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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#11421
15.07.2026 - 11:47 Uhr
Zitat von MisterG

Der eigentliche Wettbewerbsvorteil des BVB ist bereits vorhanden: 81.365 Zuschauer und die Gelbe Wand.

Der eigentliche Nachteil ist:

Ein Stadion von 1974, das auf Zuschauermaximierung ausgelegt wurde, während moderne Stadien auf Umsatzmaximierung ausgelegt sind.


Meiner Meinung nach braucht der BVB keinen Neubau, sondern einen schrittweisen Umbau zum "Signal Iduna Park 2.0". Das Ziel sollte sein, die einzigartige Atmosphäre und die Gelbe Wand zu erhalten, gleichzeitig aber die enormen Defizite bei Logen, Hospitality und Eventflächen zu beseitigen. Der BVB verfügt aktuell nur über 18 Logen, während Bayern 106, Schalke 81 und Frankfurt 76 besitzen. Genau dort liegt der größte wirtschaftliche Hebel.

Schritt 1: Eckbereiche neu entwickeln
- Ausbau aller vier Ecken mit zusätzlichen Logen, Lounges, Restaurants und Business-Bereichen
- Verdichtung der vorhandenen Stadionstruktur ohne große Eingriffe in die Tribünen
- Ziel: von aktuell 18 auf etwa 50 bis 80 Logen

Potenzial:
- +30 bis 60 neue Logen
- +2.000 bis 4.000 Premiumplätze
- +10 bis 20 Mio. € Zusatzerlös pro Jahr

Schritt 2: Neue Hospitality-Ebene einbauen
- Schaffung einer zusätzlichen Club-Seat-Ebene zwischen Tribüne und Dach
- Moderne Business-Clubs ähnlich Allianz Arena, Tottenham oder Bernabéu
- Firmenkunden erhalten hochwertige Hospitality-Angebote

Potenzial:
- +2.000 bis 4.000 Premiumplätze
- +8 bis 15 Mio. € Zusatzerlös pro Jahr

Schritt 3: Nordtribüne und Randbereiche aufwerten
- Keine Veränderungen an der Südtribüne/Gelben Wand
- Umbau der Nordtribüne und ausgewählter Bereiche zu Premium- und Business-Sitzen
- Ausbau von Gastronomie und Hospitality

Potenzial:
- +1.000 bis 2.000 Premiumplätze
- +3 bis 8 Mio. € Zusatzerlös pro Jahr

Schritt 4: Dach modernisieren
- Installation einer großflächigen PV-Anlage
- Rooftop-Bars und Sky-Lounges

Potenzial:
- +1.000 bis 2.000 Premiumplätze
- +3 bis 5 Mio. € Zusatzerlös pro Jahr

Gesamtergebnis

Heute:
- 81.365 Plätze
- 18 Logen
- ca. 2,2 Mio. € Einnahmen pro Heimspiel
- ca. 27 € Umsatz pro Zuschauer

Nach Umbau:
- 85.000 bis 90.000 Plätze
- 50 bis 80 Logen
- 6.000 bis 12.000 zusätzliche Premiumplätze
- +20 bis 40 Mio. € Zusatzerlöse pro Jahr

Fazit:
Der größte Fehler wäre aus meiner Sicht, die Gelbe Wand zu verkleinern oder die Ticketpreise massiv anzuheben. Der größte Hebel liegt darin, rund um die bestehende Atmosphäre neue Premium-, Hospitality- und Eventflächen zu schaffen. So könnte der BVB seine Identität bewahren und gleichzeitig einen Großteil der wirtschaftlichen Lücke zu Bayern schließen.


Das ist weder wirtschaftlich noch baurechtlich umsetzbar, zumal in dem Stadion kein Platz für diese Dinge ist, die du forderst.
Der erste Ausbau der Ecken war schon ein finanzieller Kraftakt, der sich kaum gelohnt hat. Wie du das umbauen willst bleibt fraglich. Du darfst die Fluchtflächen nicht vergessen, nicht umsonst sind schon Gastrofächen weggefallen. Das Stadion ist schon eng genug.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Besuchsleiter am 15.07.2026 um 11:53 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11422
15.07.2026 - 15:32 Uhr
Zitat von Wood25

Kann hier jemand zufällig einordnen wie realistisch ein Neubau überhaupt wäre?

Ich meine wir bekommen unser aktuelles Stadion ja problemlos voll, dementsprechend müsste man Richtung 90.000 Plätze planen, das ist ein Milliardenprojekt.

Klar, Logen hin oder her, aber rechnet sich das überhaupt und wenn ja, wann?


