BVB - Finanzen
Hat Watzke gesagt die KE spühlt 140 Mio in die Kassen? In den Medien geistern ja die 114 Mio rum, aber ich hatte bei ihm 140 Mio verstanden. Hört sich ja ähnlich an. Hat das noch jemand so verstanden?
Er hat für mich ganz klar 140 Mio gesagt.
114 + 27 Watzke fasst die KE wohl zusammen, damit es sich besser anhört.
Er spricht auch immer von Ausbau und Wachstum usw. Er schmückt es halt schön aus.
Was soll er denn ausschmücken bzw. sagen? Wir verprassen das Geld und geben es zum Teil nach Griechenland? 
Natürlich nicht, wir tilgen die Restlichen Kredite,Stadion usw. das dadurch eingesparte Geld wird in den Kader investiert.
Was hört sich besser an?
Er hat doch beides gesagt!
Das ist doch eine sehr sehr gute Entwicklung. Wie es sich anhört hat man auch mit den Kreditgebern schon gute Gespräche geführt und hat beim Thema Vorfälligkeitsentschädigung einen konsens gefunden, da ja bei der PK zur EVONIK KE gesagt wurde, dass man den Kredit für das Stadion nur ablöst wenn es wirtschaftlich sinvoll ist.
Es sind 114 Millionen Euronen! Die wie ich finde definitiv zu wenig sind, wenn man bedenkt was man bei Bayern zahlt um einzusteigen!
Auch dieser Einzeiler ändert nichts daran, dass die Situationen bzgl. der Kapitalstruktur von Bayern und BVB nicht unterschiedlicher sein könnten:
- Bayern ist eine AG, deren Aktien Stimmrechte enthalten. Die AG ist aber nicht an einer Börse gelistet.
- Der BVB ist eine KGaA, der Aktien stimmrechtslos sind und an der Börse gehandelt werden.
Daraus ergeben sich folgende Implikationen für Investoren:
- Die Bayern können den Wert ihrer Anteile "frei" festlegen (natürlich geschieht dies auch irgendwo nach Angebot und Nachfrage aber es gibt keinen Kurs, zu dem Aktien öffentlich gehandelt werden). Investoren zahlen für die Anteile auch mehr, weil sie ein Mitbestimmungsrecht durch die Aktien erhalten. Darüberhinaus erhalten die Partner auch einen Sitz im Aufsichtsrat.
- Der Aktienkurs des BVB wird öffentlich gehandelt. Dieser Kurs bestimmt über den Erlös bei der Ausgabe neuer Aktien. Da kannst du nichts (bzw. relativ wenig, nämlich nur den Abschlag ggü. dem letzten aktuellen Tageskurs) verhandeln und die Höhe des Investments ergibt sich ausschließlich über die Anzahl der ausgegebenen Aktien, da der Aktienkurs fix ist. Dafür haben Investoren aber bei uns keinerlei Mitbestimmungsrecht noch bekommen sie irgendwelche Posten.
Wenn man zusätzlich noch beachtet, dass der FCB von seiner ganzen Struktur her dem BVB immer noch meilenweit voraus ist, dann sind solche Unterschiede in den Summen völlig klar.
Vielen Dank für Deine Einschätzung. Bedeutet das auch, dass die Bayern die Anteilsmenge nicht erhöhren können ? Bei 50+1 müsste es doch so sein, dass die Bayern max. 49 % ihre Anteile veräußern können. Sind diese 49% immer gleich oder können sie auch wie wir die Menge an Aktien neu bestimmen, wenn die Aktionäre damit einverstanden sind? Oder anders gefragt, haben die Bayern nur noch 24 %, die sie veräußern können oder können sie die Menge erhöhen?
Das es nicht normal ist, bei eine KE zu einem niedrigeren Kurs zu verkaufen ist mir bekannt. Die Frage ist, wo ist der Mehrwert für den BVB? Außer einer 1x Zahlung gibt es diesen(bei PUMA) bis jetzt nicht.
Puma lebt bereits den Traum eines jeden Ausrüster, ein attraktiven Verein, dessen Sympathiewert in ganz Europa explodieren, der sportlich in den Letzen 5 Jahren oben mitgespielt hat, dieses Gesamtpaket hat man sich im Vergleich, zu Clubs auf ähnlichem Niveau, Witzkonditionen bis 2020 gesichert.
Da wird man schon mal kritisch hinterfragen dürfen, wo genau der Nutzen auf der BVB Seite ist. Gerade wenn man sich die wirtschaftliche Situation von Puma anschaut und weiß wer für den „Neuanfang“ verantwortlich ist, an der Person scheiden sich bekanntlich die Geister.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/puma-schliesst-viertes-quartal-mit-grossen-verlusten-ab-a-954638.html
Das wird für uns noch ganz entscheidend.
