BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
04.03.2014 - 11:28 Uhr
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Apemantus:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Maldoror:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von DerMoe:
Zitat von Mahet:
Zitat von Raducanu_10:
Sollte der BVB tatsächlich noch TV-Gelder an Sportfive abdrücken müssen, dann wird der Verein ab 2020 nochmal einen ganz massiven Sprung machen, insbesondere da bis dahin dann sowohl ein neuer Inlands- als auch Auslandsvertrag ausgehandelt wird, der der Bundesliga zusätzliche Einnahmen bescheren sollte, sofern sich die Klubs und die Liga nicht vollkommen dämlich anstellen.
Erhöhte TV-Einnahmen für alle Klubs und für den BVB zusätzlicher Spielraum durch das Auslaufen des Sportfive-Vertrags.
Außerdem sollte man bedenken, dass 2020 der Puma-Deal ausläuft, wo ich mir dann mit einem neuen Vertrag noch Steigerungen von bis zu 20 Mio vorstellen kann. Das kommt noch zu den Sportfive-Entlastungen hinzu, die bestimmt auch über 20 Mio betragen. Die Schulden und Zinszahlungen werden bis dahin auch nochmal um einiges kleiner sein als jetzt.
2020 beginnt eine ganz neue finanzielle Ära für den Verein, wie es aussieht. Wegfallende Sportfive Belastungen im zweistelligen Millionenbereich, neuer Ausrüstervertrag mit Steigerungen im zweistelligen Millionenbereich. Ich hoffe, dass Kloppo dann noch da sein wird, denn dann wird er endlich die Früchte seiner langjährigen Arbeit einfahren können und vielleicht mal nicht mehr jedes Jahr Leistungsträger abgeben müssen.
Eine Steigerung um 20 Mio wird es beim Ausrüster nicht geben, das ist unrealistisch und wahrscheinlich an den Deals von Arsenal & Co gemessen.
Allerdings könnte die Verlängerung schon 2018 geschehen, den Deal wird man eher nicht auslaufen lassen, außer Nike meldet da ernsthaftes Interesse an...
Um von einem Ausrüster mehr zu bekommen, muss der BVB langsam aber sicher mal seine Internationalisierungsblockade aufheben und mehr dafür tun, international bekannter zu werden. Viel Geld von Ausrüstern erhalten all die Teams, die international einen hohen Bekanntheitsgrad haben.
Dafür muss der BVB aber eben auch mal internationale Länder auf anderen Kontinenten bereisen um etwas dafür zu tun!
Welche Internationalisierungsblockade? Dortmund legt durch sportlicher Auftritte massiv im internationalen Standing zu, auch ohne Testspiel im Katar. Solche PR-Reisen lohnen sich am ehesten für die ohnehin schon sehr bekannten Münchener.
Ansonsten ist das nur Werbung für die Buli, weswegen die DFL auch ordentliche Prämien für ein Trainingsspiel in z.B. China ausschüttet.
Welche Internationalisierungsblockade?
Der BVB ist sich zu fein, auch mal nach China, Japan oder in die USA zu reisen um für sich und die Bundesliga zu werben. Man hält immer schön sein Trainingslager in Spanien oder Österreich ab, anstatt auch mal etwas für die Internationalisierung zu tun.
Schaut man sich englische Teams an, die touren jedes Jahr durch Asien oder die USA, die sind nicht umsonst bekannter und kassieren horrende Summen von Ausrüstern.
Warum findet ein solches Vorbereitungsturnier in den USA ohne deutsches Team statt? http://internationalchampionscup.com/
Deutsche Teams müssen dort endlich aktiver werden und da sollten nunmal die 2-3 bekanntesten deutschen Teams voraus gehen. Bayern geht diesen Sommer endlich mal wieder in die USA und wird 2-3 Testspiele dort bestreiten, unter anderem gegen die MLS All Stars. Warum zieht der BVB nicht nach und tut was für die InternationalisierungOptimale Trainingsbedingungen findet man in den USA erstrecht.
Gleiches gilt übrigens auch für Schalke oder die anderen größeren Vereine in der Bundesliga.
Das halte ich für unnötig und eher leistungsmindernd.
Wichtiger: Facebook und Twitter Kanal komplett auf Englisch anbieten neben der deutschen Sprachversion.
