| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
14.12.2025 - 09:12 Uhr
Man erhofft sich halt endlich mal dass wir mal unseren Titz, Rapp, Scgmidt, Nagelsmann finden der absolut überperformt und uns zum Aufstieg bringt. Auch wenn es einige wohl nicht zugeben wollen, aber die Hoffnung ist doch die dass nach den vielen Flops und mittelmäßigen Trainern uns mal der Glücksgriff endlich gelingt. Das ist TL nicht. So ein Glücksgriff ist aber auch nicht sehr wahrscheinlich. Und solange wir durchschnittlich performen für unseren Kader und für unsere Verhältnisse, sollten wir TL auf jeden Fall behalten. Das Problem ist dass die meisten von Aufstieg träumen, daher wurde ein Anfang auch auf Platz 4 entlassen..
14.12.2025 - 09:50 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Das nennst Du einen Plan? Den Gegner zu entnerven, bis er nur noch planlos anrennt? Und wenn er das nicht tut? Ein Plan ist, wenn ich etwas aktiv beeinflussen kann. Dass Bielefeld sämtlichen Hemmungen fallen lässt, kann ich nicht beeinflussen.
Wenn ich keine Schienenspieler habe, spiele ich nicht ein Spiel, wo ich diese benötige! Nochmal, was war der Plan, um heute zu einem Torerfolg zu kommen? Konter? Warum sind dann mit Tachie, Abiama und Alidou die schnellsten Spieler draußen?
Warum spiele ich mit Ritter und Skyttä, wenn ich diese Positionen in meiner Spielidee gar nicht nutzen möchte? Wenn ich hinten den Bus parke, dann lasse ich Hanslik und Ritter draußen. Dann stelle ich vorne Alidou und Abiama rein. Die können auch anlaufen und können vor allem auch einem Gegner weglaufen. Hanslik und Ritter kann ich später immer noch bringen.
Wo ich mitgehe und was ich auch schon länger postuliere, ist, dass wir rechts und vor allem links auf der Schiene Alternativen brauchen.
Wir waren einer unnötigen Niederlage viel näher als einem dreckigen Sieg!
Ja klar ist das ein Spielplan und ein sehr passender dazu. Ich weiß gar nicht wie man das bestreiten kann! Zitat von Buggy_FCK
Was hätte er während dem Spiel mit dieser Bank denn verändern können? Ich verstehe auch nicht warum er von seinem Plan hätte abrücken wollen. Den Plan die Bielefelder so zu entnerven bis sie irgendwann blind anrennen, fand ich ein guter, der auch bis zum Schluss hätte aufgehen können.
Nochmal: ich bin felsenfest der Überzeugung, dass in unserem Kader nur Joly und Mika das Schienenspiel spielen können, das Torsten verlangt. Das predige ich seit den letzten Tagen des Transferfensters im Sommer und hatte bis zum Schluss auf Backups gehofft.
Wenn dann einer der beiden gelb fehlt und auf der andern Seite einer spielt, der unter der Woche krank war und frisch aus einer Muskelverletzung raus kommt und wenn dann zudem Skytta einer unsere Besten auch spielt, obwohl der auch unter der Woche krank war, dann finde ich es verständlich heute so ein Spiel zu sehen.
Wenn dann das Psychologische dazu kommt, dass man auswärts nicht in die Gänge kommt und man zuvor ne mega Packung in Berlin bekommen hat, dann finde ich es völlig legitim so aufzutreten.
Ich will heute einfach hervorheben, dass man mit seinem Spielplan erfolgreich auf den Gegner eingegangen ist, genau das will ich von einem FCK Coach sehen. Meines Erachtens hat heute nicht Viel zu einem dreckigen Sieg gefehlt.
Zitat von radlerweizen
Es war auch wieder ein Paradebeispiel für ungenügendes Ingame-Coaching, es sei denn er war tatsächlich zufrieden damit, dass man einfach kein Gegentor bekommt und kein eigenes erzielen möchte. .
Es war auch wieder ein Paradebeispiel für ungenügendes Ingame-Coaching, es sei denn er war tatsächlich zufrieden damit, dass man einfach kein Gegentor bekommt und kein eigenes erzielen möchte. .
Was hätte er während dem Spiel mit dieser Bank denn verändern können? Ich verstehe auch nicht warum er von seinem Plan hätte abrücken wollen. Den Plan die Bielefelder so zu entnerven bis sie irgendwann blind anrennen, fand ich ein guter, der auch bis zum Schluss hätte aufgehen können.
Nochmal: ich bin felsenfest der Überzeugung, dass in unserem Kader nur Joly und Mika das Schienenspiel spielen können, das Torsten verlangt. Das predige ich seit den letzten Tagen des Transferfensters im Sommer und hatte bis zum Schluss auf Backups gehofft.
Wenn dann einer der beiden gelb fehlt und auf der andern Seite einer spielt, der unter der Woche krank war und frisch aus einer Muskelverletzung raus kommt und wenn dann zudem Skytta einer unsere Besten auch spielt, obwohl der auch unter der Woche krank war, dann finde ich es verständlich heute so ein Spiel zu sehen.
Wenn dann das Psychologische dazu kommt, dass man auswärts nicht in die Gänge kommt und man zuvor ne mega Packung in Berlin bekommen hat, dann finde ich es völlig legitim so aufzutreten.
Ich will heute einfach hervorheben, dass man mit seinem Spielplan erfolgreich auf den Gegner eingegangen ist, genau das will ich von einem FCK Coach sehen. Meines Erachtens hat heute nicht Viel zu einem dreckigen Sieg gefehlt.
Das nennst Du einen Plan? Den Gegner zu entnerven, bis er nur noch planlos anrennt? Und wenn er das nicht tut? Ein Plan ist, wenn ich etwas aktiv beeinflussen kann. Dass Bielefeld sämtlichen Hemmungen fallen lässt, kann ich nicht beeinflussen.
