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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#1101
16.05.2014 - 12:19 Uhr
Wie können wir nun die ca. 45 Mio netto investieren?
Wo ist dieses Festgeldkonto was wir laut Aki schon eine Weile haben? (sagte er letztes Jahr in der Sportschau)
Irgendwie weiß doch hier keiner auch nur ein Bisschen Bescheid was finanziell abgeht bei uns...

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****Borussia Dortmund ein Leben lang mein Verein****
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NEIN! zu Rasenball
Rasenball? Haut ab!

BVB - Finanzen |#1102
16.05.2014 - 12:25 Uhr
Zitat von erdbeerjoghurt87:
Wie können wir nun die ca. 45 Mio netto investieren?
Wo ist dieses Festgeldkonto was wir laut Aki schon eine Weile haben? (sagte er letztes Jahr in der Sportschau)
Irgendwie weiß doch hier keiner auch nur ein Bisschen Bescheid was finanziell abgeht bei uns...


Spätestens bei erscheinen des geschäftsberichts werden wir es wissen.
Zumal bisher ja auch keine 45 Mio ausgegeben wurden und auch das nur Spekulation ist.
BVB - Finanzen |#1103
16.05.2014 - 12:28 Uhr
Zitat von erdbeerjoghurt87:
Wie können wir nun die ca. 45 Mio netto investieren?
Wo ist dieses Festgeldkonto was wir laut Aki schon eine Weile haben? (sagte er letztes Jahr in der Sportschau)
Irgendwie weiß doch hier keiner auch nur ein Bisschen Bescheid was finanziell abgeht bei uns...


Das Festgeldkonto siehst du unter Aktiva in der Bilanz. Das ist alles kein Teufelszeug. Und doch man kanns sehen sonst wären die bilanzen ja sinnlos.

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Wehe man kritisiert die Blöd als das was sie ist.... das passiert wenn man seine Eigenständigkeit abgibt.
BVB - Finanzen |#1104
16.05.2014 - 12:41 Uhr
Zitat von gelbschreib:
Zitat von RogerWaters:
Zitat von to3i82:
Zitat von Dirk_Pitt:
Mkhi, Immobile, Auba sind finanziell, ein Schritt in die falsche Richtung gewesen oder werden es sein, aber das ist vielleicht nur meine exclusive Meinung.


Wie meinst du das?


wie soll er das schon meinen? er will damit andeuten, dass für das gegebene potenzial der genannten spieler sMn zu viel geld geflossen ist/fließen wird, was wirtschaftlich eben nicht ganz unbedeutend ist. und damit steht er bei weitem nicht alleine dar.


Ich glaube eher, dass er damit gemeint hat, dass gemessen an den Geschäftszahlen des BVB für diese Spieler zu viel Geld geflossen ist und noch fließt. Jedenfalls ist das im Kontext dessen, was er vorher schrieb für mich die Deutung.


Rein von den Beträgen

27Mio

13Mio

20Mio


Das sind Summen die absolut zu vernachlässigen sind, wenn man sie im Internationalen Vergleich sieht. Auch von der sportlichen Leistung, die bisher von den Spielern abgeliefert wurde, finde ich für die Summen mehr als in Ordnung. (Immobile mal außen vor)

20Mio für einen zweiten Stürmer finde ich persönlich auch zu viel, bzw würde ich sogar so weit gehen das wir ihn nicht brauchen, solange die 3er Reihe nicht zu 100% funktioniert.

Man kann sich jedoch sicher sein das Watze keinen Cent ausgeben wird, der nicht zu 100% finanzierbar ist.

Wird also ein Spieler für 20Mio kommen, können wir das bezahlen, wie ist mir recht egal.
BVB - Finanzen |#1105
16.05.2014 - 13:12 Uhr
Zitat von Ikson:
Zitat von RogerWaters:
Zitat von to3i82:
Zitat von Dirk_Pitt:
Mkhi, Immobile, Auba sind finanziell, ein Schritt in die falsche Richtung gewesen oder werden es sein, aber das ist vielleicht nur meine exclusive Meinung.


Wie meinst du das?


wie soll er das schon meinen? er will damit andeuten, dass für das gegebene potenzial der genannten spieler sMn zu viel geld geflossen ist/fließen wird, was wirtschaftlich eben nicht ganz unbedeutend ist. und damit steht er bei weitem nicht alleine dar.


