1. Bundesliga
08.10.2009 - 09:35 Uhr
11.11.2009 - 00:58 Uhr
Zitat
Robert Enke: Viel mehr als eine Nummer 1
http://www.sn-online.de/Nachrichten/Sport/Hannover-96/Robert-Enke-Viel-mehr-als-eine-Nummer-1
Guter Artikel
Robert Enke: Viel mehr als eine Nummer 1
http://www.sn-online.de/Nachrichten/Sport/Hannover-96/Robert-Enke-Viel-mehr-als-eine-Nummer-1
Guter Artikel
11.11.2009 - 07:52 Uhr
Bein Beileid gilt auch der Familie!
An sich respektiere ich, wenn ein Mensch freiwillig aus dem Leben scheiden will. Allerdings halte ich die Tat von Robert Enke für ***** isch und verantwortungslos, weil er voraussichtlich auch noch ein weiteres Leben zerstört hat. Nämlich das Leben des Zugführers. Darüber wurde noch gar nichts erwähnt. Da ich einen Bekannten bei der Bahn habe, ist mir bekannt, welche traumatischen Folgen dies für einen Zugführer haben kann. Ich hoffe der Lokführer ist stark genug, um dies zu verkraften.
PS:
Bei machen Reaktionen hier, habe ich den Eindruck, dass die User mit Robert Enke verwandt waren. Finde ich etwas übertrieben.
An sich respektiere ich, wenn ein Mensch freiwillig aus dem Leben scheiden will. Allerdings halte ich die Tat von Robert Enke für ***** isch und verantwortungslos, weil er voraussichtlich auch noch ein weiteres Leben zerstört hat. Nämlich das Leben des Zugführers. Darüber wurde noch gar nichts erwähnt. Da ich einen Bekannten bei der Bahn habe, ist mir bekannt, welche traumatischen Folgen dies für einen Zugführer haben kann. Ich hoffe der Lokführer ist stark genug, um dies zu verkraften.
PS:
Bei machen Reaktionen hier, habe ich den Eindruck, dass die User mit Robert Enke verwandt waren. Finde ich etwas übertrieben.
11.11.2009 - 09:34 Uhr
Zitat von KaterTobi:
Zitat von Willibert:
Bein Beileid gilt auch der Familie!
An sich respektiere ich, wenn ein Mensch freiwillig aus dem Leben scheiden will. Allerdings halte ich die Tat von Robert Enke für ***** isch und verantwortungslos, weil er voraussichtlich auch noch ein weiteres Leben zerstört hat. Nämlich das Leben des Zugführers. Darüber wurde noch gar nichts erwähnt. Da ich einen Bekannten bei der Bahn habe, ist mir bekannt, welche traumatischen Folgen dies für einen Zugführer haben kann. Ich hoffe der Lokführer ist stark genug, um dies zu verkraften.
PS:
Bei machen Reaktionen hier, habe ich den Eindruck, dass die User mit Robert Enke verwandt waren. Finde ich etwas übertrieben.
Leider muß ich dir zu 100 % zustimmen. Habe schon lange überlegt ob das schreiben darf oder kann. Ich kenne selber 2 Lokführer denen das selbe Schiksal getroffen hat. Beide sind recht jung und nicht mehr Arbeitsfähig und mit 40 in Rente und leben, naja ihr wißt schon.... :(
Die Frau hat keinen Mann, und viel schlimmer, das Mädel muß ohne Papa groß werden :o
Aus diesen Grund habe ich auch nicht mein Wappen geändert, bei aller Trauer.
Natürlich gehört auch dem Zugführer unser Mitgefühl.
Wie Kater und willibert schon sagten, viele die das mitmachen mußten sind berufsunfähig, andere fahren den Rest ihres Lebens mit dem Trauma.
Ich möchte aber auch nicht über Robert Enke richten oder seine Tat bewerten. Wie auch, die Frage des "Warum?" oder "Warum so?" wird man nicht mehr beantworten können.
Das was so betroffen macht ist die Traurigkeit der gesamten Angelegenheit. Das schliesst mehr als nur die Person Robert Enke ein.
Zitat von Willibert:
Bein Beileid gilt auch der Familie!
An sich respektiere ich, wenn ein Mensch freiwillig aus dem Leben scheiden will. Allerdings halte ich die Tat von Robert Enke für ***** isch und verantwortungslos, weil er voraussichtlich auch noch ein weiteres Leben zerstört hat. Nämlich das Leben des Zugführers. Darüber wurde noch gar nichts erwähnt. Da ich einen Bekannten bei der Bahn habe, ist mir bekannt, welche traumatischen Folgen dies für einen Zugführer haben kann. Ich hoffe der Lokführer ist stark genug, um dies zu verkraften.
