Wer wird neuer Trainer?
25.10.2012 - 15:51 Uhr
18.12.2016 - 18:32 Uhr
Glaube auch nicht, dass Favre so schnell wieder den Verein wechseln wird. Leider.
Mich würde eure Meinung mal zu Thorsten Fink interessieren. Habe die Woche ein Interview von ihm gelesen, da hatte er eigentlich ganz sympathisch gewirkt. Hatte ihn bisher auch überhaupt nicht auf den Schirm. Ich hab seine Zeit in Basel als positiv und mit gutem Fußball im Kopf. An seine Zeit in Hamburg kann ich mich leider sogar nicht mehr erinnern. Er ist im Vergleich zu anderen noch relativ unverbraucht in der Bundesliga, hat aber dennoch Erfahrung. Die Frage ist ob er jetzt ein moderner Trainer ist mit dem man eine Spielphilosophie entwickeln kann (falls wir überhaupt so einen Trainer suchen) oder dann doch eher wieder in die Kategorie Labbadia und Rest geht. Dazu kenn ich ihn leider zu wenig. Kam mir auch nur in den Kopf, weil er hier glaube ich noch gar nicht diskutiert wurde.
Mich würde eure Meinung mal zu Thorsten Fink interessieren. Habe die Woche ein Interview von ihm gelesen, da hatte er eigentlich ganz sympathisch gewirkt. Hatte ihn bisher auch überhaupt nicht auf den Schirm. Ich hab seine Zeit in Basel als positiv und mit gutem Fußball im Kopf. An seine Zeit in Hamburg kann ich mich leider sogar nicht mehr erinnern. Er ist im Vergleich zu anderen noch relativ unverbraucht in der Bundesliga, hat aber dennoch Erfahrung. Die Frage ist ob er jetzt ein moderner Trainer ist mit dem man eine Spielphilosophie entwickeln kann (falls wir überhaupt so einen Trainer suchen) oder dann doch eher wieder in die Kategorie Labbadia und Rest geht. Dazu kenn ich ihn leider zu wenig. Kam mir auch nur in den Kopf, weil er hier glaube ich noch gar nicht diskutiert wurde.
18.12.2016 - 18:45 Uhr
Zitat von VfLer801
Ob der AR das letzte Spiel des Jahres abwartet und dann VI´s Arbeit bewertet, oder ist seine Entlassung schon beschlossene Sache?
Ob der AR das letzte Spiel des Jahres abwartet und dann VI´s Arbeit bewertet, oder ist seine Entlassung schon beschlossene Sache?
Letzteres ist zu hoffen, Ersteres steht zu befürchten.
18.12.2016 - 19:15 Uhr
Oder Roger Schmidt. Der ist sicherlich auch bald frei... würde ich aber nicht begrüßen...
18.12.2016 - 20:33 Uhr
Klar würde so etwas zu unseren letzten Handlungen irgendwie passen. Aber ich glaube nicht daran. Ansonsten würde man sich doch nicht nebenbei so intensiv um einen neuen Trainer bemühen oder?
18.12.2016 - 20:56 Uhr
Bevor man Valerien Ismael zum Cheftrainer befördert hat, wurde ja auch von externen Kandidaten gesprochen. Mich würde interessieren, wer auf dieser Liste der Favorit war?
Eine schwierige Entscheidung ist es hier das richtige Fingerspitzengefühl zu haben. Nach einem erfahrenen Dieter Hecking und einem Nachwuchstrainer Valerien Ismael hat man in dieser Spielzeit bereits zwei völlig unterschiedliche Trainertypen auf der Bank.
Das Wichtigste wäre ein klares Anforderungsprofil zu erstellen und danach gezielt den neuen Coach aussuchen. Diese Schlüsselposition muss man so besetzen, dass sie zur Philosophie des Vereins und auch zum Kader passt. Jetzt wieder einen Schnellschuss zu tätigen, nur um jemanden präsentieren zu können, hilft auf lange Sicht nicht weiter.
Ein David Wagner ist mit Sicherheit ein interessanter junger Trainer, aber ich gebe zu Bedenken, er hat noch nie in der Bundesliga trainiert. Ihn in der aktuellen brisanten Situation zu präsentieren, wäre erneut ein großes Risiko auf dieser Schlüsselposition. Nur weil es Hoffenheim mit Nagelsmann erfolgreich praktiziert hat, darf man das Risiko nicht unterschätzen.
