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Aufsichtsrat

31.05.2010 - 14:00 Uhr
Aufsichtsrat |#331
22.07.2011 - 13:44 Uhr
Die 600.000 Euro sind wohl finanziell gesehen das kleinste Übel was wir zu bezahlen haben. Von daher verstehe ich auch nicht die Aufregung. Verstanden hätte ich sie wenn es um die Steuerrückzahlung oder die Infront-Geschichte ginge aber so...?

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Egal wo und wann - Hansa Rostock ein Leben lang!
Aufsichtsrat |#332
22.07.2011 - 13:51 Uhr
Zitat von hollermann:
Zitat von Harry_Hurtig:
Wenn wir ewig in der 3. Liga gebleiben wären hätte Hansa theoretisch nix bezahlen brauchen. Wenn man keine Spieler verkauft.


Wie kommst du darauf bzw. wo hast du das gelesen?
Ach, Hollermann das steht im Anleihepapier, kann sein das ein Denkfehler drinn ist, weil irgendwann bezahlt werden muss. Es ging mir auch nur darum Lusor aufzuzeigen wie Hofmann auf die Idee kann nicht bezahlen zu brauchen.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Aufsichtsrat |#333
22.07.2011 - 14:32 Uhr
Zitat von Kogge86:
Die 600.000 Euro sind wohl finanziell gesehen das kleinste Übel was wir zu bezahlen haben. Von daher verstehe ich auch nicht die Aufregung. Verstanden hätte ich sie wenn es um die Steuerrückzahlung oder die Infront-Geschichte ginge aber so...?


Du hast völlig recht, der Thread hier ist aber der des AR und eigentlich war der Retov-Deal der angebliche Beweis, dass unser AR zu dumm ist um einen Eimer Wasser umzukippen. So einfach war das leider nur nicht. An dem Deal und vermeintlichen Fehlern hat sich die Diskussion entzündet.
Problem für uns, wir kennen den Inhalt des Vergleiches (aus dem Prospekt), aber nicht den Inhalt des eigentlichen Vertrages, wir spekulieren nur munter drüber.
Und zu Deiner Bemerkung, in meinen Augen ist das akute Hauptproblem von Hansa die bilanzielle Überschuldung, die in ganz wesentlichen Teilen neben den in den letzten Jahren erwirtschafteten Verlusten aus genau dem Risiko des Prozesses gegen das Finanzamt besteht. Wenn wir den Prozess gegen das Finanzamt verlieren, gefährdet das Hansa in seiner Existenz, steht auch so im Prospekt.
Btw, am Infront-Deal kann ich momentan nichts Verwerfliches entdecken, es sei denn es hätte eine bessere Alternative gegeben.

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Warnemünde+Wandsbek
Aufsichtsrat |#334
22.07.2011 - 14:54 Uhr
Zitat von nordost:
Zitat von Kogge86:
Die 600.000 Euro sind wohl finanziell gesehen das kleinste Übel was wir zu bezahlen haben. Von daher verstehe ich auch nicht die Aufregung. Verstanden hätte ich sie wenn es um die Steuerrückzahlung oder die Infront-Geschichte ginge aber so...?


