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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#10551
26.11.2024 - 08:33 Uhr
Zitat von BeinGespielt
Mal abgesehen von eurem Erdkundeunterricht, hat schon einer die neuen Zahlen aufgedröselt?
Hieß es nicht, dass wir Personalkosten einsparen wollen und - angeblich- ist dieser Posten um weitere 32 Millionen gestiegen? Überrascht
Das wäre nach ganzen Abgängen absoluter Irrsinn.


Es ging ja um das Geschäftsjahr 2023/2024 oder nicht? Die Senkung der Personalkosten treten doch erst ab Sommer 24 in Kraft nach der Vielzahl an Abgängen von "Großverdienern". Das fällt ja aber erst in den Bericht zu 24/25.
BVB - Finanzen |#10552
26.11.2024 - 08:43 Uhr
Zitat von Triplefeld

Zitat von BeinGespielt

Mal abgesehen von eurem Erdkundeunterricht, hat schon einer die neuen Zahlen aufgedröselt?
Hieß es nicht, dass wir Personalkosten einsparen wollen und - angeblich- ist dieser Posten um weitere 32 Millionen gestiegen? Überrascht
Das wäre nach ganzen Abgängen absoluter Irrsinn.




So wie ich es verstanden habe fallen die Leihen noch in den QB 1.


In der Meldung zu den Zahlen des 1. Quartals steht zu den Personalkosten:

"Die Personalaufwendungen im Konzern verringerten sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres von EUR 61,8 Mio. um EUR 2,9 Mio. auf EUR 58,9 Mio."

Ein Rückgang von knapp 5%. Wobei das erste Quartal hier nicht ganz so aussagekräftig ist, da hier noch die Monate Juli und August enthalten sind und das Transferfenster erst gegen Ende August schließt und es noch zu kleineren Verschiebungen aufgrund von Ab- und Zugängen kommen kann. So war keiner der Neuzugänge bereits per 1. Juli unter Vertrag, Anton kam Anfang, Guirassy Mitte Juli dazu, Groß, Couto und Beier sogar erst im August. Bei den Abgängen waren die ablösefreien Abgänge der Großverdiener Hummels, Reus und Wolf bereits zum 30.06. durch, spielen also keine Rolle mehr. Füllkrug hingegen wechselte Anfang August, Moukoko, Haller und Özcan sogar erst kurz vor Transferschluss Ende August.

Man wird auf das Halbjahr bzw. die Zahlen aus dem 2. Quartal warten müssen. Die Tendenz wäre ja schon mal positiv, sollte man über das ganze Jahr den Personalaufwand um knapp 5% reduzieren können, wäre das ein richtiger und lange überfälliger Schritt in die richtige Richtung. Immerhin schleppt man den strukturell zu hohen (zu hoch im Sinne eines deutlich nicht passenden Preis-Leistungsverhältnisses) bereits seit dem Sommer 2016 mit sich herum, als mit Schürrle, Götze und Rode die ersten gewichtigen Transfers von Spielern getätigt wurden, die extrem teuer, sportlich ziemlich unwirksam und nahezu unverkäuflich waren. Erstaunlich -aber auch hier ist der BVB kein Einzelfall- wie schwierig und langwierig es ist, so einer Unwucht wirklich entgegenzutreten und diese wieder zurückzudrehen (wir haben zwar erst das erste Quartal gesehen, ich bin aber mal vorsichtig optimistisch).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nic am 26.11.2024 um 08:48 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#10553
26.11.2024 - 08:49 Uhr
Zitat von VFLJesus
Zitat von Raumgewinn

Zitat von Finn84

Zitat von Raumgewinn

Zitat von Holzschuh85

Zitat von Finn84

Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".