Wenn der Wunschtrainer nicht zu haben ist, sollte man mit einem gestandenen Übergangstrainer die Saison vernünftig zu Ende bringen. Der Klassenerhalt ist das Minimalziel und jeden Platz über dem Strich nimmt man gerne mit.
Eigentlich wäre Wolfsburg in der sportlichen Schieflage ein Job für Huub Stevens. Nur hat der Knurrer von Kerkrade seine Trainerkarriere beendet.
Eine schwierige Entscheidung ist es hier das richtige Fingerspitzengefühl zu haben. Nach einem erfahrenen Dieter Hecking und einem Nachwuchstrainer Valerien Ismael hat man in dieser Spielzeit bereits zwei völlig unterschiedliche Trainertypen auf der Bank.
Das Wichtigste wäre ein klares Anforderungsprofil zu erstellen und danach gezielt den neuen Coach aussuchen. Diese Schlüsselposition muss man so besetzen, dass sie zur Philosophie des Vereins und auch zum Kader passt. Jetzt wieder einen Schnellschuss zu tätigen, nur um jemanden präsentieren zu können, hilft auf lange Sicht nicht weiter.
Ein David Wagner ist mit Sicherheit ein interessanter junger Trainer, aber ich gebe zu Bedenken, er hat noch nie in der Bundesliga trainiert. Ihn in der aktuellen brisanten Situation zu präsentieren, wäre erneut ein großes Risiko auf dieser Schlüsselposition. Nur weil es Hoffenheim mit Nagelsmann erfolgreich praktiziert hat, darf man das Risiko nicht unterschätzen.
Wenn der Wunschtrainer nicht zu haben ist, sollte man mit einem gestandenen Übergangstrainer die Saison vernünftig zu Ende bringen. Der Klassenerhalt ist das Minimalziel und jeden Platz über dem Strich nimmt man gerne mit.
Eigentlich wäre Wolfsburg in der sportlichen Schieflage ein Job für Huub Stevens. Nur hat der Knurrer von Kerkrade seine Trainerkarriere beendet.
18.12.2016 - 21:09 Uhr
Zitat von Kaestorfer
Klar würde so etwas zu unseren letzten Handlungen irgendwie passen. Aber ich glaube nicht daran. Ansonsten würde man sich doch nicht nebenbei so intensiv um einen neuen Trainer bemühen oder?
Klar würde so etwas zu unseren letzten Handlungen irgendwie passen. Aber ich glaube nicht daran. Ansonsten würde man sich doch nicht nebenbei so intensiv um einen neuen Trainer bemühen oder?
Das dachten wir schon einmal - und dann wurde Ismael nach dem ersten Sieg zum Cheftrainer befördert.
18.12.2016 - 21:11 Uhr
Zitat von Hammerhai
Das dachten wir schon einmal - und dann wurde Ismael nach dem ersten Sieg zum Cheftrainer befördert.
Zitat von Kaestorfer
Klar würde so etwas zu unseren letzten Handlungen irgendwie passen. Aber ich glaube nicht daran. Ansonsten würde man sich doch nicht nebenbei so intensiv um einen neuen Trainer bemühen oder?
Klar würde so etwas zu unseren letzten Handlungen irgendwie passen. Aber ich glaube nicht daran. Ansonsten würde man sich doch nicht nebenbei so intensiv um einen neuen Trainer bemühen oder?
Das dachten wir schon einmal - und dann wurde Ismael nach dem ersten Sieg zum Cheftrainer befördert.

Ja, aber man hat doch intern eingesehen, dass es zu früh kam. War doch für Allofs damals die einfachste Lösung.
BILD-Artikel über einen möglichen neuen Trainer:
http://www.bild.de/sport/fussball/vfl-wolfsburg/kommt-der-klopp-kumpel-49372082.bild.html
18.12.2016 - 21:15 Uhr
@VanWilder1972 : Das ist für mich die falsche Denkweise. Mit einem Feuerwehrmann für ein halbes Jahr verliert man wieder ein halbes Jahr Entwicklungszeit. Es gibt mehrere Beispiele aus der Vergangenheit (nicht nur Hoffenheim), die gezeigt haben, dass man auch am Tiefpunkt eine Entwicklung initiieren kann. Wenn beim VfL nicht jetzt die Zeitenwende eingeläutet wird, wann dann?
