird, dann war es zu teuer. Wenn es was wird, dann werden wir den für uns bestmöglichen Preis verhandelt haben.

Wo ich dir zustimme, dass es gar nicht feststeht, ob man wirklich beide Transfers abwickeln will. Da können auch taktische Spielchen dabei sein, um Druck aufzubauen oder Signale an andere Transferziele zu senden. Letztendlich kann Köln auch nicht frei erfundene Preisschilder durchsetzen, wenn die El-Mala-Seite die PL ablehnt. Denn dann bleibt nur die BL und da zahl offenbar niemand die erhofften 50 Mio. Also entweder müssen sie dann auf eine Kaderverbreiterung verzichten oder sie müssen sich preislich bewegen und genau darauf wird man beim BVB spekulieren. Auch völlig richtig so, finde ich.


+1

Gut und richtig erklärt! Dieses “rummachen wegen ein paar Millionen” vergisst mir immer den Bezug zu der echten Welt. Das ist sehr viel Geld und wenn der BVB es schafft, 1-2 Mio. weniger zu zahlen ist das sehr gut verhandelt. Die Zeit spiel aus meiner Sicht eher für den BVB. Entsprechend wage ich nicht einzuschätzen wie die aktuellen Verhandlungen einzuschätzen sind und was das vermutliche Ergebnis sein wird. Ganz grundsätzlich sind verbriefte Verhandlungen ein gutes Zeichen.

Dann weiche ich allerdings zu dir ab. Mag sein, dass es eine Welt gibt in dem das El Mala angebot zur Verhandlungstaktik gehört und man versucht so Druck auf Gene auszuüben. So richtig Wahrscheinlich empfinde ich das nicht. El Mala ist ein anderer Spielertyp und steht nicht in unmittelbarer Konkurrenz, die finanziellen Möglichkeiten erlauben einen Transfer von beiden (der Teil war nicht überraschend) und scheinbar ist man gewillt das zu tun (das ist eben der überraschende teil). Zusätzlich ist das Angebot aus meiner Sicht nicht so abwegig als erstangebot und mit dem Spieler hat man auch schon gesprochen. Das wäre ein wenig viel für reine Verhandlungstaktik.

Allerdings hast du recht, bis die Transfers passieren ist das alles nur Kaffeesatz. zwinker


Ich denke da vor allem an Spieler wie Yamamoto, der mich schwer beeindruckt hat, den ich hier aber nur beispielhaft nenne. Man muss sich mal klar machen, dass der um die 1,5 Mio. kosten soll - da bekommen solche "einfach mal die 6 Mi. bei El Mala drauf legen" gleich eine ganz andere Bedeutung, wenn man für dieses Geld eben solche Talente dazu holen kann.

Bezüglich "Signale an andere Transferziele" dachte ich an einen Jadon Sancho, dem man möglicherweise noch einmal signalisieren will, dass wir uns auch anders aufstellen können, wenn es mit ihm nicht mehr passend wird. Kann aber natürlich auch andere Ziele betreffen, von denen wir noch gar nichts wissen. Aber es wäre auch denkbar, Genk zu signalisieren, warum man nicht beliebig viel Geld zur Verfügung hat. Das alles ist Spekulation, man weiß es nicht. Ich wollte nur ansprechen, dass man nicht jede Interpretation für bare Münze nehmen sollte, die da von so manchen Schreiberlingen kommt.
BVB - Finanzen |#11433
27.07.2026 - 13:16 Uhr
https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/borussia-dortmund-el-mala-transfer-millionen-poker-bvb-finanzierung-w1226254-2002162445/

Kann jemand sagen, was hinter der Paywall steht, woher der BVB nun plötzlich die Millionen für El Mala und Karetsas hat?
BVB - Finanzen |#11434
27.07.2026 - 14:05 Uhr
Zitat von Danjo88
https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/borussia-dortmund-el-mala-transfer-millionen-poker-bvb-finanzierung-w1226254-2002162445/

Kann jemand sagen, was hinter der Paywall steht, woher der BVB nun plötzlich die Millionen für El Mala und Karetsas hat?


