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Wer wird neuer Löwen Investor? Diskussionsthread

16.07.2025 - 07:35 Uhr
Was ich seltsam finde ist die Aussage wonach unser neuer Präsident noch keinen kontakt immerhin mit seinem Mitgesellschafter hatte, dieser aber angeblich schon mit Dieter Reiter gesprochen hat.
Ich hoffe wirklich sehr, dass wir da nicht noch Alle enttäuscht werden.
Ich bin ja schonmal erleichtert, dass es nicht Frey ist, da war ich zu leichtgläubig. Ansonsten gibt es aber Rätsel auf. Plausibel finde ich im Grunde als Interessenlagen:
- Multi-Club-Ownership (Erwartung "unterbewerteten" Verein auf Kurs zu bringen, offensichtlicher Nachteil: 50+1)
- Immobilien/Baubranche (erklärt Fokus auf Standort, Stadion und Stadt - aber müsste da mehr als Sanierung dahinterstecken?)
- Zufall (z.B. Herkunft aus München; Erbengeneration will etwas Spannendes unternehmen)

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TSV München von 1860. Real Club Celta de Vigo. Blackburn Rovers FC. Club Atlético Peñarol.

Yo vi jugar a Iago Aspas.

And there's chaos
when push comes to shove
but it's music
in my ears.
Zitat von big_daddy0909
Was ich seltsam finde ist die Aussage wonach unser neuer Präsident noch keinen kontakt immerhin mit seinem Mitgesellschafter hatte, dieser aber angeblich schon mit Dieter Reiter gesprochen hat.
Ich hoffe wirklich sehr, dass wir da nicht noch Alle enttäuscht werden.


Auf den ersten Blick natürlich etwas seltsam, andererseits darf man auch nicht Vergessen das hier ja noch das alte Präsidium Federführend war und die MV erst vor kurzem war und auch das neue Präsidium erst mal Eingetragen werden musste und die Übergabe erfolgen musste.

Da hier ja scheinbar auch noch einige Finale Dinge, das "Closing", zu klären sind ist das vermutlich deswegen.

Wundert mich auch nicht wirklich das der neue Investor schon mit der Stadt gesprochen hatte, da wird man sich auch erst mal die Infos eingeholt haben was machbar ist und was man Anbieten kann, wäre ja ziemlicher Unsinn einen Kauf anzustreben wenn man gar nicht weiß welche Optionen "realistisch" sind.

Schöner wäre es natürlich die hätten auch gleich mal mit Mang gesprochen, wird aber auch noch kommen. Das neue Präsidium hat ja auch so erst mal genug zu tun, die müssen auch in den neuen Aufgaben den Überblick bekommen und sich einarbeiten.

Die Aussage von Mang im Interview war ja das "in den nächsten 10 Tagen" was passieren sollte, wir werden sehen.

Große Befürchtungen hab ich nicht das noch was schief geht, andererseits sind wir Sechzig und Ismaik ist involviert 🤪

Aber ganz realistisch, sollte Ismaik den Deal irgendwie sabotieren, müsste der Mann in München gar nicht mehr auftauchen, da käme er kaum wieder raus.

Abwarten und a Halbe trinken - Alternativ ein Käse Fondue verputzen grins

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~-~ TSV 1860 München ~-~


EINMAL LÖWE IMMER LÖWE
Quelle: www.tz.de
Wende um neuen Löwen-Investor – Thoma meldet sich und dementiert Einstieg bei 1860 München
Herzlichen Dank an die TZ mir fast nen Herzinfarkt zu verpassen mit der Überschrift, die war so sau dämlich abgeschnitten auf dem Telefon das mir das Herz in die Hose gerutscht ist grins

Also, wenn sich da wirklich der "echte" Thoma gemeldet hat, dann wird der wohl auch nicht Investor.

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EINMAL LÖWE IMMER LÖWE
Es gibt anscheinend 2 sehr reiche Matthias Thoma‘s in der Schweiz.
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/ismaik-ticker-zum-neuen-investor-bei-1860-muenchen-wer-folgt-auf-zr-93821367.html
Paule Ka ist ja wie geschrieben pleite. Seine Holding ist ansonsten ordentlich aufgestellt.

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Oliver Griss ist schlecht informiert
Zitat von big_daddy0909
Was ich seltsam finde ist die Aussage wonach unser neuer Präsident noch keinen kontakt immerhin mit seinem Mitgesellschafter hatte, dieser aber angeblich schon mit Dieter Reiter gesprochen hat.
Ich hoffe wirklich sehr, dass wir da nicht noch Alle enttäuscht werden.


