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Weltmeisterschaft 2026

05.12.2025 - 17:43 Uhr
Weltmeisterschaft 2026 |#18981
29.07.2026 - 07:07 Uhr
Zitat von Stinson
Zitat von FCB1986Wembley

European nations ready to boycott the World Cup in opposition to Infantino's plan to sell off part of FIFA to private investors - with an emergency meeting of UEFA nations planned this week.

https://x.com/i/status/2082179280952336882


Einfach boykottieren ist schon immer sehr populistisch und einfach daher gesagt, aber vermutlich die sinnvollste Variante.

Verbände an sich sind sowieso ein problematisches Konstrukt. Sobald diese ein gewisses Standing haben, vergessen die führenden Kräfte dort immer, FÜR WEN sie eigentlich arbeiten. Das ist im Leistungs- und Breitensport genauso wie in der Kultur, im öffentlichen Dienst oder in der Wirtschaft so. Das zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch.


Die Boykott-Drohung dürfte am Ende genau das bleiben, was sie ist. Eine reine Drohung. Bis die nächste WM stattfindet, ist die ganze Aufregung darum eh abgeklungen und jede Nation wird zuletzt so teilnehmen wie immer.

Das ist doch ein am Anfang scharf klingendes und am Ende ganz stumpfes Schwert, weil man es nicht durchziehen wird (hat sowohl finanzielle Aspekte, aber auch den bröckelnden Rückhalt in der eigenen Basis einfach über die lange Zeit). Das hat Infantino einfach wieder strategisch gut platziert. Unmittelbar nach einer WM ist einfach der längste Abstand zum nächsten Turnier, der möglich ist.

•     •     •

I feel like kind of a big deal on a fairly irrelevant social media site that falsely inflates my ego....
Weltmeisterschaft 2026 |#18982
29.07.2026 - 07:57 Uhr
Die UEFA und die Landesverbände werden FIFA Wettbewerbe boykottieren, wenn Schweine fliegen können.
Not gonna happen.

Ceferin plustert sich gerade nur etwas auf, um sich als den "Guten" aufzuspielen - was er im Vergleich zu Infantino auch wirklich ist.
Die FIFA wird das Ding durchziehen, da vor allem den kleineren Nationalverbänden dadurch ordentlich Kohle winkt. Die UEFA wird das Vorhaben vielleicht ablehnen aber so ziemlich alle anderen werden dafür stimmen. Zähneknirschend wird man sich dem beugen und irgendwann ist alles vergessen, bis sich Infantino wieder was neues einfallen lässt - dann repeat.

Lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren.
Weltmeisterschaft 2026 |#18983
29.07.2026 - 08:03 Uhr
Zitat von Harkenberg

Zitat von HerbieKicker

Quelle: www.blick.ch
In einem laut «The Athletic» am Montag veröffentlichten Rundschreiben stellt das Regelgremium klar: Die sogenannte «Mistaken Identity»-Regel ist ausschliesslich dafür gedacht, einen falsch bestraften Spieler zu identifizieren. Sie darf nicht dazu verwendet werden, den ursprünglichen Entscheid vollständig umzudeuten – also aus einem Foul nachträglich eine Schwalbe zu machen.
Was durfte man sich hier anhören weil man genau das gesagt hat. Collina hat während der WM seine eigenen Regeln erfunden, die es nicht hätte geben dürfen.

Das IFAB hat diese Auslegung der Regel jetzt erstmal verboten, überprüft aber eine Änderung. Bis dahin ist die Regel auszulegen wie sie mal ursprünglich gedacht war. Und nicht wie Collina und die FIFA sie rechtswidrig angewendet haben.

Lustig wenn man bedenkt mit welcher Akribie, der ein oder andere versucht hat anhand des Textes des IFAB zu erklären, dass das alles seine Richtigkeit hat.


Ich muss sagen, da gefällt mir die Auslegung besser, wenn man aus einem Foul eine Schwalbe machen kann. Ich finde den VAR gerade dafür äußerst sinnvoll, damit kein Abwehrspieler bei einer Schwalbe zu unrecht bestraft werden kann.


