AC Milan 2017/2018
31.07.2017 - 05:56 Uhr
10.01.2018 - 21:15 Uhr
Du weisst schon, dass sich cro-fan nicht auf diese Saison bezog? Woher du deine 250 Mio. Defizit herzauberst weiss ich allerdings noch immer nicht. Die neusten Abschlüsse von Milan waren ein Minus von rund €75 Mio. (2016) und €90 Mio. (2015). Das ist natürlich unfassbar grässlich aber deine Behauptung ist trotzdem knappe €100 Mio. daneben... Wenn du uns diesbezüglich belehren möchtest, sollte es immerhin stimmen, was du sagst
Was Inter und diese Einnahmenerhöhung angeht, kann man gern in eurem Thread weiterdiskutieren - dazu gibts nämlich durchaus ein paar interessante, ffp-technische Aspekte. Wie das die UEFA beurteilt, ist z.B. noch offen.
Was Inter und diese Einnahmenerhöhung angeht, kann man gern in eurem Thread weiterdiskutieren - dazu gibts nämlich durchaus ein paar interessante, ffp-technische Aspekte. Wie das die UEFA beurteilt, ist z.B. noch offen.
10.01.2018 - 21:19 Uhr
Zitat von Principe
@cro-fan
Keine Ahnung was du hier für dubiose bzw. inhaltlich falsche Quellen zitierst? Die offiziellen Zahlen zu den Gehältern von der Gazzetta findest du hier: http://www.delinquentidelpallone.it/il-monte-ingaggi-e-gli-stipendi-dei-calciatori-delle-squadre-di-serie-a/
Milan bezahlt satte 35 Mio. € mehr an Gehälter, als dies Inter tut. Und dass wir seit Jahren unsere Ausgaben kontinuierlich nach unten schrauben und gleichzeitig unsere Einnahmen massiv (!) erhöhen, kannst du ebenfalls nachlesen. Wir haben alleine im 2017 unsere Einnahmen um über 30% gesteigert auf 320 Mio. € und dabei ein moderates Defizit von 24 Mio. € verbucht.
http://en.calcioefinanza.com/2017/09/27/fc-inter-closed-2017-revenues-320-million-net-loss-24-million/
Deine Zahlen sind leider völlig daneben und es geht mir hier auch nicht darum euch schlecht darzustellen. Es ist einfach so, dass bei uns in vielerlei Hinsicht klar besser gearbeitet/gewirtschaftet wird als bei Milan, und das obwohl bei und auch vieles noch weit weg von gut ist. Ich jedenfalls muss mir aktuell keine Sorgen um meinen Verein machen, ob ich das gleiche behaupten könnte wäre ich Milanista? Ich bezweifle das.
@cro-fan
Keine Ahnung was du hier für dubiose bzw. inhaltlich falsche Quellen zitierst? Die offiziellen Zahlen zu den Gehältern von der Gazzetta findest du hier: http://www.delinquentidelpallone.it/il-monte-ingaggi-e-gli-stipendi-dei-calciatori-delle-squadre-di-serie-a/
Milan bezahlt satte 35 Mio. € mehr an Gehälter, als dies Inter tut. Und dass wir seit Jahren unsere Ausgaben kontinuierlich nach unten schrauben und gleichzeitig unsere Einnahmen massiv (!) erhöhen, kannst du ebenfalls nachlesen. Wir haben alleine im 2017 unsere Einnahmen um über 30% gesteigert auf 320 Mio. € und dabei ein moderates Defizit von 24 Mio. € verbucht.
http://en.calcioefinanza.com/2017/09/27/fc-inter-closed-2017-revenues-320-million-net-loss-24-million/
Deine Zahlen sind leider völlig daneben und es geht mir hier auch nicht darum euch schlecht darzustellen. Es ist einfach so, dass bei uns in vielerlei Hinsicht klar besser gearbeitet/gewirtschaftet wird als bei Milan, und das obwohl bei und auch vieles noch weit weg von gut ist. Ich jedenfalls muss mir aktuell keine Sorgen um meinen Verein machen, ob ich das gleiche behaupten könnte wäre ich Milanista? Ich bezweifle das.
