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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
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BVB - Finanzen |#41
29.08.2014 - 18:52 Uhr
Zitat von Gummibaerchen
Der BVB ist nicht schuldenfrei. Es gibt nach Aussage von Watzke noch Verbindlichkeiten im mittleren zweistelligen Millionenbereich, die durch die Kapitalerhöhung bzw. die Beteiligung von Puma und Signal Iduna getilgt bzw. abbezahlt werden sollen.


Ok, jetzt werden wir richtig genau. Borussia Dortmund hat Kagawa bisher Nicht gekauft, der ist ein Spieler von Manchester United. Und man hat NOCH Schulden. Borussia Dortmund wird durch die Kapitalerhöhung schuldenfrei sein und hat dabei immer noch 100 Mio Cash. War doch eigentlich klar, was gemeint ist, oder etwa nicht?

Zitat von Gummibaerchen
Weiterhin ist es ein Fakt, dass der BVB noch nie so viele und so teure Spieler in einer Transferperiode verpflichtet hat, daher ist der Begriff "Transferrausch" zumindest aus meiner Sicht durchaus angebracht. Von den sechs Zugängen: Sahin, Ramos, Immobile, Ji, Ginter und Kagawa ist nur Ji für deutlich unter 10 Millionen gekommen.


Ji ist für deutlich unter 10 Mio gekommen??? Aha, das klingt alles sehr sehr dramatisch, was Du schreibst. Die Preise sind ganz generell gestiegen, alle Einnahmen sind EXTREM gestiegen, eine Kugel Eis kostete mal 5 Pfennig, jetzt ein Euro. Das nennt man dann Inflation.

Amoroso war der teuerste BVB Spieler aller Zeiten. Nämlich im Verhältnis zu den Einnahmen, TV Einnahmen zum Beispiel, oder Sponsoren Einnahmen, oder Merchandising Einnahmen, oder überhaupt Einnahmen. Aber auch der teuerste Transfer für die Bundesliga insgesamt und zwar für viele Jahre. Folglich müsste Dortmund einfach so 50 Mio für einen einzigen Spieler ausgeben und dazu noch ein paar weitere die etwas billiger sind, aber in der Bundesliga Spitzenpreise bedeuten. Dazu müsste man MEHR Gage zahlen als Bayern München, für einzelne Spieler, aber auch insgesamt. Die Kaderkosten dürften also keineswegs bei rund 77 Mio liegen, sondern eher bei 170 Mio.
Gleichzeitig dürfte man keineswegs schuldenfrei sein, sondern müsste 350 Mio Schulden haben. Denn so wie die gesamten Umsätze und Einnahmen und Ablösesummen gestiegen sind, entsprächen die damaligen 180 Mio Schulden ungefähr heutigen 350 Mio Schulden. Ist ja nicht weiter schlimm, Manchester hat 500 Mio Schulden.

Dann nur dann hätte man ein sehr ähnliches Wettrüsten wie damals. Im Jahr 2000 hatte man 11.000 Vereinsmitglieder und eine Stadionkapazität von 55.000 Zuschauern. Diese wurde im folgenden zwar durch Ausbau erhöht, aber 80.000 Zuschauern gab es erst Jahre später und da war man im Prinzip pleite, bei 180 Mio Schulden und bei 75 Mio Umsatz.

Wenn man jetzt schuldenfrei ist, 100.000 Vereinsmitglieder hat, extrem exorbitant steigende TV Einnahmen, viel stärker als je zuvor, könnte man theoretisch auch weit höhere Ablösesummen zahlen, wenn man wie Niebaum/Meier denkt und handelt!!!

KEINER hier hat auch nur ansatzweise begriffen, worum es geht, alle meckern nur rum und begreifen nicht, was für eine ganz unglaubliche historische Leistung Watzke/Zorc/Treß/Klopp vollbracht haben. Der HSV versucht das seit 40 Jahren und kommt nicht ansatzweise in die Nähe von irgendwas, weil Klopp einen Dreitagebart hat und das ja unprofessionell wäre....

Zitat von Gummibaerchen
war man imIch bleibe dabei, dass ohne die Kapitalerhöhungen dieser "Transferrausch" nicht möglich gewesen wäre.
Aus meiner generellen Sicht, geht der BVB wie zum Ende der Meier/Niebaum Ära, ähnlich schlecht mit dem Geld um und hat daher auch die Kapitalerhöhungen nötig, wie Meier/Niebaum damals den Börsengang...


