| Geburtsdatum | 12.04.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Schweiz |
| Funktion | Berater des Managements |
| Akt. Verein | Vereinslos |
9. Unser Ex-Trainer-Martin Schmidt
09.04.2019 - 19:00 Uhr
14.11.2019 - 20:35 Uhr
Ich kann nicht erkennen, dass sich jede Woche ein Grossteil der Fans einen Gregoritsch in die Aufstellung wünschte. Und ich wünsche mir keinen Trainer, der den aufstellt der die knackigsten Interview gibt oder sich beim Sportdirektor ausweint. Framberger hat sich zuletzt in die Mannschaft zurückgespielt, Gouweleeuw wird nach Verletzung stetig aufgebaut, Hahn muss sich hinter Richter anstellen und Gregoritsch spielt zu Recht die zweite Geige. Für mich gibt es anerkennenswerte Gründe an Schmidt zu zweifeln, ich schrieb gerade oben dass ich an ihm festhalten würde. Aber der Wechselwunsch von Gregoritsch ist für mich nun überhaupt kein Grund den Trainer zu wechseln.
14.11.2019 - 22:03 Uhr
Gregoritsch hat doch seine Chancen bekommen. Und MS hat auch die ersten Spiele an ihm festgehalten (trotz sehr duechwachsenen und eher lustloser Aufteitte) sowie ihn gegen Gladbach nach der Bank wieder in die S11 geholt (und der Auftritt von ihm war dann wirklich unterirdisch).
Heißt "faire Chance" dann das taktische Konzept auf ihn abzustimmen? Was ist dann aber mit Finbo - oder soll dann Niederlechner weichen? Und was ist mit Cordova? Nunja, allen kann man es nicht recht machen. Also wird man sich wohl an die halten, die auch den entsprechenden Willen ausstrahlen. Das ist doch das FCA-Gen - und nicht die Orientierung an vergangenen Leistungen. Hinsichtlich Gregerl kann ich da Deine Einschätzung nicht teilen.
Bei Lichtsteiner/ Frambo sehe ich die Situation allerdings anders. Jeff kommt aus einer langen Verletzung inkl. "kompletter Neueinstellung", dazu kommt die Thematik mit der Stabilität in der IV. Da muss er sich auch mal etwas gedulden können (ich sehe das bei ihm auch nicht so kritisch). Wenn Jedvaj allerdings so weitermacht, sollte Jeff demnächst schon mal seine Chance bekommen. Und bei Hahn verstehe ich Deine Kritik schon dreimal nicht...
Heißt "faire Chance" dann das taktische Konzept auf ihn abzustimmen? Was ist dann aber mit Finbo - oder soll dann Niederlechner weichen? Und was ist mit Cordova? Nunja, allen kann man es nicht recht machen. Also wird man sich wohl an die halten, die auch den entsprechenden Willen ausstrahlen. Das ist doch das FCA-Gen - und nicht die Orientierung an vergangenen Leistungen. Hinsichtlich Gregerl kann ich da Deine Einschätzung nicht teilen.
Bei Lichtsteiner/ Frambo sehe ich die Situation allerdings anders. Jeff kommt aus einer langen Verletzung inkl. "kompletter Neueinstellung", dazu kommt die Thematik mit der Stabilität in der IV. Da muss er sich auch mal etwas gedulden können (ich sehe das bei ihm auch nicht so kritisch). Wenn Jedvaj allerdings so weitermacht, sollte Jeff demnächst schon mal seine Chance bekommen. Und bei Hahn verstehe ich Deine Kritik schon dreimal nicht...
14.11.2019 - 23:09 Uhr
Also eine Trainerentlassung zu fordern nur weil jemand jammert nicht berücksichtigt zu werden finde ich schon etwas viel. Vor allem wenn diese Person nicht mal annähernd etwas dafür tut (zumindest ist das die Wahrnehmung der meisten Menschen mit denen ich mich darüber unterhalten habe). Gregerl soll erst mal endlich eine für sich passende Frisur finden, ehe er sich rausnehmen darf solche Aussagen zu treffen. Hoffe MS und SR schießen ihn einfach aus dem Kader und Bazee darf dafür endlich mal mit.
Mich k...en solche Typen einfach nur an! Seit 1,5 Saisons nix gerissen und dann sich so aufspielen.
Mich k...en solche Typen einfach nur an! Seit 1,5 Saisons nix gerissen und dann sich so aufspielen.
17.11.2019 - 13:31 Uhr
Wenn ihr findet man hat den besten Kader ever, spricht aber die Klassierung gegen Schmidt. Ehrlicherweise sehe ich persönlich nur Paderborn klar hinter euch. Köln, Mainz, Union und Düsseldorf sehe ich alle etwa auf eurem Niveau.