Du hast völlig recht, der Thread hier ist aber der des AR und eigentlich war der Retov-Deal der angebliche Beweis, dass unser AR zu dumm ist um einen Eimer Wasser umzukippen. So einfach war das leider nur nicht. An dem Deal und vermeintlichen Fehlern hat sich die Diskussion entzündet.
Problem für uns, wir kennen den Inhalt des Vergleiches (aus dem Prospekt), aber nicht den Inhalt des eigentlichen Vertrages, wir spekulieren nur munter drüber.
Und zu Deiner Bemerkung, in meinen Augen ist das akute Hauptproblem von Hansa die bilanzielle Überschuldung, die in ganz wesentlichen Teilen neben den in den letzten Jahren erwirtschafteten Verlusten aus genau dem Risiko des Prozesses gegen das Finanzamt besteht. Wenn wir den Prozess gegen das Finanzamt verlieren, gefährdet das Hansa in seiner Existenz, steht auch so im Prospekt.
Btw, am Infront-Deal kann ich momentan nichts Verwerfliches entdecken, es sei denn es hätte eine bessere Alternative gegeben.
Nachdem der Deal abgeschlossen war konnte der AR nichts machen, da sind wir jetzt super bedient, obwohl wir jetzt mindestens 12650 dafür aufbringen müssen, das ist ein Talent weniger was wir mit einem guten Vertrag ausstatten können die nächsten 4 Jahre.
Eins muss aber auch klar sein der AR der nach einem Abstieg in die 2. Liga solch einen Deal zustimmt gehört schlichtweg ....... ! Man hat Retov ein Gehalt gegeben wovon man 3 Andere hätte bezahlen können um eine neue Mannschaft aufzubauen die erstmal die Klasse hält, dazu einfach mal riskiert das sich 850 000 Euro pulverisieren. Darum Nordost geht mir deine Verniedlichungstaktik ziemlich auf den Geist.
Über den Infront Deal gibt es gar nichts zu Meckern, wenn man mit den ordentlich zusammenarbeitet und sportlichen Erfolg hat kann man alles bekommen, der 1. Schritt war Nike als Trikotsponsor, der nächste wird der Hauptsponsor sein, dann der Sponsor fürs Stadion. Man muss denen nur sagen was sie machen sollen, schliesslich arbeiten dort Hansaeigengewächse. So viel Einfluss wie die haben, kann man als Clubchef nicht bekommen. Aber man muss sportlichen Erfolg haben.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Harry_Hurtig am 22.07.2011 um 14:59 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#335
22.07.2011 - 15:45 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig:
der 1. Schritt war Nike als Trikotsponsor, der nächste wird der Hauptsponsor sein, dann der Sponsor fürs Stadion. Man muss denen nur sagen was sie machen sollen, schliesslich arbeiten dort Hansaeigengewächse.


Denen sagen was sie machen sollen?
"Das genaue Leistungspaket der Infront Germany GmbH ist im Vertrag nicht bestimmt." in Bezug auf Hansa und
"Ein genauer Leistungskatalog für die von der Infront Germany GmbH zu erbringenden Leistungen wurde nicht festgelegt." in Bezug auf's Stadion.

So viel also zum Thema denen irgendwas vorzuschreiben. Wir haben so gut wie kein Mitspracherecht, kommen selbst im Extremfall nicht aus dem Vertrag raus, und bekommen am Ende eine ominöse prozentuale Beteiligung an den Einnahmen beziehungsweise praktisch gar keine Einnahmen, da Infront "den Namen des Stadion[s], der heutigen DKB-Arena, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung" verticken kann respektive "die vom Emittenten rückzahlbaren Pachtvorauszahlungen [...] mit diesen Zahlungen verrechnet [werden]". Tolle Wurst.

Mir ist klar, dass wir ohne die Signing Fee von Infront vielleicht gar nicht mehr existieren würden. Mir ist ebenfalls klar, dass Infront am Profit interessiert ist und daher schon einiges rausholen will und kann, wobei unklar ist inwieweit Hansa daran partizipiert. Ich frage mich nur, ob es keine Alternative dazu gegeben hätte, denen gleich für 18 Jahre Treue und Gefolgschaft zu schwören. Und ich frage mich, wozu Zeggel eigentlich im Vorstand sitzt, wo dessen Aufgabenbereich doch beinahe vollständig an Infront abgetreten wurde. Ja, der arbeitet eh nur ehrenamtlich, insofern ist's keine finanzielle Belastung. Dennoch wird man ja mal fragen dürfen.

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Bürotechnik ist kein Verbrechen!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schreiberling83 am 22.07.2011 um 15:50 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#336
22.07.2011 - 16:05 Uhr
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von Harry_Hurtig:
der 1. Schritt war Nike als Trikotsponsor, der nächste wird der Hauptsponsor sein, dann der Sponsor fürs Stadion. Man muss denen nur sagen was sie machen sollen, schliesslich arbeiten dort Hansaeigengewächse.