Es hat halt einfach nichts mit einer Auslegung zu tun. Was die FIFA gemacht hat widerspricht halt vollkommen den Wortlaut der Regel. Wenn man so eine Regel haben möchte, dann muss man auch den Text ändern.

Ansonsten spricht meiner Ansicht nach vieles gegen eine solche Regelanwendung. Am Gewichtigsten sind jedoch meiner Ansicht nach die folgenden Punkte.

1. Die aktuelle Regelanwendung der FIFA erlaubt es dem VAR selbst dann noch einzugreifen, wenn das Spiel bereits wieder angepfiffen ist. Dafür gibt es schlichtweg keinen Grund.

2. Die aktuelle Regelanwendung der FIFA erlaubt es dem VAR nur bei einer gelben Karte bei einer Schwalbe einzugreifen. Wenn der Spieler mit einer Schwalbe einen direkten Freistoß gewinnt und der Gegenspieler keine Karte dafür erhält, darf der VAR nach der Auslegung der FIFA nicht eingreifen.

3. Um diese Regelung umsetzen zu können, müsste der VAR entweder jede gelbe Karte (aktuelle Regelung) oder jedes Foulspiel (ggf. Neuregelung) im Spiel prüfen. Das kann der VAR gar nicht leisten (personell) und auch nicht jede Schwalbe ist glasklar. Eine solche Regelung wird das Spiel nur weiter fragmentieren und zu viel Unfrieden führen. Überlegt mal selber wie oft es in Spieltagsthreads Uneinigkeit darüber gibt ob etwas eine Schwalbe war.

Da wäre ich eher dabei eine krasse Schwalbe als grobe Unsportlichkeit einzustufen, sodass auch nachträglich eine rote Karte vergeben werden kann mit 5 Spielen Sperren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Meliodas am 29.07.2026 um 08:20 Uhr bearbeitet
Weltmeisterschaft 2026 |#18984
29.07.2026 - 08:08 Uhr
Zitat von HerbieKicker
Zitat von Harkenberg

Zitat von HerbieKicker

Quelle: www.blick.ch
In einem laut «The Athletic» am Montag veröffentlichten Rundschreiben stellt das Regelgremium klar: Die sogenannte «Mistaken Identity»-Regel ist ausschliesslich dafür gedacht, einen falsch bestraften Spieler zu identifizieren. Sie darf nicht dazu verwendet werden, den ursprünglichen Entscheid vollständig umzudeuten – also aus einem Foul nachträglich eine Schwalbe zu machen.
Was durfte man sich hier anhören weil man genau das gesagt hat. Collina hat während der WM seine eigenen Regeln erfunden, die es nicht hätte geben dürfen.

Das IFAB hat diese Auslegung der Regel jetzt erstmal verboten, überprüft aber eine Änderung. Bis dahin ist die Regel auszulegen wie sie mal ursprünglich gedacht war. Und nicht wie Collina und die FIFA sie rechtswidrig angewendet haben.

Lustig wenn man bedenkt mit welcher Akribie, der ein oder andere versucht hat anhand des Textes des IFAB zu erklären, dass das alles seine Richtigkeit hat.


Ich muss sagen, da gefällt mir die Auslegung besser, wenn man aus einem Foul eine Schwalbe machen kann. Ich finde den VAR gerade dafür äußerst sinnvoll, damit kein Abwehrspieler bei einer Schwalbe zu unrecht bestraft werden kann.


Das ist etwas was man besprechen kann, insbesondere auch im Hinblick bis wann der VAR eingreifen kann (sinnvollerweise bis das Spiel fortgesetzt wurde) und wie es sich mit Schwalben verhält wo der Gegenspieler nicht Gelb erhalten hat. Das ist potentiell nämlich eine Büchse der Pandora, die man da öffnen könnte.

Und nur darum geht's: Das muss man durchsprechen, ordentlich auf Schiene setzen und dann ist es auch völlig in Ordnung. Und nicht, ich bin Collina und mache was ich möchte weil ich glaube über mir steht nur noch Infantino und Gott höchstselbst. Und so hat er sich die ganze WM verhalten.