Auf der Kostenseite wird für Puma nicht mehr viel rausholen können um den Gewinn wieder steigern zu können. Das bedeutet, dass die Nachfrageseite verbessert werden muss, was nunmal vorallem durch Marketing erreicht werden muss.
Puma hat durch die Beteiligung zum einen direktes Interesse an unserem Erfolg zecks möglicher Gewinnausschuüttungen. Zum anderen (und das ist noch viel wichtiger) haben sie ein Interesse daran gute, vermarktbare Spieler in Schwarz-Gelb zu sehen. Durch die Beteiligung haben Sie diese eben auch langfristig, da sie bei uns (anders als z.B. Arsenal) als Partner eingestiegen sind.
Ich gehe stark davon aus, dass Puma in Zukunft des öfteren auch direkt bei Spielern zuschustern wird, um durch sie ihre Markenposition zu stärken.
Da frage ich mich doch warum kein Verteter von Puma bei der PK heute war. VL gibt es da demnächst noch ne extra PK wo es was zu vermelden gibt. Träumen darf man ja. 
24,5 Millionen Aktien * 4,66 Euro = ca. 114 Millionen.
Die 140 Millionen beinhalten demnach die erste Kapitalerhöhung.
Signal Iduna soll am Ende ca. 5 % der Aktien halten, Evonik will auf 10-15 % aufstocken und Puma soll sich ebenfalls bei ca 5% der Aktien bewegen.
Insgesamt soll durch das Geld so viel wie möglich abbezahlt werden, so zB auch die Geschäftsstelle vorzeitig etc.
Zur Vertragsverlängerung mit Signal Iduna und vor allem deren Sponsoringsumme wurden mMn keine Zahlen genannt oder? Hab aber auch leider die ersten 3 Minuten nicht gesehen.
Wäre interessant zu wissen ob Signal Iduna von den 5,5 Millionen auf zB 7,5 Millionen jährlich aufgestockt hat oder ob hier nur die Vertragslaufzeit verlängert wurde (was ja spätere fixe Steigerungsraten nach zB 5 Jahren nicht ausschließen würde).
Die Gelder die durch die vorzeitige Ablösung der Verbindlichkeiten gespart werden sollen, sollen in den Personaletat fließen, dazu muss man auch bedenken, dass Umsatzsteigerungen von ca. 20 Millionen im nächsten Jahr ohne große Kosten eh schon möglich sein sollten, durch zB den besseren Evonik Deal und der Steigerung durch die gestaffelten Beträge vom Sky Vertrag bzw der Auslandsvermarktung wo wir ca. 4 Millionen schon mehr kriegen sollten.
Nimmt man diese 20 Millionen nur als Beispiel, die ja ohne große entgegengesetzte Kosten die Einnahmen steigern müssten plus wahrscheinlich 7 Millionen? die durch die vorzeitige Ablösung frei werden, hat man schon einen großen Spielraum, so das es theoretisch problemlos möglich sein sollte, die Gehaltskosten von 77 Millionen auf 100 Millionen zu erhöhen.
Dazu wurde gesagt, es soll keine 5 zu 1 Verhältnisse beim Gehalt geben, fraglich wie man das jetzt genau berechnen will, da ja selbst bei angbelich gebotenen 6 Millionen Gehalt für Reus es eine 5 zu 1 Spreizung zu Spielern wie Mitch? geben dürfte.
Es ging hier leider vor allem um Verhältnisse wie in England/Spanien wo Ronaldo das 5-10 fache von anderen Spielern verdienen würde und sowas will man nicht bzw meint das es nicht möglich wäre in Deutschland.
Hier wäre es halt interessant, ob Puma hinten rum bereit ist pro Jahr zb 4-5 Millionen in Gehälter über Verträge mit den Spielern zu stecken, was ja einer geheimen Sponsoring und Gehaltserhöhung gleichkommen würde, ich hoffe das es sowas in Zukunft wie bei Bayern gibt.
Ziel bleibt weiterhin die 300 Millionen bis 2018, jetzt steht man bei 260 Millionen, geht man davon aus das die 20 Millionen die ich genannt habe hinhauen, wäre man bei 280 Millionen nächstes Jahr, dann läuft der Catering Vertrag aus plus nochmal eine Steigerung beim TV Vertrag (steigt dann 2016 nicht auch der Betrag der Auslandsvermarktung nochmal durch einen neuen Vertrag=)
wo sicher auch nochmal gute Steigerungen drin sind, so das ich die 300 Millionen spätestens für 2017 oder gar 2016 schon als realistisch betrachten würde.
Watzke wird hier sicher bewusst tief gestapelt haben, um später den Erfolg besser verkaufen zu können.
Es sind 114 Millionen Euronen! Die wie ich finde definitiv zu wenig sind, wenn man bedenkt was man bei Bayern zahlt um einzusteigen!