Wenn ich keine Schienenspieler habe, spiele ich nicht ein Spiel, wo ich diese benötige! Nochmal, was war der Plan, um heute zu einem Torerfolg zu kommen? Konter? Warum sind dann mit Tachie, Abiama und Alidou die schnellsten Spieler draußen?
Warum spiele ich mit Ritter und Skyttä, wenn ich diese Positionen in meiner Spielidee gar nicht nutzen möchte? Wenn ich hinten den Bus parke, dann lasse ich Hanslik und Ritter draußen. Dann stelle ich vorne Alidou und Abiama rein. Die können auch anlaufen und können vor allem auch einem Gegner weglaufen. Hanslik und Ritter kann ich später immer noch bringen.
Wo ich mitgehe und was ich auch schon länger postuliere, ist, dass wir rechts und vor allem links auf der Schiene Alternativen brauchen.
Wir waren einer unnötigen Niederlage viel näher als einem dreckigen Sieg!
Wenn er nicht planlos anrennt, dann trennt man sich eben mit einem Punkt und alles ist okay!
Auch hier wiederhole ich das zum xten mal.
Ritter und Skytta haben halt immer mal ne Idee im Köcher und können von den Veranlagungen her alleine Spiele entscheiden. Natürlich gehören die von Beginn an aufs Feld, auch wenn sie angeschlagen sind, sind sie viel torgefährlicher als ein fitter Raschl. Den Plan die 3 "Schnellen" Alidou , Abiama und Tachie gegen Ende der Partie zu bringen, wenn der Gegner mehr aufmacht, ist absolut nachvollziehbar.
Und das wir näher an einer Niederlage waren sehe ich eben nicht.. das kann man zumindest nicht alleine mit xGoals messen.
und zu der angeblich nicht beantworteten Frage:
Wie oft denn noch?
Start 11: Es spielte ein unfitter Joly. Es spielte auf der anderen Seite ein Kleinhansl, der alleine von seinen Veranlagungen in so einem Spiel tief stehen muss. Alleine dadurch verlieren wir viel Offensivpower.
Ein angeschlagener Skytta, der nicht annähernd so im Spiel wie sonst war.
Ein Hanslik, der niemals einen Ivan ersetzen kann.
Ein Robinson, der zwar aktuell defensiv sehr gut steht, aber offensiv kein Antreiber ist und bei Standards 0 Torgefahr mit bringt.
Ist deine Frage beantwortet? oder willst du jetzt sagen, dass das keine Antwort auf deine Frage ist, wer denn in der ersten 11 keine Startambitionen hat. wenn sie nicht beantwortet ist, dann frage ich dich was Stat11 Ambitionen hier zur Diskussion bei tragen. Wir konnten nicht mal im Ansatz unsere stärkste 11 aufs Grün schicken, das ist es was zählt.
Wenn ich einen Kritikpunkt bei Torsten aktuell gelten lassen will, dann ist das der, dass Torstens Spiel immer auf ein funktionierendes gutes Schienenspiel setzt. Hier weicht Torsten so gut wie gar nicht ab, selbst bei der Personalisation. Meiner Erinnerung nach hat er das in der Hinserie ein einziges mal kurz gemacht, in dem er in Paderborn kurzeitig auf 4er Kette umgestellt hat, was ihm sofort um die Ohren geflogen ist.
Wenn man ihm also Inflexibilität vorwerfen will, dann ggf. in dem Punkt, dass sein Spiel immer auf diesem Schienenspiel basiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Buggy_FCK am 14.12.2025 um 09:57 Uhr bearbeitet
14.12.2025 - 10:00 Uhr
Ich verstehe und akzeptiere, dass manche deutlich zufriedener mit der Leistung sind als andere. Ich verstehe aber nicht, woher die Diskussion bezüglich neuer Trainer kommt?
Die allermeisten kritischen Kommentare erwähnen nicht mal einen Trainerwechsel. Ich habe sogar extra erwähnt, dass ich dies nicht in den Raum stellen möchte. Ich verstehe auch nicht so ganz, woher die Erkenntnis kommt, dass die letzte Saison eine Katastrophe war und Lieberknecht das deutlich besser machen würde. Wir sind punktemaßig tatsächlich fast genauso schlau wie letzte Saison zu diesem Zeitpunkt. Das kann sich natürlich gegen Magdeburg ändern. Allerdings ist mein Kritikpunkt auch eher, dass ich eben keine entscheidende Verbesserung gegenüber der letzten Saison sehe. Spielerisch sowieso nicht, und von den Punkten ist es einen Tick besser, aber auch nichts Signifikantes. Man hat (ähnlich wie letzte Saison) einen schwierigen Start und eine Hochphase erlebt. Letzten Winter musste man (übrigens auch verletzungsbedingt) mit zwei Rückschlägen gegen Darmstadt und Köln in die Winterpause starten. Das wurde entweder abgefangen (warten wir Magdeburg ab) oder eben vorgezogen, mit den Spielen gegen Hertha und Braunschweig. Wir stehen tabellarisch etwas schlechter als letztes Jahr. Vor allem, weil die Liga nicht so extrem ausgeglichen ist wie letztes Jahr. Was mich teilweise ratlos zurücklässt, sind die wiederholten Tiefschläge in den letzten Wochen. Gegen Braunschweig und Hertha und durch einen Sieg gegen schwache Dresdner empfand ich das gestern durchaus offensiv als Tiefschlag. Deswegen auch eine gewisse Sorge. Das hatten wir letzte Saison auch. Man muss aber fairerweise sagen, ergebnistechnisch nicht in der krassen Form wie gegen Hertha. Das bereitet mir natürlich Sorgen. Hier müssen einfach die richtigen Erkenntnisse gezogen und eben auch richtig auf dem Transfermarkt gehandelt werden. Wir müssen aber unabhängig von potenziellen Transfers auch bereit sein, auswärts die Spiele anders anzugehen. Wir sind, glaube ich, auf Platz 17. der Auswärtstabelle. Das kann man doch nicht schönreden. Ich erwarte übrigens überhaupt keinen Zauberfußball! Mir ist durchaus klar, wofür Lieberknecht steht. Auch der Aufstieg sehe ich diese Saison definitiv nicht. Allerdings möchte ich in dieser Liga durchaus, dass wir den Anspruch haben, in jedes Spiel zu gehen und bereit zu sein, aktiv dazu beizutragen, dass wir eine Chance auf den Sieg haben.