Oh wie furchtbar. Niebaum/Meier würden in Zeiten wie diesen keinen einzigen Cent über Kapitalerhöhungen bekommen. Weißt du wie hoch die Risikobereitschaft in den jetzigen Märkten ist? BVB Aktie wäre Ramtschniveau mit ständiger Gefahr einer Insolvenz, weil man keine Kredite mehr bekommt. Risikoabschlag bei Kapitalerhöhung wäre gigantisch gewesen.

Der damalige Börsengang im Jahr 2000 gelang nur, weil man im Jahr 2000 auch eine Kiste Apfelsinen an die Börse hätte bringen können, hätte nur oben drauf schreiben müssen "Neuer Markt", da hätte niemand groß den Inhalt geprüft.

Die Behauptung der BVB geht heute mit dem Geld ähnlich schlecht um wie damals Niebaum/Meier ist eine bodenlose Frechheit. Ich denke Dir ist nicht ansatzweise klar, was Du da sagst.
BVB - Finanzen |#42
01.09.2014 - 09:49 Uhr
Zitat von sunchill
Zitat von Fibonacci1123
Zitat von halbgott
Zitat von Fibonacci1123

Mich würden mal die Trikot-Verkäufe der einzelnen Spieler interessieren? Ich schätze, dass Reus unangefochtene Nr.1 ist und die Neulinge natürlich jeweils einen Boost zu Beginn bekommen.
Richtig interessant dürfte es durch die Verpflichtung von Shinji werden. Der Fanshop wird morgen früh eine Menge Arbeit haben. grins
Kann man die Zahlen irgendwo einsehen?



Kagawa ist für die Trikotverkäufe in der Tat extrem interessant. Für die gesamte Premier League lag er an neunter Stelle der meistverkauften Trikots. Für einen Ersatzspieler???

Das ist gigantisch. Kagawa ist neben Honda der einzige Star Asiens, seine Trikots gehen weg wie warme Semmeln:

http://sportnet.at/home/fussball/international/england/arsenalfc/3853738/Bestseller_Die-TrikotStars-der-Premier-League?gal=3853738&index=3&direct=&_vl_backlink=&popup=#frame


Danke für die Informationen! Ich dachte auch bei Kagawa sofort an die neue Zweigstelle in Asien, die der BVB neuerdings betreibt. Ich habe das Gefühl, dass sich Shinji selbst finanziert.


ich habe gelesen das von shinji das trikot letztes jahr fast 350.000 mal verkauft wurde.
wir allerdings nur an die 440.000 insgesamt hatten.

was meint ihr was da für ne steigerung drinne ist?
klar ist es bundesliga und nicht die englische liga aber wenn wir allein die hälfte , also circa 175.000 zusätzliche trikots verkauft werden dann müsste das doch auch schon einiges ausmachen. hat wer die zahlen im kopf wie viel % wir pro trikot bekommen? damit man sowas mal gegenrechnen könnten?

liebe grüße


ManUtd+Kagawa, die Asiaten lieben ManUtd, jetzt kaufen sich die Menschen dort ein anderes Trikot.

Natürlich wird sich Kagawas Trikot gut verkaufen, die Zahlen sind denk ich jedoch völlig unrealistisch, da wir nun einmal der BVB sind. Ob die Leute sich jetzt nur wegen Kagawa ein BVB Tirkot kaufen, glaube ich nicht wirklich.

Die Menschen im asiatischen Raum sind dort mit PL Fußball groß geworden, sie jetzt von der Bundesliga zu begeistern wird schwer werden. Wir fangen schließlich nicht beide bei Null an, sondern müssen ca 10-15 Jahr Marketing aufholen.

Interesse ist da, Dortmund oder allgemein die Bundesliga ist jedoch noch Lichtjahre von dem Hype der PL entfernt. Und wird den wohl auch niemals aufholen, da die Menschen dort ihre Fans Seele bereits verschenkt haben.



so dass auf den Verkaufspreis noch eine Marge von 8 Euro bleibt. Diese bleibt beim Verkäufer: Wenn der Verein das Trikot über Fanshops oder das Internet direkt verkauft, landet sie dort, sonst beim Einzelhändler.

