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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#351
04.03.2014 - 09:15 Uhr
Zitat von Maldoror:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von DerMoe:
Zitat von Mahet:
Zitat von Raducanu_10:
Sollte der BVB tatsächlich noch TV-Gelder an Sportfive abdrücken müssen, dann wird der Verein ab 2020 nochmal einen ganz massiven Sprung machen, insbesondere da bis dahin dann sowohl ein neuer Inlands- als auch Auslandsvertrag ausgehandelt wird, der der Bundesliga zusätzliche Einnahmen bescheren sollte, sofern sich die Klubs und die Liga nicht vollkommen dämlich anstellen.

Erhöhte TV-Einnahmen für alle Klubs und für den BVB zusätzlicher Spielraum durch das Auslaufen des Sportfive-Vertrags.


Außerdem sollte man bedenken, dass 2020 der Puma-Deal ausläuft, wo ich mir dann mit einem neuen Vertrag noch Steigerungen von bis zu 20 Mio vorstellen kann. Das kommt noch zu den Sportfive-Entlastungen hinzu, die bestimmt auch über 20 Mio betragen. Die Schulden und Zinszahlungen werden bis dahin auch nochmal um einiges kleiner sein als jetzt.

2020 beginnt eine ganz neue finanzielle Ära für den Verein, wie es aussieht. Wegfallende Sportfive Belastungen im zweistelligen Millionenbereich, neuer Ausrüstervertrag mit Steigerungen im zweistelligen Millionenbereich. Ich hoffe, dass Kloppo dann noch da sein wird, denn dann wird er endlich die Früchte seiner langjährigen Arbeit einfahren können und vielleicht mal nicht mehr jedes Jahr Leistungsträger abgeben müssen.


Eine Steigerung um 20 Mio wird es beim Ausrüster nicht geben, das ist unrealistisch und wahrscheinlich an den Deals von Arsenal & Co gemessen.
Allerdings könnte die Verlängerung schon 2018 geschehen, den Deal wird man eher nicht auslaufen lassen, außer Nike meldet da ernsthaftes Interesse an...


Um von einem Ausrüster mehr zu bekommen, muss der BVB langsam aber sicher mal seine Internationalisierungsblockade aufheben und mehr dafür tun, international bekannter zu werden. Viel Geld von Ausrüstern erhalten all die Teams, die international einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Dafür muss der BVB aber eben auch mal internationale Länder auf anderen Kontinenten bereisen um etwas dafür zu tun!

Welche Internationalisierungsblockade? Dortmund legt durch sportliche Auftritte massiv im internationalen Standing zu, auch ohne Testspiel im Katar. Solche PR-Reisen lohnen sich am ehesten für die ohnehin schon sehr bekannten Münchener.
Ansonsten ist das in erster Linie Werbung für die Buli, weswegen die DFL auch ordentlich Prämien für ein Trainingsspiel in z.B. China ausschüttet.


Naja da ist schon ein wahres Wort dran. Gerade die englischen Clubs haben da früh sehr viel investiert, haben Büros im Ausland und kommen immer wieder zu Promo-Touren oder spielen vorbei.
Da hat die BuLi lange nichts getan und ist Jahre oder eher Jahrzehnte hinterher...
BVB - Finanzen |#352
04.03.2014 - 09:15 Uhr
Zitat von Maldoror:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von DerMoe:
Zitat von Mahet:
Zitat von Raducanu_10:
Sollte der BVB tatsächlich noch TV-Gelder an Sportfive abdrücken müssen, dann wird der Verein ab 2020 nochmal einen ganz massiven Sprung machen, insbesondere da bis dahin dann sowohl ein neuer Inlands- als auch Auslandsvertrag ausgehandelt wird, der der Bundesliga zusätzliche Einnahmen bescheren sollte, sofern sich die Klubs und die Liga nicht vollkommen dämlich anstellen.

Erhöhte TV-Einnahmen für alle Klubs und für den BVB zusätzlicher Spielraum durch das Auslaufen des Sportfive-Vertrags.