Wenn ich die Überschrift in die Google KI Werfe, dann spuckt er mir eine Antwort aus die sich auf die Quelle beruft.
https://share.google/aimode/gKgH9lwYQ0KYjC0z8

Ich kann so zwar nicht sagen, was genau im Artikel steht aber anscheinend inhaltlich.

Kurzform:
Adeyemi Verkauf
Budget durch deutlich niedrigeres Gehalt (Brandt, Süle usw weg)
Verkäufe von Spielern ohne Kaderplatz (Duranville, Campbell, Wätjen...)
Lange Verträge und somit Belastung gestreckt.

Hab dann nochmal nach dem Plan in Bezug auf El Mala und Karatesas gefragt.
https://share.google/aimode/m4Z76vejyzIkbYAzE

Klingt zwar alles sehr nach Milchmädchen, aber ggf. haben die Abgänge wirklich Ausreichend Geld eingebracht.
Ich mein, man hat jetzt schon 13,5 durch Spieler zusammen die nicht Teil des Kaders waren und das wird durch Ramalj und Kabar wohl noch auf über 20 Millionen Wachsen.

•     •     •

"Der Weg zum Erfolg, ist eine klare Linie." Christoph Daum
BVB - Finanzen |#11435
27.07.2026 - 14:06 Uhr
Dennoch haben sich die finanziellen Spielräume zuletzt vergrößert. Durch die Transfers von Cole Campbell (sieben Millionen Euro), Julien Duranville (8,5 Millionen Euro) und Kjell Wätjen (vier Millionen Euro) ist frisches Geld in die Kasse geflossen. Intern plant man zudem mit bis zu sieben Millionen Euro für Diant Ramaj, (…) und Angebote sondiert. […] Zudem fallen die Gehaltseinsparungen der Top-Verdiener Niklas Süle und Julian Brandt ins Gewicht wie auch generelle Einsparungen innerhalb des Vereins. Das verschafft dem BVB mehr Handlungsspielraum – mit klar definierten Grenzen.
Zitat von Danjo88
https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/borussia-dortmund-el-mala-transfer-millionen-poker-bvb-finanzierung-w1226254-2002162445/

Kann jemand sagen, was hinter der Paywall steht, woher der BVB nun plötzlich die Millionen für El Mala und Karetsas hat?


Das sind die Infos aus dem Hellweger Anzeiger.

Weiß nicht, ob die sich decken, aber zumindest sind sie zumeist relativ nah dran am BVB.
BVB - Finanzen |#11436
27.07.2026 - 15:47 Uhr
Ich würde das teilweise bezweifeln....

1. Waren die Vertragsverlängerungen von Schlotterbeck und Nmecha relativ teuer (was die Einsparung bei Süle/Brandt teils relativiert).

2. Man ist in die Transferphase schon mit -30 Mio. reingegangen, aus Transfers von Lerma, Prates und Gadou. Die Einnahmen durch die genannten Spieler decken das, mehr aber auch nicht. Zusätzlich hatte man im letzten GJ ein zweistelliges Minus.

3. Für El Mala und Karetsas reden wir rein von der Ablöse von ca. 85 Mio. Gehalt und Beraterhonorare noch oben drauf. Da sind Ramaj ca. 7 Mio. und die paar Mio. die bei Brandt/Süle hängen bleiben, nun wirklich ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Es ist mMn ziemlich unwahrscheinlich, dass wir ohne weiteren größeren Verkauf auskommen. Das muss nicht in dieser Transferphase passieren (man kann Zahlungsströme lenken), aber wie groß der Verkauf sein wird, hängt unmittelbar mit dem sportlichen Abschneiden zusammen.

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#11437
27.07.2026 - 15:52 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ich würde das teilweise bezweifeln....

1. Waren die Vertragsverlängerungen von Schlotterbeck und Nmecha relativ teuer (was die Einsparung bei Süle/Brandt teils relativiert).

2. Man ist in die Transferphase schon mit -30 Mio. reingegangen, aus Transfers von Lerma, Prates und Gadou. Die Einnahmen durch die genannten Spieler decken das, mehr aber auch nicht. Zusätzlich hatte man im letzten GJ ein zweistelliges Minus.

