Adrián Ramos II
18.08.2010 - 06:06 Uhr
26.12.2010 - 15:04 Uhr
Zitat von herthinho2310:
[
Und jetzt, da es einen "Publikumsliebling" erwischt hat, möchte ich gerne mal die "Sowas-geht-gar-nicht-auf Ebert-und-Lell-Einprügler" hören.
Wie erbärmlich.
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Und jetzt, da es einen "Publikumsliebling" erwischt hat, möchte ich gerne mal die "Sowas-geht-gar-nicht-auf Ebert-und-Lell-Einprügler" hören.
Wie erbärmlich.
26.12.2010 - 15:14 Uhr
Einige merken einfach nicht, das sie ihr eigener Präzedenzfall in Sachen "zweierlei Maß" sind! :rolleyes
Der Vergleich zu Lell und Ebert ist absurd. Beide sind wiederholt in verschiedenen Zusammenhängen auffällig geworden und 'genau darin' die lagen die Hauptkritikpunkte. Niemand hätte Eberts Autospiegelaffaire so ausgewalzt wenn es sein erster Ausfall gewesen wäre. Dazu gesellten sich damals immer "heroische Verteidiger", welche jede Kritik als "unangemessen" abgetan haben.
Lell und Ebert wurden ihrer Vergehen wegen kritisiert. Es ging nicht darum Forumsuser platt zu walzen, das ist in diesem Fall ganz offensichtlich oberste Prämisse. Damals fanden sich einige Unentwegte, für die alles nicht weiter erwähnenswert war (*). Hier nun vorauseilend zu fordern, die selben Maßstäbe wie bei den Genannten anzulegen ist albern, ganz besonders dann wenn es von eben diesen Leuten* kommt. Gerade die Verteidiger von damals müssten ihrer Logik zu folge auch heute Partei für 'unseren Spieler' ergreifen. So sieht alles nach einer Retourkutsche billigster Art aus. Diejenigen die aktuell hier rumkrakelen gehörten damals zu denen, die alles gar nicht schlimm fanden oder sowieso auf Abwarten plädiert haben.
! Achtung wichtiger Unterschied: - - - > Niemand spricht hier davon das es "entschuldbar ist" sollte Ramos mit (minimalem) Alkoholspiegel in einen Unfall verwickelt sein. Wird seine Schuld festgestellt, hat der Verein sicher entsprechende Sanktionen parat. Die meisten User dieses Forums werden dann wohl auch nicht den selben Fehler machen und wie bei den oben genannten Fällen die Sache verharmlosen.
Der Vergleich zu Lell und Ebert ist absurd. Beide sind wiederholt in verschiedenen Zusammenhängen auffällig geworden und 'genau darin' die lagen die Hauptkritikpunkte. Niemand hätte Eberts Autospiegelaffaire so ausgewalzt wenn es sein erster Ausfall gewesen wäre. Dazu gesellten sich damals immer "heroische Verteidiger", welche jede Kritik als "unangemessen" abgetan haben.
Lell und Ebert wurden ihrer Vergehen wegen kritisiert. Es ging nicht darum Forumsuser platt zu walzen, das ist in diesem Fall ganz offensichtlich oberste Prämisse. Damals fanden sich einige Unentwegte, für die alles nicht weiter erwähnenswert war (*). Hier nun vorauseilend zu fordern, die selben Maßstäbe wie bei den Genannten anzulegen ist albern, ganz besonders dann wenn es von eben diesen Leuten* kommt. Gerade die Verteidiger von damals müssten ihrer Logik zu folge auch heute Partei für 'unseren Spieler' ergreifen. So sieht alles nach einer Retourkutsche billigster Art aus. Diejenigen die aktuell hier rumkrakelen gehörten damals zu denen, die alles gar nicht schlimm fanden oder sowieso auf Abwarten plädiert haben.