Eine Abstimmung gegen den Deal ist keine Empörungsgeschichte, sondern eine mit Signalwirkung.
Du hast selbst erklärt, dass der Deal nicht notwendig war und auch keine großen Sprünge zulässt.
Man hat also gezeigt, dass man dagegen ist
a) mit Rüstungspartnern zu kooperieren
b) moralisch streitbare Deals zu machen, die wirtschaftlich keine große Relevanz haben
c) BVB-Gremien an der Basis vorbei entscheiden zu lassen

Vermutlich wird das an dem bestehenden Deal nichts mehr groß ändern, aber eine Verlängerung der Zusammenarbeit ist damit quasi vom Tisch (wenn das überhaupt zur Debatte gestanden hätte) und die Verantwortlichen werden daran erinnert, dass wirtschaftlich sinnvolle Deals beim BVB nicht nur verantwortungsvoll geprüft, sondern auch moralisch gewichtet und mit den Werten des BVB in Einklang gebracht werden müssen.

Watzke hat gestern ja nochmal explizit darauf hingewiesen, dass der BVB einen immensen Standortnachteil gegenüber anderen großen Vereinen hat. Deshalb ist man als Verein natürlich immer wieder in der Bredouille, lukrative Deals an Land zu ziehen, die gleichzeitig auch noch moralisch vertretbar sind. Eine klare Gegenstimme von der Basis ist für mich daher unerlässlich und somit der abgelaufene Prozess für mich auch absolut angemessen.


Was genau hat der BVB denn für Standortnachteile gegenüber anderen Großclubs?

Keine provokante Frage, bin ehrlich interessiert an dem Sachverhalt smile Geht es um die große Dichte an Fußballvereinen in NRW/den Ruhrgebiet?


Hast es Dir doch selbst erklärt. Leipzig, München - mit Abstrichen Hamburg und Berlin müssen Ihre Fanbase potentielle Sponsoren, Nachwuchsabteilungen mit viel weniger professionellen Fußballvereinen in der unmittelbaren Umgebung teilen.


Dachte es steckt vielleicht noch mehr als "nur" das dahinter smile Aber danke für die Antwort


Insgesamt ist die Stadt Dortmund halt in keinster Weise Konkurrenzfähig mit den Metropolen Europas.
Einfach immense Standortnachteile hinsichtlich der Lebensqualität, Wirtschaftskraft, Glamour, Anziehungskraft und damit auch Sponserenverfügbarkeit und Attraktivität des gesamten Standorts.
Wer würde denn Ernsthaft auf die Idee kommen ein Wochenendtrip wegen der Stadt Dortmund zu machen und das dann mit dem BVB verbinden? Vermutlich niemand.
Wenn dann kommen Ausländer, auf Grund der Strahlkraft des Vereins.
Wenn du dir mal die Europäischen Top Clubs anschaust (London, Madrid, Mailand, Turin, München, Paris, Barcelona…)ist die Stadt Dortmund da halt absolutes Schlusslicht, was das angeht.
Diese Städte sind einfach größer und bekannter als die Clubs selber, in Dortmund ist der Club gefühlt bekannter und interessanter als die Stadt selber.


Wobei man mit Manchester und Liverpool zwei Städte mit Clubs aus der Weltspitze hat, die auch nicht attraktiver sind als Dortmund. Meiner Meinung nach passt der Verein sehr gut in die Region, weil es im Ruhrgebiet tatsächlich noch sowas wie eine gelebte Fußballkultur gibt. Und die wird nicht ganz unschuldig daran sein, dass zu jedem Spieltag mehr als 80.000 Menschen ins Stadion gehen. Das Stadion wiederum ist ein Aushängeschild des Vereins und macht uns international bekannt.
BVB - Finanzen |#10554
26.11.2024 - 09:01 Uhr
Zitat von VFLJesus
Zitat von Raumgewinn

Zitat von Finn84

Zitat von Raumgewinn

Zitat von Holzschuh85

Zitat von Finn84

Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".


Eine Abstimmung gegen den Deal ist keine Empörungsgeschichte, sondern eine mit Signalwirkung.
Du hast selbst erklärt, dass der Deal nicht notwendig war und auch keine großen Sprünge zulässt.
Man hat also gezeigt, dass man dagegen ist
a) mit Rüstungspartnern zu kooperieren
b) moralisch streitbare Deals zu machen, die wirtschaftlich keine große Relevanz haben
c) BVB-Gremien an der Basis vorbei entscheiden zu lassen

Vermutlich wird das an dem bestehenden Deal nichts mehr groß ändern, aber eine Verlängerung der Zusammenarbeit ist damit quasi vom Tisch (wenn das überhaupt zur Debatte gestanden hätte) und die Verantwortlichen werden daran erinnert, dass wirtschaftlich sinnvolle Deals beim BVB nicht nur verantwortungsvoll geprüft, sondern auch moralisch gewichtet und mit den Werten des BVB in Einklang gebracht werden müssen.

