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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#11211
13.02.2026 - 13:50 Uhr
Zitat von St0ckf15h

Finde aber einen Anstieg von 26 Mio. bei der Verschuldung jetzt auch nicht erschreckend dafür, dass man in der Zeit (24/25) netto 31,6 Mio. in den Kader gesteckt hat, und Jobe als Vorgriff ja auch reinfallen dürfte - wenn die Zahlen hier einigermaßen stimmen, dann wären das ~62 Mio. an Ausgaben, für die man "nur" besagte 26 Mio. Schulden machen musste. Klingt auch irgendwo plausibel durch die Mehreinnahmen CL und der Club-WM.

Seit 01.07. hat man mit Transfers ja wieder mehr verdient als ausgegeben.

Zudem wird der Kader ja umgebaut und aufgeräumt, der Effekt sollte sich dann allerdings erst nächstes Jahr vollends zeigen. Ob sich das direkt auf die Verbindlichkeiten auswirkt, eher nicht, aber Abfindungen (vorher Gehalt) Haller und Mouki und Gehalt Süle haben uns bisher, und auch das laufende Jahr, wohl irgendwas zwischen 20 und 30 Mio. p.a. gekostet. Wenn das wegfällt, dann hat man schon wieder ne Menge Spielraum frei.


Danke, dass ihr mich dahingehend beruhigen konntet (auch an @Circial ).

Ich bin gespannt, gefühlt wird so vor jeden Sommer argumentiert und am Ende, wundert man sich doch, wie schnell das mit 2-3 Transfers "aufgebraucht" ist.

Investitionen

Zitat von BVB

Im Sommer 2024 schlossen sich die drei deutschen Nationalspieler Maximilian Beier, Waldemar Anton und Pascal Groß sowie der guineische Nationalspieler Serhou Guirassy Borussia Dortmund an. Für den brasilianischen Außenverteidiger Yan Couto, der bislang von Manchester City bis zum 30. Juni 2025 ausgeliehen war, erfüllten sich im Oktober 2024 die vorab bestimmten sportlichen Kriterien für einen dauerhaften Wechsel; Yan Couto ist seitdem langfristig an Borussia Dortmund gebunden.
Im Wintertransferfenster 2024/2025 hat Borussia Dortmund Torhüter Diant Ramaj von Ajax Amsterdam verpflichtet (Vertrag bis zum 30. Juni 2029). Um ihm Spielpraxis zu ermöglichen, wurde er zunächst befristet bis zum Saisonende an den dänischen Erstligisten FC Kopenhagen ausgeliehen. Mitte Mai 2025 hat Borussia Dortmund den Linksverteidiger und schwedischen Nationalspieler Daniel Svensson, der seit Anfang Februar 2025 bereits leihweise für Borussia Dortmund auflief, langfristig bis zum 30. Juni 2029 unter Vertrag genommen. Im Juni 2025 hat Borussia Dortmund die außerordentliche Wechselperiode (01. Juni bis 10. Juni 2025) im Zuge der Teilnahme an der FIFA-Club-WM 2025 genutzt, um den englischen U21-Nationalspieler Jobe Bellingham (Vertrag bis zum 30. Juni 2030) vom englischen Premier-League-Aufsteiger AFC Sunderland zu verpflichten.


Demnach gingen alle in das Ergebnis: Couto, Svensson, Ramaj und Jobe.

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#11212
13.02.2026 - 14:11 Uhr
Zitat von Circial
Zitat von TheKillingJoke

Zitat von Circial

Ne das ist mein Fehler. Bin bei den Zahlen verrutscht. Wären dann 87 Millionen Forderungen gegenüber 130 Millionen Verbindlichkeiten wenn man Jobe rausrechnet was man machen sollte, weil ein Sommertransfer ja normalerweise zwischen dem 1.7 und 31.8 gekauft wird. Aber das man hier als Käuferclub überschaubare netto Verbindlichkeiten hat ist jetzt grundsätzlich kein Problem.


Die netto Verbindlichkeiten sind höher.
Wir sind nur mittendrin auf netto Transferverbindlichkeiten umgeschwenkt.

Der BVB hat es im Geschäftsbericht drin, warum sollte man das dann ignorieren?
Die lösen sich ab dem 01.07. nicht in Luft auf.

Ich sehe es nicht dramatisch, im Gegensatz zum Wachstum und Investitionen (die Sinn ergeben), macht es mir nur _mehr_ Sorgen.


Ne aber ab dem 1.7 kommen halt auf der Forderungsseite Beträge dazu sodass Transfers eigentlich erst nach Ende der Periode bewertet werden können. Es ist auch völlig unklar wie die Kaufpflicht von Couto bewertet wurde. Wird da das Geld zum Stichtag des Wechsels überwiesen oder fängt man an zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Kaufpflicht Geld zu überweisen?


Entscheidend ist zunächst die konkrete Ausgestaltung der Kaufpflicht. Wenn die Voraussetzungen mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten, etwa bei wenigen Pflichtspieleinsätzen oder bloßem Klassenerhalt, spricht viel dafür, dass wirtschaftlich bereits zum Zeitpunkt der Leihe eine faktisch unbedingte Verpflichtung besteht. Dann liegt kein schwebendes Geschäft mehr vor, sondern eine zu passivierende Verbindlichkeit gegenüber dem abgebenden Verein mit gleichzeitiger Aktivierung des immateriellen Vermögenswerts.