Auch dieser Einzeiler ändert nichts daran, dass die Situationen bzgl. der Kapitalstruktur von Bayern und BVB nicht unterschiedlicher sein könnten:
- Bayern ist eine AG, deren Aktien Stimmrechte enthalten. Die AG ist aber nicht an einer Börse gelistet.
- Der BVB ist eine KGaA, der Aktien stimmrechtslos sind und an der Börse gehandelt werden.
Daraus ergeben sich folgende Implikationen für Investoren:
- Die Bayern können den Wert ihrer Anteile "frei" festlegen (natürlich geschieht dies auch irgendwo nach Angebot und Nachfrage aber es gibt keinen Kurs, zu dem Aktien öffentlich gehandelt werden). Investoren zahlen für die Anteile auch mehr, weil sie ein Mitbestimmungsrecht durch die Aktien erhalten. Darüberhinaus erhalten die Partner auch einen Sitz im Aufsichtsrat.
- Der Aktienkurs des BVB wird öffentlich gehandelt. Dieser Kurs bestimmt über den Erlös bei der Ausgabe neuer Aktien. Da kannst du nichts (bzw. relativ wenig, nämlich nur den Abschlag ggü. dem letzten aktuellen Tageskurs) verhandeln und die Höhe des Investments ergibt sich ausschließlich über die Anzahl der ausgegebenen Aktien, da der Aktienkurs fix ist. Dafür haben Investoren aber bei uns keinerlei Mitbestimmungsrecht noch bekommen sie irgendwelche Posten.
Wenn man zusätzlich noch beachtet, dass der FCB von seiner ganzen Struktur her dem BVB immer noch meilenweit voraus ist, dann sind solche Unterschiede in den Summen völlig klar.
Vielen Dank für Deine Einschätzung. Bedeutet das auch, dass die Bayern die Anteilsmenge nicht erhöhren können ? Bei 50+1 müsste es doch so sein, dass die Bayern max. 49 % ihre Anteile veräußern können. Sind diese 49% immer gleich oder können sie auch wie wir die Menge an Aktien neu bestimmen, wenn die Aktionäre damit einverstanden sind? Oder anders gefragt, haben die Bayern nur noch 24 %, die sie veräußern können oder können sie die Menge erhöhen?
Von der Mitgliederversammlung ist nur ein Verkauf von max. 30 % der Anteile genehmigt. Die wird man aber wohl nicht veräußern (also die restlichen 5%), weil das Auswirkungen auf die Sperrminorität hätte. Ja und eine Kapitalerhöhung ist immer möglich und wurde praktisch mit dem Allianz Deal durchgezogen.
Es sind 114 Millionen Euronen! Die wie ich finde definitiv zu wenig sind, wenn man bedenkt was man bei Bayern zahlt um einzusteigen!
Auch dieser Einzeiler ändert nichts daran, dass die Situationen bzgl. der Kapitalstruktur von Bayern und BVB nicht unterschiedlicher sein könnten:
- Bayern ist eine AG, deren Aktien Stimmrechte enthalten. Die AG ist aber nicht an einer Börse gelistet.
- Der BVB ist eine KGaA, der Aktien stimmrechtslos sind und an der Börse gehandelt werden.
Daraus ergeben sich folgende Implikationen für Investoren:
- Die Bayern können den Wert ihrer Anteile "frei" festlegen (natürlich geschieht dies auch irgendwo nach Angebot und Nachfrage aber es gibt keinen Kurs, zu dem Aktien öffentlich gehandelt werden). Investoren zahlen für die Anteile auch mehr, weil sie ein Mitbestimmungsrecht durch die Aktien erhalten. Darüberhinaus erhalten die Partner auch einen Sitz im Aufsichtsrat.
- Der Aktienkurs des BVB wird öffentlich gehandelt. Dieser Kurs bestimmt über den Erlös bei der Ausgabe neuer Aktien. Da kannst du nichts (bzw. relativ wenig, nämlich nur den Abschlag ggü. dem letzten aktuellen Tageskurs) verhandeln und die Höhe des Investments ergibt sich ausschließlich über die Anzahl der ausgegebenen Aktien, da der Aktienkurs fix ist. Dafür haben Investoren aber bei uns keinerlei Mitbestimmungsrecht noch bekommen sie irgendwelche Posten.
Wenn man zusätzlich noch beachtet, dass der FCB von seiner ganzen Struktur her dem BVB immer noch meilenweit voraus ist, dann sind solche Unterschiede in den Summen völlig klar.