Stammt jedoch aus dem Jahr 2009.

Den größten Batzen streichen die endgültigen Verkäufer ein, also etwa Sportgeschäfte oder Onlineshops. Ihr Anteil liegt bei 35,23 Euro pro Stück. Die Herstellerfirma bekommt nach Rohlmanns Berechnungen 15,30 Euro. 12,77 Euro entfallen allein auf die deutsche Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Die Herstellung an sich (Stoff, Nähen und Transport) schlägt nur mit 7,75 Euro zu Buche. Der Deutsche Fußballbund (DFB) kassiert 4,80 Euro an Lizenzgebühren. Knappe 2,25 Euro veranschlagt Rohlmann fürs Marketing und 1,90 Euro für den Vertrieb.


Jetzt ist die Frage was stimmt, T-Online oder FAZ. Ich halte die 35 Euro im Fanshop des BVB für realistisch und beim Einzelhändler 5-10Euro pro Trikot für den Verein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von overthetop am 01.09.2014 um 10:01 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#43
01.09.2014 - 13:17 Uhr
Zitat von overthetop
Zitat von sunchill
Zitat von Fibonacci1123
Zitat von halbgott
Zitat von Fibonacci1123

Mich würden mal die Trikot-Verkäufe der einzelnen Spieler interessieren? Ich schätze, dass Reus unangefochtene Nr.1 ist und die Neulinge natürlich jeweils einen Boost zu Beginn bekommen.
Richtig interessant dürfte es durch die Verpflichtung von Shinji werden. Der Fanshop wird morgen früh eine Menge Arbeit haben. grins
Kann man die Zahlen irgendwo einsehen?



Kagawa ist für die Trikotverkäufe in der Tat extrem interessant. Für die gesamte Premier League lag er an neunter Stelle der meistverkauften Trikots. Für einen Ersatzspieler???

Das ist gigantisch. Kagawa ist neben Honda der einzige Star Asiens, seine Trikots gehen weg wie warme Semmeln:

http://sportnet.at/home/fussball/international/england/arsenalfc/3853738/Bestseller_Die-TrikotStars-der-Premier-League?gal=3853738&index=3&direct=&_vl_backlink=&popup=#frame


Danke für die Informationen! Ich dachte auch bei Kagawa sofort an die neue Zweigstelle in Asien, die der BVB neuerdings betreibt. Ich habe das Gefühl, dass sich Shinji selbst finanziert.


ich habe gelesen das von shinji das trikot letztes jahr fast 350.000 mal verkauft wurde.
wir allerdings nur an die 440.000 insgesamt hatten.

was meint ihr was da für ne steigerung drinne ist?
klar ist es bundesliga und nicht die englische liga aber wenn wir allein die hälfte , also circa 175.000 zusätzliche trikots verkauft werden dann müsste das doch auch schon einiges ausmachen. hat wer die zahlen im kopf wie viel % wir pro trikot bekommen? damit man sowas mal gegenrechnen könnten?

liebe grüße


ManUtd+Kagawa, die Asiaten lieben ManUtd, jetzt kaufen sich die Menschen dort ein anderes Trikot.

Natürlich wird sich Kagawas Trikot gut verkaufen, die Zahlen sind denk ich jedoch völlig unrealistisch, da wir nun einmal der BVB sind. Ob die Leute sich jetzt nur wegen Kagawa ein BVB Tirkot kaufen, glaube ich nicht wirklich.

Die Menschen im asiatischen Raum sind dort mit PL Fußball groß geworden, sie jetzt von der Bundesliga zu begeistern wird schwer werden. Wir fangen schließlich nicht beide bei Null an, sondern müssen ca 10-15 Jahr Marketing aufholen.

Interesse ist da, Dortmund oder allgemein die Bundesliga ist jedoch noch Lichtjahre von dem Hype der PL entfernt. Und wird den wohl auch niemals aufholen, da die Menschen dort ihre Fans Seele bereits verschenkt haben.



so dass auf den Verkaufspreis noch eine Marge von 8 Euro bleibt. Diese bleibt beim Verkäufer: Wenn der Verein das Trikot über Fanshops oder das Internet direkt verkauft, landet sie dort, sonst beim Einzelhändler.