Aber zurück zu Schmidt: Er ist für mich eher ein emotionaler Trainer. Er motiviert ein Team gut und seine Mannschaften treten geschlossen auf. Aber ich finde er hat taktische Defizite. Bei keiner seiner früheren Stationen sah ich jeweils eine klare Handschrift. Bei Augsburg ist es doch auch so, dass man nicht genau sagen mit welcher Taktik man ins Spiel geht. Nur hinten rein stehen und hoffen, dass vorne einer trifft finde ich etwas destruktiv. Ich glaube das Potential hätte Augsburg um erfrischender zu spielen. Dies und die wenig stilsicheren Auftritte sprechen für mich gegen Trainer Schmidt.
Aber zurück zu Schmidt: Er ist für mich eher ein emotionaler Trainer. Er motiviert ein Team gut und seine Mannschaften treten geschlossen auf. Aber ich finde er hat taktische Defizite. Bei keiner seiner früheren Stationen sah ich jeweils eine klare Handschrift. Bei Augsburg ist es doch auch so, dass man nicht genau sagen mit welcher Taktik man ins Spiel geht. Nur hinten rein stehen und hoffen, dass vorne einer trifft finde ich etwas destruktiv. Ich glaube das Potential hätte Augsburg um erfrischender zu spielen. Dies und die wenig stilsicheren Auftritte sprechen für mich gegen Trainer Schmidt.
17.11.2019 - 14:03 Uhr
Zitat von SG_83
Wenn ihr findet man hat den besten Kader ever, spricht aber die Klassierung gegen Schmidt. Ehrlicherweise sehe ich persönlich nur Paderborn klar hinter euch. Köln, Mainz, Union und Düsseldorf sehe ich alle etwa auf eurem Niveau.
Aber zurück zu Schmidt: Er ist für mich eher ein emotionaler Trainer. Er motiviert ein Team gut und seine Mannschaften treten geschlossen auf. Aber ich finde er hat taktische Defizite. Bei keiner seiner früheren Stationen sah ich jeweils eine klare Handschrift. Bei Augsburg ist es doch auch so, dass man nicht genau sagen mit welcher Taktik man ins Spiel geht. Nur hinten rein stehen und hoffen, dass vorne einer trifft finde ich etwas destruktiv. Ich glaube das Potential hätte Augsburg um erfrischender zu spielen. Dies und die wenig stilsicheren Auftritte sprechen für mich gegen Trainer Schmidt.
Wenn ihr findet man hat den besten Kader ever, spricht aber die Klassierung gegen Schmidt. Ehrlicherweise sehe ich persönlich nur Paderborn klar hinter euch. Köln, Mainz, Union und Düsseldorf sehe ich alle etwa auf eurem Niveau.
Aber zurück zu Schmidt: Er ist für mich eher ein emotionaler Trainer. Er motiviert ein Team gut und seine Mannschaften treten geschlossen auf. Aber ich finde er hat taktische Defizite. Bei keiner seiner früheren Stationen sah ich jeweils eine klare Handschrift. Bei Augsburg ist es doch auch so, dass man nicht genau sagen mit welcher Taktik man ins Spiel geht. Nur hinten rein stehen und hoffen, dass vorne einer trifft finde ich etwas destruktiv. Ich glaube das Potential hätte Augsburg um erfrischender zu spielen. Dies und die wenig stilsicheren Auftritte sprechen für mich gegen Trainer Schmidt.
Also, vorneweg, ich bin auch kein großer Schmidtfan. Aber größtenteils muss ich deinen Aussagen hier klar wiedersprechen. Kadertechnisch waren noch nie besser aufgestellt. Das ist Fakt. Union kommt im Moment über das Kollektiv, sie reiten die Euphoriewelle. Von der individuellen Qualität eines Finnbogason, Richter, Gouwelleuw oder Niederlechner kann, ohne Union zu Nahe treten zu wollen, man in Berlin nur träumen. Köln sowie Düsseldorf sehe ich auch von der individuellen Klasse mal abgesehen vom Tor leicht unter uns. Mainz hat im Moment viele Verletzte, wenn die alle fit sind sind sie auf unserem Level.
Zum Thema Schmidt. Er kann vielleicht gut motivieren, jedoch auch nicht in allen Spielen. Zu einem emotionalen Trainer macht es ihn aber trotzdem noch lange nicht. Ein emotionaler Trainer ist für mich Streich, oder unseren früheren Trainer Weinzierl oder Baum. Wo auch mal Impulse von der Seitenlinie kamen. Und das seine Mannschaften immer geschlossen auftreten kann ich zumindestens bei uns nicht wirklich sehen (Wolfsburg 8:1, Gladbach 5:1, Freiburg 5:1).
