Wer wird neuer Sportdirektor?
11.10.2025 - 11:30 Uhr
11.12.2025 - 16:21 Uhr
Zitat von Fisch1983
Was haben denn Prödl, Stranzl und Janko großartiges vorzuweisen bitte? Red Bull will auf dieser Position kein Experiment mehr - is ja leider mit Seonbuchner schon schief gegangen!
Niemand macht wegen Marcus Mann hier Jubelsprünge, aber Gott sei Dank bleiben uns Typen wie Katzer & Schmadtke erspart! 🙏 Beurteilen in Salzburg kann man Mann eh erst im/nach dem Sommer 2026.
Zitat von MartinMartin
Mir gehts hier gerade nur um deine Kritik gegenüber Schröder und deinen Lob über Mann. Ich verstehe nicht wie man das andere kritisieren kann und das anderen loben.
Ich male hier nicht den Teufel an die Wand. Im Gegensatz zu anderen sehe ich das nur nüchtern und mache keine Luftsprünge.
Mich stört das schon etwas das Prödl, Stranzl, Janko, ect. nicht einmal ansatzweise ein Thema waren. Zumindest hörte mam davon gar nichts.
Mir gehts hier gerade nur um deine Kritik gegenüber Schröder und deinen Lob über Mann. Ich verstehe nicht wie man das andere kritisieren kann und das anderen loben.
Ich male hier nicht den Teufel an die Wand. Im Gegensatz zu anderen sehe ich das nur nüchtern und mache keine Luftsprünge.
Mich stört das schon etwas das Prödl, Stranzl, Janko, ect. nicht einmal ansatzweise ein Thema waren. Zumindest hörte mam davon gar nichts.
Was haben denn Prödl, Stranzl und Janko großartiges vorzuweisen bitte? Red Bull will auf dieser Position kein Experiment mehr - is ja leider mit Seonbuchner schon schief gegangen!
Niemand macht wegen Marcus Mann hier Jubelsprünge, aber Gott sei Dank bleiben uns Typen wie Katzer & Schmadtke erspart! 🙏 Beurteilen in Salzburg kann man Mann eh erst im/nach dem Sommer 2026.
Also Seonbuchner mit diesen genannten Personen zu vergleichen finde ich krass.
11.12.2025 - 16:37 Uhr
Zitat von MartinMartin
Also Seonbuchner mit diesen genannten Personen zu vergleichen finde ich krass.
Zitat von Fisch1983
Was haben denn Prödl, Stranzl und Janko großartiges vorzuweisen bitte? Red Bull will auf dieser Position kein Experiment mehr - is ja leider mit Seonbuchner schon schief gegangen!
Niemand macht wegen Marcus Mann hier Jubelsprünge, aber Gott sei Dank bleiben uns Typen wie Katzer & Schmadtke erspart! 🙏 Beurteilen in Salzburg kann man Mann eh erst im/nach dem Sommer 2026.
Zitat von MartinMartin
Mir gehts hier gerade nur um deine Kritik gegenüber Schröder und deinen Lob über Mann. Ich verstehe nicht wie man das andere kritisieren kann und das anderen loben.
Ich male hier nicht den Teufel an die Wand. Im Gegensatz zu anderen sehe ich das nur nüchtern und mache keine Luftsprünge.
Mich stört das schon etwas das Prödl, Stranzl, Janko, ect. nicht einmal ansatzweise ein Thema waren. Zumindest hörte mam davon gar nichts.
Mir gehts hier gerade nur um deine Kritik gegenüber Schröder und deinen Lob über Mann. Ich verstehe nicht wie man das andere kritisieren kann und das anderen loben.
Ich male hier nicht den Teufel an die Wand. Im Gegensatz zu anderen sehe ich das nur nüchtern und mache keine Luftsprünge.
Mich stört das schon etwas das Prödl, Stranzl, Janko, ect. nicht einmal ansatzweise ein Thema waren. Zumindest hörte mam davon gar nichts.