Davon abgesehen ob es finanziell darstellbar wäre, unser Verein lebt auch von der Aura und dem Image der gelben Wand. Fraglich ob die Wand in einem Neubau ähnlich umsetzbar ist und ob wir nicht massiv an internationalem Standing verlieren falls dem nicht so wäre.


Warum sollte das nicht umsetzbar sein. Man kann auch in "moderne" Stadien eine große Stehplatztribüne einbauen.

Mal abgesehen von den generell genannten Problemen traue ich den BVB-Verantwortlichen da schon genug Traditionsbewusstsein zu, dass man sich keinen generischen Betonklotz da hinklatscht, sondern dass man versuchen wird, ein "Westfalenstadion, aber modern" zu bauen.

Zitat von Besuchsleiter
Zitat von MisterG

XXX.


Das ist weder wirtschaftlich noch baurechtlich umsetzbar, zumal in dem Stadion kein Platz für diese Dinge ist, die du forderst.
Der erste Ausbau der Ecken war schon ein finanzieller Kraftakt, der sich kaum gelohnt hat. Wie du das umbauen willst bleibt fraglich. Du darfst die Fluchtflächen nicht vergessen, nicht umsonst sind schon Gastrofächen weggefallen. Das Stadion ist schon eng genug.


So ganz generell sollte man meinen, dass der BVB schon etliche Dinge durchdacht hat. Wenn man also eigene Gedankengänge mit "Der BVB muss nur" oder "Der BVB muss einfach" beginnt, dann funktioniert es nicht. Weil der Nachteil so eklatant ist, dass jede "einfache" Lösung ziemlich sicher "einfach" nicht umsetzbar ist, sonst wäre der BVB da schon längst dran.

Die "einfachen" Lösungen sind die, die man aktuell versucht umzusetzen, sei es PV-Anlage aufm Dach, neuer Gastrobereich etc.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fehlerteufel am 15.07.2026 um 15:36 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11423
15.07.2026 - 16:10 Uhr
Man kann 100% sicher sein, dass beim BVB darüber sicherlich schon oft diskutiert worden ist. Die werden bei ihren Pro und Contra Abwägungen vermutlich auch deutlich mehr Details schon eingearbeitet haben.

Es gibt so viele Kosten, an die vielleicht gar keiner denkt hier. Ich nenne z.B. nur einmal die Kosten für notwendige Gutachten, Baupläne oder auch rechtliche Schritte, die von Anwälten begleitet werden müssen. Selbst das geht schon in die Millionen und da ist kein Stein gesetzt worden.
BVB - Finanzen |#11424
24.07.2026 - 09:55 Uhr
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.
BVB - Finanzen |#11425
24.07.2026 - 10:36 Uhr
Zitat von Econball
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich denke man geht auch son bisschen Richtung Zockerei.
Wenn du junge Spieler holst und die es bei dir nicht schaffen, kannst du die meist dennoch nach 2 Jahren mit wenig Verlust oder gar Gewinn wieder abgeben. Wichtig ist nur, das Gehalt nicht zu hoch anzusetzen und rechtzeitig zu verkaufen oder zu verlängern (siehe jetzt zuletzt Adeyemi).
Ich denke der BVB hat ausreichend Luft ,um auch finanziell ins Risiko zu gehen um eine CL Quali zu sichern. Bei Spielern wie Karetsas und auch El Mala gibt es eine große Wahrscheinlichkeit, dass man das Geld wieder reinbekommt.
BVB - Finanzen |#11426
24.07.2026 - 12:59 Uhr
Zitat von djhaax
Zitat von Econball

Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich denke man geht auch son bisschen Richtung Zockerei.
Wenn du junge Spieler holst und die es bei dir nicht schaffen, kannst du die meist dennoch nach 2 Jahren mit wenig Verlust oder gar Gewinn wieder abgeben. Wichtig ist nur, das Gehalt nicht zu hoch anzusetzen und rechtzeitig zu verkaufen oder zu verlängern (siehe jetzt zuletzt Adeyemi).
Ich denke der BVB hat ausreichend Luft ,um auch finanziell ins Risiko zu gehen um eine CL Quali zu sichern. Bei Spielern wie Karetsas und auch El Mala gibt es eine große Wahrscheinlichkeit, dass man das Geld wieder reinbekommt.