Watzke hat gestern ja nochmal explizit darauf hingewiesen, dass der BVB einen immensen Standortnachteil gegenüber anderen großen Vereinen hat. Deshalb ist man als Verein natürlich immer wieder in der Bredouille, lukrative Deals an Land zu ziehen, die gleichzeitig auch noch moralisch vertretbar sind. Eine klare Gegenstimme von der Basis ist für mich daher unerlässlich und somit der abgelaufene Prozess für mich auch absolut angemessen.


Was genau hat der BVB denn für Standortnachteile gegenüber anderen Großclubs?

Keine provokante Frage, bin ehrlich interessiert an dem Sachverhalt smile Geht es um die große Dichte an Fußballvereinen in NRW/den Ruhrgebiet?


Hast es Dir doch selbst erklärt. Leipzig, München - mit Abstrichen Hamburg und Berlin müssen Ihre Fanbase potentielle Sponsoren, Nachwuchsabteilungen mit viel weniger professionellen Fußballvereinen in der unmittelbaren Umgebung teilen.


Dachte es steckt vielleicht noch mehr als "nur" das dahinter smile Aber danke für die Antwort


Insgesamt ist die Stadt Dortmund halt in keinster Weise Konkurrenzfähig mit den Metropolen Europas.
Einfach immense Standortnachteile hinsichtlich der Lebensqualität, Wirtschaftskraft, Glamour, Anziehungskraft und damit auch Sponserenverfügbarkeit und Attraktivität des gesamten Standorts.
Wer würde denn Ernsthaft auf die Idee kommen ein Wochenendtrip wegen der Stadt Dortmund zu machen und das dann mit dem BVB verbinden? Vermutlich niemand.
Wenn dann kommen Ausländer, auf Grund der Strahlkraft des Vereins.
Wenn du dir mal die Europäischen Top Clubs anschaust (London, Madrid, Mailand, Turin, München, Paris, Barcelona…)ist die Stadt Dortmund da halt absolutes Schlusslicht, was das angeht.
Diese Städte sind einfach größer und bekannter als die Clubs selber, in Dortmund ist der Club gefühlt bekannter und interessanter als die Stadt selber.