3. Für El Mala und Karetsas reden wir rein von der Ablöse von ca. 85 Mio. Gehalt und Beraterhonorare noch oben drauf. Da sind Ramaj ca. 7 Mio. und die paar Mio. die bei Brandt/Süle hängen bleiben, nun wirklich ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Es ist mMn ziemlich unwahrscheinlich, dass wir ohne weiteren größeren Verkauf auskommen. Das muss nicht in dieser Transferphase passieren (man kann Zahlungsströme lenken), aber wie groß der Verkauf sein wird, hängt unmittelbar mit dem sportlichen Abschneiden zusammen.

Ich denke man kann komplett ausschließen, dass man Geld ausgibt, das (noch) nicht da ist. Hier wird nicht seit 20 Jahren ultra-konservativ gewirtschaftet um jetzt auf einmal alles über den Haufen zu werfen und komplett ins Risiko zu gehen. Man kann sich sehr sicher sein, dass wenn wir 70-80 Mio für beide Fix zahlen, dieses Geld auch ohne weitere Verkäufe da ist. Es gab hier öfter schonmal Rechnungen, wie das finanzierbar sein kann. Viele unterschätzen die Spielräume die die großen Verträge und wegfallende Abschreibungen von z.B Haller geschaffen haben.
BVB - Finanzen |#11438
27.07.2026 - 17:43 Uhr
Zitat von Zandhi

Ich denke man kann komplett ausschließen, dass man Geld ausgibt, das (noch) nicht da ist. Hier wird nicht seit 20 Jahren ultra-konservativ gewirtschaftet um jetzt auf einmal alles über den Haufen zu werfen und komplett ins Risiko zu gehen. Man kann sich sehr sicher sein, dass wenn wir 70-80 Mio für beide Fix zahlen, dieses Geld auch ohne weitere Verkäufe da ist. Es gab hier öfter schonmal Rechnungen, wie das finanzierbar sein kann. Viele unterschätzen die Spielräume die die großen Verträge und wegfallende Abschreibungen von z.B Haller geschaffen haben.


Man gibt bereits Geld aus, welches nicht da ist. Sonst hätte man das zurückliegende Geschäftsjahr nicht mit einem Minus abgeschlossen. Okay, noch ist kein Bericht vorhanden aber die Prognoseveränderung sollte als Quelle reichen, um das zu untermauern.

Zwischen 12 und 22 Mio. Verlust! Da sprechen wir auch nicht davon, dass der Wirtschaftsplan knapp verfehlt wurde.... man hat das AF in der CL komplett eingeplant, sowie den zweiten Platz in der Liga. Beides war vor der Saison nicht selbstverständlich bzw. die Gelder dafür alles andere als sicher. Damit hat man faktisch nicht vorhandenes Geld ausgegeben. Sonst hätte man sich den Silva-Transfer sparen müssen, damit es ohne Achtelfinale und/oder Platz 2 in der Liga, am Ende doch aufgeht. Von daher, kann das diese Saison genauso der Fall sein. Natürlich, wenn man das CL-Halbfinale erreicht, dann kann es wieder passen.... es wäre nur naiv wenn man glaubt, die Prognose wäre irgendetwas was der Verein bereits "besitzt".

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#11439
27.07.2026 - 18:03 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Zitat von Zandhi

Ich denke man kann komplett ausschließen, dass man Geld ausgibt, das (noch) nicht da ist. Hier wird nicht seit 20 Jahren ultra-konservativ gewirtschaftet um jetzt auf einmal alles über den Haufen zu werfen und komplett ins Risiko zu gehen. Man kann sich sehr sicher sein, dass wenn wir 70-80 Mio für beide Fix zahlen, dieses Geld auch ohne weitere Verkäufe da ist. Es gab hier öfter schonmal Rechnungen, wie das finanzierbar sein kann. Viele unterschätzen die Spielräume die die großen Verträge und wegfallende Abschreibungen von z.B Haller geschaffen haben.