Was haben denn Prödl, Stranzl und Janko großartiges vorzuweisen bitte? Red Bull will auf dieser Position kein Experiment mehr - is ja leider mit Seonbuchner schon schief gegangen!
Niemand macht wegen Marcus Mann hier Jubelsprünge, aber Gott sei Dank bleiben uns Typen wie Katzer & Schmadtke erspart! 🙏 Beurteilen in Salzburg kann man Mann eh erst im/nach dem Sommer 2026.
Also Seonbuchner mit diesen genannten Personen zu vergleichen finde ich krass.
Weil?
12.12.2025 - 07:07 Uhr
Hier ist ja eine richtige Diskussion entbrannt. Man merkt, dass Thema beschäftigt den Verein.
Edit: Und wer es am Ende auch immer sein wird, der neue SD hat einiges an Arbeit vor sich.
Edit: Und wer es am Ende auch immer sein wird, der neue SD hat einiges an Arbeit vor sich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von s-k-y am 12.12.2025 um 07:08 Uhr bearbeitet
14.12.2025 - 15:28 Uhr
Heute 1. Halbzeit gegen WAC wieder gleiches Spiel wie den ganzen Herbst.
Hoffentlich kann der neue SD an den richtigen Schrauben drehen.
Hoffentlich kann der neue SD an den richtigen Schrauben drehen.
16.12.2025 - 12:19 Uhr
https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/news/neuer-salzburg-boss--das-soll-der-stand-bei-marcus-mann-sein/
Vielleicht geht es bald ganz schnell. Bin wirklich gespannt, wen "Mann" da präsentiert.
Vielleicht geht es bald ganz schnell. Bin wirklich gespannt, wen "Mann" da präsentiert.
24.12.2025 - 14:39 Uhr
So jetzt ist es fix: Marcus Mann ist neuer Sportdirektor beim FC Salzburg!
https://www.redbullsalzburg.at/de/aktuelles/news/marcus-mann-neuer-geschaeftsfuehrer-sport
Habe mir fast schon gedacht, dass sie bis zum 24. Dezember mit der offiziellen Bekanntgabe warten. Nun hat uns das Christkind doch noch eine wichtige Personalentscheidung gebracht.
Die Vita von Marcus Mann liest sich ja nicht schlecht. Er hat Erfahrung im Aufbau von jungen Talenten und hat es zustande gebracht im harten Leben der 2. DBL aus einem Chaosverein einen Aufstiegskandidaten zu formen und dass mit einem Vorstand wie Kind im Nacken! Natürlich muss er sich jetzt beweisen und im nächsten Halbjahr richtungsweisende Entscheidungen treffen, dafür scheint er die besten Voraussetzungen mitzubringen. Dass er nicht die österreichische Lösung ist, halte ich, wenn man bedenkt, welche Namen im Raum standen, für sehr positiv. Also Marcus kremple die Ärmel hoch, es gibt viel zu tun!
https://www.redbullsalzburg.at/de/aktuelles/news/marcus-mann-neuer-geschaeftsfuehrer-sport
Habe mir fast schon gedacht, dass sie bis zum 24. Dezember mit der offiziellen Bekanntgabe warten. Nun hat uns das Christkind doch noch eine wichtige Personalentscheidung gebracht.
Die Vita von Marcus Mann liest sich ja nicht schlecht. Er hat Erfahrung im Aufbau von jungen Talenten und hat es zustande gebracht im harten Leben der 2. DBL aus einem Chaosverein einen Aufstiegskandidaten zu formen und dass mit einem Vorstand wie Kind im Nacken! Natürlich muss er sich jetzt beweisen und im nächsten Halbjahr richtungsweisende Entscheidungen treffen, dafür scheint er die besten Voraussetzungen mitzubringen. Dass er nicht die österreichische Lösung ist, halte ich, wenn man bedenkt, welche Namen im Raum standen, für sehr positiv. Also Marcus kremple die Ärmel hoch, es gibt viel zu tun!