Die Quelle war weder inhaltlich falsch noch Dubios. Es sind die Gehälter laut Gazzetta (somit die selbe Quelle wie du) aus der Saison 2016/2017 (letzte Saison).
Die Quelle zu den Einnahmen ist die Deloitte Football Money League. Die von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft herausgebracht wird und bezog sich auf den Umsatz von 2016 (2017 konnte ich bei Milan nicht finden ) https://de.wikipedia.org/wiki/Deloitte_Football_Money_League
Hier wollte ich einfach einen vergleichbaren Wert nehmen => von der selben Quelle.
Forbes hat zudem bei Milan zumindest +/- den gleichen Einnahmen Wert wie bei Deloitte ( https://www.forbes.com/teams/ac-milan/ ).
Forbes konnte ich leider nicht nehmen, da Inter hier fehlt, aber wenn ich mir bei Forbes die Liste ansehe wirken mir Einnahmen von 320 Mio € von Inter etwas zu hoch. Das wären Einnahmen die höher sind als die von dem BVB , Tottenham und Atletico Madrid, aber kann natürlich auch sein, dass es sich hier um andere Einnahmen handelt?
Mir ging es hier weder darum Milan gut dastehen zu lassen noch Inter in den dreck zu ziehen ich wollte hier nur zeigen, dass wir in dieser Saison wirtschaftlich ähnlich dastehen wie ihr in der letzten Saison.
Starke Erhöhung der Gehälter (auch Inter hat letzte Saison die Gehälter um 30% erhöht um sie diese Saison wieder zu senken) + Investitionen in Ablösen im 3 stelligen Bereich, die man sich rational nicht leisten könnte.
10.01.2018 - 23:36 Uhr
Zitat von niko_kranjcar_19
Ich verstehe was du sagen willst, aber ich sehe da einen kleinen Hacken bei dieser pessimistischen Theorie. Nämlich die, dass Elliott ganze 300 Mio € in dieses Geschäft investiert hat. Die Chinesen haben einen Zeitraum bekommen in dem sie dieses Geld zurückzahlen sollen. Falls sie das Geld nicht schaffen zurückzuzahlen ist wie bekannt das Unternehmen Elliott der Besitzer von Milan. Man bedenke, die Chinesen haben den Verein von Berlu für 800 Mio € gekauft. Das heißt, Elliott hat jetzt schon einen Bomben-Deal gemacht. Wenn man noch bedenkt, dass die Chinesen zusätzliche 200 Mio € in den Verein investiert haben und der Wert damit noch mal gestiegen ist ensteht eine Differenz von ca. 700 Mio€ die Elliott im schlimmsten Fall "geschenkt" bekommen würde.
Vielleicht ist es von meiner Seite optimistisch zu behaupten, dass Eliott den zu dem Zeitpunkt 1Mlrd. € wertvollen Verein auch ohne Probleme für 400 Mio € (Hausnummer) verkaufen könnte aber letztenendes wäre das schnell verdientes Geld für das Unternehmen. Anstatt darauf zu spekulieren dass man in 10-20 Jahren evt. noch mehr verdienen könnte. Man muss auch bedenken, dass in diesen 10-20 Jahren auch Erhaltungskosten entstehen, der Wert des Vereins sinkt etc
Ich verstehe was du sagen willst, aber ich sehe da einen kleinen Hacken bei dieser pessimistischen Theorie. Nämlich die, dass Elliott ganze 300 Mio € in dieses Geschäft investiert hat. Die Chinesen haben einen Zeitraum bekommen in dem sie dieses Geld zurückzahlen sollen. Falls sie das Geld nicht schaffen zurückzuzahlen ist wie bekannt das Unternehmen Elliott der Besitzer von Milan. Man bedenke, die Chinesen haben den Verein von Berlu für 800 Mio € gekauft. Das heißt, Elliott hat jetzt schon einen Bomben-Deal gemacht. Wenn man noch bedenkt, dass die Chinesen zusätzliche 200 Mio € in den Verein investiert haben und der Wert damit noch mal gestiegen ist ensteht eine Differenz von ca. 700 Mio€ die Elliott im schlimmsten Fall "geschenkt" bekommen würde.
