| Geburtsdatum | 12.09.1964 |
|---|---|
| Alter | 61 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer Sport |
| Akt. Verein | VfL Wolfsburg |
Alles Gute, Dieter Hecking!
29.05.2019 - 12:04 Uhr
06.07.2020 - 22:23 Uhr
Schade, dass Hecking nicht weitermachen durfte oder wollte! Seine souveräne Art hat dem HSV gutgetan.
Er hätte eine neue, erfolgreiche Zukunft prägen können. Aber es hat nicht sollen!
Er hätte eine neue, erfolgreiche Zukunft prägen können. Aber es hat nicht sollen!
06.07.2020 - 23:47 Uhr
Zitat von El_Tornado
Schade, dass Hecking nicht weitermachen durfte oder wollte! Seine souveräne Art hat dem HSV gutgetan.
Er hätte eine neue, erfolgreiche Zukunft prägen können. Aber es hat nicht sollen!
Schade, dass Hecking nicht weitermachen durfte oder wollte! Seine souveräne Art hat dem HSV gutgetan.
Er hätte eine neue, erfolgreiche Zukunft prägen können. Aber es hat nicht sollen!
Gottseidank macht er nicht weiter. Die ouveräne (schläfrig) Art hatte er auch vor den Spielern.
Zudem wollte er, dass man Ihm einen noch teureren Kader zur Verfügung stellt, der den Aufstieg quasi von Allein schafft.
Soll er gehen. Er sieht sich sowieso als Erstliga Trainer.
07.07.2020 - 08:34 Uhr
Zitat von robotnik
Es wäre fatal, wenn man das so sehen würde.
Hecking fehlte mehr als nur die verlorenen Punkte in den Nachspielzeiten.
Kurzfristige Ergebnisse sind Grundvoraussetzungen, aber keine Argumente.
Ich finde es sogar sinnvoller die ersten 5 Saisonspiele als ausschlaggebender anzusehen, als die letzten 5 Saisonspiele.
Hecking verlor in den letzten Spielen nicht unglücklich 4 bis 5 Punkte sondern er gewann glücklich in den ersten 5 Spielen 4 bis 5 Punkte zuviel. Die Saison von Spieltag 6 bis 34 ist schon relativ ausgeglichen und stabil.
Für mich ist Hecking nicht knapp sondern deutlich gescheitert.
Zitat von wernerlenz
Was bleibt?
Nicht viel. Ihm fehlten ca. 5 Minuten zum Aufstieg, auch wenn sich diese 5 Minuten über drei Spiele erstreckten.
Gut finde ich, dass der Vertrag nur ein Jahr Laufzeit hatte. Die Erwartungen waren klar, die Ziele waren klar und beides hat sich nicht erfüllt. Wenigstens keine weiteren Kosten...
Alles weitere ist Klönschnack...
Was bleibt?
Nicht viel. Ihm fehlten ca. 5 Minuten zum Aufstieg, auch wenn sich diese 5 Minuten über drei Spiele erstreckten.
Gut finde ich, dass der Vertrag nur ein Jahr Laufzeit hatte. Die Erwartungen waren klar, die Ziele waren klar und beides hat sich nicht erfüllt. Wenigstens keine weiteren Kosten...
Alles weitere ist Klönschnack...
Es wäre fatal, wenn man das so sehen würde.
Hecking fehlte mehr als nur die verlorenen Punkte in den Nachspielzeiten.
Kurzfristige Ergebnisse sind Grundvoraussetzungen, aber keine Argumente.
Ich finde es sogar sinnvoller die ersten 5 Saisonspiele als ausschlaggebender anzusehen, als die letzten 5 Saisonspiele.
Hecking verlor in den letzten Spielen nicht unglücklich 4 bis 5 Punkte sondern er gewann glücklich in den ersten 5 Spielen 4 bis 5 Punkte zuviel. Die Saison von Spieltag 6 bis 34 ist schon relativ ausgeglichen und stabil.
Für mich ist Hecking nicht knapp sondern deutlich gescheitert.
Ist ja auch müßig über hätte und wäre zu diskutieren...
Trotzdem: "Hätten" er und die Mannschaft drei Spiele nicht verschenkt, dann wäre er noch da und Stuttgart hätte gestern Relegation gespielt. So weit sind Erfolg und Misserfolg nicht immer auseinander. Das heißt ja nicht, dass ich das toll finden würde aber es wäre mit Sicherheit unvermeidbar gewesen. Nach einem Aufstieg hätte man doch verlängert. Dass besagte Spiele vergeben wurden hat natürlich auch seine Gründe und die sind sicher tieferliegend. Daher hätte ich auch an kein Happy End mit DH geglaubt.