PS:
Bei machen Reaktionen hier, habe ich den Eindruck, dass die User mit Robert Enke verwandt waren. Finde ich etwas übertrieben.
Leider muß ich dir zu 100 % zustimmen. Habe schon lange überlegt ob das schreiben darf oder kann. Ich kenne selber 2 Lokführer denen das selbe Schiksal getroffen hat. Beide sind recht jung und nicht mehr Arbeitsfähig und mit 40 in Rente und leben, naja ihr wißt schon.... :(
Die Frau hat keinen Mann, und viel schlimmer, das Mädel muß ohne Papa groß werden :o
Aus diesen Grund habe ich auch nicht mein Wappen geändert, bei aller Trauer.
Natürlich gehört auch dem Zugführer unser Mitgefühl.
Wie Kater und willibert schon sagten, viele die das mitmachen mußten sind berufsunfähig, andere fahren den Rest ihres Lebens mit dem Trauma.
Ich möchte aber auch nicht über Robert Enke richten oder seine Tat bewerten. Wie auch, die Frage des "Warum?" oder "Warum so?" wird man nicht mehr beantworten können.
Das was so betroffen macht ist die Traurigkeit der gesamten Angelegenheit. Das schliesst mehr als nur die Person Robert Enke ein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zebraforever am 11.11.2009 um 09:36 Uhr bearbeitet
11.11.2009 - 09:50 Uhr
Ich habe auch einen Kollegen, der bei der Bahn Lok fährt. Der hat auch schon zwei oder drei Suizidfälle vor seiner Lok gehabt.
Er geht damit nach außen relativ locker um. Ihm plagen nach meinem Wissen keine Schuldgefühle (was "eigentlich" ja auch richtig ist, verhindern kann das kein Lokführer der Welt).
In einem Fall hat er es noch nicht mal bemerkt und die Arbeitskollegen vom Stellwerk haben ihn darauf aufmerksam gemacht, dass das vorne "etwas" an seiner Lok hängt.
Er geht damit nach außen relativ locker um. Ihm plagen nach meinem Wissen keine Schuldgefühle (was "eigentlich" ja auch richtig ist, verhindern kann das kein Lokführer der Welt).
In einem Fall hat er es noch nicht mal bemerkt und die Arbeitskollegen vom Stellwerk haben ihn darauf aufmerksam gemacht, dass das vorne "etwas" an seiner Lok hängt.
11.11.2009 - 11:32 Uhr
Zitat von Schimanski:
Ich habe auch einen Kollegen, der bei der Bahn Lok fährt. Der hat auch schon zwei oder drei Suizidfälle vor seiner Lok gehabt.
Er geht damit nach außen relativ locker um. Ihm plagen nach meinem Wissen keine Schuldgefühle (was "eigentlich" ja auch richtig ist, verhindern kann das kein Lokführer der Welt).
In einem Fall hat er es noch nicht mal bemerkt und die Arbeitskollegen vom Stellwerk haben ihn darauf aufmerksam gemacht, dass das vorne "etwas" an seiner Lok hängt.
die menschen gehen nun mal unterschiedlich mit solchen schiksalsschlägen um. der eine verpackt sowas besser als der andere.
dein freund besitzt da scheinbar ein eher rustikales gemüt.
ich hätte wahrscheinlich alpträume bei solch einem anblick.
ich verstehe auch (besonders bei angehörigen die familienmitglieder durch suizid verloren haben) das manche hinterbliebene mehr wut über einen vermeintlichen mangel an verantwortung des selbstmörders als trauer für das opfer fühlen.
allerdings halte ich es für falsch, den selbstmörder zu verurteilen, weil niemand von uns die verzweiflung derer nachempfinden kann, die sogar die trauer der hinterbliebenen (oder anderer beteiligter) ausblenden.
..und es sind jedes jahr verdammt viele!
ich hoffe diese abgrundtiefe verzweiflung und hoffnungslosigkeit trifft niemanden von uns.
Ich habe auch einen Kollegen, der bei der Bahn Lok fährt. Der hat auch schon zwei oder drei Suizidfälle vor seiner Lok gehabt.
Er geht damit nach außen relativ locker um. Ihm plagen nach meinem Wissen keine Schuldgefühle (was "eigentlich" ja auch richtig ist, verhindern kann das kein Lokführer der Welt).