Die allermeisten kritischen Kommentare erwähnen nicht mal einen Trainerwechsel. Ich habe sogar extra erwähnt, dass ich dies nicht in den Raum stellen möchte. Ich verstehe auch nicht so ganz, woher die Erkenntnis kommt, dass die letzte Saison eine Katastrophe war und Lieberknecht das deutlich besser machen würde. Wir sind punktemaßig tatsächlich fast genauso schlau wie letzte Saison zu diesem Zeitpunkt. Das kann sich natürlich gegen Magdeburg ändern. Allerdings ist mein Kritikpunkt auch eher, dass ich eben keine entscheidende Verbesserung gegenüber der letzten Saison sehe. Spielerisch sowieso nicht, und von den Punkten ist es einen Tick besser, aber auch nichts Signifikantes. Man hat (ähnlich wie letzte Saison) einen schwierigen Start und eine Hochphase erlebt. Letzten Winter musste man (übrigens auch verletzungsbedingt) mit zwei Rückschlägen gegen Darmstadt und Köln in die Winterpause starten. Das wurde entweder abgefangen (warten wir Magdeburg ab) oder eben vorgezogen, mit den Spielen gegen Hertha und Braunschweig. Wir stehen tabellarisch etwas schlechter als letztes Jahr. Vor allem, weil die Liga nicht so extrem ausgeglichen ist wie letztes Jahr. Was mich teilweise ratlos zurücklässt, sind die wiederholten Tiefschläge in den letzten Wochen. Gegen Braunschweig und Hertha und durch einen Sieg gegen schwache Dresdner empfand ich das gestern durchaus offensiv als Tiefschlag. Deswegen auch eine gewisse Sorge. Das hatten wir letzte Saison auch. Man muss aber fairerweise sagen, ergebnistechnisch nicht in der krassen Form wie gegen Hertha. Das bereitet mir natürlich Sorgen. Hier müssen einfach die richtigen Erkenntnisse gezogen und eben auch richtig auf dem Transfermarkt gehandelt werden. Wir müssen aber unabhängig von potenziellen Transfers auch bereit sein, auswärts die Spiele anders anzugehen. Wir sind, glaube ich, auf Platz 17. der Auswärtstabelle. Das kann man doch nicht schönreden. Ich erwarte übrigens überhaupt keinen Zauberfußball! Mir ist durchaus klar, wofür Lieberknecht steht. Auch der Aufstieg sehe ich diese Saison definitiv nicht. Allerdings möchte ich in dieser Liga durchaus, dass wir den Anspruch haben, in jedes Spiel zu gehen und bereit zu sein, aktiv dazu beizutragen, dass wir eine Chance auf den Sieg haben.
14.12.2025 - 10:05 Uhr
Zitat von Torpedo99
Wir sind, glaube ich, auf Platz 17. der Auswärtstabelle. Das kann man doch nicht schönreden.
Wir sind, glaube ich, auf Platz 17. der Auswärtstabelle. Das kann man doch nicht schönreden.
Doch, weil wir auf Platz 11 stehen
14.12.2025 - 10:12 Uhr
Zitat von deadflower
Man erhofft sich halt endlich mal dass wir mal unseren Titz, Rapp, Scgmidt, Nagelsmann finden der absolut überperformt und uns zum Aufstieg bringt. Auch wenn es einige wohl nicht zugeben wollen, aber die Hoffnung ist doch die dass nach den vielen Flops und mittelmäßigen Trainern uns mal der Glücksgriff endlich gelingt. Das ist TL nicht. So ein Glücksgriff ist aber auch nicht sehr wahrscheinlich. Und solange wir durchschnittlich performen für unseren Kader und für unsere Verhältnisse, sollten wir TL auf jeden Fall behalten. Das Problem ist dass die meisten von Aufstieg träumen, daher wurde ein Anfang auch auf Platz 4 entlassen..
Man erhofft sich halt endlich mal dass wir mal unseren Titz, Rapp, Scgmidt, Nagelsmann finden der absolut überperformt und uns zum Aufstieg bringt. Auch wenn es einige wohl nicht zugeben wollen, aber die Hoffnung ist doch die dass nach den vielen Flops und mittelmäßigen Trainern uns mal der Glücksgriff endlich gelingt. Das ist TL nicht. So ein Glücksgriff ist aber auch nicht sehr wahrscheinlich. Und solange wir durchschnittlich performen für unseren Kader und für unsere Verhältnisse, sollten wir TL auf jeden Fall behalten. Das Problem ist dass die meisten von Aufstieg träumen, daher wurde ein Anfang auch auf Platz 4 entlassen..