Leistungs- und ergebnistechnisch, so fair muss man sein, kann man die letzten vier Spiele schon Fortschritte erkennen. Ich gebe dir aber recht, eine Handschrift ist für mich noch nicht wirklich erkennbar. Denn die letzten vier Spiele wurden jeweils mit völlig unterschiedlichen Herangehensweisen bespielt. Kontinuität sieht anders aus. Wie ich bereits vor ein paar Tagen schon mal sagte. Schmidt hat aus dem FCA eine Wundertüte geformt. Mal 442, dann 4231, dann ne Umstellung aufs 4321 oder ein 451. Und ob der FCA untergeht oder mithält ist immer eine Gradwanderung und ist meist nach 5 Minuten abzusehen.
Um aber auf den Anfang zurückzukommen. Individuell sind wir besser besetzt als die Namen die du genannt ahsst. Aber ohne Teamgeist bringt dir das eben nichts. Und das ist in den letzten vier Spielen besser geworden. Deshalb ja auch die ansteigende Formkurve. Deswegen sind ja Aussagen wie die von Gregerl so katastrophal. Wir können nur hoffen, das wir die Leistung in dieser Sason immer besser auf die Straße bekommen und die Entwicklung so weiter geht.
Ob Schmidt zum FCA passt, muss jeder für sich selber beantworten. Ich denke wir sind uns aber alle einig, dass ein Rauswurf jetzt nix bringt. Und Fakt ist, er ist jetzt unser Trainer, also lasst ihn uns unterstützen.
17.11.2019 - 18:35 Uhr
Zitat von SG_83
Aber zurück zu Schmidt: Er ist für mich eher ein emotionaler Trainer. Er motiviert ein Team gut und seine Mannschaften treten geschlossen auf. Aber ich finde er hat taktische Defizite. Bei keiner seiner früheren Stationen sah ich jeweils eine klare Handschrift. Bei Augsburg ist es doch auch so, dass man nicht genau sagen mit welcher Taktik man ins Spiel geht.
Aber zurück zu Schmidt: Er ist für mich eher ein emotionaler Trainer. Er motiviert ein Team gut und seine Mannschaften treten geschlossen auf. Aber ich finde er hat taktische Defizite. Bei keiner seiner früheren Stationen sah ich jeweils eine klare Handschrift. Bei Augsburg ist es doch auch so, dass man nicht genau sagen mit welcher Taktik man ins Spiel geht.
Ehrlich gesagt kann ich dir da in keinster Weise zustimmen. Er hat mit Mainz die Teilnahme an der EL geschafft, so unfähig oder orientierungslos kann er sich da also nicht angestellt haben, denn selten fällt sowas ja vom Himmel und a bissl Anteil an diesem Erfolg wird schon auch der Trainer haben.
Ich denke auch, dass schon klar geworden ist, wie er gerne spielen lassen würde - hoch stehen, frühes anlaufen und pressing, schnelles umschalten -. Das mag jetzt zwar kein Alleinstellungsmerkmal sein aber zu sagen er hat kein Konzept, das kann man auch wieder nicht. Auf Grund des Kaderumbruchs und den daraus resultierenden Abstimmungsschierigkeiten (v.a. beim Defensivverhalten), hat diese Taktik aber zu katastrophalen Ergebnisse geführt (siehe Spiel gegen BvB und Bremen), so dass zunächst der Fokus auf eine defensivere Grundordnung gerichtet wurde um hier Stabilität zu gewinnen. Ich gehe mal stark davon aus, dass, wenn diese gefunden ist, auch wieder verstärkt offensivere Akzente unser Spiel bereichern werden. Das wird seine Aufgabe an den nächsten sechs Spieltagen sein und daran wird er vermutlich auch gemessen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von trenk am 17.11.2019 um 18:37 Uhr bearbeitet
17.11.2019 - 22:59 Uhr
Zitat von trenk
Ehrlich gesagt kann ich dir da in keinster Weise zustimmen. Er hat mit Mainz die Teilnahme an der EL geschafft, so unfähig oder orientierungslos kann er sich da also nicht angestellt haben, denn selten fällt sowas ja vom Himmel und a bissl Anteil an diesem Erfolg wird schon auch der Trainer haben.