Kann ich so nicht zwingend unterschreiben, da sowohl Karetsas als auch El Mala bereits in Preiskategorien unterwegs sind, die nicht ohne sind...
Du bekommst vermutlich immer noch Geld für beide wenn sie nicht einschlagen, aber nicht ansatzweise die 30/35/40 die du bezahlt hast bzw. die anvisiert sind von Genk bzw. dem FC...
BVB - Finanzen |#11427
25.07.2026 - 10:42 Uhr
Zitat von Econball
Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.

Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.
BVB - Finanzen |#11428
25.07.2026 - 10:56 Uhr
Zitat von MejiaRodriguez
Zitat von Econball

Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.

Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.


Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe. zwinker Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.

Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.

Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.
BVB - Finanzen |#11429
25.07.2026 - 11:19 Uhr
Zitat von Econball
Zitat von MejiaRodriguez

Zitat von Econball

Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.

Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.


Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe. zwinker Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.

Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.

Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.


Sorry, wollte nicht übergriffig klingen. Ich kann mir nur nicht vorstellen das wir mehr als 30-40 Netto Investieren.
Und darauf deutet eigentlich alles hin.

Das wir mit zwei Spieler in Verhandlung sind, heißt ja noch lange nicht, das wir beide -stand jetzt- verpflichten.
Evtl. wurde auch schon drauf hingewiesen das er nur zustande kommt sollte X oder Y eintreffen.
BVB - Finanzen |#11430
25.07.2026 - 11:33 Uhr
Zitat von Irrenhaus
Zitat von Econball

Zitat von MejiaRodriguez

Zitat von Econball

Die derzeitigen Nachrichten rund um die Angebote zu Karetsas und El Mala haben mich ein wenig zum nachdenken gebracht. In kürze:

- Ich gehe davon aus, dass beide Angebote mit den genannten Zahlen, mas o menos, existieren. Entsprechend bestehen auch die erforderlichen Mittel.
- Wir haben bisher keine nennenswerten Abgänge gehabt. Natürlich sind im Gehaltsetat mittel freigeworden, kleinere Ablösen summieren sich und auch Adeyemi sichert Mittel. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch bei ihm die Boni vermutlich erst im nächsten GJ fließen. Allerdings gibt es z. B. auch noch Gadou. Der Grundtenor bleibt also bestehen.
- Achtung Meinung: Nach dem letzten Jahr in dem man viel mit Einmaleffekten erklären konnte durch Club WM und Sponsoringverträge. Flext hier der BVB seine (finanziellen) Muskeln. Scheinbar ist man in der Lage pro Jahr zwei absolute Toptalente zu finanzieren und das trotz „englischer Preise“.
- Achtung Meinung II: In Sachen Kaderplanung nimmt man eine gewisse „kuschligkeit“ des Kaders absolut in Kauf. Während es in der letzten Saison den „Vorgriff“ Silva gab, War dato keine unpopuläre These, und dieser in der Tat nicht die gewünschte Spielzeit bekam. Stellt sich für die kommende Saison ebenfalls die Frage wer die Verlierer sein werden wenn beide Transfers stattfinden. Aus meiner Sicht dürfte Chukwu, Silva und auch Beier sich weiterhin um Spielzeit auf den offensivpositionen streiten.
- Achtung Meinung III: Man nimmt als BVB also in Kauf, dass Talente dem Konkurrenzkampf zum Opfer fallen. Mit Blick auf Risikodiversifizierung und finanzielle Eckwerte macht das definitiv sinn. Scheinbar reicht ein 20 Mio. Preisschild nicht um einen Kaderplatz einzunehmen. Um Kovac zu zitieren: man ist beim BVB, alle Spieler sind gut.

Im Vergleich mit Leipzig oder Leverkusen zeigt das eben doch, dass auf dauer eine ganz schöne Lücke besteht. Während beide im Zweifel das nötige Kleingeld haben um ähnliche Ablösen zu stemmen, haben beide weniger Zugang zu Ausnahmetalenten und nicht den Luxus 20 Mio Flops durchziehen zu können.

Wie im Thread (auch von mir) erörtert war eigentlich klar, dass man diese finanziellen Mittel hat. Nachdem nun auch über Gerüchte verbrieft ist was das genau bedeutet bin ich doch aber erstaunt und überrascht welche Konsequenzen das hat. Wenn man nach dem Motto „geld schießt Tore“ geht müsste der BVB eine rosige Zukunft haben.


Ich gehe davon aus, das es nur für einen der beiden Spieler reicht. Sollte allerdings noch ein Spieler verkauft werden (25Mio.+) schätze ich, das wir uns beide Leisten könnten.