Außerdem sollte man bedenken, dass 2020 der Puma-Deal ausläuft, wo ich mir dann mit einem neuen Vertrag noch Steigerungen von bis zu 20 Mio vorstellen kann. Das kommt noch zu den Sportfive-Entlastungen hinzu, die bestimmt auch über 20 Mio betragen. Die Schulden und Zinszahlungen werden bis dahin auch nochmal um einiges kleiner sein als jetzt.

2020 beginnt eine ganz neue finanzielle Ära für den Verein, wie es aussieht. Wegfallende Sportfive Belastungen im zweistelligen Millionenbereich, neuer Ausrüstervertrag mit Steigerungen im zweistelligen Millionenbereich. Ich hoffe, dass Kloppo dann noch da sein wird, denn dann wird er endlich die Früchte seiner langjährigen Arbeit einfahren können und vielleicht mal nicht mehr jedes Jahr Leistungsträger abgeben müssen.


Eine Steigerung um 20 Mio wird es beim Ausrüster nicht geben, das ist unrealistisch und wahrscheinlich an den Deals von Arsenal & Co gemessen.
Allerdings könnte die Verlängerung schon 2018 geschehen, den Deal wird man eher nicht auslaufen lassen, außer Nike meldet da ernsthaftes Interesse an...


Um von einem Ausrüster mehr zu bekommen, muss der BVB langsam aber sicher mal seine Internationalisierungsblockade aufheben und mehr dafür tun, international bekannter zu werden. Viel Geld von Ausrüstern erhalten all die Teams, die international einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Dafür muss der BVB aber eben auch mal internationale Länder auf anderen Kontinenten bereisen um etwas dafür zu tun!

Welche Internationalisierungsblockade? Dortmund legt durch sportlicher Auftritte massiv im internationalen Standing zu, auch ohne Testspiel im Katar. Solche PR-Reisen lohnen sich am ehesten für die ohnehin schon sehr bekannten Münchener.
Ansonsten ist das nur Werbung für die Buli, weswegen die DFL auch ordentliche Prämien für ein Trainingsspiel in z.B. China ausschüttet.


Welche Internationalisierungsblockade?

Der BVB ist sich zu fein, auch mal nach China, Japan oder in die USA zu reisen um für sich und die Bundesliga zu werben. Man hält immer schön sein Trainingslager in Spanien oder Österreich ab, anstatt auch mal etwas für die Internationalisierung zu tun.

Schaut man sich englische Teams an, die touren jedes Jahr durch Asien oder die USA, die sind nicht umsonst bekannter und kassieren horrende Summen von Ausrüstern.

Warum findet ein solches Vorbereitungsturnier in den USA ohne deutsches Team statt? http://internationalchampionscup.com/

Deutsche Teams müssen dort endlich aktiver werden und da sollten nunmal die 2-3 bekanntesten deutschen Teams voraus gehen. Bayern geht diesen Sommer endlich mal wieder in die USA und wird 2-3 Testspiele dort bestreiten, unter anderem gegen die MLS All Stars. Warum zieht der BVB nicht nach und tut was für die InternationalisierungOptimale Trainingsbedingungen findet man in den USA erstrecht.

Gleiches gilt übrigens auch für Schalke oder die anderen größeren Vereine in der Bundesliga.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matze20111984 am 04.03.2014 um 09:19 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#353
04.03.2014 - 09:50 Uhr
Ich bin gestern abend nochmal ein paar Zahlen und in Teilen den Geschäftsbericht 2012/13 durchgegangen. Dabe ist mir aufgefallen, was für einen enormen Anteil das UCL-Finale in Wembley auf die Ticketing-Einnahmen (Spielbetrieb) des BVB hatte.

UCL Einnahmen 2012/13 (16,2 Mio EUR) - UCL Einnahmen 2011/12 (4,4 Mio EUR) = 11,8 Mio EUR.
UCL-Einnahmen 2011/12 / 3 = 1,45 Mio EUR Einnahmen pro Partie.
1,45 Mio EUR x 6 = 8,7 Mio EUR hochgerechnete Gesamteinnahmen aus den Heimspielen.