Stammt jedoch aus dem Jahr 2009.

Den größten Batzen streichen die endgültigen Verkäufer ein, also etwa Sportgeschäfte oder Onlineshops. Ihr Anteil liegt bei 35,23 Euro pro Stück. Die Herstellerfirma bekommt nach Rohlmanns Berechnungen 15,30 Euro. 12,77 Euro entfallen allein auf die deutsche Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Die Herstellung an sich (Stoff, Nähen und Transport) schlägt nur mit 7,75 Euro zu Buche. Der Deutsche Fußballbund (DFB) kassiert 4,80 Euro an Lizenzgebühren. Knappe 2,25 Euro veranschlagt Rohlmann fürs Marketing und 1,90 Euro für den Vertrieb.


Jetzt ist die Frage was stimmt, T-Online oder FAZ. Ich halte die 35 Euro im Fanshop des BVB für realistisch und beim Einzelhändler 5-10Euro pro Trikot für den Verein.

Man wird sicher ein paar Trikots mehr verkaufen. Die meisten Kagawa-Trikots werden aber nicht zusätzlich verkauft, sondern statt einem anderen Namen, klar.

Welche Quelle im Bezug auf den BVB näher an der Realität ist können wir ja mal ganz grob überschlagen:

2012/13 wurden über die eigenen Vertriebskanäle ca. 150 000 Trikots abgesetzt. Im Merchandising / Wahrenwirtschaft wurde ein Überschuss von ca. 14,5 Mio € erzielt, wobei im GB der "enorme Absatz an Trikotagen" speziell herausgehoben wird.
Würde bei den selbstverkauften Trikots eine Marge von 8 Euro hängen bleiben, wären dies zusammen nur ca. 1,2 Mio. Realistisch? Ich denke eher nicht.
Bei 35 € käme man auf gut 5 Mio € aus Trikotverkäufen aus den eigenen Vertriebskanälen. Ein Drittel des Gewinns also. Der Rest durch andere Merchandisingartikel, Provisionen auf den Verkauf durch Dritte oder was sonst noch so unter Wahrenwirtschaft fällt. Das hört sich vernünftiger an.

Im ersten Artikel werden außerdem nur Durchschnittswerte europäischer Spitzenvereine verwendet, während sich der Zweite explizit auf das deutsche Nationaltrikot bezieht.
Das bestätigt eigentlich nur, was ich immer betone und wofür ich teilweise Kritik und Spott ernte: Man kann die Ausrüsterverträge in Europa nur schwer miteinander vergleichen. Der Anteil, der den Vereinen zufließt ist, wie der Grundbetrag, Verhandlungssache und kann stark variieren. In der Bundesliga sind niedrigere Grundbeträge und höhere Verkaufserlöse üblich, während es in England genau umgekehrt zu sein scheint.

Auch die Steigerungsmöglichkeiten sind hier gigantisch. Wenn man diese Saison wirklich an die 600 000 Trikots absetzt und das Kaufverhalten sich nicht großartig ändert, sind das 300 000 Trikots die über BVB-eigene Shops abgesetzt werden. Das wären nach meiner groben Rechnung Mehreinnahmen (Gewinne, nicht Umsätze!) von über 5 Mio € im Vergleich zu 12/13. Nur durch Trikots. Steigt die Verkaufszahl der anderen Merchandisingartikel ebenso rasant, entsprechend mehr.

•     •     •

Wer den Fußball liebt, hasst RB Leipzig.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von -adi- am 01.09.2014 um 13:27 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#44
02.09.2014 - 09:29 Uhr
Zitat von GoGoGadget

Ich habe mal ne frage bezüglich des financial fairplays, weiß man eigentlich ungefähr wo die grenzen da liegen bei den vereinen bevor es zu sanktionen kommen kann? Ich finde das ganze ziemlich undurchsichtig... Also was dürfte denn der bvb max. Investieren bevor es zur strafe kommen könnte?


