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Aufsichtsrat

31.05.2010 - 14:00 Uhr
Aufsichtsrat |#311
21.07.2011 - 19:18 Uhr
Zitat von hossa:

Der AR hat, aus welchen Gründen auch immer, seine Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen und den/die Retov-Verträge abgenickt.
Dabei wurde zukünftiger Schaden für den Verein in Kauf genommen. Auch hier "aus welchen Gründen auch immer".


hossa, was war denn an dem Deal falsch?

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Es ist ein Jammer, dass die
Dummköpfe so selbstsicher sind
und die Klugen so voller Zweifel.

Bertrand Arthur William Russell
Aufsichtsrat |#312
21.07.2011 - 19:37 Uhr
Zitat von hossa:
Zitat von lusor:
Zitat von hossa:

Der AR hat, aus welchen Gründen auch immer, seine Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen und den/die Retov-Verträge abgenickt.
Dabei wurde zukünftiger Schaden für den Verein in Kauf genommen. Auch hier "aus welchen Gründen auch immer".


hossa, was war denn an dem Deal falsch?


Der jetzt, bedingt wohl durch schwammige Verträge, entstandene Schaden für den Gesamtverein.
Ich gehe zu 90% davon aus, dass der FC Hansa in den nächsten 4 Jahren 1,1 Mio überweisen wird.

850.000 füt +/- Null ist gar kein Problem und immer zu begrüssen.
In diesem Fall wurden die Verträge durch die Verantwortlichen des Vereins aber nicht dementsprechend rechtskonform gestaltet. Spätestens dem AR hätte dies auffallen müssen.

nun hamma den ärger ......

edit:
Ich gehe davon aus das bei Gutschrift der 170.000 euro für Z.Yelen umgehend 85.000 euro nach "Hannover" überwiesen werden müssen.


Ok, der Beitrag hat durch das Update noch Substanz bekommen. Und mal ohne Zinsbetrachtung, im jetzigen Vergleich stehen 850.000 +/- 250.000 drin, Chance und Risiko für beide Seiten. Wenn es Hansa schlecht geht, zahlen wir weniger sonst mehr. Aber das ist der Vergleich. Vielleicht (!) steht das sogar alles auch so im ursprünglichen Vertrag, nur die Prolongation um 4 Jahre ist der Deal. Wir wissen es nicht. Die Verantwortung des AR bei der Genehmigung des Deals war es Chancen und Risiken abzuwägen. Kalkulation des AR war dabei sicher auch, dass Hansa nicht in die 3. Liga absteigt, wir waren gerade aus der 1. abgestiegen. Dieses Risiko ist man eingegangen, so ist das im Geschäftsleben.
Übrigens argumentiert der heutige Vorstand exakt genau so, durch die Anleihe will man Geld für Spieler haben damit man nicht absteigt oder vielleicht sogar aufsteigt (Hofmann) und das Risiko eines abermaligen Abstiegs redet man klein (Kehler), in der PK zur Anleihe gut nachzuvollziehen.

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Warnemünde+Wandsbek
Aufsichtsrat |#313
21.07.2011 - 19:41 Uhr
Zitat von hossa:

850.000 füt +/- Null ist gar kein Problem und immer zu begrüssen.


Ich kann mir kaum vorstellen, dass es in der Welt solche Wohltäter gibt. Niemand bekommt von irgendjemanden ein Darlehen, welches man ohne Zinsen zurückzahlt (+/-0). Man muss sich halt immer das Kleingedruckte durchlesen und sollte stets gute Anwälte kennen, die sich mit so was auskennen, wenn man selbst davon keine Ahnung hat.

Außer man bezieht Bafög :ugly
Aufsichtsrat |#314
21.07.2011 - 19:56 Uhr
Nochmal zur Darstellung meiner Auffassung, ich habe nicht gesagt, der gesamte AR besteht nur aus Top-Leuten, die in den letzten Jahren alle einen Super-Job gemacht haben. Ich bin nur gegen "alle raus", das meine ich mit differenziert. Ich glaube durchaus, dass die sportlichen Abteilungen des Vereines mit großen Anteil haben, denn der Abstieg in Liga 3 hat ja zur "Entwertung des Spekulationsobjektes Retov" (üble Formulierung, ich weiß) geführt.
Wenn sich unternehmerische Entscheidungen im Nachhinein als falsch darstellen, und das passiert regelmäßig, dann muß man das irgendwie bewerten, wenn es zu oft passiert, dann muss es Konsequenzen haben. Und man muss die Alternativen sehen.

