YB und Corona
30.04.2020 - 10:55 Uhr
23.10.2020 - 18:44 Uhr
Zitat von YB62b
Also das Krisenmanagements des Kanton Bern ist ja wirklich miserabel. Zuerst monatelang nicht reagieren und die Pandemie herunter spielen. Keine Maskenpflicjt in den Läden einführen wollen und dann innerhalb einer Woche die Zukunft der Berner Sportvereine gefährden, während eine Automesse mit tausend Besucher pro Tag stattfinden kann. Ich bin das erste mal richtig froh wohne ich nicht in Bern, leide aber mit allen Berner/ innen und vorallem YB mit.
Also das Krisenmanagements des Kanton Bern ist ja wirklich miserabel. Zuerst monatelang nicht reagieren und die Pandemie herunter spielen. Keine Maskenpflicjt in den Läden einführen wollen und dann innerhalb einer Woche die Zukunft der Berner Sportvereine gefährden, während eine Automesse mit tausend Besucher pro Tag stattfinden kann. Ich bin das erste mal richtig froh wohne ich nicht in Bern, leide aber mit allen Berner/ innen und vorallem YB mit.
Die Caravanmesse ist heute zu ende.
Schonmal überlegt, dass die Zukunft der Berner Sportvereine momentan grad nicht die oberste Priorität in den Überlegungen des Kantons hat? Es geht jetzt darum, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft irgendwie vor dem Kollaps zu bewahren.
23.10.2020 - 22:39 Uhr
Zitat von Fleischkappe
Die Caravanmesse ist heute zu ende.
Schonmal überlegt, dass die Zukunft der Berner Sportvereine momentan grad nicht die oberste Priorität in den Überlegungen des Kantons hat? Es geht jetzt darum, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft irgendwie vor dem Kollaps zu bewahren.
Zitat von YB62b
Also das Krisenmanagements des Kanton Bern ist ja wirklich miserabel. Zuerst monatelang nicht reagieren und die Pandemie herunter spielen. Keine Maskenpflicjt in den Läden einführen wollen und dann innerhalb einer Woche die Zukunft der Berner Sportvereine gefährden, während eine Automesse mit tausend Besucher pro Tag stattfinden kann. Ich bin das erste mal richtig froh wohne ich nicht in Bern, leide aber mit allen Berner/ innen und vorallem YB mit.
Also das Krisenmanagements des Kanton Bern ist ja wirklich miserabel. Zuerst monatelang nicht reagieren und die Pandemie herunter spielen. Keine Maskenpflicjt in den Läden einführen wollen und dann innerhalb einer Woche die Zukunft der Berner Sportvereine gefährden, während eine Automesse mit tausend Besucher pro Tag stattfinden kann. Ich bin das erste mal richtig froh wohne ich nicht in Bern, leide aber mit allen Berner/ innen und vorallem YB mit.
Die Caravanmesse ist heute zu ende.
Schonmal überlegt, dass die Zukunft der Berner Sportvereine momentan grad nicht die oberste Priorität in den Überlegungen des Kantons hat? Es geht jetzt darum, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft irgendwie vor dem Kollaps zu bewahren.
Ja das ist es ja gerade, deshalb kommen die Massnahmen viel zu spät. Hätte der Kanton Bern schon früher die Maskenpflicht eingeführt, wie es zahlreiche andere Kantone getan haben, jätte man dieses Schlamassel jetzt vielleicht verhindern können und hätte die Pandemie verlangsamen können.
28.10.2020 - 16:51 Uhr
Jetzt ist es auch für unsere St. Galler-Freunde offiziell: es gibt am Wochenende keinen Fussball vor 10'000 Fans. Ich denke, dass dies die absolut richtige Entscheidung ist. Es kann doch nicht sein, dass man die Bevölkerung dazu anhalten will, Montag bis Freitag alleine im Home-Office zu arbeiten und am Wochenende können sich die Leute dann zu tausenden im Stadion treffen. Selbst mit dem besten Schutzkonzept ist das Risiko hier zu gross...