Betrachtet wird beim FFP immer die letzten 3 Jahre, in denen die Ausgaben durch die Einnahmen ausgeglichen sein sollten. Ist das nicht der Fall, guckt man sich das Jahr davor nochmal an, ob zumindest eine positive Entwicklung stattgefunden hat, anhand der dann entschieden wird.
Im Moment kommt noch dazu, dass eine negative Summe bis maximal 45 Millionen durch private Gelder / einen Investor ausgeglichen werden kann. Diese Summe wird 2018 neu verhandelt und vmtl. deutlich reduziert, mit dem Ziel, von 45 auf 0 zu kommen.
Angenommen der BVB hätte einen privaten Geldgeber oder Investor und du würdest die Zahlen genau kennen, könnte man das also leicht ausrechnen. Da wir aber nur eigenes Geld investieren, ist FFP für uns im Moment sowieso egal zwinker
BVB - Finanzen |#45
09.09.2014 - 12:47 Uhr
Zitat von overthetop

Ums Merchandising geht es hier doch eigentlich eh nicht, die Fanartikel die dort Verkauft werden sind wohl zu 90% gefälscht.
Es geht eigentlich nur um die TV Gelder und um diese zu steigern muss man das Interesse der Menschen wecken. Welches vorhanden ist, wenn sie jedoch wählen müssen PL vs BL wird die PL übertragen. Ich kann nur von Singapur sprechen, dort läuft nur PL, Bundesliga wurde morgens um 9.30Uhr nicht übertragen.
Die Vermarktung muss über die großen Teams laufen, keine Sau interessiert ein Derby zwischen zwei unbedeutenden Clubs. Natürlich hilft es wenn Teams aus Hoffenheim usw ihren Teil dazu beitragen. Nachhaltig wird es jedoch erst wenn die CL/EL Teams anfangen in die offensive zu gehen.
Man muss keine Hardcore Fans gewinne, man muss die Menschen dazu bringen die Liga zu verfolgen, so das die TV/PayTV sender bereit sind dafür zu zahlen.
Will man jedoch die Massen erreichen wird man auch über 15:30 Spiel nachdenken müssen, bzw die Top Spiele möglicherweise auf 21-22 Uhr verschieben. Das wird in Deutschland jedoch auf Gegenwind stoßen, man möchte die gleichen Summen wie die PL, 1Mrd Einnahmen aus der Auslandsvermarktung, ist jedoch nicht dazu breit etwas zu tun.
Bei der USA hat man den Vorteil, dass PL,PD im Vergleich zu der Bundesliga nur einen geringen Vorsprung haben. Wenn man jedoch jetzt wieder anfängt, erste einmal abzuwarten wird es eine ähnliche Entwicklung wie in Asien geben.
Es gibt keinen besseren Zeitpunkt um in die USA zu investieren, Deutschland ist Weltmeister, hat attraktive Teams in der CL. Schaut man jetzt nur zu bauen PL/PD ihren Vorsprung weiter aus.
Ich würde jedoch jede Wette eingehen, dass der BVB im nächsten Jahr wieder eine schöne Radtour durch Österreich macht, die Spieler verkraften solche Werbe-Touren nicht und das Potenzial in Österreich, GIGANTISCH.


Sorry, aber was soll der polemische Unsinn? Man hat doch schon längst angekündigt, einen Auslandstripim nächsten Jahr machen zu wollen. Nur nach einer WM wollte man sich das nicht antun.

Und klar, die PL hat mal überhaupt keinen Vorsprung in den USA. Die wurde bis vor kurzem ja auch nicht nur auf einem extremen Nischensender im Pay-TV gezeigt wie die Bundesliga auf GolTV. UNd natürlich gibt es keine weiteren Verbindungen wie zur Premier League, wie eine gemeinsame Muttersprache und vielfältige kulturelle Bindung. Die amerikanischen Eigner bei Manchester United, Liverpool und Aston Villa sind rein zufällig auf die Premier League gekommen.
Auch hat die PL natürlich 21:00 Uhr Abendspiele. Was ihr natürlich einen Riesenvorteil verschafft. Die einzigen Ligen die sowas anbeiten sind die Serie A und deutlicher die Primera Division. Komischerweise sind wir kräftig dabei, beide Ligen in der Auslandsvermarktungzu überholen. Die Serie A ist schon überholt.