Schön, dass er entsprechend abgestraft wurde. Nur Konsequenzen wird es natürlich nicht geben.

Die Regelfindung im Fußball folgt klaren Regeln. Die mögen in der Zusammensetzung der Gremien antiquiert sein (Macht für England, Schottland, Wales usw), aber a) hat man sich was das angeht geöffnet und b) ist der Prozess als solches etabliert und sinnvoll.

Damit nicht jeder macht was er will. Wie Collina und seine Leute.


Selbst wenn der Abwehrspieler kein Gelb oder Gelb/Rot bekommen hat, sollte es immer korrigiert werden. Es kann ja auch so eine Situation "noch so ein Foul und du fliegst" sein, wenn der Abwehrspieler schon Gelb hatte. Schwalben sind etwas sehr ärgerliches und gehören bestraft und wenn der VAR dabei helfen kann, diese zu erkennen, bin ich unbedingt dafür. Aber ich kann dich auch verstehen, es war so nicht vorgesehen und somit hätte er dafür nicht benutzt werden dürfen. Das ist dann also so eine Sache, die man dringend mit aufnehmen sollte. Der VAR wurde ja auch dazu benutzt, zwischen Abstoß und Eckstoß zu entscheiden, was ich übrigens auch nicht schlecht finde. Wird still im Hintergrund geprüft und hält das Spiel nur auf, wenn eine Fehlentscheidung vorliegt.

•     •     •

FC Bayern 2026/2027

-------------------------------Kane(Saibari)-------------------------------
Diaz(Barcola)------------Musiala(Gnabry)-----------------Olise(Karl)
-------------Pavlovic(Bischof)--------Kimmich(Ndiaye,Daiber)----
Davies(Brown)--Tah(Ito)--Upamecano(Kiala)--Stanisic(Laimer)
--------------------------------Urbig(Neuer)-----------------------------------

Trainer: Vincent Kompany
Weltmeisterschaft 2026 |#18985
29.07.2026 - 08:17 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Zitat von HerbieKicker

Zitat von GelsenHandy

Zitat von HerbieKicker

Zitat von GelsenHandy

Zitat von HerbieKicker

Quelle: www.blick.ch
In einem laut «The Athletic» am Montag veröffentlichten Rundschreiben stellt das Regelgremium klar: Die sogenannte «Mistaken Identity»-Regel ist ausschliesslich dafür gedacht, einen falsch bestraften Spieler zu identifizieren. Sie darf nicht dazu verwendet werden, den ursprünglichen Entscheid vollständig umzudeuten – also aus einem Foul nachträglich eine Schwalbe zu machen.
Was durfte man sich hier anhören weil man genau das gesagt hat. Collina hat während der WM seine eigenen Regeln erfunden, die es nicht hätte geben dürfen.

Das IFAB hat diese Auslegung der Regel jetzt erstmal verboten, überprüft aber eine Änderung. Bis dahin ist die Regel auszulegen wie sie mal ursprünglich gedacht war. Und nicht wie Collina und die FIFA sie rechtswidrig angewendet haben.

Lustig wenn man bedenkt mit welcher Akribie, der ein oder andere versucht hat anhand des Textes des IFAB zu erklären, dass das alles seine Richtigkeit hat.


Lustig, wie du das nun im Nachhinein verdrehst.
Die Diskussion war nicht, was die IFAB meinte, sondern ob die FIFA so interpretieren durfte, wie sie es die WM über getan hat.
Und oh Wunder: Der FIFA kann da immer noch niemand reinreden, die können einfach machen was sie wollen. Selbst jetzt im Nachhinein gibts da keinen Rüffel vom IFAB, sondern nur die Klarstellung und der Hinweis, dass man sich für Schwalben nun was anderes ausdenkt.