! Achtung wichtiger Unterschied: - - - > Niemand spricht hier davon das es "entschuldbar ist" sollte Ramos mit (minimalem) Alkoholspiegel in einen Unfall verwickelt sein. Wird seine Schuld festgestellt, hat der Verein sicher entsprechende Sanktionen parat. Die meisten User dieses Forums werden dann wohl auch nicht den selben Fehler machen und wie bei den oben genannten Fällen die Sache verharmlosen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 26.12.2010 um 15:30 Uhr bearbeitet
26.12.2010 - 18:00 Uhr
Oh Mann!
Auf einmal sind hier einige "die Musterbürger der Nation" und tun so als wäre eine Fahrt auf zwei Bier ein Verbrechen vergleichbar mit einem Mord. Selbstverständlich hat Alkohol nix am Steuer zu tun, aber wir wissen doch alle, dass ein erheblicher Einfluss auf die Fahrt erst bei höheren Werten zutrifft. Ob die geringe Menge Alkohol Schuld war am Unfall oder aber der Unfall auch gänzlich ohne Alkohol passiert wäre, können wir doch von hier aus nicht klären.
Wir müssen also allesamt abwarten, was die Fachmänner in Kolumbien rauskriegen bei ihren Ermittlungen. Erst dann sollten wir uns ein Urteil bilden über Ramos.
Man sollte dazu bedenken, dass Kolumbien nicht Deutschland ist. Ich kenne aus anderen Ländern nur zu gut, dass einige Nutznießer auf einmal auftauschen, wenn der Fussballprofi aus dem Ausland in einen solchen Unfall involviert ist. Wie gut sind die Messgeräte geeicht ? Wurde alles ordnungsgemäß vorgetragen ? War der Fahrradfahrer evtl. Schuld an dem Unfall ?
All diese Fragen spielen doch eine erhebliche Rolle bei der Frage inwieweit Ramos Schuld wirklich "Schuld" ist.
Eventuell sollte man den Thread erstmal dicht machen und warten bis ein paar mehr Fakten auftauchen, damit es hier keine Debatte über Moral und Recht gibt.
Auf einmal sind hier einige "die Musterbürger der Nation" und tun so als wäre eine Fahrt auf zwei Bier ein Verbrechen vergleichbar mit einem Mord. Selbstverständlich hat Alkohol nix am Steuer zu tun, aber wir wissen doch alle, dass ein erheblicher Einfluss auf die Fahrt erst bei höheren Werten zutrifft. Ob die geringe Menge Alkohol Schuld war am Unfall oder aber der Unfall auch gänzlich ohne Alkohol passiert wäre, können wir doch von hier aus nicht klären.
Wir müssen also allesamt abwarten, was die Fachmänner in Kolumbien rauskriegen bei ihren Ermittlungen. Erst dann sollten wir uns ein Urteil bilden über Ramos.
Man sollte dazu bedenken, dass Kolumbien nicht Deutschland ist. Ich kenne aus anderen Ländern nur zu gut, dass einige Nutznießer auf einmal auftauschen, wenn der Fussballprofi aus dem Ausland in einen solchen Unfall involviert ist. Wie gut sind die Messgeräte geeicht ? Wurde alles ordnungsgemäß vorgetragen ? War der Fahrradfahrer evtl. Schuld an dem Unfall ?
All diese Fragen spielen doch eine erhebliche Rolle bei der Frage inwieweit Ramos Schuld wirklich "Schuld" ist.
Eventuell sollte man den Thread erstmal dicht machen und warten bis ein paar mehr Fakten auftauchen, damit es hier keine Debatte über Moral und Recht gibt.
26.12.2010 - 18:07 Uhr
Zitat
Ramos drohen vorerst keine Sanktionen
Hertha-Torjäger Adrian Ramos drohen nach seinem Verkehrunfall während des Weihnachtsurlaubes in Kolumbien vorerst keine Sanktionen. Zunächst stehen nach der Rückkehr des Stürmers aus Cali Gespräche an. Ramos soll am Freitag einen Fahrradfahrer angefahren und verletzt haben. Die Informationslage bezüglich des Unfalles ist weiterhin ausgesprochen unklar.