Und dass du von dem Stadtstaat Singapur als ehemalige britische Kolonie auf ganz Asien schließt ist auch hanebüchen. Ich wette, dass die Bundesliga in Korea und Japan die Bundesliga in 10 Jahren die beliebteste Liga ist, alleine weil die Bundesliga die meisten Spieler von dort importiert. Und dass sind die Länder mit der kaufkräftigsten Bevölkerung in Asien, die lizensierten Merchandise kaufen und auch schnell Duetzende Euro für ein Pay-TV Abo löhnen können.

Ihr erzählt immer einen Blödsinn, als ob die Manager in der Bundesliga immer noch alle pennen würden. Tut nicht so, als ob bei uns und in der lIga nur Schnarchnasen arbeiten würden und und ihr den ultimativen Durchblick habt.
Als man in den 90-ern noch unheimlich Stolz auf den e.V. war, keim systematisches Marketing und keine professionelle Jugendförderung betrieben hat, da konnte ein Fußballfunktionär noch seine mangelnde Fachkenntniss verbergen. Da man ja eh nur auf der Jahreshauptversammlung den angetrunkenen Mitgliedern ein paar Sprüche servieren musste und gut ist. Heute geht das aber nicht mehr.

•     •     •

Zitat von El_Jogi:
Der Alchemist Löw hatte 2010 den Plan, aus dem Mittelfeld Torgold herbeizuzaubern, und war damit erfolgreich; aber ohne wirklich zu verstehen, was dabei die Formel war.
BVB - Finanzen |#46
12.09.2014 - 01:42 Uhr
Zitat von frei-s
Zitat von Zock2887

wurde schon diskutiert, wie hart uns die Rückforderungen bzgl. unerlaubter Beihilfen treffen würden?
Insgesamt sind laut Bericht des Monitors als Zahl 500 Mio Euro genannt. Ob sich das auf die ganze BL oder nur die NRW Klubs bezieht, habe ich nicht so deutlich heraushören können. Aber offenbar sind wir auch im Fadenkreuz...

Habe mir gerade den Beitrag angeschaut: http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/profi-fussball100.html

Erwähnt wird dort den BVB betreffend eine Summe von 19,5 Mio €. Wie es zu diesem Betrag kommt und aus was dieser sich zusammensetzt bleibt aber unklar - wie so vieles in diesem kurzem und meiner Meinung nach einseitigem Bericht.


hm, was den BVB betrifft, würde ich tippen (ich habe gar keine Ahnung, ob das zutrifft, ist eine reine Vermutung), dass dieser 19,5mio-Kredit (!) mittlerweile ganz oder fast abbezahlt ist - immerhin hat der BVB kaum noch Verbindlichkeiten und aller Wahrscheinlichkeit nach alte Kredite schon länger abgelöst. Dort könnte es allerhöchstens zu einer Strafzahlung kommen, schätze ich.
Spannender ist es bei Vereinen wie den ebenfalls im Beitrag angesprochenen Kaiserslautern (?), Duisburg (?), Aachen etc. - also Vereinen mit klammen Kassen, die ihren Finanzverbindlichkeiten nicht oder nur schwer nachkommen können und denen Kommunen in schon schwer angeschlagenem Zustand geholfen haben. Beim BVB ist es ja eher der Zeitpunkt der Kreditvergabe, der fragwürdig ist (und das ist ja durchaus irgendwo nachvollziehbar).

Auch hier kommt die Problematik zum Tragen, dass Fußballvereine einerseits als Wirtschaftsunternehmen agieren (und daher im Beitrag etwas reißerisch als Fußballkonzerne betitelt werden; faktisch wären die meisten mittelständische Unternehmen und nur die großen Vereine 'große Unternehmen' o.ä."- und damit natürlich vom Staat auch als solche zu behandeln sind, was wiederum Beihilfen ausschließt.