Ich denke auch, dass schon klar geworden ist, wie er gerne spielen lassen würde - hoch stehen, frühes anlaufen und pressing, schnelles umschalten -. Das mag jetzt zwar kein Alleinstellungsmerkmal sein aber zu sagen er hat kein Konzept, das kann man auch wieder nicht. Auf Grund des Kaderumbruchs und den daraus resultierenden Abstimmungsschierigkeiten (v.a. beim Defensivverhalten), hat diese Taktik aber zu katastrophalen Ergebnisse geführt (siehe Spiel gegen BvB und Bremen), so dass zunächst der Fokus auf eine defensivere Grundordnung gerichtet wurde um hier Stabilität zu gewinnen. Ich gehe mal stark davon aus, dass, wenn diese gefunden ist, auch wieder verstärkt offensivere Akzente unser Spiel bereichern werden. Das wird seine Aufgabe an den nächsten sechs Spieltagen sein und daran wird er vermutlich auch gemessen werden.
Ehrlich gesagt kann ich dir da in keinster Weise zustimmen. Er hat mit Mainz die Teilnahme an der EL geschafft, so unfähig oder orientierungslos kann er sich da also nicht angestellt haben, denn selten fällt sowas ja vom Himmel und a bissl Anteil an diesem Erfolg wird schon auch der Trainer haben.
Ich denke auch, dass schon klar geworden ist, wie er gerne spielen lassen würde - hoch stehen, frühes anlaufen und pressing, schnelles umschalten -. Das mag jetzt zwar kein Alleinstellungsmerkmal sein aber zu sagen er hat kein Konzept, das kann man auch wieder nicht. Auf Grund des Kaderumbruchs und den daraus resultierenden Abstimmungsschierigkeiten (v.a. beim Defensivverhalten), hat diese Taktik aber zu katastrophalen Ergebnisse geführt (siehe Spiel gegen BvB und Bremen), so dass zunächst der Fokus auf eine defensivere Grundordnung gerichtet wurde um hier Stabilität zu gewinnen. Ich gehe mal stark davon aus, dass, wenn diese gefunden ist, auch wieder verstärkt offensivere Akzente unser Spiel bereichern werden. Das wird seine Aufgabe an den nächsten sechs Spieltagen sein und daran wird er vermutlich auch gemessen werden.
Ein Verweis auf die EL Teilnahme mit Mainz ist durchaus richtig. Nichtsdestotrotz sind seine Erfolge jetzt nicht so glorreich wie du sie beschreibst. Bei Mainz wurde er mit einem Punkteschnitt pro Spiel von 1,32 entlassen. Bei Wolfsburg lag sein Schnitt bei 1,18. Bei uns liegt er bei unter einem Punkt. Daran ist abzulesen, dass seine Karriere sowie sein Erfolg bei jeder Station abzunehmen scheint. Das kann mehrere Gründe haben:
1. Ein Trainer braucht eine Spielphilosphie. So klar wie du sie beschreibst, ist sie mir nicht. Wo war das hohe, mutige Anlaufen gegen Gegner wie Wolfsburg oder Paderborn. Wo war das frühe anlaufen und hohe pressen gegen Gegner wie Gladbach oder auch Leverkusen. Außerdem gehört zu einer Spielphilosophie für mich auch eine taktische Grundordnung. Wir haben in dieser Saison schon in allen Variationen mit Viererkette gespielt. Wir stellen während des Spiels unerklärlicherweise auf einmal um, obwohl eine Grundordnung mal funktioniert. Also tut mir Leid, aber Schmidt hat keine klare Philosophie oder Handschrift, die ich in jedem Spiel erkenne.
2. Das sein Punkteschnitt bei jeder Station sinkt hängt auch damit zusammen, dass seine grundsätzliche Art, Fußball zu spielen, sich nicht ändert. Er spielt mit Systemen und Ideen, mit denen er mit Mainz einst mal in die EL gekommen ist. Einziges Problem: Jeder Gegner weiß mitlerweile, wie man darauf reagiert. Schmidt hat sich zu wenig weiterentwickelt. Das Spielsystem tief stehen, bei Ballgewinn den Ball auf die Flügel, hinterlaufenende Außenverteidiger, Ball in den Rückraum ist zu leicht lesbar. Das Ergebnis in Wolfsburg war, dass er es mit radikaler Defensive versucht hat. Da hat er es zu acht Unentschieden in Folge gebracht. Ich erkenne, dass Schmidt versucht, hier etwas aufzubauen und sich vielleicht auch seine Ideen weiterentwickeln will. Aber wenn ein Trainer nicht 100% weiß, was er spielen lassen will, dann weiß es die Mannschaft zu 1000% nicht. Und den Eindruck hatte ich in Gladbach. Und ich habe auch den Eindruck, dadurch kommen viele der individuellen Fehler zur Stande.