16,2 Mio EUR - 8,7 Mio EUR = 7,5 Mio EUR Mehreinnahmen Wembley


Diese werden aller Voraussicht nach dieses Jahr fehlen. Insofern kann man beim Spielbetrieb mit deutlichen Senkungen der Einnahmen ggü. der Vorsaison rechnen, die mit den hälftigen Einnahmen nach Abzug der Ausrichtungskosten für die DFB-Pokal-Spiele nicht mal annährend aufgewogen werden.

Insofern senke ich die Umsatzprognose auf 261,5 Mio EUR bei ansonsten konstanten Annahmen (BL Platz 2, DFP-Pokal-Finale, UCL-VF).

•     •     •

Remember the golden rule of contracts: You don’t value a player for what he’s done, you value him for what he’s going to do.
BVB - Finanzen |#354
04.03.2014 - 09:55 Uhr
Zitat von js____:
Ich bin gestern abend nochmal ein paar Zahlen und in Teilen den Geschäftsbericht 2012/13 durchgegangen. Dabe ist mir aufgefallen, was für einen enormen Anteil das UCL-Finale in Wembley auf die Ticketing-Einnahmen (Spielbetrieb) des BVB hatte.

UCL Einnahmen 2012/13 (16,2 Mio EUR) - UCL Einnahmen 2011/12 (4,4 Mio EUR) = 11,8 Mio EUR.
UCL-Einnahmen 2011/12 / 3 = 1,45 Mio EUR Einnahmen pro Partie.
1,45 Mio EUR x 6 = 8,7 Mio EUR hochgerechnete Gesamteinnahmen aus den Heimspielen.

16,2 Mio EUR - 8,7 Mio EUR = 7,5 Mio EUR Mehreinnahmen Wembley


Diese werden aller Voraussicht nach dieses Jahr fehlen. Insofern kann man beim Spielbetrieb mit deutlichen Senkungen der Einnahmen ggü. der Vorsaison rechnen, die mit den hälftigen Einnahmen nach Abzug der Ausrichtungskosten für die DFB-Pokal-Spiele nicht mal annährend aufgewogen werden.

Insofern senke ich die Umsatzprognose auf 261,5 Mio EUR bei ansonsten konstanten Annahmen (BL Platz 2, DFP-Pokal-Finale, UCL-VF).


Sicher, dass die Vereine überhaupt Ticketeinnahmen für das Finalspiel bekommen? Ich könnte mir gut vorstellen, dass die komplett an die UEFA fließen und dann nur anteilig über Antritts-/Siegprämie ausgeschüttet werden-

Schließlich sind es ja auch nicht die Vereine, die die Eintrittspreise für das CL Finale festlegen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matze20111984 am 04.03.2014 um 09:56 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#355
04.03.2014 - 10:08 Uhr
Zitat von Matze20111984:

Sicher, dass die Vereine überhaupt Ticketeinnahmen für das Finalspiel bekommen?



ja, sicher: Siehe 27.09 des UCL-Reglements.

Zitat
Endspiel

27.08 Beim Endspiel verfügt die UEFA über sämtliche Rechte im Zusammenhang mit den Eintrittskarten und entscheidet über die Anzahl der Karten für die Finalisten (wobei nicht unbedingt beide die gleiche Anzahl erhalten müssen) und die Anzahl der Karten für den Ausrichterverband. Ausserdem legt die UEFA-Administration zusammen mit dem Ausrichterverband die Kartenpreise fest. Die UEFA kann Allgemeine Bedingungen für den Kartenverkauf sowie besondere Weisungen, Richtlinien und/oder Bedingungen (einschliesslich derjenigen des UEFA-Sicherheitsreglements) für den Verkauf und/oder die Verteilung von Eintrittskarten herausgeben. Solche Entscheide und/oder Anforderungen der UEFA sind endgültig. Ausserdem müssen der Ausrichterverband und die Finalisten im Rahmen der Zusammenarbeit mit der UEFA alle erforderlichen Massnahmen treffen, um die
Allgemeinen Bedingungen für den Kartenverkauf durchzusetzen.