18.12.2016 - 21:34 Uhr
Zitat von Hammerhai
@VanWilder1972 : Das ist für mich die falsche Denkweise. Mit einem Feuerwehrmann für ein halbes Jahr verliert man wieder ein halbes Jahr Entwicklungszeit. Es gibt mehrere Beispiele aus der Vergangenheit (nicht nur Hoffenheim), die gezeigt haben, dass man auch am Tiefpunkt eine Entwicklung initiieren kann. Wenn beim VfL nicht jetzt die Zeitenwende eingeläutet wird, wann dann?
@VanWilder1972 : Das ist für mich die falsche Denkweise. Mit einem Feuerwehrmann für ein halbes Jahr verliert man wieder ein halbes Jahr Entwicklungszeit. Es gibt mehrere Beispiele aus der Vergangenheit (nicht nur Hoffenheim), die gezeigt haben, dass man auch am Tiefpunkt eine Entwicklung initiieren kann. Wenn beim VfL nicht jetzt die Zeitenwende eingeläutet wird, wann dann?
Vielleicht haben wir uns da etwas missverstanden. Ich meinte mit meinem Statement dass man sich genau überlegen muss, wofür der VfL steht und wie man den Verein zukunftsorientiert aufstellen möchte. So wie es aussieht, wird man ja in der Wintertransferperiode den Kader im großen Stil umbauen. Hierfür sollte man ein klares Anforderungsprofil erstellen und den geeigneten Trainer verpflichten.
Es wäre sinnvoll zuerst den neuen Coach zu holen und mit ihm zusammen den Kader für die Rückrunde zusammenzustellen.
Mein Gedanke war, sich von einer Übergangslösung in die nächste zu retten, bringt totales Chaos. Der erfolgreiche und erfahrene Hecking war doch schon nach der verkorksten letzten Saison schwer angeschlagen. Ein Unding mit ihm überhaupt in die neue Spielzeit zu gehen. Die Steigerung dieser gravierenden Fehleinschätzung war dann noch die blitzschnelle Beförderung von Ismael zum Cheftrainer.
Man hat zwei komplett verschiedene Trainertypen ausprobiert und ist damit krachend gescheitert. Jetzt ist guter Rat teuer, denn auch die Position des Sportdirektors ist nach dem Abschied von Allofs mit einer "Notlösung" besetzt. Oder wurde Rebbe jetzt offiziell befördert?
Fakt ist, man hat drei entscheidende Punkte auf der To-Do-Liste in der richtigen Reihenfolge abzuarbeiten: 1.) einen geeigneten Nachfolger für Klaus Allofs finden, oder Rebbe mit der Macht auszustatten, dass er die Geschicke lenken darf. 2.) die sportliche Leitung einigt sich auf einen Trainer und verpflichtet diesen zeitnah. 3.) gemeinsam mit dem neuen Trainer wird der Kader optimiert und die Vorbereitung auf die Rückrunde geplant. Unzufriedene wechselwillige Spieler verkauft man für eine marktgerechte Ablöse wenn ein Angebot vorliegt, sprich d.h. man holt heraus was möglich ist. Nach den Einkäufen von Bazoer und Osimhen sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man die Problempositionen Innenverteidigung und Außenbahnen verstärkt.
18.12.2016 - 22:18 Uhr
Zitat von VanWilder1972
Vielleicht haben wir uns da etwas missverstanden. Ich meinte mit meinem Statement dass man sich genau überlegen muss, wofür der VfL steht und wie man den Verein zukunftsorientiert aufstellen möchte. So wie es aussieht, wird man ja in der Wintertransferperiode den Kader im großen Stil umbauen. Hierfür sollte man ein klares Anforderungsprofil erstellen und den geeigneten Trainer verpflichten.
Es wäre sinnvoll zuerst den neuen Coach zu holen und mit ihm zusammen den Kader für die Rückrunde zusammenzustellen.
Mein Gedanke war, sich von einer Übergangslösung in die nächste zu retten, bringt totales Chaos. Der erfolgreiche und erfahrene Hecking war doch schon nach der verkorksten letzten Saison schwer angeschlagen. Ein Unding mit ihm überhaupt in die neue Spielzeit zu gehen. Die Steigerung dieser gravierenden Fehleinschätzung war dann noch die blitzschnelle Beförderung von Ismael zum Cheftrainer.
