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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#10531
25.11.2024 - 08:16 Uhr
Zitat von ForzaBorussia
Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.

•     •     •

Es macht Spaß, aber es gibt wichtigeres.


10.11.2009 wir verlieren Robert Enke!

Mitglied seit: 07.06.2006
BVB - Finanzen |#10532
25.11.2024 - 08:42 Uhr
Zitat von alisander
Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".
BVB - Finanzen |#10533
25.11.2024 - 10:04 Uhr
Zitat von Finn84
Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".

Welcher Klub in Deutschland hat einen Sponsor, der 7 Millionen als Nebensponsor bezahlt?
Außer Bayern niemand und man wird auch niemand bekommen, der nur annähernd so viel bezahlen wird.
BVB - Finanzen |#10534
25.11.2024 - 10:24 Uhr
Zitat von Herzog10
Zitat von Finn84

Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".

Welcher Klub in Deutschland hat einen Sponsor, der 7 Millionen als Nebensponsor bezahlt?
Außer Bayern niemand und man wird auch niemand bekommen, der nur annähernd so viel bezahlen wird.


Es geht hier um Champion Partnerschaften. Da geht es nach meinem Wissen mindestens bei ca. 2-3 Mio p.a. los und korreliert dann mit den "gekauften" Werbeflächen". Ich denke wenn die Werbeflächen von Rheinmetall neu vergeben würden (ggf. auch auf zwei Partner) würde nicht so viel weniger rauskommen.
BVB - Finanzen |#10535
25.11.2024 - 10:39 Uhr
Zitat von Finn84
Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".


Eine Abstimmung gegen den Deal ist keine Empörungsgeschichte, sondern eine mit Signalwirkung.
Du hast selbst erklärt, dass der Deal nicht notwendig war und auch keine großen Sprünge zulässt.
Man hat also gezeigt, dass man dagegen ist
a) mit Rüstungspartnern zu kooperieren
b) moralisch streitbare Deals zu machen, die wirtschaftlich keine große Relevanz haben
c) BVB-Gremien an der Basis vorbei entscheiden zu lassen

Vermutlich wird das an dem bestehenden Deal nichts mehr groß ändern, aber eine Verlängerung der Zusammenarbeit ist damit quasi vom Tisch (wenn das überhaupt zur Debatte gestanden hätte) und die Verantwortlichen werden daran erinnert, dass wirtschaftlich sinnvolle Deals beim BVB nicht nur verantwortungsvoll geprüft, sondern auch moralisch gewichtet und mit den Werten des BVB in Einklang gebracht werden müssen.

Watzke hat gestern ja nochmal explizit darauf hingewiesen, dass der BVB einen immensen Standortnachteil gegenüber anderen großen Vereinen hat. Deshalb ist man als Verein natürlich immer wieder in der Bredouille, lukrative Deals an Land zu ziehen, die gleichzeitig auch noch moralisch vertretbar sind. Eine klare Gegenstimme von der Basis ist für mich daher unerlässlich und somit der abgelaufene Prozess für mich auch absolut angemessen.
BVB - Finanzen |#10536
25.11.2024 - 11:23 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Zitat von Finn84

Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".


Eine Abstimmung gegen den Deal ist keine Empörungsgeschichte, sondern eine mit Signalwirkung.
Du hast selbst erklärt, dass der Deal nicht notwendig war und auch keine großen Sprünge zulässt.
Man hat also gezeigt, dass man dagegen ist
a) mit Rüstungspartnern zu kooperieren
b) moralisch streitbare Deals zu machen, die wirtschaftlich keine große Relevanz haben
c) BVB-Gremien an der Basis vorbei entscheiden zu lassen

Vermutlich wird das an dem bestehenden Deal nichts mehr groß ändern, aber eine Verlängerung der Zusammenarbeit ist damit quasi vom Tisch (wenn das überhaupt zur Debatte gestanden hätte) und die Verantwortlichen werden daran erinnert, dass wirtschaftlich sinnvolle Deals beim BVB nicht nur verantwortungsvoll geprüft, sondern auch moralisch gewichtet und mit den Werten des BVB in Einklang gebracht werden müssen.

