| Geburtsdatum | 24.09.1984 |
|---|---|
| Alter | 41 |
| Nat. |
Benin |
| Größe | 1,80m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
[10] Mickaël Poté
02.07.2012 - 15:11 Uhr
19.07.2012 - 18:29 Uhr
Ist er am 31.8. noch im Team, dann werde ich mich freuen.
Was jetzt über die Presse läuft, kann auch nur Verhandlungsstrategie seitens des Vereins sein.
Lavric hatte damals auch mehrmals beteuert das er bleibt.
Was jetzt über die Presse läuft, kann auch nur Verhandlungsstrategie seitens des Vereins sein.
Lavric hatte damals auch mehrmals beteuert das er bleibt.
19.07.2012 - 22:00 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Freitag, 20. Juli 2012
„Ich bleibe bei Dynamo – mit einem Lächeln“
Von Daniel Klein, Walchsee
Mickael Pote spricht erstmals über das Gerangel um seine Person, warum er in Dresden bleibt – und wie er im Ramadan trotz des harten Trainings fastet.
Es sind Bilder, die perfekt zu passen scheinen: Während die Mannschaft bei den Einheiten in Walchsee dem Ball hinterherjagt, dreht Mickael Pote auf dem Nebenplatz seine Runden. Einsam, ohne Ball. Es fällt nicht schwer, darin eine Symbolik zu erkennen: Der abwanderungswillige Stürmer von Dynamo Dresden ist in Gedanken schon weit weg, genauer in Fürth, beim Erstliga-Aufsteiger, der ihn gerne verpflichten will.
Dabei muss Pote, der wegen einiger Länderspiel-Einsätze nach dem Saisonende länger im Urlaub war, lediglich seine konditionellen Defizite aufholen – Alltag im Profi-Fußball. Doch mit den Schlagzeilen der vergangenen Wochen, den Gerüchten um seinen Abschied und auch seiner eigenen Aussage, gerne in die Bundesliga wechseln zu wollen, verstärken diese Bilder den Eindruck, er hat keine Lust mehr auf zweite Liga, auf Dresden.
Nur kurzzeitig unzufrieden
Gestern bekannte sich Pote erstmals öffentlich zu seinem Arbeitgeber, an den er vertraglich noch zwei Jahre gebunden ist. „Ich bin und bleibe bei Dynamo – mit einem großen Lächeln.“ Ein Satz, der vor allem die Fans der Schwarz-Gelben beruhigen wird, schließlich drohte nach dem Abgang von Zlatko Dedic eine Torflaute. Das Duo erzielte die Hälfte der 50 Saisontreffer von Dynamo. Der Nationalspieler des Benin bekannte aber auch, dass ihn das Gerangel sehr beschäftigt hat. „Es gab eine Vereinbarung mit Dynamo, dass bei einem Angebot eines Erstligisten darüber gesprochen wird. Offensichtlich war das Angebot von Fürth nicht gut genug, der Klub hat es abgelehnt. Dies akzeptiere ich. Aber natürlich war ich mit der Situation erst einmal ein wenig unzufrieden.“
Was sehr vorsichtig formuliert ist. Am ersten Tag nach der Rückkehr aus dem Urlaub schwänzte der 27-Jährige das Training, was wiederum Chefcoach Ralf Loose enttäuscht hat. „Man sieht, dass viele Einflüsse auf einen Spieler wirken und Leute mitreden, die für Dynamo nichts Gutes wollen“, meinte der Trainer. Zudem verbreitete sich das Gerücht, Pote habe bereits seine Wohnung gekündigt. Das stimme nicht, entgegnete er nun: „Als ich vorigen Sommer von Nizza zu Dynamo kam, habe ich einen Mietvertrag über ein Jahr abgeschlossen. Der lief eben jetzt aus. Es hatte nichts damit zu tun, dass ich weg will.“ Seine Frau sei gerade in Dresden, um sich nach einem Haus umzuschauen. Das klingt nach einem Schlussstrich, den sich auch Sportdirektor Steffen Menze so sehr wünscht. „Wir wollen an dieses Thema keine Luft mehr ranlassen“, sagt er. Aber was passiert, wenn Greuther Fürth in den kommenden Tagen das ursprüngliche Gebot über gut eine Million Euro deutlich erhöht? Beim Testspiel am Dienstag gegen Manchester City wurde ein Auto mit Fürther Kennzeichen gesichtet. Zufall?
Pote selbst will sich mit „der Sache“, wie er sie nennt, nicht weiter beschäftigen. Mehr beschäftigt ihn seine Kondition. „Nach den Länderspielen in großer Hitze und dem kurzen Urlaub bin ich noch nicht fit, fühle mich müde“, sagt er. In „vielen kleinen Schritten“ will er sich nun wieder herantasten an die Form der vergangenen Saison.