Jetzt bin ich einfach erleichtert, dass wir nicht wieder diverse Trainer auf der Payroll haben.
07.07.2020 - 09:12 Uhr
Zitat von wernerlenz
Zitat von robotnik
Der Vertrag wurde schon sinnvoll abgeschlossen. Positiv bleibt, die Ruhe, die dem Verein gut getan hat und das Verhalten in der Jatta Sache war eine 1+.
Ansonsten sehe ich es wie der neue Trainer. Es bringt nichts nach hinten zu gucken sondern der Blick ist nach vorne gerichtet.
Die Kaderplanung steht an und da Ende August schon der Start sein soll, ist die Pause auch nur kurz bis zum Trainingsbeginn.
Zitat von wernerlenz
Jetzt bin ich einfach erleichtert, dass wir nicht wieder diverse Trainer auf der Payroll haben.
Jetzt bin ich einfach erleichtert, dass wir nicht wieder diverse Trainer auf der Payroll haben.
Der Vertrag wurde schon sinnvoll abgeschlossen. Positiv bleibt, die Ruhe, die dem Verein gut getan hat und das Verhalten in der Jatta Sache war eine 1+.
Ansonsten sehe ich es wie der neue Trainer. Es bringt nichts nach hinten zu gucken sondern der Blick ist nach vorne gerichtet.
Die Kaderplanung steht an und da Ende August schon der Start sein soll, ist die Pause auch nur kurz bis zum Trainingsbeginn.
07.07.2020 - 09:34 Uhr
Der Blick muss nach vorne gehen, aber der Blick zurück hilft bei der Ausrichtung.
Ich habe Dieter Hecking nach den eher tristen, teils hilflosen Engagements einiger Verantwortlicher zunächst als wohltuenden, souveränen Ruhepol empfunden. Dieses Wohltuende schlug im Laufe der immer schwächer verlaufenden Saison und im erschreckenden Finale dann um; aus Ruhe wurde für mich Lethargie.
Seine Begründung für die Beendigung der Zusammenarbeit zeigt mir ein Selbstverständnis, das richtig sein mag, für mich aber auch das Problem verdeutlicht:
Seine Selbsteinschätzung als Erstligatrainer heisst im Umkehrschluss halt auch, dass er sich nicht dafür gemacht sah/ sieht, ein Zweitligateam durch Begeisterung, Lernen und Anleitung zum nächsten Level zu entwickeln.
Seine - inhaltlich ja korrekte - Darstellung der Situation, in der sich der HSV befindet, ist für einen gierigen Coach Herausforderung, für ihn eine Limitation seiner Arbeit und seiner Möglichkeiten.
Und für mich ist es eben diese Gier, die mir fehlte, und die ich meine (oder hoffe?), bei Daniel Thioune zu sehen.
Der Wechsel ist für mich daher so folgerichtig wie notwendig. Für alle Beteiligten.
Gruß
Jottkah1887
Ich habe Dieter Hecking nach den eher tristen, teils hilflosen Engagements einiger Verantwortlicher zunächst als wohltuenden, souveränen Ruhepol empfunden. Dieses Wohltuende schlug im Laufe der immer schwächer verlaufenden Saison und im erschreckenden Finale dann um; aus Ruhe wurde für mich Lethargie.
Seine Begründung für die Beendigung der Zusammenarbeit zeigt mir ein Selbstverständnis, das richtig sein mag, für mich aber auch das Problem verdeutlicht:
Seine Selbsteinschätzung als Erstligatrainer heisst im Umkehrschluss halt auch, dass er sich nicht dafür gemacht sah/ sieht, ein Zweitligateam durch Begeisterung, Lernen und Anleitung zum nächsten Level zu entwickeln.
Seine - inhaltlich ja korrekte - Darstellung der Situation, in der sich der HSV befindet, ist für einen gierigen Coach Herausforderung, für ihn eine Limitation seiner Arbeit und seiner Möglichkeiten.
Und für mich ist es eben diese Gier, die mir fehlte, und die ich meine (oder hoffe?), bei Daniel Thioune zu sehen.
Der Wechsel ist für mich daher so folgerichtig wie notwendig. Für alle Beteiligten.
Gruß
Jottkah1887
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jottkah1887 am 07.07.2020 um 09:36 Uhr bearbeitet
07.07.2020 - 12:54 Uhr
Wenn man über das “Abschiedsinterview“ nachdenkt, muss man berücksichtigen, dass er als Ich-AG auch Marketing und Imagepflege betreiben muss. Zudem, Hecking hat sich beim HSV als sehr wertestabiler Mensch gezeigt und ich halte es für möglich, dass mit dem HSV eine gemeinsame Sprachregelung vereinbart wurde, mit der beide Seiten leben können.