Watzke hat gestern ja nochmal explizit darauf hingewiesen, dass der BVB einen immensen Standortnachteil gegenüber anderen großen Vereinen hat. Deshalb ist man als Verein natürlich immer wieder in der Bredouille, lukrative Deals an Land zu ziehen, die gleichzeitig auch noch moralisch vertretbar sind. Eine klare Gegenstimme von der Basis ist für mich daher unerlässlich und somit der abgelaufene Prozess für mich auch absolut angemessen.


Wenn die Mehrheit der Aktionäre dagegen ist, ist für mich natürlich ein akzeptabler Vorgang in einer demokratischen Gesellschaft.
Ich habe nur für mich als einzelne Person gesprochen, ich bewerte diesen Deal und die Motivation des Unternehmens moralisch anders und sehe aus meiner persönlichen Sicht keinen Grund für einen Verzicht oder eine Verlängerung von Seiten des Vereins auszuschließen.
BVB - Finanzen |#10537
25.11.2024 - 12:42 Uhr
Also wenn man denkt wie schwer wir es hatten einen Ärmelsponsor zu finden, der gutes Geld zahlt , wäre es Schwachsinnig jetzt auf das Geld von Rheinmetall zu verzichten .
Finde diesen Aufschrei eh viel zu groß ….

Man bedenke außerdem 25 laufen beide Trikotsponsoren aus … die aktuell wirtschaftliche Lage in Deutschland ist ja nicht prickelnd … denke es wir schwer dort auf die aktuelle Summe zu kommen

•     •     •

——— You’ll never Walk alone——-
BVB - Finanzen |#10538
25.11.2024 - 13:49 Uhr
Zitat von Holzschuh85
Zitat von Finn84

Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".


Eine Abstimmung gegen den Deal ist keine Empörungsgeschichte, sondern eine mit Signalwirkung.
Du hast selbst erklärt, dass der Deal nicht notwendig war und auch keine großen Sprünge zulässt.
Man hat also gezeigt, dass man dagegen ist
a) mit Rüstungspartnern zu kooperieren
b) moralisch streitbare Deals zu machen, die wirtschaftlich keine große Relevanz haben
c) BVB-Gremien an der Basis vorbei entscheiden zu lassen

Vermutlich wird das an dem bestehenden Deal nichts mehr groß ändern, aber eine Verlängerung der Zusammenarbeit ist damit quasi vom Tisch (wenn das überhaupt zur Debatte gestanden hätte) und die Verantwortlichen werden daran erinnert, dass wirtschaftlich sinnvolle Deals beim BVB nicht nur verantwortungsvoll geprüft, sondern auch moralisch gewichtet und mit den Werten des BVB in Einklang gebracht werden müssen.

Watzke hat gestern ja nochmal explizit darauf hingewiesen, dass der BVB einen immensen Standortnachteil gegenüber anderen großen Vereinen hat. Deshalb ist man als Verein natürlich immer wieder in der Bredouille, lukrative Deals an Land zu ziehen, die gleichzeitig auch noch moralisch vertretbar sind. Eine klare Gegenstimme von der Basis ist für mich daher unerlässlich und somit der abgelaufene Prozess für mich auch absolut angemessen.


Was genau hat der BVB denn für Standortnachteile gegenüber anderen Großclubs?

Keine provokante Frage, bin ehrlich interessiert an dem Sachverhalt smile Geht es um die große Dichte an Fußballvereinen in NRW/den Ruhrgebiet?
BVB - Finanzen |#10539
25.11.2024 - 14:51 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Zitat von Holzschuh85

Zitat von Finn84

Zitat von alisander

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Mulli

Zitat von alisander

Zitat von Mulli

Wegen Rheinmetall: Könnte man es sich überhaupt leisten den Deal zu kippen?
Nach meinem Verständnis ist es finanziell doch jetzt schon nicht so gut bestellt, oder?


Die Abstimmung hat gar keine Auswirkung auf den Deal oder das operative Geschäft.


Das war (sorry falls zu kompliziert geschrieben) gar nicht meine Frage.
Ich wollte nur wissen ob man es sich finanziell überhaupt leisten könnte?
Nach meinem Verständnis ist man finanziell nicht unbedingt rosig gebettet und kann gar nicht auf das Geld verzichten.