"Wenn er nach Berlin kommt, werden wir uns mit ihm unterhalten. Dann überlegen wir uns, was wir tun werden", sagte Hertha-Pressesprecher Peter Bohmbach am Sonntag. Und betonte: "Während seines Urlaubs ist er für sich selbst verantwortlich. Außerdem ist nicht sicher, ob er überhaupt schuld ist."
(...)
Trotz des Unfalls soll Ramos pünktlich zum Trainingsauftakt erscheinen. "Wir gehen nach jetzigem Stand davon aus, dass Adrian Ramos pünktlich zum Trainingsauftakt am Dienstag zurück in Berlin sein wird", sagte Hertha-Manager Michael Preetz Berliner Medien.
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/546644/artikel_Ramos-drohen-vorerst-keine-Sanktionen.html
Zitat
Fehlt Ramos beim Trainingsauftakt?
Hertha hofft, dass Ramos trotz des Unfalls in Kolumbien beim Traningsauftakt am Dienstag dabei ist.
(...)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/fehlt-ramos-beim-trainingsauftakt-article1073595.html
Ramos drohen vorerst keine Sanktionen
Hertha-Torjäger Adrian Ramos drohen nach seinem Verkehrunfall während des Weihnachtsurlaubes in Kolumbien vorerst keine Sanktionen. Zunächst stehen nach der Rückkehr des Stürmers aus Cali Gespräche an. Ramos soll am Freitag einen Fahrradfahrer angefahren und verletzt haben. Die Informationslage bezüglich des Unfalles ist weiterhin ausgesprochen unklar.
"Wenn er nach Berlin kommt, werden wir uns mit ihm unterhalten. Dann überlegen wir uns, was wir tun werden", sagte Hertha-Pressesprecher Peter Bohmbach am Sonntag. Und betonte: "Während seines Urlaubs ist er für sich selbst verantwortlich. Außerdem ist nicht sicher, ob er überhaupt schuld ist."
(...)
Trotz des Unfalls soll Ramos pünktlich zum Trainingsauftakt erscheinen. "Wir gehen nach jetzigem Stand davon aus, dass Adrian Ramos pünktlich zum Trainingsauftakt am Dienstag zurück in Berlin sein wird", sagte Hertha-Manager Michael Preetz Berliner Medien.
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/546644/artikel_Ramos-drohen-vorerst-keine-Sanktionen.html
Zitat
Fehlt Ramos beim Trainingsauftakt?
Hertha hofft, dass Ramos trotz des Unfalls in Kolumbien beim Traningsauftakt am Dienstag dabei ist.
(...)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/fehlt-ramos-beim-trainingsauftakt-article1073595.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 26.12.2010 um 18:21 Uhr bearbeitet
26.12.2010 - 19:12 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Zitat von shasis:
und wieviel Alkohol hatte der Fahrradfahrer im Blut? :/:
Spielt doch in der Bewertung gar keine Rolle...
Ein betrunkener Fahrradfahrer ist wohl kaum für andere Verkehrsteilnehmer ein so großes Risiko wie ein angetrunkener Autofahrer...
Wären beide mit dem Fahrrad in einander gefahren, wäre es höchstens lustig. Sicherlich die Verletzungen können die gleichen sein, aber dann sind beide auf dem gleichen Niveau und dann sind wirklich beide auch Schuld...
Aber so liegt die SChuld zu min. 75% bei Ramos und irgendwas anderes zu erzählen ist einfach nur arm. es gilt in Kolumbien 0,0 und dann gibts daran auch nichts zu rütteln...
Dann gibts auch kein: "vielleicht war der andere noch viel betrunkener als Ramos..."
Spielt absolut keine Rolle!
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
Zitat von shasis:
und wieviel Alkohol hatte der Fahrradfahrer im Blut? :/:
Spielt doch in der Bewertung gar keine Rolle...
Ein betrunkener Fahrradfahrer ist wohl kaum für andere Verkehrsteilnehmer ein so großes Risiko wie ein angetrunkener Autofahrer...
Wären beide mit dem Fahrrad in einander gefahren, wäre es höchstens lustig. Sicherlich die Verletzungen können die gleichen sein, aber dann sind beide auf dem gleichen Niveau und dann sind wirklich beide auch Schuld...