Andererseits verstehen sie sich selbst und wichtige Teile der Gesellschaft, als Kulturgut, als Identifikationsfläche, usw. - und das ja wiederum auch nicht zu Unrecht. Letztlich stehen sie damit in der Nähe von Kulturinstitutionen wie Theatern, Opern, etc. (die ja auch in Teilen wie Unternehmen geführt werden müssen) und ebenso wie es Denkmalpflege gibt bei schützenswertem Baukulturgut gibt es eben auch eine gewisse Pflicht des Staates, Vereinen zu helfen. Dass diese Pflicht gerade bei den hochemotionalen Fans lokaler Fußballvereine mutmaßlich von Politikern sehr gerne übernommen wird, weil man Wähler gewinnen/begeistern kann, das steht noch einmal auf einem anderen Blatt ;)

Wie sehr im Übrigen diese Interessen gegeneinanderstehen sieht man bereits daran, dass der Monitor-Beitrag aus der ARD den eigenen Sender implizit 'kritisiert', immerhin werden die Fernsehrechte mit Steuergeldern (nichts anderes ist ja die GEMA bzw. die öffentliche Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks) finanziert - und die Fernsehrechte hat die ARD (mit)gekauft... Das ist möglich, weil diese Aspekte unvereinbar sind: Monitor spricht das öffentlich-wirtschaftliche Interesse an und die Sportabteilung das öffentlich-emotionale Interesse.

Nun haben Brot und Spiele den Staat noch immer Geld gekostet - aber irgendwo muss man eben auch Stop sagen. Schwieriges, diffiziles Thema - das Monitor hier unglaublich einseitig und populitisch (wenngleich sicher nicht sachlich falsch!) angeschnitten hat.

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"der alte Gaukler namens 'Don Quijote'" (mit Dank an Czerkus und THE-GAME)
BVB - Finanzen |#47
14.09.2014 - 09:06 Uhr
Borussia Dortmund ist in der Bundesliga klar die zweite Kraft – nicht aber, was die Spielergehälter angeht. Noch nicht zumindest. Laut der „Sport Bild“ liegt der Deutsche Meister von 2011 und 2012 in der Bundesliga-Gehaltstabelle mit 73 Millionen Euro, die der BVB seinen Spielern insgesamt an Gehältern zahlt, nämlich aktuell nur auf Rang vier hinter dem FC Bayern (160 Mio. Euro), Schalke 04 (78 Mio.) und dem VfL Wolfsburg (75 Mio.).

Ein Umstand, der sich ändern soll, denn angeblich planen die Dortmund bei weiteren sportlichen Erfolgen, den Lizenzspieler-Etat auf 120 Millionen Euro auszuweiten. Durch eine Kapitalerhöhung hat der BVB gerade 114 Millionen Euro eingenommen, was den BVB laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke „langfristig und vor allem nachhaltig“ auf ein „sehr stabiles Fundament“ stellt. Der BVB-Boss sagte aber auch bereits: „Wir sind gut beraten, in den Rückspiegel zu schauen, was hinter uns passiert.“
Ich hoffe, hier geht es nicht nur um die Aktie des BVB?!

Laut "Sport-Bild" liegt der BVB in der Bundesliga bei den Lizenspieleretats (74 Mio. €) noch auf Platz 4 hinter dem FC Bayern (160 Mio. Euro), Schalke 04 (78 Mio.) und dem VfL Wolfsburg (75 Mio.). Absolut herausragend, was wir dafür seit Jahren für Erfolge erziehlen. Der Lizenspieleretat soll aber homogen und mittel- bis langfristig auf 120 Mio. € steigen und ich denke, dass wir den Anfang dafür bei Reus machen werden.

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„Grau is alle Theorie – entscheidend is auf'm Platz“
(Alfred "Adi" Preißler; *9. April 1921 in Duisburg; † 15. Juli 2003 ebenda)

Mitglied bei Borussia Dortmund!
1. Spiel: (95/96) 03.05.1996 BVB - KFC Uerdingen 5:0 (4:0)
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BVB - Finanzen |#48
20.09.2014 - 14:52 Uhr
Zitat von Nikolinho
Es macht sogar sehr viel Sinn.
Man ist dann absolut schuldenfrei, das Stadion in eigener Hand.
Niemand(!) kann einem also ans Bein pissen, zum Vergleich: Real Madrid hat 600(!) Mio Schulden, da gefällt mir unsere Variante bedeutend besser.
Sämtliche Tilgungen+Zinsen fallen weg und werden frei, sodass man den Kader sportlich verbessern kann.
Ebenfalls ist das eine Absicherung für eventuelle schlechte Zeiten, sodass man auch mal ein Jahr ohne CL überbrücken kann, ohne einen kleinen Kredit aufnehmen zu müssen.
Ich weiß gar nicht wie groß das Denkmal sein sollte, welches sich Watzke verdient hat für diese kaufmännische Weltleistung.