Englische Website regelmäßiger aktualisieren
Mitgliedsantrag endlich auf Englisch anbieten! Bei uns kann man sich nur auf Deutsch als Mitglied registrieren, sogar bei den Blauen geht das auf Englisch.
Weitere gezielte PR Maßnahmen in Städten, in denen wir in der CL sind (zuletzt durch Evonik Anzeigenkampagne in St Petersburg)
Das würde bedeuten, dass all die großen europäischen Clubs, die jedes Jahr durch die Welt fliegen, keine Ahnung vom Geschäft hätten?
Sieht man bei all den großen Teams denn eine Leistungsminderung durch die Trips? Ich sehe da bisher keine.
Interessante Sichtweise.
Ich würde -und das war auch Intention meines Beitrags- von Fall zu Fall betrachten.
Die Bundesliga hat im Gegensatz z.B. zur Premier League in den letzten Jahren eine Menge versäumt, was die Auslandsvermarktung betrifft. Das will man jetzt (endlich) korrigieren.
Eine PR-Tour in der Vorbereitung ist auch nur dann sinnvoll, wenn die Liga und insbesondere der betreffende Verein eine gewisse Popularität besitzt.
Als Extrembeispiel: Wenn der FC Augsburg eine China-Reise auf sich nähme, wäre der Marketing-Erfolg im Vergleich zum Aufwand sehr überschaubar.
Bayern München dagegen ist natürlich seit Jahrzehnten das Aushängeschild deutschen Fußballs - da ist ein Trip nach Katar oder wohin auch immer weitaus lohnenswerter.
Die "Marke" Borussia Dortmund gewinnt erst seit ca. 2 Jahren an internationalem Standing. Rapide sicherlich, aber eben noch nicht seit langer Zeit. Wir haben im letzten Jahr die CL gerockt, das vergangene Sommertrainingslager war demnach das erste, in dem man eine PR-Reise überhaupt in Betracht ziehen konnte. Es gibt bei uns noch eine Menge Potenzial, die internationale Aufmerksamkeit zu erhöhen, ohne Show-Testkicks in Lampukistan. Apemantus hat einige davon angesprochen.
Von "zu fein" oder "Internationalisierungsblockade" zu sprechen ist daher fehl am Platze und abenteuerlich. Davon könnte man sprechen, wenn wir uns weigerten die CL-Auswärtsspiele zu besuchen.
Außerdem ist zu bedenken: Wenn die Vorteile einer "exotischen" Reise für alle Clubs die Nachteile so locker in die Tasche stecken und die Vorbereitung auf keinen Fall darunter leidet, warum muss die DFL dann durch hohe Antrittsprämien überhaupt Anreize schaffen?
Zitat von Apemantus:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Maldoror:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von DerMoe:
Zitat von Mahet:
Zitat von Raducanu_10:
Sollte der BVB tatsächlich noch TV-Gelder an Sportfive abdrücken müssen, dann wird der Verein ab 2020 nochmal einen ganz massiven Sprung machen, insbesondere da bis dahin dann sowohl ein neuer Inlands- als auch Auslandsvertrag ausgehandelt wird, der der Bundesliga zusätzliche Einnahmen bescheren sollte, sofern sich die Klubs und die Liga nicht vollkommen dämlich anstellen.
Erhöhte TV-Einnahmen für alle Klubs und für den BVB zusätzlicher Spielraum durch das Auslaufen des Sportfive-Vertrags.
Außerdem sollte man bedenken, dass 2020 der Puma-Deal ausläuft, wo ich mir dann mit einem neuen Vertrag noch Steigerungen von bis zu 20 Mio vorstellen kann. Das kommt noch zu den Sportfive-Entlastungen hinzu, die bestimmt auch über 20 Mio betragen. Die Schulden und Zinszahlungen werden bis dahin auch nochmal um einiges kleiner sein als jetzt.
2020 beginnt eine ganz neue finanzielle Ära für den Verein, wie es aussieht. Wegfallende Sportfive Belastungen im zweistelligen Millionenbereich, neuer Ausrüstervertrag mit Steigerungen im zweistelligen Millionenbereich. Ich hoffe, dass Kloppo dann noch da sein wird, denn dann wird er endlich die Früchte seiner langjährigen Arbeit einfahren können und vielleicht mal nicht mehr jedes Jahr Leistungsträger abgeben müssen.