Man gibt bereits Geld aus, welches nicht da ist. Sonst hätte man das zurückliegende Geschäftsjahr nicht mit einem Minus abgeschlossen. Okay, noch ist kein Bericht vorhanden aber die Prognoseveränderung sollte als Quelle reichen, um das zu untermauern.

Zwischen 12 und 22 Mio. Verlust! Da sprechen wir auch nicht davon, dass der Wirtschaftsplan knapp verfehlt wurde.... man hat das AF in der CL komplett eingeplant, sowie den zweiten Platz in der Liga. Beides war vor der Saison nicht selbstverständlich bzw. die Gelder dafür alles andere als sicher. Damit hat man faktisch nicht vorhandenes Geld ausgegeben. Sonst hätte man sich den Silva-Transfer sparen müssen, damit es ohne Achtelfinale und/oder Platz 2 in der Liga, am Ende doch aufgeht. Von daher, kann das diese Saison genauso der Fall sein. Natürlich, wenn man das CL-Halbfinale erreicht, dann kann es wieder passen.... es wäre nur naiv wenn man glaubt, die Prognose wäre irgendetwas was der Verein bereits "besitzt".


Das stimmt schlicht nicht. Du suchst dir natürlich genau das Geschäftsjahr aus, in dem die Zahlen zu deiner Theorie passen. Wie sah die GuV in den Jahren davor aus?

Das verpassen des 1/8-finales in der CL ist schlicht ein Betriebsunfall. Ich vermute du würdest dem BVB normalerweise schon einen Sieg gegen Bergamo zutrauen oder?

Zu dem Artikel: You heard it here first. Das ist schlicht von den letzten Seiten abgeschrieben. Es ist eine neue Entwicklung, dass der BVB scheinbar gewillt ist a seine finanziellen Grenzen zu gehen.
BVB - Finanzen |#11440
27.07.2026 - 18:14 Uhr
Zitat von Econball

Das stimmt schlicht nicht. Du suchst dir natürlich genau das Geschäftsjahr aus, in dem die Zahlen zu deiner Theorie passen. Wie sah die GuV in den Jahren davor aus?

Das verpassen des 1/8-finales in der CL ist schlicht ein Betriebsunfall. Ich vermute du würdest dem BVB normalerweise schon einen Sieg gegen Bergamo zutrauen oder?

Zu dem Artikel: You heard it here first. Das ist schlicht von den letzten Seiten abgeschrieben. Es ist eine neue Entwicklung, dass der BVB scheinbar gewillt ist a seine finanziellen Grenzen zu gehen.


Das stimmt schlicht nicht.

1. Ich schreibe vom aktuellsten Geschäftsjahr, nicht von irgendeinen.

2. Schreibe ich, dass man CL-AF mit scheinbar ca. 20 Mio. einplant, man schlicht die 20 Mio. ergo erst hat, wenn die Bedingung erfüllt wird = Einzug ins AF.

3. Das ist ein direkter Widerspruch zu der Aussage "wir planen nur mit dem, was wir haben"

4. Ein Betriebsunfall würde ich im Pokal beim Ausscheiden gegen Leverkusen, 1-2 Runden früher noch gelten lassen. Nicht in den Dimensionen von ca. 20 Mio.

5. Ob es Bergamo war oder Manchester City ist völlig egal. Zum Zeitpunkt der Wirtschaftsplanung kannte man weder die Gegner der Vorrunde, noch die Gegner der K.O.-Runde. Weswegen man sich jetzt, nicht darauf beziehen kann gegen wem man rausgeflogen ist.... sondern einfach nur, dass man hier eben mit etwas kalkuliert hat, was alles andere als Garantiert war.

6. Ich finde die Entwicklung gut und darauf habe ich auch abgezielt, weil wieder der alte Kram behauptet wurde.... wir angeblich alles komplett konservativ planen. Ich sehe hier seit letzter Saison bereits eine Abweichung, also grob seitdem Cramer und Ricken das Ruder übernommen haben. Nur das Märchen wird trotzdem vorgetragen, als wenn nichts passiert wäre. Und das ist nun mal nicht korrekt in meinen Augen.

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P

Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheKillingJoke am 27.07.2026 um 18:15 Uhr bearbeitet
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