27.09 Vor dem Endspiel entscheidet das Exekutivkomitee über den finanziellen
Verteilschlüssel zu Gunsten:
a) der beiden Finalisten;
b) des Ausrichterverbandes (gemäss Ausrichterverein
barung);
c) der UEFA.

27.10 Jeder Finalist kommt für seine eigenen Kosten auf.

27.11 Die Endspielabrechnung ist der UEFA-Administration innerhalb Monatsfrist
nach Austragung des Endspiels zu unterbreiten.


http://de.uefa.com/MultimediaFiles/Download/Regulations/competitions/Regulations/01/79/68/71/1796871_DOWNLOAD.pdf

selbstverständlich kann ich auch Unrecht haben und der BVB hat die Preise einfach mal locker verdoppelt für die UCL 2012/13 um sie dann 2013/14 in der Halbsaison wieder zu senken :p

•     •     •

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von js____ am 04.03.2014 um 10:09 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#356
04.03.2014 - 10:11 Uhr
Zitat von Maldoror:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von DerMoe:
Zitat von Mahet:
Zitat von Raducanu_10:
Sollte der BVB tatsächlich noch TV-Gelder an Sportfive abdrücken müssen, dann wird der Verein ab 2020 nochmal einen ganz massiven Sprung machen, insbesondere da bis dahin dann sowohl ein neuer Inlands- als auch Auslandsvertrag ausgehandelt wird, der der Bundesliga zusätzliche Einnahmen bescheren sollte, sofern sich die Klubs und die Liga nicht vollkommen dämlich anstellen.

Erhöhte TV-Einnahmen für alle Klubs und für den BVB zusätzlicher Spielraum durch das Auslaufen des Sportfive-Vertrags.


Außerdem sollte man bedenken, dass 2020 der Puma-Deal ausläuft, wo ich mir dann mit einem neuen Vertrag noch Steigerungen von bis zu 20 Mio vorstellen kann. Das kommt noch zu den Sportfive-Entlastungen hinzu, die bestimmt auch über 20 Mio betragen. Die Schulden und Zinszahlungen werden bis dahin auch nochmal um einiges kleiner sein als jetzt.

2020 beginnt eine ganz neue finanzielle Ära für den Verein, wie es aussieht. Wegfallende Sportfive Belastungen im zweistelligen Millionenbereich, neuer Ausrüstervertrag mit Steigerungen im zweistelligen Millionenbereich. Ich hoffe, dass Kloppo dann noch da sein wird, denn dann wird er endlich die Früchte seiner langjährigen Arbeit einfahren können und vielleicht mal nicht mehr jedes Jahr Leistungsträger abgeben müssen.


Eine Steigerung um 20 Mio wird es beim Ausrüster nicht geben, das ist unrealistisch und wahrscheinlich an den Deals von Arsenal & Co gemessen.
Allerdings könnte die Verlängerung schon 2018 geschehen, den Deal wird man eher nicht auslaufen lassen, außer Nike meldet da ernsthaftes Interesse an...


Um von einem Ausrüster mehr zu bekommen, muss der BVB langsam aber sicher mal seine Internationalisierungsblockade aufheben und mehr dafür tun, international bekannter zu werden. Viel Geld von Ausrüstern erhalten all die Teams, die international einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Dafür muss der BVB aber eben auch mal internationale Länder auf anderen Kontinenten bereisen um etwas dafür zu tun!

Welche Internationalisierungsblockade? Dortmund legt durch sportliche Auftritte massiv im internationalen Standing zu, auch ohne Testspiel im Katar. Solche PR-Reisen lohnen sich am ehesten für die ohnehin schon sehr bekannten Münchener.
Ansonsten ist das in erster Linie Werbung für die Buli, weswegen die DFL auch ordentlich Prämien für ein Trainingsspiel in z.B. China ausschüttet.


Das ist extrem kurzsichtig und regional (bzw. zu provinziell) gedacht. Man hat sich mit der CL Spielweise und der Teilnahme in Wembley ein riesiges globales Renommee erspielt. Ich habe den Eindruck , das treibt man nicht so weiter, sondern lässt das versanden.