Aber so liegt die SChuld zu min. 75% bei Ramos und irgendwas anderes zu erzählen ist einfach nur arm. es gilt in Kolumbien 0,0 und dann gibts daran auch nichts zu rütteln...
Dann gibts auch kein: "vielleicht war der andere noch viel betrunkener als Ramos..."
Spielt absolut keine Rolle!
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
26.12.2010 - 20:26 Uhr
Zitat von Pilleberlin:
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
Die Prozentzahl ist natürlich quatsch, aber eine Teilschuld, zumindest juristisch, hat Ramos in jedem Fall, auch wenn ihm der Radfahrer stockbesoffen absichtlich ins Auto gefahren wäre.
In Deutschland etwa wäre er ab 0,3 Promille seinen Führerschein los (Promillegrenze sinkt auf 0,3, wenn man einen Unfall baut, wenn man getrunken hat). Zudem käme ein Verfahren auf ihn zu (das meistens aber bei Ersttätern eingestellt wird) und die Versicherung würde sich wohl das für den Unfall gezahlte Geld zurückholen. Die Kasko würde gar nicht erst zahlen.
Alles Gründe, beim Autofahren die Finger komplett vom Alk zu lassen ;)
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
Die Prozentzahl ist natürlich quatsch, aber eine Teilschuld, zumindest juristisch, hat Ramos in jedem Fall, auch wenn ihm der Radfahrer stockbesoffen absichtlich ins Auto gefahren wäre.
In Deutschland etwa wäre er ab 0,3 Promille seinen Führerschein los (Promillegrenze sinkt auf 0,3, wenn man einen Unfall baut, wenn man getrunken hat). Zudem käme ein Verfahren auf ihn zu (das meistens aber bei Ersttätern eingestellt wird) und die Versicherung würde sich wohl das für den Unfall gezahlte Geld zurückholen. Die Kasko würde gar nicht erst zahlen.
Alles Gründe, beim Autofahren die Finger komplett vom Alk zu lassen ;)
26.12.2010 - 23:38 Uhr
Zitat von randberliner:
Einige merken einfach nicht, das sie ihr eigener Präzedenzfall in Sachen "zweierlei Maß" sind! :rolleyes
Der Vergleich zu Lell und Ebert ist absurd. Beide sind wiederholt in verschiedenen Zusammenhängen auffällig geworden und 'genau darin' die lagen die Hauptkritikpunkte. Niemand hätte Eberts Autospiegelaffaire so ausgewalzt wenn es sein erster Ausfall gewesen wäre. Dazu gesellten sich damals immer "heroische Verteidiger", welche jede Kritik als "unangemessen" abgetan haben.
Lell und Ebert wurden ihrer Vergehen wegen kritisiert. Es ging nicht darum Forumsuser platt zu walzen, das ist in diesem Fall ganz offensichtlich oberste Prämisse. Damals fanden sich einige Unentwegte, für die alles nicht weiter erwähnenswert war (*). Hier nun vorauseilend zu fordern, die selben Maßstäbe wie bei den Genannten anzulegen ist albern, ganz besonders dann wenn es von eben diesen Leuten* kommt. Gerade die Verteidiger von damals müssten ihrer Logik zu folge auch heute Partei für 'unseren Spieler' ergreifen. So sieht alles nach einer Retourkutsche billigster Art aus. Diejenigen die aktuell hier rumkrakelen gehörten damals zu denen, die alles gar nicht schlimm fanden oder sowieso auf Abwarten plädiert haben.
Sollte Dir ein wenig zu denken geben, dass gerade Du Dich besonders angesprochen fühlst. Aber natürlich bist Du zu "erhaben", um auch nur im Entferntesten daran zu denken, dass die Kritik an der Doppelmoral zutreffend sein könnte... :rolleyes
Zumal es zu amüsant ist, dass Du den offenkundig angebrachten Vergleich als absurd abtust... Schließlich ist allen drei gemein, dass sie sich Verfehlungen vorzuwerfen haben (zumal hier das Transferhickhack aus dem Sommer gänzlich in Vergessenheit geraten zu sein scheint).