Du hast eben bis heute nicht verstanden um was es ging, was auch in Ordnung ist. Nein, die Fifa durfte es nicht, das hat das IFAB klargestellt. Ändert das etwas an der Gültigkeit des Wettbewerbs? Auch nicht. Verboten wurde die Auslegung trotzdem bis man es richtig geregelt hat.

Aber grundsätzlich hat die FIFA die WM unter einer Regelauslegung gespielt, die nicht zulässig war. Das wurde klargestellt. Das immer noch negieren zu wollen, bitte. Da spare ich mir dann aber auch weitere Antworten.


Zeig doch mal bitte die Stelle an der das IFAB klarstellt, was die FIFA nicht durfte.

Ich habs damals schon genau so geschrieben: Die FIFA können die Regeln bei ihrem Turnier auslegen wie sie möchten. Dass Schwalben bei dem Turnier unter "identity mistaken" fallen, wurde vor dem Turnier kommuniziert und bereits in der Vorrunde so angewendet.

Die IFAB macht jetzt die Schadensbegrenzung von der auch in der Diskussion schon wir beide ausgingen und stellt deutlich nach dem Turnier (und ich nehme mal an nach interner Diskussion) klar, wie die Regel in Zukunft auszulegen ist.
Die Schweizer Medien machen daraus jetzt natürlich mehr, als das IFAB eigentlich geschrieben hat.


Eine gelbe Karte, bei der es sich nicht um eine zweite gelbe Karte handelt, kann nur zur Identifizierung des Spielers überprüft werden, der das geahndete Vergehen begangen hat.
Das Vergehen selbst kann nicht überprüft oder neu bewertet werden.

https://www.theifab.com/de/documents/?documentType=all&language=de&years=2026

Zirkular 34 runterladen.

Und auch das zugleich ausgesprochene Verbot ist der klare Hinweis. Ich glaube wir interpretieren das Wort "dürfen" ziemlich unterschiedlich. Die Fifa "darf" auch sagen, dass sie die Regel 4 Ausrüstung der Spieler so interpretiert, dass alle ein Tütü tragen dürfen und ab jetzt im Tütü gespielt wird.

Wird es am Ende eben die Klarstellung geben, dass das so nicht richtig war.

Das Zirkular 34 sagt genau das. Die Auslegung war falsch und sie hätte es so nicht geben dürfen. Das annulliert doch aber nicht sofort den Wettbewerb, der war ja in sich konsistent. Auch das habe ich damals im Übrigen geschrieben. Für das Turnier war es "richtig" weil Collina das so wollte, Bestand konnte es trotzdem nicht haben, da offensichtlich falsch interpretiert.

Regeln folgen einem klaren Pfad und der ist einzuhalten. Deshalb jetzt erstmal wieder verboten bis das geklärt ist. Es sind im Übrigen alle Medien, die das so aufgreifen, Blick.ch war heute morgen nur am Schnellsten. Die Sportschau zum Beispiel spricht von "schlimmer Fehler", Kicker titelt: Embolo hätte nicht vom Platz gestellt werden dürfen

Usw.
Glaube eigentlich, dass wir nicht weit auseinander sind.


In diesem Dokument schreibt die IFAB wortwörtlich
"Die Anwendung der Regel zu Spielerverwechslungen auf Fälle von Simulieren bei der FIFA
Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ wurde positiv aufgenommen und wird in die detaillierte
Überprüfung des VAR-Protokolls einfliessen, die im Zirkular Nr. 32 angekündigt wurde. Bis die
Regel definitiv auf solche Fälle angewandt wird, kann es jedoch bis zum Abschluss dieser
Überprüfung dauern."

Keine Kritik an der FIFA. Kein Rüffel. Nichts.
Der Pfad der Regeln gilt für die FIFA nicht, sie ist frei in ihrer Interpretation dieser. Wenn die FIFA will, dass im TÜTÜ gespielt wird oder politische Aussagen zu bestrafen sind außer sie kommen von Argentinien oder von Trump selbst, dann können sie das machen. Hinterher kann die IFAB dann diskutieren und die Regeln klarstellen, aber das ändert eben rein gar nichts wenn die FIFA sagt bei "Bei der WM ist Regel XY so und so zu interpretieren" dann wird es so gemacht. Und genau das war hier ja der Fall.