Bei Reus hat man auch viel Geld in die Hand genommen und da hat es sich gelohnt.

Gebt den Jungs etwas mehr Zeit um ein abschliessendes Urteil zu fällen.


Die 17 Mio € für Reus waren alleine aus Marketing Sicht schon eher zu vertreten, als die Käufe von Mkhi und Auba. Alleine wie stark die Aufmerksamkeit gewachsen ist, weil man den großen Buyern einen Spieler vor der Nase weggeschnappt hat. Reus ist außerdem die Identifikationsfigur beim BVB. Einige schauen sich den BVB nur an, weil wir Reus in unseren Reihen haben. Die Reaktionen bei Mkhi und Auba waren da in der öffentlichkeit schon ganz schön anders, erinner mich da noch an den Versprecher von unserem Bundes Jogi. Wenn der auch keine Ahnung hat, aber so etwas bleibt in den Köpfen. Das fußballerische Können, lasse ich hier im Finanzthread mal sein.

Außerdem ist man finanztechnisch ein hohes Risiko mit den 40Mio € für Auba und Mkhi gegangen und hat nicht das Festgeldkonto angelegt, dass uns bei der Suche nach einem Stürmer weiter helfen könnte.

Zitat von to3i82:
Sorry, aber das ist wohl mehr als einspurig gedacht und gewissermaßen populistisch. Davon mal abgesehen haben diese Spieler einen Gegenwert und könnten - mit derzeit etwas Verlust - jederzeit wieder verkauft werden.


Wenn du diese Spieler dann auch noch mit Verlust verkaufst, dann werden wir Buyern finanziel auch nicht in 1000Jahren einholen. Wir sind darauf angewiesen Spieler mit möglichst hohem Gewinn zu verkaufen um den Buyern auf lange Sicht finanziel und sportlich paroli bieten zu können. Die 100Mio € unterschied im Umsatz lassen sich nämlich nicht von heute auf morgen durch neue Sponsorenverträge egalisieren.

Mir ist es lieber einen Jojic für 2,5Mio € zu holen und ihn für 12,5Mio € wieder zu verkaufen, als einen Mkhi für 29Mio € und den für 39 Mio € zu verkaufen. Beide Transfers bieten den gleichen Gewinn, die Rendite auf das eingesetzte Kapital bei Jojic ist wesentlich höher und das Risiko, Chancen Profil ist total unterschiedlich. Was ich mich dann auch immer noch Fragen würde ist, sind 10% mehr Talent oder Entwicklungsvorsprung wirklich 10mal so viele Euros wert?

Ein weitere Punkt der ein hoches finanzielles Risiko bei so hochen Ablösesummen ist, ist die Gefahr einer Verletzung, wie jetzt bei Gündogan gesehen. Wenn Mkhi, Auba oder Immobile sich verletzten und eine ganze Sasion ausfallen, oder auch mal zwei, dann ist unser ganzes Geld in einem Spieler gebunden, der uns nicht weiter helfen kann. Wenn man dann keine Reserven hat, muss man wieder schauen wo man das Geld für einen Ersatz her bekommt, neuer Kredit?

Vielleicht sind meine Gedanken da ein wenig zu pessimistisch, aber wenn man nach guter Kaufmannsart beim BVB handeln will, dann müsste man meiner Meinung nach schon ein wenig das Risiko zurückfahren. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und die Buyern haben Jahrzehnte gebraucht um da anzukommen wo sie sind. Im Moment habe ich das Gefühl WZK wollen das zumindest sportlich bis spätestens zum Ende des Vertrags von Klopp geschafft haben, mit dem Risiko, dass es danach steil nach unten geht, weil die finanziellen Rahmenbedingungen irgendwann außer Acht gelassen wurden.

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_________________Kader2016/17__________________
-------------------------Bürki----------------------
--------Piszczek----Sokratis----Bartra--------Schmelzer--
--------------------------Weigel--------------------------
--------Dembele--------Castro--------Kagawa--------Reus----
--------------------------Auba------------------------
Bank oder Tribüne: Weidenfeller, Ramos, Subotic, Ginter, Durm, Bender, Sahin, Merino, Rode, Pulisic, Passlack

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dirk_Pitt am 16.05.2014 um 13:15 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#1106
16.05.2014 - 14:11 Uhr
Borussia Dortmund hat in der Saison 2011/12 den höchsten Gewinn der Bundesliga Geschichte gemacht und diesen in der Saison 2012/13 sogar noch verdoppelt. Da ist europaweit ziemlich einmalig.