Den Kern der KRitik hast Du (leider wie zumeist) mal wieder nicht begriffen/ begreifen wollen:
Es geht nicht darum, dass ich Ramos nun mit drakonischen Strafen belegt sehen will - um Gottes Willen nein - vielmehr geht es darum, dass in dieser Sache der Spieler von Deinesgleichen für schutzwürdig erachtet wird, während ihr andere Spieler bei wesentlich harmloseren Vorfällen munter an den Pranger stellt. Ramos ist zudem kein unbeflecktes Lamm (erneuter Verweis auf die Transferunruhen), sodass man hier von einer erstmaligen Verfehlung sprechen könnte. Abgesehen davon lassen seine LEistungen in letzter Zeit sehr zu wünschen übrig, da wird der Unfall wohl kaum zur Besserung beitragen...
Zitat von randberliner:
! Achtung wichtiger Unterschied: - - - > Niemand spricht hier davon das es "entschuldbar ist" sollte Ramos mit (minimalem) Alkoholspiegel in einen Unfall verwickelt sein. Wird seine Schuld festgestellt, hat der Verein sicher entsprechende Sanktionen parat. Die meisten User dieses Forums werden dann wohl auch nicht den selben Fehler machen und wie bei den oben genannten Fällen die Sache verharmlosen.
Er hätte nicht ins Auto steigen dürfen [Punkt]
Zu verharmlosen gibt es hier nichts, schließlich wurde ein anderer Mensch schwer verletzt und nicht lediglich eine Sache beschädigt oder eine Rangelei provoziert... MAn kann es nicht einmal mit jugendlichem Leichtsinn abtun, denn er ist 24 und Familienvater... Trotzdem muss man natürlich nicht päpstlicher als der Papst sein - sowas darf man zwar nicht unterstützen bzw. man muss es entschieden verurteilen, aber ein Unmensch wird Ramos durch die "Alkoholfahrt" noch lange nicht...
Einige merken einfach nicht, das sie ihr eigener Präzedenzfall in Sachen "zweierlei Maß" sind! :rolleyes
Der Vergleich zu Lell und Ebert ist absurd. Beide sind wiederholt in verschiedenen Zusammenhängen auffällig geworden und 'genau darin' die lagen die Hauptkritikpunkte. Niemand hätte Eberts Autospiegelaffaire so ausgewalzt wenn es sein erster Ausfall gewesen wäre. Dazu gesellten sich damals immer "heroische Verteidiger", welche jede Kritik als "unangemessen" abgetan haben.
Lell und Ebert wurden ihrer Vergehen wegen kritisiert. Es ging nicht darum Forumsuser platt zu walzen, das ist in diesem Fall ganz offensichtlich oberste Prämisse. Damals fanden sich einige Unentwegte, für die alles nicht weiter erwähnenswert war (*). Hier nun vorauseilend zu fordern, die selben Maßstäbe wie bei den Genannten anzulegen ist albern, ganz besonders dann wenn es von eben diesen Leuten* kommt. Gerade die Verteidiger von damals müssten ihrer Logik zu folge auch heute Partei für 'unseren Spieler' ergreifen. So sieht alles nach einer Retourkutsche billigster Art aus. Diejenigen die aktuell hier rumkrakelen gehörten damals zu denen, die alles gar nicht schlimm fanden oder sowieso auf Abwarten plädiert haben.
Sollte Dir ein wenig zu denken geben, dass gerade Du Dich besonders angesprochen fühlst. Aber natürlich bist Du zu "erhaben", um auch nur im Entferntesten daran zu denken, dass die Kritik an der Doppelmoral zutreffend sein könnte... :rolleyes
Zumal es zu amüsant ist, dass Du den offenkundig angebrachten Vergleich als absurd abtust... Schließlich ist allen drei gemein, dass sie sich Verfehlungen vorzuwerfen haben (zumal hier das Transferhickhack aus dem Sommer gänzlich in Vergessenheit geraten zu sein scheint).