Eine Steigerung um 20 Mio wird es beim Ausrüster nicht geben, das ist unrealistisch und wahrscheinlich an den Deals von Arsenal & Co gemessen.
Allerdings könnte die Verlängerung schon 2018 geschehen, den Deal wird man eher nicht auslaufen lassen, außer Nike meldet da ernsthaftes Interesse an...
Um von einem Ausrüster mehr zu bekommen, muss der BVB langsam aber sicher mal seine Internationalisierungsblockade aufheben und mehr dafür tun, international bekannter zu werden. Viel Geld von Ausrüstern erhalten all die Teams, die international einen hohen Bekanntheitsgrad haben.
Dafür muss der BVB aber eben auch mal internationale Länder auf anderen Kontinenten bereisen um etwas dafür zu tun!
Welche Internationalisierungsblockade? Dortmund legt durch sportlicher Auftritte massiv im internationalen Standing zu, auch ohne Testspiel im Katar. Solche PR-Reisen lohnen sich am ehesten für die ohnehin schon sehr bekannten Münchener.
Ansonsten ist das nur Werbung für die Buli, weswegen die DFL auch ordentliche Prämien für ein Trainingsspiel in z.B. China ausschüttet.
Welche Internationalisierungsblockade?
Der BVB ist sich zu fein, auch mal nach China, Japan oder in die USA zu reisen um für sich und die Bundesliga zu werben. Man hält immer schön sein Trainingslager in Spanien oder Österreich ab, anstatt auch mal etwas für die Internationalisierung zu tun.
Schaut man sich englische Teams an, die touren jedes Jahr durch Asien oder die USA, die sind nicht umsonst bekannter und kassieren horrende Summen von Ausrüstern.
Warum findet ein solches Vorbereitungsturnier in den USA ohne deutsches Team statt? http://internationalchampionscup.com/
Deutsche Teams müssen dort endlich aktiver werden und da sollten nunmal die 2-3 bekanntesten deutschen Teams voraus gehen. Bayern geht diesen Sommer endlich mal wieder in die USA und wird 2-3 Testspiele dort bestreiten, unter anderem gegen die MLS All Stars. Warum zieht der BVB nicht nach und tut was für die InternationalisierungOptimale Trainingsbedingungen findet man in den USA erstrecht.
Gleiches gilt übrigens auch für Schalke oder die anderen größeren Vereine in der Bundesliga.
Das halte ich für unnötig und eher leistungsmindernd.
Wichtiger: Facebook und Twitter Kanal komplett auf Englisch anbieten neben der deutschen Sprachversion.
Englische Website regelmäßiger aktualisieren
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Weitere gezielte PR Maßnahmen in Städten, in denen wir in der CL sind (zuletzt durch Evonik Anzeigenkampagne in St Petersburg)
Das würde bedeuten, dass all die großen europäischen Clubs, die jedes Jahr durch die Welt fliegen, keine Ahnung vom Geschäft hätten?
Sieht man bei all den großen Teams denn eine Leistungsminderung durch die Trips? Ich sehe da bisher keine.
Interessante Sichtweise.
Ich würde -und das war auch Intention meines Beitrags- von Fall zu Fall betrachten.
Die Bundesliga hat im Gegensatz z.B. zur Premier League in den letzten Jahren eine Menge versäumt, was die Auslandsvermarktung betrifft. Das will man jetzt (endlich) korrigieren.
Eine PR-Tour in der Vorbereitung ist auch nur dann sinnvoll, wenn die Liga und insbesondere der betreffende Verein eine gewisse Popularität besitzt.
Als Extrembeispiel: Wenn der FC Augsburg eine China-Reise auf sich nähme, wäre der Marketing-Erfolg im Vergleich zum Aufwand sehr überschaubar.
Bayern München dagegen ist natürlich seit Jahrzehnten das Aushängeschild deutschen Fußballs - da ist ein Trip nach Katar oder wohin auch immer weitaus lohnenswerter.