Denen sagen was sie machen sollen?
"Das genaue Leistungspaket der Infront Germany GmbH ist im Vertrag nicht bestimmt." in Bezug auf Hansa und
"Ein genauer Leistungskatalog für die von der Infront Germany GmbH zu erbringenden Leistungen wurde nicht festgelegt." in Bezug auf's Stadion.

So viel also zum Thema denen irgendwas vorzuschreiben. Wir haben so gut wie kein Mitspracherecht, kommen selbst im Extremfall nicht aus dem Vertrag raus, und bekommen am Ende eine ominöse prozentuale Beteiligung an den Einnahmen beziehungsweise praktisch gar keine Einnahmen, da Infront "den Namen des Stadion[s], der heutigen DKB-Arena, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung" verticken kann respektive "die vom Emittenten rückzahlbaren Pachtvorauszahlungen [...] mit diesen Zahlungen verrechnet [werden]". Tolle Wurst.

Mir ist klar, dass wir ohne die Signing Fee von Infront vielleicht gar nicht mehr existieren würden. Mir ist ebenfalls klar, dass Infront am Profit interessiert ist und daher schon einiges rausholen will und kann, wobei unklar ist inwieweit Hansa daran partizipiert. Ich frage mich nur, ob es keine Alternative dazu gegeben hätte, denen gleich für 18 Jahre Treue und Gefolgschaft zu schwören. Und ich frage mich, wozu Zeggel eigentlich im Vorstand sitzt, wo dessen Aufgabenbereich doch beinahe vollständig an Infront abgetreten wurde. Ja, der arbeitet eh nur ehrenamtlich, insofern ist's keine finanzielle Belastung. Dennoch wird man ja mal fragen dürfen.

Du redest Unsinn, was Zettel schon alles für den Verein geleistet hat ist unstrittig. Wenn ich sage , sagen was sie machen sollen meine ich kooperativ zusammen arbeiten. Um so besser wir sportlich sind um so finanzstärkere Sponsoren wird Infront für uns finden. Nike war ein gutes Beispiel das kannst auch Du nicht zerreden. Wenn Du mir eine Möglichkeit aufzeigts, das es ohne Vermarkter geht, vielleicht das ein Club seine Vermarktung selbst in der Hand hat bin ich ganz Ohr.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
Aufsichtsrat |#337
22.07.2011 - 16:18 Uhr
Klar sind 18 Jahre zuviel. Aber eine kooperative Zusammenarbeit, nehmen den wirtschaftlichen eigeneninteresse von Infront sollte durch die Mitarbeiter ala Weiland möglich sein sollte.
Aufsichtsrat |#338
22.07.2011 - 16:35 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig:
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von Harry_Hurtig:
der 1. Schritt war Nike als Trikotsponsor, der nächste wird der Hauptsponsor sein, dann der Sponsor fürs Stadion. Man muss denen nur sagen was sie machen sollen, schliesslich arbeiten dort Hansaeigengewächse.


Denen sagen was sie machen sollen?
"Das genaue Leistungspaket der Infront Germany GmbH ist im Vertrag nicht bestimmt." in Bezug auf Hansa und
"Ein genauer Leistungskatalog für die von der Infront Germany GmbH zu erbringenden Leistungen wurde nicht festgelegt." in Bezug auf's Stadion.

So viel also zum Thema denen irgendwas vorzuschreiben. Wir haben so gut wie kein Mitspracherecht, kommen selbst im Extremfall nicht aus dem Vertrag raus, und bekommen am Ende eine ominöse prozentuale Beteiligung an den Einnahmen beziehungsweise praktisch gar keine Einnahmen, da Infront "den Namen des Stadion[s], der heutigen DKB-Arena, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung" verticken kann respektive "die vom Emittenten rückzahlbaren Pachtvorauszahlungen [...] mit diesen Zahlungen verrechnet [werden]". Tolle Wurst.