Vielleicht ist es von meiner Seite optimistisch zu behaupten, dass Eliott den zu dem Zeitpunkt 1Mlrd. € wertvollen Verein auch ohne Probleme für 400 Mio € (Hausnummer) verkaufen könnte aber letztenendes wäre das schnell verdientes Geld für das Unternehmen. Anstatt darauf zu spekulieren dass man in 10-20 Jahren evt. noch mehr verdienen könnte. Man muss auch bedenken, dass in diesen 10-20 Jahren auch Erhaltungskosten entstehen, der Wert des Vereins sinkt etc
Der "kleine Haken" ist ja genau die Strategie von Elliott
Die haben Milan/Li ja nur deshalb 300 Millionen gegegeben, weil Chance sehr groß ist (bzw. Elliott damit rechnet?), dass das Geld nicht zurückgezahlt wird. Es spricht ja auch nicht gerade für die Finanzen von Milan/Li, dass sie überhaupt so einen Hochrisiko-Kredit von jemandem wie Elliott brauchen und das Geld nirgends anders bekommen: Daher auch die beiden doch recht hohen Zinssätze für die beiden Kredite in Höhe von 7,5% und 11,5% bei einer extrem kurzen Laufzeit (18 Monate?).
Unternehmen wie Elliott rechnen sich bis ins letzte Detail alles Finanzielle und alle Eventualitäten aus und sie sind zu dem Schluss gekommen, dass Milan (Hausnummer) 600 Millionen wert ist. Selbst wenn dann ein Interessent kommt und 600 Mio. bietet, werden die wahrscheinlich hämisch grinsen und sagen, wir wollen aber 800 Mio. Wenn sich aber niemand findet, der ihre Forderungen erfüllt, dann beginnen sie damit, ihr errechnetes Ziel von 600 Mio. mit asset stripping zu verfolgen. Das würde dann auch keine 15-20 Jahre dauern, sondern höchstens ein paar wenige (und die laufenden Kosten sind ja von Anfang an berechnet).
@LeoBonucci19 Das Problem für alle italienischen Vereine ist, dass keiner sein Stadion besitzt - außer Juve, die ohnehin schon einen höchst potenten, traditionellen Besitzer haben, und ein paar kleine Vereine (der größte ist wohl Udinese), die finanziell uninteressant sind. Denn selbst wenn du weißt, dass du einen Verein günstig bekommst, dann musst du zuerst noch 500 Millionen Euro und ein paar Jahre investieren, bis du überhaupt ein Stadion hast. Das ist für derartige Mega-Investoren sehr unattraktiv, weil sie woanders wie in England oder in Frankreich schon einen Verein mit eigenem Stadion bekommen und die 500 Millionen gleich in die Mannschaft, Scouting, Medizinabteilung etc. investieren können. Suning hat bewusst Inter trotzdem gekauft - aber die sind auch bei weitem kein finanzielles Schwergewicht wie die Kataris oder Scheich Mansour und müssen mit oder ohne Stadion ohnehin langsamer und organischer handeln.
Ein eigenes (halbwegs neues) Stadion ist deshalb so wichtig, weil das den Wert deines Vereins und deine Einnahmen extrem steigert: Werbeeinnahmen, Namenssponsor, Bars, Restaurants, Museum, Mega-Fanshop, Hotel, Konferenzzentrum, Events, corporate boxes und und und. In Italien sind die Stadien ja nicht nur im Besitz der Kommunen, die diese Einnahmen entweder (größtenteils) selbst einstreifen oder gar nicht erst ermöglichen, sondern sie sind auch noch extrem veraltet oder sogar baufälliger Schrott (Ausnahme wieder Juve, ein bisschen Udinese). Sogar wenn beispielsweise die Fiorentina das Artemio Franchi von der Stadt geschenkt bekommen würde, würde jeder Investor sagen: "Das ist ja ganz nett, aber was sollen wir mit dem alten Ding anfangen? Und auf dem jetzigen Grundstück ist kein Platz für ein modernes Stadion mit Hotel, Konferenzzentrum und Parkhaus." Und wir alle wissen, wie einfach es in Italien ist, irgendwo ein Stück Land zu kaufen und ein Stadion hinzustellen...