Wieso soll er mit dem Präsidenten reden, er hat ja 60% und kann alleine entscheiden. ...

Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten...

Im ernst, muss jeder selbst wissen, wie er mit der Situation umgeht. Ich lasse es auf mich zukommen. Wer es wird, ist mir erstmal egal und auch in den ersten Monaten erwarte ich nicht zu viel. Mit Ismaik war es ja auch erstmal ruhig und die Probleme kamen Stück für Stück.
Ich hoffe, jetzt wird es eher so laufen, dass am Anfang nicht so arg viel passiert, es dann aber Stück für Stück voran und nicht wie unter Ismaik, Stück für Stück bergab geht.
Zitat von jurgenkorus

Wer es wird, ist mir erstmal egal und auch in den ersten Monaten erwarte ich nicht zu viel. Mit Ismaik war es ja auch erstmal ruhig und die Probleme kamen Stück für Stück.
Ich hoffe, jetzt wird es eher so laufen, dass am Anfang nicht so arg viel passiert, es dann aber Stück für Stück voran und nicht wie unter Ismaik, Stück für Stück bergab geht.


Also egal ist es mir persönlich jetzt nicht, da das für die Zukunft der Löwen die um Längen wichtigste Personalentscheidung seit Ismaik ist. Wir haben zudem schon bei einigen Kandidaten gesehen, dass eine fragwürdige politische Orientierung von vornherein zu Vorbehalten (vorsichtig formuliert) bei vielen Fans führen würde.

Die wichtigsten Weichenstellungen würden außerdem auch gleich zu Anfang anstehen: Sanierung GWS (und Bekenntnis des Investors dazu, egal in welcher Ausbauvariante), Turnhalle, Kooperationsvertrag, Umgang mit Darlehen/ggf. Genussrechten, Merchandising GmbH, personelle Besetzung der Gremien, und generelle strategische Ausrichtung.

Da wird man denke ich sehr früh schon sehr viel erkennen können. Erstmal ist aber ja eh noch Geduld angesagt, im Warten auf den Vollzug. Am wichtigsten ist jetzt erstmal, dass Ismaik abgelöst wird, weil das ein Investor war, wo man überhaupt nicht einschätzen konnte, ob der je verkaufen wird. Bei allen künftigen Investoren wird das hoffentlich leichter sein, falls man im Lauf der Zeit merken sollte, dass es doch ein Missverständnis war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanse-Loewe am 16.07.2025 um 12:10 Uhr bearbeitet
Zitat von Hanse-Loewe
Zitat von jurgenkorus

Wer es wird, ist mir erstmal egal und auch in den ersten Monaten erwarte ich nicht zu viel. Mit Ismaik war es ja auch erstmal ruhig und die Probleme kamen Stück für Stück.
Ich hoffe, jetzt wird es eher so laufen, dass am Anfang nicht so arg viel passiert, es dann aber Stück für Stück voran und nicht wie unter Ismaik, Stück für Stück bergab geht.


Also egal ist es mir persönlich jetzt nicht, da das für die Zukunft der Löwen die um Längen wichtigste Personalentscheidung seit Ismaik ist. Wir haben zudem schon bei einigen Kandidaten gesehen, dass eine fragwürdige politische Orientierung von vornherein zu Vorbehalten (vorsichtig formuliert) bei vielen Fans führen würde.

Die wichtigsten Weichenstellungen würden außerdem auch gleich zu Anfang anstehen: Sanierung GWS (und Bekenntnis des Investors dazu, egal in welcher Ausbauvariante), Turnhalle, Kooperationsvertrag, Umgang mit Darlehen/ggf. Genussrechten, Merchandising GmbH, personelle Besetzung der Gremien, und generelle strategische Ausrichtung.

Da wird man denke ich sehr früh schon sehr viel erkennen können. Erstmal ist aber ja eh noch Geduld angesagt, im Warten auf den Vollzug. Am wichtigsten ist jetzt erstmal, dass Ismaik abgelöst wird, weil das ein Investor war, wo man überhaupt nicht einschätzen konnte, ob der je verkaufen wird. Bei allen künftigen Investoren wird das hoffentlich leichter sein, falls man im Lauf der Zeit merken sollte, dass es doch ein Missverständnis war.