31.10.2020 - 08:28 Uhr
Langsam aber sicher muss sich die sfl terminplangedanken machen, da wohl auch in den nächsten wochen immer wieder spiele verschoben werden müssen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
01.11.2020 - 11:10 Uhr
Zitat von MCB_6
Langsam aber sicher muss sich die sfl terminplangedanken machen, da wohl auch in den nächsten wochen immer wieder spiele verschoben werden müssen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
Langsam aber sicher muss sich die sfl terminplangedanken machen, da wohl auch in den nächsten wochen immer wieder spiele verschoben werden müssen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
Den kann ich mir nicht verkneifen.
Schon lustig: vor 10 Tagen hat man sich hier im Forum darüber aufgeregt, dass der Kanton Bern Spiele vor 10'000 Fans verbot. Heute kann nur 1 von 5 Spielen ausgetragen werden, weil sich so viele Klubs in Quarantäne befinden.
Vlt. sollten wir, um den Fussball zu retten, die übertrieben strengen Quarantäne- und Coronaregeln auflockern? Nach dem Motto: wer gerade auf dem Bitz stehen kann, soll spielen dürfen - der Wirtschaftszweig Fussball geht vor!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fleischkappe am 01.11.2020 um 11:14 Uhr bearbeitet
01.11.2020 - 12:12 Uhr
Zitat von Fleischkappe
Den kann ich mir nicht verkneifen.
Schon lustig: vor 10 Tagen hat man sich hier im Forum darüber aufgeregt, dass der Kanton Bern Spiele vor 10'000 Fans verbot. Heute kann nur 1 von 5 Spielen ausgetragen werden, weil sich so viele Klubs in Quarantäne befinden.
Vlt. sollten wir, um den Fussball zu retten, die übertrieben strengen Quarantäne- und Coronaregeln auflockern? Nach dem Motto: wer gerade auf dem Bitz stehen kann, soll spielen dürfen - der Wirtschaftszweig Fussball geht vor!
Zitat von MCB_6
Langsam aber sicher muss sich die sfl terminplangedanken machen, da wohl auch in den nächsten wochen immer wieder spiele verschoben werden müssen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
Langsam aber sicher muss sich die sfl terminplangedanken machen, da wohl auch in den nächsten wochen immer wieder spiele verschoben werden müssen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
Den kann ich mir nicht verkneifen.
Schon lustig: vor 10 Tagen hat man sich hier im Forum darüber aufgeregt, dass der Kanton Bern Spiele vor 10'000 Fans verbot. Heute kann nur 1 von 5 Spielen ausgetragen werden, weil sich so viele Klubs in Quarantäne befinden.
Vlt. sollten wir, um den Fussball zu retten, die übertrieben strengen Quarantäne- und Coronaregeln auflockern? Nach dem Motto: wer gerade auf dem Bitz stehen kann, soll spielen dürfen - der Wirtschaftszweig Fussball geht vor!
Aufgeregt hat man sich hier vor allem, dass der Kanton Bern vorpreschte und Spiele vor über 10'000 Fans verbot, was zu einer eklatanten Wettbewerbsverzerrung führt/hätte führen können. DAS war der Hauptgrund für die Kritik. Ebenso kritikwürdig war, dass der Kanton Bern dies so rasch machte ohne die Klubs anzuhören und obwohl die Klubs 500'000 bis 1 Mio. in die Hand nahmen, um eine Schutzkonzept zu erstellen (alles mit Hilfe von "Mr. Corona Koch") und 1 Woche später der Kanton die lange Nase macht.