Ich glaube aber, wenn die italienische Politik irgendwann einmal vielleicht doch ihren Finger aus dem Po zieht und es Vereinen ermöglicht, verhältnismäßig rasch und unkompliziert ein Stadion zu bauen, dann wird es nicht lange dauern, bis sich vielleicht der Sohn des Sultans von Brunei oder der Investmentfond von Aserbaidschan einen italienischen Verein krallt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Oppugnator am 10.01.2018 um 23:44 Uhr bearbeitet
11.01.2018 - 10:22 Uhr
Zitat von Oppugnator
Das FFP settlement agreement von Inter greift ja nur deshalb, weil mein sich eben mit der UEFA geeinigt hat und in der Saison der Einigung international gespielt hat (wenn ich mich richtig erinnere). Da ist es dann natürlich irrelevant, ob Inter die aktuelle Saison europäisch spielt oder nicht, da das settlement agreement ja bereits in Kraft ist.
Wenn Milan nächste Saison nicht in die EL kommt, dann kann ihnen auch das FFP herzlich egal sein. Allerdings nur theoretisch. Denn wenn sie übernächste Saison europäisch spielen wollen und in den letzten zwei Jahren einen riesigen, nicht-nachhaltigen Schuldenberg ohne Businessplan angehäuft haben, werden sie trotzdem ordentlich eine von der UEFA auf den Deckel bekommen.
(...)
Das FFP settlement agreement von Inter greift ja nur deshalb, weil mein sich eben mit der UEFA geeinigt hat und in der Saison der Einigung international gespielt hat (wenn ich mich richtig erinnere). Da ist es dann natürlich irrelevant, ob Inter die aktuelle Saison europäisch spielt oder nicht, da das settlement agreement ja bereits in Kraft ist.
Wenn Milan nächste Saison nicht in die EL kommt, dann kann ihnen auch das FFP herzlich egal sein. Allerdings nur theoretisch. Denn wenn sie übernächste Saison europäisch spielen wollen und in den letzten zwei Jahren einen riesigen, nicht-nachhaltigen Schuldenberg ohne Businessplan angehäuft haben, werden sie trotzdem ordentlich eine von der UEFA auf den Deckel bekommen.
(...)
Ich mag Leute mit Know-how und das gilt für den gesamten Beitrag.
Zitat von Oppugnator
Falls Elliott übernimmt, sehe ich weniger als Problem, ob sie - schnell oder langsam - einen neuen Käufer finden. Das Problem für Milan ist, dass Elliott als sogenannter "vulture fund" (vulture = Geier) bekannt. Das heißt, die sind rein auf Gewinnmaximierung aus und das egal mit welchen Mitteln. Die Strategie solcher vulture funds ist es, Unternehmen, die vollkommen am Boden liegen und kurz vor der Insolvenz stehen, aufzukaufen (bzw. deren Schulden aufzukaufen). So können sie sehr billig an eigentlich viel wertvollere Vermögenswerte (assets) kommen. Und diese Vermögenswerte werden zu maximalem Profit einzeln verkauft, das Unternehmen wird quasi zerpflückt wie ein Kadaver von einem Aasgeier. Daher auch die Bezeichnung vulture fund.
Im konkreten Fall von Milan wäre ein realistisches Szenario, dass Elliott nach der Übernahme dasselbe macht. Es kann natürlich sein, dass sich ein Interessent am Verein meldet, der (Hausnummer) 500 Mio. bietet. Aber ein cleverer Betriebswirt bei Elliott hat ausgerechnet, dass man durch einen einzelnen Verkauf der Vermögenswerte (Hausnummer) 650 Millionen erzielen kann. Das ist der Interessent nicht bereit zu zahlen, also setzt das sogenannte asset stripping ein - das oben angesprochene Zerpflücken des Vereins. (Die Oyston-Familie etwa hat das mit Blackpool gemacht, auch wenn das Rundherum hier ein anderes ist.)