Klar ist das für Klopp angenehmer nach Österreich, Spanien zu reisen. Da kennt man sich aus, kennt das Essen, kann überwiegend deutsch sprechen und hat keine langen Flugreisen.

Aber klar ist doch, dass die grössten Potentiale für Merchandising / Sponsoring im internationalen Rahmen liegen, die sich mit der verbesserten Reichweite in der Auslandsvermarktung der Fernsehrechte ab der nächsten Saison weiter verbessern. Dieses Thema ist doch in Deutschland weitgehend ausglutscht.
BVB - Finanzen |#357
04.03.2014 - 10:34 Uhr
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Maldoror:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von DerMoe:
Zitat von Mahet:
Zitat von Raducanu_10:
Sollte der BVB tatsächlich noch TV-Gelder an Sportfive abdrücken müssen, dann wird der Verein ab 2020 nochmal einen ganz massiven Sprung machen, insbesondere da bis dahin dann sowohl ein neuer Inlands- als auch Auslandsvertrag ausgehandelt wird, der der Bundesliga zusätzliche Einnahmen bescheren sollte, sofern sich die Klubs und die Liga nicht vollkommen dämlich anstellen.

Erhöhte TV-Einnahmen für alle Klubs und für den BVB zusätzlicher Spielraum durch das Auslaufen des Sportfive-Vertrags.


Außerdem sollte man bedenken, dass 2020 der Puma-Deal ausläuft, wo ich mir dann mit einem neuen Vertrag noch Steigerungen von bis zu 20 Mio vorstellen kann. Das kommt noch zu den Sportfive-Entlastungen hinzu, die bestimmt auch über 20 Mio betragen. Die Schulden und Zinszahlungen werden bis dahin auch nochmal um einiges kleiner sein als jetzt.

2020 beginnt eine ganz neue finanzielle Ära für den Verein, wie es aussieht. Wegfallende Sportfive Belastungen im zweistelligen Millionenbereich, neuer Ausrüstervertrag mit Steigerungen im zweistelligen Millionenbereich. Ich hoffe, dass Kloppo dann noch da sein wird, denn dann wird er endlich die Früchte seiner langjährigen Arbeit einfahren können und vielleicht mal nicht mehr jedes Jahr Leistungsträger abgeben müssen.


Eine Steigerung um 20 Mio wird es beim Ausrüster nicht geben, das ist unrealistisch und wahrscheinlich an den Deals von Arsenal & Co gemessen.
Allerdings könnte die Verlängerung schon 2018 geschehen, den Deal wird man eher nicht auslaufen lassen, außer Nike meldet da ernsthaftes Interesse an...


Um von einem Ausrüster mehr zu bekommen, muss der BVB langsam aber sicher mal seine Internationalisierungsblockade aufheben und mehr dafür tun, international bekannter zu werden. Viel Geld von Ausrüstern erhalten all die Teams, die international einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Dafür muss der BVB aber eben auch mal internationale Länder auf anderen Kontinenten bereisen um etwas dafür zu tun!

Welche Internationalisierungsblockade? Dortmund legt durch sportlicher Auftritte massiv im internationalen Standing zu, auch ohne Testspiel im Katar. Solche PR-Reisen lohnen sich am ehesten für die ohnehin schon sehr bekannten Münchener.
Ansonsten ist das nur Werbung für die Buli, weswegen die DFL auch ordentliche Prämien für ein Trainingsspiel in z.B. China ausschüttet.


Welche Internationalisierungsblockade?

Der BVB ist sich zu fein, auch mal nach China, Japan oder in die USA zu reisen um für sich und die Bundesliga zu werben. Man hält immer schön sein Trainingslager in Spanien oder Österreich ab, anstatt auch mal etwas für die Internationalisierung zu tun.

Schaut man sich englische Teams an, die touren jedes Jahr durch Asien oder die USA, die sind nicht umsonst bekannter und kassieren horrende Summen von Ausrüstern.