Anfang wurde entlassen, als wir NOCH auf Platz 4 waren, 8 Spiele ohne Sieg, ohne Idee, ohne Konzept haben eine eindeutige Tendenz gezeigt. So war es auch bei Dresden und Köln und DüDo hofft gerade auchauf eine Erlösung. Bei uns kam die Entlassung entweder ein paar Spieltage zu spät, für einen letzten Angriff auf Platz 3, oder eben 4 Spieltage zu früh, also kurz vor dem Ende der Saison, also einem Zeitpunkt, bei dem der verfügbare-Trainerpool per se nicht so üppig gefüllt ist. Wobei ich mit TL absolut und sehr zufrieden bin, ich sehe diese Saison als Übergangssaison, nach der wir dann endlich einen festen Mannschaftskern haben, um den herum man dann zur nächsten Saison eine Aufstiegsmannschaft Formen kann. Sind wir sich mal ehrlich: bis auf 2, 3 Spieler der letzten Saiaon, ist unsere aktuelle erste Mannschaft komplett neu zusammengewürfelt, da müssen sich die Automatissen erst finden. Und wie auch schon fast jeder andere gesehen hat: auf vielen Positionen gibt es ein absolutes Leistungsgefälle zwischen Erst- und Zweitbesetzung. Das muss nächste Saison (oder vielleicht schon zum Wintertransferfenster) besser werden, für den Angriff auf die Plätze 1-3 🙂
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Velazquez am 14.12.2025 um 10:12 Uhr bearbeitet
14.12.2025 - 10:12 Uhr
Zitat von deadflower
Man erhofft sich halt endlich mal dass wir mal unseren Titz, Rapp, Scgmidt, Nagelsmann finden der absolut überperformt und uns zum Aufstieg bringt. Auch wenn es einige wohl nicht zugeben wollen, aber die Hoffnung ist doch die dass nach den vielen Flops und mittelmäßigen Trainern uns mal der Glücksgriff endlich gelingt. Das ist TL nicht. So ein Glücksgriff ist aber auch nicht sehr wahrscheinlich. Und solange wir durchschnittlich performen für unseren Kader und für unsere Verhältnisse, sollten wir TL auf jeden Fall behalten. Das Problem ist dass die meisten von Aufstieg träumen, daher wurde ein Anfang auch auf Platz 4 entlassen..
Man erhofft sich halt endlich mal dass wir mal unseren Titz, Rapp, Scgmidt, Nagelsmann finden der absolut überperformt und uns zum Aufstieg bringt. Auch wenn es einige wohl nicht zugeben wollen, aber die Hoffnung ist doch die dass nach den vielen Flops und mittelmäßigen Trainern uns mal der Glücksgriff endlich gelingt. Das ist TL nicht. So ein Glücksgriff ist aber auch nicht sehr wahrscheinlich. Und solange wir durchschnittlich performen für unseren Kader und für unsere Verhältnisse, sollten wir TL auf jeden Fall behalten. Das Problem ist dass die meisten von Aufstieg träumen, daher wurde ein Anfang auch auf Platz 4 entlassen..
Was ein Quatsch, Anfang wurde doch nicht wegen den Fans entlassen. Bei den Fans, gerade außerhalb von TM, herrschte darüber eher großes Unverständnis.
Ich verstehe nicht wieso immer wieder so ein Stuss losgelassen wird, mit der Begründung „Aufstieg muss her“ ist mir noch keiner gekommen als Argument.
Anfang hat in einer viel punkteärmeren Saison und mit für seinen Fußball ungeeigneten Kader fast genauso wie Punkte geholt. Magdeburg muss erstmal geschlagen werden, sonst steht man genau 1 Punkt besser da und der Fußball ist dafür noch ne ganze Ecke schlechter.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BetzeBlut am 14.12.2025 um 10:18 Uhr bearbeitet
14.12.2025 - 10:14 Uhr
Zitat von nordishLautrer
Doch, weil wir auf Platz 11 stehen
Zitat von Torpedo99
Wir sind, glaube ich, auf Platz 17. der Auswärtstabelle. Das kann man doch nicht schönreden.
Wir sind, glaube ich, auf Platz 17. der Auswärtstabelle. Das kann man doch nicht schönreden.
Doch, weil wir auf Platz 11 stehen

Verzeihung, dann habe ich den Kommentator gestern falsch verstanden.
14.12.2025 - 10:45 Uhr
Zunächst: Das Spiel gegen Bielefeld habe ich (glücklicherweise?) nicht gesehen. Die nachfolgende Analyse basiert daher vor allem auf den Eindrücken der übrigen Spieltage und ist deshalb wohl eher als eine persönliche(!) Halbjahresbilanz von TL zu verstehen.
Zunächst glaube ich nicht, dass wir ein grundsätzliches Fitnessproblem haben und uns im direkten Vergleich zu den vorangegangenen Jahren in diesen Bereichen sogar inzwischen leicht verbessert haben dürften. Dennoch vertrete ich die Ansicht, dass der sehr physische Spielstil unter TL auf Dauer extrem kräfteraubend ist und insgesamt enorme Ressourcen bindet – was sich möglicherweise in Teilbereichen auch in der hohen Anzahl der aktuellen Verletzungen niederschlagen haben könnte.
Mein subjektiver Eindruck ist jedenfalls, dass die Akkus unserer Spieler im Vergleich zu vielen anderen Zweitligisten deutlich schneller „leer gefahren“ sind. Dabei geht es weniger um einzelne Spiele als vielmehr um die Belastung über einen längeren Zeitraum, also nahezu über die Dauer einer gesamten Hinrunde hinweg. Dies könnte ebenfalls mit der gestiegenen Zahl an Muskelverletzungen in den vergangenen Wochen korrelieren – auch wenn sich dies statistisch vllt. nicht eindeutig belegen lässt.
Aus spielerischer Sicht besteht unser aktueller Ansatz im Wesentlichen darin, vermehrt lange Bälle in die gegnerische Hälfte zu schlagen, sofortige (Gegen-)Pressingmomente zu erzeugen, die zweiten Bälle zu sichern und anschließend auf individuelle Aktionen von Spielern wie Ritter oder Skyttä zu hoffen. Dies entspricht aus meiner Sicht unserem derzeitigen „Spielplan“. Vereinzelte Vorstöße unserer Schienenspieler in Verbindung mit horizontalen Zuspielen auf Ivan Prtajin waren in der Hinrunde ebenfalls noch ein probates Mittel - dieser Ansatz dürfte sich mit seiner Muskelverletzung jedoch für die kommenden Wochen oder Monate erst einmal erledigt haben.