Falls Elliott übernimmt, sehe ich weniger als Problem, ob sie - schnell oder langsam - einen neuen Käufer finden. Das Problem für Milan ist, dass Elliott als sogenannter "vulture fund" (vulture = Geier) bekannt. Das heißt, die sind rein auf Gewinnmaximierung aus und das egal mit welchen Mitteln. Die Strategie solcher vulture funds ist es, Unternehmen, die vollkommen am Boden liegen und kurz vor der Insolvenz stehen, aufzukaufen (bzw. deren Schulden aufzukaufen). So können sie sehr billig an eigentlich viel wertvollere Vermögenswerte (assets) kommen. Und diese Vermögenswerte werden zu maximalem Profit einzeln verkauft, das Unternehmen wird quasi zerpflückt wie ein Kadaver von einem Aasgeier. Daher auch die Bezeichnung vulture fund.
Im konkreten Fall von Milan wäre ein realistisches Szenario, dass Elliott nach der Übernahme dasselbe macht. Es kann natürlich sein, dass sich ein Interessent am Verein meldet, der (Hausnummer) 500 Mio. bietet. Aber ein cleverer Betriebswirt bei Elliott hat ausgerechnet, dass man durch einen einzelnen Verkauf der Vermögenswerte (Hausnummer) 650 Millionen erzielen kann. Das ist der Interessent nicht bereit zu zahlen, also setzt das sogenannte asset stripping ein - das oben angesprochene Zerpflücken des Vereins. (Die Oyston-Familie etwa hat das mit Blackpool gemacht, auch wenn das Rundherum hier ein anderes ist.)
Natürlich ist das eine Methode. Aber es gibt genügend Beispiele, in denen die Elliot Corp sich eingekauft hat um den Preis hoch zu treiben und so schlicht einen schönen Gewinn einzustreichen.
Es kann natürlich auch sein, dass man rechnet Donnarumma (80 Mio), Silva (40 Mio), Suso (50 Mio), Kessie (40 Mio), Trainingsgelände plus Casa Milan (Betrag X) und man hat einen schönen Erlös. Aber wird der Verein zerstückelt und verscherbelt, dann ist es halt so. Hat man auch Jahre für "GEARBEITET" um an diesen Punkt zu kommen. Wer zu schwach für das Business ist...
Zitat von Oppugnator
Was sind diese assets bei einem Verein wie Milan? Etwa das Trainingsgelände, das medizinische Zentrum mit seinen Geräten, etwaige andere Immobilien und... in erster Linie die Spieler. Also wird die Mannschaft ausverkauft (auch wenn das mehrere Transferfenster dauert). Bis nichts mehr da ist, und dann kann gerne jemand kommen, und was von Milan übrig ist um (Hausnummer) 100.000 Euro kaufen.
Was sind diese assets bei einem Verein wie Milan? Etwa das Trainingsgelände, das medizinische Zentrum mit seinen Geräten, etwaige andere Immobilien und... in erster Linie die Spieler. Also wird die Mannschaft ausverkauft (auch wenn das mehrere Transferfenster dauert). Bis nichts mehr da ist, und dann kann gerne jemand kommen, und was von Milan übrig ist um (Hausnummer) 100.000 Euro kaufen.
Dann kommt wieder Silvio, die Ursache allen Übels, ins Spiel und rettet Milan in dem ER es für den symbolischen Preis von 1.000.000 Euro kauft.
Mal ein Fakt an der Seite, weil hier stets von 300 Mio, die von Elliott Corp kamen, die Rede ist. Im Streit zwischen Palotta und Fassone, hat Fassone klar gestellt, dass es lediglich 180 Mio sind.
Quelle: AC Milan
Mr Fassone: "I was stunned when I read these words this morning. For one thing, for the style. It's unusual, at least in Italy, for a club to attack another one in such a direct way. Secondly for the inaccuracy of his words.
We all know that in order to purchase a club you need a financial leverage. Moreover, he's talking about figures that are inaccurate. The fund money which is from the fund Elliot is 180 million Euros with the value of the club that amounts to 740 million".
We all know that in order to purchase a club you need a financial leverage. Moreover, he's talking about figures that are inaccurate. The fund money which is from the fund Elliot is 180 million Euros with the value of the club that amounts to 740 million".