Die "Marke" Borussia Dortmund gewinnt erst seit ca. 2 Jahren an internationalem Standing. Rapide sicherlich, aber eben noch nicht seit langer Zeit. Wir haben im letzten Jahr die CL gerockt, das vergangene Sommertrainingslager war demnach das erste, in dem man eine PR-Reise überhaupt in Betracht ziehen konnte. Es gibt bei uns noch eine Menge Potenzial, die internationale Aufmerksamkeit zu erhöhen, ohne Show-Testkicks in Lampukistan. Apemantus hat einige davon angesprochen.
Von "zu fein" oder "Internationalisierungsblockade" zu sprechen ist daher fehl am Platze und abenteuerlich. Davon könnte man sprechen, wenn wir uns weigerten die CL-Auswärtsspiele zu besuchen.
Außerdem ist zu bedenken: Wenn die Vorteile einer "exotischen" Reise für alle Clubs die Nachteile so locker in die Tasche stecken und die Vorbereitung auf keinen Fall darunter leidet, warum muss die DFL dann durch hohe Antrittsprämien überhaupt Anreize schaffen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Maldoror am 04.03.2014 um 11:31 Uhr bearbeitet
04.03.2014 - 11:37 Uhr
Zitat von Maldoror:
Außerdem ist zu bedenken: Wenn die Vorteile einer "exotischen" Reise für alle Clubs die Nachteile so locker in die Tasche stecken und die Vorbereitung auf keinen Fall darunter leidet, warum muss die DFL dann durch hohe Antrittsprämien überhaupt Anreize schaffen?
Weil sich viele Vereine einfach gerne darauf ausruhen, dass es schon irgendwie laufen wird oder die Bayern das schon machen international.
Wichtig ist, dass man nicht vergessen sollte, dass solche Reisen auch immer mit Sponsorenengagement gekoppelt ist. Man bezieht seine Partner in diese Reise mit ein, dadurch wird die Reichweite der Leute massiv erhöht.
Beispiel: Bayern hat gegen Wolfsburg in Guangzhou gespielt vor 1-2 Jahren, das Ganze wurde groß aufgezogen von VW/Audi. Das sieht bei den anderen großen Teams nicht anders aus.
Der BVB könnte zum Beispiel eine Reise in die USA machen und das mit Opel/GM aufziehen oder mit Huawai in China.
Damals als Kagawa beim BVB explodiert ist, wieso hat man da keine Reise nach Japan unternommen?
Außerdem ist zu bedenken: Wenn die Vorteile einer "exotischen" Reise für alle Clubs die Nachteile so locker in die Tasche stecken und die Vorbereitung auf keinen Fall darunter leidet, warum muss die DFL dann durch hohe Antrittsprämien überhaupt Anreize schaffen?
Weil sich viele Vereine einfach gerne darauf ausruhen, dass es schon irgendwie laufen wird oder die Bayern das schon machen international.
Wichtig ist, dass man nicht vergessen sollte, dass solche Reisen auch immer mit Sponsorenengagement gekoppelt ist. Man bezieht seine Partner in diese Reise mit ein, dadurch wird die Reichweite der Leute massiv erhöht.
Beispiel: Bayern hat gegen Wolfsburg in Guangzhou gespielt vor 1-2 Jahren, das Ganze wurde groß aufgezogen von VW/Audi. Das sieht bei den anderen großen Teams nicht anders aus.
Der BVB könnte zum Beispiel eine Reise in die USA machen und das mit Opel/GM aufziehen oder mit Huawai in China.
Damals als Kagawa beim BVB explodiert ist, wieso hat man da keine Reise nach Japan unternommen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matze20111984 am 04.03.2014 um 11:39 Uhr bearbeitet
04.03.2014 - 11:47 Uhr
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Maldoror:
Außerdem ist zu bedenken: Wenn die Vorteile einer "exotischen" Reise für alle Clubs die Nachteile so locker in die Tasche stecken und die Vorbereitung auf keinen Fall darunter leidet, warum muss die DFL dann durch hohe Antrittsprämien überhaupt Anreize schaffen?
Weil sich viele Vereine einfach gerne darauf ausruhen, dass es schon irgendwie laufen wird oder die Bayern das schon machen international.
Wichtig ist, dass man nicht vergessen sollte, dass solche Reisen auch immer mit Sponsorenengagement gekoppelt ist. Man bezieht seine Partner in diese Reise mit ein, dadurch wird die Reichweite der Leute massiv erhöht.