In einem Fall hat er es noch nicht mal bemerkt und die Arbeitskollegen vom Stellwerk haben ihn darauf aufmerksam gemacht, dass das vorne "etwas" an seiner Lok hängt.
die menschen gehen nun mal unterschiedlich mit solchen schiksalsschlägen um. der eine verpackt sowas besser als der andere.
dein freund besitzt da scheinbar ein eher rustikales gemüt.
ich hätte wahrscheinlich alpträume bei solch einem anblick.
ich verstehe auch (besonders bei angehörigen die familienmitglieder durch suizid verloren haben) das manche hinterbliebene mehr wut über einen vermeintlichen mangel an verantwortung des selbstmörders als trauer für das opfer fühlen.
allerdings halte ich es für falsch, den selbstmörder zu verurteilen, weil niemand von uns die verzweiflung derer nachempfinden kann, die sogar die trauer der hinterbliebenen (oder anderer beteiligter) ausblenden.
..und es sind jedes jahr verdammt viele!
ich hoffe diese abgrundtiefe verzweiflung und hoffnungslosigkeit trifft niemanden von uns.
11.11.2009 - 12:37 Uhr
Es ist immer wieder schockierend zu sehen, wie verzweifelt manche Menschen sein müssen, dass sie so eine Tat begehen können. Der Suizid ist eine nicht mehr rückgängig zu machende Entscheidung in eigener Sache, wohl die einzige im Leben, die endgültig ist. Wie viele Probleme und Lasten muss ein Mensch mit sich tragen, für den am Ende der Tod der einzige Ausweg ist?
Einen so brutalen Tod gewählt zu haben, sagt einiges über das Selbstbild Enkes aus.
Bei Prominenten hat man die Illusion, diesen recht nahe zu stehen. Man kennt die Farbe ihrer Augen, ihre Stimme, hat in vielen Fällen sogar schon den Partner und die Kinder auf Fotos gesehen. Man meint sogar, die Schwächen dieser öffentlichen Person zu kennen. Tatsächlich kennt man nicht mehr als das konstruierte Bild, das die Medien vermitteln.
Robert Enke war ein Kämpfer für den Tierschutz, gegen Rechtsradikale und Faschisten. Er engagierte sich für zahlreiche soziale Projekte. Sein Blick richtete sich vor allem auf die anderen, die hilflos sind. Seiner eigenen kranken Seele konnte niemand helfen.
Diese Woche ist für viele User auf transfermarkt.de eine sehr traurige: Am vergangenen Freitag verstarb der Werder-Fan und Freundeskreisler le chef im Alter von 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Seit gestern trauert Fußball-Deutschland um den Nationaltorwart Robert Enke.
Meine Gedanken sind in diesen Tagen bei den Hinterbliebenen und den Betroffenen.
Ich fände es angesichts der Geschehnisse um Enke angemessen, dass jeder Fußballfan mal nachhaltig in sich geht und sich überlegt, ob sein Umgang mit den Spielern der gegnerischen, aber auch der eigenen Mannschaft angemessen ist. Beschimpfungen und Diffamierungen (wie beispielsweise Söldner) prallen an keinem Spieler ab; selbst Erfolgreiche wie Enke oder Deisler, die sportlich und im Ansehen bei den Fans eher auf der Sonnenseite standen, haben gezeigt, wie zerbrechlich die Psyche auch bei Profifußballer ist.
Einen so brutalen Tod gewählt zu haben, sagt einiges über das Selbstbild Enkes aus.
Bei Prominenten hat man die Illusion, diesen recht nahe zu stehen. Man kennt die Farbe ihrer Augen, ihre Stimme, hat in vielen Fällen sogar schon den Partner und die Kinder auf Fotos gesehen. Man meint sogar, die Schwächen dieser öffentlichen Person zu kennen. Tatsächlich kennt man nicht mehr als das konstruierte Bild, das die Medien vermitteln.
Robert Enke war ein Kämpfer für den Tierschutz, gegen Rechtsradikale und Faschisten. Er engagierte sich für zahlreiche soziale Projekte. Sein Blick richtete sich vor allem auf die anderen, die hilflos sind. Seiner eigenen kranken Seele konnte niemand helfen.
Diese Woche ist für viele User auf transfermarkt.de eine sehr traurige: Am vergangenen Freitag verstarb der Werder-Fan und Freundeskreisler le chef im Alter von 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Seit gestern trauert Fußball-Deutschland um den Nationaltorwart Robert Enke.