Heißt im Umkehrschluss, man hat 180.000.000 Euro investiert. Bekommt aber, bei ausbleibender Rückzahlung, den gesamten Club. Den kann man höchst bietend weiterverkaufen und erzielt ohne weiteres mindestens 400.000.000 Euro Roherlös. Das auch nur, wenn es schlecht läuft.
Aber die 180 Mio Euro sollte man sich hier dringend mal einprägen.
11.01.2018 - 10:33 Uhr
Zitat von Buchhalter
Mal ein Fakt an der Seite, weil hier stets von 300 Mio, die von Elliott Corp kamen, die Rede ist. Im Streit zwischen Palotta und Fassone, hat Fassone klar gestellt, dass es lediglich 180 Mio sind.
Heißt im Umkehrschluss, man hat 180.000.000 Euro investiert. Bekommt aber, bei ausbleibender Rückzahlung, den gesamten Club. Den kann man höchst bietend weiterverkaufen und erzielt ohne weiteres mindestens 400.000.000 Euro Roherlös. Das auch nur, wenn es schlecht läuft.
Aber die 180 Mio Euro sollte man sich hier dringend mal einprägen.
Mal ein Fakt an der Seite, weil hier stets von 300 Mio, die von Elliott Corp kamen, die Rede ist. Im Streit zwischen Palotta und Fassone, hat Fassone klar gestellt, dass es lediglich 180 Mio sind.
Quelle: AC Milan
Mr Fassone: "I was stunned when I read these words this morning. For one thing, for the style. It's unusual, at least in Italy, for a club to attack another one in such a direct way. Secondly for the inaccuracy of his words.
We all know that in order to purchase a club you need a financial leverage. Moreover, he's talking about figures that are inaccurate. The fund money which is from the fund Elliot is 180 million Euros with the value of the club that amounts to 740 million".
We all know that in order to purchase a club you need a financial leverage. Moreover, he's talking about figures that are inaccurate. The fund money which is from the fund Elliot is 180 million Euros with the value of the club that amounts to 740 million".
Heißt im Umkehrschluss, man hat 180.000.000 Euro investiert. Bekommt aber, bei ausbleibender Rückzahlung, den gesamten Club. Den kann man höchst bietend weiterverkaufen und erzielt ohne weiteres mindestens 400.000.000 Euro Roherlös. Das auch nur, wenn es schlecht läuft.
Aber die 180 Mio Euro sollte man sich hier dringend mal einprägen.
Nein, geht man sämtliche Medienberichte durch, seriös oder unseriös schreiben alle von einem Darlehen in Höhe von 303mio.
Davon sollen 180mio an die Rossoneri Sport Investment Lux (für den Kauf des Vereins) und der Rest an den Club selber gegangen sein.
Deckt sich nach wie vor mit den Aussagen von Fassone und trotzdem sind wir wieder bei den 300mio.
11.01.2018 - 10:49 Uhr
Wenn es hier um das Thema FFP geht, finde ich es besonders amüsant wie viele Interistas das Bedürfnis haben hier immer klarstellen zu müssen, dass Milan ja in einer viel schlechteren Lage ist als Inter es ist oder war. Ich meine von was reden wir hier ? Ein Übel spielt den Heiligen in der Gegenwart des anderen Übels ? Vielen dank aber wenn ein Verein in der Serie A hier mit gutem Beispiel vorran gehen möchte dann alle aber bestimmt nicht Inter.
11.01.2018 - 10:51 Uhr
Danke
Und wie gesagt, das Zerpflücken des Vereins ist ja nicht in Stein gemeißelt - wenn Elliott rasch einen guten Käufer findet, verkaufen sie halt Milan gesamt mit einem Gewinn von mehreren Hundert Millionen. Wenn nicht, dann zerlegen sie ihn halt um auf den Betrag zu kommen, den sie sich ausgerechnet haben.
Die von dir genannten 180 Millionen Euro betreffen nur den Kredit für Herrn Li für den Kauf des Vereins (und für den Li ja den Klub/Teile des Klubs als Sicherheit hinterlegt hat). Milan hat weitere 120 Millionen für das operative Geschäft geliehen - daher auch die von mir erwähnten zwei Kredite zu unterschiedlichen Zinssätzen.