Natürlich bestätigen die 27 Punkte Lieberknecht aus rein pragmatischer Sicht – es ist punktetechnisch die erfolgreichste FCK-Saison seit unserem Zweitligaaufstieg, Chapeau. Dennoch bleiben die grundsätzlichen Kritikpunkte bestehen: Auch nach mehr als sieben Monaten an unserer Seitenlinie ist kein nachhaltiges oder tragfähiges Spielsystem erkennbar, geschweige denn eine Entwicklung zu einem spielerischen Konzept, das über den bekannten „Hail-Mary-Ball“ aus Lautern hinausginge. Nicht einmal ansatzweise. Weder struktureller Kombinationsfußball noch erkennbare spielerische Automatismen oder wiederkehrende Spielmuster, die man langfristig kollektiv nutzen oder weiterentwickeln könnte, sind erkennbar – und genau darin liegt aus meiner Sicht der entscheidende Hauptkritikpunkt an seiner Arbeit.
Der Gedanke an einen möglichen Bundesligaaufstieg unter diesen Voraussetzungen bereitet mir inzwischen eher Sorgen. Gleichzeitig habe ich erhebliche Zweifel, ob wir mit dieser extrem intensiven Spielweise die sicherlich noch einiges an "Körnern" verschlingen dürfte, in der Rückrunde überhaupt dauerhaft in Schlagdistanz zu den Top-3 (respektive Top-6) bleiben können.
Aufgrund der hohen personellen und konditionellen Belastung besteht die Gefahr, dass wir im Saisonverlauf spürbar abbauen, zumal die Reserven bereits jetzt stark beansprucht, wenn nicht sogar überansprucht wirken und die qualitative Leistungsfähigkeit der Mannschaft ab Kaderplatz zwölf signifikant abzubauen scheint. Selbst wenn man in der Winterpause noch zwei bis drei nominelle Verstärkungen auf neuralgischen Positionen nachverpflichten sollte, sehe ich das angesichts der Schwierigkeit des Wintertransfermarkts und unserer Transferbilanz der vergangenen Jahre eher skeptisch – auch wenn die Quote unter Klos bislang in die richtige Richtung zeigt.
An eine vorzeitige Entlassung von TL glaube ich bei anhaltendem Punkteschnitt allerdings auch nicht. Umso gespannter bin ich, ob dieser Ansatz in der Rückrunde – insbesondere in der entscheidenden Phase der Saison – tatsächlich erfolgreich sein kann oder ob sich am Ende doch eher der strukturierte „System-/Konzeptfußball“ durchsetzt, wie ihn Mannschaften aus Hannover, Elversberg oder Paderborn praktizieren.
Im Gegensatz zum kampferprobten Lieberknechtball würde ich persönlich die Lernkurve an diesen Stationen mit zunehmender Saisondauer als deutlich linearer und nachhaltiger einschätzen, als mit unserer aktuellen Spielanlage, die zum Großteil auch nach mehr als einem halben Jahr Lieberknecht offenbar ausschließlich auf den Säulen "Wucht", Intensität und jeder Menge Physis zu beruhen scheint und für mich persönlich die dringlichste Frage aufwirft - wohin die langfristige Entwicklung unter Lieberknecht überhaupt hinführen soll.
Gruß,
W7
Zunächst glaube ich nicht, dass wir ein grundsätzliches Fitnessproblem haben und uns im direkten Vergleich zu den vorangegangenen Jahren in diesen Bereichen sogar inzwischen leicht verbessert haben dürften. Dennoch vertrete ich die Ansicht, dass der sehr physische Spielstil unter TL auf Dauer extrem kräfteraubend ist und insgesamt enorme Ressourcen bindet – was sich möglicherweise in Teilbereichen auch in der hohen Anzahl der aktuellen Verletzungen niederschlagen haben könnte.
Mein subjektiver Eindruck ist jedenfalls, dass die Akkus unserer Spieler im Vergleich zu vielen anderen Zweitligisten deutlich schneller „leer gefahren“ sind. Dabei geht es weniger um einzelne Spiele als vielmehr um die Belastung über einen längeren Zeitraum, also nahezu über die Dauer einer gesamten Hinrunde hinweg. Dies könnte ebenfalls mit der gestiegenen Zahl an Muskelverletzungen in den vergangenen Wochen korrelieren – auch wenn sich dies statistisch vllt. nicht eindeutig belegen lässt.
Aus spielerischer Sicht besteht unser aktueller Ansatz im Wesentlichen darin, vermehrt lange Bälle in die gegnerische Hälfte zu schlagen, sofortige (Gegen-)Pressingmomente zu erzeugen, die zweiten Bälle zu sichern und anschließend auf individuelle Aktionen von Spielern wie Ritter oder Skyttä zu hoffen. Dies entspricht aus meiner Sicht unserem derzeitigen „Spielplan“. Vereinzelte Vorstöße unserer Schienenspieler in Verbindung mit horizontalen Zuspielen auf Ivan Prtajin waren in der Hinrunde ebenfalls noch ein probates Mittel - dieser Ansatz dürfte sich mit seiner Muskelverletzung jedoch für die kommenden Wochen oder Monate erst einmal erledigt haben.
Natürlich bestätigen die 27 Punkte Lieberknecht aus rein pragmatischer Sicht – es ist punktetechnisch die erfolgreichste FCK-Saison seit unserem Zweitligaaufstieg, Chapeau. Dennoch bleiben die grundsätzlichen Kritikpunkte bestehen: Auch nach mehr als sieben Monaten an unserer Seitenlinie ist kein nachhaltiges oder tragfähiges Spielsystem erkennbar, geschweige denn eine Entwicklung zu einem spielerischen Konzept, das über den bekannten „Hail-Mary-Ball“ aus Lautern hinausginge. Nicht einmal ansatzweise. Weder struktureller Kombinationsfußball noch erkennbare spielerische Automatismen oder wiederkehrende Spielmuster, die man langfristig kollektiv nutzen oder weiterentwickeln könnte, sind erkennbar – und genau darin liegt aus meiner Sicht der entscheidende Hauptkritikpunkt an seiner Arbeit.