Mir ist klar, dass wir ohne die Signing Fee von Infront vielleicht gar nicht mehr existieren würden. Mir ist ebenfalls klar, dass Infront am Profit interessiert ist und daher schon einiges rausholen will und kann, wobei unklar ist inwieweit Hansa daran partizipiert. Ich frage mich nur, ob es keine Alternative dazu gegeben hätte, denen gleich für 18 Jahre Treue und Gefolgschaft zu schwören. Und ich frage mich, wozu Zeggel eigentlich im Vorstand sitzt, wo dessen Aufgabenbereich doch beinahe vollständig an Infront abgetreten wurde. Ja, der arbeitet eh nur ehrenamtlich, insofern ist's keine finanzielle Belastung. Dennoch wird man ja mal fragen dürfen.

Du redest Unsinn, was Zettel schon alles für den Verein geleistet hat ist unstrittig. Wenn ich sage , sagen was sie machen sollen meine ich kooperativ zusammen arbeiten. Um so besser wir sportlich sind um so finanzstärkere Sponsoren wird Infront für uns finden. Nike war ein gutes Beispiel das kannst auch Du nicht zerreden. Wenn Du mir eine Möglichkeit aufzeigts, das es ohne Vermarkter geht, vielleicht das ein Club seine Vermarktung selbst in der Hand hat bin ich ganz Ohr.


Das Problem ist doch, dass man sich solche Vereine nur ins Haus holt wenns nicht gut läuft. Dann ist der Vorschuß wichtig und die holen auch nem Absteiger irgendwie nen Sponsor. Leider ist der Vertrag zu langfristig angelegt und wenn man dann noch Gurgenverträge wie mit Veolia abschließen MUSS hat man die negativen Aspekte schneller vor Augen als man gucken kann.

Vorteil ist natürlich, dass Hansa-Leute bei Infront arbeiten und wir damit wohl ein guter Kunde sind. Wobei das genau das Problem ist: Ich hab den Eindruck, dass wir mehr Dienstleister für Infront sind als andersrum...

Hätte man gute Leute in Marketing gehabt hätte man das bequem selber machen können.
Aufsichtsrat |#339
22.07.2011 - 16:52 Uhr
Zitat von Harry_Hurtig:
Du redest Unsinn, was Zettel schon alles für den Verein geleistet hat ist unstrittig.


Auch wenn das hier nicht hingehört: Darf ich mal an unsere letzte Auseinandersetzung erinnern? Da kommt "Unsinn" sicherlich nicht so gut, zumal ein reingeworfenes "unstrittig" ja immernoch kein Argument darstellt und wir spätestens in den letzten Tagen doch gelernt haben, dass bei Hansa erstmal gar nichts unstrittig, sondern sehr geheimnisvoll vernebelt ist - auch wenn ich dir deine Meinung damit natürlich nicht strittig machen will, mich interessiert's halt einfach. Deshalb wiederhole ich die Frage: Was macht Zeggel eigentlich, wo sein Ressort fast vollständig an Infront abgetreten wurde?

Zitat von Harry_Hurtig:
Wenn ich sage , sagen was sie machen sollen meine ich kooperativ zusammen arbeiten. Um so besser wir sportlich sind um so finanzstärkere Sponsoren wird Infront für uns finden. Nike war ein gutes Beispiel das kannst auch Du nicht zerreden. Wenn Du mir eine Möglichkeit aufzeigts, das es ohne Vermarkter geht, vielleicht das ein Club seine Vermarktung selbst in der Hand hat bin ich ganz Ohr.