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Warnemünde+Wandsbek
Aufsichtsrat |#315
21.07.2011 - 19:56 Uhr
Zitat von hossa:
Zitat von nordost:
Übrigens argumentiert der heutige Vorstand exakt genau so, durch die Anleihe will man Geld für Spieler haben damit man nicht absteigt oder vielleicht sogar aufsteigt (Hofmann) und das Risiko eines abermaligen Abstiegs redet man klein (Kehler), in der PK zur Anleihe gut nachzuvollziehen.


Richtig.
Bin da zwiegespalten. Hätte erwartet, dass zumindest ein Grossteil der Einnahmen der finanziellen Entlastung des Vereins zu Gute kommen sollten.
Hab mir da aber noch keine endgültige Meinung gebildet.


Na ja, kann es nicht auch sein, dass man vielleicht Betrag X benötigt um Leistungsträger einen besser notierten Vertrag zu geben, damit sie weiterhin dem FCH erhalten bleiben? Ansonsten könnte man Gefahr laufen, dass vorhandene Potenzial in der Mannschaft (Jänicke, Pannewitz, Lartey etc.) herzuschenken und muss dann fast wieder bei 0 anfangen.

Kann mir kaum vorstellen, dass man sich noch mal so ein Retov-Ei ins Nest legt. Sondern viel eher, dass man versucht die Mannschaft zusammenzuhalten. Früher oder später (mit entsprechender Leistung/Erfolg) steigen dann auch Gehälter.
Aufsichtsrat |#316
21.07.2011 - 19:59 Uhr
Zitat von hossa:

Hier in diesem Fall ist es den Investoren sogar gelungen den Verein in "Regress" zu nehmen.
Hut ab. Das war ein Geschäft ohne Risiko. Da haben sich alle gefreut.
Ausser unser FC Hansa. Und der wusste davon nicht mal was .....


Ein Geschäft ohne Risiko? Wenn Herr M. Pech hat bekommt er nur 600.000€ zurück.
Wenn dann hat haben beide Seiten bei diesem Vertrag einiges falsch gemacht und nicht nur Hansa.
Herr Maschmeyer war alles aber nicht wirklich clever.

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Es ist ein Jammer, dass die
Dummköpfe so selbstsicher sind
und die Klugen so voller Zweifel.

Bertrand Arthur William Russell
Aufsichtsrat |#317
21.07.2011 - 19:59 Uhr
Nochmal ein kleiner Hinweis:

Sollten wir tatsächlich 1,1 Mio zurückzahlen, dann ist das völlig in Ordnung.

Wir haben das Geld seit 2008. Ich nehme jetzt mal an wir würden im Sommer 2015 die letzte Rate zahlen, um auf genau 1,1 Mio zu kommen. Dann hieße das wir hätten eine Kreditsumme von 850.000 über 7 Jahre hinweg abbezahlt - bei einem jährlichen Zinssatz von grade mal 3,75%.

Andere Rechnung: Wir verkaufen diese Saison genügend Spieler, um die 1,1 Mio schon im Sommer 2012 gezahlt zu haben. Dann hieße das wir hätten eine Kreditsumme von 850.000 über 3 Jahre hinweg abbezahlt - bei einem jährlichen Zinssatz von 9,8%.

Das ist nicht grade schlecht.

Andere Rechnung: Wir schaffen's grade mal so, die 600.000 bis 2015 zusammenzukriegen (heißt wir verkaufen niemanden und zahlen nur 150.000 jährlich). Dann hätte man uns 250.000 Euro geschenkt, ohne irgendeine Gegenleistung.

Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso das Thema hier so eine Diskussion auslöst. Klar kann man sich fragen, ob ein Retov überhaupt einen "Kredit" wert war und klar kann man hingehen und sagen, dass die damaligen Verantwortlichen, die sich vermutlich ein "Geschenk" erhofft hatten, damit ziemlich daneben lagen. Dass hier von vereinsschädigenden Zahlungsverpfichtungen gesprochen wird, das ist in der Sache aber nicht korrekt. Hätte man den Transfer gleich durch eine Bank finanziert, dann wäre der uns wohl noch teurer zu stehen gekommen, als es jetzt der Fall ist.

Klar ist das ganze ein Rückschlag insofern, als dass man bei Verkäufen nun nicht einfach re-investieren kann, zumal unsere User in der Sommerpause schon die Erlöse eines eventuellen Trybull-Transfers in einen nigerianisch-polnisch Stürmer investieren wollten. Das zeigt aber halt wieder nur, dass man das Fell des Bären nicht verteilen darf, bevor der auch erlegt ist.

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Bürotechnik ist kein Verbrechen!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schreiberling83 am 21.07.2011 um 20:04 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#318
21.07.2011 - 20:03 Uhr
Zitat von Giant_Killing:
Zitat von hossa:
Zitat von nordost:
Übrigens argumentiert der heutige Vorstand exakt genau so, durch die Anleihe will man Geld für Spieler haben damit man nicht absteigt oder vielleicht sogar aufsteigt (Hofmann) und das Risiko eines abermaligen Abstiegs redet man klein (Kehler), in der PK zur Anleihe gut nachzuvollziehen.