25.12.2025 - 11:37 Uhr
Marcus Mann kam zu Hannover 96 in einer Phase, in der der Verein sportlich wie strukturell stark verunsichert war. Die Kaderplanung war wenig kohärent, sportliche Zielsetzungen wechselten häufig und das Verhältnis zwischen Verein (e. V.) und Kapitalseite galt als dauerhaft belastet.
Mann übernahm den Posten des Sportdirektors (später Geschäftsführer Sport nachdem er das Vertrauen beider Siten gwwinnen konnte) unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen. Ein zentrales Verdienst von ihm war, dass er diese Gemengelage akzeptierte, ohne sie öffentlich eskalieren zu lassen.
Er verstand früh, dass sportliche Arbeit bei Hannover 96 nur funktionieren kann, wenn sie nicht permanent in vereinsinterne Machtkämpfe hineingezogen wird. Im Gegensatz zu vielen Vorgängern suchte er nicht die Konfrontation mit Martin Kind, sondern eine sachliche, arbeitsfähige Ebene. Gerade dieses Verhältnis zur Kapitalseite war entscheidend für die nötige Stabilität im Tagesgeschäft. Mann gelang es, sportliche Entscheidungen zu treffen, ohne dass jede Personalie zur Grundsatzfrage wurde.
Auf sportlicher Ebene setzte er konsequent auf Wertentwicklung statt kurzfristiger Symboltransfers. Er baute einen Kader, der finanziell zur 2. Bundesliga passte, gleichzeitig aber Wiederverkaufswerte beinhaltete.
Transfers wie Arrey-Mbi, Köhn oder Tresoldi stehen exemplarisch für diesen Ansatz. Besonders bemerkenswert war, dass er auch aussortierte Spieler meist ohne Abfindungen abgeben konnte und für diese nich Ablösen generierte.
Finanziell half er damit, Risiken abzufedern, die aus externen Problemen entstanden, etwa dem Wegfall von Sponsoren. Mann agierte stets kostenbewusst, ohne sportlich komplett auf die Bremse zu treten. Er erkannte früh, wann ein Kader ausgereizt war, und leitete rechtzeitig einen Umbruch ein (17 Neuzugänge plus Trainer vor dieser Saison). Der große Kaderwechsel inklusive Trainerneustart war mutig, aber strategisch nachvollziehbar.
Ein weiteres Verdienst liegt im strukturellen Umbau des Nachwuchsleistungszentrums. Die Durchlässigkeit zwischen NLZ und Profimannschaft wurde spürbar verbessert. Hannover 96 entwickelte sich wieder zu einem Standort, an dem junge Spieler echte Perspektiven sehen. Diese Arbeit blieb oft im Hintergrund, war aber langfristig von großer Bedeutung.
Im öffentlichen Auftreten zeichnete sich Mann durch Ruhe und Realismus aus. Er vermied große Versprechen und überhöhte Zielsetzungen. Gerade in einem traditionell, emotional aufgeladenen Umfeld wie Hannover wirkte das oft unspektakulär, aber stabilisierend.
Diese Haltung kollidierte zwar mit Wunschbildern vieler Fans, schützte den Verein aber vor unnötigem Druck.
Im Spannungsfeld zwischen e. V. und Kapitalseite war Mann ein seltenes Bindeglied. Er identifizierte sich erkennbar mit dem Verein, akzeptierte aber die bestehenden Machtverhältnisse.
Dadurch wurde sportliche Arbeit erstmals seit Jahren wieder kontinuierlich möglich. Unabhängig vom sportlichen Ausgang einzelner Spielzeiten bleibt festzuhalten, dass Marcus Mann Hannover 96 strukturell gefestigt, finanziell stabilisiert und sportlich wieder handlungsfähig gemacht hat.
Das scheint aber für den Weltverein Salzburg nicht genügen. Könnt Ihr bitte diesen komischen @MartinMartin zurückpfeifen, welcher seit einiger Zeit in unserem Forum heruntrollt? Danke!