Meine Gedanken sind in diesen Tagen bei den Hinterbliebenen und den Betroffenen.
Ich fände es angesichts der Geschehnisse um Enke angemessen, dass jeder Fußballfan mal nachhaltig in sich geht und sich überlegt, ob sein Umgang mit den Spielern der gegnerischen, aber auch der eigenen Mannschaft angemessen ist. Beschimpfungen und Diffamierungen (wie beispielsweise Söldner) prallen an keinem Spieler ab; selbst Erfolgreiche wie Enke oder Deisler, die sportlich und im Ansehen bei den Fans eher auf der Sonnenseite standen, haben gezeigt, wie zerbrechlich die Psyche auch bei Profifußballer ist.
11.11.2009 - 12:42 Uhr
Zitat von flingern-zebra:
Ich fände es angesichts der Geschehnisse um Enke angemessen, dass jeder Fußballfan mal nachhaltig in sich geht und sich überlegt, ob sein Umgang mit den Spielern der gegnerischen, aber auch der eigenen Mannschaft angemessen ist. Beschimpfungen und Diffamierungen (wie beispielsweise Söldner) prallen an keinem Spieler ab; selbst Erfolgreiche wie Enke oder Deisler, die sportlich und im Ansehen bei den Fans eher auf der Sonnenseite standen, haben gezeigt, wie zerbrechlich die Psyche auch bei Profifußballer ist.
Das ist absolut angebracht!!!
Robert Enke muss leider zutiefst verzweifelt gewesen sein dass er diesen letzten Ausweg gewählt hat.
Viel mehr kann ich derzeit trotz der großen Trauer nicht sagen, denn ich kannte ihn natürlich nicht persönlich.
Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.
:(
Ich fände es angesichts der Geschehnisse um Enke angemessen, dass jeder Fußballfan mal nachhaltig in sich geht und sich überlegt, ob sein Umgang mit den Spielern der gegnerischen, aber auch der eigenen Mannschaft angemessen ist. Beschimpfungen und Diffamierungen (wie beispielsweise Söldner) prallen an keinem Spieler ab; selbst Erfolgreiche wie Enke oder Deisler, die sportlich und im Ansehen bei den Fans eher auf der Sonnenseite standen, haben gezeigt, wie zerbrechlich die Psyche auch bei Profifußballer ist.
Das ist absolut angebracht!!!
Robert Enke muss leider zutiefst verzweifelt gewesen sein dass er diesen letzten Ausweg gewählt hat.
Viel mehr kann ich derzeit trotz der großen Trauer nicht sagen, denn ich kannte ihn natürlich nicht persönlich.
Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.
:(
21.11.2009 - 17:14 Uhr
Freiburg - Bremen 0:6 nach 87 Minuten! :o
21.11.2009 - 18:11 Uhr
wehe duisburg gewinnt morgen nicht.
man, wie ich jedes wochenende nur noch gestraft werde.
also liegt ma wieder alle hoffnung in den zebras die ich dann auf der arbeit per radio du verfolgen kann.
wieso spielen wir eigentlich nur noch sonntags? damit der zuschauerschnitt auf 6.000 schrumpft?
auf nen sieg morgen :ugly
man, wie ich jedes wochenende nur noch gestraft werde.
also liegt ma wieder alle hoffnung in den zebras die ich dann auf der arbeit per radio du verfolgen kann.
wieso spielen wir eigentlich nur noch sonntags? damit der zuschauerschnitt auf 6.000 schrumpft?
auf nen sieg morgen :ugly
23.11.2009 - 14:28 Uhr
Also ich fande auch das beide Aktionen Dunkelrot waren. Aber die Wolfsburger haben sich auch mächtig dämlich, beim 2:3 angestellt.
Das war schon amateurhaft, die sind vorne hui und hinten ein wenig pfui.
Zu den Schiris fällt mir einfach nix mehr ein, ich arte mal wieder auf den Momen wo sich ein Schiedsrichter hinstellt und sagt, da hab eich einen Fehler gemacht. Anszand ausflüchte zu suchen, oder arrogant einfach nix zu sagen.
Das war schon amateurhaft, die sind vorne hui und hinten ein wenig pfui.
Zu den Schiris fällt mir einfach nix mehr ein, ich arte mal wieder auf den Momen wo sich ein Schiedsrichter hinstellt und sagt, da hab eich einen Fehler gemacht. Anszand ausflüchte zu suchen, oder arrogant einfach nix zu sagen.
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