Den Kern der KRitik hast Du (leider wie zumeist) mal wieder nicht begriffen/ begreifen wollen:
Es geht nicht darum, dass ich Ramos nun mit drakonischen Strafen belegt sehen will - um Gottes Willen nein - vielmehr geht es darum, dass in dieser Sache der Spieler von Deinesgleichen für schutzwürdig erachtet wird, während ihr andere Spieler bei wesentlich harmloseren Vorfällen munter an den Pranger stellt. Ramos ist zudem kein unbeflecktes Lamm (erneuter Verweis auf die Transferunruhen), sodass man hier von einer erstmaligen Verfehlung sprechen könnte. Abgesehen davon lassen seine LEistungen in letzter Zeit sehr zu wünschen übrig, da wird der Unfall wohl kaum zur Besserung beitragen...
Zitat von randberliner:
! Achtung wichtiger Unterschied: - - - > Niemand spricht hier davon das es "entschuldbar ist" sollte Ramos mit (minimalem) Alkoholspiegel in einen Unfall verwickelt sein. Wird seine Schuld festgestellt, hat der Verein sicher entsprechende Sanktionen parat. Die meisten User dieses Forums werden dann wohl auch nicht den selben Fehler machen und wie bei den oben genannten Fällen die Sache verharmlosen.
Er hätte nicht ins Auto steigen dürfen [Punkt]
Zu verharmlosen gibt es hier nichts, schließlich wurde ein anderer Mensch schwer verletzt und nicht lediglich eine Sache beschädigt oder eine Rangelei provoziert... MAn kann es nicht einmal mit jugendlichem Leichtsinn abtun, denn er ist 24 und Familienvater... Trotzdem muss man natürlich nicht päpstlicher als der Papst sein - sowas darf man zwar nicht unterstützen bzw. man muss es entschieden verurteilen, aber ein Unmensch wird Ramos durch die "Alkoholfahrt" noch lange nicht...
27.12.2010 - 00:08 Uhr
Schön das DU dich WIEDERMAL angesprochen fühlst... :D und mich zudem WIEDERMAL als deinen einzigen Gesprächspartner auserchoren hast. Das du natürlich diverse sinnfreie Umdeutungen meiner Aussagen bringst, zeigt WIERDERMAL NUR, das du einfach nichts dazulernst.
Zitat von SerbCon:
Es geht nicht darum, dass ich Ramos nun mit drakonischen Strafen belegt sehen will ...
Lies nochmal nach und melde dich dann wieder.
Sinnlos auch, hier und jetzt die Transferstories anzubringen. Ebert wollte auch unbedingt weg...
Das sportliche Nachlassen von Ramos steht in diesem Zusammenhang ebenfalls NICHT zur Debatte, weil es keinen erkennbaren Bezug zu irgendwelchen "Vorfällen" gibt. Anders als bspw. bei Ebert damals. Ramos hat ziemlich sicher auch nicht vorsetztlich gehandelt wie ein Schläger.
Zitat von SerbCon:
Zu verharmlosen gibt es hier nichts, ...
Danke das du mich wiederholst... :rolleyes
Zitat von SerbCon:
Trotzdem muss man natürlich nicht päpstlicher als der Papst sein ...
Jetzt entscheide dich mal. Oder willst du demnächst zurückrudern?
Fazit: Du glaubst wahrscheinlich, hier den sprichwörtlichen Spieß umdrehen zu können und das mMn auch noch aus fragwürdigsten Beweggründen. Das funktioniert natürlich nicht, weil sich keiner ernsthaft hinstellen und die Sache (wie bei anderen Spielern) unter den Teppich kehren wird.
Das Positive zum Schluß:
Zitat von SerbCon:
... - sowas darf man zwar nicht unterstützen bzw. man muss es entschieden verurteilen ...
Hier stimme ich zu. :)
Zitat von SerbCon:
Es geht nicht darum, dass ich Ramos nun mit drakonischen Strafen belegt sehen will ...
Lies nochmal nach und melde dich dann wieder.
Sinnlos auch, hier und jetzt die Transferstories anzubringen. Ebert wollte auch unbedingt weg...