Warum findet ein solches Vorbereitungsturnier in den USA ohne deutsches Team statt? http://internationalchampionscup.com/

Deutsche Teams müssen dort endlich aktiver werden und da sollten nunmal die 2-3 bekanntesten deutschen Teams voraus gehen. Bayern geht diesen Sommer endlich mal wieder in die USA und wird 2-3 Testspiele dort bestreiten, unter anderem gegen die MLS All Stars. Warum zieht der BVB nicht nach und tut was für die InternationalisierungOptimale Trainingsbedingungen findet man in den USA erstrecht.

Gleiches gilt übrigens auch für Schalke oder die anderen größeren Vereine in der Bundesliga.


Das halte ich für unnötig und eher leistungsmindernd.

Wichtiger: Facebook und Twitter Kanal komplett auf Englisch anbieten neben der deutschen Sprachversion.

Englische Website regelmäßiger aktualisieren

Mitgliedsantrag endlich auf Englisch anbieten! Bei uns kann man sich nur auf Deutsch als Mitglied registrieren, sogar bei den Blauen geht das auf Englisch.

Weitere gezielte PR Maßnahmen in Städten, in denen wir in der CL sind (zuletzt durch Evonik Anzeigenkampagne in St Petersburg)

•     •     •

You know, a lot of people say: 'Garth Marenghi? Isn’t he the guy who writes all that horror crap?' Well, good luck to you, you’re an idiot. Because my books always say something, even if it’s just something simple like: 'Don’t genetically engineer crabs to be as big as men', there's always a message or a theme.
BVB - Finanzen |#358
04.03.2014 - 10:37 Uhr
Zitat von Apemantus:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von Maldoror:
Zitat von Matze20111984:
Zitat von DerMoe:
Zitat von Mahet:
Zitat von Raducanu_10:
Sollte der BVB tatsächlich noch TV-Gelder an Sportfive abdrücken müssen, dann wird der Verein ab 2020 nochmal einen ganz massiven Sprung machen, insbesondere da bis dahin dann sowohl ein neuer Inlands- als auch Auslandsvertrag ausgehandelt wird, der der Bundesliga zusätzliche Einnahmen bescheren sollte, sofern sich die Klubs und die Liga nicht vollkommen dämlich anstellen.

Erhöhte TV-Einnahmen für alle Klubs und für den BVB zusätzlicher Spielraum durch das Auslaufen des Sportfive-Vertrags.


Außerdem sollte man bedenken, dass 2020 der Puma-Deal ausläuft, wo ich mir dann mit einem neuen Vertrag noch Steigerungen von bis zu 20 Mio vorstellen kann. Das kommt noch zu den Sportfive-Entlastungen hinzu, die bestimmt auch über 20 Mio betragen. Die Schulden und Zinszahlungen werden bis dahin auch nochmal um einiges kleiner sein als jetzt.

2020 beginnt eine ganz neue finanzielle Ära für den Verein, wie es aussieht. Wegfallende Sportfive Belastungen im zweistelligen Millionenbereich, neuer Ausrüstervertrag mit Steigerungen im zweistelligen Millionenbereich. Ich hoffe, dass Kloppo dann noch da sein wird, denn dann wird er endlich die Früchte seiner langjährigen Arbeit einfahren können und vielleicht mal nicht mehr jedes Jahr Leistungsträger abgeben müssen.


Eine Steigerung um 20 Mio wird es beim Ausrüster nicht geben, das ist unrealistisch und wahrscheinlich an den Deals von Arsenal & Co gemessen.
Allerdings könnte die Verlängerung schon 2018 geschehen, den Deal wird man eher nicht auslaufen lassen, außer Nike meldet da ernsthaftes Interesse an...


Um von einem Ausrüster mehr zu bekommen, muss der BVB langsam aber sicher mal seine Internationalisierungsblockade aufheben und mehr dafür tun, international bekannter zu werden. Viel Geld von Ausrüstern erhalten all die Teams, die international einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Dafür muss der BVB aber eben auch mal internationale Länder auf anderen Kontinenten bereisen um etwas dafür zu tun!