Natürlich ist es mir nicht egal, wer es wird. Ich meine damit, dass ich wahrscheinlich die Meldung eh nicht einordnen könnten, ob es denn ein guter, sehr guter oder schlechter Investor ist.

Ja, Weichen werden sehr früh gestellt werden - mündlich. Da bin ich aber von der Fraktion "glaube ich erst, wenn ich es sehe". Wenn der erste Stein der Turnhalle steht, glaube ich es, keine Sekunde früher.
Auch personelle Besetzungen werde ich kaum einordnen können. Wenn da jetzt irgendwelche Schweizer installiert werden, kenn ich die ja nicht. Lebensläufe sehen immer toll aus (normalerweise).
Strategien sind auch schnell wieder verworfen, aber natürlich hast du recht, dass das ein wichtiger Punkt ist, den man früh setzen muss und der dann auch einen gewissen Einblick erlauben sollte, wie der Neue tickt.

Sicher wird man also gewisse Tendenzen ausmachen können, aber letztlich kann ich als normaler Fan dann nur ein bisschen besser raten, wie es weitergehen könnte. Das einzige, was man recht schnell erkennen kann, wäre, ob jemand völlig planlos antritt und wieder völlig ungeeignete Leute in Gremien installieren will. Da bin ich aber optimistisch und sage: das wird nicht passieren.
Zitat von jurgenkorus

Ja, Weichen werden sehr früh gestellt werden - mündlich. Da bin ich aber von der Fraktion "glaube ich erst, wenn ich es sehe".....


Bin ich absolut bei dir, dass ich auf Fakten mehr gebe als auf schöne Worte.

Nur glaub ich, dass wir sehr schnell Fakten sehen werden, bei einigen der für Sechzig wichtigsten Themen.

Nehmen wir das vielleicht wichtigste Thema: die Schulden (incl. Genussrechtsverbindlichkeiten). Sollte es stimmen, dass die Verbindlichkeiten bis auf das zuletzt für die Fortführungsprognose gewährte Darlehen gestrichen wurden, würde das in meinen Augen sehr viel (Positives) über den neuen Investor aussagen.

Ein Schuldenschnitt ist nämlich in unserer Konstellation nicht ein Verzicht des Verkäufers (Ismaik), wie in bestimmten Medien zu lesen war. Der Käufer hätte beim Erwerb der Gesellschaftsanteile nämlich zusätzlich die Übertragung der Darlehensforderungen verlangen können. Ismaik ist es egal, wofür er den Kaufpreis erhält, also für die Gesellschaftsanteile allein, oder für das Paket incl. der Darlehensforderungen. Und da er Gesellschafter und Gläubiger in Personalunion war, wäre es für ihn ein Leichtes gewesen, als Gläubiger die Zustimmung zur Übertragung der Darlehensrechte zu geben.

Das unterscheidet die Konstellation bei uns von anderen Fällen wie z.B. Lautern, wo die Gesellschafter nicht auch die Gläubiger waren. Während in diesen anderen Fällen ein Schuldenschnitt unerlässlich war, um über neue Investoren den Fortbestand der Gesellschaft zu retten, war die Konstellation bei uns so, dass ich persönlich nicht mit einem Schuldenschnitt gerechnet hätte, weil bei uns die Darlehensforderungen beim Verkauf übertragbar gewesen wären. Umso erfreulicher wäre es, wenn es doch so käme.

Für einen Käufer wäre das Paket aus Gesellschaftsanteilen plus Darlehensforderungen gegen die Gesellschaft nämlich mehr wert gewesen als die Gesellschaftsanteile allein. Und zusätzlich hätte sich ein Käufer so Einfluss sichern können auf den eV, weil dieser wegen der Verbindlichkeiten abhängig vom Investor gewesen wäre.

Wenn ein Käufer aber bewusst darauf verzichtet, und einem Schuldenschnitt zustimmt, würde der Käufer damit faktisch zum Ausdruck bringen, dass er anders als Ismaik auf ein zentrales Machtmittel verzichtet. Für mich wäre das – sollte es so kommen – ein massives Einstiegsgeschenk des neuen Investors und Zeichen für eine ganz andere Haltung, als wir sie bei Ismaik gesehen haben.

Gleichzeitig wäre es das für Sechzigs Zukunftsperspektive wichtigste Thema überhaupt: für die langfristige sportliche Perspektive, wie auch für die Unabhängigkeit des Vereins als gestaltender Gesellschafter des Profifußballs.
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