Dortmund gehört mit zur Metropolregion Ruhrgebiet. Das ist ein Zusammenschluss von Städten, der über eine enorme Wirtschaftskraft verfügt, die man im Zusammenhang sehen muss.
Wochenendtripps werden als ganzes für einige Orte im Ruhrgebiet zusammen mit den Städten Köln und Düsseldorf angeboten. Das alles hat aber nicht mit dem BVB zu tun oder gar der Stadt.
Die Sponsoren die der BVB hat sind auch nicht alles lokale Anbieter, sondern weltweit agierende Firmen. Da ist ein Potential mit dabei, da sich der Klub über Jahre, besonders im letzten Jahr international gut präsentiert hat.
Gem. Zahlen von Übernachtungen ist Barcelona hoch angesiedelt, liegt aber auch daran, dass dort viele junge Leute anreisen; die gesamte spanische Wirtschaft ist auch nicht auf Rosen gebetet, da sind enorme Probleme.
Kulturell ist Mailand und Paris immer eine Reise wert, hat aber auch nichts mit Fußball zu tun.
Und auch die Touristen die München besuchen, gerade Amerikaner und Asiaten machen den "Classico", bissel Stadt und dann Neu Schwanstein, nebenbei noch Stuttgart. Hat auch nichts mit Fußball zu tun.
In München gibt es auch einige große Unternehmen, sieht man am Hauptsponsor des Stadions, auch hier kann man Parallelen zum BVB ziehen, Versicherungen.
Übrigens fehlt bei Dir eine ganze Reihe von Top Fußballstandorten, Manchester bis Liverpool, the Home of English Soccer, die haben auch in den letzten Jahren einiges einstecken müssen was Arbeitsplätze betrifft und stehen wie alle Städte Britaniens im Schatten von London.
Den Standortnachteil sehe ich pers. nicht. Für mich ist es die Art- und Weise der Vermarktung die eben nicht so funktioniert wie bei anderen Klubs. Von den Umsätzen her ist da noch Potential nach oben.
Das mit Rheinmetall habe ich pers. nicht verstanden, die Aktien von Rheinmetall sind auch in jedem Depot mit drin, was wahrscheinlich viele die abgelehnt haben, auch in ihrem Portfolio haben.
Zudem muss man auch bei Rheinmetall unterscheiden, die machen Muntion, Panzer und Co., andere Großsponsoren wie MAN, Mercedes und CO stellen Fahrzeuge für Armeen her, oder Trägerfahrzeuge für Plattformen die Schießen können. Alles-in-Allem ist eben die Rüstung hier nicht offensichtlich, wird aber gemacht.
Hier versucht man jetzt ein Exempel zu implementieren weil es offensichtlich ist und nicht onwoke ist.
Wie will man denn jetzt in Zukunft Invasoren wie Russland stoppen? Mit Gutreden wird das nichts, hier muss es Firmen geben.
Rheinmetall baut auch für anderen öffentliche Auftraggeber, Polizei, Grenzschutz und Bundespolizei, sowie die Bundeswehr Simulatoren damit Leute üben können, diese Kurse werden auch von anderen Firmen genutzt.

Für mich hat der BVB da einen Fehler gemacht den Deal mit Rheinmetall nicht weiter zuführen, moralisch verwerflich ist das nicht. Zusammenarbeit ist nicht Unterstützung von Krieg.

Man kann sicherlich einen anderen Partner finden, der das Loch dann zuschüttet. Wird dann auch geurteilt ob das moralisch zu vertreten ist? Alle großen Firmen wie Nike, Puma und Co lassen in Ländern produzieren, wo der Stundenlohn nicht hoch ist, Frauen anders behandelt werden als es gut ist. Das ist dann moralisch in Ordnung. Ja moralisch ist es aber einfacher zu vertreten Geld von Rheinmetall abzulehnen, gleichzeitig aber auf andere Vereine zu schauen, die von staatlichen Firmen aus nicht reinen Demokratischen Staaten das Geld aber nehmen. Aber nun gut.

Ich hoffe die Leute die in Weeze leben lehnen jetzt auch nicht Rheinmetall ab, die bauen da nämlich für das neue Flugzeug der Luftwaffe, bzw. Flugzeugteile. Nicht das man da als BVB Anhänger nicht mehr hinfahren darf, diese Flugzeuge werden auch schießen können, moralisch verwerflich dann auch für die Menschen die da arbeiten?

•     •     •

Kobel(C)-Beier-Schlotterbeck-Gadou-Reggiani-Nmecha-Bellingham-Konstantelias-Silva-Karetsas-Inacio
Subs: Svensson, Anton, Ryersson, Chuck, Lerma, Kaba, Albert, Veerman, Kaua
C: Nicht Kovac
Verkauf: Gui,Sabitzer,Couto,Bense
Pro: Nur weil alle sagen, es ist falsch, ist es nicht so / Freie Meinung gegen den Strom // Contra: Feststellen was schlecht ist, ohne zu sagen was besser ist / Nicht alles was grün aussieht, ist auch grün

Go Habs Go...

BVB: Tradition verpflichtet//RB: Tradition vernichtet.
BVB - Finanzen |#10555
26.11.2024 - 10:56 Uhr
Am Ende ist es aber halt auch so, dass ein B. München oder R. Madrid vom selben Sponsor weniger Geld bekommen würde.

Das hat alles schon etwas mit dem Standort, der Strahlkraft und dem Publikum zu tun.
Der Fußball Tourismus ist auch in Dortmund vertreten, aber bei Vereinen aus großen Städten ist der Anteil viel höher und internationaler.