Beispiel: Bayern hat gegen Wolfsburg in Guangzhou gespielt vor 1-2 Jahren, das Ganze wurde groß aufgezogen von VW/Audi. Das sieht bei den anderen großen Teams nicht anders aus.
Der BVB könnte zum Beispiel eine Reise in die USA machen und das mit Opel/GM aufziehen oder mit Huawai in China.
Damals als Kagawa beim BVB explodiert ist, wieso hat man da keine Reise nach Japan unternommen?
Man darf aber mal auch nicht vergessen, wo wir herkamen. Vor 6-7 Jahren hatten wir einen Umsatz von 85 Mio. € und waren ein grauer Mittelmaß-Club mit einer schönen Vergangenheit. Die internationale Aufmerksamkeit kam letztlich erst durch das CL-Finale, davor sind wir massiv in der CL und Euro League gescheitert und waren ja auch in Augen anderer eine "regionale Erscheinung".
Zu Kagawa: Wir hatten genau EINE Sommervorbereitung mit ihm, wo man was hätte machen können. Als er zu uns kam, war er ein unbeschriebenes Blatt und dazu kam eine halbjährige Verletzung in der Rückrunde der ersten Saison und keiner wusste, ob Kagawa nicht ein One Hit Wonder war.
Ja, wir wurden zwar Meister in der 1. Kagawa-Saison aber sind in der Euro League in der Gruppenphase gescheitert. Dazu hatten wir so große Sponsoren wie Kappa.
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Zitat von Maldoror:
Außerdem ist zu bedenken: Wenn die Vorteile einer "exotischen" Reise für alle Clubs die Nachteile so locker in die Tasche stecken und die Vorbereitung auf keinen Fall darunter leidet, warum muss die DFL dann durch hohe Antrittsprämien überhaupt Anreize schaffen?
Weil sich viele Vereine einfach gerne darauf ausruhen, dass es schon irgendwie laufen wird oder die Bayern das schon machen international.
Wichtig ist, dass man nicht vergessen sollte, dass solche Reisen auch immer mit Sponsorenengagement gekoppelt ist. Man bezieht seine Partner in diese Reise mit ein, dadurch wird die Reichweite der Leute massiv erhöht.
Beispiel: Bayern hat gegen Wolfsburg in Guangzhou gespielt vor 1-2 Jahren, das Ganze wurde groß aufgezogen von VW/Audi. Das sieht bei den anderen großen Teams nicht anders aus.
Der BVB könnte zum Beispiel eine Reise in die USA machen und das mit Opel/GM aufziehen oder mit Huawai in China.
Damals als Kagawa beim BVB explodiert ist, wieso hat man da keine Reise nach Japan unternommen?
Man darf aber mal auch nicht vergessen, wo wir herkamen. Vor 6-7 Jahren hatten wir einen Umsatz von 85 Mio. € und waren ein grauer Mittelmaß-Club mit einer schönen Vergangenheit. Die internationale Aufmerksamkeit kam letztlich erst durch das CL-Finale, davor sind wir massiv in der CL und Euro League gescheitert und waren ja auch in Augen anderer eine "regionale Erscheinung".
Zu Kagawa: Wir hatten genau EINE Sommervorbereitung mit ihm, wo man was hätte machen können. Als er zu uns kam, war er ein unbeschriebenes Blatt und dazu kam eine halbjährige Verletzung in der Rückrunde der ersten Saison und keiner wusste, ob Kagawa nicht ein One Hit Wonder war.
Ja, wir wurden zwar Meister in der 1. Kagawa-Saison aber sind in der Euro League in der Gruppenphase gescheitert. Dazu hatten wir so große Sponsoren wie Kappa.
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
04.03.2014 - 11:53 Uhr
Zitat von Leandro:
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
04.03.2014 - 11:56 Uhr
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Leandro:
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
Ist uns realtiv egal.
Zitat von Leandro:
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
Ist uns realtiv egal.
04.03.2014 - 11:57 Uhr
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Leandro:
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
Hatte bei Deiner letzten Antwort schon den Eindruck, dass Du Probleme damit hast, Geschriebenes zu verstehen ...
Aber das jetzt ist ja zum Schießen.
Zitat von Leandro:
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
Hatte bei Deiner letzten Antwort schon den Eindruck, dass Du Probleme damit hast, Geschriebenes zu verstehen ...
