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[21] Andreas Kerner

16.04.2009 - 10:12 Uhr
[21] Andreas Kerner |#51
04.05.2011 - 13:46 Uhr
Man muss feststellen das Kerner nie wirklich eine Chance gehabt hat sich zu präsentieren.
Er ist seit 1995 im Verein!

Hansa und die eigenen Torwarttalente das scheint nicht zu passen.

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„Sit intra te concordia et publica felicitas“
[21] Andreas Kerner |#52
04.05.2011 - 14:36 Uhr
Zitat von HROyal:
Man muss feststellen das Kerner nie wirklich eine Chance gehabt hat sich zu präsentieren.
Er ist seit 1995 im Verein!

Hansa und die eigenen Torwarttalente das scheint nicht zu passen.
Liegt halt daran, dass Torhüter nur eine Position spielen können, die dazu auch noch in der Regel nicht rotiert wird. Hast du 2 Leute vor dir im Ranking, ist es halt extrem schwierig, liegt irgendwo in der Natur der Sache. Viel Glück weiterhin, auch wenns vielleicht nicht für eine Profikarierre reicht.
[21] Andreas Kerner |#53
04.05.2011 - 14:41 Uhr
Zitat von hanseat:
Zitat von HROyal:
Hansa und die eigenen Torwarttalente das scheint nicht zu passen.


Wohl wahr! Ich vermute es liegt daran, weil man sich bei Hansa echt nicht traut, auf der TW-Position ein Risiko einzugehen und mal einen Nachwuchsmann ranzulassen. Man geht lieber auf (vermeindlich) "Nummer sicher" und holt sich Torhüter, die woanders schon gezeigt haben, was sie können oder zu mindest über ein wenig Erfahrung verfügen. Siehe Schober, siehe Wächter, siehe Walke... Dem eigenen Nachwuchs scheint man da einfach nicht vertrauen zu können/wollen. :/:

Ich denke, das ist zu einfach, denn das "Hansa", von dem du da sprichst, ist ja nicht dasselbe!
Bei jedem der Namen hatte andere Personen was zu sagen...
[21] Andreas Kerner |#54
04.05.2011 - 15:20 Uhr
Zitat von hanseat:
Zitat von Tomminho:
Zitat von hanseat:
Zitat von HROyal:
Hansa und die eigenen Torwarttalente das scheint nicht zu passen.


Wohl wahr! Ich vermute es liegt daran, weil man sich bei Hansa echt nicht traut, auf der TW-Position ein Risiko einzugehen und mal einen Nachwuchsmann ranzulassen. Man geht lieber auf (vermeindlich) "Nummer sicher" und holt sich Torhüter, die woanders schon gezeigt haben, was sie können oder zu mindest über ein wenig Erfahrung verfügen. Siehe Schober, siehe Wächter, siehe Walke... Dem eigenen Nachwuchs scheint man da einfach nicht vertrauen zu können/wollen. :/:

Ich denke, das ist zu einfach, denn das "Hansa", von dem du da sprichst, ist ja nicht dasselbe!
Bei jedem der Namen hatte andere Personen was zu sagen...


Trotzdem hat sich keiner von diesen Namen getraut, einem Klewer, einem Klandt oder (bisher) einem Müller das Vertrauen auszusprechen. ;)

Was, bei Klewer und Klandt wohl schlicht darauf zurückzuführen ist, dass sie nicht besser waren als ihre Konkurrenten. Dieser Sache jetzt etwas Hansaspezifisches andichten zu wollen, halte ich doch für ziemlich konstruiert.
[21] Andreas Kerner |#55
04.05.2011 - 15:23 Uhr
Zitat von hanseat:
Zitat von HROyal:
Hansa und die eigenen Torwarttalente das scheint nicht zu passen.