Vielen Dank für Deine Einschätzung. Bedeutet das auch, dass die Bayern die Anteilsmenge nicht erhöhren können ? Bei 50+1 müsste es doch so sein, dass die Bayern max. 49 % ihre Anteile veräußern können. Sind diese 49% immer gleich oder können sie auch wie wir die Menge an Aktien neu bestimmen, wenn die Aktionäre damit einverstanden sind? Oder anders gefragt, haben die Bayern nur noch 24 %, die sie veräußern können oder können sie die Menge erhöhen?
Von der Mitgliederversammlung ist nur ein Verkauf von max. 30 % der Anteile genehmigt. Die wird man aber wohl nicht veräußern (also die restlichen 5%), weil das Auswirkungen auf die Sperrminorität hätte. Ja und eine Kapitalerhöhung ist immer möglich und wurde praktisch mit dem Allianz Deal durchgezogen.
Besten Dank!
Hat Watzke gesagt die KE spühlt 140 Mio in die Kassen? In den Medien geistern ja die 114 Mio rum, aber ich hatte bei ihm 140 Mio verstanden. Hört sich ja ähnlich an. Hat das noch jemand so verstanden?
Vielleicht meint er summiert mit den 24 Millionen von Evonik. Mit etwas Phantasie werden aus 24 und 114 Millionen auch 140 Millionen?
Hat Watzke gesagt die KE spühlt 140 Mio in die Kassen? In den Medien geistern ja die 114 Mio rum, aber ich hatte bei ihm 140 Mio verstanden. Hört sich ja ähnlich an. Hat das noch jemand so verstanden?
Vielleicht meint er summiert mit den 24 Millionen von Evonik. Mit etwas Phantasie werden aus 24 und 114 Millionen auch 140 Millionen?
Mit etwas Recherche deinerseits wären aus den 24 Millionen 26,x geworden. Das stand nun wirklich auf allen Titelseiten im Juni. Wieso immer diesen Tonfall an den Tag legen, wenn man offensichtlich nichtmal bereit ist, einfachste Fakten nachzuschlagen?
Es sind 114 Millionen Euronen! Die wie ich finde definitiv zu wenig sind, wenn man bedenkt was man bei Bayern zahlt um einzusteigen!
Auch dieser Einzeiler ändert nichts daran, dass die Situationen bzgl. der Kapitalstruktur von Bayern und BVB nicht unterschiedlicher sein könnten:
- Bayern ist eine AG, deren Aktien Stimmrechte enthalten. Die AG ist aber nicht an einer Börse gelistet.
- Der BVB ist eine KGaA, der Aktien stimmrechtslos sind und an der Börse gehandelt werden.
Daraus ergeben sich folgende Implikationen für Investoren:
- Die Bayern können den Wert ihrer Anteile "frei" festlegen (natürlich geschieht dies auch irgendwo nach Angebot und Nachfrage aber es gibt keinen Kurs, zu dem Aktien öffentlich gehandelt werden). Investoren zahlen für die Anteile auch mehr, weil sie ein Mitbestimmungsrecht durch die Aktien erhalten. Darüberhinaus erhalten die Partner auch einen Sitz im Aufsichtsrat.
- Der Aktienkurs des BVB wird öffentlich gehandelt. Dieser Kurs bestimmt über den Erlös bei der Ausgabe neuer Aktien. Da kannst du nichts (bzw. relativ wenig, nämlich nur den Abschlag ggü. dem letzten aktuellen Tageskurs) verhandeln und die Höhe des Investments ergibt sich ausschließlich über die Anzahl der ausgegebenen Aktien, da der Aktienkurs fix ist. Dafür haben Investoren aber bei uns keinerlei Mitbestimmungsrecht noch bekommen sie irgendwelche Posten.
Wenn man zusätzlich noch beachtet, dass der FCB von seiner ganzen Struktur her dem BVB immer noch meilenweit voraus ist, dann sind solche Unterschiede in den Summen völlig klar.
Vielen Dank für Deine Einschätzung. Bedeutet das auch, dass die Bayern die Anteilsmenge nicht erhöhren können ? Bei 50+1 müsste es doch so sein, dass die Bayern max. 49 % ihre Anteile veräußern können. Sind diese 49% immer gleich oder können sie auch wie wir die Menge an Aktien neu bestimmen, wenn die Aktionäre damit einverstanden sind? Oder anders gefragt, haben die Bayern nur noch 24 %, die sie veräußern können oder können sie die Menge erhöhen?
Von der Mitgliederversammlung ist nur ein Verkauf von max. 30 % der Anteile genehmigt. Die wird man aber wohl nicht veräußern (also die restlichen 5%), weil das Auswirkungen auf die Sperrminorität hätte. Ja und eine Kapitalerhöhung ist immer möglich und wurde praktisch mit dem Allianz Deal durchgezogen.
Besten Dank!
Ahh danke Leandro... sehr verständlich erklärt... Da fragt man sich warum der BvB einfach nicht den Bayernkurs fährt? Oder ist unsere Variante viel sicherer?