Mann übernahm den Posten des Sportdirektors (später Geschäftsführer Sport nachdem er das Vertrauen beider Siten gwwinnen konnte) unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen. Ein zentrales Verdienst von ihm war, dass er diese Gemengelage akzeptierte, ohne sie öffentlich eskalieren zu lassen.
Er verstand früh, dass sportliche Arbeit bei Hannover 96 nur funktionieren kann, wenn sie nicht permanent in vereinsinterne Machtkämpfe hineingezogen wird. Im Gegensatz zu vielen Vorgängern suchte er nicht die Konfrontation mit Martin Kind, sondern eine sachliche, arbeitsfähige Ebene. Gerade dieses Verhältnis zur Kapitalseite war entscheidend für die nötige Stabilität im Tagesgeschäft. Mann gelang es, sportliche Entscheidungen zu treffen, ohne dass jede Personalie zur Grundsatzfrage wurde.
Auf sportlicher Ebene setzte er konsequent auf Wertentwicklung statt kurzfristiger Symboltransfers. Er baute einen Kader, der finanziell zur 2. Bundesliga passte, gleichzeitig aber Wiederverkaufswerte beinhaltete.
Transfers wie Arrey-Mbi, Köhn oder Tresoldi stehen exemplarisch für diesen Ansatz. Besonders bemerkenswert war, dass er auch aussortierte Spieler meist ohne Abfindungen abgeben konnte und für diese nich Ablösen generierte.
Finanziell half er damit, Risiken abzufedern, die aus externen Problemen entstanden, etwa dem Wegfall von Sponsoren. Mann agierte stets kostenbewusst, ohne sportlich komplett auf die Bremse zu treten. Er erkannte früh, wann ein Kader ausgereizt war, und leitete rechtzeitig einen Umbruch ein (17 Neuzugänge plus Trainer vor dieser Saison). Der große Kaderwechsel inklusive Trainerneustart war mutig, aber strategisch nachvollziehbar.
Ein weiteres Verdienst liegt im strukturellen Umbau des Nachwuchsleistungszentrums. Die Durchlässigkeit zwischen NLZ und Profimannschaft wurde spürbar verbessert. Hannover 96 entwickelte sich wieder zu einem Standort, an dem junge Spieler echte Perspektiven sehen. Diese Arbeit blieb oft im Hintergrund, war aber langfristig von großer Bedeutung.
Im öffentlichen Auftreten zeichnete sich Mann durch Ruhe und Realismus aus. Er vermied große Versprechen und überhöhte Zielsetzungen. Gerade in einem traditionell, emotional aufgeladenen Umfeld wie Hannover wirkte das oft unspektakulär, aber stabilisierend.
Diese Haltung kollidierte zwar mit Wunschbildern vieler Fans, schützte den Verein aber vor unnötigem Druck.
Im Spannungsfeld zwischen e. V. und Kapitalseite war Mann ein seltenes Bindeglied. Er identifizierte sich erkennbar mit dem Verein, akzeptierte aber die bestehenden Machtverhältnisse.
Dadurch wurde sportliche Arbeit erstmals seit Jahren wieder kontinuierlich möglich. Unabhängig vom sportlichen Ausgang einzelner Spielzeiten bleibt festzuhalten, dass Marcus Mann Hannover 96 strukturell gefestigt, finanziell stabilisiert und sportlich wieder handlungsfähig gemacht hat.
Das scheint aber für den Weltverein Salzburg nicht genügen. Könnt Ihr bitte diesen komischen @MartinMartin zurückpfeifen, welcher seit einiger Zeit in unserem Forum heruntrollt? Danke!
25.12.2025 - 17:43 Uhr
Zitat von Androesen96
Marcus Mann kam zu Hannover 96 in einer Phase, in der der Verein sportlich wie strukturell stark verunsichert war. Die Kaderplanung war wenig kohärent, sportliche Zielsetzungen wechselten häufig und das Verhältnis zwischen Verein (e. V.) und Kapitalseite galt als dauerhaft belastet.