Gleichzeitig ist die Personalkostenquote konstant bei 40%, auch das ist europaweit Spitze.

Da man in der nächsten Saison sicher 10% höhere Einnahmen aus der Bundesliga TV Vermarktung bekommt, einen wohl deutlich besseren Vertrag mit dem Hauptsponsor Evonik und ab der Saison 2015/16 einen sehr, sehr deutlichen Zuwachs bei der TV Auslandsvermarktung zu verzeichnen hat, ist das von Dir angesprochene Risiko verhältnismäßig gering.

Selbst wenn man in der nächsten Saison nur Fünfter wird, bleibt man auf Platz 2 der Fernsehgeldtabelle. Dazu die Steigerungen beim Merchandising, bei den Mitgliederzahlen, beim Catering Vertrag ab 2015 und einiges mehr.

Ich denke mal Watzke und co. wissen was sie da tun.

Deine ständigen Vergleiche mit den Bayern sind wenig hilfreich, wie von Watzke gefühlt 1000x wiederholt: Die Bayern sind sehr weit entfernt, bleiben sie auch. Es geht darum sich als Nr. 2 in Deutschland zu etablieren, da ist Dortmund auf einem sehr gutem Weg.
BVB - Finanzen |#1107
16.05.2014 - 14:16 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt:
Zitat von Ikson:
Zitat von RogerWaters:
Zitat von to3i82:
Zitat von Dirk_Pitt:
Mkhi, Immobile, Auba sind finanziell, ein Schritt in die falsche Richtung gewesen oder werden es sein, aber das ist vielleicht nur meine exclusive Meinung.


Wie meinst du das?


wie soll er das schon meinen? er will damit andeuten, dass für das gegebene potenzial der genannten spieler sMn zu viel geld geflossen ist/fließen wird, was wirtschaftlich eben nicht ganz unbedeutend ist. und damit steht er bei weitem nicht alleine dar.


Bei Reus hat man auch viel Geld in die Hand genommen und da hat es sich gelohnt.

Gebt den Jungs etwas mehr Zeit um ein abschliessendes Urteil zu fällen.


Die 17 Mio € für Reus waren alleine aus Marketing Sicht schon eher zu vertreten, als die Käufe von Mkhi und Auba. Alleine wie stark die Aufmerksamkeit gewachsen ist, weil man den großen Buyern einen Spieler vor der Nase weggeschnappt hat. Reus ist außerdem die Identifikationsfigur beim BVB. Einige schauen sich den BVB nur an, weil wir Reus in unseren Reihen haben. Die Reaktionen bei Mkhi und Auba waren da in der öffentlichkeit schon ganz schön anders, erinner mich da noch an den Versprecher von unserem Bundes Jogi. Wenn der auch keine Ahnung hat, aber so etwas bleibt in den Köpfen. Das fußballerische Können, lasse ich hier im Finanzthread mal sein.

Außerdem ist man finanztechnisch ein hohes Risiko mit den 40Mio € für Auba und Mkhi gegangen und hat nicht das Festgeldkonto angelegt, dass uns bei der Suche nach einem Stürmer weiter helfen könnte.

Zitat von to3i82:
Sorry, aber das ist wohl mehr als einspurig gedacht und gewissermaßen populistisch. Davon mal abgesehen haben diese Spieler einen Gegenwert und könnten - mit derzeit etwas Verlust - jederzeit wieder verkauft werden.


Wenn du diese Spieler dann auch noch mit Verlust verkaufst, dann werden wir Buyern finanziel auch nicht in 1000Jahren einholen. Wir sind darauf angewiesen Spieler mit möglichst hohem Gewinn zu verkaufen um den Buyern auf lange Sicht finanziel und sportlich paroli bieten zu können. Die 100Mio € unterschied im Umsatz lassen sich nämlich nicht von heute auf morgen durch neue Sponsorenverträge egalisieren.

Mir ist es lieber einen Jojic für 2,5Mio € zu holen und ihn für 12,5Mio € wieder zu verkaufen, als einen Mkhi für 29Mio € und den für 39 Mio € zu verkaufen. Beide Transfers bieten den gleichen Gewinn, die Rendite auf das eingesetzte Kapital bei Jojic ist wesentlich höher und das Risiko, Chancen Profil ist total unterschiedlich. Was ich mich dann auch immer noch Fragen würde ist, sind 10% mehr Talent oder Entwicklungsvorsprung wirklich 10mal so viele Euros wert?