Es dürfte wohl auch den Meisten klar sein, dass wir uns einen zweiten Lockdown schlicht nicht leisten können (der erste kostete den Staat 60 Milliarden Franken - MILLIARDEN! - was die Hälfte aller Bundesschulden ausmacht, die die Schweiz in den Jahrhunderten angehäuft hat). Ein zweiter Lockdown dürfte auch wesentlich länger gehen, da der Winter noch gar nicht angebrochen ist. Wir stehen heute VOR der kalten Jahreszeit und nicht wie beim ersten Lockdown AM ENDE einer kalten Jahreszeit. Monatelang im Lockdown zu sein würde schlicht unsere Wirtschaft killen, hunderttausende Arbeitslose produzieren und den Staat untragbar belasten. Also gibt es nur eine Lösung: verhältnismässig handeln und so wenig wie nötig Beschränkungen einführen. Maskenpflicht für alle (von mir aus auch draussen) schränkt niemanden wirklich ein - also machen wir das doch. In einem Stadion im Freien (wo Ansteckungen geringer sind als in geschlossenen Räumen) mit Kapazitäten über 30'000 Leute aber nicht einmal ein paar Tausend reinzulassen mit Schutzkonzept ist einfach für mich unverhältnismässig. Konsequenterweise müssten wir dann alles schliessen, wo viele Leute zusamnenkommen (z.B. Bahnhöfe etc.).
01.11.2020 - 13:40 Uhr
Zitat von Fleischkappe
Den kann ich mir nicht verkneifen.
Schon lustig: vor 10 Tagen hat man sich hier im Forum darüber aufgeregt, dass der Kanton Bern Spiele vor 10'000 Fans verbot. Heute kann nur 1 von 5 Spielen ausgetragen werden, weil sich so viele Klubs in Quarantäne befinden.
Vlt. sollten wir, um den Fussball zu retten, die übertrieben strengen Quarantäne- und Coronaregeln auflockern? Nach dem Motto: wer gerade auf dem Bitz stehen kann, soll spielen dürfen - der Wirtschaftszweig Fussball geht vor!
Zitat von MCB_6
Langsam aber sicher muss sich die sfl terminplangedanken machen, da wohl auch in den nächsten wochen immer wieder spiele verschoben werden müssen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
Langsam aber sicher muss sich die sfl terminplangedanken machen, da wohl auch in den nächsten wochen immer wieder spiele verschoben werden müssen.
Kreativität ist gefragt. Vielleicht müsste man kurzfristig auch 2 einsatzfähige mannschaften gegeneinander antreten lassen können, die aufgrund quarantäne eines anderen teams pausieren müssen. Somit würde man etwas zeit gewinnen und vielleicht am ende der saison weniger in terminnot kommen.
Den kann ich mir nicht verkneifen.
Schon lustig: vor 10 Tagen hat man sich hier im Forum darüber aufgeregt, dass der Kanton Bern Spiele vor 10'000 Fans verbot. Heute kann nur 1 von 5 Spielen ausgetragen werden, weil sich so viele Klubs in Quarantäne befinden.
Vlt. sollten wir, um den Fussball zu retten, die übertrieben strengen Quarantäne- und Coronaregeln auflockern? Nach dem Motto: wer gerade auf dem Bitz stehen kann, soll spielen dürfen - der Wirtschaftszweig Fussball geht vor!
Nur damit es noch einmal deutlich gesagt ist, die allermeisten hier haben sich bezüglich Verbot lediglich über die Art und Weise beschwert, ich inkl.
Gestört hat primär:
- Das der Kanton die Sache am FR beschloss umd die Veranstalter (Nicht nur Fussballklubs!) am SO 5min! vor PK beginn informierte. Schnegg hat das mit "Abhängigkeit" vom BR begründet aber man hätte die Betroffenen ohne weiters am FR bereits informieren können.
- in der gleichen Woche die Caravan-Messe mit ok für 7000 Besucher pro Tag startete und die Grossveranstaltunge (welcher Vollid... macht diese Definition exklusive Messen?!?!?) fast ausschliesslich mit der Begeündung "Anreise via ÖV" reduzuiert wurden. Als würden auf diese Messe alle mit ihren Campern kommen und niemand mit dem ÖV anreisen
- Schnegg die Ganze Zeit gelabert hat wie gut Bern Corona könne und kaum ziehen die Zahlen im Herbst ein wenig an sind die Contactracer gleich am Anschlag
Dass sich dieses Verbot im nachhinein als eine der ganz wenigen schlauen aber eben auch völlig inkonsequenten Regelung des Berner Gesundheitsdirektoren herausgestellt hat macht die Art und Weise keinen Deut besser.