Um noch auf deinen letzten Punkt einzugehen. Das hoffe ich auch. Und ich finde auch, wir sollten Schmidt die Chance und die Zeit geben, hier etwas zu entwickeln. Aber ich glaube nicht richtig dran. In dieser Saison dachten wir schon einmal, dass es bergauf ginge. Nach den Spielen gg. Frankfurt und Freiburg folgten allerdings Gladbach und Leverkusen als Augenöffner. Es ist bisher immer so, dass wenn wir hinten halbwegs sicher stehen, vorne nix geht. Und wenn vorne was geht, knallts hinten mindestens zweimal. Die Zeit wird zeigen wo es hingeht. Aber den Startrainer, den du da beschreibst, sehe ich leider nicht.
18.11.2019 - 08:13 Uhr
Für mich gab es nur einen Unterschied damals in Mainz. Schmidt übernahm damals noch aus der Vorsaison von Tuchel eine funktionierende Mannschaft mit einer taktischen Grundausrichtung. Als Motivator schaffte er es, dass die Spieler wieder die Leistung abrufen konnten. Mit einem Punkteschnitt von 1.32 pro Spiel war sein Leistungsausweis jetzt nicht absolut überzeugend.
In Augsburg finde ich, ist die Grundausrichtung schon unter Baum etwas verloren gegangen. Und ich habe Zweifel ob es Schmidt schafft, eine Mannschaft mit Spielkonzept zu entwickeln.
In Augsburg finde ich, ist die Grundausrichtung schon unter Baum etwas verloren gegangen. Und ich habe Zweifel ob es Schmidt schafft, eine Mannschaft mit Spielkonzept zu entwickeln.
18.11.2019 - 08:20 Uhr
@jojomannherr
Ich habe ja schon das Gefühl du willst mich unbedingt falsch verstehen um ja kein gutes Haar an Schmidt lassen zu müssen. Mit keinem Wort und auch mit keiner einzigen Eigenschaft habe ich ihn als Startrainer beschrieben oder dastehen lassen. Genauso wenig wie Weinzierl ein Startrainer ist, der uns ja auch mal in die EL geführt hat, genauso wenig ist es Schmidt. Das einzige was ich anmerkte ist, dass er in meinen Augen weder konzept- noch ahnungslos ist. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Wenn man zwischen meinen Zeilen liest, z.B. bzgl der angestrebten Taktik/Konzept, kann durchaus erkennen, dass ich diese selbst nicht gerade für das non plus ultra bzw. besonders ideenreich halte. Auf der anderen Seite kann ich mich auch noch seeehhhr gut daran erinnern, dass man vor gerade mal einem guten 1/2 Jahr dem damaligen Trainer vorgeworfen hat, er agiert taktisch zu kompliziert, das Team versteht ihn nicht (mehr). Dass er nach den Misserfolgen gegen den BvB und v.a. in Bremen taktisch anders spielen ließ zeigt für mich doch eher, dass er sehr wohl erkannt hat, dass man/er was ändern muss und er nicht wie gegen Bremen weiter spielen lassen kann. Dass er bei dieser Schießbudensituation, die es bei uns gab, zunächst auf defensiv umgestellt hat ist doch wohl logisch und absolut richtig. Hier zunächst sicher zu stehen ist doch das A und O, sichere Defensive geht immer vor schöner Offensive. Nicht umsonst heißt es, dass Meisterschaften in der Defensive gewonnen werden und nicht in der Offensive (auch wenn mir klar ist, dass wir mit dem Thema Meisterschaft nix zu tun haben
, aber im Abstiegskampf gilt das noch mehr.
Mit dem Hinweis auf seinen abnehmenden Punkteschnitt kann ich zudem überhaupt nichts anfangen. Ich kann nämlich auch eine andere Rechnung aufmachen. Die letzten 4 Spiele hat er einen Schnitt von 1,25 Punkten geholt (5 Punkte in 4 Spielen), das wären am Saisonende dann 42 Punkte. Nach diesem Merkmal hätten wir damals Weinzierl auch an Weihnachten entlassen müssen (0, 53 ? Punkte pro Spiel) und es war wohl gut so, dass Reuter es nicht getan hat und sein Team dankte es ihm mit stetig steigendem Erfolg. Ich bin strikter Befürworter, dass man sowohl einem Trainer als auch einem Team die Möglichkeit geben muss gemeinsam etwas zu entwickeln. Das Team ist zur Hälfte neu, der Trainer ist neu, das braucht einfach seine Zeit bis da die Abläufe stimmen, drei Monate sind da in meinen Augen gar nichts. Und auch der Hinweis, dass wir wohl unser bestes Team ever haben, bringt uns da nicht wirklich weiter, denn auch die anderen haben sich ja kontinuierlich verbessert und stärkere Teams entwickelt. Mit unserem durchschnittlichen Marktwert pro Spieler liegen wir immer noch auf Platz 14, also ziemlich genau da, wo wir tabellarisch auch liegen.