Der Gedanke an einen möglichen Bundesligaaufstieg unter diesen Voraussetzungen bereitet mir inzwischen eher Sorgen. Gleichzeitig habe ich erhebliche Zweifel, ob wir mit dieser extrem intensiven Spielweise die sicherlich noch einiges an "Körnern" verschlingen dürfte, in der Rückrunde überhaupt dauerhaft in Schlagdistanz zu den Top-3 (respektive Top-6) bleiben können.
Aufgrund der hohen personellen und konditionellen Belastung besteht die Gefahr, dass wir im Saisonverlauf spürbar abbauen, zumal die Reserven bereits jetzt stark beansprucht, wenn nicht sogar überansprucht wirken und die qualitative Leistungsfähigkeit der Mannschaft ab Kaderplatz zwölf signifikant abzubauen scheint. Selbst wenn man in der Winterpause noch zwei bis drei nominelle Verstärkungen auf neuralgischen Positionen nachverpflichten sollte, sehe ich das angesichts der Schwierigkeit des Wintertransfermarkts und unserer Transferbilanz der vergangenen Jahre eher skeptisch – auch wenn die Quote unter Klos bislang in die richtige Richtung zeigt.
An eine vorzeitige Entlassung von TL glaube ich bei anhaltendem Punkteschnitt allerdings auch nicht. Umso gespannter bin ich, ob dieser Ansatz in der Rückrunde – insbesondere in der entscheidenden Phase der Saison – tatsächlich erfolgreich sein kann oder ob sich am Ende doch eher der strukturierte „System-/Konzeptfußball“ durchsetzt, wie ihn Mannschaften aus Hannover, Elversberg oder Paderborn praktizieren.
Im Gegensatz zum kampferprobten Lieberknechtball würde ich persönlich die Lernkurve an diesen Stationen mit zunehmender Saisondauer als deutlich linearer und nachhaltiger einschätzen, als mit unserer aktuellen Spielanlage, die zum Großteil auch nach mehr als einem halben Jahr Lieberknecht offenbar ausschließlich auf den Säulen "Wucht", Intensität und jeder Menge Physis zu beruhen scheint und für mich persönlich die dringlichste Frage aufwirft - wohin die langfristige Entwicklung unter Lieberknecht überhaupt hinführen soll.
Gruß,
W7
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wingman_7 am 14.12.2025 um 10:46 Uhr bearbeitet
14.12.2025 - 12:50 Uhr
Zitat von Wingman_7
Zunächst: Das Spiel gegen Bielefeld habe ich (glücklicherweise?) nicht gesehen. Die nachfolgende Analyse basiert daher vor allem auf den Eindrücken der übrigen Spieltage und ist deshalb wohl eher als eine persönliche(!) Halbjahresbilanz von TL zu verstehen.
Zunächst glaube ich nicht, dass wir ein grundsätzliches Fitnessproblem haben und uns im direkten Vergleich zu den vorangegangenen Jahren in diesen Bereichen sogar inzwischen leicht verbessert haben dürften. Dennoch vertrete ich die Ansicht, dass der sehr physische Spielstil unter TL auf Dauer extrem kräfteraubend ist und insgesamt enorme Ressourcen bindet – was sich möglicherweise in Teilbereichen auch in der hohen Anzahl der aktuellen Verletzungen niederschlagen haben könnte.
Mein subjektiver Eindruck ist jedenfalls, dass die Akkus unserer Spieler im Vergleich zu vielen anderen Zweitligisten deutlich schneller „leer gefahren“ sind. Dabei geht es weniger um einzelne Spiele als vielmehr um die Belastung über einen längeren Zeitraum, also nahezu über die Dauer einer gesamten Hinrunde hinweg. Dies könnte ebenfalls mit der gestiegenen Zahl an Muskelverletzungen in den vergangenen Wochen korrelieren – auch wenn sich dies statistisch vllt. nicht eindeutig belegen lässt.
Aus spielerischer Sicht besteht unser aktueller Ansatz im Wesentlichen darin, vermehrt lange Bälle in die gegnerische Hälfte zu schlagen, sofortige (Gegen-)Pressingmomente zu erzeugen, die zweiten Bälle zu sichern und anschließend auf individuelle Aktionen von Spielern wie Ritter oder Skyttä zu hoffen. Dies entspricht aus meiner Sicht unserem derzeitigen „Spielplan“. Vereinzelte Vorstöße unserer Schienenspieler in Verbindung mit horizontalen Zuspielen auf Ivan Prtajin waren in der Hinrunde ebenfalls noch ein probates Mittel - dieser Ansatz dürfte sich mit seiner Muskelverletzung jedoch für die kommenden Wochen oder Monate erst einmal erledigt haben.
Natürlich bestätigen die 27 Punkte Lieberknecht aus rein pragmatischer Sicht – es ist punktetechnisch die erfolgreichste FCK-Saison seit unserem Zweitligaaufstieg, Chapeau. Dennoch bleiben die grundsätzlichen Kritikpunkte bestehen: Auch nach mehr als sieben Monaten an unserer Seitenlinie ist kein nachhaltiges oder tragfähiges Spielsystem erkennbar, geschweige denn eine Entwicklung zu einem spielerischen Konzept, das über den bekannten „Hail-Mary-Ball“ aus Lautern hinausginge. Nicht einmal ansatzweise. Weder struktureller Kombinationsfußball noch erkennbare spielerische Automatismen oder wiederkehrende Spielmuster, die man langfristig kollektiv nutzen oder weiterentwickeln könnte, sind erkennbar – und genau darin liegt aus meiner Sicht der entscheidende Hauptkritikpunkt an seiner Arbeit.
Der Gedanke an einen möglichen Bundesligaaufstieg unter diesen Voraussetzungen bereitet mir inzwischen eher Sorgen. Gleichzeitig habe ich erhebliche Zweifel, ob wir mit dieser extrem intensiven Spielweise die sicherlich noch einiges an "Körnern" verschlingen dürfte, in der Rückrunde überhaupt dauerhaft in Schlagdistanz zu den Top-3 (respektive Top-6) bleiben können.