Auf diesem Niveau sind die letzten 5% oder 10% aber nunmal überproportional teuer und im Endeffekt die paar Prozent, die den Unterschied zwischen Platz 2 und 5 oder zwischen Achtel- und Halbfinale in der CL ausmachen können.
Ein Ronaldo, Bale oder ähnliche Spieler sind sicherlich auch nicht drei mal so gut wie Miki oder Götze. Ein Cavani ist nicht doppelt so gut wie ein Higuain.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist diese Argumentation sicher richtig. Aus sportlicher Sicht aber nicht. Da ist es mir lieber Miki mit 35% Rendite für 39 Millionen wieder zu verkaufen als Jojic mit 400% Rendite für 12,5 Millionen, wenn beide zuvor so gespielt haben, dass die Ablöse ihre Leistung widerspiegelt. Rein vom Prinzip, unabhängig von den Namen.

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Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.
BVB - Finanzen |#1108
16.05.2014 - 14:38 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt:

Reus ist außerdem die Identifikationsfigur beim BVB. Einige schauen sich den BVB nur an, weil wir Reus in unseren Reihen haben.


Reus war in seiner ersten Saison auch nicht so überragend wie jetzt. Dass er als Dortmunder nochmal ein andere Standing hat, ist klar. Zudem ist möglich, dass wir hier Miki und Auba am Ende der nächsten Saison auch für überragende Leistungen loben. Diese beiden hat man mit genauso viel Überzeugung gekauft wie einen Reus. Auch Reus hätte sich hier schlechter entwickeln können, dann wäre er deinen Ausführungen zufolge auch zu teuer gewesen.

Zitat von Dirk_Pitt:

Außerdem ist man finanztechnisch ein hohes Risiko mit den 40Mio € für Auba und Mkhi gegangen und hat nicht das Festgeldkonto angelegt, dass uns bei der Suche nach einem Stürmer weiter helfen könnte.


Für die 40 Mio. hat man keine Schulden gemacht, sondern hat die Kohle mit Spielern wie Reus - der auch teuer war - in der CL eingespielt. Lägen die 40 Mio. nun auf einem Festgeldkonto willst du doch nicht ernsthaft behaupt, wir hätten einen Stürmer für 60 Mio. geholt.

Zitat von Dirk_Pitt:
Wir sind darauf angewiesen Spieler mit möglichst hohem Gewinn zu verkaufen um den Buyern auf lange Sicht finanziel und sportlich paroli bieten zu können.


Sind wir überhaupt nicht. Dann hätten wir Lewy auch vor der Saison für 30 Mio. verkaufen müssen mit dem Ergebnis, dass die CL in Gefahr gewesen wäre. Davon ab: Wie kann man denn den Bayern bitte mit Verkäufen sportlich Paroli bieten? Passt irgendwie nicht.


Zitat von Dirk_Pitt:
Mir ist es lieber einen Jojic für 2,5Mio € zu holen und ihn für 12,5Mio € wieder zu verkaufen, als einen Mkhi für 29Mio € und den für 39 Mio € zu verkaufen.


Du haust das sowas von lapidar raus, unfassbar. Sport ist nicht nur Min-Max wie bei den ganzen Manager-Knechten. Der Preis für einen Spieler wie Miki in Höhe von 26 Mio. ist marktüblich. Punkt. Jojic für 2,5 Mio. zu bekommen ist absolute Extraklasse. Du stellst es als völlig normal hin.


Zitat von Dirk_Pitt:
Vielleicht sind meine Gedanken da ein wenig zu pessimistisch, aber wenn man nach guter Kaufmannsart beim BVB handeln will, dann müsste man meiner Meinung nach schon ein wenig das Risiko zurückfahren.


Meiner Meinung nach machst du etwas zu sehr auf korrekten Kaufmann. Womöglich würdest du alle Spieler gewinnbringend verkaufen wollen und vorm Controller glänzen. Das übliche Ausschlachten. Was dabei rauskommt ist zumeist nicht mehr als Rotz.