Aber das jetzt ist ja zum Schießen.
04.03.2014 - 12:02 Uhr
Zitat von Mahet:
Gutes Posting. Einige Annahmen hier sind einfach albern. Nur weil man im Ausland mal ein Testspiel oder gar die Saisonvorbereitung macht, explodiert die Auslandsvermarktung dort noch lange nicht. Oder man verpflichtet einen Asiaten und die Trikotverkäufe schießen automatisch sofort in die Höhe.
Dazu gehört viel mehr und solche Aktionen müssen in eine ganzheitliche Strategie gefasst sein, ansonsten verpufft das einfach. Jetzt einfach den Weltklubs nachzueifern und deren Strategie zu kopieren, bringt selbstverständlich nichts. Da muss man schon etwas eigenes überlegen. Das verstehen die Bayernfans natürlich nicht. Als kleiner BVB reicht es eben nicht, bei den Großen zu klauen.
Ich hätte ein verstärktes Engagement in Polen interessant gefunden. Zwischen Polen und dem Ruhrpott besteht eine historische Verbindung, die Wirtschaft dort wächst beständig, man hat polnische Starspieler im Kader, der BVB scoutet dort nachweislich immernoch intensiv und es ist quasi um die Ecke. Das wäre zumindest mal ein interessanter Testballon für die Auslandsvermarktung.
Gutes Posting. Einige Annahmen hier sind einfach albern. Nur weil man im Ausland mal ein Testspiel oder gar die Saisonvorbereitung macht, explodiert die Auslandsvermarktung dort noch lange nicht. Oder man verpflichtet einen Asiaten und die Trikotverkäufe schießen automatisch sofort in die Höhe.
Dazu gehört viel mehr und solche Aktionen müssen in eine ganzheitliche Strategie gefasst sein, ansonsten verpufft das einfach. Jetzt einfach den Weltklubs nachzueifern und deren Strategie zu kopieren, bringt selbstverständlich nichts. Da muss man schon etwas eigenes überlegen. Das verstehen die Bayernfans natürlich nicht. Als kleiner BVB reicht es eben nicht, bei den Großen zu klauen.
Ich hätte ein verstärktes Engagement in Polen interessant gefunden. Zwischen Polen und dem Ruhrpott besteht eine historische Verbindung, die Wirtschaft dort wächst beständig, man hat polnische Starspieler im Kader, der BVB scoutet dort nachweislich immernoch intensiv und es ist quasi um die Ecke. Das wäre zumindest mal ein interessanter Testballon für die Auslandsvermarktung.
04.03.2014 - 12:07 Uhr
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Leandro:
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
So hat doch das Diskutieren keinen Sinn.
Das Geld durch die Auslandsvermarktung erschließt sich ja nicht ausschließlich aus den Auslandsreisen des FCB, denn genau das unterstellst du, wenn du sagst, dass der BVB nichts dazu beiträgt.
Manchmal wird hier gerade von Bayernseite so getan, als ob der BVB ähnlich lang oben (v.a. europäisch gesehn) etabliert wäre wie der FCB und das wir nicht vor ein paar Jahren quasi insolvent waren.
Vor 5 Jahren hätte sich schlichtweg niemand im Ausland für den BVB interessiert. Da könnte man jetzt auch Mainz nach Asien schicken. Erst seit dem CL-Finale sind wir in Europa wieder ein echtes Thema. Seit Kagawa haben wir auch in Asien unsere Präsenez etwas ausgebaut, in dem es ausgewählte BVB-Inhalte auch auf Japanisch gibt.
Aber es wurden doch sehr valide Punkte genannt, welche der BVB zunächst abzuarbeiten hat, damit eine Auslandsreise auch für den BVB ein echter Gewinn sein kann. Außerdem muss auch der sportliche Erfolg verstetigt werden, um noch interessanter im Ausland zu werden.
Mit Puma, Opel, Turkish Airlines und Huawei hat man nun tatsächlich Sponsoren, mit denen solche Reisen noch spannender werden können. Und ich schließe diese Möglichkeit auch gar nicht aus bzw. man kann darüber natürlich streiten, wann der beste Zeitpunkt ist.
Aber vll sollte in der Diskussion trotzdem mal versucht werden, den BVB besser zu verstehen, wo wir herkommen, was unsere Entwicklung ist, und seit wann wir auch europäisch wieder angesehen sind.