Nimm es mir nicht übel, aber ich nahm keinen Bezug auf romantische Fussballansichten, es geht um die betriebswirtschaftlichen Ansichten.

Wir entledigen uns nur den langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Kurzfristige wird es weiterhin geben. Wir haben das Stadion bereits gekauft und zahlen es nur noch ab. Bezüglich dem Ansatz von Madrid habe ich ja auch meine Meinung im int. Konkurrenz abgegeben und bin da schon konform, dass der deutsche Weg schöner ist.

Zinsen ist der einzige Punkt wo das halbwegs passt, aber da hab ich ja auf Humbert bereits geantwortet. Die Tilgungen werden nicht frei. Ob wir nun (pauschal) 40 Mio. auf einmal zahlen oder über weitere 5 Jahre 8 Mio., ist nur linke Tasche - rechte Tasche. Ein sofortiges abzahlen ist kann man eher dem Ansatz für schlechte Zeiten entgegen sprechen. Wir mindern unsere Reserven sofort um 40 Mio. und dann stellt sich die Frage, ob die frei werdenden 8 Mio. p.a. dann in Rücklagen gesteckt werden oder ggf. ausgegeben werden. Erfolgt letzteres widerspricht das eben der Sicherung für schlechte Zeiten. Und eben wenn wir 40 Mio. jetzt auszahlen mindern wir uns eben bei Optionen hinsichtlich möglicher Investitionen.

Wie gesagt, wenn wir die Kredite nicht ablösen, haben wir ein fettes Polster für schlechte Zeiten. Das haben wir uns durch die KE bereits geholt. Aber eben zu Kosten, die den jährlichen ZA im Ausschüttungsfall übersteigen. Und neben den gestiegenen EK kosten, die nicht die Steuerbemessungsgrundlage mindern, entledigen wir uns eben dem FK Vorteil bei Steuerminderung.


Letztlich will ich nur sagen, dass abgesehen von marginalen Zinseinsparungen wir uns damit kein bisschen besser stellen, wenn wir jetzt zahlen oder planmäßig. Adi's Ansatz mit dem Image ist da wirklich das einleuchtenste.
BVB - Finanzen |#49
10.10.2014 - 16:53 Uhr
Zitat von Invis
...

In den kommenden fünf Jahren wollen die Schwarz-Gelben weitere 23 Millionen Aktien auf den Markt werfen.

...
Oha, weitere Kapitalerhöhungen geplant?

Es geht darum sich auf der HV neues Kapital genehmigen zu lassen. Das gleiche hatte man zum Beispiel auch schon 2010 gemacht. Die damalige Genehmigung wäre 2015 abgelaufen, wenn man dieses Jahr nicht davon Gebrauch gemacht hätte.

Siehe TOP 12:
http://aktie.bvb.de/Hauptversammlung/Hauptversammlung-2014

Den Geschäftsbericht kann man sich unter diesem Link auch herunterladen.

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So I tied an onion to my belt, which was the style at the time.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von frei-s am 10.10.2014 um 17:11 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#50
10.10.2014 - 19:24 Uhr
Zitat von uweyx
Zitat von Atzentomek
Sind nun im S-Dax gelistet, Investoren werden immer aufmerksamer, Etfs, die small caps enthalten müssen uns kaufen.

Es gibt auf der ganzen WELT nur EINEN EINZIGEN Investmentfonds, der den SDAX nachbildet, d.h. kaufen MUSS. Bitte aufhören mit dieser immer wiederkehrenden Legende.


Es geht nicht nur um Indexfonds. Es geht um Fonds für Kleine u. Mittlere Unternehmen sowie Institutionelle Anleger (Versicherungen, Pensionsfonds,...), bei denen Aktieninvestments nur unter gewissen Auflagen möglich ist und auch da schadet die SDAX-Zugehörigkeit nicht.

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Impossible is just a big word thrown around by small men who find it easier to live the world they have been given than to explore the power they have to change it. Impossible is not a fact. It is an opinion. Impossible is not a declaration. It is a dare. Impossible is potential. Impossible is temporary. Impossible is nothing.
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