Wenn man den thread hier verfolgt hat, und vom möglichen Budget ausgeht, werden wir maximal einen Transfer dieser Kategorie ausgehen, oder maximal zwei wenn es noch zu einem Verkauf kommt. Mit viel Glück evtl. noch Sancho.
Das wird aber auch nur passieren, wenn Ein offensiver verkauft wird.
Ich schätze mal, das Ole unser Budget sehr konservativ verplanen wird. Und wenig auf die nächste Saison schiebt.


Ich dachte eigentlich, dass ich den Thread aufmerksam verfolgt habe. zwinker Bzw. ich habe sogar relativ viel selbst geschrieben. Entsprechend, achtung Meinung, deute ich die Zahlen bzw. die verbrieften Angebote ein wenig anders.

Mir geht es weniger um die Namen und ob im speziellen die beiden Transfers realisiert werden. Mir ging es im speziellen um die finanzielle Macht die der BVB hat und mit der scheinbar geplant wird. Scheinbar ist man sehr wohl gewillt sowas wie 50-60 Mio € Nettoinvest pro Saison zu wagen. BVB like nicht als einzelner Transfer sondern auf mehrer (Talent-)Schultern verteilt, aber eben doch im Rahmen der neuen Ablösehöhen.

Es gab bei den Bayern von UH mal ein Interview in dem gesagt wurde, dass die finanziellen Möglichkeiten erlauben pro Saison einen “Starspieler” zu verpflichten. Ich meine, dass war zu/ vor Robbery zeiten. Der Ausgang und die Entwicklung sind bekannt. Auch Bayern hatte flops, der finanzielle Wettbewerbsvorteil hat über Zeit allerdings dazu geführt, dass der eigene Vorsprung zementiert werden konnte. Nochmal, ggf. keinen Post wert. Für mich war aber (ähnlich zu dir) das zweite große (verbriefte) Angebot und die daraus folgenden Rückschlüsse überraschend.



Ob man dieses Netto Invest wagen will / kann steht doch überhaupt nicht fest. Man kann auch an zwei Fronten zeitgleich verhandeln. Das nennt man professionell. Es kann nämlich auch schnell ein Angebot reinkommen das man nicht ablehnen will und dann hat man die größte Vorarbeit schon gemacht. Wenn man wirklich 60 Mio Netto investieren kann frag ich mich warum man das Geld für Karetsas nicht auf den Tisch legt. Es deutet sich an das Genk von seinen Forderungen nicht (groß) abweicht. Warum mach ich dann wegen 6 Mio Rum. Ja manche sagen auch das ist Geld aber das wäre mal dein berühmtes "wagen". Oder ist man wirklich so naiv und denkt man bekommt El Mala und Karetsas für 60 Mio.


Was du "naiv" nennst, bezeichnet man als "verhandeln". Kein Mensch ist so dumm, auf einem Basar einfach die erstbeste Forderung zu bezahlen, nur weil es jemand ein "mutiges Wagnis" nennt. Manchmal frage ich mich, wie die Leute zu Hause mit ihren Finanzen umgehen - geht ihr da auch zum nächstbesten Gebrauchtwagenhändler und legt einfach auf den Tisch, was der für Preise aufruft?

Mir scheint es, dass hier vom BVB sehr professionell und fokussiert gearbeitet wird: wie im gepflegten Geschäftsleben üblich trifft man sich sogar persönlich, um einen Draht zueinander zu finden und lotet die Möglichkeiten aus. Selbstverständlich muss der BVB den für ihn besten Preis heraus verhandeln, so wie es völlig normal ist, dass das auch die Gegenseite tut.

Ist zwar für Fans schwer auszuhalten, die keine Geduld haben und vor allem nicht wissen, was da alles geredet und gemacht wird. Aber das ist auch kein Grund, die Kompetenz und Arbeit der Verantwortlichen ohne besseres Wissen zu kritisieren. Wenn es nichts wird, dann war es zu teuer. Wenn es was wird, dann werden wir den für uns bestmöglichen Preis verhandelt haben.

Wo ich dir zustimme, dass es gar nicht feststeht, ob man wirklich beide Transfers abwickeln will. Da können auch taktische Spielchen dabei sein, um Druck aufzubauen oder Signale an andere Transferziele zu senden. Letztendlich kann Köln auch nicht frei erfundene Preisschilder durchsetzen, wenn die El-Mala-Seite die PL ablehnt. Denn dann bleibt nur die BL und da zahl offenbar niemand die erhofften 50 Mio. Also entweder müssen sie dann auf eine Kaderverbreiterung verzichten oder sie müssen sich preislich bewegen und genau darauf wird man beim BVB spekulieren. Auch völlig richtig so, finde ich.
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