Mann übernahm den Posten des Sportdirektors (später Geschäftsführer Sport nachdem er das Vertrauen beider Siten gwwinnen konnte) unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen. Ein zentrales Verdienst von ihm war, dass er diese Gemengelage akzeptierte, ohne sie öffentlich eskalieren zu lassen.
Er verstand früh, dass sportliche Arbeit bei Hannover 96 nur funktionieren kann, wenn sie nicht permanent in vereinsinterne Machtkämpfe hineingezogen wird. Im Gegensatz zu vielen Vorgängern suchte er nicht die Konfrontation mit Martin Kind, sondern eine sachliche, arbeitsfähige Ebene. Gerade dieses Verhältnis zur Kapitalseite war entscheidend für die nötige Stabilität im Tagesgeschäft. Mann gelang es, sportliche Entscheidungen zu treffen, ohne dass jede Personalie zur Grundsatzfrage wurde.
Auf sportlicher Ebene setzte er konsequent auf Wertentwicklung statt kurzfristiger Symboltransfers. Er baute einen Kader, der finanziell zur 2. Bundesliga passte, gleichzeitig aber Wiederverkaufswerte beinhaltete.
Transfers wie Arrey-Mbi, Köhn oder Tresoldi stehen exemplarisch für diesen Ansatz. Besonders bemerkenswert war, dass er auch aussortierte Spieler meist ohne Abfindungen abgeben konnte und für diese nich Ablösen generierte.
Finanziell half er damit, Risiken abzufedern, die aus externen Problemen entstanden, etwa dem Wegfall von Sponsoren. Mann agierte stets kostenbewusst, ohne sportlich komplett auf die Bremse zu treten. Er erkannte früh, wann ein Kader ausgereizt war, und leitete rechtzeitig einen Umbruch ein (17 Neuzugänge plus Trainer vor dieser Saison). Der große Kaderwechsel inklusive Trainerneustart war mutig, aber strategisch nachvollziehbar.
Ein weiteres Verdienst liegt im strukturellen Umbau des Nachwuchsleistungszentrums. Die Durchlässigkeit zwischen NLZ und Profimannschaft wurde spürbar verbessert. Hannover 96 entwickelte sich wieder zu einem Standort, an dem junge Spieler echte Perspektiven sehen. Diese Arbeit blieb oft im Hintergrund, war aber langfristig von großer Bedeutung.
Im öffentlichen Auftreten zeichnete sich Mann durch Ruhe und Realismus aus. Er vermied große Versprechen und überhöhte Zielsetzungen. Gerade in einem traditionell, emotional aufgeladenen Umfeld wie Hannover wirkte das oft unspektakulär, aber stabilisierend.
Diese Haltung kollidierte zwar mit Wunschbildern vieler Fans, schützte den Verein aber vor unnötigem Druck.
Im Spannungsfeld zwischen e. V. und Kapitalseite war Mann ein seltenes Bindeglied. Er identifizierte sich erkennbar mit dem Verein, akzeptierte aber die bestehenden Machtverhältnisse.
Dadurch wurde sportliche Arbeit erstmals seit Jahren wieder kontinuierlich möglich. Unabhängig vom sportlichen Ausgang einzelner Spielzeiten bleibt festzuhalten, dass Marcus Mann Hannover 96 strukturell gefestigt, finanziell stabilisiert und sportlich wieder handlungsfähig gemacht hat.
Das scheint aber für den Weltverein Salzburg nicht genügen. Könnt Ihr bitte diesen komischen @MartinMartin zurückpfeifen, welcher seit einiger Zeit in unserem Forum heruntrollt? Danke!
Marcus Mann kam zu Hannover 96 in einer Phase, in der der Verein sportlich wie strukturell stark verunsichert war. Die Kaderplanung war wenig kohärent, sportliche Zielsetzungen wechselten häufig und das Verhältnis zwischen Verein (e. V.) und Kapitalseite galt als dauerhaft belastet.