Drei Moslems im Team
Das aber wird nicht einfach. Pote ist Moslem und morgen beginnt der Fastenmonat Ramadan. Essen und Trinken ist zwischen Sonnenauf- und -untergang verboten. Ob er sich an das Gebot hält, mache er jedoch von der Intensität des Trainings abhängig. „Ich will meine Gesundheit nicht gefährden, gehe kein Risiko ein.“ Die Fastentage könne er später nachholen. Ebenso wie die Gebete. Fünf sollen es pro Tag sein. Im Hotel in Walchsee gibt es einen eigenen Raum, in dem er ungestört ist. Genauso wie auch Muhamed Subasic und Cheikh Gueye, beide ebenfalls Moslems.
Gestern traf mit Zeka Goory ein weiterer Probestürmer im Trainingslager ein. Der 28-Jährige kommt aus der Elfenbeinküste, spielte zuletzt beim ägyptischen Erstligisten Enppi Club Kairo, ist seit einem Jahr aber vereinslos. David Solga meldete sich mit einer starken Erkältung ab.
Aus der SZ von Morgen ... Freitag, 20. Juli 2012
„Ich bleibe bei Dynamo – mit einem Lächeln“
Von Daniel Klein, Walchsee
Mickael Pote spricht erstmals über das Gerangel um seine Person, warum er in Dresden bleibt – und wie er im Ramadan trotz des harten Trainings fastet.
Es sind Bilder, die perfekt zu passen scheinen: Während die Mannschaft bei den Einheiten in Walchsee dem Ball hinterherjagt, dreht Mickael Pote auf dem Nebenplatz seine Runden. Einsam, ohne Ball. Es fällt nicht schwer, darin eine Symbolik zu erkennen: Der abwanderungswillige Stürmer von Dynamo Dresden ist in Gedanken schon weit weg, genauer in Fürth, beim Erstliga-Aufsteiger, der ihn gerne verpflichten will.
Dabei muss Pote, der wegen einiger Länderspiel-Einsätze nach dem Saisonende länger im Urlaub war, lediglich seine konditionellen Defizite aufholen – Alltag im Profi-Fußball. Doch mit den Schlagzeilen der vergangenen Wochen, den Gerüchten um seinen Abschied und auch seiner eigenen Aussage, gerne in die Bundesliga wechseln zu wollen, verstärken diese Bilder den Eindruck, er hat keine Lust mehr auf zweite Liga, auf Dresden.
Nur kurzzeitig unzufrieden
Gestern bekannte sich Pote erstmals öffentlich zu seinem Arbeitgeber, an den er vertraglich noch zwei Jahre gebunden ist. „Ich bin und bleibe bei Dynamo – mit einem großen Lächeln.“ Ein Satz, der vor allem die Fans der Schwarz-Gelben beruhigen wird, schließlich drohte nach dem Abgang von Zlatko Dedic eine Torflaute. Das Duo erzielte die Hälfte der 50 Saisontreffer von Dynamo. Der Nationalspieler des Benin bekannte aber auch, dass ihn das Gerangel sehr beschäftigt hat. „Es gab eine Vereinbarung mit Dynamo, dass bei einem Angebot eines Erstligisten darüber gesprochen wird. Offensichtlich war das Angebot von Fürth nicht gut genug, der Klub hat es abgelehnt. Dies akzeptiere ich. Aber natürlich war ich mit der Situation erst einmal ein wenig unzufrieden.“
Was sehr vorsichtig formuliert ist. Am ersten Tag nach der Rückkehr aus dem Urlaub schwänzte der 27-Jährige das Training, was wiederum Chefcoach Ralf Loose enttäuscht hat. „Man sieht, dass viele Einflüsse auf einen Spieler wirken und Leute mitreden, die für Dynamo nichts Gutes wollen“, meinte der Trainer. Zudem verbreitete sich das Gerücht, Pote habe bereits seine Wohnung gekündigt. Das stimme nicht, entgegnete er nun: „Als ich vorigen Sommer von Nizza zu Dynamo kam, habe ich einen Mietvertrag über ein Jahr abgeschlossen. Der lief eben jetzt aus. Es hatte nichts damit zu tun, dass ich weg will.“ Seine Frau sei gerade in Dresden, um sich nach einem Haus umzuschauen. Das klingt nach einem Schlussstrich, den sich auch Sportdirektor Steffen Menze so sehr wünscht. „Wir wollen an dieses Thema keine Luft mehr ranlassen“, sagt er. Aber was passiert, wenn Greuther Fürth in den kommenden Tagen das ursprüngliche Gebot über gut eine Million Euro deutlich erhöht? Beim Testspiel am Dienstag gegen Manchester City wurde ein Auto mit Fürther Kennzeichen gesichtet. Zufall?
Pote selbst will sich mit „der Sache“, wie er sie nennt, nicht weiter beschäftigen. Mehr beschäftigt ihn seine Kondition. „Nach den Länderspielen in großer Hitze und dem kurzen Urlaub bin ich noch nicht fit, fühle mich müde“, sagt er. In „vielen kleinen Schritten“ will er sich nun wieder herantasten an die Form der vergangenen Saison.