Ich verstehe ja nicht ganz, was du mir sagen willst. Jedenfalls versuche ich überhaupt nicht an Nike zu kratzen, wie du es scheinbar unterstellst - Nike kam in meinem Posting überhaupt nicht vor. Und was heißt kooperativ zusammenarbeiten, wenn Infront laut Vertrag doch überhaupt nichts tun muss? Klar bedeutet das nicht, dass Infront untätig bleibt, schließlich geht es um deren Geld. Aber wieso wird Infront nicht dazu verpflichtet, je nach Ligenzugehörigkeit mindestens so und so viele Angebote in Höhe x für Position y reinzuholen, nur so als Beispiel? Wieso ist dieser Vertrag so einseitig gestaltet, dass Hansa zwar sämtliche Recht abtritt aber Infront im Gegenzug keinerlei Pflichten übernimmt? Eine Antwort darauf könnte sein: Wer wie Hansa am Boden liegt, der muss jeden Strohalm ergreife, den er kriegen kann. Aber würde das den Vertrag zu einem guten Vertrag machen, nur weil man keine andere Wahl hatte? Ich denke nicht.

Dazu muss ich dir übrigens auch keine Alternativen aufzeigen. Es geht nämlich nicht zwingend um gänzlich andere Alternativen, sondern um die Form dieser konkreten Zusammenarbeit. Zum Beispiel um die Frage, ob's ein 5-Jahres-Vertrag nicht auch getan hätte (im Bezug auf Hansa). Und um die Frage, ob man die Namensrechte, die man vor 2017 sowieso nicht veräußern kann, schon heute mitveräußern musste. Oder, wie oben angedeutet, ob die ein oder andere schriftlich fixierte Pflicht auf Seiten Infronts nicht sinnvoll hätte sein können, statt ihnen gänzlich freie Hand zu lassen. Und um die Frage, ob es sinnvoll ist, seinen Vermarkter gleichzeitig als seinen Gläubiger einzusetzen, oder ob da eine Trennung nicht sinnvoller gewesen wäre, auch wenn das ggf. hieße bei einem anderen Gläubiger einen leicht höheren Zinssatz eingehen zu müssen. All das sind Fragen, über die man diskutieren kann, ohne deshalb gleich an Nike zu kratzen oder irgendwelche alternativen Modelle zu verlangen - wenn man denn will.

Übrigens, um dir aufzuzeigen, worauf ich insbesondere mit der genannten kürzeren Vertragslaufzeit hinauswill:

Zitat von Harry_Hurtig:
Um so besser wir sportlich sind um so finanzstärkere Sponsoren wird Infront für uns finden.


Das ist richtig. Richtig ist aber auch, dass je besser wir sportlich dastünden, wir uns aussuchen könnten, ob man Infront denn überhaupt braucht und in welchem Umfang. Denn wer sportlich erfolgreich ist, der kann sogar jedes einzelne Freundschaftsspiel separat vermarkten, statt den ganzen Verein im Paket anbieten zu müssen. Die Bayern - auch wenn wir von denen natürlich ein paar Lichtjahre entfernt sind - tun das zum Beispiel, und haben beispielsweise das Freundschaftsspiel gegen Holland einzeln durch Infront vermarkten lassen. Gut, so weit sind wir nicht, dass Freundschaftsspiele schon ein vermaktungswürdiges Interesse hervorrufen würden. Aber wer weiß, was in 10 Jahren ist, da würde sich vielleicht immerhin die getrennte Vermarktung von Brustsponsor, Stadionname und dergleichen rentieren, statt sie im Paket an Infront zu vergeben. Der Vertrag hat nun aber eine Laufzeit von 18 Jahren, so dass der Vertrag, aus dem wir wie gesagt auch praktisch nicht rauskommen, irgendwann eben grade verhindern könnte, dass Hansa angemessene Leistungen erhält. Natürlich ist das alles hyptothetisch, denn keiner kann vorraussagen, was in 10 Monaten sein wird, geschweigedenn in 10 Jahren. Aber grade deshalb muss man solche Langzeitverpflichtungen hinterfragen, statt da einen Blankoschein zu verteilen.

Zitat von Forever_Hansa:
Wobei das genau das Problem ist: Ich hab den Eindruck, dass wir mehr Dienstleister für Infront sind als andersrum...


Genau das ist auch mein Eindruck, dass das alles andere als eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe darstellt. Wir sind praktisch zur Litfaßsäule geworden, die nun über Jahre hinweg von Infront beklebt wird, ohne mitreden zu dürfen.