Aufgrund der hohen personellen und konditionellen Belastung besteht die Gefahr, dass wir im Saisonverlauf spürbar abbauen, zumal die Reserven bereits jetzt stark beansprucht, wenn nicht sogar überansprucht wirken und die qualitative Leistungsfähigkeit der Mannschaft ab Kaderplatz zwölf signifikant abzubauen scheint. Selbst wenn man in der Winterpause noch zwei bis drei nominelle Verstärkungen auf neuralgischen Positionen nachverpflichten sollte, sehe ich das angesichts der Schwierigkeit des Wintertransfermarkts und unserer Transferbilanz der vergangenen Jahre eher skeptisch – auch wenn die Quote unter Klos bislang in die richtige Richtung zeigt.
An eine vorzeitige Entlassung von TL glaube ich bei anhaltendem Punkteschnitt allerdings auch nicht. Umso gespannter bin ich, ob dieser Ansatz in der Rückrunde – insbesondere in der entscheidenden Phase der Saison – tatsächlich erfolgreich sein kann oder ob sich am Ende doch eher der strukturierte „System-/Konzeptfußball“ durchsetzt, wie ihn Mannschaften aus Hannover, Elversberg oder Paderborn praktizieren.
Im Gegensatz zum kampferprobten Lieberknechtball würde ich persönlich die Lernkurve an diesen Stationen mit zunehmender Saisondauer als deutlich linearer und nachhaltiger einschätzen, als mit unserer aktuellen Spielanlage, die zum Großteil auch nach mehr als einem halben Jahr Lieberknecht offenbar ausschließlich auf den Säulen "Wucht", Intensität und jeder Menge Physis zu beruhen scheint und für mich persönlich die dringlichste Frage aufwirft - wohin die langfristige Entwicklung unter Lieberknecht überhaupt hinführen soll.
Gruß,
W7
Zunächst: Das Spiel gegen Bielefeld habe ich (glücklicherweise?) nicht gesehen. Die nachfolgende Analyse basiert daher vor allem auf den Eindrücken der übrigen Spieltage und ist deshalb wohl eher als eine persönliche(!) Halbjahresbilanz von TL zu verstehen.
Zunächst glaube ich nicht, dass wir ein grundsätzliches Fitnessproblem haben und uns im direkten Vergleich zu den vorangegangenen Jahren in diesen Bereichen sogar inzwischen leicht verbessert haben dürften. Dennoch vertrete ich die Ansicht, dass der sehr physische Spielstil unter TL auf Dauer extrem kräfteraubend ist und insgesamt enorme Ressourcen bindet – was sich möglicherweise in Teilbereichen auch in der hohen Anzahl der aktuellen Verletzungen niederschlagen haben könnte.
Mein subjektiver Eindruck ist jedenfalls, dass die Akkus unserer Spieler im Vergleich zu vielen anderen Zweitligisten deutlich schneller „leer gefahren“ sind. Dabei geht es weniger um einzelne Spiele als vielmehr um die Belastung über einen längeren Zeitraum, also nahezu über die Dauer einer gesamten Hinrunde hinweg. Dies könnte ebenfalls mit der gestiegenen Zahl an Muskelverletzungen in den vergangenen Wochen korrelieren – auch wenn sich dies statistisch vllt. nicht eindeutig belegen lässt.
Aus spielerischer Sicht besteht unser aktueller Ansatz im Wesentlichen darin, vermehrt lange Bälle in die gegnerische Hälfte zu schlagen, sofortige (Gegen-)Pressingmomente zu erzeugen, die zweiten Bälle zu sichern und anschließend auf individuelle Aktionen von Spielern wie Ritter oder Skyttä zu hoffen. Dies entspricht aus meiner Sicht unserem derzeitigen „Spielplan“. Vereinzelte Vorstöße unserer Schienenspieler in Verbindung mit horizontalen Zuspielen auf Ivan Prtajin waren in der Hinrunde ebenfalls noch ein probates Mittel - dieser Ansatz dürfte sich mit seiner Muskelverletzung jedoch für die kommenden Wochen oder Monate erst einmal erledigt haben.
Natürlich bestätigen die 27 Punkte Lieberknecht aus rein pragmatischer Sicht – es ist punktetechnisch die erfolgreichste FCK-Saison seit unserem Zweitligaaufstieg, Chapeau. Dennoch bleiben die grundsätzlichen Kritikpunkte bestehen: Auch nach mehr als sieben Monaten an unserer Seitenlinie ist kein nachhaltiges oder tragfähiges Spielsystem erkennbar, geschweige denn eine Entwicklung zu einem spielerischen Konzept, das über den bekannten „Hail-Mary-Ball“ aus Lautern hinausginge. Nicht einmal ansatzweise. Weder struktureller Kombinationsfußball noch erkennbare spielerische Automatismen oder wiederkehrende Spielmuster, die man langfristig kollektiv nutzen oder weiterentwickeln könnte, sind erkennbar – und genau darin liegt aus meiner Sicht der entscheidende Hauptkritikpunkt an seiner Arbeit.
Der Gedanke an einen möglichen Bundesligaaufstieg unter diesen Voraussetzungen bereitet mir inzwischen eher Sorgen. Gleichzeitig habe ich erhebliche Zweifel, ob wir mit dieser extrem intensiven Spielweise die sicherlich noch einiges an "Körnern" verschlingen dürfte, in der Rückrunde überhaupt dauerhaft in Schlagdistanz zu den Top-3 (respektive Top-6) bleiben können.
Aufgrund der hohen personellen und konditionellen Belastung besteht die Gefahr, dass wir im Saisonverlauf spürbar abbauen, zumal die Reserven bereits jetzt stark beansprucht, wenn nicht sogar überansprucht wirken und die qualitative Leistungsfähigkeit der Mannschaft ab Kaderplatz zwölf signifikant abzubauen scheint. Selbst wenn man in der Winterpause noch zwei bis drei nominelle Verstärkungen auf neuralgischen Positionen nachverpflichten sollte, sehe ich das angesichts der Schwierigkeit des Wintertransfermarkts und unserer Transferbilanz der vergangenen Jahre eher skeptisch – auch wenn die Quote unter Klos bislang in die richtige Richtung zeigt.