Welche Internationalisierungsblockade? Dortmund legt durch sportlicher Auftritte massiv im internationalen Standing zu, auch ohne Testspiel im Katar. Solche PR-Reisen lohnen sich am ehesten für die ohnehin schon sehr bekannten Münchener.
Ansonsten ist das nur Werbung für die Buli, weswegen die DFL auch ordentliche Prämien für ein Trainingsspiel in z.B. China ausschüttet.


Welche Internationalisierungsblockade?

Der BVB ist sich zu fein, auch mal nach China, Japan oder in die USA zu reisen um für sich und die Bundesliga zu werben. Man hält immer schön sein Trainingslager in Spanien oder Österreich ab, anstatt auch mal etwas für die Internationalisierung zu tun.

Schaut man sich englische Teams an, die touren jedes Jahr durch Asien oder die USA, die sind nicht umsonst bekannter und kassieren horrende Summen von Ausrüstern.

Warum findet ein solches Vorbereitungsturnier in den USA ohne deutsches Team statt? http://internationalchampionscup.com/

Deutsche Teams müssen dort endlich aktiver werden und da sollten nunmal die 2-3 bekanntesten deutschen Teams voraus gehen. Bayern geht diesen Sommer endlich mal wieder in die USA und wird 2-3 Testspiele dort bestreiten, unter anderem gegen die MLS All Stars. Warum zieht der BVB nicht nach und tut was für die InternationalisierungOptimale Trainingsbedingungen findet man in den USA erstrecht.

Gleiches gilt übrigens auch für Schalke oder die anderen größeren Vereine in der Bundesliga.


Das halte ich für unnötig und eher leistungsmindernd.

Wichtiger: Facebook und Twitter Kanal komplett auf Englisch anbieten neben der deutschen Sprachversion.

Englische Website regelmäßiger aktualisieren

Mitgliedsantrag endlich auf Englisch anbieten! Bei uns kann man sich nur auf Deutsch als Mitglied registrieren, sogar bei den Blauen geht das auf Englisch.

Weitere gezielte PR Maßnahmen in Städten, in denen wir in der CL sind (zuletzt durch Evonik Anzeigenkampagne in St Petersburg)


Das würde bedeuten, dass all die großen europäischen Clubs, die jedes Jahr durch die Welt fliegen, keine Ahnung vom Geschäft hätten?

Sieht man bei all den großen Teams denn eine Leistungsminderung durch die Trips? Ich sehe da bisher keine.

Interessante Sichtweise.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Matze20111984 am 04.03.2014 um 10:38 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#359
04.03.2014 - 10:44 Uhr
Zitat von js____:
...


Gab es 11/12 nicht das erste Heimspiel für die DK-Besitzer geschenkt? Habe irgendsowas in Erinnerung... Zudem haben sich unsere Einnahmen seit der letzten Saison schon ein wenig gesteigert. Einmal durch die Ticketerhöhung, aber auch durch den Ausbau der Logen. Insofern wird das Finale wahrscheinlich nicht ganz so viel abgeworfen haben, einen beträchtlichen Anteil an den Einnahmen hatte es aber dennoch sicherlich.
BVB - Finanzen |#360
04.03.2014 - 11:19 Uhr
Zitat von Doerk:

Das ist extrem kurzsichtig und regional (bzw. zu provinziell) gedacht. Man hat sich mit der CL Spielweise und der Teilnahme in Wembley ein riesiges globales Renommee erspielt. Ich habe den Eindruck , das treibt man nicht so weiter, sondern lässt das versanden.

Klar ist das für Klopp angenehmer nach Österreich, Spanien zu reisen. Da kennt man sich aus, kennt das Essen, kann überwiegend deutsch sprechen und hat keine langen Flugreisen.

Aber klar ist doch, dass die grössten Potentiale für Merchandising / Sponsoring im internationalen Rahmen liegen, die sich mit der verbesserten Reichweite in der Auslandsvermarktung der Fernsehrechte ab der nächsten Saison weiter verbessern. Dieses Thema ist doch in Deutschland weitgehend ausglutscht.