Die FIFA hat 4 von 8 Sitzen im IFAB-Präsidium. Es war daher zu keinem Zeitpunkt zu erwarten, dass die IFAB deutliche Kritik aussprechen wird. Die IFAB hat jedoch die Auslegung von Collina nun sehr eindeutig für unvereinbar mit dem Regelwerk erklärt. Das ist aufgrund der Zusammensetzung des Präsidiums schon überraschend und ein klarer Fingerzeig dafür, dass die IFAB das Verhalten von Collina missbilligt.
Wer denkt Organisationen wie die IFAB (unabhängig übrigens von der Zusammensetzung) kritisiert plötzlich in markigen Worten irgendwelche Verbände, hat keine Ahnung davon wie multinationale Verbände/Organisationen arbeiten und kommunizieren. Da geht es auch um Politik.

Ansonsten ist es nicht ungewöhnlich, dass dieses Statement erst nach der WM kommt. Das Präsidium muss sich eben erst abstimmen und 4 der 8 Vertreter hatten ein Interesse daran, dass das Ganze erst nach der WM klargestellt wird.

Weiterhin möchte ich nochmal klarstellen, dass ein Sportdachverband die Regeln des Sports nicht nach freien Belieben gestalten kann. Der Sportdachverband muss dafür die vorgegebenen Prozesse einhalten, ansonsten können Mitgliedsverbände vor ordentlichen Gerichten oder dem CAS dagegen klagen (sog. Vereinsbinnenrecht).
Weltmeisterschaft 2026 |#18986
29.07.2026 - 08:53 Uhr
Zitat von Stinson
Zitat von FCB1986Wembley

European nations ready to boycott the World Cup in opposition to Infantino's plan to sell off part of FIFA to private investors - with an emergency meeting of UEFA nations planned this week.

https://x.com/i/status/2082179280952336882


Einfach boykottieren ist schon immer sehr populistisch und einfach daher gesagt, aber vermutlich die sinnvollste Variante.

Verbände an sich sind sowieso ein problematisches Konstrukt. Sobald diese ein gewisses Standing haben, vergessen die führenden Kräfte dort immer, FÜR WEN sie eigentlich arbeiten. Das ist im Leistungs- und Breitensport genauso wie in der Kultur, im öffentlichen Dienst oder in der Wirtschaft so. Das zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch.


Ein Boykott ist natürlich die in gewisser Weise naheliegende und scheinbar robusteste Reaktion. Allerdings, wie andere schon zu Recht angemerkt haben, sind die Kontinental- und Landesverbände, allen voran die UEFA als "big player", nicht eben durch überdurchschnittliche Einigkeit und Rückgrat aufgefallen, wenn es drum ging, durchzuziehen. Da bleibt Infantino und seinen ultrakorrupten Weggefährten viel Zeit, um "Überzeugungsarbeit" zu leisten. MMn müsste die UEFA viel stärker in die Offensive gehen und einen Plan erarbeiten, wie die Fifa entkernt und letztlich zerstört werden könnte, um sie in der Zukunft mit einem neuen Weltverband zu ersetzen. Riskant ja, aber den Weltfussball Infantino und seinen Heuschreckenfreunden und Oligarchen (denen der Fussball an sich sch**ßegal ist) zu opfern, sollte nicht akzeptabel sein.
Weltmeisterschaft 2026 |#18987
29.07.2026 - 09:07 Uhr
Zitat von mickeyzee
Zitat von Stinson

Zitat von FCB1986Wembley

European nations ready to boycott the World Cup in opposition to Infantino's plan to sell off part of FIFA to private investors - with an emergency meeting of UEFA nations planned this week.

https://x.com/i/status/2082179280952336882


Einfach boykottieren ist schon immer sehr populistisch und einfach daher gesagt, aber vermutlich die sinnvollste Variante.