Das sportliche Nachlassen von Ramos steht in diesem Zusammenhang ebenfalls NICHT zur Debatte, weil es keinen erkennbaren Bezug zu irgendwelchen "Vorfällen" gibt. Anders als bspw. bei Ebert damals. Ramos hat ziemlich sicher auch nicht vorsetztlich gehandelt wie ein Schläger.
Zitat von SerbCon:
Zu verharmlosen gibt es hier nichts, ...
Danke das du mich wiederholst... :rolleyes
Zitat von SerbCon:
Trotzdem muss man natürlich nicht päpstlicher als der Papst sein ...
Jetzt entscheide dich mal. Oder willst du demnächst zurückrudern?
Fazit: Du glaubst wahrscheinlich, hier den sprichwörtlichen Spieß umdrehen zu können und das mMn auch noch aus fragwürdigsten Beweggründen. Das funktioniert natürlich nicht, weil sich keiner ernsthaft hinstellen und die Sache (wie bei anderen Spielern) unter den Teppich kehren wird.
Das Positive zum Schluß:
Zitat von SerbCon:
... - sowas darf man zwar nicht unterstützen bzw. man muss es entschieden verurteilen ...
Hier stimme ich zu. :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 27.12.2010 um 00:21 Uhr bearbeitet
27.12.2010 - 09:42 Uhr
Zitat von bierle:
Zitat von Pilleberlin:
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
Die Prozentzahl ist natürlich quatsch, aber eine Teilschuld, zumindest juristisch, hat Ramos in jedem Fall, auch wenn ihm der Radfahrer stockbesoffen absichtlich ins Auto gefahren wäre.
In Deutschland etwa wäre er ab 0,3 Promille seinen Führerschein los (Promillegrenze sinkt auf 0,3, wenn man einen Unfall baut, wenn man getrunken hat). Zudem käme ein Verfahren auf ihn zu (das meistens aber bei Ersttätern eingestellt wird) und die Versicherung würde sich wohl das für den Unfall gezahlte Geld zurückholen. Die Kasko würde gar nicht erst zahlen.
Alles Gründe, beim Autofahren die Finger komplett vom Alk zu lassen ;)
Der letzte Absatz ist natürlich das Ideal.
Aber zum Thema:
Die juristische Teilschuld ist im grundsätzlichen richtig, im deutschen Recht. Hast du nen Schimmer wie das in Kolumbien läuft? In einem Artikel wurde jetzt z.B. die Option eingebracht das sich die Unfallbeteiligten einigen und somit ein Verfahren ausschliessen können.
In Deutschland undenkbar, in Kolumbien einfach nur teuer. Da ein kolumbianischer Bauarbeiter vermutlich nicht im Reichtum schwimmt kann man sich ausrechnen was passieren wird.
Das mit den 0,3 Promille ist auch nicht falsch, jedoch muss der Alkohol in diesem Fall der Wertesenkung im Zusammenhang mit dem Unfall stehen. Stehst du beispielsweise an einer roten Ampel und dir brummt einer drauf, kannst du das vergessen. Das gilt dann auch für die Teilschuld.
Zitat von Pilleberlin:
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
Die Prozentzahl ist natürlich quatsch, aber eine Teilschuld, zumindest juristisch, hat Ramos in jedem Fall, auch wenn ihm der Radfahrer stockbesoffen absichtlich ins Auto gefahren wäre.
In Deutschland etwa wäre er ab 0,3 Promille seinen Führerschein los (Promillegrenze sinkt auf 0,3, wenn man einen Unfall baut, wenn man getrunken hat). Zudem käme ein Verfahren auf ihn zu (das meistens aber bei Ersttätern eingestellt wird) und die Versicherung würde sich wohl das für den Unfall gezahlte Geld zurückholen. Die Kasko würde gar nicht erst zahlen.
Alles Gründe, beim Autofahren die Finger komplett vom Alk zu lassen ;)
Der letzte Absatz ist natürlich das Ideal.