In einem Punkt muss ich Hecking zustimmen:
Wenn sich zwei Personen gegenüber sitzen, die sich beide eher bei besseren Bundesligisten verorten, sich in die Augen schauen, die Tatsache erkennen, dass sie beide komplett aus der 2. Liga herausragen, dann ist vollkommen klar, dass diese beiden Personen mit dieser Selbstwahrnehmung sich nicht vorstellen können, dass bei einer weiteren Zusammenarbeit irgendjemand glauben wird, der Direktaufstieg sei nicht das Ziel
In einem Punkt muss ich Hecking zustimmen:
Wenn sich zwei Personen gegenüber sitzen, die sich beide eher bei besseren Bundesligisten verorten, sich in die Augen schauen, die Tatsache erkennen, dass sie beide komplett aus der 2. Liga herausragen, dann ist vollkommen klar, dass diese beiden Personen mit dieser Selbstwahrnehmung sich nicht vorstellen können, dass bei einer weiteren Zusammenarbeit irgendjemand glauben wird, der Direktaufstieg sei nicht das Ziel
07.07.2020 - 13:00 Uhr
Zitat von Hope
Wenn man über das “Abschiedsinterview“ nachdenkt, muss man berücksichtigen, dass er als Ich-AG auch Marketing und Imagepflege betreiben muss. Zudem, Hecking hat sich beim HSV als sehr wertestabiler Mensch gezeigt und ich halte es für möglich, dass mit dem HSV eine gemeinsame Sprachregelung vereinbart wurde, mit der beide Seiten leben können.
In einem Punkt muss ich Hecking zustimmen:
Wenn sich zwei Personen gegenüber sitzen, die sich beide eher bei besseren Bundesligisten verorten, sich in die Augen schauen, die Tatsache erkennen, dass sie beide komplett aus der 2. Liga herausragen, dann ist vollkommen klar, dass diese beiden Personen mit dieser Selbstwahrnehmung sich nicht vorstellen können, dass bei einer weiteren Zusammenarbeit irgendjemand glauben wird, der Direktaufstieg sei nicht das Ziel
Wenn man über das “Abschiedsinterview“ nachdenkt, muss man berücksichtigen, dass er als Ich-AG auch Marketing und Imagepflege betreiben muss. Zudem, Hecking hat sich beim HSV als sehr wertestabiler Mensch gezeigt und ich halte es für möglich, dass mit dem HSV eine gemeinsame Sprachregelung vereinbart wurde, mit der beide Seiten leben können.
In einem Punkt muss ich Hecking zustimmen:
Wenn sich zwei Personen gegenüber sitzen, die sich beide eher bei besseren Bundesligisten verorten, sich in die Augen schauen, die Tatsache erkennen, dass sie beide komplett aus der 2. Liga herausragen, dann ist vollkommen klar, dass diese beiden Personen mit dieser Selbstwahrnehmung sich nicht vorstellen können, dass bei einer weiteren Zusammenarbeit irgendjemand glauben wird, der Direktaufstieg sei nicht das Ziel

Ja das stimmt schon. Aber deshalb muss man das ja nicht so raushängen lassen..von daher in der Tat nur ein Bewerbungsgespräch welches ich nach so kurzer Zeit der Trennung auch noch nie erlebt hsbe..naja er ist alt und braucht das Geld
07.07.2020 - 13:06 Uhr
@arminius
Das “ich wäre bereit“ liest man doch häufig. Hecking fügt eben hinzu “Bundesliga“. Das hat er nach Gladbach nicht gemacht, weil das da klar war. Jetzt, nach einem Jahr Liga 2 stellt er das klar. Abfehoben sehe ich da nichts.
Das “ich wäre bereit“ liest man doch häufig. Hecking fügt eben hinzu “Bundesliga“. Das hat er nach Gladbach nicht gemacht, weil das da klar war. Jetzt, nach einem Jahr Liga 2 stellt er das klar. Abfehoben sehe ich da nichts.
07.07.2020 - 13:20 Uhr
Zitat von Herr_Arminius
Ja das stimmt schon. Aber deshalb muss man das ja nicht so raushängen lassen..von daher in der Tat nur ein Bewerbungsgespräch welches ich nach so kurzer Zeit der Trennung auch noch nie erlebt hsbe..naja er ist alt und braucht das Geld
Zitat von Hope
Wenn man über das “Abschiedsinterview“ nachdenkt, muss man berücksichtigen, dass er als Ich-AG auch Marketing und Imagepflege betreiben muss. Zudem, Hecking hat sich beim HSV als sehr wertestabiler Mensch gezeigt und ich halte es für möglich, dass mit dem HSV eine gemeinsame Sprachregelung vereinbart wurde, mit der beide Seiten leben können.