Verbände an sich sind sowieso ein problematisches Konstrukt. Sobald diese ein gewisses Standing haben, vergessen die führenden Kräfte dort immer, FÜR WEN sie eigentlich arbeiten. Das ist im Leistungs- und Breitensport genauso wie in der Kultur, im öffentlichen Dienst oder in der Wirtschaft so. Das zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch.


Ein Boykott ist natürlich die in gewisser Weise naheliegende und scheinbar robusteste Reaktion. Allerdings, wie andere schon zu Recht angemerkt haben, sind die Kontinental- und Landesverbände, allen voran die UEFA als "big player", nicht eben durch überdurchschnittliche Einigkeit und Rückgrat aufgefallen, wenn es drum ging, durchzuziehen. Da bleibt Infantino und seinen ultrakorrupten Weggefährten viel Zeit, um "Überzeugungsarbeit" zu leisten. MMn müsste die UEFA viel stärker in die Offensive gehen und einen Plan erarbeiten, wie die Fifa entkernt und letztlich zerstört werden könnte, um sie in der Zukunft mit einem neuen Weltverband zu ersetzen. Riskant ja, aber den Weltfussball Infantino und seinen Heuschreckenfreunden und Oligarchen (denen der Fussball an sich sch**ßegal ist) zu opfern, sollte nicht akzeptabel sein.


Die FIFA verteilt sehr viel Geld in strukturschwache Regionen um dort überhaupt erst professionelle Strukturen für den Fußball aufbauen zu können. Dafür braucht es sehr viel Geld. Dieses Geld muss erwirtschaftet werden, denn die reichen Verbände sind jetzt natürlich auch nicht bereit Millionenzahlungen an Kleinstverbände in der Karibik zu zahlen.

Als Fans in Europa machen wir es uns auch ein wenig einfach, wenn wir jeden Versuch der Monetarisierung kritisieren und so tun als wäre es einfach nur die Gier von Infantino.

Die Grundförderung pro Verband ist von rd. 250.000 € unter Blatter durch FIFA Forward 3.0 auf 2.000.000 € gestiegen. Die afrikanischen Verbände erhalten in der aktuellen Förderperiode knapp 430.000.000 €. Das sind einfach ganz andere Zahlen und Ressourcen als noch unter Blatter und diese Ressourcen braucht der afrikanische Fußball.
Weltmeisterschaft 2026 |#18988
29.07.2026 - 09:12 Uhr
Zitat von Deluxe91
Die UEFA und die Landesverbände werden FIFA Wettbewerbe boykottieren, wenn Schweine fliegen können.
Not gonna happen.

Ceferin plustert sich gerade nur etwas auf, um sich als den "Guten" aufzuspielen - was er im Vergleich zu Infantino auch wirklich ist.
Die FIFA wird das Ding durchziehen, da vor allem den kleineren Nationalverbänden dadurch ordentlich Kohle winkt. Die UEFA wird das Vorhaben vielleicht ablehnen aber so ziemlich alle anderen werden dafür stimmen. Zähneknirschend wird man sich dem beugen und irgendwann ist alles vergessen, bis sich Infantino wieder was neues einfallen lässt - dann repeat.

Lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren.


Wenn es wirlklich soweit kommt, wird die UEFA einfach mitverdienen und "alle" sind glücklich. Es hat schon etwas von Selbstironie, wenn die UEFA sowas schreibt: ""Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Vermögenswerte, mit denen gehandelt werden darf - insbesondere dann nicht, wenn völlig intransparent ist, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns besitzt den Fußball. Es ist nicht an der FIFA, ihn zu verkaufen.""

"Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will die Europäische Fußball-Union (UEFA) noch in der laufenden Woche eine Dringlichkeitssitzung abhalten, um über ihre weitere Reaktion auf die Pläne zu beraten. Laut "Sky", "ESPN" und "Bloomberg" soll auch über einen möglichen Boykott der Weltmeisterschaft gesprochen werden."
Man wird drüber sprechen und sich auf Füße stillhalten einigen. Alles andere wäre äußerst überraschend.
Weltmeisterschaft 2026 |#18989
29.07.2026 - 09:23 Uhr
Zitat von Meliodas
Zitat von mickeyzee

Zitat von Stinson

Zitat von FCB1986Wembley

European nations ready to boycott the World Cup in opposition to Infantino's plan to sell off part of FIFA to private investors - with an emergency meeting of UEFA nations planned this week.

https://x.com/i/status/2082179280952336882


Einfach boykottieren ist schon immer sehr populistisch und einfach daher gesagt, aber vermutlich die sinnvollste Variante.

Verbände an sich sind sowieso ein problematisches Konstrukt. Sobald diese ein gewisses Standing haben, vergessen die führenden Kräfte dort immer, FÜR WEN sie eigentlich arbeiten. Das ist im Leistungs- und Breitensport genauso wie in der Kultur, im öffentlichen Dienst oder in der Wirtschaft so. Das zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch.


Ein Boykott ist natürlich die in gewisser Weise naheliegende und scheinbar robusteste Reaktion. Allerdings, wie andere schon zu Recht angemerkt haben, sind die Kontinental- und Landesverbände, allen voran die UEFA als "big player", nicht eben durch überdurchschnittliche Einigkeit und Rückgrat aufgefallen, wenn es drum ging, durchzuziehen. Da bleibt Infantino und seinen ultrakorrupten Weggefährten viel Zeit, um "Überzeugungsarbeit" zu leisten. MMn müsste die UEFA viel stärker in die Offensive gehen und einen Plan erarbeiten, wie die Fifa entkernt und letztlich zerstört werden könnte, um sie in der Zukunft mit einem neuen Weltverband zu ersetzen. Riskant ja, aber den Weltfussball Infantino und seinen Heuschreckenfreunden und Oligarchen (denen der Fussball an sich sch**ßegal ist) zu opfern, sollte nicht akzeptabel sein.


Die FIFA verteilt sehr viel Geld in strukturschwache Regionen um dort überhaupt erst professionelle Strukturen für den Fußball aufbauen zu können. Dafür braucht es sehr viel Geld. Dieses Geld muss erwirtschaftet werden, denn die reichen Verbände sind jetzt natürlich auch nicht bereit Millionenzahlungen an Kleinstverbände in der Karibik zu zahlen.

Als Fans in Europa machen wir es uns auch ein wenig einfach, wenn wir jeden Versuch der Monetarisierung kritisieren und so tun als wäre es einfach nur die Gier von Infantino.

Die Grundförderung pro Verband ist von rd. 250.000 € unter Blatter durch FIFA Forward 3.0 auf 2.000.000 € gestiegen. Die afrikanischen Verbände erhalten in der aktuellen Förderperiode knapp 430.000.000 €. Das sind einfach ganz andere Zahlen und Ressourcen als noch unter Blatter und diese Ressourcen braucht der afrikanische Fußball.


Ich bin da absolut nicht im Thema. Wenn ich mir aber diese Zahlen von FIFA Forward 3.0 anschaue, müsste das Geld in großen Teilen Afrikas das Äquivalent zu einer Lachgaseinspritzung im Auto sein.
Kann man irgendwo nachvollziehen wie die Entwicklung in den einzelnen Ländern voranschreitet, bzw. kommt das Fördergeld auch tatsächlich an der Basis an oder machen sich da nur die Funktionäre die Taschen voll?

•     •     •

NEUER - LAHM - DANTE - BOATENG - ALABA - SCHWEINSTEIGER - MARTINEZ -
RIBERY - MÜLLER - ROBBEN - MANDZUKIC - HEYNCKES

WEMBLEY, 25.MAI 2013

DANKE JUNGS!!!

Ein großer Dank auch an alle anderen Spieler für eine großartige Saison!
Weltmeisterschaft 2026 |#18990
29.07.2026 - 09:28 Uhr
Zitat von Meliodas
Zitat von mickeyzee

Zitat von Stinson

Zitat von FCB1986Wembley

European nations ready to boycott the World Cup in opposition to Infantino's plan to sell off part of FIFA to private investors - with an emergency meeting of UEFA nations planned this week.

https://x.com/i/status/2082179280952336882


Einfach boykottieren ist schon immer sehr populistisch und einfach daher gesagt, aber vermutlich die sinnvollste Variante.