Drei Moslems im Team
Das aber wird nicht einfach. Pote ist Moslem und morgen beginnt der Fastenmonat Ramadan. Essen und Trinken ist zwischen Sonnenauf- und -untergang verboten. Ob er sich an das Gebot hält, mache er jedoch von der Intensität des Trainings abhängig. „Ich will meine Gesundheit nicht gefährden, gehe kein Risiko ein.“ Die Fastentage könne er später nachholen. Ebenso wie die Gebete. Fünf sollen es pro Tag sein. Im Hotel in Walchsee gibt es einen eigenen Raum, in dem er ungestört ist. Genauso wie auch Muhamed Subasic und Cheikh Gueye, beide ebenfalls Moslems.
Gestern traf mit Zeka Goory ein weiterer Probestürmer im Trainingslager ein. Der 28-Jährige kommt aus der Elfenbeinküste, spielte zuletzt beim ägyptischen Erstligisten Enppi Club Kairo, ist seit einem Jahr aber vereinslos. David Solga meldete sich mit einer starken Erkältung ab.
20.07.2012 - 08:28 Uhr
Hatte Likewendy doch die richtigen Insiderinfos, dass er einen befristeten Mietvertrag hat.
Freue mich für Deinen Kumpel, dass er seine Wohnung wieder hat. ;)
Freue mich für Deinen Kumpel, dass er seine Wohnung wieder hat. ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dynamofan_aus_LE am 20.07.2012 um 08:28 Uhr bearbeitet
20.07.2012 - 09:48 Uhr
ich sag, wir sch.eissen auf die Kohle, die er erbringen könnte. Soll er zwei Jahre für uns auf Torejagd gehen und uns mindestens bis ins Halbfinale des Pokals schießen und den Verbleib in der Liga sichern. Da verdienen wir genauso viel Geld und wir wissen, was wir haben und müssen keinen neuen Zauberstürmer suchen.
20.07.2012 - 21:26 Uhr
er meldet ansprueche richtung 1. liga an & bekennt sich zu dynamo! was kann uns besseres passieren, als einer, der blut geleckt hat & mehr will!
20.07.2012 - 21:43 Uhr
Zitat von Dynamofan_aus_LE:
Hatte Likewendy doch die richtigen Insiderinfos, dass er einen befristeten Mietvertrag hat.
Freue mich für Deinen Kumpel, dass er seine Wohnung wieder hat. ;)
tjaja bin sehr vertrauenswürdig :-)
Hatte Likewendy doch die richtigen Insiderinfos, dass er einen befristeten Mietvertrag hat.
Freue mich für Deinen Kumpel, dass er seine Wohnung wieder hat. ;)
tjaja bin sehr vertrauenswürdig :-)
20.07.2012 - 23:06 Uhr
... ist er doch eeehhh... aber er hat uns bei dem ausgegebenen ziel (das 2. jahr ist das schwerste), die klasse zu halten, helfen koennen, wollen, muessen.... eine "win-win"-situation?
21.07.2012 - 04:35 Uhr
21.07.2012 - 07:19 Uhr
Das sagt doch jeder Spieler ;) darauf geb ich schon lang nix mehr
21.07.2012 - 07:56 Uhr
...aber im Großen und Ganzen klingt das Interview sehr ehrlich.
Ich nehm ihm seine Aussagen ab (abgesehen vom letzten standartspruch).
Klar will er erste Liga spielen und wenn man ein Angebot bekommt...
Sehr gut gefällt mir aber, das er die Situation akzeptiert und ni seinen Rauswurf provoziert oder gar sich frei klagt.
Hat man ja alles schon erlebt.
Jetzt kann eigentlich nur noch folgendes passieren: Proschwitz nach England = Fürth hat mehr Kohle zur Verfügung = verbessertes Angebot (min. 2 Mio´s) und Dynamo gibt nach.
Oder ein anderer, finanzkräftiger 1. BL-Verein bietet die 2 Mio´s.
Oder Fürth verdient viel Geld in der Hinserie, will ihn immer noch und zahlt in der Winterpause den geforderten Betrag.
Wir werden sehen...
Ich nehm ihm seine Aussagen ab (abgesehen vom letzten standartspruch).
Klar will er erste Liga spielen und wenn man ein Angebot bekommt...
Sehr gut gefällt mir aber, das er die Situation akzeptiert und ni seinen Rauswurf provoziert oder gar sich frei klagt.
Hat man ja alles schon erlebt.
Jetzt kann eigentlich nur noch folgendes passieren: Proschwitz nach England = Fürth hat mehr Kohle zur Verfügung = verbessertes Angebot (min. 2 Mio´s) und Dynamo gibt nach.
Oder ein anderer, finanzkräftiger 1. BL-Verein bietet die 2 Mio´s.
Oder Fürth verdient viel Geld in der Hinserie, will ihn immer noch und zahlt in der Winterpause den geforderten Betrag.
Wir werden sehen...
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