Richtig.
Bin da zwiegespalten. Hätte erwartet, dass zumindest ein Grossteil der Einnahmen der finanziellen Entlastung des Vereins zu Gute kommen sollten.
Hab mir da aber noch keine endgültige Meinung gebildet.


Na ja, kann es nicht auch sein, dass man vielleicht Betrag X benötigt um Leistungsträger einen besser notierten Vertrag zu geben, damit sie weiterhin dem FCH erhalten bleiben? Ansonsten könnte man Gefahr laufen, dass vorhandene Potenzial in der Mannschaft (Jänicke, Pannewitz, Lartey etc.) herzuschenken und muss dann fast wieder bei 0 anfangen.

Kann mir kaum vorstellen, dass man sich noch mal so ein Retov-Ei ins Nest legt. Sondern viel eher, dass man versucht die Mannschaft zusammenzuhalten. Früher oder später (mit entsprechender Leistung/Erfolg) steigen dann auch Gehälter.


Das wird am Rande sicher auch eine Rolle spielen, vielleicht bei Leuten wie Jänicke. Aber Hofmann hat davon gesprochen, die sportliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Wir heben Schiedi nicht auf das Niveau von Petric, wenn wir sein Gehalt verdoppeln. Ich habe das schon so verstanden, dass da in erster Linie von Neuverpflichtungen die Rede war.

@hossa : Die Schaufensterpuppe spielt sehr wohl Verlust für Maschmayer ein, wenn Hansa in den kommenden 4 Jahren nicht mindestens eine halbe Million Transfergewinn macht.

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Warnemünde+Wandsbek

Dieser Beitrag wurde zuletzt von nordost am 21.07.2011 um 20:09 Uhr bearbeitet
Aufsichtsrat |#319
21.07.2011 - 20:06 Uhr
Zitat von Schreiberling83:
Nochmal ein kleiner Hinweis:

Sollten wir tatsächlich 1,1 Mio zurückzahlen, dann ist das völlig in Ordnung.

Wir haben das Geld seit 2008. Ich nehme jetzt mal an wir würden im Sommer 2015 die letzte Rate zahlen, um auf genau 1,1 Mio zu kommen. Dann hieße das wir hätten eine Kreditsumme von 850.000 über 7 Jahre hinweg abbezahlt - bei einem jährlichen Zinssatz von grade mal 3,75%.

Andere Rechnung: Wir verkaufen diese Saison genügend Spieler, um die 1,1 Mio schon im Sommer 2012 gezahlt zu haben. Dann hieße das wir hätten eine Kreditsumme von 850.000 über 3 Jahre hinweg abbezahlt - bei einem jährlichen Zinssatz von 9,8%.

Das ist nicht grade schlecht.

Andere Rechnung: Wir schaffen's grade mal so, die 600.000 bis 2015 zusammenzukriegen. Dann hätte man uns 250.000 Euro geschenkt, ohne irgendeine Gegenleistung.

Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso das Thema hier so eine Diskussion auslöst. Klar kann man sich fragen, ob ein Retov überhaupt einen "Kredit" wert war und klar kann man hingehen und sagen, dass die damaligen Verantwortlichen, die sich vermutlich ein "Geschenk" erhofft hatten, damit ziemlich daneben lagen. Dass hier von vereinsschädigenden Zahlungsverpfichtungen gesprochen wird, das ist in der Sache aber nicht korrekt. Hätte man den Transfer gleich durch eine Bank finanziert, dann wäre der uns wohl noch teurer zu stehen gekommen, als es jetzt der Fall ist.

Klar ist das ganze ein Rückschlag insofern, als dass man bei Verkäufen nun nicht einfach re-investieren kann, zumal unsere User in der Sommerpause schon die Erlöse eines eventuellen Trybull-Transfers in einen nigerianisch-polnisch Stürmer investieren wollten. Das zeigt aber halt wieder nur, dass man das Fell des Bären nicht verteilen darf, bevor der auch erlegt ist.


THUMB UP!
Aufsichtsrat |#320
21.07.2011 - 20:15 Uhr
Zitat von hossa:
Dein Gedanke ist richtig, wenn wir die nächsten 4 Jahre lang nicht einen müden Euro aus Transfers erwirtschaften.


Ich gehe auch nicht davon aus, aber die Möglichkeit besteht (nach dem Trybull-Transfer zumindest noch teilweise) und dann würden doch alle sagen "super Geschäft". ;)

Ich gehe allerdings auch davon aus, dass wir über kurz oder lang eine siebenstellige Summe zurückzahlen werden. Aber das wäre, zumindest rechnerisch, auch okay.

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