In einem Punkt muss ich Hecking zustimmen:
Wenn sich zwei Personen gegenüber sitzen, die sich beide eher bei besseren Bundesligisten verorten, sich in die Augen schauen, die Tatsache erkennen, dass sie beide komplett aus der 2. Liga herausragen, dann ist vollkommen klar, dass diese beiden Personen mit dieser Selbstwahrnehmung sich nicht vorstellen können, dass bei einer weiteren Zusammenarbeit irgendjemand glauben wird, der Direktaufstieg sei nicht das Ziel
Wenn man über das “Abschiedsinterview“ nachdenkt, muss man berücksichtigen, dass er als Ich-AG auch Marketing und Imagepflege betreiben muss. Zudem, Hecking hat sich beim HSV als sehr wertestabiler Mensch gezeigt und ich halte es für möglich, dass mit dem HSV eine gemeinsame Sprachregelung vereinbart wurde, mit der beide Seiten leben können.
In einem Punkt muss ich Hecking zustimmen:
Wenn sich zwei Personen gegenüber sitzen, die sich beide eher bei besseren Bundesligisten verorten, sich in die Augen schauen, die Tatsache erkennen, dass sie beide komplett aus der 2. Liga herausragen, dann ist vollkommen klar, dass diese beiden Personen mit dieser Selbstwahrnehmung sich nicht vorstellen können, dass bei einer weiteren Zusammenarbeit irgendjemand glauben wird, der Direktaufstieg sei nicht das Ziel

Ja das stimmt schon. Aber deshalb muss man das ja nicht so raushängen lassen..von daher in der Tat nur ein Bewerbungsgespräch welches ich nach so kurzer Zeit der Trennung auch noch nie erlebt hsbe..naja er ist alt und braucht das Geld

Ich finde das nicht gut ständig diese Demut von Sportlern einzufordern, das ist weltfremd. Überall, in jeder Branche abseits des Fußballs, wird von dir erwartet, dass du dich in einer Bewerbungssituation selbstsicher und gut verkaufst. Wenn Hecking die völlig berechtigte Ambition hat nun wieder Bundesliga zu trainieren, dann ist es nichts als legitim das auch verlauten zu lassen. Wenn du das als arrogant empfindest, dann beglückwünsche ich dich zu deiner wolkigen Weltsicht, die scheinbar grad etwas irritiert ist.
Natürlich erwarten alle von einem Trainer, der sein Ziel nicht erreicht hat, dass er nun geläutert von dannen schreitet. Aber erwarten wir das, weil er sich tatsächlich für irgendwas schämen muss, oder erwarten wir das für unsere eigene Frustabfuhr und Frustbewähltigung? Ich tippe auf letzteres, denn sowas ist halt menschlich.
Und in Heckings Logik sagt er nichts anderes als zum Tag seiner Verpflichtung: Ich sehe mich als Erstligatrainer und der HSV ist für mich eine Ausnahme. Wenn hier also jemand kritisiert werden sollte, dann ist es Boldt, der sich diese Haltung ins Boot geholt hat. Das hätte aufgehen können, ist aber nicht aufgegangen. Boldt hat sich transparent gemacht und gesagt, dass auch Thioune damals einer der Kandidaten war. Er hat sich für den selbstbewussten (hater nennen es Arroganz) und ambitionierten Weg entschieden und das hat aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert. Aber niemand muss jetzt hier ankommen und behaupten, dass Hecking nicht das gemacht hätte, wofür er geholt wurde. Es hat halt schlichtweg nicht über die komplette Saison funktioniert.
Ich muss Hecking weder hinterherweinen, noch muss ich ihn aus der Kritik nehmen. Für mich bleibt eine enttäuschende Saison, nach der der HSV ungefähr 500 mal so ruhig ist wie vor der Saison. Und das ist für mich das Verdienst des Duos Hecking/Boldt. In dieser Reihenfolge. Und dafür danke ich ihm.
07.07.2020 - 18:31 Uhr
Danke Hope. Top Zusammenfassung mit der ich mich zu 100% identifizieren kann.
Ich hoffe der neue Trainer kann dem Druck, den Hecking gut abfangen konnte, auch so standhalten.
Ich hoffe der neue Trainer kann dem Druck, den Hecking gut abfangen konnte, auch so standhalten.
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