Im Fall Couto spricht das schnelle Greifen der Kaufpflicht dafür, dass sie wirtschaftlich kaum vermeidbar war. Ob das auch so bilanziert wurde, lässt sich letztlich nur anhand des Abschlusses beurteilen. Mit Eintritt der Kaufpflicht ist zu bilanzieren, unabhängig von Unterschrift oder Zahlungszeitpunkt. Maßgeblich ist der wirtschaftliche Verpflichtungszeitpunkt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt auch die planmäßige Abschreibung über die Vertragslaufzeit (zzgl. Leihzeitraum, wenn bspw. im Winter die KP greift und im Sommer ein Vertrag über vier Jahre startet).

Die Leihgebühr ist grundsätzlich Aufwand der Leihperiode. Wenn sie jedoch aufgrund ihrer Höhe und einer faktisch sicheren Kaufpflicht wirtschaftlich Teil des Gesamtdeals ist, kann argumentiert werden, dass sie in die Anschaffungskosten einzubeziehen ist. Das ist am Ende eine Frage der wirtschaftlichen Würdigung und der Abstimmung mit dem Abschlussprüfer.
BVB - Finanzen |#11213
25.02.2026 - 21:01 Uhr
Die heutige Niederlage kostet uns mindestens 15 MEUR (UEFA-Prämie, Ticketing, Merch, Sponsorenboni).
BVB - Finanzen |#11214
25.02.2026 - 21:07 Uhr
Zitat von Mairon

Die heutige Niederlage kostet uns mindestens 15 MEUR (UEFA-Prämie, Ticketing, Merch, Sponsorenboni).


Wie wird denn grundsätzlich für die CL geplant?

Achtelfinale wie von mehreren Medien erwähnt?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Diddi_Dittmann am 25.02.2026 um 21:07 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11215
25.02.2026 - 21:11 Uhr
Zitat von Diddi_Dittmann

Achtelfinale wie von mehreren Medien erwähnt?


Achtelfinale.
BVB - Finanzen |#11216
25.02.2026 - 21:13 Uhr
Zitat von Mairon
Die heutige Niederlage kostet uns mindestens 15 MEUR (UEFA-Prämie, Ticketing, Merch, Sponsorenboni).


Und es spart wohl Millionen an Gehaltsprämien.
BVB - Finanzen |#11217
25.02.2026 - 21:19 Uhr
Zitat von Besuchsleiter
Zitat von Mairon

Die heutige Niederlage kostet uns mindestens 15 MEUR (UEFA-Prämie, Ticketing, Merch, Sponsorenboni).


Und es spart wohl Millionen an Gehaltsprämien.


Möglich, dennoch steht unterm Strich sehr wahrscheinlich ein zweistelliger Millionenmalus. Also das Gehalt eines absoluten Topspielers. Vom Reputationsschaden ganz zu schweigen, sowie Folgeeffekt in 10-Jahreswertung.
BVB - Finanzen |#11218
25.02.2026 - 22:12 Uhr
Zitat von Mairon
Zitat von Besuchsleiter

Zitat von Mairon

Die heutige Niederlage kostet uns mindestens 15 MEUR (UEFA-Prämie, Ticketing, Merch, Sponsorenboni).


Und es spart wohl Millionen an Gehaltsprämien.


Möglich, dennoch steht unterm Strich sehr wahrscheinlich ein zweistelliger Millionenmalus. Also das Gehalt eines absoluten Topspielers. Vom Reputationsschaden ganz zu schweigen, sowie Folgeeffekt in 10-Jahreswertung.


Ach das ist ganz schön dramatisch. Dafür haben wir vor 2 Jahren viel mehr kassiert als erwartet.
Reputation hat überhaupt nichts damit zu tun, nächste Saison kann es schon wieder ganz anders sein.
10 Jahreswertung ist auch egal, wir werden uns sowieso wieder für die CL qualifizieren. Ein verpassten wäre schlimm. Nicht das Ausscheiden in der Play-Off Phase.
Und einen Topspieler können wir sowieso nicht verpflichten.
BVB - Finanzen |#11219
25.02.2026 - 22:37 Uhr
Zitat von Besuchsleiter

Reputation hat überhaupt nichts damit zu tun, nächste Saison kann es schon wieder ganz anders sein.


Selbstverständlich schadet es der kurzfristigen Reputation, wenn man von Atalanta derart abgeschossen wird und nicht die Top 16 der CL erreicht.


Zitat von Besuchsleiter

10 Jahreswertung ist auch egal, wir werden uns sowieso wieder für die CL qualifizieren.


10-Jahreswertung hat 10 Jahre lang Auswirkungen auf CL-Gelder, von daher ergibt dein Einwurf hier keinen Sinn. Klub-WM-Qualifikation ist ein weiterer Faktor, der durchs heutige Ausscheiden einen Malus davonträgt.
Das Ausscheiden richtet auf mehreren Ebenen lang- und mittelfristig Schaden an bzw. hat das Potenzial dazu.
Auch eine Verlängerung Schlotterbecks, des Aushängeschilds des Klubs, ist heute eher unwahrscheinlicher geworden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mairon am 25.02.2026 um 22:38 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11220
26.02.2026 - 11:43 Uhr
Gewinnwarnung beim BVB

„Der Fußball-Bundesligist passte die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 auf einen Konzernjahresfehlbetrag zwischen 12 und 22 Millionen Euro an. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Ergebnis zwischen minus 5 und plus 5 Millionen Euro gerechnet.“

Link: https://www.4investors.de/nachrichten/amp/boerse.php?sektion=stock&ID=188521
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