Man hat zwei komplett verschiedene Trainertypen ausprobiert und ist damit krachend gescheitert. Jetzt ist guter Rat teuer, denn auch die Position des Sportdirektors ist nach dem Abschied von Allofs mit einer "Notlösung" besetzt. Oder wurde Rebbe jetzt offiziell befördert?
Fakt ist, man hat drei entscheidende Punkte auf der To-Do-Liste in der richtigen Reihenfolge abzuarbeiten: 1.) einen geeigneten Nachfolger für Klaus Allofs finden, oder Rebbe mit der Macht auszustatten, dass er die Geschicke lenken darf. 2.) die sportliche Leitung einigt sich auf einen Trainer und verpflichtet diesen zeitnah. 3.) gemeinsam mit dem neuen Trainer wird der Kader optimiert und die Vorbereitung auf die Rückrunde geplant. Unzufriedene wechselwillige Spieler verkauft man für eine marktgerechte Ablöse wenn ein Angebot vorliegt, sprich d.h. man holt heraus was möglich ist. Nach den Einkäufen von Bazoer und Osimhen sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man die Problempositionen Innenverteidigung und Außenbahnen verstärkt.
Zitat von Hammerhai
@VanWilder1972 : Das ist für mich die falsche Denkweise. Mit einem Feuerwehrmann für ein halbes Jahr verliert man wieder ein halbes Jahr Entwicklungszeit. Es gibt mehrere Beispiele aus der Vergangenheit (nicht nur Hoffenheim), die gezeigt haben, dass man auch am Tiefpunkt eine Entwicklung initiieren kann. Wenn beim VfL nicht jetzt die Zeitenwende eingeläutet wird, wann dann?
@VanWilder1972 : Das ist für mich die falsche Denkweise. Mit einem Feuerwehrmann für ein halbes Jahr verliert man wieder ein halbes Jahr Entwicklungszeit. Es gibt mehrere Beispiele aus der Vergangenheit (nicht nur Hoffenheim), die gezeigt haben, dass man auch am Tiefpunkt eine Entwicklung initiieren kann. Wenn beim VfL nicht jetzt die Zeitenwende eingeläutet wird, wann dann?
Vielleicht haben wir uns da etwas missverstanden. Ich meinte mit meinem Statement dass man sich genau überlegen muss, wofür der VfL steht und wie man den Verein zukunftsorientiert aufstellen möchte. So wie es aussieht, wird man ja in der Wintertransferperiode den Kader im großen Stil umbauen. Hierfür sollte man ein klares Anforderungsprofil erstellen und den geeigneten Trainer verpflichten.
Es wäre sinnvoll zuerst den neuen Coach zu holen und mit ihm zusammen den Kader für die Rückrunde zusammenzustellen.
Mein Gedanke war, sich von einer Übergangslösung in die nächste zu retten, bringt totales Chaos. Der erfolgreiche und erfahrene Hecking war doch schon nach der verkorksten letzten Saison schwer angeschlagen. Ein Unding mit ihm überhaupt in die neue Spielzeit zu gehen. Die Steigerung dieser gravierenden Fehleinschätzung war dann noch die blitzschnelle Beförderung von Ismael zum Cheftrainer.
Man hat zwei komplett verschiedene Trainertypen ausprobiert und ist damit krachend gescheitert. Jetzt ist guter Rat teuer, denn auch die Position des Sportdirektors ist nach dem Abschied von Allofs mit einer "Notlösung" besetzt. Oder wurde Rebbe jetzt offiziell befördert?
Fakt ist, man hat drei entscheidende Punkte auf der To-Do-Liste in der richtigen Reihenfolge abzuarbeiten: 1.) einen geeigneten Nachfolger für Klaus Allofs finden, oder Rebbe mit der Macht auszustatten, dass er die Geschicke lenken darf. 2.) die sportliche Leitung einigt sich auf einen Trainer und verpflichtet diesen zeitnah. 3.) gemeinsam mit dem neuen Trainer wird der Kader optimiert und die Vorbereitung auf die Rückrunde geplant. Unzufriedene wechselwillige Spieler verkauft man für eine marktgerechte Ablöse wenn ein Angebot vorliegt, sprich d.h. man holt heraus was möglich ist. Nach den Einkäufen von Bazoer und Osimhen sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, wie man die Problempositionen Innenverteidigung und Außenbahnen verstärkt.
Ah, alles klar. Dann verstehen wir uns doch.
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