Zitat von Leandro:
Der BVB von jetzt steht ganz anders da und ja, man könnte sicherlich auch über eine Auslandsreise nachdenken. Dennoch gebe ich auch anderen Recht, dass man bis dahin noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen hat.
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
So hat doch das Diskutieren keinen Sinn.
Das Geld durch die Auslandsvermarktung erschließt sich ja nicht ausschließlich aus den Auslandsreisen des FCB, denn genau das unterstellst du, wenn du sagst, dass der BVB nichts dazu beiträgt.
Manchmal wird hier gerade von Bayernseite so getan, als ob der BVB ähnlich lang oben (v.a. europäisch gesehn) etabliert wäre wie der FCB und das wir nicht vor ein paar Jahren quasi insolvent waren.
Vor 5 Jahren hätte sich schlichtweg niemand im Ausland für den BVB interessiert. Da könnte man jetzt auch Mainz nach Asien schicken. Erst seit dem CL-Finale sind wir in Europa wieder ein echtes Thema. Seit Kagawa haben wir auch in Asien unsere Präsenez etwas ausgebaut, in dem es ausgewählte BVB-Inhalte auch auf Japanisch gibt.
Aber es wurden doch sehr valide Punkte genannt, welche der BVB zunächst abzuarbeiten hat, damit eine Auslandsreise auch für den BVB ein echter Gewinn sein kann. Außerdem muss auch der sportliche Erfolg verstetigt werden, um noch interessanter im Ausland zu werden.
Mit Puma, Opel, Turkish Airlines und Huawei hat man nun tatsächlich Sponsoren, mit denen solche Reisen noch spannender werden können. Und ich schließe diese Möglichkeit auch gar nicht aus bzw. man kann darüber natürlich streiten, wann der beste Zeitpunkt ist.
Aber vll sollte in der Diskussion trotzdem mal versucht werden, den BVB besser zu verstehen, wo wir herkommen, was unsere Entwicklung ist, und seit wann wir auch europäisch wieder angesehen sind.
04.03.2014 - 12:11 Uhr
Zitat
Ich hätte ein verstärktes Engagement in Polen interessant gefunden. Zwischen Polen und dem Ruhrpott besteht eine historische Verbindung, die Wirtschaft dort wächst beständig, man hat polnische Starspieler im Kader, der BVB scoutet dort nachweislich immernoch intensiv und es ist quasi um die Ecke. Das wäre zumindest mal ein interessanter Testballon für die Auslandsvermarktung.
Genau das. Ausland ist nicht nur Asien. Ähnliche Argumente gibt es für die Schweiz. Die Märkte im nahen Europa sind besonders in den "jungen" (auf die Bevölkerungszusammensetzung bezogen!) Ländern sehr interessant.
Ich hätte ein verstärktes Engagement in Polen interessant gefunden. Zwischen Polen und dem Ruhrpott besteht eine historische Verbindung, die Wirtschaft dort wächst beständig, man hat polnische Starspieler im Kader, der BVB scoutet dort nachweislich immernoch intensiv und es ist quasi um die Ecke. Das wäre zumindest mal ein interessanter Testballon für die Auslandsvermarktung.
Genau das. Ausland ist nicht nur Asien. Ähnliche Argumente gibt es für die Schweiz. Die Märkte im nahen Europa sind besonders in den "jungen" (auf die Bevölkerungszusammensetzung bezogen!) Ländern sehr interessant.
04.03.2014 - 12:21 Uhr
Zitat von Matze20111984:
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
Mimimi
Wusste nicht, dass das Geld aus der Auslandsvermarktung zum rumreisen verpflichtet.
Bayernfans tun auf den Rängen auch nichts, trotzdem kassiert der Verein die Kohle für die Karten.
Finde ich auch nicht ok!
Aber die Kohle aus der Auslandsvermarktung kassiert man natürlich gerne, ohne direkt etwas dafür zu tun.
Finde ich nicht ok!
Mimimi
Wusste nicht, dass das Geld aus der Auslandsvermarktung zum rumreisen verpflichtet.
Bayernfans tun auf den Rängen auch nichts, trotzdem kassiert der Verein die Kohle für die Karten.
Finde ich auch nicht ok!
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