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Bürotechnik ist kein Verbrechen!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schreiberling83 am 22.07.2011 um 17:07 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#340
22.07.2011 - 16:55 Uhr
Zitat von Forever_Hansa:
Zitat von Harry_Hurtig:
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von Harry_Hurtig:
der 1. Schritt war Nike als Trikotsponsor, der nächste wird der Hauptsponsor sein, dann der Sponsor fürs Stadion. Man muss denen nur sagen was sie machen sollen, schliesslich arbeiten dort Hansaeigengewächse.


Denen sagen was sie machen sollen?
"Das genaue Leistungspaket der Infront Germany GmbH ist im Vertrag nicht bestimmt." in Bezug auf Hansa und
"Ein genauer Leistungskatalog für die von der Infront Germany GmbH zu erbringenden Leistungen wurde nicht festgelegt." in Bezug auf's Stadion.

So viel also zum Thema denen irgendwas vorzuschreiben. Wir haben so gut wie kein Mitspracherecht, kommen selbst im Extremfall nicht aus dem Vertrag raus, und bekommen am Ende eine ominöse prozentuale Beteiligung an den Einnahmen beziehungsweise praktisch gar keine Einnahmen, da Infront "den Namen des Stadion[s], der heutigen DKB-Arena, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung" verticken kann respektive "die vom Emittenten rückzahlbaren Pachtvorauszahlungen [...] mit diesen Zahlungen verrechnet [werden]". Tolle Wurst.

Mir ist klar, dass wir ohne die Signing Fee von Infront vielleicht gar nicht mehr existieren würden. Mir ist ebenfalls klar, dass Infront am Profit interessiert ist und daher schon einiges rausholen will und kann, wobei unklar ist inwieweit Hansa daran partizipiert. Ich frage mich nur, ob es keine Alternative dazu gegeben hätte, denen gleich für 18 Jahre Treue und Gefolgschaft zu schwören. Und ich frage mich, wozu Zeggel eigentlich im Vorstand sitzt, wo dessen Aufgabenbereich doch beinahe vollständig an Infront abgetreten wurde. Ja, der arbeitet eh nur ehrenamtlich, insofern ist's keine finanzielle Belastung. Dennoch wird man ja mal fragen dürfen.

Du redest Unsinn, was Zettel schon alles für den Verein geleistet hat ist unstrittig. Wenn ich sage , sagen was sie machen sollen meine ich kooperativ zusammen arbeiten. Um so besser wir sportlich sind um so finanzstärkere Sponsoren wird Infront für uns finden. Nike war ein gutes Beispiel das kannst auch Du nicht zerreden. Wenn Du mir eine Möglichkeit aufzeigts, das es ohne Vermarkter geht, vielleicht das ein Club seine Vermarktung selbst in der Hand hat bin ich ganz Ohr.


Das Problem ist doch, dass man sich solche Vereine nur ins Haus holt wenns nicht gut läuft. Dann ist der Vorschuß wichtig und die holen auch nem Absteiger irgendwie nen Sponsor. Leider ist der Vertrag zu langfristig angelegt und wenn man dann noch Gurgenverträge wie mit Veolia abschließen MUSS hat man die negativen Aspekte schneller vor Augen als man gucken kann.

Vorteil ist natürlich, dass Hansa-Leute bei Infront arbeiten und wir damit wohl ein guter Kunde sind. Wobei das genau das Problem ist: Ich hab den Eindruck, dass wir mehr Dienstleister für Infront sind als andersrum...

Hätte man gute Leute in Marketing gehabt hätte man das bequem selber machen können.
Nochmal welcher Verein macht das selber, und hat keinen Vermarkter, Die kamen 1990 wie die Heuschrecken in den Osten, alle haben Ju, hu geschrieen, ich habe mich auch immer gefragt warum, aber es ist so wenn Du nicht unter die Fitiche eines solchen Vermarkters schlüpfst wirst man gefressen, klar hat so ein Vermarkter mehrerer Kunden, aber um so interessanter man wird um so bessere Geldgeber werden die finden.

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Anno 2012
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