Aber zum Thema:
Die juristische Teilschuld ist im grundsätzlichen richtig, im deutschen Recht. Hast du nen Schimmer wie das in Kolumbien läuft? In einem Artikel wurde jetzt z.B. die Option eingebracht das sich die Unfallbeteiligten einigen und somit ein Verfahren ausschliessen können.
In Deutschland undenkbar, in Kolumbien einfach nur teuer. Da ein kolumbianischer Bauarbeiter vermutlich nicht im Reichtum schwimmt kann man sich ausrechnen was passieren wird.
Das mit den 0,3 Promille ist auch nicht falsch, jedoch muss der Alkohol in diesem Fall der Wertesenkung im Zusammenhang mit dem Unfall stehen. Stehst du beispielsweise an einer roten Ampel und dir brummt einer drauf, kannst du das vergessen. Das gilt dann auch für die Teilschuld.
27.12.2010 - 10:43 Uhr
Zitat von Pilleberlin:
Zitat von bierle:
Zitat von Pilleberlin:
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
Die Prozentzahl ist natürlich quatsch, aber eine Teilschuld, zumindest juristisch, hat Ramos in jedem Fall, auch wenn ihm der Radfahrer stockbesoffen absichtlich ins Auto gefahren wäre.
In Deutschland etwa wäre er ab 0,3 Promille seinen Führerschein los (Promillegrenze sinkt auf 0,3, wenn man einen Unfall baut, wenn man getrunken hat). Zudem käme ein Verfahren auf ihn zu (das meistens aber bei Ersttätern eingestellt wird) und die Versicherung würde sich wohl das für den Unfall gezahlte Geld zurückholen. Die Kasko würde gar nicht erst zahlen.
Alles Gründe, beim Autofahren die Finger komplett vom Alk zu lassen ;)
Der letzte Absatz ist natürlich das Ideal.
Aber zum Thema:
Die juristische Teilschuld ist im grundsätzlichen richtig, im deutschen Recht. Hast du nen Schimmer wie das in Kolumbien läuft? In einem Artikel wurde jetzt z.B. die Option eingebracht das sich die Unfallbeteiligten einigen und somit ein Verfahren ausschliessen können.
In Deutschland undenkbar, in Kolumbien einfach nur teuer.
Das Verfahren um sein Führerschein wäre damit sicherlich nicht abgehackt. Es würde lediglich, keine Verfahren wegen dem Schmerzensgeld geben. So gehts auch in Deutschland.
Zitat von bierle:
Zitat von Pilleberlin:
Genau, ohne etwas über den Hergang zu wissen hat Ramos 75% Schuld.
Von welchem Planeten kommst du denn? Planst du jetzt eine Karriere als Hobbyjurist?
Die Prozentzahl ist natürlich quatsch, aber eine Teilschuld, zumindest juristisch, hat Ramos in jedem Fall, auch wenn ihm der Radfahrer stockbesoffen absichtlich ins Auto gefahren wäre.
In Deutschland etwa wäre er ab 0,3 Promille seinen Führerschein los (Promillegrenze sinkt auf 0,3, wenn man einen Unfall baut, wenn man getrunken hat). Zudem käme ein Verfahren auf ihn zu (das meistens aber bei Ersttätern eingestellt wird) und die Versicherung würde sich wohl das für den Unfall gezahlte Geld zurückholen. Die Kasko würde gar nicht erst zahlen.
Alles Gründe, beim Autofahren die Finger komplett vom Alk zu lassen ;)
Der letzte Absatz ist natürlich das Ideal.
Aber zum Thema:
Die juristische Teilschuld ist im grundsätzlichen richtig, im deutschen Recht. Hast du nen Schimmer wie das in Kolumbien läuft? In einem Artikel wurde jetzt z.B. die Option eingebracht das sich die Unfallbeteiligten einigen und somit ein Verfahren ausschliessen können.
In Deutschland undenkbar, in Kolumbien einfach nur teuer.
Das Verfahren um sein Führerschein wäre damit sicherlich nicht abgehackt. Es würde lediglich, keine Verfahren wegen dem Schmerzensgeld geben. So gehts auch in Deutschland.
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