Einfach weil halt die Städte weltweit bekannter sind.

Zum Ruhrgebiet. Es loht sich allemal die Metropole Ruhr zu erkunden.
Allerdings ist Dortmund dann eher eine Randerscheinung. Lohnt sich dennoch. Ob es touristisch aber soooo anziehend ist. Puh. ich weiß nicht.
BVB - Finanzen |#10556
26.11.2024 - 13:06 Uhr
Zitat von Nic

In der Meldung zu den Zahlen des 1. Quartals steht zu den Personalkosten:

"Die Personalaufwendungen im Konzern verringerten sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres von EUR 61,8 Mio. um EUR 2,9 Mio. auf EUR 58,9 Mio."

Ein Rückgang von knapp 5%.


Die Personalkostenquote Ex-Transfers war schon im abgelaufenem Geschäftsjahr sehr gut, ganz konkret die beste seit 2016/17

16/17 | 54,2%
17/18 | 59,6%
18/19 | 55,4%
19/20 | 58,1%
20/21 | 64,5%
21/22 | 65,8%
22/23 | 56,5%
23/24 | 52,7%

Es ist europaweit eine der niedrigsten Personalkosten überhaupt.

Letztes Geschäftsjahr hatte BVB extrem hohe Transfereinnahmen, die natürlich sehr erheblich das Nettoergebnis beeinflusst hatten.

Daß BVB jetzt aber in der mittleren Prognose für 24/25 mit einem zweistelligem Nettogewinn rechnet, stützt meine jahrelange These: BVB ist eben nicht von sehr hohen Transfereinnahmen abhängig, wie immer unterstellt wurde!

Denn immer, wenn man hohe Transfereinnahmen hat, hat man gleichzeitig auch sehr hohe Kosten. Das sind eben nicht nur die unmittelbaren Transferkosten an sich, sondern natürlich auch die vielen notwendigen Investitionen in den Kader, die in der Folge die Bilanzen jahrelang sehr wesentlich belasten müssen.

Als man in der Horrorsaison 14/15 in der Winterpause auf einem Abstiegsplatz überwintern musste und das einzige Mal die CL verpasste, hatte man glorreicherweise die Idee, keinen Topspieler zu verkaufen, sondern stattdessen teuerst zu verlängern. Reus hatte eine sagenhaft günstige Ausstiegsklausel und Aubameyang war bei Arsenal heiss begehrt. Man verlängerte aber mit beiden und gab extrem viel Geld dafür aus. Toptransfereinnahmen gab es also nicht.

Hätte man stattdessen Reus und Aubameyang verkauft, einen tollen Nettogewinn präsentiert usw. usw., dann wären die notwendigen Investitionen sehr gewaltig gewesen und es hätte richtig, richtig viele negative Konsequenzen für den weiteren Verlauf geben können, sowohl sportl als auch finanziell.

Schade, daß man nach 15/16 Miki verkaufte, man bot im 7 Mio Gehalt für eine Verlängerung. Lehnte er ab, man holte Schürrle und gab Unmengen aus. Hätte man Miki ein höheres Gehalt geboten oder ein phantastisches Handgeld, hätte man finanziell wesentlich besser dagestanden und sportl auch.

In der jetzigen Saison sind die Transfereinnahmen ggü den Topjahren geradezu implodiert. Es gab bei Dembele, Sancho, Haaland und Bellingham vier Jahre (!!!) mit krass höheren Toptransfereinnahmen als jetzt, aber auch bei Gündogan, Hummels, Miki gab es höhere Transfereinnahmen. Aber was passiert? BVB kalkuliert mit einem zweistelligem Nettogewinn???

Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, daß BVB letzte Saison das CL Finale erreichte, ein sportl immens wichtiger Erfolg, den man so bald nicht wiederholen wird können!! Man kalkuliert für das gesamte Geschäftsjahr mit 42 Mio Transfereinnahmen, das hat man bereits vollumnfänglich erreicht, für die Kalkulation dürfte man also im Winter und im Sommer bis zum 30.6. keinen einzigen. Spieler verkaufen und dies alles soll reinen zweistelligen Nettogewinn bringen.