Fazit: Der eingeschlagene Kurs ist völlig richtig. Wenn man das Geld sportlich erwirtschaftet, kann man es auch in die Mannschaft investieren, um wieder die großen Geldtöpfe zu erreichen. Permanent junge, günstige Spieler kaufen um sie dann mit maximalem Gewinn zu verkaufen kann nicht das Ziel sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von to3i82 am 16.05.2014 um 14:40 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#1109
16.05.2014 - 14:59 Uhr
Wieso redet ihr hier über Transferpolitik?
BVB - Finanzen |#1110
16.05.2014 - 15:03 Uhr
Zitat von halbgott:
Borussia Dortmund hat in der Saison 2011/12 den höchsten Gewinn der Bundesliga Geschichte gemacht und diesen in der Saison 2012/13 sogar noch verdoppelt. Da ist europaweit ziemlich einmalig.

Gleichzeitig ist die Personalkostenquote konstant bei 40%, auch das ist europaweit Spitze.

Da man in der nächsten Saison sicher 10% höhere Einnahmen aus der Bundesliga TV Vermarktung bekommt, einen wohl deutlich besseren Vertrag mit dem Hauptsponsor Evonik und ab der Saison 2015/16 einen sehr, sehr deutlichen Zuwachs bei der TV Auslandsvermarktung zu verzeichnen hat, ist das von Dir angesprochene Risiko verhältnismäßig gering.

Selbst wenn man in der nächsten Saison nur Fünfter wird, bleibt man auf Platz 2 der Fernsehgeldtabelle. Dazu die Steigerungen beim Merchandising, bei den Mitgliederzahlen, beim Catering Vertrag ab 2015 und einiges mehr.

Ich denke mal Watzke und co. wissen was sie da tun.

Deine ständigen Vergleiche mit den Bayern sind wenig hilfreich, wie von Watzke gefühlt 1000x wiederholt: Die Bayern sind sehr weit entfernt, bleiben sie auch. Es geht darum sich als Nr. 2 in Deutschland zu etablieren, da ist Dortmund auf einem sehr gutem Weg.


Das sind natürlich gute Aussichten. Die Frage ist, ob der BVB das Geld jetzt grade hat und wo man das erkennen kann bzw. ob es aus der Bilanz abzulesen ist oder ob nicht. Ich kann mir da kein Urteil erlauben, weil mir das Fachwissen fehlt aber da hier ja immer wieder Meinungen mit Fachwissen kombiniert dargelegt werden muss es doch möglich sein, das Ganze mit System anzugehen, also müsste man der Diskussion zuliebe zwei Dinge trennen: "Möglichkeiten heute" (=kommendes Transferfenster) und "Möglichkeiten morgen".

Fangen wir mit heute an.
Frage:
1a) Kann man zweifelsfrei aus dem GB herauslesen, wieviel der BVB in Spieler investieren kann?
Wenn ja: 1b) Wo? Wo nicht?
Wenn nein:
2) Kann man den Betrag eingrenzen nach unten und oder oben und welche Unsicherheiten gibt es dabei?
3a) Lassen sich daraus Rückschlüsse darüber ziehen, was in diesem Sommer passieren kann und was nicht?
3b) Kann man demnach auch folgern dass der BVB ab Betrag X Vorgriff auf Gelder der nächsten Saison tun muss?
4a) Besteht Einigkeit darüber, ob ein solcher Vorgriff "Schulden machen" ist?
Wenn ja, prima.
Wenn nein: 4b) was dann?
5) Davon ausgehend, dass Betrag X einzugrenzen ist und der BVB unter diesem bleibt? Wie sind dann die getätigten Transfers mit Blick auf die nächsten GJ finanziell zu sehen?

Und habe hier springen wir dann in die "Möglichkeiten morgen". Ich denke, die kann man momentan erstmal auslassen, denn ich habe das Gefühl schon bei den Fragen 1-3 gibt es nicht im Ansatz so etwas wie eine schlüssige Diskussion, weil Rede und Gegenrede immer in Nebenkriegsschauplätze abdriften. Bevor hier also weiterhin alle mit Argumenten um sich werfen, lasst es uns doch mal Stück für Stück probieren. Bei einem Thema, das so gut dokumentiert ist über die Publikationspflicht des BVB sollte das doch eigentlich ziemlich gut funktionieren. Vor allem würde es auch den Laien helfen. Ich nehme an das ich nicht der Einzige dieser Art hier bin.

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