Wohl wahr! Ich vermute es liegt daran, weil man sich bei Hansa echt nicht traut, auf der TW-Position ein Risiko einzugehen und mal einen Nachwuchsmann ranzulassen. Man geht lieber auf (vermeindlich) "Nummer sicher" und holt sich Torhüter, die woanders schon gezeigt haben, was sie können oder zu mindest über ein wenig Erfahrung verfügen. Siehe Schober, siehe Wächter, siehe Walke... Dem eigenen Nachwuchs scheint man da einfach nicht vertrauen zu können/wollen. :/:


Da muss man aber auch fragen: Wen gab's denn aus dem Nachwuchs? Klewer vielleicht, der dann eine grundsolide Nummer 2 in Nürnberg abgab. Aber danach? Etwa Formella oder Kirsch, die bei Sievershägen unterkamen? Radseck oder Werk, die auch nicht besser wegkamen? Oder Schenk, der in St. Paulis Reserve versauert? Baß, Hahn, die ihre Karrieren beendet haben? Rickert, der in Koblenz seinen Zenit erreichte? Busch, der bei Union Ersatzmann wurde?
Bis auf Klewer war da keiner bei, der sich aufgedrängt hätte, und der kam (zu Erstligazeiten, als unsere Ansprüche noch andere waren) nunmal nicht an Schober und teilweise Bräutigam vorbei. Den Herrn Bräutigam seh ich dann auch als das entscheidende "Problem" an, wenn es um (den auch nicht aus unserer Jugend stammenden) Klandt geht... da hat man durch Bräutigams Bevorzugung Klandt richtig vergrault, der dann woanders groß aufspielte.

Was Kerner angeht muss man da auch sagen, dass der Junge eher eine Notlösung war. Anfangs kam er nichtmals an Kronholm vorbei, der ja nun nicht grade mit Leistung zu überzeugen weiß. Erst nach dessen Demission rückte Kerner notgedrungen nach und war die kostengünstige Alternative im Kader. Große Perspektive hatte er jedoch von Anfang an nicht, so dass man ihm auch keine Bühne bieten musste. Die Trennung zu diesem Zeitpunkt ist sinnvoll, daran ändert auch nichts, dass er verdientermaßen ein Urgestein in unserem Kader dargestellt.

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Bürotechnik ist kein Verbrechen!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schreiberling83 am 04.05.2011 um 15:38 Uhr bearbeitet
[21] Andreas Kerner |#56
04.05.2011 - 15:38 Uhr
Zitat von Schreiberling83:
Zitat von hanseat:
Zitat von HROyal:
Hansa und die eigenen Torwarttalente das scheint nicht zu passen.


Wohl wahr! Ich vermute es liegt daran, weil man sich bei Hansa echt nicht traut, auf der TW-Position ein Risiko einzugehen und mal einen Nachwuchsmann ranzulassen. Man geht lieber auf (vermeindlich) "Nummer sicher" und holt sich Torhüter, die woanders schon gezeigt haben, was sie können oder zu mindest über ein wenig Erfahrung verfügen. Siehe Schober, siehe Wächter, siehe Walke... Dem eigenen Nachwuchs scheint man da einfach nicht vertrauen zu können/wollen. :/:


Da muss man aber auch fragen: Wen gab's denn aus dem Nachwuchs? Klewer vielleicht, der dann eine grundsolide Nummer 2 in Nürnberg abgab. Aber danach? Etwa Formella oder Kirsch, die bei Sievershägen unterkamen? Radseck oder Werk, die auch nicht besser wegkamen? Oder Schenk, der in St. Paulis Reserve versauert? Baß, Hahn, die ihre Karrieren beendet haben? Rickert, der in Koblenz seinen Zenit erreichte?
Bis auf Klewer war da keiner bei, der sich aufgedrängt hätte, und der kam (zu Erstligazeiten, als unsere Ansprüche noch andere waren) nunmal nicht an Schober und teilweise Bräutigam vorbei. Den Herrn Bräutigam seh ich dann auch als das entscheidende "Problem" an, wenn es um (den auch nicht aus unserer Jugend stammenden) Klandt geht... da hat man durch Bräutigams Bevorzugung Klandt richtig vergrault, der dann woanders groß aufspielte.

Was Kerner angeht muss man da auch sagen, dass der Junge eher eine Notlösung war. Anfangs kam er nichtmals an Kronholm vorbei, der ja nun nicht grade mit Leistung zu überzeugen weiß. Erst nach dessen Demission rückte Kerner notgedrungen nach und war die kostengünstige Alternative im Kader. Große Perspektive hatte er jedoch von Anfang an nicht, so dass man ihm auch keine Bühne bieten musste.
Dem stimme ich zu, der einzige auf dem man, hätte setzen müssen war Klewer, denn Schober, Wächter, Walke waren vielleicht gute Torhüter, aber viel zu teuer, wer weiss was aus Klewer geworden wäre, wenn er nicht durch Verletzungspech ein halbes Jahr, im Tor stand, vielleicht hätte sich Kerner auch bewährt. Jetzt haben wir was die Torhüterposition betrifft eine sehr billige Lösung und ich denke, das es bald nur noch darum geht Müller oder Brinkies.