Worum geht es im Kern??
Letztlich wird die Sache auch in Zukunft sehr wesentlich von der Personalkostenquote Ex-Transfers geprägt sein. Das wird immer der wichtigste Punkt sein müssen. Wenn BVB enttäuschend die Champions League Qualifikation verpassen sollte, werden die Grundgehälter im zweitstelligem (!!!) Mio Bereich sinken und Prämien für Erfolge in der Euro League sind nicht vereinbart:

https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-dortmund/bvb-dortmunds-praemien-system-enthuellt-es-geht-um-millionen-fuer-die-stars-87656214.sport.html

Es könnte in dem Fall also ähnlich laufen wie in 2015/16 wo man in einer EL Saison trotzdem schwarze Zahlen schrieb.
BVB - Finanzen |#10557
26.11.2024 - 13:53 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Nic

Daß der BVB jetzt aber in der mittleren Prognose für 24/25 mit einem zweistelligem Nettogewinn rechnet, stützt meine jahrelange These: BVB ist eben nicht von sehr hohen Transfereinnahmen abhängig, wie immer unterstellt wurde!

Sofern man keine Transfers macht, oder?
Zukünftige Käufe und Verkäufe von Spielern kann man heute ja noch nicht beurteilen.
BVB - Finanzen |#10558
26.11.2024 - 15:00 Uhr
Zitat von Mulli

Sofern man keine Transfers macht, oder?
Zukünftige Käufe und Verkäufe von Spielern kann man heute ja noch nicht beurteilen.


Es gibt eine Prognose für die zu erwartenden Umsätze Ex-Transfers, aber auch für die Gesamteinnahmen. Demnach kalkuliert BVB mit 42 Mio Transfereinnahmen, diese hat Borussia Dortmund bereits, mit anderen Worten, man kalkuliert nicht mit weiteren Transfereinnahmen.
BVB - Finanzen |#10559
05.12.2024 - 00:42 Uhr
Die Auktion für den neuen TV Vertrag ist weitgehend abgeschlossen. Ewig lang wurde geunkt, daß deutlich weniger Geld zu erwarten wäre, aber nun das:

"Aus gut informierten Kreisen ist zu hören, dass sich die Erlöse in etwa auf dem bisherigen Niveau einpendeln, allenfalls moderat darunter."
https://www.kicker.de/supercup-und-eroeffnung-bleiben-bei-prosiebensat1-1072953/artikel

sehr interessant aus Dortmunder Sicht dürfte die neue Verteilung werden. Der Topf "Interesse" soll um deutlich mehr als 100% steigen, statt 37 Mio sollen es 100 Mio werden, davon profitieren natürlich massgeblich die großen Klubs, sollte es so kommen:
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball-63-mio-mehr-fuer-traditionsklubs-spektakulaerer-plan-beim-tv-geld-66fbea9a31ae5238222159f1
BVB - Finanzen |#10560
23.12.2024 - 16:02 Uhr
Zitat von halbgott
Zitat von Nic

In der Meldung zu den Zahlen des 1. Quartals steht zu den Personalkosten:

"Die Personalaufwendungen im Konzern verringerten sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres von EUR 61,8 Mio. um EUR 2,9 Mio. auf EUR 58,9 Mio."

Ein Rückgang von knapp 5%.


Die Personalkostenquote Ex-Transfers war schon im abgelaufenem Geschäftsjahr sehr gut, ganz konkret die beste seit 2016/17

16/17 | 54,2%
17/18 | 59,6%
18/19 | 55,4%
19/20 | 58,1%
20/21 | 64,5%
21/22 | 65,8%
22/23 | 56,5%
23/24 | 52,7%

Es ist europaweit eine der niedrigsten Personalkosten überhaupt.

Letztes Geschäftsjahr hatte BVB extrem hohe Transfereinnahmen, die natürlich sehr erheblich das Nettoergebnis beeinflusst hatten.

Daß BVB jetzt aber in der mittleren Prognose für 24/25 mit einem zweistelligem Nettogewinn rechnet, stützt meine jahrelange These: BVB ist eben nicht von sehr hohen Transfereinnahmen abhängig, wie immer unterstellt wurde!