Im übrigen bin ich mir durchaus selbst nicht sicher, ob Schmidt der Richtige für uns ist. Nur sollte man ihm auch eine echte Chance geben das zu zeigen und nicht nach dem wirklich harten Auftaktprogramm gleich den Stab über ihn brechen (was in meinen Augen viele hier im Forum getan haben). Wie heißt es so schön, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, genauso wenig wie ein Team in 3 Monaten funktioniert. Für mich wird an Weihnachten Zwischenbilanz gezogen und dann ggf. nochmals Ende Februar, auch um zu sehen, wie die Weihnachtspause genützt wurde und wie sich das Team dann präsentiert.
Ich habe ja schon das Gefühl du willst mich unbedingt falsch verstehen um ja kein gutes Haar an Schmidt lassen zu müssen. Mit keinem Wort und auch mit keiner einzigen Eigenschaft habe ich ihn als Startrainer beschrieben oder dastehen lassen. Genauso wenig wie Weinzierl ein Startrainer ist, der uns ja auch mal in die EL geführt hat, genauso wenig ist es Schmidt. Das einzige was ich anmerkte ist, dass er in meinen Augen weder konzept- noch ahnungslos ist. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Wenn man zwischen meinen Zeilen liest, z.B. bzgl der angestrebten Taktik/Konzept, kann durchaus erkennen, dass ich diese selbst nicht gerade für das non plus ultra bzw. besonders ideenreich halte. Auf der anderen Seite kann ich mich auch noch seeehhhr gut daran erinnern, dass man vor gerade mal einem guten 1/2 Jahr dem damaligen Trainer vorgeworfen hat, er agiert taktisch zu kompliziert, das Team versteht ihn nicht (mehr). Dass er nach den Misserfolgen gegen den BvB und v.a. in Bremen taktisch anders spielen ließ zeigt für mich doch eher, dass er sehr wohl erkannt hat, dass man/er was ändern muss und er nicht wie gegen Bremen weiter spielen lassen kann. Dass er bei dieser Schießbudensituation, die es bei uns gab, zunächst auf defensiv umgestellt hat ist doch wohl logisch und absolut richtig. Hier zunächst sicher zu stehen ist doch das A und O, sichere Defensive geht immer vor schöner Offensive. Nicht umsonst heißt es, dass Meisterschaften in der Defensive gewonnen werden und nicht in der Offensive (auch wenn mir klar ist, dass wir mit dem Thema Meisterschaft nix zu tun haben
, aber im Abstiegskampf gilt das noch mehr. Mit dem Hinweis auf seinen abnehmenden Punkteschnitt kann ich zudem überhaupt nichts anfangen. Ich kann nämlich auch eine andere Rechnung aufmachen. Die letzten 4 Spiele hat er einen Schnitt von 1,25 Punkten geholt (5 Punkte in 4 Spielen), das wären am Saisonende dann 42 Punkte. Nach diesem Merkmal hätten wir damals Weinzierl auch an Weihnachten entlassen müssen (0, 53 ? Punkte pro Spiel) und es war wohl gut so, dass Reuter es nicht getan hat und sein Team dankte es ihm mit stetig steigendem Erfolg. Ich bin strikter Befürworter, dass man sowohl einem Trainer als auch einem Team die Möglichkeit geben muss gemeinsam etwas zu entwickeln. Das Team ist zur Hälfte neu, der Trainer ist neu, das braucht einfach seine Zeit bis da die Abläufe stimmen, drei Monate sind da in meinen Augen gar nichts. Und auch der Hinweis, dass wir wohl unser bestes Team ever haben, bringt uns da nicht wirklich weiter, denn auch die anderen haben sich ja kontinuierlich verbessert und stärkere Teams entwickelt. Mit unserem durchschnittlichen Marktwert pro Spieler liegen wir immer noch auf Platz 14, also ziemlich genau da, wo wir tabellarisch auch liegen.
Im übrigen bin ich mir durchaus selbst nicht sicher, ob Schmidt der Richtige für uns ist. Nur sollte man ihm auch eine echte Chance geben das zu zeigen und nicht nach dem wirklich harten Auftaktprogramm gleich den Stab über ihn brechen (was in meinen Augen viele hier im Forum getan haben). Wie heißt es so schön, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, genauso wenig wie ein Team in 3 Monaten funktioniert. Für mich wird an Weihnachten Zwischenbilanz gezogen und dann ggf. nochmals Ende Februar, auch um zu sehen, wie die Weihnachtspause genützt wurde und wie sich das Team dann präsentiert.