Verbände an sich sind sowieso ein problematisches Konstrukt. Sobald diese ein gewisses Standing haben, vergessen die führenden Kräfte dort immer, FÜR WEN sie eigentlich arbeiten. Das ist im Leistungs- und Breitensport genauso wie in der Kultur, im öffentlichen Dienst oder in der Wirtschaft so. Das zieht sich wirklich wie ein roter Faden durch.


Ein Boykott ist natürlich die in gewisser Weise naheliegende und scheinbar robusteste Reaktion. Allerdings, wie andere schon zu Recht angemerkt haben, sind die Kontinental- und Landesverbände, allen voran die UEFA als "big player", nicht eben durch überdurchschnittliche Einigkeit und Rückgrat aufgefallen, wenn es drum ging, durchzuziehen. Da bleibt Infantino und seinen ultrakorrupten Weggefährten viel Zeit, um "Überzeugungsarbeit" zu leisten. MMn müsste die UEFA viel stärker in die Offensive gehen und einen Plan erarbeiten, wie die Fifa entkernt und letztlich zerstört werden könnte, um sie in der Zukunft mit einem neuen Weltverband zu ersetzen. Riskant ja, aber den Weltfussball Infantino und seinen Heuschreckenfreunden und Oligarchen (denen der Fussball an sich sch**ßegal ist) zu opfern, sollte nicht akzeptabel sein.


Die FIFA verteilt sehr viel Geld in strukturschwache Regionen um dort überhaupt erst professionelle Strukturen für den Fußball aufbauen zu können. Dafür braucht es sehr viel Geld. Dieses Geld muss erwirtschaftet werden, denn die reichen Verbände sind jetzt natürlich auch nicht bereit Millionenzahlungen an Kleinstverbände in der Karibik zu zahlen.

Als Fans in Europa machen wir es uns auch ein wenig einfach, wenn wir jeden Versuch der Monetarisierung kritisieren und so tun als wäre es einfach nur die Gier von Infantino.

Die Grundförderung pro Verband ist von rd. 250.000 € unter Blatter durch FIFA Forward 3.0 auf 2.000.000 € gestiegen. Die afrikanischen Verbände erhalten in der aktuellen Förderperiode knapp 430.000.000 €. Das sind einfach ganz andere Zahlen und Ressourcen als noch unter Blatter und diese Ressourcen braucht der afrikanische Fußball.


"Als Fans in Europa machen wir es uns auch ein wenig einfach, wenn wir jeden Versuch der Monetarisierung kritisieren und so tun als wäre es einfach nur die Gier von Infantino. "

Es wäre jetzt kühn zu behaupten, dass UEFA & Co der Monetarisierung grundsätzlich feinselig ggü stehen. 😂
Es ist auch Mit-Aufgabe eines Verbandes wie der Fifa, hier wirtschaftliche Möglichkeiten zu erschließen und das Geld auch mit Blick auf Strukturentwicklung zu verteilen. So weit, so d'accord.

Hier geht es aber um etwas Anderes. Hier geht es darum, dass ein Fifa-Präsident gegen Ende seiner von den Regularien erlaubten Amtszeit, in Hinterzimmerdeals mit seinen korrupten Freunden, gewissermaßen die Kronjuwelen des Verbandes verpfändet/verhökert und sich selbst damit für seine Post-Fifa-Zeit an die Spitze der Organisation setzt, die diese "Kronjuwelen" dann besitzt/verwaltet. Sein Nachfolger wäre so ein erhebliches Stück weit entmachtet und in seinen wirtschaftlich-strategischen Entscheidungen beschnitten. Die eigentliche Macht läge dann beim Infantino/Saudi/Trump-Kushner Investorenkonstrukt und die Kontinental- und Landesverbände hätten noch weniger zu melden als heute.
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