Denn immer, wenn man hohe Transfereinnahmen hat, hat man gleichzeitig auch sehr hohe Kosten. Das sind eben nicht nur die unmittelbaren Transferkosten an sich, sondern natürlich auch die vielen notwendigen Investitionen in den Kader, die in der Folge die Bilanzen jahrelang sehr wesentlich belasten müssen.

Als man in der Horrorsaison 14/15 in der Winterpause auf einem Abstiegsplatz überwintern musste und das einzige Mal die CL verpasste, hatte man glorreicherweise die Idee, keinen Topspieler zu verkaufen, sondern stattdessen teuerst zu verlängern. Reus hatte eine sagenhaft günstige Ausstiegsklausel und Aubameyang war bei Arsenal heiss begehrt. Man verlängerte aber mit beiden und gab extrem viel Geld dafür aus. Toptransfereinnahmen gab es also nicht.

Hätte man stattdessen Reus und Aubameyang verkauft, einen tollen Nettogewinn präsentiert usw. usw., dann wären die notwendigen Investitionen sehr gewaltig gewesen und es hätte richtig, richtig viele negative Konsequenzen für den weiteren Verlauf geben können, sowohl sportl als auch finanziell.

Schade, daß man nach 15/16 Miki verkaufte, man bot im 7 Mio Gehalt für eine Verlängerung. Lehnte er ab, man holte Schürrle und gab Unmengen aus. Hätte man Miki ein höheres Gehalt geboten oder ein phantastisches Handgeld, hätte man finanziell wesentlich besser dagestanden und sportl auch.

In der jetzigen Saison sind die Transfereinnahmen ggü den Topjahren geradezu implodiert. Es gab bei Dembele, Sancho, Haaland und Bellingham vier Jahre (!!!) mit krass höheren Toptransfereinnahmen als jetzt, aber auch bei Gündogan, Hummels, Miki gab es höhere Transfereinnahmen. Aber was passiert? BVB kalkuliert mit einem zweistelligem Nettogewinn???

Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, daß BVB letzte Saison das CL Finale erreichte, ein sportl immens wichtiger Erfolg, den man so bald nicht wiederholen wird können!! Man kalkuliert für das gesamte Geschäftsjahr mit 42 Mio Transfereinnahmen, das hat man bereits vollumnfänglich erreicht, für die Kalkulation dürfte man also im Winter und im Sommer bis zum 30.6. keinen einzigen. Spieler verkaufen und dies alles soll reinen zweistelligen Nettogewinn bringen.

Worum geht es im Kern??
Letztlich wird die Sache auch in Zukunft sehr wesentlich von der Personalkostenquote Ex-Transfers geprägt sein. Das wird immer der wichtigste Punkt sein müssen. Wenn BVB enttäuschend die Champions League Qualifikation verpassen sollte, werden die Grundgehälter im zweitstelligem (!!!) Mio Bereich sinken und Prämien für Erfolge in der Euro League sind nicht vereinbart:

https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/borussia-dortmund/bvb-dortmunds-praemien-system-enthuellt-es-geht-um-millionen-fuer-die-stars-87656214.sport.html

Es könnte in dem Fall also ähnlich laufen wie in 2015/16 wo man in einer EL Saison trotzdem schwarze Zahlen schrieb.



Es ist doch ein leichtes Spiel. Sind wir erfolgreich gibt es viel Geld siehe letzte Saison.
Sind wir es nicht werden die Spieler weniger bekommen.
Das geht mit jungen Spielern und sehr alten Spielern einfacher.
Man muss auch sehen was der Kader her gibt.
Die ersten 4 sind das Ziel und dann gibt’s Kohle ansonsten nicht.
Die 25m von couto haben wir mit den Kontokorrent Kredit bezahlt und gleichen diesen aus.
Ohne Transfers können wir 25-40m ausgeben.
In dieser Saison sind es schon 46 Netto.
Das geht nicht jedes Jahr.
Die Finanzen stimmen mich aber positiv und das ist die Triebfeder für erfolg.
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