An eine vorzeitige Entlassung von TL glaube ich bei anhaltendem Punkteschnitt allerdings auch nicht. Umso gespannter bin ich, ob dieser Ansatz in der Rückrunde – insbesondere in der entscheidenden Phase der Saison – tatsächlich erfolgreich sein kann oder ob sich am Ende doch eher der strukturierte „System-/Konzeptfußball“ durchsetzt, wie ihn Mannschaften aus Hannover, Elversberg oder Paderborn praktizieren.
Im Gegensatz zum kampferprobten Lieberknechtball würde ich persönlich die Lernkurve an diesen Stationen mit zunehmender Saisondauer als deutlich linearer und nachhaltiger einschätzen, als mit unserer aktuellen Spielanlage, die zum Großteil auch nach mehr als einem halben Jahr Lieberknecht offenbar ausschließlich auf den Säulen "Wucht", Intensität und jeder Menge Physis zu beruhen scheint und für mich persönlich die dringlichste Frage aufwirft - wohin die langfristige Entwicklung unter Lieberknecht überhaupt hinführen soll.
Gruß,
W7
Kann dir da absolut zustimmen. Insbesondere die Tatsache, dass sich einfach keine Flexibilität ergibt oder die Fähigkeit während eines Spiels problemlos mal das System zu ändern ist im Fussball des Jahres 2025 schon bedenklich. Andere Teams kriegen das doch auch hin.
Hinzu kommt das ich mich echt frage, wofür um alles in der Welt wir Kohle für einen Standardtrainer verbrennen. Gerade gestern wäre es doch eine der wenigen Chancen gewesen nach nem Eckball den dreckigen Treffer zu erzielen. Aber alle Standards werden, egal wer randarf, einfach planlos in die Mitte gebolzt. Sorry, aber das Konzept kann dir ein C-Klasse- Kicker beibringen.
Skeptisch bin ich auch zu manchen Aussagen hier die meinen wir hätten bald einen passenden Grundkader um oben anzugreifen. Leider sehr ich eher, dass einige frühere Säulen (Ritter, Redondo) langsam in die Jahre kommen und andere wichtige Puzzleteile einfach weggekauft werden (Sirch, Skyttä). Von daher wird das auf Sicht mit dem Aufstieg schwer und wir brauchen echt weiterhin ne glückliche Hand bei Neuverpflichtungen, einfach auch ne große Portion Spielglück und den bekannten Flow und vor allem aber Zusammenhalt!!!
14.12.2025 - 14:02 Uhr
Zitat von 94-minute
Kann dir da absolut zustimmen. Insbesondere die Tatsache, dass sich einfach keine Flexibilität ergibt oder die Fähigkeit während eines Spiels problemlos mal das System zu ändern ist im Fussball des Jahres 2025 schon bedenklich. Andere Teams kriegen das doch auch hin.
Hinzu kommt das ich mich echt frage, wofür um alles in der Welt wir Kohle für einen Standardtrainer verbrennen. Gerade gestern wäre es doch eine der wenigen Chancen gewesen nach nem Eckball den dreckigen Treffer zu erzielen. Aber alle Standards werden, egal wer randarf, einfach planlos in die Mitte gebolzt. Sorry, aber das Konzept kann dir ein C-Klasse- Kicker beibringen.
Skeptisch bin ich auch zu manchen Aussagen hier die meinen wir hätten bald einen passenden Grundkader um oben anzugreifen. Leider sehr ich eher, dass einige frühere Säulen (Ritter, Redondo) langsam in die Jahre kommen und andere wichtige Puzzleteile einfach weggekauft werden (Sirch, Skyttä). Von daher wird das auf Sicht mit dem Aufstieg schwer und wir brauchen echt weiterhin ne glückliche Hand bei Neuverpflichtungen, einfach auch ne große Portion Spielglück und den bekannten Flow und vor allem aber Zusammenhalt!!!
Kann dir da absolut zustimmen. Insbesondere die Tatsache, dass sich einfach keine Flexibilität ergibt oder die Fähigkeit während eines Spiels problemlos mal das System zu ändern ist im Fussball des Jahres 2025 schon bedenklich. Andere Teams kriegen das doch auch hin.
Hinzu kommt das ich mich echt frage, wofür um alles in der Welt wir Kohle für einen Standardtrainer verbrennen. Gerade gestern wäre es doch eine der wenigen Chancen gewesen nach nem Eckball den dreckigen Treffer zu erzielen. Aber alle Standards werden, egal wer randarf, einfach planlos in die Mitte gebolzt. Sorry, aber das Konzept kann dir ein C-Klasse- Kicker beibringen.
Skeptisch bin ich auch zu manchen Aussagen hier die meinen wir hätten bald einen passenden Grundkader um oben anzugreifen. Leider sehr ich eher, dass einige frühere Säulen (Ritter, Redondo) langsam in die Jahre kommen und andere wichtige Puzzleteile einfach weggekauft werden (Sirch, Skyttä). Von daher wird das auf Sicht mit dem Aufstieg schwer und wir brauchen echt weiterhin ne glückliche Hand bei Neuverpflichtungen, einfach auch ne große Portion Spielglück und den bekannten Flow und vor allem aber Zusammenhalt!!!
Fleixbilität... wir haben kaum taugliche Abwehrspieler für ein 3/X/X System... und da ist schon Sirch, der Mitfeldspielerheld der letzten Saison in der Abwehrkette... will man da auf ein 4/x/x umstellen, wird schon verdammt eng überhaupt eine taugliche ERSTbesetzung zu finden.
Fällt dann auch noch KIM aus...
Solange wir so ein Gefälle zwischen der Erstbesetzung und den möglichen Ersatzspielern haben, stellt sich gerade die Abwehr inkl. System von alleine auf.
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