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Anno 2012
Totgesagte leben länger, oder wie der Hansastahl gehärtet wurde.
[21] Andreas Kerner |#57
04.05.2011 - 15:42 Uhr
Zitat von hanseat:
Vorsicht mit solchen Behauptungen! Es war PAGELSDORF, der Klandt nach einer zugegeben desaströsen Leistung im DFB-Pokal beim Spiel Hansa II gegen Schalke 04, aufs Abstellgleis schob, nie wieder ein Wort mit ihm wechselte und ihn letztenendes wegschickte, ENTGEGEN Bräutigams Veto!!! Bräutigam hat damals erkannt, was für ein Potenzial Klandt hat, nur "König Froonk I." hatte genug gesehen! ;)


Ich habe auch nicht gesagt Bräutigam hätte den rausgeekelt, sondern Bräutigam war das "Problem". Denn der wurde dann ja statt Klandt auf die Bank gesetzt, obwohl er schon längst Rentner war.

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Bürotechnik ist kein Verbrechen!
[21] Andreas Kerner |#58
04.05.2011 - 16:37 Uhr
Ich erinnere mich an Daniel Hoffmann der mit 19 Stammkeeper wurde und das nicht in der 3. Liga.

Ansonsten gilt halt festzuhalten dass die Position der Torhüters halt zu wichtig ist um mit ihr zu experimentieren.

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Es ist ein Jammer, dass die
Dummköpfe so selbstsicher sind
und die Klugen so voller Zweifel.

Bertrand Arthur William Russell

Dieser Beitrag wurde zuletzt von lusor am 04.05.2011 um 16:38 Uhr bearbeitet
[21] Andreas Kerner |#59
04.05.2011 - 18:01 Uhr
Vielleicht brechen jetzt andere Zeiten an bei Hansa. Man fängt ja (teilweise notgedrungen) an, den Nachwuchs stärker zu fördern (wobei ich mich frage, warum man eher einen A-Jugendlichen in die erste hochzieht, anstatt einen aus der II.) und man hat jetzt 2 sehr starke Nachwuchstorhüter in Müller und Brinkies. Da bin ich mir sicher, dass einer von den beiden irgendwann unsere Nr. 1 sein wird.

Um Kerner tuts mir leid. Ich hab vor 2-3 Jahren mal beim Training der II. mit ihm gesprochen und da meinte er schon, er wisse nicht ob Hansa wirklich mit ihm plant. Wirklich überraschend kommt das ganze nicht. Ich bin gespannt, wo sein Weg hinführt und wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute.
[21] Andreas Kerner |#60
04.05.2011 - 18:55 Uhr
Zitat von hanseat:
Was meine These im Grunde nur unterstreicht: Man setzt bei Hansa lieber auf erfahrene Keeper, bei denen man weiß, was man ins Tor stellt


Bedingt. Meine Frage war ja, welchen Torhüter du denn gerne zu welchen Zeitpunk ins kalte Wasser geworfen hättest. Klewer und Klandt sind da die einzigen, bei denen man überhaupt drüber hätte nachdenken können, sie zur Nummer eins aufzubauen, und dabei stammte Klandt ja nichtmals aus unserer Jugend. Klewer wiederum hatte ein paar Chancen, konnte sich dann aber aus verschiedenen Gründen nicht an Schober vorbeischieben und verließ schlussendlich den Verein. Die These, dass unseren Jugendkeepern keine Chance gegeben würde, sehe ich durch diese eineinhalb Beispiele nicht als erhärtet an. Im Gegenteil: aus der eigenen Jugend kamen in der Nachwendezeit einfach zu wenig starke Torhüter, als dass man überhaupt viele Chancen gehabt hätte, einen davon in der Bundesliga zu etablieren - was sich mit Müller und Brinkies dann hoffentlich bald ändert.

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