Mann übernahm den Posten des Sportdirektors (später Geschäftsführer Sport nachdem er das Vertrauen beider Siten gwwinnen konnte) unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen. Ein zentrales Verdienst von ihm war, dass er diese Gemengelage akzeptierte, ohne sie öffentlich eskalieren zu lassen.
Er verstand früh, dass sportliche Arbeit bei Hannover 96 nur funktionieren kann, wenn sie nicht permanent in vereinsinterne Machtkämpfe hineingezogen wird. Im Gegensatz zu vielen Vorgängern suchte er nicht die Konfrontation mit Martin Kind, sondern eine sachliche, arbeitsfähige Ebene. Gerade dieses Verhältnis zur Kapitalseite war entscheidend für die nötige Stabilität im Tagesgeschäft. Mann gelang es, sportliche Entscheidungen zu treffen, ohne dass jede Personalie zur Grundsatzfrage wurde.
Auf sportlicher Ebene setzte er konsequent auf Wertentwicklung statt kurzfristiger Symboltransfers. Er baute einen Kader, der finanziell zur 2. Bundesliga passte, gleichzeitig aber Wiederverkaufswerte beinhaltete.
Transfers wie Arrey-Mbi, Köhn oder Tresoldi stehen exemplarisch für diesen Ansatz. Besonders bemerkenswert war, dass er auch aussortierte Spieler meist ohne Abfindungen abgeben konnte und für diese nich Ablösen generierte.
Finanziell half er damit, Risiken abzufedern, die aus externen Problemen entstanden, etwa dem Wegfall von Sponsoren. Mann agierte stets kostenbewusst, ohne sportlich komplett auf die Bremse zu treten. Er erkannte früh, wann ein Kader ausgereizt war, und leitete rechtzeitig einen Umbruch ein (17 Neuzugänge plus Trainer vor dieser Saison). Der große Kaderwechsel inklusive Trainerneustart war mutig, aber strategisch nachvollziehbar.
Ein weiteres Verdienst liegt im strukturellen Umbau des Nachwuchsleistungszentrums. Die Durchlässigkeit zwischen NLZ und Profimannschaft wurde spürbar verbessert. Hannover 96 entwickelte sich wieder zu einem Standort, an dem junge Spieler echte Perspektiven sehen. Diese Arbeit blieb oft im Hintergrund, war aber langfristig von großer Bedeutung.
Im öffentlichen Auftreten zeichnete sich Mann durch Ruhe und Realismus aus. Er vermied große Versprechen und überhöhte Zielsetzungen. Gerade in einem traditionell, emotional aufgeladenen Umfeld wie Hannover wirkte das oft unspektakulär, aber stabilisierend.
Diese Haltung kollidierte zwar mit Wunschbildern vieler Fans, schützte den Verein aber vor unnötigem Druck.
Im Spannungsfeld zwischen e. V. und Kapitalseite war Mann ein seltenes Bindeglied. Er identifizierte sich erkennbar mit dem Verein, akzeptierte aber die bestehenden Machtverhältnisse.
Dadurch wurde sportliche Arbeit erstmals seit Jahren wieder kontinuierlich möglich. Unabhängig vom sportlichen Ausgang einzelner Spielzeiten bleibt festzuhalten, dass Marcus Mann Hannover 96 strukturell gefestigt, finanziell stabilisiert und sportlich wieder handlungsfähig gemacht hat.
Das scheint aber für den Weltverein Salzburg nicht genügen. Könnt Ihr bitte diesen komischen @MartinMartin zurückpfeifen, welcher seit einiger Zeit in unserem Forum heruntrollt? Danke!
Nein, ein Weltverein ist Salzburg sicher nicht, aber sportlich sollte es für Marcus Mann ein Aufstieg sein. Dafür hat Hannover mehr Fankultur.
Lg aus Salzburg
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