Hier ein sehr informatives Interview mit Fassone vom Sommer im Guardian, wo Fassone die 300 Millionen, die Elliott in Milan investiert hat, bestätigt:
https://www.theguardian.com/football/blog/2017/aug/27/milan-china-owners-champions-league-debts-us-equity-fund
Zitat von Guardian
When promised investment failed to materialise, Li instead turned to the US private equity fund Elliott Management – which has been described as a vulture fund owing to its tendency to buy up debt owed by failing companies and states including Peru, Congo-Brazzaville and Argentina at knockdown prices – for a loan of €300m, with €180m set aside to help complete the purchase of Milan and the remainder earmarked for buying players.
When promised investment failed to materialise, Li instead turned to the US private equity fund Elliott Management – which has been described as a vulture fund owing to its tendency to buy up debt owed by failing companies and states including Peru, Congo-Brazzaville and Argentina at knockdown prices – for a loan of €300m, with €180m set aside to help complete the purchase of Milan and the remainder earmarked for buying players.
Zitat von Fassone
They would have paid only €300m, which is a very low price, and they can make business, which is their job.
They would have paid only €300m, which is a very low price, and they can make business, which is their job.
Ich würde sagen, Fassone hat in der von dir zitierten Pressemitteilung (1 Monat vor dem Guardian-Interview) nicht unbedingt gelogen, aber zumindest einen Teil der Wahrheit verschwiegen. Er weiß, wie risikoreich sein ganzer Plan ist, das kann man auch in dem Interview rauslesen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Oppugnator am 11.01.2018 um 11:07 Uhr bearbeitet
11.01.2018 - 10:56 Uhr
Wieso soll Elliott den Klub kriegen, wenn der Kredit nicht bedient wird?
11.01.2018 - 11:07 Uhr
Zitat von johnnybeer
Wieso soll Elliott den Klub kriegen, wenn der Kredit nicht bedient wird?
Wieso soll Elliott den Klub kriegen, wenn der Kredit nicht bedient wird?
Weil Li den Klub als Sicherheit für den Kredit hinterlegt hat. Haben z.B. die Glazers auch mit Manchester United gemacht. Oder jeder, der ein Haus kauft/baut, hinterlegt das Haus bei seiner Bank als Sicherheit (wenn du wie die meisten Leute nicht genug Geld hast, um das Haus zumindest zum allergrößten Teil aus eigener Tasche zu bezahlen).
11.01.2018 - 11:28 Uhr
Zitat von Oppugnator
Ich würde sagen, Fassone hat in der von dir zitierten Pressemitteilung (1 Monat vor dem Guardian-Interview) nicht unbedingt gelogen, aber zumindest einen Teil der Wahrheit verschwiegen. Er weiß, wie risikoreich sein ganzer Plan ist, das kann man auch in dem Interview rauslesen.
Ich würde sagen, Fassone hat in der von dir zitierten Pressemitteilung (1 Monat vor dem Guardian-Interview) nicht unbedingt gelogen, aber zumindest einen Teil der Wahrheit verschwiegen. Er weiß, wie risikoreich sein ganzer Plan ist, das kann man auch in dem Interview rauslesen.
Risikoreich ist noch untertrieben. Es gleicht einem Himmelfahrtskommando, bei dem ich davon ausgehen, dass bei nicht erreichen der Champions League der Verkauf von Donnarumma (und wahrscheinlich auch Suso) fest eingeplant ist. Andernfalls erscheint mir die Tilgung schier unmöglich. Ich sehe nicht, dass Milan den Kredit durch Umschuldung ablösen kann. Dafür spricht auch das kürzliche Ende der exklusiven Verhandlungen mit "Mir ist der Name entfallen".
Bis heute erschließt sich mir nicht, weshalb man ausgerechnet an Li verkauft hat und was aus den ganzen anderen Interessenten wurden. Insbesondere die Rolle und Auftraggeber von Sal Galatioto würde mich interessieren. Schließlich hat dieser u.a. die Golden State Warriors abgewickelt.
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