Zusätzlich kommt inzwischen erschwerend hinzu, dass dieselbe Misskommunikation in lediglich minim verbesserter Art und Weise (30min vorher kommuniziert) auch beim nächsten Schritt kurz später einfach 1:1 wiederholt als wäre man komplett lernresistent.
02.11.2020 - 11:16 Uhr
Zitat von LukSkywalker
Es dürfte wohl auch den Meisten klar sein, dass wir uns einen zweiten Lockdown schlicht nicht leisten können (der erste kostete den Staat 60 Milliarden Franken - MILLIARDEN! - was die Hälfte aller Bundesschulden ausmacht, die die Schweiz in den Jahrhunderten angehäuft hat).
Es dürfte wohl auch den Meisten klar sein, dass wir uns einen zweiten Lockdown schlicht nicht leisten können (der erste kostete den Staat 60 Milliarden Franken - MILLIARDEN! - was die Hälfte aller Bundesschulden ausmacht, die die Schweiz in den Jahrhunderten angehäuft hat).
Ich weiss, wir sind hier im Internet, und jeder kann irgendwelche Zahlen schreiben. Aber kannst du diese Behauptung, die du meines Wissens schon einmal getätigt hast, auch durch seriöse Quellen belegen? Wenn ich deine Zahlen google, finde ich folgendes:
Kosten 1. Lockdown für den Schweizer Staat gemäss NZZ/Finews: 20 Mia. CHF
Verschuldung der Schweiz 2018 gemäss Statista: 185 Mia. CHF
Wir reden hier also von einer Neuverschuldung von 10%, was immer noch viel ist, aber ganz weit weg von den Zahlen, die du vorbringst. Übrigens heisst es bezüglich der Schuldentilgung:
Zitat von NZZ/Finews
Damit könnte der Bund mit den jährlichen Gewinnausschüttungen der SNB von 1 bis 1,3 Milliarden Franken und den jeweiligen Kreditresten von bis zu 1 Milliarde Franken die Neuverschuldung innert eines Jahrzehnts tilgen, so die «NZZ»
Damit könnte der Bund mit den jährlichen Gewinnausschüttungen der SNB von 1 bis 1,3 Milliarden Franken und den jeweiligen Kreditresten von bis zu 1 Milliarde Franken die Neuverschuldung innert eines Jahrzehnts tilgen, so die «NZZ»
02.11.2020 - 15:16 Uhr
Zitat von hannobern
Ich weiss, wir sind hier im Internet, und jeder kann irgendwelche Zahlen schreiben. Aber kannst du diese Behauptung, die du meines Wissens schon einmal getätigt hast, auch durch seriöse Quellen belegen? Wenn ich deine Zahlen google, finde ich folgendes:
Kosten 1. Lockdown für den Schweizer Staat gemäss NZZ/Finews: 20 Mia. CHF
Verschuldung der Schweiz 2018 gemäss Statista: 185 Mia. CHF
Wir reden hier also von einer Neuverschuldung von 10%, was immer noch viel ist, aber ganz weit weg von den Zahlen, die du vorbringst. Übrigens heisst es bezüglich der Schuldentilgung:
Zitat von LukSkywalker
Es dürfte wohl auch den Meisten klar sein, dass wir uns einen zweiten Lockdown schlicht nicht leisten können (der erste kostete den Staat 60 Milliarden Franken - MILLIARDEN! - was die Hälfte aller Bundesschulden ausmacht, die die Schweiz in den Jahrhunderten angehäuft hat).