18.11.2019 - 10:54 Uhr
Zitat von trenk
@jojomannherr
Ich habe ja schon das Gefühl du willst mich unbedingt falsch verstehen um ja kein gutes Haar an Schmidt lassen zu müssen. Mit keinem Wort und auch mit keiner einzigen Eigenschaft habe ich ihn als Startrainer beschrieben oder dastehen lassen. Genauso wenig wie Weinzierl ein Startrainer ist, der uns ja auch mal in die EL geführt hat, genauso wenig ist es Schmidt. Das einzige was ich anmerkte ist, dass er in meinen Augen weder konzept- noch ahnungslos ist. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Wenn man zwischen meinen Zeilen liest, z.B. bzgl der angestrebten Taktik/Konzept, kann durchaus erkennen, dass ich diese selbst nicht gerade für das non plus ultra bzw. besonders ideenreich halte. Auf der anderen Seite kann ich mich auch noch seeehhhr gut daran erinnern, dass man vor gerade mal einem guten 1/2 Jahr dem damaligen Trainer vorgeworfen hat, er agiert taktisch zu kompliziert, das Team versteht ihn nicht (mehr). Dass er nach den Misserfolgen gegen den BvB und v.a. in Bremen taktisch anders spielen ließ zeigt für mich doch eher, dass er sehr wohl erkannt hat, dass man/er was ändern muss und er nicht wie gegen Bremen weiter spielen lassen kann. Dass er bei dieser Schießbudensituation, die es bei uns gab, zunächst auf defensiv umgestellt hat ist doch wohl logisch und absolut richtig. Hier zunächst sicher zu stehen ist doch das A und O, sichere Defensive geht immer vor schöner Offensive. Nicht umsonst heißt es, dass Meisterschaften in der Defensive gewonnen werden und nicht in der Offensive (auch wenn mir klar ist, dass wir mit dem Thema Meisterschaft nix zu tun haben
, aber im Abstiegskampf gilt das noch mehr.
Mit dem Hinweis auf seinen abnehmenden Punkteschnitt kann ich zudem überhaupt nichts anfangen. Ich kann nämlich auch eine andere Rechnung aufmachen. Die letzten 4 Spiele hat er einen Schnitt von 1,25 Punkten geholt (5 Punkte in 4 Spielen), das wären am Saisonende dann 42 Punkte. Nach diesem Merkmal hätten wir damals Weinzierl auch an Weihnachten entlassen müssen (0, 53 ? Punkte pro Spiel) und es war wohl gut so, dass Reuter es nicht getan hat und sein Team dankte es ihm mit stetig steigendem Erfolg. Ich bin strikter Befürworter, dass man sowohl einem Trainer als auch einem Team die Möglichkeit geben muss gemeinsam etwas zu entwickeln. Das Team ist zur Hälfte neu, der Trainer ist neu, das braucht einfach seine Zeit bis da die Abläufe stimmen, drei Monate sind da in meinen Augen gar nichts. Und auch der Hinweis, dass wir wohl unser bestes Team ever haben, bringt uns da nicht wirklich weiter, denn auch die anderen haben sich ja kontinuierlich verbessert und stärkere Teams entwickelt. Mit unserem durchschnittlichen Marktwert pro Spieler liegen wir immer noch auf Platz 14, also ziemlich genau da, wo wir tabellarisch auch liegen.
Im übrigen bin ich mir durchaus selbst nicht sicher, ob Schmidt der Richtige für uns ist. Nur sollte man ihm auch eine echte Chance geben das zu zeigen und nicht nach dem wirklich harten Auftaktprogramm gleich den Stab über ihn brechen (was in meinen Augen viele hier im Forum getan haben). Wie heißt es so schön, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, genauso wenig wie ein Team in 3 Monaten funktioniert. Für mich wird an Weihnachten Zwischenbilanz gezogen und dann ggf. nochmals Ende Februar, auch um zu sehen, wie die Weihnachtspause genützt wurde und wie sich das Team dann präsentiert.