Dieses Thema kommt ja immer mal wieder auf, aber ich halte davon nix. Ich glaube kaum, dass es eine große Auswirkung hat, ob man jetzt in irgendein Land fährt und da ein Testspiel. Das interessiert dann höchstens die 20.000 Leute, die ins Stadion kommen. Und darunter wahrscheinlich auch schon viele, die nichtmal Fan sind, sondern nur halt mal eine europäische Topmannschaft sehen wollen, oder die vorher schon Fan waren.

Wenn beispielsweise jetzt die Indiana Pacers (NBA-Team aus Nordamerika) ein Freundschaftsspiel in Deutschland machen würde, dann würden die deswegen auch nicht plötzlich viele Fans dazugewinnen und in Deutschland dann total beliebt sein. Sowas hat nur Mini-Auswirkungen.


Das wichtigste für internationale Bekanntheit/Beliebtheit ist in meinen Augen (natürlich neben dem sportlichen Erfolg in der Champions League) eine gute Marketingstrategie. Dazu gehört zum Einen, dem Club international ein Gesicht zu geben (das tut der BVB gezielt, indem man sich als den emotionalen Fußballclub mit den tollen Fans und der attraktiven Spielweise darstellt), man muss international einen Wiedererkennungswert haben. Das hat der BVB. Zum anderen muss man dieses Bild auch gezielt transportieren und Kommunikationswege wählen, die möglichst viele Menschen erreichen. Das tut der BVB in meinen Augen auch sehr clever, indem man einerseits den englischen Markt stark bearbeitet (durch Interviews mit Klopp, Watzke etc). Dadurch hat der BVB in England in den Medien und bei den Fußballfans eine positive Wahrnehmung und über die englische Sprache kann dieses Bild des BVB dann auch sehr gut in alle anderen Länder transportiert werden. Zum anderen geschieht die internationale Vermarktung über die sozialen Medien, wo der BVB ebenfalls versucht den eigenen Markenkern gut rüberzubringen.

Diese Dinge, verknüpft mit dem sportlichen Erfolg, machen in meinen Augen wirklich den Unterschied aus, ob man im Ausland wahrgenommen wird und beliebter wird. Dadurch erreicht man potentiell hunderte von Millionen Menschen. Aber doch nicht, ob man irgendwo mal ein Freundschaftsspiel macht. Wenn du in China ein Freundschaftsspiel machst, dann kriegen das 10.000 Leute mit und die anderen 1,3 Milliarden Menschen der Bevölkerung merken davon garnix erst. Das ist nicht mehr als ein Tropfen im Ozean. Man muss die Gesamtheit im Auge haben und das geht nur über sportlichen Erfolg sowie dazu unterstützend die passende Marketingstrategie und die richtigen Kommunikationswege, um diese in alle Welt zu transportieren.

Die Saisonvorbereitung macht man dann besser dort, wo die optimalsten Bedingungen herrschen (was für Klopp und den BVB offenbar in Österreich/Schweiz der Fall ist). Abstriche in der Saisonvorbereitung zu machen, würde automatisch bedeuten auch Abstriche in der sportlichen Leistungsfähigkeit zu machen, dadurch möglicherweise auf die Saison gesehen geringeren sportlichen Erfolg haben und dadurch wiederrum viele potentielle Fans nicht zu erreichen, die man mit mehr sportlichem Erfolg erreicht hätte. Da nützen einem dann auch die 5.000 Fans nicht, die man durch irgendeine Auslandsreise dazugewonnen hat.

Der BVB bekommt alleine in Ländern wie Indonesien pro Woche tausende von Facebook-Likes dazu, tausende von neuen Sympathisanten. Ob du da dann in einer Saisonvorbereitung ein Freundschaftsspiel machst, macht dann auch in der Gesamtzahl nicht viel Unterschied. Am wichtigsten, um international bekannt zu werden ist eine optimale sportliche Leistungsfähigkeit und die ist durch Trainingslager in Österreich und der Schweiz gewährleistet.
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