Es dürfte wohl auch den Meisten klar sein, dass wir uns einen zweiten Lockdown schlicht nicht leisten können (der erste kostete den Staat 60 Milliarden Franken - MILLIARDEN! - was die Hälfte aller Bundesschulden ausmacht, die die Schweiz in den Jahrhunderten angehäuft hat).
Ich weiss, wir sind hier im Internet, und jeder kann irgendwelche Zahlen schreiben. Aber kannst du diese Behauptung, die du meines Wissens schon einmal getätigt hast, auch durch seriöse Quellen belegen? Wenn ich deine Zahlen google, finde ich folgendes:
Kosten 1. Lockdown für den Schweizer Staat gemäss NZZ/Finews: 20 Mia. CHF
Verschuldung der Schweiz 2018 gemäss Statista: 185 Mia. CHF
Wir reden hier also von einer Neuverschuldung von 10%, was immer noch viel ist, aber ganz weit weg von den Zahlen, die du vorbringst. Übrigens heisst es bezüglich der Schuldentilgung:
Zitat von NZZ/Finews
Damit könnte der Bund mit den jährlichen Gewinnausschüttungen der SNB von 1 bis 1,3 Milliarden Franken und den jeweiligen Kreditresten von bis zu 1 Milliarde Franken die Neuverschuldung innert eines Jahrzehnts tilgen, so die «NZZ»
Damit könnte der Bund mit den jährlichen Gewinnausschüttungen der SNB von 1 bis 1,3 Milliarden Franken und den jeweiligen Kreditresten von bis zu 1 Milliarde Franken die Neuverschuldung innert eines Jahrzehnts tilgen, so die «NZZ»
Gut. Erstens einmal richtig lesen hilft. Ich habe nicht von der "Verschuldung der Schweiz" (Bund, Kantone, Gemeinden) geschrieben sondern von den Bundesschulden (ohne Kantone und Gemeinden). Die Bundesschulden wiederum betragen nicht 185 Mrd. sondern 105,6 Mrd.
Zweitens. Meine Angaben habe ich von der Eidgenössischen Finanzverwaltung. Demgemäss betragen die beschlossenen Covid-Ausgaben rund 31,25 Mrd. Dazu kommen Covid-Bürgschaften & Covid-Garantien im Umfang von 41.375 Mrd. Rund 10 Mrd. davon tragen die Kantone und Gemeinden. Verbleiben also grob 60 Mrd. Klar ist ein Teil davon bloss ein rückzahlbares Darlehen - aber trotzdem hat sich der Staat um diesen Betrag garantieren zu können neu verschuldet. Bis das Geld zurückbezahlt wird bleibt das auch so. Abgesehen davon wird der effektive Schaden grösser sein, da der Staat nicht nur mehr Ausgaben hat (Erwerbsersatz, Bürgschaften, Sonderausgaben etc.) sondern auch weniger Einnahmen aufgrund von höherer Arbeitslosigkeit, tieferen Unternehmensgewinnen (die noch 7 Jahre lang die Bundesfinanzen belasten werden weil man die Verluste 7 Jahre lang von den Steuern abziehen kann) etc.
https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/aktuell/brennpunkt/covid19.html
Kurzum: die Belastung des Bundes (von den Kantonen, Gemeinden, den Privaten reden wir ja nicht einmal) ist enorm und dies, obwohl der Lockdown relativ kurz war. Jetzt sind wir nicht am Ende der kalten Jahreszeit sondern am Beginn. Ein zweiter Lockdown wäre viel länger - schlicht nicht finanzierbar!
12.11.2020 - 12:49 Uhr
Vielleicht etwas Offtopic aber wie kann es sein, dass die Nationalmannschaften trotz positiven Coronafällen (Guillemenot, Lotomba) ihre Spiele durchführen können und in der heimischen Super League ist dies nicht möglich. Auch in ausländischen Ligen scheint es kaum Spielverschiebungen zu geben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dutchdisco am 12.11.2020 um 13:09 Uhr bearbeitet
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