@jojomannherr
Ich habe ja schon das Gefühl du willst mich unbedingt falsch verstehen um ja kein gutes Haar an Schmidt lassen zu müssen. Mit keinem Wort und auch mit keiner einzigen Eigenschaft habe ich ihn als Startrainer beschrieben oder dastehen lassen. Genauso wenig wie Weinzierl ein Startrainer ist, der uns ja auch mal in die EL geführt hat, genauso wenig ist es Schmidt. Das einzige was ich anmerkte ist, dass er in meinen Augen weder konzept- noch ahnungslos ist. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Wenn man zwischen meinen Zeilen liest, z.B. bzgl der angestrebten Taktik/Konzept, kann durchaus erkennen, dass ich diese selbst nicht gerade für das non plus ultra bzw. besonders ideenreich halte. Auf der anderen Seite kann ich mich auch noch seeehhhr gut daran erinnern, dass man vor gerade mal einem guten 1/2 Jahr dem damaligen Trainer vorgeworfen hat, er agiert taktisch zu kompliziert, das Team versteht ihn nicht (mehr). Dass er nach den Misserfolgen gegen den BvB und v.a. in Bremen taktisch anders spielen ließ zeigt für mich doch eher, dass er sehr wohl erkannt hat, dass man/er was ändern muss und er nicht wie gegen Bremen weiter spielen lassen kann. Dass er bei dieser Schießbudensituation, die es bei uns gab, zunächst auf defensiv umgestellt hat ist doch wohl logisch und absolut richtig. Hier zunächst sicher zu stehen ist doch das A und O, sichere Defensive geht immer vor schöner Offensive. Nicht umsonst heißt es, dass Meisterschaften in der Defensive gewonnen werden und nicht in der Offensive (auch wenn mir klar ist, dass wir mit dem Thema Meisterschaft nix zu tun haben
, aber im Abstiegskampf gilt das noch mehr. Mit dem Hinweis auf seinen abnehmenden Punkteschnitt kann ich zudem überhaupt nichts anfangen. Ich kann nämlich auch eine andere Rechnung aufmachen. Die letzten 4 Spiele hat er einen Schnitt von 1,25 Punkten geholt (5 Punkte in 4 Spielen), das wären am Saisonende dann 42 Punkte. Nach diesem Merkmal hätten wir damals Weinzierl auch an Weihnachten entlassen müssen (0, 53 ? Punkte pro Spiel) und es war wohl gut so, dass Reuter es nicht getan hat und sein Team dankte es ihm mit stetig steigendem Erfolg. Ich bin strikter Befürworter, dass man sowohl einem Trainer als auch einem Team die Möglichkeit geben muss gemeinsam etwas zu entwickeln. Das Team ist zur Hälfte neu, der Trainer ist neu, das braucht einfach seine Zeit bis da die Abläufe stimmen, drei Monate sind da in meinen Augen gar nichts. Und auch der Hinweis, dass wir wohl unser bestes Team ever haben, bringt uns da nicht wirklich weiter, denn auch die anderen haben sich ja kontinuierlich verbessert und stärkere Teams entwickelt. Mit unserem durchschnittlichen Marktwert pro Spieler liegen wir immer noch auf Platz 14, also ziemlich genau da, wo wir tabellarisch auch liegen.
Im übrigen bin ich mir durchaus selbst nicht sicher, ob Schmidt der Richtige für uns ist. Nur sollte man ihm auch eine echte Chance geben das zu zeigen und nicht nach dem wirklich harten Auftaktprogramm gleich den Stab über ihn brechen (was in meinen Augen viele hier im Forum getan haben). Wie heißt es so schön, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, genauso wenig wie ein Team in 3 Monaten funktioniert. Für mich wird an Weihnachten Zwischenbilanz gezogen und dann ggf. nochmals Ende Februar, auch um zu sehen, wie die Weihnachtspause genützt wurde und wie sich das Team dann präsentiert.
Ich wollte dir mit meiner Analyse keineswegs zu Nahe treten, noch dich absichtlich falschverstehen. Natürlich hast du nicht gesagt, dass Schmidt ein Startrainer ist. Das war eine Überspitzung meinerseits, sollte sie falsch angekommen sein, entschuldige ich mich dafür. Ich war keiner von denen, die Baums Taktikspielchen als untragbar kritisiert haben. Ich habe ja auch gesagt, dass sich Schmidt gerade versucht, weiterzuentwickeln. Das hätte aber eigentlich aus meiner Sicht in der Sommerpause mit dem neuem Team passieren müssen. Das das nicht vollständig möglich war hatte verschiedene Gründe (Kaderplanung, u21 EM). Aber es fällt letztlich halt doch auf den Trainer zurück, wenn die Mannschaft schlecht spielt.
Zum Punkteschnitt. Den finde ich durchaus aussagekräftig. Ein Punkteschnitt aus vier Spielen zu erheben ist natürlich Schwachsinn, der sagt nichts aus. Einer aus zwanzig Spielen oder mehr aber schon. Und da ist Fakt: MS Erfolg ist bei jeder seiner Stationen kleiner geworden. Weinzierl zu behalten war mutig, ich plädiere ja auch dafür, Schmidt zu behalten. Schon allein, weil ein neuer Trainer nachhaltig auch nicht in zwei Wochen ein neues System etablieren kann.
Außerdem, wenn du meine Beiträge zu MS gelesen hast, weist du auch, dass ich ebenfals Zeit für Schmidt fordere. Trotzdem kann ich ja auch sagen, dass ich bisher weder großer Fan seiner Arbeit hier bin, noch ein großer Schmidtfan bisher war.
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