Man ist finanziell absolut rosig gebettet. Hast dir in den letzten Jahren mal die Geschäftsberichte angeschaut? Man kann locker 50-60 Millionen in Transfers investieren. Und jedes Jahr durchschnittlich 20 Millionen in Stadion und Trainingsgelände. Das könnte man nicht wenn es einem finanziell „nicht rosig“ gehen würde. Da sind die 9 Millionen von Rheinmetall eher Peanuts.


Ich kenne die Zahlen vom RM nicht genau. Aber 9 Mio. Sind niemals Peanuts. Das wäre das Geld für einen Topverdiener bei uns.


Richtig, aber ich denke nicht dass man Rheinmetall ersatzlos streichen würde. Eher würden die durch einen anderen Partner ersetzt, der aber vielleicht weniger zahlt. Im Ergebnis reden wir vielleicht über ca. 2 Mio weniger p.a.. Sicherlich immer noch keine Peanuts, aber weit entfernt davon, dass man sich den "Verzicht" nicht leisten könnte.
Ich persönlich sehe allerdings keinen Grund für einen Verzicht, ist für mich in weiten Teilen nur wieder Empörungsgesellschaft "at its best".


Eine Abstimmung gegen den Deal ist keine Empörungsgeschichte, sondern eine mit Signalwirkung.
Du hast selbst erklärt, dass der Deal nicht notwendig war und auch keine großen Sprünge zulässt.
Man hat also gezeigt, dass man dagegen ist
a) mit Rüstungspartnern zu kooperieren
b) moralisch streitbare Deals zu machen, die wirtschaftlich keine große Relevanz haben
c) BVB-Gremien an der Basis vorbei entscheiden zu lassen

Vermutlich wird das an dem bestehenden Deal nichts mehr groß ändern, aber eine Verlängerung der Zusammenarbeit ist damit quasi vom Tisch (wenn das überhaupt zur Debatte gestanden hätte) und die Verantwortlichen werden daran erinnert, dass wirtschaftlich sinnvolle Deals beim BVB nicht nur verantwortungsvoll geprüft, sondern auch moralisch gewichtet und mit den Werten des BVB in Einklang gebracht werden müssen.

Watzke hat gestern ja nochmal explizit darauf hingewiesen, dass der BVB einen immensen Standortnachteil gegenüber anderen großen Vereinen hat. Deshalb ist man als Verein natürlich immer wieder in der Bredouille, lukrative Deals an Land zu ziehen, die gleichzeitig auch noch moralisch vertretbar sind. Eine klare Gegenstimme von der Basis ist für mich daher unerlässlich und somit der abgelaufene Prozess für mich auch absolut angemessen.


Was genau hat der BVB denn für Standortnachteile gegenüber anderen Großclubs?

Keine provokante Frage, bin ehrlich interessiert an dem Sachverhalt smile Geht es um die große Dichte an Fußballvereinen in NRW/den Ruhrgebiet?


Hast es Dir doch selbst erklärt. Leipzig, München - mit Abstrichen Hamburg und Berlin müssen Ihre Fanbase potentielle Sponsoren, Nachwuchsabteilungen mit viel weniger professionellen Fußballvereinen in der unmittelbaren Umgebung teilen.
BVB - Finanzen |#10540
25.11.2024 - 16:08 Uhr
Zitat von Finn84


Hast es Dir doch selbst erklärt. Leipzig, München - mit Abstrichen Hamburg und Berlin müssen Ihre Fanbase potentielle Sponsoren, Nachwuchsabteilungen mit viel weniger professionellen Fußballvereinen in der unmittelbaren Umgebung teilen.


Zumal München eben auch ein ganz anderes wirtschaftliches Ballungszentrum und entsprechend eine öhere Kapitalansammlung bietet als Dortmund, nicht nur bei den Sponsoren, sondern auch den normalen Besuchern oder den Inhabern einer teuren Lounge.

Dazu kommt, dass München eine Touristen Hochburg ist. Japanische Urlauber, die durch Europa reisen, werden sicherlich auch in und um München mal Halt machen, da böte sich ggf. auch ein Besuch eines Fußball-Spiels an.
In Dortmund machen sie allenfalls dann Halt, wenn sie bewusst ein BVB-Spiel besuchen wollen. Abgesehen davon stünde Dortmund vermutlich nicht unter den Top 10 beliebtesten Reisezielen in Europa.
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